? NV in Bayern, zu viele/zu wenige Haltepunkte (Allgemeines Forum)

Ambros, Augsburg, Montag, 24.06.2024, 12:22 (vor 804 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von Ambros, Montag, 24.06.2024, 12:25

Zwischen Treuchtlingen und Donauwörth gibt es ohnehin nur Otting-Weilheim, ein Halt, der u.a. die Kleinstadt Monheim ca. 5000 EW) versorgt. Südlich von Donauwörth könnte ich mir zwischen Mertingen und Meitingen keinen der RE-Halte vorstellen, denn man berechtigterweise streichen könnte, denn längs der Strecke ist die Besiedlung recht dicht. Allenfalls an Augsburg-Oberhausen wäre zu denken, weil man ja innerstädtisch die Straßenbahn zum Hbf als Alternative hätte, aber dieser Effekt wäre vermutlich zu vernachlässigen.

Ich selber hätte natürlich nichts dagegen, wenn mein wöchentlicher Zug schneller wäre, aber wenn man auf die Straße schaut, ist die Fahrzeit doch konkurrenzfähig, wie ich aus häufiger Erfahrung sagen kann, da das Angebot an Spätverbindungen Nürnberg-Augsburg leider ziemlich dürftig und das Ausweichen aufs auto daher manchmal unumgänglich ist. Denn zwischen Donauwörth und Treuchtlingen ist Kolonnenverkehr hinter führender LKW-Gruppe angesagt (es existieren nordwärts nur zwei dreispurige Überholstellen), Weißenburg ist ohnhin ein Nadelöhr, und erst ab Röttenbach wird es vierspurig. Also müssen wir uns realistischerweise wohl mit dem aktuellen Zustand bescheiden, da leider auch die Rückkehr der früheren ICE-Dichte nicht in Aussicht steht.


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