Bei der Renfe erlebe ich eine äußerst großzügige Regelung: Combinado.
Naja, ich sehe das eher als kleinen Ausgleich dafür, dass man in Spanien keine Reiseketten FV/NV durch buchen kann (neben dem finanziellen Aspekt fährt man da übrigens auch immer auf eigenes Risiko).
Übrigens kennt die Renfe auch keine Fahrgastrechte, wenn im Combinados-Vorlauf oder Nachlauf was schief geht.
Mit einem Fernverkehrsticket (AVE oder Alvia, evtl. andere),
IC, Euromed klappt es auch. Und beim Torre Oro natürlich. Avant vermutlich auch.
kann ich im Vorlauf 4 Stunden vor Abfahrt Nahverkehrszüge (Cercanias oder Rodalies) benutzen. Damit müsste z.B. eine mehrstündige Regiofahrt wie von Portbou nach Barcelona inkludiert sein.
Im Nachlauf geht es auch. Es ist aber, wenn sich nichts geändert hat, nur bis zu den Grenzen der jeweiligen Cercanias/Rodalies-Netze gültig. Für Barcelona - La Tor de Querol-Enveitg war dies zum Beispiel der Bahnhof San Quirze de Besora. Ich meine dass Port Bou auch schon außerhalb liegt.
Man muss dann also stückeln, was die Ersparnis doch schmälert und zusätzlichen Aufwand generiert.
Im Fall "San Quirze" gelang es mir beispielsweise nicht, irgendwo im Vorverkauf ein Ticket ab dort bis La Tor de Querol zu erwerben. Automaten können prinzipiell nur ab Aufstellort verkaufen und online ging es generell nicht. Ob es mittlerweile eine App gibt, die man als Ausländer unkompliziert installieren und nutzen kann, weiß ich nicht. Die Lösung damals war übrigens ein Kauf beim Schaffner, der dort irgendwo im Außenbereich generell immer zusteigt, weil an den meisten Stationen keine Automaten stehen. Allerdings ist bei weitem nicht auf allen Strecken Bordverkauf üblich.