Sparpreis: Kein früherer Zug mehr (Allgemeines Forum)
Moin,
vor einigen Monaten wurde die lang geltende Kulanzregel aufgegriffen, wonach man trotz Sparpreis einen früheren Zug nehmen kann, so man diesen denn erreicht.
Diese Regel scheint nun gestrichen worden zu sein.
Auch wenn ggf. anwendbare Situationen sicher kein Regelfall sind: Insgesamt schade, gerade weil aufgrund von wahrscheinlichen Verspätungen kurze Anschlussverbindungen durch die Bahn "ausgeblendet" werden.
Grüße
Marcus
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Wahnsinn was die Bahn alles versucht, um den Leuten das Bahn fahren auszureden???? Zum Fahrplanwechsel jetzt der Flexpreis der keiner mehr, wieder gestiegene Preise, eine Riedbahn die weiterhin nicht verlässlich ist, dann eben oben angesprochenes???? und die Höhe, ab 2025 kein Fassbier mehr. Wahnsinn statt Bahnsinn
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Wahnsinn was die Bahn alles versucht, um den Leuten das Bahn fahren auszureden???? Zum Fahrplanwechsel jetzt der Flexpreis der keiner mehr
Keiner mehr was?
wieder gestiegene Preise, eine Riedbahn die weiterhin nicht verlässlich ist, dann eben oben angesprochenes???? und die Höhe, ab 2025 kein Fassbier mehr. Wahnsinn statt Bahnsinn
Und trotzdem kaufst Du Dir beim nächsten Mal wieder die BC100. Also alles kein Problem.
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Für den tatsächlich vorgesehenen Fall ist das in der Tat schade, auch wenn ich den Fall tatsächlich in der Praxis glaube ich noch nie hatte.
Wie hier im Forum aber disktuiert, war die Formulierung der Regelung völliger Quatsch, weil beliebig ausnutzbar, sobald man eine Fahrt mit geplanter längerer Aufenthaltszeit gebucht hat. So konnte man sich theoretisch mit etwas tricksen ein Flexpreisticket basteln. Dass man die Regel daher abgeschafft hat, anstatt sie juristisch wasserdicht und damit kompliziert umzuformulieren, kann ich ehrlich gesagt nachvollziehen.
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Den Missbrauch hätte man einfach einschänken können, indem man von der Regelung Tickets mit Umsteigezeiten >2h ausnimmt, falls man den Supersparpreiskunden den diese Flexibilität dauerhaft zugestehen möchte.
Man hat sich wohl entschieden, dass der Kunde entweder Flexpreis zahlen oder die starre Verbindung fahren muss :)
Kaum durchschaubar!
Da ist die DB ihrem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen:
Mit (Super-)Sparpreisen locken, aber Flexpreise abkassieren.
Zugegeben:
Die Regelung war ohnehin nur für Insider durchschaubar. Kaum ein Fahrgast blickte durch und kaum einer konnte die Regelung nutzen. Sie diente nur der Besänftigung der Reisenden, die plötzlich nur noch den späteren und nicht mehr den früheren Anschlusszug buchen konnten.
Die Kehrseite der Medaille bleibt aber:
Wenn ich einen Flexpreis löse, bin ich gelegentlich schneller am Ziel als mit (Super-)Sparpreis.
Beispiel: Ich komme pünktlich um 17.50 Uhr am Umsteigebahnhof U an, habe eigentlich den vom DB-Navigator angezeigten Anschluss-ICE um 18.25 Uhr gebucht, der auch nur mit 10 Minuten Verspätung angezeigt wird. Ich erreiche aber bequem noch den schnelleren Anschluss-ICE um 17.55 Uhr; diesen darf ich dann nur mit Flexpreis nutzen.
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Eigentlich konnte die DB von dieser Regel doch selbst profitieren: Wenn ich eigentlich laut Reiseauskunft einen 40min-Umstieg habe, allerdings den vorherigen, mit +45 verkehrenden Takt noch erwische, ist es deutlich wahrscheinlicher, den folgenden 6min-Anschluss noch zu erreichen (durch die Nutzung des früheren Zuges bin ich früher da und habe mehr Umstiegszeit). Somit reduziert sich für die DB die Wahrscheinlichkeit, dass ich später FGR-Ansprüche geltend mache.
Durch die Rücknahme der Regelung bin ich nun also wieder gezwungen, die vollen 40min am Bahnhof abzusitzen, um dann zu riskieren, dass der bislang pünktliche Anschluss z.B. eine Türstörung hat, mit +10 weiterfährt, der 6min-Anschluss weg ist und ich mind. 60min später am Ziel bin, wodurch mir die DB eine Entschädigung zukommen lassen darf, die sie sich gespart hätte, hätte ich ohne Mehrkosten den früheren Anschluss nehmen können.
Beispiel Wittenberge
Mindestumstiegszeit hin oder her, manche Buchbaren Verbindungen finde ich echt frech. Wenn man mal zum Beispiel auf der Relation Nauen - Wittenberge ein Sparpreis Ticket buchen möchte nach Hamburg, kann man dies in der Regel (zu den Abfahrten zur vollen Stunde des Fernverkehrs) nur mit 1h Umstiegszeit in Wittenberge buchen. Und das wenn der Regio aus Richtung Berlin kurz vorher ankommt (und auch am selben Bahnsteig hält). Meiner Meinung nach ein absolut möglicher Anschluss, das man hier bei Sparpreisen einen Regio früher vorgeschlagen bekommt und dann 1h in Wittenberge warten soll, trotz dessen das der Anschluss zu 95% erreichbar ist finde ich echt frech.
Beispiel Wittenberge
Ja, so eine Kundenvera..... etwas wird es öfter geben. Wer nicht selten Nauen - Hamburg fährt muß auf DT bis Wittenberge fahren und bange hoffen, daß der ICE erreicht wird.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Beispiel Wittenberge
Und warum nicht komplett FV buchen? Gerade beim NV-Vorlaif doch kein Problem, da man im NV ja keine Zugbindung hat und so also auch den knappen Anschluss nutzen kann. Wird der verpasst gelten ja die FGR.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Beispiel Wittenberge
Und warum nicht komplett FV buchen? Gerade beim NV-Vorlaif doch kein Problem, da man im NV ja keine Zugbindung hat und so also auch den knappen Anschluss nutzen kann. Wird der verpasst gelten ja die FGR.
Eben nicht weil man es gar nicht so gebucht bekommt, nur mit dem geschrieben Aufenthalt, und der spätere Zug ist kein Anschluss Zug, weil die Verbindung eben nicht angezeigt wird, zumindest davon gehe ich aus das geprüft wird ob es den Anschluss auch gab, mit BC100 wäre das mal zu klären, denn da hat man keinen gebuchten Fahrplan.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Die Regel hat grundsätzlich nichts mit der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nun nur indirekt was zu tun . Es ist eine Regel, bei der das Missbrauchspotential m.E. viel höher als der Nutzen in Einzelfällen m. E wenigen ist. Deswegen eine richtige Entscheidung.
Natürlich protestiert jetzt der ein oder andere - aus welchen Gründen auch immer? Die Bahn sollte sich auf die Grundaufgabe: Pünktlichkeit und Verfügbarkeit und nicht auf marginale goodies konzentrieren.
Beispiel Wittenberge
Wie jetzt: Du hast den Kollegen Jon4s gelesen, dann mich und bei Deiner Antwort schon wieder vergessen was der Jon4s voran geschrieben hat?
Schieben wir das mal auf einen 2L-Tetrapack Glühwein :D
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Die Regel hat grundsätzlich nichts mit der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nun nur indirekt was zu tun . Es ist eine Regel, bei der das Missbrauchspotential m.E. viel höher als der Nutzen in Einzelfällen m. E wenigen ist. Deswegen eine richtige Entscheidung.
Natürlich protestiert jetzt der ein oder andere - aus welchen Gründen auch immer? Die Bahn sollte sich auf die Grundaufgabe: Pünktlichkeit und Verfügbarkeit und nicht auf marginale goodies konzentrieren.
Ich habe im Januar / Februar beispielsweise einige Fahrten mit 58 Minuten Aufenthalt in Hannover, da der unmittelbar vorher verkehrende Zug, mit ca. 10 min Umstieg auf den Vortakt, baubedingt entfällt.
Für mich ist diese Änderung völlig unverständlich und auch in gewisser Weise geschäftsschädigend. Im weiteren Verlauf der Reisen habe ich einen 5 Minuten-Anschluss, der erfahrungsgemäß zu sicherlich 70% nicht klappt und zu +60 führt. Dürfte nun der z. B. verspätete Vortakt genutzt werden, sind FGR-Entschädigungen, durch die verfrühte Weiterfahrt, nahezu ausgeschlossen.
Meiner Meinung nach eine Änderung ohne erkennbaren Sinn und Verstand.
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Am sinnvollsten wäre es einfach die "normalen" Anschlüsse weiter auszuweisen.
Die Regelung gab es ja nur deswegen, weil Anschlüsse bewusst verunmöglicht wurden, da zu unzuverlässig. Wenn das wirklich zutrifft würde sich der Regelungsfall ja nahezu nie ergeben. Die Regelung also in der Praxis sinnlos sein. Da solche Anschlüsse ja wohl doch öfter mal erreicht werden würden, wäre am sinnvollsten diese einfach wieder wie früher buchbar zu machen. Und natürlich daran zu arbeiten, dass diese auch funktionieren.
Kein Händler verkauft immer nur zwei Geräte zusammen, weil er vermutet eins fällt eh sofort aus.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Sparpreis: Kein früherer Zug mehr
Dann wird es ja sicherlich so sein, dass die DB die absichtlich nicht mehr buchbaren Anschlüsse wieder buchbar gemacht hat, da sie seit damals massiv ihre Betriebsqualität verbessern konnte.
Nein? Da fühlt man sich dann doch etwas verarscht...
Sollte ich mal eine Fahrkarte mit einem solch bescheuerten Umstieg haben und den Vortakt doch erreichen, werde ich fröhlich einsteigen, bei der Kontrolle die damals ausgedruckte Regelung vorzeigen und bei Bedarf freundlich diskutieren.
Wobei mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit eh nur ein "basst scho" kommt, die kennen ja selber ihre tägliche Betriebsqualität...
Typisches Extrem-Beispiel
Buchbar ist als Super-Sparpreis zum Preis von 71,99 EUR für Do, den 17. April 2024:
Frankfurt-Flughafen ICE 12 (Gleis 7) ab 16.41 Uhr (Laufweg Frankfurt-Brüssel)
Köln Hbf. ICE 12 (Gleis 5 D-G) an 17.33 Uhr
Köln Hbf. RB 48 (17356) (Gleis 1) ab 17.52 Uhr
Wuppertal Hbf. RB48 (17356) an 18.36 Uhr
In mehr als der Hälfte aller Fälle dürfte ich in Köln Hbf aber noch folgenden Anschluss bekommen, der für einen (Super-)Sparpreis-Kunden aber tabu ist, da er mit dem obigen Super-Sparpreis zwischen Köln und Wuppertal nur den Nahverkehr benutzen darf:
Folgender Anschluss ist also nur als Belohnung für Flexpreis-Kunden benutzbar:
Köln Hbf. ICE 955 (Gleis 2) ab 17.45 Uhr
Wuppertal Hbf ICE 955 an 18.14 Uhr
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
- kein Text -
Extrem ist aber ...
Extrem ist aber,
a) dass die DB eine Umsteigezeit von 12 Minuten für Köln Hbf generell als zu kurz an sieht
b) und als Alternative einen Bummelzug mit 19 Minuten Umsteigezeit anbietet, der zudem fast nie pünktlich ist.
Der ICE 12, den man bis zum Umsteigebahnhof Köln Hbf benutzt, ist eigentlich überdurchschnittlich pünktlich, da er seinen Laufweg erst in Frankfurt Hbf beginnt.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Extrem ist doch
Köln Hbf. RB 48 (17356) (Gleis 1) ab 17.52 Uhr
mitten im Berufsverkehr in einen total vollen Regionalzug einsteigen zu müssen. Als ICE-Reisender mit ICE-Fahrkarte bei einem ICE-Anschluss zu einem ICE-Reiseziel. DB Fern ist vollkommen enthemmt ihre eigene Kundschaft einfach so in den Nahverkehr abzukippen. Egal wie die Kapazitäten dort schon ohne ICE-Fracht aussehen.
Den gleichen Spaß machte sich Fern im Knoten Dortmund, wenn 1 oder 2 Minuten offizieller Umsteigezeit fehlten. Da sollten nachmittags um 16 und 17 Uhr IC-Reisende aus Hamburg bitte den RE nach Bochum, Essen, Duisburg, Düsseldorf nehmen. Obwohl der ICE mit offenen Türen eine Weile ggü stand. Aber es fehlten statistische Minuten.
Von der Reisequalität auf einem reservierten Sitzplatz ganz zu schweigen. Steht man eben an der Tür oder sitzt im Dosto auf der Treppe, wenn man nicht doll genug gedrängelt hat.
Vollkommen enthemmt.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
mitten im Berufsverkehr in einen total vollen Regionalzug einsteigen zu müssen. Als ICE-Reisender mit ICE-Fahrkarte bei einem ICE-Anschluss zu einem ICE-Reiseziel.
Nein, eben nicht. Eins bucht ja eben nicht den ICE bis Wuppertal (was ja problemlos möglich wäre - aber halt mit dem nächsten Zug), sondern die RB. Und mit einem Flexpreis, also ohne Buchung einer konkreten Verbindung, ist es kein Problem den ICE unter Unterschreitung der MÜZ zu nutzen.
--
Weg mit dem 4744!
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
mitten im Berufsverkehr in einen total vollen Regionalzug einsteigen zu müssen. Als ICE-Reisender mit ICE-Fahrkarte bei einem ICE-Anschluss zu einem ICE-Reiseziel.
Nein, eben nicht. Eins bucht ja eben nicht den ICE bis Wuppertal (was ja problemlos möglich wäre - aber halt mit dem nächsten Zug), sondern die RB. Und mit einem Flexpreis, also ohne Buchung einer konkreten Verbindung, ist es kein Problem den ICE unter Unterschreitung der MÜZ zu nutzen.
Richtig, dazu müsste man einfach den Nahverkehr abwählen, dauert dann natürlich noch länger - aber ist dann auch der gewünschte komfortable Fernverkehr.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Und das ist mal wieder ein Beweis dafür, dass die Verbindungssuche eben unternehmensneutral ist, auch wenn immer wieder gerne das Gegenteil behauptet (aber nie bewiesen) wird.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
mitten im Berufsverkehr in einen total vollen Regionalzug einsteigen zu müssen. Als ICE-Reisender mit ICE-Fahrkarte bei einem ICE-Anschluss zu einem ICE-Reiseziel.
Nein, eben nicht. Eins bucht ja eben nicht den ICE bis Wuppertal (was ja problemlos möglich wäre - aber halt mit dem nächsten Zug), sondern die RB. Und mit einem Flexpreis, also ohne Buchung einer konkreten Verbindung, ist es kein Problem den ICE unter Unterschreitung der MÜZ zu nutzen.
Richtig, dazu müsste man einfach den Nahverkehr abwählen, dauert dann natürlich noch länger - aber ist dann auch der gewünschte komfortable Fernverkehr.
Man hat dann aber die Zugbindung, und damit geht es mit früher fahren auch nicht.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
mitten im Berufsverkehr in einen total vollen Regionalzug einsteigen zu müssen. Als ICE-Reisender mit ICE-Fahrkarte bei einem ICE-Anschluss zu einem ICE-Reiseziel.
Nein, eben nicht. Eins bucht ja eben nicht den ICE bis Wuppertal (was ja problemlos möglich wäre - aber halt mit dem nächsten Zug), sondern die RB. Und mit einem Flexpreis, also ohne Buchung einer konkreten Verbindung, ist es kein Problem den ICE unter Unterschreitung der MÜZ zu nutzen.
Richtig, dazu müsste man einfach den Nahverkehr abwählen, dauert dann natürlich noch länger - aber ist dann auch der gewünschte komfortable Fernverkehr.
Man hat dann aber die Zugbindung, und damit geht es mit früher fahren auch nicht.
Wer fahren möchte wie er will kauft sich einen Flexpreis oder spekuliert darauf das sein Sparpreis zu einem wird ;)
Aber wie so oft wird sich dieses Problem für ca. 90% der Fahrgäste nicht stellen - die suchen sich ihre Verbindung raus, Buchen und möchten auch entsprechend so fahren.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Wir wissen beide wie der Kollege fahren wollte, nämlich so wie Generationen vorher und damals es taten: In Köln vom einen IC in den IC gegenüber umsteigen.
Nur wird dies systemseitig heute abgewehrt. Wenn der DB 12 Minuten Umsteigezeit nicht mehr ausreichen, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn bald 18 oder 26 Minuten auch nicht mehr reichen. Wollen wir da also bitte nichts milde weichkochen.
Und im Regionalverkehr wundert man sich, wenn im Berufsverkehr neu beschaffte Wagen auf einmal wieder nicht ausreichen. Weil zig Fernreisende drin sitzen, die in den ICE gehören. Man steigt nicht freiwillig auf die RB um, sondern weil es Fern so will.
"Mit kollegialen Grüßen an die Regio-Sparte".
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Richtig, dazu müsste man einfach den Nahverkehr abwählen, dauert dann natürlich noch länger - aber ist dann auch der gewünschte komfortable Fernverkehr.
Man hat dann aber die Zugbindung, und damit geht es mit früher fahren auch nicht.
Wer fahren möchte wie er will kauft sich einen Flexpreis oder spekuliert darauf das sein Sparpreis zu einem wird ;)Aber wie so oft wird sich dieses Problem für ca. 90% der Fahrgäste nicht stellen - die suchen sich ihre Verbindung raus, Buchen und möchten auch entsprechend so fahren.
Oder sie stellen fest, dass es nicht attraktiv ist, mit der Bahn zu fahren - denn dass es eigentlich zugleich schneller & komfortabler ginge mit ICE-ICE-Umstieg ohne absurde Aufenthaltszeiten, wissen diese 90% ja gar nicht - und entscheiden sich logischerweise fürs Auto.
Und während man als Bahnfahrer 24 Minuten extra Fahrzeit als quasi Peanuts betrachten soll, sind solch extreme Fahrzeitverlängerungen durch Stau eher selten (eine halbe Stunde früher losfahren bei wichtigen Terminen hat bei mir bisher immer gereicht) und 24 Minuten zusätzlich sind im Auto allemal angenehmer als auf einem Bahnsteig.
Aber warum sollte die DB auch versuchen, für Autofahrer attraktiver zu werden - sie ist ja eh schon am Anschlag.
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
PS: Was hier nämlich geschieht...
DB = Willst du den normalen Anschluss-ICE in Köln haben, dann zahlst Du uns vorher eine Pauschale extra, was wir dir bei Verspätung/Anschlussverlust ungefähr zu erstatten haben. Sind wir aber pünktlich, also fahren wir nach Fahrplan, dann behalten wir diese Pauschale einfach.
ALDI = Willst du den Salatkopf ohne Milbenbefall haben, dann zahlst Du uns vorher eine Pauschale extra, die wir dir bei Reklamation an der Kasse ungefähr zu erstatten haben. Findest du aber einen Salatkopf ohne Milbenbefall, also wie es normal sein soll, dann behalten wir diese Pauschale einfach.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Oder sie stellen fest, dass es nicht attraktiv ist, mit der Bahn zu fahren - denn dass es eigentlich zugleich schneller & komfortabler ginge mit ICE-ICE-Umstieg ohne absurde Aufenthaltszeiten, wissen diese 90% ja gar nicht - und entscheiden sich logischerweise fürs Auto.
Ah, der Zug der einerseits komplett überfüllt ist, aber andererseits so unattraktiv, dass 90% der potenziellen Reisenden Auto fahren. Herzlichen Glückwunsch, YMMD.
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Weg mit dem 4744!
Kaum durchschaubar!
Da ist die DB ihrem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen:
Mit (Super-)Sparpreisen locken, aber Flexpreise abkassieren.Die Kehrseite der Medaille bleibt aber:
Wenn ich einen Flexpreis löse, bin ich gelegentlich schneller am Ziel als mit (Super-)Sparpreis.
Bei Flugverbindungen durchaus üblich, dass nur genau die gebuchte Verbindung genutzt werden kann, die je nach Umsteigezeit etwas günstiger/teurer ist (schon im Buchungsprozess).
Stimmt, aber 24 Minuten länger ist nicht extrem.
Ah, der Zug der einerseits komplett überfüllt ist, aber andererseits so unattraktiv, dass 90% der potenziellen Reisenden Auto fahren. Herzlichen Glückwunsch, YMMD.
Der Glückwunsch gilt der Bahn, deren Züge überfüllt sind, obwohl der Großteil der potentiellen Bahnreisenden nach wie vor weitgehend Auto fährt - bzw. wie ich selber, inzwischen wieder. Aber demnächst kommt ja die Verkehrswende mit Verdoppelung des Anteils der Bahn!
Trollalarm
obwohl der Großteil der potentiellen Bahnreisenden nach wie vor weitgehend Auto fährt - bzw. wie ich selber, inzwischen wieder.
Nun ist es aber ja nicht so, dass der Anteil der Zugfahrten an der Gesamtmobilität nennenswert sinken würde...
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Weg mit dem 4744!
Kaum durchschaubar!
Die Kehrseite der Medaille bleibt aber:
Wenn ich einen Flexpreis löse, bin ich gelegentlich schneller am Ziel als mit (Super-)Sparpreis.
Bei Flugverbindungen durchaus üblich, dass nur genau die gebuchte Verbindung genutzt werden kann, die je nach Umsteigezeit etwas günstiger/teurer ist (schon im Buchungsprozess).
Wenn die Bahn sich im Fernverkehr (wieder) hauptsächlich in Konkurrenz mit dem Flugverkehr sieht, dann ist natürlich die Zielgruppe zur Neukundengewinnung, und damit der potentielle Beitrag zur Verkehrswende, eher begrenzt...
Dann ist die Verkehrswende ja gerettet!
- kein Text -
Extreme Ausnahme?
Extrem ist aber,
a) dass die DB eine Umsteigezeit von 12 Minuten für Köln Hbf generell als zu kurz an sieht
"Generell" ist sicherlich nicht der passende Ausdruck. Schau zum Beispiel für den genannten Termin (Gründonnerstag 2025, so muss es wohl gemeint sein) und die Abfahrt in Frankfurt Flughafen eine Stunde früher. Da wird der entsprechende Umstieg von ICE auf ICE angezeigt, obwohl es nur 11 Minuten Umsteigezeit sind.
Ob statt "generell" eher "in Einzelfällen", "manchmal" oder "oftmals" passend ist, können diejenigen besser beurteilen, die häufig in Köln umsteigen. Oder ist das Sperren des Anschlusses bei 12 Minuten die absolute Ausnahme?
Kaum durchschaubar!
Sehe ich auch so. Wobei ausgerechnet der Autor des im OP verlinkten Beitrags ja droht, auf den Flugverkehr abzuwandern. Und es ihn anscheinend gar nicht stört, dass man da erst recht nicht mal so eben ein Flugzeug früher nehmen kann und innerdeutsche Flüge auch eher nicht im Stundentakt gehen.
Typisches Extrem-Beispiel
Buchbar ist als Super-Sparpreis zum Preis von 71,99 EUR für Do, den 17. April 2024:
Frankfurt-Flughafen ICE 12 (Gleis 7) ab 16.41 Uhr (Laufweg Frankfurt-Brüssel)
Köln Hbf. ICE 12 (Gleis 5 D-G) an 17.33 Uhr
Köln Hbf. RB 48 (17356) (Gleis 1) ab 17.52 Uhr
Wuppertal Hbf. RB48 (17356) an 18.36 UhrIn mehr als der Hälfte aller Fälle dürfte ich in Köln Hbf aber noch folgenden Anschluss bekommen, der für einen (Super-)Sparpreis-Kunden aber tabu ist, da er mit dem obigen Super-Sparpreis zwischen Köln und Wuppertal nur den Nahverkehr benutzen darf:
Folgender Anschluss ist also nur als Belohnung für Flexpreis-Kunden benutzbar:
Köln Hbf. ICE 955 (Gleis 2) ab 17.45 Uhr
Wuppertal Hbf ICE 955 an 18.14 Uhr
Hallo,
dass der Kunde "nur den Nahverkehr benutzen darf", ist auch nicht ganz richtig - denn wenn der ICE so viel später ankommt, dass die RB 48 schon weg ist, darf er (oder sie) auch einen beliebigen IC(E) nach Wuppertal nehmen.