Deutschlandticket steht vor dem Aus (Allgemeines Forum)
Barzahlung, Freitag, 08.11.2024, 16:41 (vor 591 Tagen)
Ohne Verabschiedung des Haushalts für 2025 beginnt das Jahr mit vorläufiger Haushaltsführung. Das Deutschlandticket müsste dann möglicherweise auf Eis gelegt werden.
https://www.n-tv.de/politik/Das-Ampel-Aus-trifft-fast-jeden-im-Land-article25346851.html
Mützenich hat das Deutschlandticket in diesem Zusammenhang genannt.
Sie [Anm. die Bürger] wollen eine verlässliche Information darüber, (...) haben wir eine Sicherheit beim Deutschlandticket.
Das spricht dafür, dass die finanzielle Beteiligung des Bundes nun auf der Kippe steht.
Deutschlandticket steht vor dem Aus
nscharrn, IC 2152, Freitag, 08.11.2024, 17:16 (vor 591 Tagen) @ Barzahlung
dann müsste es zum 10.12. vom Verkehrsunternehmen gekündigt werden - oder?
Deutschlandticket steht vor dem Aus
плацкарт, Freitag, 08.11.2024, 17:57 (vor 591 Tagen) @ Barzahlung
Ist nicht der treue Wissing Garant fürs Weiterso und stabile 58€?
Deutschlandticket steht vor dem Aus
JanZ, HB, Freitag, 08.11.2024, 18:00 (vor 591 Tagen) @ плацкарт
Der kann es halt nicht alleine entscheiden, der Haushalt muss schon durch den Bundestag. Warten wir ab.
Deutschlandticket steht vor dem Aus
ICE 79, Samstag, 09.11.2024, 07:44 (vor 590 Tagen) @ JanZ
Moin,
wer dieses Theater-Stück noch für die Realität hält...
So ein Chaos kann man sich im wirrsten Traum nicht vorstellen. Das ist Real Satire nur die Menschen glauben weiter an den Stuß der ihnen erzählt wird.
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 08.11.2024, 18:01 (vor 591 Tagen) @ Barzahlung
Das wäre so richtig Deutschland: Alle DT werden rückabgewickelt und die Leute besorgen sich Monatskarten wie früher. Wenn alle wieder versorgt sind kommt das DT zurück. Und fünf Monate später geht durch die Medien "DT 2026 steht auf der Kippe"...
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Sportdiesel612, Samstag, 09.11.2024, 11:47 (vor 590 Tagen) @ Alibizugpaar
Das wäre so richtig Deutschland: Alle DT werden rückabgewickelt und die Leute besorgen sich Monatskarten wie früher. Wenn alle wieder versorgt sind kommt das DT zurück. Und fünf Monate später geht durch die Medien "DT 2026 steht auf der Kippe"...
... und als Kompromiss wird die Gültigkeit von Söders Radlticket BaSTi übernommen, mit regionalen Ergänzungen für Restdeutschland. Denkbar wären auch Einschränkungen beim Erwerb (Einkommensgrenzen, Alter, Familienstand, Herkunft, ...).
Rätselfrage: Es ist Freitagvormittag. Darf ich fahren oder nicht?
Das BaSTi (R) gilt nicht auf den folgenden Regionalverkehrslinien:
RE 1 München Hbf – Nürnberg Hbf (DB Regio)
RE 23 München Hbf – Hof Hbf (Alex-Züge - Die Länderbahn)
RE 25 München Hbf – Furth im Wald (Alex-Züge - Die Länderbahn)
RE 5 München Hbf – Rosenheim – Salzburg (BRB)
RB 54 München Hbf – Rosenheim – Kufstein (BRB)
Das BaSTi (R) gilt nicht zu den folgenden Zeiten:
Ganzjährig:
Jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 3:00 Uhr bis 9:00 Uhr
An bayernweit gültigen Feiertagen sowie am 15. August (Maria Himmelfahrt)
Im Sommerhalbjahr (15.3. – 3.10.):
Am Wochenende (Freitag ab 12:00 Uhr bis Montag 9:00 Uhr)
Das ist schon seit dem Abschied von 49€ tot
Hansjörg, Samstag, 09.11.2024, 00:00 (vor 591 Tagen) @ Barzahlung
- kein Text -
Warum?
nscharrn, IC 2152, Samstag, 09.11.2024, 05:07 (vor 590 Tagen) @ Hansjörg
- kein Text -
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Waldbahn, Samstag, 09.11.2024, 09:10 (vor 590 Tagen) @ Barzahlung
Moin
der Haushalt stand soweit und muss nur noch verabschiedet werden. Man sollte sich nicht auf Grund der Umstände dazu hinreißen lassen, noch einmal alles aufzuschnüren. Das wäre ein unverantwortliches Verschwenden von Ressourcen. Die fehlenden 3Mrd kann man sicher noch irgendwo auftreiben, man muss nur an den geeigneten Stellen suchen.
Ansonsten - wie ich gestern schon schrieb, hysterische politische Panikmache. Das was das Umstellen und Einstampfen wieder kostet, wird uns im Endeffekt auch wieder aufgelastet.
--
Gruß
Waldbahn
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Markus-P, Samstag, 09.11.2024, 09:30 (vor 590 Tagen) @ Waldbahn
Moin
der Haushalt stand soweit und muss nur noch verabschiedet werden. Man sollte sich nicht auf Grund der Umstände dazu hinreißen lassen, noch einmal alles aufzuschnüren. Das wäre ein unverantwortliches Verschwenden von Ressourcen. Die fehlenden 3Mrd kann man sicher noch irgendwo auftreiben, man muss nur an den geeigneten Stellen suchen.
Ansonsten - wie ich gestern schon schrieb, hysterische politische Panikmache. Das was das Umstellen und Einstampfen wieder kostet, wird uns im Endeffekt auch wieder aufgelastet.
Hi, warum sollte ein Abgeordneter der nicht rot/grün angehört dafür stimmen? Alle Vereinbarungen über Abstimmungen mit der FDP sind hinfällig. Die Union und die anderen Mitglieder des Bundestags hätten eh nie für den Haushalt gestimmt.
Deine praktischen Überlegungen kann ich aber ansonsten teilen. Man muss halt abwarten was passiert.
--
Semper fi!
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Waldbahn, Samstag, 09.11.2024, 09:38 (vor 590 Tagen) @ Markus-P
Moin
der Haushalt stand soweit und muss nur noch verabschiedet werden. Man sollte sich nicht auf Grund der Umstände dazu hinreißen lassen, noch einmal alles aufzuschnüren. Das wäre ein unverantwortliches Verschwenden von Ressourcen. Die fehlenden 3Mrd kann man sicher noch irgendwo auftreiben, man muss nur an den geeigneten Stellen suchen.
Ansonsten - wie ich gestern schon schrieb, hysterische politische Panikmache. Das was das Umstellen und Einstampfen wieder kostet, wird uns im Endeffekt auch wieder aufgelastet.
Hi, warum sollte ein Abgeordneter der nicht rot/grün angehört dafür stimmen? Alle Vereinbarungen über Abstimmungen mit der FDP sind hinfällig. Die Union und die anderen Mitglieder des Bundestags hätten eh nie für den Haushalt gestimmt.
Wenn es wirklich wie alle auch von der CDU und FDP meinen, um das Land und die Zukunft geht - dann ist es fast schon eine Verpflichtung eine gemeinsame Kraftanstrengung hinzubekommen und wenn man das Ding Not oder Übergangshaushalt nennt. Ansonsten ist das reines parteipolitisches Taktieren und wenn man ganz streng wäre müssten dann auch sämtliche Diätenzahlungen eingestellt werden, denn die sind dann genauso betroffen wie alle anderen Haushaltsausgaben.
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Gruß
Waldbahn
Deutschlandticket steht vor dem Aus
Markus-P, Samstag, 09.11.2024, 10:10 (vor 590 Tagen) @ Waldbahn
Hi,
in Gesetzen oder in Verträgen verankerte Zahlungen werden auch ohne Haushalt geleistet. Steuern dürfen wir ja auch ohne bestehenden Haushalt bezahlen. Ich habe im Moment keine Ahnung, wo der Bundeszuschuss zum Deutschland Ticket für 2025 verankert ist. Bestimmt gibt es Wege einen Haushalt für 2025 im Parlament zu beschließen. Olaf Scholz und Robert Habeck können auch mit Alice Wedel verhandeln ob sie zustimmt. Mathematisch reicht das. Oder alles noch mal aufschnüren und Ideen der Union und FDP mitaufnehmen. Denke nicht, das es Zustimmung der Union oder FDP als Einbahnstraße gibt.
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Semper fi!
Notfalls verhängt man eine Haushaltssperre
Waldbahn, Samstag, 09.11.2024, 15:14 (vor 590 Tagen) @ Markus-P
- kein Text -
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Gruß
Waldbahn
Eine Möglichkeit, aber nicht zwingend
Hustensaft, Samstag, 09.11.2024, 12:52 (vor 590 Tagen) @ Barzahlung
Immer wieder schaurig-schön, was so an Unwissen in Medien, Bevölkerung und auch bei der Politik anzutreffen ist ... dabei kann das jeder in recht gut verständlichem Deutsch in Artikel 111 des Grundgesetzes nachlesen.
Es werden also weiterhin alle Ausgaben geleistet, zu denen der Bund gesetzlich oder anderweitig rechtlich (sprich vertraglich) verpflichtet ist, darüber hinaus bis zu einem Viertel des Haushaltsansatzes des Vorjahres (hier also 2024). Damit steht das Deutschlandticket keineswegs vor dem Aus, selbst die Finanzierung ist zunächst gesichert, im schlimmsten Fall blieben ab einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2025 die Bundeszuschüsse aus, welche die Länder aber, wenn sie denn nur wollen, man hat sich ja vereinbart, vorstrecken können.
Es tun sich neue Qullen/Möglichkeiten auf
Waldbahn, Samstag, 09.11.2024, 15:12 (vor 590 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von Waldbahn, Samstag, 09.11.2024, 15:14
Hallo
mehrere Medien berufen sich auf das Handelsblatt. Demnach sollen Intel Milliarden (immerhin 10) umgewidmet werden und damit den Haushalt absichern. Mal schauen, ob das funktioniert und gerichtsfest ist.
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Gruß
Waldbahn
Wenn nicht weitergeführt wird…
nscharrn, IC 2152, Samstag, 09.11.2024, 17:45 (vor 590 Tagen) @ Barzahlung
… brauchen wir das Wort „Verkehrswende“ nicht mehr in den Mund nehmen, denn dann ist diese gescheitert
Wenn nicht weitergeführt wird…
Barzahlung, Samstag, 09.11.2024, 22:21 (vor 590 Tagen) @ nscharrn
… brauchen wir das Wort „Verkehrswende“ nicht mehr in den Mund nehmen, denn dann ist diese gescheitert
Was hat das mit der sogenannten Verkehrswende zu tun?
Wenn nicht weitergeführt wird…
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 10.11.2024, 11:37 (vor 589 Tagen) @ Barzahlung
… brauchen wir das Wort „Verkehrswende“ nicht mehr in den Mund nehmen, denn dann ist diese gescheitert
Was hat das mit der sogenannten Verkehrswende zu tun?
ist doch sowieso nur ein Marketing Gag.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Allerdings einer, von dem sehr viele Menschen profitieren.
JanZ, HB, Sonntag, 10.11.2024, 12:28 (vor 589 Tagen) @ EK-Wagendienst
- kein Text -
Wenn nicht weitergeführt wird…
nscharrn, IC 2152, Sonntag, 10.11.2024, 17:30 (vor 589 Tagen) @ EK-Wagendienst
oder anders gesagt - was wieder weg ist kommt nicht wieder
Will ein anderes Land das Deutschlandticket kopieren?
плацкарт, Sonntag, 10.11.2024, 11:24 (vor 589 Tagen) @ Barzahlung
Gibt es Nachahmer?
Frankreich
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 10.11.2024, 11:32 (vor 589 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von J-C, Sonntag, 10.11.2024, 11:37
Pass Rail in den Sommermonaten für Jugendliche, begrenzte Anzahl an Fahrten pro Tag, dafür im Prinzip auch im IC anwendbar (dann aber mit Aufpreis)
https://www.sncf-connect.com/de-de/hilfe/der-pass-rail
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Frankreich
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 10.11.2024, 11:40 (vor 589 Tagen) @ J-C
Pass Rail in den Sommermonaten für Jugendliche, begrenzte Anzahl an Fahrten pro Tag, dafür im Prinzip auch im IC anwendbar (dann aber mit Aufpreis)
https://www.sncf-connect.com/de-de/hilfe/der-pass-rail
aber nicht im Großraum Paris gültig gewesen.
Das ist so, als wäre das Klimaticket nicht im Großraum Wien gilt, Ausnahme die Fernverkehrszüge ohne Stadtgebiet Wien.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Österreich sonst halt als Jahreskarte
J-C, In meiner Welt, Montag, 11.11.2024, 12:59 (vor 588 Tagen) @ EK-Wagendienst
Selbst wenn man es kaufkraftbereinigt hat, wird man feststellen, dass der Preis eines Klimatickets in Österreich, was man übrigens auch in Monatsraten zahlen und unterjährig kündigen kann, ziemlich günstig ist und in dem Fall ja auch den ganzen Fernverkehr inklusive Privatbahnen mitnimmt. Ohne Klimaticket könnte ich gar nicht es mir leisten, in Tschechien zu leben und nach Wien regelmäßig zu pendeln.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Niederlande.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 13.11.2024, 10:40 (vor 586 Tagen) @ плацкарт
Hallo плацкарт,
bei uns gibt es die Initiative "Heel Holland Reist".
Ein Monatsabo von 49 Euro, gültig in allen Öffis.
Übrigens reise ich mit dem bereits vorhandenen Verfahren "Weekend Vrij" für 38 Euro pro Monat kostenlos im Wochenende und 40% ermässigt in den Talstunden.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Deutschlandticket steht vor dem Aus
nscharrn, IC 2152, Montag, 11.11.2024, 09:08 (vor 588 Tagen) @ Barzahlung
Frei: CDU will Fortführung des D-Tickets nicht unterstützen
Barzahlung, Montag, 11.11.2024, 12:35 (vor 588 Tagen) @ Barzahlung
Der Schwerpunkt liege in der Investition in die Infrastruktur.
https://www.n-tv.de/der_tag/Deutschlandticket-vor-dem-Aus-Union-will-Regierung-nicht-be...
Halte ich so kurz vor den Neuwahlen für eine mutige, aber auch sehr ehrliche Positionierung. Wenn kein Geld da ist, müssen Prioritäten gesetzt werden.
Frei: CDU will Fortführung des D-Tickets nicht unterstützen
ICE 79, Montag, 11.11.2024, 12:56 (vor 588 Tagen) @ Barzahlung
Moin,
also dass die Menschen nicht realisieren dass die die die Probleme hier im Land verursachen diese wieder lösen sollen nicht klappt - die glauben an „Wahlen“. Kurt Tucholsky sagte mal: Wenn Wahlen etwas verändern würden wären Sie längst verboten.
Alle Sauen suhlen an den gefüllten Trögen.
Das kann nicht die Zukunft sein.
Frei: CDU will Fortführung des D-Tickets nicht unterstützen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 12.11.2024, 10:28 (vor 587 Tagen) @ ICE 79
Wen willst Du dann haben?
König Charles oder die DLRG? Soll unsere Geschicke eine große Koalition aus ICE-Treff, Stummiforum, DSO und Lieferando leiten? Der Wiesn-Chef des Münchner Oktoberfestes?
Wer hat die besten Lösungen für Dich?
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Frei: CDU will Fortführung des D-Tickets nicht unterstützen
ICE 79, Donnerstag, 14.11.2024, 09:24 (vor 585 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von ICE 79, Donnerstag, 14.11.2024, 09:27
Moin,
ich will niemanden haben - das was kommt ist längst eingetütet. Aber "Parteien" in denen niemand verantwortlich ist und jeder sichtbar nur zu seinem Nutzen und nicht für die Menschen arbeitet, die Zeit ist vorbei.
Die weit verbeiteten Zeitungen schreiben doch schon: diese 3 beanspruchen die Firmenleitung. wieviel deutlicher versucht man es Euch zu erklären was hier abläuft?
Oder wollt Ihr noch eine Runde in dieser Theater-Demokratie? Wer seine Sache nicht für die Menschen macht ist raus - sofort. Vertreter haben die Menschen zu erhören und ihnen zu dienen und nicht für die eigene Tasche zu arbeiten. Es wurde eigentlich für den aufmerksamen Zuschauer schon 1.283x genau gezeigt was abgeht.
Wenn Du in ein Sportladen gehst und dort gibt es nur Ski: kaufst du dann Ski wenn Du niemals Ski fahren willst? Nur weil es dort Ski gibt?
Ihr gebt Eure "Stimme" in ein Totengefäß, das ist doch schon bezeichnend. An jemaden den Ihr nicht kennt, der einfach dann mal mit Eurer "Lizenz" 4 Jahre machen kann was er will. Heute so, morgen so. Sowas gibt es nirgends.
Und nein, die vorgeschlagenen Simulations-Alternativen sind auch nur eine Fiktion.
DU kannst wählen zwischen:
Wir wollen den absoluten Krieg
Wir waren eben dran und sind am Ende
Wir waren eben dran und wissen nicht weiter
Wir waren eben dran und erlegen uns selbst
Wir sind neu und ein feuchter Traum
Wir sind die die niemand wählen darf
Sie streiten sich wie kleine Kinder und zerstören sehr erfolgreich den "edlen Stand" des Anzugträgers "Politker" sehr erfolgreich. Besser kann es kaum laufen.
Und ich schaue einfach zu. Nehmt die Adler Perspektive ein, dann wird das schon. Es fängt in Eurem Geiste an.
Beste Grüße
Wieso?
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 14.11.2024, 10:40 (vor 585 Tagen) @ ICE 79
2021 schon gab es noch einige andere Parteien
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2021
Wieso muss man immer nur die Parteien wählen, die zufälligerweise grad im Bundestag sind? Warum nicht erstmal das wählen, was einem am nächsten liegt?
Ich finde, ein Problem ist, dass Menschen zu viel ihre politische Bildung durch soziale Medien zu erhalten glauben, wofür die gar nicht gedacht sind.
Gestern bei der Bundestagsdebatte zur Regierungserklärung habe ich zwar einerseits von so ziemlich jedem Politiker immerhin irgendwas abgewinnen können... also außer der AfD natürlich. ...aber was ich schade finde ist, dass es nur die Grünen waren, die auch wenigstens mal das Deutschlandticket ansprachen. Aber vielleicht hab ich was verpasst danach.
Vielleicht wäre es an der Zeit, dass wenn so Dinge wie das Deutschlandticket einem auch wichtig sind, mal jenseits von irgendwelchen irrelevanten Oberflächlichkeiten schaut und wirklich einfach mal Wahlprogramme sich zu Gemüte führt. Einfach richtig trocken sich anschaut, was wollen die Parteien. Traue ich bei der Wahl des jeweiligen Abgeordneten ihm auch zu, mich adäquat zu vertreten? Denn dieses Wählen nach Gefühl ist Gift für die Demokratie.
In dem Sinne muss ich dir sogar widersprechen, denn wenn dich Demokratie wirklich interessiert, kannst du ja im Vorhinein dir anschauen, welche Abgeordnete zur Wahl stehen und auch in Kontakt treten, wenn du willst.
Nur. Dann findest du plötzlich keine Zeit, nicht wahr?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Wieso?
ICE 79, Donnerstag, 14.11.2024, 20:23 (vor 585 Tagen) @ J-C
Moin,
also nach der Wahl ist nie vor der Wahl. Die getätigten „Versprechungen“ sind unverbindlichen Angebote an den „Wähler“.
Es ist eine Zeitverschwendung die Wahlprogramme zu lesen. Also die die den lupenreinen Demokraten spielen sind die die anderen Menschen bestimmte Themen oder Ansichten verbieten möchten oder am besten die Menschen gleich einsperren.
Was ist „Unsere Demokratie “? Das ist das bequeme Leben der „Parlamentarier“ die gerne weiter gemütlich in einem gemachten Nest sich ausruhen wollen.
Les dir meinen Beitrag nochmal durch
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 14.11.2024, 21:17 (vor 585 Tagen) @ ICE 79
Wenn ich schon meine Gedanken über Politik in einem Bahnforum einfüge und gleichzeitig den Bahnbezug zu wahren gedenke, habe ich schon gehofft, dass das in irgendeiner Weise gewürdigt wird. Das sehe ich gar nicht. Dementsprechend, falls es dir gebührt, wäre es für dich eine gute Wahl, ein weiteres Mal das in Ruhe zu lesen, worauf du dich beziehst.
Du hast ja auch gar nicht meine Ausführungen berücksichtigt, Parteien zu wählen, die (noch) nicht in Bundestag vorhanden sind.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Les dir meinen Beitrag nochmal durch
ICE 79, Donnerstag, 14.11.2024, 22:48 (vor 585 Tagen) @ J-C
bearbeitet von ICE 79, Donnerstag, 14.11.2024, 22:48
Moin,
Beobachte einfach das was kommt und erinnere Dich an mich. Wenn Du immer noch an das Schauspiel glaubst dann bist Du Opfer der Illusionen.
Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt zu erkennen was abgeht. Wenn der Wahlleiter den Termin vorgeben will oder erst den Papiermangel ankündigt. Das ist die pure Clown Show.
Das ist halt, wenn man nur oberflächlich sich das anschaut
J-C, In meiner Welt, Freitag, 15.11.2024, 08:02 (vor 584 Tagen) @ ICE 79
bearbeitet von J-C, Freitag, 15.11.2024, 08:03
Beispiel Papier, da ging es um die roten Wahlkuverts und andere Unterlagen, die eben sonst keiner in dieser Form anfrsgt. Es geht also weniger um das Papier, sondern um diese speziellen Papierprodukte.
Dass hat Frau Ruth Brand auch ausgeführt
Ich gebe zu, von der Sache habe ich auch nur erfahren, weil ich zufälligerweise den Walulis seine Livestreams schaue, nachdem ich auf der Suchmaschine meines Vertrauens dies nicht vorfand.
Ansonsten vermengt dein Beitrag alles mögliche, erneut bist du auf meine erste Antwort nicht eingegangen. Das wird denk ich nichts.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Eine weitere Wahlentscheidung, die man einem abnimmt
Waldbahn, Montag, 11.11.2024, 13:41 (vor 588 Tagen) @ Barzahlung
- kein Text -
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Gruß
Waldbahn
Strategisch nicht nachvollziehbar
zettelbox, Montag, 11.11.2024, 14:52 (vor 588 Tagen) @ Barzahlung
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die deutsche Allgemeinheit ist beim Deutschland-Ticket durch viele verschiedene Gruppen kumuliert sehr hoch. Insofern kann ich diese Positionierung nicht im geringsten nachvollziehen.
Natürlich muss man dringend die Ausgaben senken. Aber mir würden so viele Dinge einfallen, die ähnlich viel oder mehr Geld einsparen ließen, und bei denen der kumulierte Nutzen geringer ist. Die absurd niedrige Pauschalbesteuerung von Dienstwagen und die völlig alberne Absetzbarkeit von allen möglichen Ausgaben beispielsweise - hier könnte man mal in die Niederlande schauen, die diesen ganzen Unsinn einfach abgeschafft haben.
Die Unterstützung des Deutschlandtickets abzusagen, dürfte somit recht unmittelbar einige Wählerstimmen kosten.
Taktisch nachvollziehbar: gegen grün (und rot)
musicus, Montag, 11.11.2024, 14:55 (vor 588 Tagen) @ zettelbox
- kein Text -
Strategisch nicht nachvollziehbar
Aphex Twin, Montag, 11.11.2024, 20:02 (vor 588 Tagen) @ zettelbox
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die deutsche Allgemeinheit ist beim Deutschland-Ticket durch viele verschiedene Gruppen kumuliert sehr hoch. Insofern kann ich diese Positionierung nicht im geringsten nachvollziehen.
Eine Hausnummer die ich für das Deutschlandticket gefunden habe sind 11 Millionen Nutzer Anfang des Jahres. Darunter sind in Ballungsgebieten lebende sicher deutlich über epräsentiert. Ebenso generell ÖV-affine Menschen. Mit andere Worten, wahrscheinlich ist die Zahl der Unionswähler mit Deutschlandticket garnicht so hoch, und nur ein Bruchteil derer würde ihre Wahlentscheidung davon bestimmen lassen.
Strategisch nicht nachvollziehbar
zettelbox, Montag, 11.11.2024, 22:09 (vor 588 Tagen) @ Aphex Twin
Eine Hausnummer die ich für das Deutschlandticket gefunden habe sind 11 Millionen Nutzer Anfang des Jahres.
Dazu kommen aber ja noch all jene, die das Deutschlandticket nicht selbst haben, es aber für eine sinnvolle und gute Errungenschaft halten, die das Geld wert ist - zumindest deutlich mehr als für diverse andere Ausgaben. Zu denen würde ich mich zählen, ich habe das Ticket nicht, fände eine Abschaffung aber einen großen Rückschritt für unser Land. Ich denke, dass ich mit der Einstellung nicht alleine bin, sondern noch ein paar Millionen zu den genannten 11 dazu kommen. Ist aber natürlich reine Spekulation.
Strategisch nicht nachvollziehbar
Aphex Twin, Dienstag, 12.11.2024, 03:07 (vor 587 Tagen) @ zettelbox
Eine Hausnummer die ich für das Deutschlandticket gefunden habe sind 11 Millionen Nutzer Anfang des Jahres.
Dazu kommen aber ja noch all jene, die das Deutschlandticket nicht selbst haben, es aber für eine sinnvolle und gute Errungenschaft halten, die das Geld wert ist - zumindest deutlich mehr als für diverse andere Ausgaben. Zu denen würde ich mich zählen, ich habe das Ticket nicht, fände eine Abschaffung aber einen großen Rückschritt für unser Land. Ich denke, dass ich mit der Einstellung nicht alleine bin, sondern noch ein paar Millionen zu den genannten 11 dazu kommen. Ist aber natürlich reine Spekulation.
Auf jeden Fall, aber auch in dieser Gruppe dürften Unionswähler unterrepräsentiert sein.
Söder fordert DT-Ausstieg der Bundesländer
musicus, Dienstag, 12.11.2024, 12:24 (vor 587 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von musicus, Dienstag, 12.11.2024, 12:24
Deutschlandticket steht vor dem Aus: Ab 2025 oder 2026?
Tobs, Region Köln/Bonn, Dienstag, 12.11.2024, 14:44 (vor 587 Tagen) @ musicus
Hallo,
zugegebenermaßen verliere ich hier etwas in den Überblick, ähnlich wie wenn ich einen bestimmten Passus in den AGB der DB zu finden versuche. "Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen." (aus Goethes Faust) trifft auf mich scheinbar weniger zu. Aber zur Sache:
Wenn ich das Kleinzeilige richtig verstanden haben, geht es um die Finanzierung des Deutschlandtickets ab 2026. Die Union möchte es (auf Bundesebene), so verstehe ich es, keinesfalls subventionieren. Herr Söder unterstreicht, dass es dies auf Landesebene so sieht.
Ich gebe zudem zu bedenken, dass das Deutschlandticket - wenn auch unter starker Flankierung von Bündnis 90/Die Grünen - ein Projekt ist, dass von der FDP zumindest mitgetragen worden ist. Und diese, so habe ich Herrn Lindner verstanden, werde gemeinsam beschlossenen Gesetze weiterhin mittragen. Warum es jetzt also die Union braucht, die nun eben wenig von diesem Projekt hält, entzieht sich meiner Kenntnis
Sollte sich indes der Standpunkt der Union durchsetzen, was mit ihrer Regierungsbeteiligung (zumindest mittelfristig) zu erwarten sein dürfte, würde das Deutschlandticket wohl - ab 2026 - signifikant teurer werden, da keine Subventionierung stattfindet. Entsprechend dürfte auch die Nachfrage zurückgehen. Aber: Wird es deswegen gänzlich abgeschafft (bzw. bleiben zumindest seine Strukturen erhalten?
Immerhin gab der NVR bereits bekannt, sein Tarifsystem, auf Basis des Deutschlandtickets, neu zu ordnen. Es fällt mir sehr schwer zu glauben, dass das jetzt alles rückabgewickelt werden soll. Möchte auch gern einmal die Partei sehen, die das ihren Wählern vermittelt. Die Frage der Kosten ist natürlich eine andere Sache, und ja, daran könnte es scheitern. Allein mir fehlt der Glaube.
Verhöhnung des Volkes & politische Ablenkung
Neitech_BR611, Baden-Württemberg / Bayern, Mittwoch, 13.11.2024, 19:59 (vor 586 Tagen) @ Barzahlung
Das Deutschland-Ticket (ehemals als 49€-Ticket propagiert) kann ähnlich wie das größere Klimaticket in Österreich (= inkl. Fernverkehr, Westbahn & Co) in seiner aktuellen Form problemlos und ohne Verhöhnung, Verspottung und Spaltung des Volksouveräns fortgeführt werden.
Dazu reicht ein neutraler Blick auf die Zahlen:
Finanzierung durch den Bundeshaushalt 2024 => ca. 1,5 Mrd. €
Finanzierung durch alle Länder gemeinsam 2024 => ca. 1,5 Mrd. €
Gesamtfinanzierung durch den Fiskus damit 3 Mrd. €
Im Jahresdurchschnitt gibt es ca. 11-13 Mio. Deutschlandtickets (je nach Quelle)
Ergebnis:
Jedes D-Ticket wird mit grob 230-270 €/Jahr und somit nur max. 22 € im Monat durch den Fiskus gefördert.
Diese Zahlen basieren auf den Daten des Jahres 2024 in welchem das D-Ticket 49 €/Monat kostete!
Geht man von der geplanten Erhöhung auf 58 € aus, führt dies zu einer Entlastung von etwa 1,3-1,5 Mrd. € im Jahr 2025 (bei gleichbleibenden Bedingungen wie in 2024).
Erkennbare Mehrkosten durch das D-Ticket wurden meines Wissens weder von Bund noch Ländern dargelegt und schon gar nicht begründet.
In allen Diskussionen geht es lediglich um die Finanzierung der vereinbarten 1,5 Mrd. € je Seite (Bund + Länder).
Ich bin daher der Meinung dass hier das Volk vorgeführt und verspottet wird, denn die staatliche Finanzierung hätte bei einem Ticketpreis von 69 € (= 3 Mrd. € Mehreinnahmen) entfallen können.
In anderen Worten: Eine Preiserhöhung von 20 € würde zu einer nicht mehr notwendigen staatlichen Bezuschussung führen. Sämtliche Argumente von Bund und Ländern wären damit aufgelöst.
Ehrliche Politiker würden sich an ihren Amtseid erinnern und diese Option mit ihrem Amtsauftrag in sozial-verträgliche Gesetzgebung überführen.
Vorschlag meinerseits:
Änderung des Deutschlandtickets durch Bindung an das Einkommen.
39 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1000 € (entspr. Grundfreibetrag EkSt)
49 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1500 €
59 € für Personen mit einem Monatseinkommen <2000 €
69 € für Personen mit einem Monatseinkommen <3000 €
79 € für Personen mit einem Monatseinkommen >3500 €
Damit dürfte sich für die bisherigen 11-13 Mio. D-Ticket Inhaber finanziell kaum etwas ändern und die staatliche Finanzierung auf Bundes- und Länderebene würde 0,00 € betragen.
Bei entsprechender Auslegung (andere Grenzen und Preise) könnte man die Mittelschicht evtl. etwas mehr belasten und mit dem D-Ticket sogar noch einen Überschuss erwirtschaften.
(Die Oberschicht fährt keinen ÖPNV, wie man an den unglaublichen Massen an SUVs in den Innenstädten erkennen kann.)
In meinem Verkehrsverbund kostet ein reguläres Monatsticket 230 €. Ich gehe davon aus, dass ein wesentlicher Teil aller D-Ticket-Nutzer durch die aktuellen 49 € erheblich Geld sparen und damit die (vom D-Ticket unabhängige) hohe Inflation abfedern.
Außerdem ist davon auszugehen, dass die ca. 18% wahlberechtigten Deutschen die aktuell mit einem D-Ticket zur Arbeit kommen, den Fortbestand des D-Tickets in ihre Wahlentscheidung einfließen lassen.
Und um das Ganze noch mit Einnahmen ins Verhältnis zu setzen:
2023 betrugen die Einnahmen im Bund durch CO2-Abgaben stattliche 18,4 Mrd. Euro.
2024 werden die Einnahmen nach Schätzung der Bundesregierung ca. 21 Mrd. Euro betragen.
Zudem wurde bereits 2022 das D-Ticket von Bund und Ländern für die Jahre 2023 bis einschließlich 2025 mit je 4,5 Mrd. € (insgesamt somit 9 Mrd. Euro) beschlossen.
Dass das Bundeskabinett einen Anteil der 2025er Auszahlung um 350 Mio. € verschiebt, darf die Länder zurecht "Aufregen", einen Rückzieher kann der Bund verfassungsgemäß jedoch nicht durchführen, da er sich auf die 4,5 Mio € Anteil verpflichtet hat.
Hinweis gegen etwaigen Whataboutism oder Ablenkungen:
Schüler- und Studententickets gibt es seit Jahrzehnten und diese wurden auch bisher nicht mit anderen politischen Projekten vermischt.
Genau so wenig wurden etwaige Sozialtarife für den ÖPNV durch das Arbeitsamt und die Sozialkasse in früheren politischen Diskussionen angeführt.
Meine genannten Einkommensgrenzen für eine Preisstaffelung sind lediglich ein Vorschlag. Um die Sozialverträglichkeit bewerten zu könne müsste man nur bei den aktuellen D-Ticket-Besitzern ihr jeweiliges Einkommen erfassen und nach einem entsprechenden Zeitraum auswerten.
Ich bin so gesehen sogar der Auffassung dass hier ein Politikversagen von allen Parteien die dem D-Ticket zugestimmt haben vorliegt, denn diese Erfassung hätte man bereits seit Einführung des D-Tickets anonymisiert durchführen können.
Man hätte dies zudem durch eine kreative, finanziell vernachlässigbare, Förderung durch das Finanzamt "Jeden Monat in dem das D-Ticket gekauft wurde, gibt es 5 € EKSt-Nachlass als Klimaprämie" => dadurch hätte das Finanzamt (das ohnehin alles über die Einkommensverhältnisse verfassungsgemäß weiß) einen klaren Überblick.
In Österreich gibt es eine ähnliche Prämie für Reparaturen (Ressourcenschonung) => Stichwort Reparaturbonus des Österreichischen Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität und Innovation.
Kurzum: Lasst Euch nicht hinters Licht führen, das D-Ticket wäre aktuell für 69 € selbsttragend und mit politischem Willen könnte man es sogar sozial gerechter gestalten und damit noch (kostenneutral) für mehr Bürger attraktiv in die Zukunft führen.
Das Geplärre von den nicht-lösungsorientierten Spaltern in der Politik geht mir jedenfalls auf den Senkel. Ich habe den Eindruck jedes politische Thema dient inzwischen zur multi-thematischen Spaltung ohne dass es noch lösungsorientierte Politiker gibt.
Verhöhnung des Volkes & politische Ablenkung
nscharrn, IC 2152, Mittwoch, 13.11.2024, 20:08 (vor 586 Tagen) @ Neitech_BR611
also muss dann zusätzlich zum Vertragsabschluss jedes Mal einen Einkommensnachweis mitschicken - das würde ein Datenschutzalptraum
Einkommensstaffelung schwierig
Waldbahn, Mittwoch, 13.11.2024, 20:11 (vor 586 Tagen) @ Neitech_BR611
Vorschlag meinerseits:
Änderung des Deutschlandtickets durch Bindung an das Einkommen.
39 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1000 € (entspr. Grundfreibetrag EkSt)
49 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1500 €
59 € für Personen mit einem Monatseinkommen <2000 €
69 € für Personen mit einem Monatseinkommen <3000 €
79 € für Personen mit einem Monatseinkommen >3500 €
Hallo
die Idee ist an sich nicht schlecht. Aber was machst du in den letzten beiden Einkommensgruppen, wenn du mit deinem Verdienst durch eine Anpassung des Lohnes/Gehaltes in die nächste Stufe rutschst. Muss das dann der Ticketinhaber das melden oder wie willst du das organsieren?
--
Gruß
Waldbahn
Einkommensstaffelung schwierig
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 13.11.2024, 20:18 (vor 586 Tagen) @ Waldbahn
Vorschlag meinerseits:
Änderung des Deutschlandtickets durch Bindung an das Einkommen.
39 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1000 € (entspr. Grundfreibetrag EkSt)
49 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1500 €
59 € für Personen mit einem Monatseinkommen <2000 €
69 € für Personen mit einem Monatseinkommen <3000 €
79 € für Personen mit einem Monatseinkommen >3500 €
Hallodie Idee ist an sich nicht schlecht. Aber was machst du in den letzten beiden Einkommensgruppen, wenn du mit deinem Verdienst durch eine Anpassung des Lohnes/Gehaltes in die nächste Stufe rutschst. Muss das dann der Ticketinhaber das melden oder wie willst du das organisieren?
Dann gebe ich nur die Lohnabrechnung meinen Aushilfsjob an, und das andere erwähne ich gar nicht, wer soll das kontrollieren.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Einkommensstaffelung schwierig
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 14.11.2024, 02:02 (vor 586 Tagen) @ Waldbahn
bearbeitet von Reservierungszettel, Donnerstag, 14.11.2024, 02:03
Vorschlag meinerseits:
Änderung des Deutschlandtickets durch Bindung an das Einkommen.
39 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1000 € (entspr. Grundfreibetrag EkSt)
49 € für Personen mit einem Monatseinkommen <1500 €
59 € für Personen mit einem Monatseinkommen <2000 €
69 € für Personen mit einem Monatseinkommen <3000 €
79 € für Personen mit einem Monatseinkommen >3500 €
Hallodie Idee ist an sich nicht schlecht. Aber was machst du in den letzten beiden Einkommensgruppen, wenn du mit deinem Verdienst durch eine Anpassung des Lohnes/Gehaltes in die nächste Stufe rutschst. Muss das dann der Ticketinhaber das melden oder wie willst du das organsieren?
Da die Verkehrsunternehmen das dann prüfen müssten - wozu sie nicht wirklich in der Lage sind und dieser Vorgang auch mit Kosten verbunden ist sollten wir es bei einem Einheitlichen Preis belassen.
Außerdem könnten da auch Datenschützer um die Ecke kommen die dann sagen das die Verkehrsunternehmen gar keine Gehaltsabrechnungen einsehen dürfen.
Verhöhnung des Volkes & politische Ablenkung
Rook, Mittwoch, 13.11.2024, 20:31 (vor 586 Tagen) @ Neitech_BR611
Ergebnis:
Jedes D-Ticket wird mit grob 230-270 €/Jahr und somit nur max. 22 € im Monat durch den Fiskus gefördert.
... und dann fließen (bei 49 Euro) rund 3,50 € als Steuer wieder zurück.
--
Viele Grüße
Rook
Preiserhöhung beim DT, Angebot und Nachfrage
Co_Tabara-98, Hannover, Donnerstag, 14.11.2024, 00:48 (vor 586 Tagen) @ Neitech_BR611
Vielen Dank für das Rechenexempel. Eigentlich ganz einfach. Die Zahlen sind auch nicht schwierig rauszukriegen, denke ich. Aber letztendlich macht man sich selbst doch nicht die Mühe.
Im Jahresdurchschnitt gibt es ca. 11-13 Mio. Deutschlandtickets (je nach Quelle)
Ergebnis:
Jedes D-Ticket wird mit grob 230-270 €/Jahr und somit nur max. 22 € im Monat durch den Fiskus gefördert.
Zusätzlich zu der schon vorher dagewesenen und weiter bestehenden Subvention des ÖPNV. Aber diese kann hier durchaus außen vor gelassen werden.
Geht man von der geplanten Erhöhung auf 58 € aus, führt dies zu einer Entlastung von etwa 1,3-1,5 Mrd. € im Jahr 2025 (bei gleichbleibenden Bedingungen wie in 2024).
Wenn mich nicht alles täuscht, soll doch aber die Preiserhöhung keineswegs dazu verwendet werden, besagte Zuschüsse von insgesamt 3 Mrd. Euro abzusenken.
Erkennbare Mehrkosten durch das D-Ticket wurden meines Wissens weder von Bund noch Ländern dargelegt und schon gar nicht begründet.
Es gab doch schon Klagen darüber, dass Bund und Länder quasi Verträge zu Lasten Dritter (Landkreise, Kommunen, Verkehrsbetriebe...) geschlossen haben. Im Übrigen ist die Inflationsrate seit Einführung des DT nicht auf null gesunken. Weiterhin ist aufgrund der verstärkten Nutzung des öffentlichen Verkehrs an vielen Stellen eine Ausweitung des Angebots geboten.
In allen Diskussionen geht es lediglich um die Finanzierung der vereinbarten 1,5 Mrd. € je Seite (Bund + Länder).
Ich bin daher der Meinung dass hier das Volk vorgeführt und verspottet wird, denn die staatliche Finanzierung hätte bei einem Ticketpreis von 69 € (= 3 Mrd. € Mehreinnahmen) entfallen können.
Wenn das richtig wäre, müsste man sich ja fragen, warum sich die Verkehrsverbünde und Aufgabenträger das nicht schon früher ausgedacht haben.
Nein, ein Preisaufschlag um 10 oder sogar 20 Euro pro Monat wird die Nutzerzahlen deutlich senken lassen. Da geht es natürlich eher nicht um diejenigen, für die sich früher schon eine Monatskarte gelohnt hat, sondern um Gelegenheitsnutzer, die sich aber über die Option freuen, hin und wieder weitere Strecken ohne Tarifstudium und ohne Zusatzkosten fahren zu können.
In anderen Worten: Eine Preiserhöhung von 20 € würde zu einer nicht mehr notwendigen staatlichen Bezuschussung führen.
Nein, so ist das eine Milchmädchenrechnung.
Ehrliche Politiker würden sich an ihren Amtseid erinnern und diese Option mit ihrem Amtsauftrag in sozial-verträgliche Gesetzgebung überführen.
Die Polit-Phrasen möchte ich nicht kommentieren. Nur zum Letzten: Das machst es dir sehr einfach. Wir alle hätten es sicher gern, wenn die Politik uns die Welt machte, wie sie uns gefällt... Im Umkehrschluss hieße deine Aussage schließlich, zumindest vor Mai 2023 wurde der Amtseid massenhaft gebrochen.
Deutschlandticket bleibt wie es aussieht erst einmal
nscharrn, IC 2152, Donnerstag, 14.11.2024, 21:07 (vor 585 Tagen) @ Barzahlung
Deutschlandticket 3 Milliarden - wo ist das Problem?
Elefant01, Freitag, 15.11.2024, 13:09 (vor 584 Tagen) @ Barzahlung
Hallo,
Wie man aktuell hört und liest, haben sich unsere lieben Politiker nach einigen Scheingefechten geeinigt. Hr. Söder hat auch mitgebrüllt. Es sei ihm gekönnt!
Was für mich die eigentliche Frage ist:
13 Millionen Nutzer
Zuschuss Bund 1,5 Milliarden
Zuschuss Länder 1,5 Milliarden
Das macht pro Monat pro Nutzer weniger als 20 Euro Zuschuss.
Wo ist das Problem?
Soll man das Ticket einfach zu EUR 78 verkaufen. Dann haben Länder und Bund keine Kosten und es ist immernoch ein super Angebot.
Viele Grüße
ELEFANT01
Deutschlandticket 3 Milliarden - wo ist das Problem?
JanZ, HB, Freitag, 15.11.2024, 13:21 (vor 584 Tagen) @ Elefant01
Den Denkfehler haben hier schon andere gemacht. Je teurer das Ticket wird, desto mehr Leute kaufen stattdessen günstigere andere Tickets, so dass der Zuschussbedarf keineswegs geringer wird (wenn wir in erster Näherung mal davon ausgehen, dass das Angebot unverändert bleibt und die meisten Fahrten auch trotzdem gemacht werden). Außerdem sind 78 Euro eben auch nicht für alle ein super Angebot.
Deutschlandticket 3 Milliarden - wo ist das Problem?
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 15.11.2024, 13:31 (vor 584 Tagen) @ JanZ
Den Denkfehler haben hier schon andere gemacht. Je teurer das Ticket wird, desto mehr Leute kaufen stattdessen günstigere andere Tickets, so dass der Zuschussbedarf keineswegs geringer wird (wenn wir in erster Näherung mal davon ausgehen, dass das Angebot unverändert bleibt und die meisten Fahrten auch trotzdem gemacht werden). Außerdem sind 78 Euro eben auch nicht für alle ein super Angebot.
So ist es, eine Kollegin hat mir heute morgen auch gesagt, sie verlängert das ABO nicht, sondern lässt es auslaufen.
49€ ja, aber 58€ zu teuer, um ab und zu mal zu fahren.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Deutschlandticket 3 Milliarden - wo ist das Problem?
arno50, Samstag, 16.11.2024, 12:41 (vor 583 Tagen) @ EK-Wagendienst
Genauso ist es das Ticket muss billig bleiben nur dann gibt es eine hinreichend große Anzahl von Leuten die so wie ich das Ticket kaufen obwohl sie es eigentlich relativ selten benutzen und nur als Reserve für den Fall dass sie doch mal die Straßenbahn oder den Nahverkehr nutzen kaufen wenn das sehr viele machen und das wird der Fall sein wenn es preiswert bleibt und es wird nicht der Fall sein wenn es teuer wird dann wird das sicherlich auch ein Geschäft sein man muss ein Henry Ford denken der sagte wenn man Gewinne immer Gewinne machen möchte dann muss man nicht teurer werden sondern billiger werden
Deutschlandticket steht vor dem Aus - aber nicht 2025
Waldbahn, Freitag, 15.11.2024, 16:01 (vor 584 Tagen) @ Barzahlung
Hallo
unter anderem der Kölner Stadtanzeiger berichtet
Das beliebte Deutschlandticket für Busse und Bahnen gibt es auch im nächsten Jahr – die Zukunft ab 2026 ist aber offen. Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz machte deutlich, dass er „schwierige Verhandlungen“ zur Finanzierung des bundesweit gültigen Tickets über 2025 hinaus erwartet. Die Unionsfraktion signalisierte nach dem Scheitern der Ampel-Koalition zugleich Zustimmung zu einer Gesetzesänderung, mit der die Finanzierung im kommenden Jahr abgesichert werden soll.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) schrieb auf der Plattform X, es sei gut, dass das Deutschlandticket verlängert werde. „Es ist gut für unser Land, dass wir da, wo wir einig sind, auch einig handeln.“ Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sowie Länder forderten eine dauerhafte Lösung zur Finanzierung des Tickets ab 2026.
--
Gruß
Waldbahn
Merz stellt D-Ticket nicht in Frage - betont Finanzierung
J-C, In meiner Welt, Samstag, 16.11.2024, 12:20 (vor 583 Tagen) @ Barzahlung
Wer glaubt, in Deutschland wird mit der CDU das Deutschlandticket fix begraben, kann sich irren. Denn dessen Vorsitzender betont, das Deutschlandticket für sinnvoll zu halten, aber auch dass die Finanzierung eben eine Herausforderung sein wird.
“Wir wollen, dass so etwas wie ein Deutschlandticket erhalten bleibt”, sagte der Unionskanzlerkandidat. Aber wie es finanziert werde und wer es dann finanziere, werde sicherlich “Gegenstand schwieriger Verhandlungen” im nächsten Jahr sein. Die Aufgabe, Regionalverkehr in Deutschland zu organisieren, sei in erster Linie Ländersache. “Der Bund hat eine Mitfinanzierungsverpflichtung, aber sicher keine alleinige Verpflichtung, es zu finanzieren. Also noch mal: Das werden schwierige Gespräche im nächsten Jahr.”
Ja, in der CDU/CSU Fraktion gibt es unterschiedliche Positionen. Das ist auch völlig ok so. Wenn dann letztlich Verhandlungen stattfinden - man wird 2025 mit einem Kanzler Friedrich Merz zu rechnen haben - dann wird man so wie bislang dann innerhalb der Fraktion einen Konsens finden, mit dem man in Verhandlungen tritt.
Ich glaub da ist es wichtig, generell jenseits der Schlagzeilen zu schauen. Was sonst passiert, ist ja hinlänglich bekannt.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky