? Geschenkgutschein verlängern (Fahrkarten und Angebote)
VT642, Sonntag, 18.08.2024, 21:46 (vor 566 Tagen)
Hallo miteinander,
ich habe zufälligerweise gerade einen übermorgen ablaufenden Geschenkgutschein gefunden. Nachdem die bewährte Verlängerungstechnik durch Buchen eines Flexpreises und anschließendes Storno nicht mehr funktioniert, suche ich nach Alternativen.
Funktioniert...
a) Das Buchen eines Flexpreises im Reisezentrum und anschließendes Storno - wird dann ein länger gültiger Gutschein ausgegeben?
b) Das Kaufen eines Geschenkgutscheins im Reisezentrum, wobei der alte Gutschein zum Bezahlen eingesetzt wird?
Danke für hilfreiche Antworten!
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Barzahlung, Sonntag, 18.08.2024, 21:54 (vor 566 Tagen) @ VT642
Funktioniert...
a) Das Buchen eines Flexpreises im Reisezentrum und anschließendes Storno - wird dann ein länger gültiger Gutschein ausgegeben?
b) Das Kaufen eines Geschenkgutscheins im Reisezentrum, wobei der alte Gutschein zum Bezahlen eingesetzt wird?
Ja und ja. Also noch zumindest.
Du könntest auch einen Automat-Flexpreis kaufen und irgendwann später im RZ stornieren, solltest Du es morgen nicht ins RZ schaffen. Das wäre auch eine Option.
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bahnfahrerofr., Montag, 19.08.2024, 00:35 (vor 566 Tagen) @ Barzahlung
Ja und ja. Also noch zumindest.
Kann ich bestätigen.
Weiß mittlerweile jemand, wann in Reisezentren/Agenturen die alte Software abgeschaltet wird?
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GoethesGarten, Montag, 19.08.2024, 09:01 (vor 566 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von GoethesGarten, Montag, 19.08.2024, 09:01
Von welcher alten Software reden Sie? Amadeus? Die wird noch in fast allen DB-Agenturen (Reisebüros und Fremd-EVU) eingesetzt. Von einer Abschaltung ist mir nichts bekannt. Die bekommt regelmäßig Updates. In DB-Reisezentren wird meines Wissens eine andere Software benutzt.
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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"
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bahnfahrerofr., Montag, 19.08.2024, 09:30 (vor 566 Tagen) @ GoethesGarten
Von welcher alten Software reden Sie? Amadeus? Die wird noch in fast allen DB-Agenturen (Reisebüros und Fremd-EVU) eingesetzt. Von einer Abschaltung ist mir nichts bekannt. Die bekommt regelmäßig Updates. In DB-Reisezentren wird meines Wissens eine andere Software benutzt.
Sowohl Amadeus als auch die im Reisezentrum genutzte Software bucht m.W.n. noch über das "alte Buchungssystem" im Hintergrund, welches mittelfristig durch irgendwas mit "Vendo" ersetzt werden soll.
Es hieß immer, dort wird zuletzt umgestellt und keinesfalls vor Ende 2024 hat mal irgendjemand geschrieben, aber nachdem "Ende 2024" näher rückt wäre halt mal interessant zu wissen ob das wirklich am Fahrplanwechsel endet oder nicht.
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GoethesGarten, Freitag, 23.08.2024, 22:31 (vor 561 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Also wenn bei mir jemand eine Sitzplatzreservierung oder eine Fahrkarte mit DB-Gutschein bezahlt, dann bekam er/sie, wenn etwas übrig blieb, bisher immer einen neuen Gutschein der wiederrum 3 Jahre gültig war. Ich schaue beim nächste Mal ob das noch immer so ist.
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chriL999, Freitag, 20.09.2024, 21:52 (vor 533 Tagen) @ GoethesGarten
Also wenn bei mir jemand eine Sitzplatzreservierung oder eine Fahrkarte mit DB-Gutschein bezahlt, dann bekam er/sie, wenn etwas übrig blieb, bisher immer einen neuen Gutschein der wiederrum 3 Jahre gültig war. Ich schaue beim nächste Mal ob das noch immer so ist.
Hast du ev. in der Zwischenzeit nachsehen können, wie lange der Restwertgutschein bei am Schalter im Reisezentrum gekauften Tickets gültig ist? Danke.
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GoethesGarten, Freitag, 23.08.2024, 22:41 (vor 561 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Ich habe mal gegoogelt. Die Entwicklungsversion nannte sich VENDO. Wie es jetzt genannt wird weiß ich nicht. Es soll schon seit mind. 2023 aktiv sein und u. a. Live-Fahrkarten ermöglichen. Also während der Reise erhält man auf seiner Bahn-App (wenn Fahrkarte über App oder am PC über das Kundenkonto gebucht) Echtzeitinformationen und alternative Reisevorschläge, falls es eine Verspätung gibt und man den nächsten Zug nicht erreicht. Die Technik bietet dann eine neue Verbindung an, die man per Tipp/Klick annehmen kann. Und die Fahrgastrechte kann man man ja auch schon online und über die App geltend machen.
Erinnern Sie sich, dass es vor 1 oder 2 Jahren mal 2 DB-Apps parallel gab? Das war der Übergang von VENDO (Arbeitstitel) zum Echt-System. Ursprünglich sollte man auf die neue App umsteigen, die Funktionen wurden dann aber in die bereits bestehende App integriert.
Ich glaube nicht, dass Ende 2024 was großes neues kommt. Höchstens neue Regelungen, neue Preise und neue Funktionen. Aber das, wovon Sie reden, ist schon längst am laufen.
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JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 24.08.2024, 08:15 (vor 561 Tagen) @ GoethesGarten
bearbeitet von JeDi, Samstag, 24.08.2024, 08:15
Ich glaube nicht, dass Ende 2024 was großes neues kommt. Höchstens neue Regelungen, neue Preise und neue Funktionen. Aber das, wovon Sie reden, ist schon längst am laufen.
Nein. Bei dir arbeitet im Hintergrund - wie ich bereits schrieb - immer noch NVS.
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Weg mit dem 4744!
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JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 19.08.2024, 10:38 (vor 565 Tagen) @ GoethesGarten
bearbeitet von JeDi, Montag, 19.08.2024, 10:40
Von welcher alten Software reden Sie? Amadeus?
Von NVS, in Abgrenzung zu Vendo. Und ja, außer an den bekannten Pilot-Verkaufsstellen arbeitet NVS als Backend im pbV weiterhin, mit verschiedenen Frontends (VSP, Galileo, Amadeus, Sabre).
An Automaten sind die neuen blauen in München wohl Vendo-Basiert.
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Weg mit dem 4744!
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bahnfahrerofr., Montag, 19.08.2024, 10:55 (vor 565 Tagen) @ JeDi
Von NVS, in Abgrenzung zu Vendo. Und ja, außer an den bekannten Pilot-Verkaufsstellen arbeitet NVS als Backend im pbV weiterhin, mit verschiedenen Frontends (VSP, Galileo, Amadeus, Sabre).
Hast du eventuell Infos zum Zeitraum der weiteren Umstellung?
Kann eigentlich eine Pilot-Verkaufsstelle auf das NVS-System wechseln, wenn das gewünschte Produkt über Vendo nicht verkauft werden kann?
An Automaten sind die neuen blauen in München wohl Vendo-Basiert.
Das könnte auch erklären warum dort ein paar Unterschiede im Sortiment ggü. den sonstigen aktuellen DB-Automaten feststellbar sind. Die fast zur gleichen Zeit aufgestellten blauen Automaten an anderen bayerischen Bahnhöfen laufen offenbar noch auf dem alten System (das sind die Automaten ohne übergroßen Touchscreen).
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sibiminus, Montag, 19.08.2024, 13:49 (vor 565 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Hast du eventuell Infos zum Zeitraum der weiteren Umstellung?
Vendo war ein Projekt und ist i. W. mit dem Rollout vom "neuen" Navigator/bahn.de beendet. Die Funktionen des Projekts wurden in die Regelorganisation überführt und nennen sich jetzt MOVAS. Dort wird - wie auch bei DAB und Mosaik seit dem Produktivbetrieb - in Sprints von zwei Wochen released. Die starren Releases (und damit hoffentlich das lange Durchschleifen von Fehlern) zum kleinen und großen Fahrplanwechsel sind damit passé.
Weil man für MOVAS den gleichen Ansatz wählt wie für DAB und Mosaik, möchte ich beispielsweise beschreiben wie das Ende vom MTx gelaufen ist: Es gab Pilotbediener, das waren bei Regio die Prüfdienste der S-Bahnen München und Stuttgart sowie einige KiNs mir nicht mehr erinnerlicher Regionen. KiNs mussten immer beide Techniken mitführen weil Mosaik nur als "minimal viable product" (MVP) ausgeliefert wurde und nicht wirklich viel konnte, nichtmal eine Belegverwaltung. Das Gewurschtel mit Schichtabschluss auf dem einen und Schichtbeginn auf dem anderen Gerät um beispielsweise TuH-Gutscheine vom Block ausbuchen zu können war schmerzhaft. Denn es durfte niemals auf beiden Geräten gleichzeitig eine Schicht offen sein, liefen beide über identische AGST-/Schalternummer...
Der Flächenrollout lief so, dass zentral Gerätesets gestaffelt an die Regionen verteilt wurden und die Regionen dann selbst entscheiden wann welche Einsatzstellen/Mitarbeiter umgestellt werden. Diejenigen, die sehr früh umgestellt wurden, haben auch schnell gelernt was mit MVP gemeint ist: Mosaik hatte zunächst keinen Warenkorb und keinen Storno. Komfortfunktionen wie Mehrpersonenfahrkarten gab es nicht. Es hatte über ein Jahr seit Beginn des Flächenrollouts gedauert, bis eine Hinrückfahrkarte verkaufbar wurde - noch länger für verbundinterne Relationen wo tariflich zulässig.
Das könnte auch erklären warum dort ein paar Unterschiede im Sortiment ggü. den sonstigen aktuellen DB-Automaten feststellbar sind. Die fast zur gleichen Zeit aufgestellten blauen Automaten an anderen bayerischen Bahnhöfen laufen offenbar noch auf dem alten System (das sind die Automaten ohne übergroßen Touchscreen).
Genau, mit MOVAS wird alle zwei Wochen hier und da mal was geändert und gefixt bis es auf dem Stand ist, den man mit der Alttechnik jetzt hat. In größeren Abständen gibt es Programminkremente, in denen größere Änderungen oder strategische Themen umgesetzt werden, die durch die Sprints mit vorbereitet werden.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
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bahnfahrerofr., Montag, 19.08.2024, 14:14 (vor 565 Tagen) @ sibiminus
Weil man für MOVAS den gleichen Ansatz wählt wie für DAB und Mosaik, möchte ich beispielsweise beschreiben wie das Ende vom MTx gelaufen ist:
Mh, ok. Du vermutest also, dass die Ausrollung nach Ende einer Pilotphase "tröpfchenweise" erfolgt, und es somit keinen festen Umstellungstermin gibt. Verstehe ich das richtig?
Das könnte auch erklären warum dort ein paar Unterschiede im Sortiment ggü. den sonstigen aktuellen DB-Automaten feststellbar sind.
Genau, mit MOVAS wird alle zwei Wochen hier und da mal was geändert und gefixt bis es auf dem Stand ist, den man mit der Alttechnik jetzt hat.
Wobei ich davon ausgehe, dass nicht alle Funktionen überführt werden - der Verkauf von Normalpreisen für bestimmte reine Auslandsrelationen zum Beispiel.
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sibiminus, Montag, 19.08.2024, 14:32 (vor 565 Tagen) @ bahnfahrerofr.
Mh, ok. Du vermutest also, dass die Ausrollung nach Ende einer Pilotphase "tröpfchenweise" erfolgt, und es somit keinen festen Umstellungstermin gibt. Verstehe ich das richtig?
Ich könnte mir vorstellen, dass die Zentrale die Ressourcen (Techniker, Geräte, etc) den Verkaufsbezirken zuweist (Dort im Zeitraum A, Hier im Zeitraum B und daneben im Zeitraum C) und die Verkaufsbezirke dann eigenständig entscheiden, welche Reisezentren umgestellt werden. Nicht blöd fände ich, zuerst große Reisezentren nur teilumzustellen als Rückfallebene - wären ja dann i.d.R. mehrere Schalter besetzt. Aber das ist alles nur Vermutung von mir.
Das könnte auch erklären warum dort ein paar Unterschiede im Sortiment ggü. den sonstigen aktuellen DB-Automaten feststellbar sind.
Genau, mit MOVAS wird alle zwei Wochen hier und da mal was geändert und gefixt bis es auf dem Stand ist, den man mit der Alttechnik jetzt hat.
Wobei ich davon ausgehe, dass nicht alle Funktionen überführt werden - der Verkauf von Normalpreisen für bestimmte reine Auslandsrelationen zum Beispiel.
Bei Mosaik wurden tatsächlich auch nicht alle Funktionen überführt: Ausland, Preis- und Ermäßigungsarten abseits von Ottonormal wurden hart beschnitten. Die Neuregelung von Überzahlungsgutscheinen ist einfach nur bescheuert geraten.
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bahnfahrerofr., Montag, 19.08.2024, 15:21 (vor 565 Tagen) @ sibiminus
Ich könnte mir vorstellen, dass die Zentrale die Ressourcen (Techniker, Geräte, etc) den Verkaufsbezirken zuweist (Dort im Zeitraum A, Hier im Zeitraum B und daneben im Zeitraum C) und die Verkaufsbezirke dann eigenständig entscheiden, welche Reisezentren umgestellt werden.
...und ich könnte mir vorstellen, dass die Agenturen, welche ja (zumeist? alle?) mit abweichender Software arbeiten, erst ganz zum Schluss umgestellt werden.
Gibt es denn schon Erkenntnisse oder Vermutungen ab wann ein großflächiger Rollout beginnen könnte?
Nicht blöd fände ich, zuerst große Reisezentren nur teilumzustellen als Rückfallebene - wären ja dann i.d.R. mehrere Schalter besetzt.
Wäre sicher sinnvoll, aber bekanntlich wird nicht immer sinnvoll vorgegangen....