? Separates Kontingent für Freifahrten (Allgemeines Forum)

Tobs, Region Köln/Bonn, Dienstag, 24.12.2024, 14:27 (vor 536 Tagen) @ andreas.paw
bearbeitet von Tobs, Dienstag, 24.12.2024, 14:28

Ich vergleiche immer gegen eine Freifahrt. Dabei benötige ich 1.000 Punkte für eine einfache Fahrt von bspw. Berlin nach Mannheim (meine Stammstrecke). Kostenpunkt aktuell im Flexpreis EUR 185,90.


Als Vergleich müsste schon der (Super)Sparpreis herhalten, da die Prämie eine Zugbindung vorsieht und nur nach Verfügbarkeit entsprechender Kapazitäten eingesetzt werden kann.


Einen (Super)Sparpreis kann ich idR jedoch nicht mehr einen oder zwei Tage vor Abfahrt buchen, was mit der Freifahrt (oft, nicht immer!) noch möglich ist.

Das habe ich im nachfolgenden Satz ja auch selbst geschrieben (Stichwort: Marktwert). Da sind wir also einer Meinung. Aber mir geht es um etwas ganz anderes, was ich aus Deinen Erfahrungsberichten herauszulesen glaube. Bislang war ich nämlich fest davon überzeugt, dass die Verfügbarkeit der Freifahrt à 1.000 Punkte mit denen der (Super)Sparpreise (positiv) korreliert sei. Sprich, solange es (Super)Sparpreise gibt, besteht, und nur dann, auch die Möglichkeit der Einlösung einer Freifahrt. Deine Beobachtung, dass es "oft" ging, lässt auf ein unabhängiges Kontingent schließen. Was dann aber theoretisch auch bedeuten könnte, dass man zwar keine Freifahrt einlösen, wohl aber noch einen (Super)Sparpreis buchen kann. So ähnlich, wie wenn innerdeutsch nach München gefahren wird, nur noch Flexpreise verfügbar sind und dann bis Innsbruck, zu einem günstigeren (Super)Sparpreis gebucht wird. Es wird so also weniger Umsatz generiert als möglich wäre und die Preisbereitschaft des Kunden (womöglich) unzureichend ausgeschöpft.


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