Neues Rollmaterial für Flixtrain (Allgemeines Forum)
MartinN, Fricktal, Schweiz, Mittwoch, 26.03.2025, 08:57 (vor 401 Tagen)
Hallo zusammen
Laut Fernzug und Fernbus Forum erhält Flixtrain knapp 100 ex-IC1 und 63 Talgowagen (ICE-L). Ich persönlich bezweifle ob es sich bei den Talgowagen wirklich um ICE-L Wagen handelt sondern denke es sind gebrauchte bauähnliche Talogowagen. Bin gespannt ob da was dran ist.
Neues Rollmaterial für Flixtrain
JanZ, HB, Mittwoch, 26.03.2025, 09:13 (vor 401 Tagen) @ MartinN
Hallo zusammen
Laut Fernzug und Fernbus Forum erhält Flixtrain knapp 100 ex-IC1 und 63 Talgowagen (ICE-L). Ich persönlich bezweifle ob es sich bei den Talgowagen wirklich um ICE-L Wagen handelt sondern denke es sind gebrauchte bauähnliche Talogowagen. Bin gespannt ob da was dran ist.
"Gebraucht" weiß ich nicht, denn man findet auch Meldungen von 2024, wonach Flix mit Talgo über Neubeschaffung verhandelt. Aber ja, das "ICE L" dürfte nur dazu dienen, das Ganze mit etwas Bekanntem einzuordnen.
Neues Rollmaterial für Flixtrain
andersj, Dänemark, Mittwoch, 26.03.2025, 09:51 (vor 401 Tagen) @ MartinN
Laut der spanische Zeitung "elEconomista" geht es um 63 Garnituren von Talgo, allerdings als Rahmenvertrag mit ein kleinere Erstabruf.
https://www.eleconomista.es/transportes-turismo/noticias/13284827/03/25/el-gigante-euro...
Neues Rollmaterial für Flixtrain
MartinN, Fricktal, Schweiz, Mittwoch, 26.03.2025, 10:08 (vor 401 Tagen) @ andersj
Laut der spanische Zeitung "elEconomista" geht es um 63 Garnituren von Talgo, allerdings als Rahmenvertrag mit ein kleinere Erstabruf.
https://www.eleconomista.es/transportes-turismo/noticias/13284827/03/25/el-gigante-euro...
Das ist aber ein nicht unwesentlicher Unterschied
Wo sollen die Talgos eingesetzt werden?
nscharrn, IC 2152, Mittwoch, 26.03.2025, 10:31 (vor 401 Tagen) @ MartinN
- kein Text -
Wenn‘s wirklich 63 Züge wären, dann doch überall!
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 26.03.2025, 10:40 (vor 401 Tagen) @ nscharrn
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 26.03.2025, 10:41
Alle bestehenden Flix-Linien kann man locker damit bestücken und das Angebot ausbauen. Wenn da auch halbwegs Komfort ist und man auch auf 230 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt, so kann man den Betreiber endlich mal ernst nehmen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Wenn‘s wirklich 63 Züge?? wohl eher 63 Wagen!!
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 13:00 (vor 401 Tagen) @ J-C
Alle bestehenden Flix-Linien kann man locker damit bestücken und das Angebot ausbauen. Wenn da auch halbwegs Komfort ist und man auch auf 230 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt, so kann man den Betreiber endlich mal ernst nehmen.
Züge ist ungleich Wagen.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wieso nicht 63 Züge?
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 26.03.2025, 13:06 (vor 401 Tagen) @ EK-Wagendienst
https://www.eleconomista.es/transportes-turismo/noticias/13284827/03/25/el-gigante-euro...
Der zuvor genannte Link beschreibt mit meiner verwendeten Übersetzungsfunktion eben die 63 „Züge“ und nicht „Wagen“ .
Davon sollen erstmal ein Teil davon abgerufen werden.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Wieso nicht 63 Züge?
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 13:42 (vor 401 Tagen) @ J-C
https://www.eleconomista.es/transportes-turismo/noticias/13284827/03/25/el-gigante-euro...
Der zuvor genannte Link beschreibt mit meiner verwendeten Übersetzungsfunktion eben die 63 „Züge“ und nicht „Wagen“ .
Davon sollen erstmal ein Teil davon abgerufen werden.
Ok,
ich hatte das hier im Kopf, und ich er lebe es öfter das man von Zügen spricht aber Wagen meint.
Für mich eine Luftnummer.
Dann müssen sie sich auch Gedanken machen wo sie die Züge Abstellen möchten, denn die Vorhandenen Abstellanlagen sind alle ausgebucht und DB Fernverkehr baut seit Jahre immer wieder neue eigenen anlagen wie zuletzt in Köln Nippes.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wieso nicht 63 Züge?
Hustensaft, Mittwoch, 26.03.2025, 14:31 (vor 401 Tagen) @ EK-Wagendienst
Dann müssen sie sich auch Gedanken machen wo sie die Züge Abstellen möchten, denn die Vorhandenen Abstellanlagen sind alle ausgebucht und DB Fernverkehr baut seit Jahre immer wieder neue eigenen anlagen wie zuletzt in Köln Nippes.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch äh eine Abstellmöglichkeit. Es gibt etliche ungenutzte Industriegleisanschlüsse, die nicht mehr genutzt werden, aber mit wenig Aufwand reaktivierbar wären, ebenso gibt es sehr viele Gleise, die ungenutzt darben, man muss nur mal mit offenen Augen durch die Gegend fahren.
Wenn sich hier wirklich eine Frage stellt, ist es eher die, wo diese Züge gewartet werden sollen?
Wieso nicht 63 Züge?
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 14:35 (vor 401 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von EK-Wagendienst, Mittwoch, 26.03.2025, 14:39
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch äh eine Abstellmöglichkeit. Es gibt etliche ungenutzte Industriegleisanschlüsse, die nicht mehr genutzt werden, aber mit wenig Aufwand reaktivierbar wären, ebenso gibt es sehr viele Gleise, die ungenutzt darben, man muss nur mal mit offenen Augen durch die Gegend fahren.
Wenn sich hier wirklich eine Frage stellt, ist es eher die, wo diese Züge gewartet werden sollen?
Das natürlich auch,
Hast schon mal Abstellgleise gesucht, dazu gibt es Portale, da muss man nicht durch die Gegend fahren, dazu müssen die sicher dann auch noch eine Fahrleitung haben.
Kannst gerne mal welche benennen.
https://apn.noncd.db.de/apn2020.startseite
Mal eben was reaktivieren, das ist ganz leicht ausgesprochen.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wieso nicht 63 Züge?
Hustensaft, Mittwoch, 26.03.2025, 15:42 (vor 401 Tagen) @ EK-Wagendienst
Hast schon mal Abstellgleise gesucht, dazu gibt es Portale, da muss man nicht durch die Gegend fahren, dazu müssen die sicher dann auch noch eine Fahrleitung haben.
Kannst gerne mal welche benennen.
https://apn.noncd.db.de/apn2020.startseite
Mal eben was reaktivieren, das ist ganz leicht ausgesprochen.
Spontan fällt mir der Wiesbadener Hbf ein, da gibt es diverse Gleise mit Oberleitung, die mit "roter Tafel" abgesperrt sind.
Wieso nicht 63 Züge?
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 16:12 (vor 401 Tagen) @ Hustensaft
Hast schon mal Abstellgleise gesucht, dazu gibt es Portale, da muss man nicht durch die Gegend fahren, dazu müssen die sicher dann auch noch eine Fahrleitung haben.
Kannst gerne mal welche benennen.
https://apn.noncd.db.de/apn2020.startseite
Mal eben was reaktivieren, das ist ganz leicht ausgesprochen.
Spontan fällt mir der Wiesbadener Hbf ein, da gibt es diverse Gleise mit Oberleitung, die mit "roter Tafel" abgesperrt sind.
Dann musst du die erst mal davon überzeugen, dass diese wieder Instand gesetzt werden.
Wenn sie die Jahre lang anmieten kann das was werden, ggf. das sogar bezahlt.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
Garfield_1905, Mittwoch, 26.03.2025, 16:27 (vor 401 Tagen) @ Hustensaft
Dann müssen sie sich auch Gedanken machen wo sie die Züge Abstellen möchten, denn die Vorhandenen Abstellanlagen sind alle ausgebucht und DB Fernverkehr baut seit Jahre immer wieder neue eigenen anlagen wie zuletzt in Köln Nippes.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch äh eine Abstellmöglichkeit. (...)
Man sieht deutlich, das Du noch nie versucht hast, eine Zuggarnitur außerplanmäßig über Nacht abzustellen. :-) Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, das wir nicht nur einmal ziemlich ratlos waren und z.T. sogar Leerfahrten nach anderen Orten in Kauf genommen haben, um einen Zug auch nur eine Nacht abzustellen und das auch bzw. gerade an Orten, wo man das vielleicht gar nicht vermutet, z.B. Hannover. Es war bzw. ist wahrscheinlich noch heute mitunter gar nicht so leicht, einen 7 Wagen - Zug abzustellen, wo eigentlich ein 6 Wagen - Zug geplant war.
Die Aussicht, 63 (!) Züge abstellen zu müssen und das ja nicht 'irgendwo', sondern an Orten, wo sie tatsächlich gebraucht werden, wäre für mich der blanke Horror.
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 16:42 (vor 401 Tagen) @ Garfield_1905
Dann müssen sie sich auch Gedanken machen wo sie die Züge Abstellen möchten, denn die Vorhandenen Abstellanlagen sind alle ausgebucht und DB Fernverkehr baut seit Jahre immer wieder neue eigenen anlagen wie zuletzt in Köln Nippes.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch äh eine Abstellmöglichkeit. (...)
Man sieht deutlich, das Du noch nie versucht hast, eine Zuggarnitur außerplanmäßig über Nacht abzustellen. :-) Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, das wir nicht nur einmal ziemlich ratlos waren und z.T. sogar Leerfahrten nach anderen Orten in Kauf genommen haben, um einen Zug auch nur eine Nacht abzustellen und das auch bzw. gerade an Orten, wo man das vielleicht gar nicht vermutet, z.B. Hannover. Es war bzw. ist wahrscheinlich noch heute mitunter gar nicht so leicht, einen 7 Wagen - Zug abzustellen, wo eigentlich ein 6 Wagen - Zug geplant war.Die Aussicht, 63 (!) Züge abstellen zu müssen und das ja nicht 'irgendwo', sondern an Orten, wo sie tatsächlich gebraucht werden, wäre für mich der blanke Horror.
so ist es,
aber hier haben einige immer schlaue Ideen, aber die such auch gut anhören, aber in der Praxis nicht umsetzbar sind.
Auch das man mal eben einen Ersatzverkehr beauftragen kann, oder in Engelsdorf stehen doch Wagen.
Warum der Fernverkehr wohl in der Nacht einiges an Leerzügen fährt, oder eben dann z.B. nach Kiel, ganz einfach dort haben sie zwei Gleise bekommen, und stellen dann dort in der Nacht die Züge ab, weil in Hamburg Langenfelde eben Nachts auch kein Platz ist, tagsüber gibt es einiges an leeren Gleise.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
Garfield_1905, Mittwoch, 26.03.2025, 17:09 (vor 401 Tagen) @ EK-Wagendienst
Nicht selten haben wir Absprachen mit anderen EVU's gemacht, die ein bestimtes Gleis zwar für die Nacht angemietet haben, aber vielleicht gerade in dieser Nacht nicht gebraucht haben. Und da haben ALLe EVU's mitgemacht und wir haben selbstverständlich auch ausgeholfen, wo's ging. Aber das war bzw. ist alles ein ziemlicher Aufwand, der zudem noch rechtzeitig in Gang gebracht werden muß. Besonders gern denke ich dabei an die KollegenInnen von DB Regio Kiel, die für die Abstellung in Hamburg Hbf zuständig sind. Die haben mitunter ziemliche Klimmzüge für uns gemacht. Umgedreht natürlich auch ... ;-) Wenn die ausnahmsweise mal gesagt haben: 'Geht nicht !' - dann ging's wirklich nicht !
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
JanZ, HB, Mittwoch, 26.03.2025, 17:22 (vor 401 Tagen) @ Garfield_1905
Nun gehe ich allerdings nicht davon aus, dass Flixtrain mal eben 63 Züge kauft und es dann jede Nacht der Leitstelle überlässt herumzutelefonieren, wo die denn diesmal abgestellt werden sollen.
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
Garfield_1905, Mittwoch, 26.03.2025, 17:40 (vor 401 Tagen) @ JanZ
Nun gehe ich allerdings nicht davon aus, dass Flixtrain mal eben 63 Züge kauft und es dann jede Nacht der Leitstelle überlässt herumzutelefonieren, wo die denn diesmal abgestellt werden sollen.
Logisch, dann müssten sie ja noch 10 Leute einstellen. Mindestens ! Die Abstellungen für die Nacht werden auch sonst von den entsprechenden Stellen (nicht Leitstelle) bei den EVU's für's ganze Fahrplanjahr bestellt bzw. bei geplanten Einschränkungen auch zwischendurch. Von DB InfraGo wird dann eine gleisgenaue Planung herausgegeben. 63 Züge unterzukriegen dürfte dennoch eine ziemliche Aufgabe sein.
Hier ging's um die Aussage, das die Abstellung von Zügen wohl kein großes Problem sein sollte. Das ist sie leider doch, egal ob geplant oder nicht.
Notfalls
Waldbahn, Mittwoch, 26.03.2025, 17:56 (vor 401 Tagen) @ JanZ
Hallo,
wenn man keine Möglichkeiten für eine Abstellung hat, dann setzt man ein NachtFlix System nach polnischem NachtIC/TLK Vorbild um. Muss man nur aus den IC Wagen die man angeblich bekommt auch einige Liegewagen basteln und schwupps hat man ein Nacht Netz... ;)
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Gruß
Waldbahn
Notfalls
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 26.03.2025, 18:59 (vor 401 Tagen) @ Waldbahn
Ich wette, das Nacht-ICE-System hat auch diese Gründe mit der Abstellung :D
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Notfalls
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 19:36 (vor 401 Tagen) @ J-C
Ich wette, das Nacht-ICE-System hat auch diese Gründe mit der Abstellung :D
Davon gehe ich auch aus, und mehr Züge in den Nächten So / Mo, weil dann andere Züge auch eine Stück weiter fahren als in den anderen Nächten.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Notfalls
gnampf, Mittwoch, 26.03.2025, 19:45 (vor 401 Tagen) @ Waldbahn
Muss man nur aus den IC Wagen die man angeblich bekommt auch einige Liegewagen basteln und schwupps hat man ein Nacht Netz... ;)
Nö, muss man nicht, macht die DB bei ihren Nacht-ICE auch nicht. Und dem Flix-Komfort entspricht ein Nachtzug mit Sitzwagen doch vollkommen. Auch die Busse bekommen ja Nachts keine Pritschen eingebaut, oder es bleibt beim Foltergestühl.
Notfalls
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 26.03.2025, 19:50 (vor 401 Tagen) @ gnampf
Der Fairness halber sind die Rückenlehnen im Bus ganz gut verstellbar. Für mich aber nichts, im Bus brauche ich Aussicht aus dem Fenster und eine aufrechte Haltung, sonst wird mir schlecht :‘D
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
gnampf, Mittwoch, 26.03.2025, 19:43 (vor 401 Tagen) @ JanZ
ich gehe davon aus, wenn Flix 63 Züge kauft, dann werden die schauen das diese Züge so viel wie möglich rollen, denn nur so verdienen sie auch Geld. Da dürften dann auch Nachtverkehre dabei sein. Die Zahl stundenlang abzustellender Züge dürfte also sicherlich kleiner sein.
Andererseits fragt man sich natürlich, was für Umwege ggf. in Kauf genommen werden müssen, um die zusätzlichen Zugleistungen überhaupt noch aufs Netz zu bekommen. Trassen sind ja vielerorts min. genauso Mangelware.
Die musst Du mir mal erstmal zeigen ! :-)
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 26.03.2025, 19:34 (vor 401 Tagen) @ Garfield_1905
Nicht selten haben wir Absprachen mit anderen EVU's gemacht, die ein bestimtes Gleis zwar für die Nacht angemietet haben, aber vielleicht gerade in dieser Nacht nicht gebraucht haben. Und da haben ALLe EVU's mitgemacht und wir haben selbstverständlich auch ausgeholfen, wo's ging. Aber das war bzw. ist alles ein ziemlicher Aufwand, der zudem noch rechtzeitig in Gang gebracht werden muß. Besonders gern denke ich dabei an die KollegenInnen von DB Regio Kiel, die für die Abstellung in Hamburg Hbf zuständig sind. Die haben mitunter ziemliche Klimmzüge für uns gemacht. Umgedreht natürlich auch ... ;-) Wenn die ausnahmsweise mal gesagt haben: 'Geht nicht !' - dann ging's wirklich nicht !
Das kann ich so bestätigen, Kontakte sind immer gut, ohne solche direkten Abstimmungen würde noch weniger laufen, auch wenn das bei der Gleisvermietungsfirma nicht gerne gesehen wird.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 26.03.2025, 20:02 (vor 401 Tagen) @ Garfield_1905
Hey.
Ich weiß nicht, wie das System aktuell funktioniert. Wenn ich ne Trasse bekomme, bis wohin gilt die dann? Bis in ein Abstellgleis/Wendegleis etc. Oder muss ich als Trassennutzer eine Art Nachweis erbringen, wo ich mit dem Zug am Ende der Trasse bleiben will? Ich hab da noch nie drüber nachgedacht.
Nehmen wir an, Flix kauft 63 Züge und beantragt Trassen. Könnte/dürfte/müßte DBInfraGo eine Trasse ablehnen, wenn kein Abstellort vorhanden ist? Inwieweit muss ein EVU überhaupt dann den geplanten Umlauf offenlegen? Und wenn es nur an einer Abstellmöglichkeit scheitert: ist das dann halt so oder gäbe es Mittel und Wege, dass DBInfraGo verpflichtet werden kann, Abstellkapazitäten zu schaffen. Und wie weit könnte DBInfraGo seine Macht nutzen, EVU außerhalb des Konzerns zu verhindern. In dem Abstellmöglichkeiten bspw stillgelegt werden. Oder, temporär, gesperrt werden wegen Mängeln? Flix will z.B. 5 Zugpaare Hamburg - Köln anbieten. Auf der Strecke finden sich Trassen. Nur gibt es keine Abstellgleise. Dann kann die Trasse nicht genutzt werden? Wenn aber noch ein Gleis irgendwo frei wäre, was Flix anmieten könnte, aber dann sagt DBInfraGo: oh, das müssen wir sperren wegen Oberbaumängeln. Tja, Pech, Flix. Oder muss DB Fern dann einen ICE auslegen? Gibt's bei Abstellgleisen dann oder jetzt schon auch ne Art Wettbewerb? Was witzig enden könnte: das Abstellgleis hab ich, aber jetzt ist die Trasse nicht verfügbar. Wie geht das aktuell alles überhaupt? Und wenn ich hier einige Beiträge lese, ist das teilweise ja wohl auch akut ein Problem. Ist es da sinnvoll, die Problemlösung dem Infrastrukturbetreiber des Konzerns zu überlassen?
Läßt sich Zuwachs, und dann möglichst der von EVU außerhalb des Konzerns, so ganz elegant durch fehlende Abstellmöglichkeiten ausbremsen?
Da habt ihr wieder was angerichtet - Blaschi hat ein Thema entdeckt; oh je ...
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Sorry ...
Garfield_1905, Mittwoch, 26.03.2025, 20:47 (vor 400 Tagen) @ Der Blaschke
Mit dieser Thematik bin ich auf der Leitstelle nie befasst gewesen, könnte also bestenfalls nur spekulieren. Aber das kannst Du selber viel besser. ;-) Die Fragestellung ist auf jeden Fall sehr interessant.
Im Cargobereich war ich ja auch einige Jahre, da hat das bei der Trassenbestellung eigentlich nie eine Rolle gespielt. Zum Beispiel in Passau im Übergang zu Österreich gab es allerdings mitunter Probleme mit der Abstellung im Gbf, weil z.B. der Ablöser für einen abgestellen Zug nicht rechtzeitig da war und der Fdl im Dreieck hüpfte, weil er die ankommemnden Züge in Schalding, manchmal sogar in Plattling (!), aufhalten mußte. Bei der Trassenbestellung war ja auch die Angabe eines Personalwechsels notwendig, da gab's auch keine Probleme mit der Abstellung, wenn der Wechsel nicht am Bahnsteig sondern in der Abstellung erfolgen sollte. Allerdings waren da die Zeitangaben insgesamt für An- und Abfahrt nur z.T. großzügig geschätzt, so das eine Planung basierend auf diesen Angaben ohnehin kaum möglich war.
AnDi Bahnhöfe
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 27.03.2025, 12:58 (vor 400 Tagen) @ Garfield_1905
Mit dieser Thematik bin ich auf der Leitstelle nie befasst gewesen, könnte also bestenfalls nur spekulieren. Aber das kannst Du selber viel besser. ;-) Die Fragestellung ist auf jeden Fall sehr interessant.
Im Cargobereich war ich ja auch einige Jahre, da hat das bei der Trassenbestellung eigentlich nie eine Rolle gespielt. Zum Beispiel in Passau im Übergang zu Österreich gab es allerdings mitunter Probleme mit der Abstellung im Gbf, weil z.B. der Ablöser für einen abgestellen Zug nicht rechtzeitig da war und der Fdl im Dreieck hüpfte, weil er die ankommenden Züge in Schalding, manchmal sogar in Plattling (!), aufhalten musste. Bei der Trassenbestellung war ja auch die Angabe eines Personalwechsels notwendig, da gab's auch keine Probleme mit der Abstellung, wenn der Wechsel nicht am Bahnsteig sondern in der Abstellung erfolgen sollte. Allerdings waren da die Zeitangaben insgesamt für An- und Abfahrt nur z.T. großzügig geschätzt, so das eine Planung basierend auf diesen Angaben ohnehin kaum möglich war.
Einige Gbf wie eben Passau oder auch Aachen West sind jetzt AnDi Bahnhöfe, das heißt dort werden fast keine Gleise vermietet, sondern es gibt einen Gleisdisponenten von DB InfraGo , bei dem man seine Züge anmelden muss, und der Verteilt sie dann auf die Gleise z.B. Lokomotiven in einem Gleis auch mal hintereinander, wenn die hintere länger steht.
Hinzu kommt, das die Kosten für die Gleis explosionsartig steigen.
Bei 1 Stunde Halt so 20€ bei 24 Stunden sind es schon über 1000€, damit nicht mal eben ein Zug einfach mal stehen bleibt.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
AnDi Bahnhöfe
gnampf, Donnerstag, 27.03.2025, 13:17 (vor 400 Tagen) @ EK-Wagendienst
Bei 1 Stunde Halt so 20€ bei 24 Stunden sind es schon über 1000€, damit nicht mal eben ein Zug einfach mal stehen bleibt.
da bleibt der TF dann eben am Zug und setzt den jede Stunde auf ein anderes Gleis um... immer noch billiger als der Preis für 24h
AnDi Bahnhöfe
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 27.03.2025, 13:29 (vor 400 Tagen) @ gnampf
Bei 1 Stunde Halt so 20€ bei 24 Stunden sind es schon über 1000€, damit nicht mal eben ein Zug einfach mal stehen bleibt.
da bleibt der TF dann eben am Zug und setzt den jede Stunde auf ein anderes Gleis um... immer noch billiger als der Preis für 24h
sehr witzig, das Gleis wird einem ja zugeteilt.
und einen Güterzug nur mit einem Tf umsetzen, und der Fdl (Ww) Sitz im gleichen Raum.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
AnDi Bahnhöfe
gnampf, Donnerstag, 27.03.2025, 14:02 (vor 400 Tagen) @ EK-Wagendienst
sehr witzig, das Gleis wird einem ja zugeteilt.
Klar, bis zum Ende der Stellzeit. Danach lässt man sich neu was zuteilen. Ist es das gleiche, dann um so besser, kann der TF weiter pennen. Sonst wird eben umrangiert.
und einen Güterzug nur mit einem Tf umsetzen, und der Fdl (Ww) Sitz im gleichen Raum.
wo der FDL hock ist ja Wurscht. Und ursprünglich war die Rede von Flixie und Triebzügen. Aber hey, beim Güterzug holt man sich dann demnächst halt Loks mit Fernsteuerung, dann kann der TF die alleine umrangieren, ganz ohne Lok umhängen. Was kostet die Rangierfahrt? Verweigern kann InfraGo die ja nicht, solange Kapazitäten frei sind.
Davon ab, gerade für einen Güteraner ist das doch so eine Sache. Hat Netz ihn mal wieder Stundenlang verzögert, dann muss er nunmal irgendwo parken bis der TF seine Ruhezeit hinter sich hat. Oder bis InfraGo wieder eine Trasse gestrickt bekommen hat. Oder bis Platz und Zeit ist ihn zu zerlegen und neu zusammen zu stellen. Etc. Da dann nach so kurzer Zeit die Preise dermaßen stark anzuheben ist kaum nachvollziehbar und vermutlich Grundstein für manche Klage.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JanZ, HB, Mittwoch, 26.03.2025, 22:57 (vor 400 Tagen) @ Der Blaschke
Kurze Antwort: Wenn du eine Trasse bestellst, dann bestellst du nur eine Trasse. Was danach mit dem Zug passiert, interessiert InfraGO nicht und geht sie auch nichts an. Man kann solche Angaben bei der Bestellung natürlich machen, wenn sie dafür relevant sind, weil die Trasse z.B. in ein bestimmtes Gleis konstruiert werden muss.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 27.03.2025, 09:22 (vor 400 Tagen) @ JanZ
Kurze Antwort: Wenn du eine Trasse bestellst, dann bestellst du nur eine Trasse. Was danach mit dem Zug passiert, interessiert InfraGO nicht und geht sie auch nichts an. Man kann solche Angaben bei der Bestellung natürlich machen, wenn sie dafür relevant sind, weil die Trasse z.B. in ein bestimmtes Gleis konstruiert werden muss.
Es gibt schon mal Unterschiede zwischen dem Regelfahrplan, also bis im April bestellte Fahrten und Zuge die danach bestellt werden, insbesondere eben Sonderzüge.
Man bekommt auch einen Fahrplan mit einem Zug der in Hamburg Dammtor endet, wenn man noch keinen Lr weiter bestellt hat.
Normal ändert man dort nur die Zuggattung und fährt dann bis zu einem Bahnhof weiter.
Allerdings wird dieses kein EVU machen, denn es muss seine Züge ja komplett durchplanen, und sind auch vom Fach.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 27.03.2025, 14:37 (vor 400 Tagen) @ EK-Wagendienst
Man bekommt auch einen Fahrplan mit einem Zug der in Hamburg Dammtor endet, wenn man noch keinen Lr weiter bestellt hat.
Normal ändert man dort nur die Zuggattung und fährt dann bis zu einem Bahnhof weiter.
Ich bin ja noch nicht so lange im Planungsbusiness, aber: Wie? Ich kann in TPN einen Gattungswechsel in Dammtor bestellen, aber kein Ziel.
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Weg mit dem 4744!
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 27.03.2025, 14:51 (vor 400 Tagen) @ JeDi
Man bekommt auch einen Fahrplan mit einem Zug der in Hamburg Dammtor endet, wenn man noch keinen Lr weiter bestellt hat.
Normal ändert man dort nur die Zuggattung und fährt dann bis zu einem Bahnhof weiter.
Ich bin ja noch nicht so lange im Planungsbusiness, aber: Wie? Ich kann in TPN einen Gattungswechsel in Dammtor bestellen, aber kein Ziel.
Ohne Ziel geht das nicht, der Zug muss dann bis zum Ziel angelegt sein.
Einfach eine Zeile an der Betriebsstelle eine neu Zugcharakteristik erstellen, und dann eben mit einer anderen Zuggattungsunternummer eintragen.
Genau so wenn man z.B. unterwegs den Zug verändert.
Wenn man Hmb Dammtor als Ziel angibt, dann endet der Zug dort, mögen sie zwar nicht aber geht.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JanZ, HB, Donnerstag, 27.03.2025, 14:58 (vor 400 Tagen) @ EK-Wagendienst
Man bekommt auch einen Fahrplan mit einem Zug der in Hamburg Dammtor endet, wenn man noch keinen Lr weiter bestellt hat.
Normal ändert man dort nur die Zuggattung und fährt dann bis zu einem Bahnhof weiter.
Ich bin ja noch nicht so lange im Planungsbusiness, aber: Wie? Ich kann in TPN einen Gattungswechsel in Dammtor bestellen, aber kein Ziel.
Ohne Ziel geht das nicht, der Zug muss dann bis zum Ziel angelegt sein.Einfach eine Zeile an der Betriebsstelle eine neu Zugcharakteristik erstellen, und dann eben mit einer anderen Zuggattungsunternummer eintragen.
Genau so wenn man z.B. unterwegs den Zug verändert.
Wenn man Hmb Dammtor als Ziel angibt, dann endet der Zug dort, mögen sie zwar nicht aber geht.
Na was denn nun, geht es oder nicht? Ich kriege eine Bestellung mit Endbahnhof Dammtor jedenfalls im TPN angelegt. Ob ich sie auch abschicken kann, probiere ich natürlich nicht aus.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
EK-Wagendienst, EGST, Donnerstag, 27.03.2025, 15:01 (vor 400 Tagen) @ JanZ
Man bekommt auch einen Fahrplan mit einem Zug der in Hamburg Dammtor endet, wenn man noch keinen Lr weiter bestellt hat.
Normal ändert man dort nur die Zuggattung und fährt dann bis zu einem Bahnhof weiter.
Ich bin ja noch nicht so lange im Planungsbusiness, aber: Wie? Ich kann in TPN einen Gattungswechsel in Dammtor bestellen, aber kein Ziel.
Ohne Ziel geht das nicht, der Zug muss dann bis zum Ziel angelegt sein.Einfach eine Zeile an der Betriebsstelle eine neu Zugcharakteristik erstellen, und dann eben mit einer anderen Zuggattungsunternummer eintragen.
Genau so wenn man z.B. unterwegs den Zug verändert.
Wenn man Hmb Dammtor als Ziel angibt, dann endet der Zug dort, mögen sie zwar nicht aber geht.
Na was denn nun, geht es oder nicht? Ich kriege eine Bestellung mit Endbahnhof Dammtor jedenfalls im TPN angelegt. Ob ich sie auch abschicken kann, probiere ich natürlich nicht aus.
Einfach auf "Vorprüfen" klicken, wenn es dann grüner Haken kommt, kann es gesendet werden.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JanZ, HB, Donnerstag, 27.03.2025, 15:11 (vor 400 Tagen) @ EK-Wagendienst
Ja, der kommt, also müsste ich einen Zug bestellen können, der in Dammtor endet.
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.03.2025, 10:57 (vor 399 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von JeDi, Freitag, 28.03.2025, 10:57
Ja, der kommt, also müsste ich einen Zug bestellen können, der in Dammtor endet.
Dann hast du aber 5 Minuten später nen Anruf vom Fahrplanbüro, was du genommen hast, sie wollen das auch haben.
Merke: Nicht alles was bestellbar ist, wird auch ausgeführt.
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Weg mit dem 4744!
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 27.03.2025, 14:03 (vor 400 Tagen) @ JanZ
Kurze Antwort: Wenn du eine Trasse bestellst, dann bestellst du nur eine Trasse. Was danach mit dem Zug passiert, interessiert InfraGO nicht und geht sie auch nichts an. Man kann solche Angaben bei der Bestellung natürlich machen, wenn sie dafür relevant sind, weil die Trasse z.B. in ein bestimmtes Gleis konstruiert werden muss.
Etwas längere Antwort: Es gibt eine Zeitfrist (ich meine eine Stunde), bis zu der das Zwischenparken das Problem des Infrastrukturbetreibers ist - darüber musst du dann ein Abstellgleis mieten.
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Weg mit dem 4744!
Jetzt habt ihr mich wachgemacht. Stichwort Abstellung
gnampf, Donnerstag, 27.03.2025, 08:29 (vor 400 Tagen) @ Der Blaschke
das Abstellen hat ja mit der Trasse nix zu tun. Die Trasse brauchst du für die Zugfahrt, in die Abstellung gehts dann aber per Rangierfahrt (oder separater Zugfahrt wenn du zu einem anderen Bahnhof musst).
InfraGo wird wohl einfach x Minuten am Bahnsteig einplanen (evtl. kannst du da noch Vorgaben machen?), danach hast du verschwunden zu sein, wohin auch immer. Ob Strafen fällig werden wenn du das nicht bist und den Verkehr durcheinander bringst? Ich vermute schon.
Und zur Ungleichbehandlung: da werden sie sich wohl hüten, weil sie dann in null komma nix die Klage am Hals haben. Und die Abstellgleise mögen langfristig, aber sicher nicht auf Lebenszeit vermietet sein. Es kommt also der Zeitpunkt wo der Vertrag ausläuft, und spätestens dann müssen andere gleichberechtigt "zum Zug" kommen. Und DB FV schaut dann in die Röhre.
InfraGo dürfte da insgesamt wohl eher auf seine eigenen Bilanzen schauen. An Orten wo die Gleise leicht zu vermieten sind wird man eher nichts wegstreichen, da läßt sich ja Kohle machen. In Kleinkleckersdorf die 20 Abstellgleise werden dagegen eher schnell abgeschafft, sobald sie Mehrkosten verursachen. Das alles bezogen auf den aktuellen Stand mit kurzem Blick nach vorne.
Und um Infrastruktur stillzulegen braucht InfraGo doch auch eigentlich eine Genehmigung, die meist verweigert wird wenn da noch Bedarf angemeldet wird? Ein Gleis dauerhaft stilllegen, für das Bedarf besteht, wird also vermutlich nicht so einfach sein. Kurzfristig geht sicher, aber dann wird InfraGo verdonnert das instand zu setzen. WIrd man sich also alles wohl eher gut überlegen, wenn das Gleis eigentlich "noch tut".
Bei sowas wie S21 klappt das doch auch nur, weil man ersatzweise an anderen Orten Kapazitäten als Ausgleich geschafft hat?
OT: tauglich zum Gedankenlesen? ;-)
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 26.03.2025, 20:05 (vor 401 Tagen) @ Garfield_1905
Hey.
Es war bzw. ist wahrscheinlich noch heute mitunter gar nicht so leicht, einen 7 Wagen - Zug abzustellen, wo eigentlich ein 6 Wagen - Zug geplant war.
Kam dir da gerade etwa Bremen Hbf und "eure" RE 4/RB 41 in den Sinn? ;-)
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
OT: tauglich zum Gedankenlesen? ;-)
Garfield_1905, Mittwoch, 26.03.2025, 20:34 (vor 400 Tagen) @ Der Blaschke
Es war bzw. ist wahrscheinlich noch heute mitunter gar nicht so leicht, einen 7 Wagen - Zug abzustellen, wo eigentlich ein 6 Wagen - Zug geplant war.
Kam dir da gerade etwa Bremen Hbf und "eure" RE 4/RB 41 in den Sinn? ;-)
Ja, zum Beispiel, aber auch Hamburg Hbf. Da gibt's ein Gleis (ich weiß leider die Bezeichnung nicht mehr), wo ein 6 Wagen- Zug reinpasst. Ein 7 Wagen - Zug blockiert die Weiche vorne. Ein anderes Gleis ist kein Stumpfgleis, das aber als Abstellgleis genutzt wird. Wenn es als 6 Wagen -Gleis genutztt wird - kein Problem, wird es als 7 Wagen - Gleis wird auf jeweils einer Seite die Durchfahrt blockiert.
Ein anderes Beispiel ist die KWA in Hannover Hbf (Abstellanlage in Richtung Westen). Da werden normalerweise keine Metronom - Züge abgestellt, sondern nur u.a. ENNO - Triebwagen. Da gibt's ein (oder zwei) Gleis für 7 Wagen - Züge. 'Herschelstrasse' (auch Abstellanlage in R - Westen), da ist es ähnlich, aber das haben wir nur selten genutzt (eher ERIXX, wo es aber keine Probleme gab), das hab' ich so nicht mehr im Kopf. Komplizierter ist es am Pferdeturm, wo z.T. mehrere Garnituren in einem Gleis stehen, wo die Fdl aber genau auf die Länge drauf achten (müssen). Das klappt in der Praxis aber ganz gut, die haben's da wirklich drauf.
In Göttingen nutzt METRONOM die Gleise 55 - 57 zur Nachtabstellung. Ein 7 Wagenzug passt nur in ein Gleis rein (55 oder 57, hab' ich leider nicht mehr parat). Wenn's ganz eng war haben wir in Ausnahmefällen sogar in Gl. 11 (!!!) für den 1. Zug morgens abgestellt oder in ein Cantus - Gleis.
Ich bin leider inzwischen schon zu lange raus, um diese ganzen Feinheiten noch im Kopf zu haben. Früher musste ich sie Dir im Schlaf herbeten können. Ja, Leitstellenarbeit ist mitunter nicht sooo einfach. :-)
Abstellanlagen DB Netz, nicht DB Fernverkehr
BGSMH, Freitag, 28.03.2025, 11:00 (vor 399 Tagen) @ EK-Wagendienst
Sofern die Abstellanlagen von DB Netz und nicht von DB Fernverkehr sind, hat Flix darauf ein diskriminierungsfreien Zugangsrecht. Also das wäre nicht nur das Problem von Flix, sondern auch von DB Fernverkehr.
Abstellanlagen DB Netz, nicht DB Fernverkehr
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 28.03.2025, 11:07 (vor 399 Tagen) @ BGSMH
Sofern die Abstellanlagen von DB Netz und nicht von DB Fernverkehr sind, hat Flix darauf ein diskriminierungsfreien Zugangsrecht. Also das wäre nicht nur das Problem von Flix, sondern auch von DB Fernverkehr.
Allerdings richtet sich das Zugangsrecht ja u.A. nach Zugzahlen, sodass Flix im Zweifel diskriminierungsfrei hinten anstehen muss ;-)
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Weg mit dem 4744!
Abstellanlagen DB Netz, nicht DB Fernverkehr
611 040, Erfurt, Freitag, 28.03.2025, 11:55 (vor 399 Tagen) @ BGSMH
Die großen Werke gehören aber doch alle DB Fernverkehr oder DB Regio.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Abstellanlagen DB Netz, nicht DB Fernverkehr
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 28.03.2025, 12:44 (vor 399 Tagen) @ 611 040
Die großen Werke gehören aber doch alle DB Fernverkehr oder DB Regio.
ja,
und teilweise auch ein Teil der Gleisanlagen, und da haben sie das sagen.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Wieso nicht 63 Züge?
Fulda_NBS, Mittwoch, 26.03.2025, 13:42 (vor 401 Tagen) @ J-C
El gigante europeo Flix ultima la compra de 63 trenes a Talgo por 1.000 millones
Der europäische Gigant Flix kauft 63 neue Züge bei Talgo für 1 Mrd €
Gerade der Betrag von 1 Mrd. € sollte bei einem Einheitspreis von 15.87 Mio € es relativ klar machen, dass von Zügen die Rede ist.
Ob man trotzdem vom europäischen Giganten sprechen muss, lass ich mal dahingestellt.
Wenn‘s wirklich 63 Züge wären, dann doch überall!
611 040, Erfurt, Mittwoch, 26.03.2025, 16:51 (vor 401 Tagen) @ J-C
Und warum dann noch neue Bpmz? Bzw. wieso wurden die Bimz aufwendig modernisiert wenn eh schon Neufahrzeuge bestellt sind?
M.E. wäre der Einsatz von klassischen Wagen sinnvoller.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Wenn‘s wirklich 63 Züge wären, dann doch überall!
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 26.03.2025, 19:00 (vor 401 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 26.03.2025, 19:04
Die Bpmz kriegt man jetzt und kann sie für weitere Expansionen verwenden. Die Talgos kommen nach. Ergibt Sinn für mich. Naja und die Bimz sind halt nicht klimatisiert, damit gewinnt man keinen Blumentopf.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Wenn‘s wirklich 63 Züge wären, dann doch überall!
gnampf, Mittwoch, 26.03.2025, 19:32 (vor 401 Tagen) @ J-C
Flix? Komfort? Dann müssten die sich aber ziemlich wandeln, denn das ist aktuell so absolut nicht deren Zielgruppe. Die Verknüpfung mit dem Bus wäre dann auch komplett irrelevant, stattdessen bräuchten sie Verknüpfungen mit DB FV und ausländischen FV-Betreibern. Halte ich für sehr unrealistisch. Auch Geschwindigkeit dürfte nicht ganz oben auf dem Anforderungskatalog stehen, außer man erhält nur so noch Trassen.
79-16=63 ... komischer Zufall...
loco_mo, Plüschetage, Mittwoch, 26.03.2025, 18:09 (vor 401 Tagen) @ MartinN
...ich weiß nicht, ob ich eben richtig die Wikipedia bedient habe, aber diese krummen Zahlen kamen mir so spanisch, äh, dänisch, vor:
Die DSB hat 16 Talgo bestellt, die DB 79.
Dass es bei Talgo Schwierigkeiten mit Insolvenz und Technik gibt, ist bekannt.
Und jetzt Spekulation:
Alle Beteiligten wären froh, wenn wenigstens das DB-Volumen bedient würde, obwohl die DB vielleicht gar nicht mehr sooo dringend auf die Züge wartet und vom Kauf zurücktreten könnte. Der DSB-Vertrag wird storniert, die 16 Züge aus dem DB-Anteil bedient. Und dann bleiben exakt 63 übrig, die der Insolvenzverwalter noch irgendwo hin verticken möchte.
Verflixt!
Passt!
Ich spekuliere mal dazu.
BGSMH, Freitag, 28.03.2025, 22:41 (vor 398 Tagen) @ loco_mo
Der andere Blickwinkel wäre, dass der Fernverkehr zu viele Fahrzeuge für zu wenig Nachfrage derzeit hat und ja mit dem Talgos noch weitere im Zulauf sind.
Hat die DB mit Flix jemanden gefunden, der sie aus dem Vertrag rausholt?
Das kann den Fernverkehr ruinieren.
BGSMH, Freitag, 28.03.2025, 23:22 (vor 398 Tagen) @ MartinN
bearbeitet von BGSMH, Freitag, 28.03.2025, 23:27
Marktanteile gibt es im deutschen SPFV nur über Verdrängung, also über einen Preiskampf. Und da sehe ich nicht, wie der Fernverkehr da mithalten kann. Die Kostenstruktur dürfte bei Flix viel viel schlanker sein.
Und ja, bisher ist Flix mit altem Material ohne Klima durch die Welt gegurkt. Da konnte man noch so preiswert sein, ein erheblicher Anteil der Kunden hat sich da einfach nicht reingesetzt. Mit den neuen Talgos wird man aber nun auf ICE-Niveau sein und mit den ganzen Garnituren auch richtige Takte anbieten können.
In der Gesamtschaut: Das könnte den Fernvekehr echt ruinieren. Und ob der Staat dann da nachschießt - wenn er überhaupt darf (Stichwort Beihilfenrecht) - ist fraglich.
Am Ende könnte eine vollständige Privatisierung des Fernverkehrsmarktes stehen. Flix als ein großer Player und auf der anderen Seite "DB Fernverkehr", dann aber nicht mehr als Teil des DB Konzerns, sondern in privater Hand, welche die Firma nach einer Insolvenz übernommen hat.
Das kann den Fernverkehr ruinieren.
611 040, Erfurt, Freitag, 28.03.2025, 23:56 (vor 398 Tagen) @ BGSMH
Das glaube ich kaum, dass die DB es soweit kommen lässt. Die wissen seit 30 Jahren wie sie Konkurrenz im Fernverkehr erfolgreich verhindern. Etliche Unternehmen haben es ja schon versucht und sind alle über kurz oder lang gescheitert.
Flix wird vielleicht noch ein paar mehr Fahrten durchführen, aber eine echte Konkurrenz wie in Tschechien wirds nicht geben.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Es wäre soooooo wichtig und richtig.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 29.03.2025, 00:12 (vor 398 Tagen) @ BGSMH
Huhu.
Am Ende könnte eine vollständige Privatisierung des Fernverkehrsmarktes stehen. Flix als ein großer Player und auf der anderen Seite "DB Fernverkehr", dann aber nicht mehr als Teil des DB Konzerns, sondern in privater Hand, welche die Firma nach einer Insolvenz übernommen hat.
Ein Traum.
Kein selbstherrliches Monopolgebaren mehr. Kein DB FV, was den Betrieb nach Gutdünken und Laune abwickelt.
Dein Szenario kann gar nicht früh genug eintreten. Solange DB FV marktbeherrschend ist, wird das nix mit Fernbahn in Deutschland!
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Das kann den Fernverkehr ruinieren.
Hustensaft, Samstag, 29.03.2025, 07:28 (vor 398 Tagen) @ BGSMH
Marktanteile gibt es im deutschen SPFV nur über Verdrängung, also über einen Preiskampf. Und da sehe ich nicht, wie der Fernverkehr da mithalten kann. Die Kostenstruktur dürfte bei Flix viel viel schlanker sein.
Nun, was spräche dagegen, die eigenen Kostenstrukturen mal zu überprüfen? Wenn sich aus der Privatisierung von Post und Bahn etwas lernen lässt, dann ist es doch, dass vergleichbare Leistungen mit weniger Personal als vordem erbracht werden konnten - dass man es dann übertrieben hat, so dass die Betriebsfähigkeit gefährdert wurde, ist eine andere Sache.
Und ja, bisher ist Flix mit altem Material ohne Klima durch die Welt gegurkt. Da konnte man noch so preiswert sein, ein erheblicher Anteil der Kunden hat sich da einfach nicht reingesetzt. Mit den neuen Talgos wird man aber nun auf ICE-Niveau sein und mit den ganzen Garnituren auch richtige Takte anbieten können.
Vielleicht sind da ja auch einfach nur deswegen viele Kunden nicht mitgefahren, weil das Fahrplanangebot einfach zu dünn war? Nicht jeder kann seinen Arbeits-/Studientag nach einer Zugabfahrt einmal am Tag einrichten. Und eine Klimaanlage braucht man zudem nur an wirklich warmen Tag, im Herbst, Winter und Frühling spielt das regelmäßig keine Rolle, da reicht im Ernstfall eine Heizung. Und es sollte klar sein, dass das "ICE-Niveau" oft keines mehr ist, man hat spätestens mit dem ICE 4 eine Sardinenbüchse auf Rädern beschafft, bei der sich die Kunden massiv über den Sitzkomfort beschwerten ...
In der Gesamtschaut: Das könnte den Fernvekehr echt ruinieren. Und ob der Staat dann da nachschießt - wenn er überhaupt darf (Stichwort Beihilfenrecht) - ist fraglich.
Dürfte er nicht, aber der Fernverkehr hat es durchaus in der Hand, konkurrenzfähig zu bleiben. Bei Flix habe ich eine Platzreservierung im Preis enthalten, bei der DB nicht - und die lässt sich selbige auch noch vergolden, da kostet die Reservierung ja bald so viel wie die Fahrkarte, finde den Fehler ... Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit wären auch nicht schlecht, also keine Anschlussaufgaben, in dem man Anschlüsse als nicht erreichbar aus der Buchungsmöglichkeit streicht und zudem den Kunden auch noch die Option nimmt, einen doch erreichbaren früheren Zug zu nehmen. Service wäre auch nicht übel, sprich die Bordgastro muss zuverlässig funktionieren oder man schafft die besser ab, im aktuellen Zustand sorgt die nur für Frust und Spott.
Die aktuellen Probleme der DB sind hausgemacht und keineswegs zwingend - und das hat nicht nur mit den katastrophalen Zuständen bei InfraGO (Netzzustand, aber auch Besetzung von Stellwerken) zu tun, sondern mit miserablen Plänen bei den Umläufen für Züge (Kurzwenden) und der Personaleinsatzplanung (warten auf Personal aus verspätetem Zug), sicher auch eine Folge fehlender Reserven, auch wenn die teuer sind. Es ist durchaus auffällig, dass große Teile der Kundschaft - natürlich in Grenzen - durchaus bereit ist, für eine gute und verlässliche Leistung ein paar Euro mehr zu zahlen - nur ist es heute genau umgekehrt, die DB hat mit großem Eifer daran gearbeitet, schlechter zu werden, gleich ob immer weniger Fahrgastrechte, ungünstigere Regelungen in den Beförderungsbedingungen, fragwürdige Änderungen die einem Zwang zur Nutzung digitaler Medien nahekommen (z. B. Abschaffung BahnCard in Kartenform) bis hin zu vollkommen überflüssigen Baustellen wie der Pflichtangabe einer Mailadresse oder einer Mobilnummer bei der Buchung eines Sparpreises am Schalter. Die Kunst liegt in einem angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen des Unternehmens und denen der Kunden, den zweiten Teil hat die DB in den letzten Jahren vollkommen aus den Augen verloren.