[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Samstag, 22.06.2024, 19:32 (vor 806 Tagen)
bearbeitet von J-C, Samstag, 22.06.2024, 19:33

Link (zdopravy.cz, tschechisch)
maschinelle Übersetzung durch Microsoft Translator (Übersetzungsfehler ausgebügelt):

Die Ankündigung der Konsultation folgt auf die ersten Ausschreibungen des Verkehrsministeriums für Fernstrecken.

Die České dráhy haben mit der Ankündigung von zwei Großaufträgen für neue Züge für den Fernverkehr begonnen. In sogenannten Marktvorgesprächen wollen sie herausfinden, wie das Marktangebot für Schienenfahrzeuge bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h ist. Dies sind Reisezugwagen und elektrische Triebwagen. Konsultationen bedeuten nicht, dass die Ausschreibung tatsächlich stattfinden wird. Vom Volumen her wäre es einer der größten Wettbewerbe auf der tschechischen Bahn.

Für Betreiber geht es vor allem um die Vorbereitung auf andere Wettbewerbe des Verkehrsministeriums im Fernverkehr. Es ist sehr realistisch, dass sie nicht die in den Ausschreibungsunterlagen angegebenen Höchstzahlen bestellen werden, in jedem Fall hätten die angekündigten Angebote einen Wert in der Größenordnung von mehreren zehn Milliarden Kronen.

Bei Reisezugwagen im Fernverkehr sollen es bis zu 358 Fahrzeuge verschiedener Baureihen und Anordnungen sein. Bei einem Durchschnittspreis von rund 60 Millionen Kronen pro Fahrzeug liegt der Wert eines Vertrags für so viele Autos bei über 20 Milliarden Kronen.

Zulassung im Ausland, Service beim Hersteller

Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge soll 160-200 km/h betragen, und sie will auch in den Nachbarländern für den internationalen Transport zugelassen werden. Der Spediteur erwartet, dass der Hersteller auch die Wartung der Wagen übernimmt.

Ähnliche Anforderungen hat die ČD an die Einheiten, von denen sie bis zu 152 kaufen will. Sie erwägen den Kauf von Einheiten in einer Version für 300, 400, 500 sitzende Passagiere. Dabei handelt es sich um verschiedene Kombinationen mit einer Gesamtkapazität von rund 39.000 Sitzplätzen, also bis zu 152 Einheiten. Die Einheiten sollen zweisystemgesteuert sein und ihre Zulassung im Ausland erfordern. Sie würden auch die Anforderungen an den Umfang von Gastronomie oder multifunktionalen Räumen berücksichtigen.

In den Ausschreibungsunterlagen gibt der Betreiber an, dass die neuen Fahrzeuge auch für Leistungen eingesetzt werden sollen, bei denen die Ausschreibung des Ministeriums für Betreiber bereits begonnen hat. Dies sind zum Beispiel die Linien Ex6 und R16. Laut dem Sprecher der ČD, Petr Šťáhlavský, ist die Ankündigung von Marktkonsultationen und anschließenden öffentlichen Ausschreibungen für Neufahrzeuge eine reibungslose Fortsetzung der Veröffentlichung der Anforderungen des Kunden, bei denen völlig neue Fahrzeuge benötigt werden. "Im Gegensatz zu anderen potenziellen Bietern muss die ČD bei der Bestellung von Fahrzeugen nach dem Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen vorgehen und kann sich nicht direkt an einen Hersteller wenden", sagte Šťáhlavský. In Konsultationen kontaktierte die Fluggesellschaft alle großen europäischen Hersteller.

"Durch die Investition in moderne Fahrzeuge stärkt die ČD ihre Position als starker mitteleuropäischer Betreiber, der seine Fahrzeuge daher auf lukrativen internationalen Verbindungen außerhalb der Tschechischen Republik einsetzen kann. Dies führt zu erheblichen zusätzlichen Einnahmen für die ČD in Form von Mietgebühren von ausländischen Partnerunternehmen und stärkt gleichzeitig die Präsenz der Marke ČD im europäischen Schienenverkehr. Nicht zuletzt trägt auch der Einsatz moderner Eisenbahntechnologie der tschechischen Verkehrsunternehmen auf wichtigen europäischen Verbindungen zur internationalen Präsentation der Tschechischen Republik als Schlüsselland im Verkehrsbereich bei", sagt Petr Moravec, Geschäftsführer des Verbandes der Personenverkehrsunternehmen SVOD Bohemia.

Wie viel letztlich bestellt wird, das ist freilich offen. Aber was klar ist, die České dráhy können mit solch einer gewaltigen Bestellung sich aus der Abhängigkeit von alten Wagen lösen und damit den Wagenmangel nachhaltig beheben, während nun endlich den Fahrgästen zeitgemäßes Fernverkehrsmaterial auf allen Strecken bereitgestellt wird. Das hat das Potenzial, dass die meines Erachtens weiterhin zu oft anzutreffenden Wagen ohne Klimatisierung oder geschlossenem WC-System ein klares Ablaufdatum erhalten werden. Daran wird ja auch kontinuierlich im Regionalverkehr gearbeitet.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw

611 040, Erfurt, Sonntag, 23.06.2024, 10:46 (vor 805 Tagen) @ J-C

Neue Einzelwagen? Finde ich sehr interessant und hätte es nicht erwartet. Die letzten FV-Bestellungen der CD waren ja auch immer Wagengarnituren wie Comfortjet oder Interjet. Hätte eher erwartet, dass davon mehr Einheiten bestellt werden.

Diese neuen Wagen sollen dann wohl die wenigen verbliebenen B249 auf den Schnellzügen ablösen, wo dann die bisherigen IC/EC-Wagen (Bpee, Bdpee, Bmz, Bee...) eingesetzt werden, wenn sie durch die neuen Wagen frei werden.
Zahlenmäßig sollten die Interjets und neu bestellten Comfortjets doch auch dazu ausreichen oder nicht?

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[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 23.06.2024, 11:10 (vor 805 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von J-C, Sonntag, 23.06.2024, 11:11

Ob's Einzelwagen oder Garnituren werden, das ist noch offen, schließlich geht es um eine Markterkundung. Es soll ja auch um bestellte Leistungen gehen, für deren Ausschreibung man vorbereitet sein will. Es soll ja auch perspektivisch mehr Züge geben und auch die anderen Reisezugwagen sind nicht mehr die jüngsten.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 23.06.2024, 12:28 (vor 805 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Twindexx, Sonntag, 23.06.2024, 12:28

Hoi,

Ob's Einzelwagen oder Garnituren werden, das ist noch offen, schließlich geht es um eine Markterkundung.

Diese Markterkundung machen sie schon seit Jahren. Die ČD redet seit einigen Jahren mit den Herstellern, hat sich deren Fahrzeuge auch angesehen und weiss sehr genau, was auf dem Markt so existiert und mit was die Hersteller bieten würden. Dieses Herumgeeiere der ČD nervt die Hersteller aber langsam ganz gehörig. Eine nochmalige Konsultation braucht es nun wirklich überhaupt nicht, entweder sie schreiben mal aus oder lassen es bleiben.

Auf Seiten der Hersteller ausserhalb Tschechiens weiss man aber auch, was da dahintersteckt. Aus politischen Gründen müsste die ČD den Auftrag an Škoda vergeben, auch wenn die ČD einfach das beste Produkt haben möchte. Die ČD weiss, dass Alstom, Siemens und Stadler gegenüber Škoda ein höheres Niveau bezüglich Konstruktion und Fertigung haben. In einer ordentlichen Ausschreibung würde Škoda daher niemals gewinnen.

Die ČD hat sich die Produkte der Top-Hersteller intensiv angesehen und dann bei Škoda darüber berichtet. Sie werden nun schauen, was Škoda nach diesen Informationen tatsächlich bieten kann und dann die Anforderungen in der Ausschreibung so tief setzen, dass Škoda damit gewinnen kann. Dass sie damit nicht das beste Produkt bekommen, ist aber auch klar. Das mit dem Einsatz moderner Eisenbahntechnologie zur internationalen Präsentation der Tschechischen Republik als Schlüsselland im Verkehrsbereich wird so zwar eher nicht stattfinden, aber diese Aussagen kommen auch nicht von der ČD.

Übersetzungsfehler ausgebügelt

Das glaub ich dir nicht, so viel Übersetzungsfehler wie es da noch drin hat.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 23.06.2024, 13:57 (vor 805 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Ob's Einzelwagen oder Garnituren werden, das ist noch offen, schließlich geht es um eine Markterkundung.


Diese Markterkundung machen sie schon seit Jahren. Die ČD redet seit einigen Jahren mit den Herstellern, hat sich deren Fahrzeuge auch angesehen und weiss sehr genau, was auf dem Markt so existiert und mit was die Hersteller bieten würden. Dieses Herumgeeiere der ČD nervt die Hersteller aber langsam ganz gehörig. Eine nochmalige Konsultation braucht es nun wirklich überhaupt nicht, entweder sie schreiben mal aus oder lassen es bleiben.

Ha, du scheinst wirklich die Industrie auswendig zu kennen. Ich hab noch an die vorherige Ausschreibung (oder Markterkundung? Hab's schon vergessen) für Elektrotriebwagen im Fernverkehr gedacht, die auch schon einige Jahre zurückliegt und von der man auch nichts hört...

Auf Seiten der Hersteller ausserhalb Tschechiens weiss man aber auch, was da dahintersteckt. Aus politischen Gründen müsste die ČD den Auftrag an Škoda vergeben, auch wenn die ČD einfach das beste Produkt haben möchte. Die ČD weiss, dass Alstom, Siemens und Stadler gegenüber Škoda ein höheres Niveau bezüglich Konstruktion und Fertigung haben. In einer ordentlichen Ausschreibung würde Škoda daher niemals gewinnen.

Als Fahrgast finde ich die Laufruhe und Wertigkeit vor allem der neueren Škoda-Züge sogar ganz gut. Die Panter sind für mich so angenehm wie das, was ich auch von einem Flirt kenne... und jedenfalls besser als etwa ein Talent 2 (ok, das ist auch nicht schwer). Im Vergleich zu dem, was vor 10 Jahren abgeliefert wurde, ist man definitiv weitergekommen. Das war früher einfach billig. Ich weiß natürlich nicht, wie es für den Lokführer und die Wartung ist. In Südmähren zumindest vergab man die Wartung dann auch direkt an Škoda für deren klassenlosen Moravia-Panter.

Die ČD hat sich die Produkte der Top-Hersteller intensiv angesehen und dann bei Škoda darüber berichtet. Sie werden nun schauen, was Škoda nach diesen Informationen tatsächlich bieten kann und dann die Anforderungen in der Ausschreibung so tief setzen, dass Škoda damit gewinnen kann. Dass sie damit nicht das beste Produkt bekommen, ist aber auch klar. Das mit dem Einsatz moderner Eisenbahntechnologie zur internationalen Präsentation der Tschechischen Republik als Schlüsselland im Verkehrsbereich wird so zwar eher nicht stattfinden, aber diese Aussagen kommen auch nicht von der ČD.

Ob es so ist? Wer weiß. Immerhin hat man bei den ComfortJets und InterJets schonmal Siemens gewählt, wobei freilich Škoda mitmischen musste.

Anderseits, es sind da vor allem bei den Pantern ja auch EU-Mittel im Spiel. Südmähren musste meines Wissens nach nur einen Panter selbst zahlen, der Rest wurde durch EU-Mittel finanziert. Ich jedenfalls fahre regelmäßig mit Škoda-Zügen, als Fahrgast bin ich mit denen zufrieden.

Übersetzungsfehler ausgebügelt


Das glaub ich dir nicht, so viel Übersetzungsfehler wie es da noch drin hat.

Zumindest existieren in meinem Zitat weniger Fluggesellschaften und Spediteure als zuvor :P


Grüsse aus der Ostschweiz.

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[CZ] ČD konsultieren Beschaffung von 358 Wagen und 152 Tw

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 23.06.2024, 15:26 (vor 805 Tagen) @ J-C

Hoi,

Ich weiß natürlich nicht, wie es für den Lokführer und die Wartung ist. In Südmähren zumindest vergab man die Wartung dann auch direkt an Škoda für deren klassenlosen Moravia-Panter.

Das ist nach wie vor ein riesiges Problem. Glaubt man der ČD, was sie über ihre Škoda-Produkte in Gesprächen hinter verschlossenen Türen sagen (und es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln), dann ist das ganz übel. Im Vergleich zu anderen Herstellern müssen sie bei Škoda immer mindestens 10 bis 20% mehr Fahrzeuge bestellen, um im Betrieb dieselbe Menge im Einsatz zu haben. DB Regio hat da auch ihre Erfahrungen gemacht, siehe München-Ingolstadt-Nürnberg.

Den Unterhalt an den Hersteller zu vergeben, ist daher für die ČD sehr naheliegend. Dieser Punkt wird in dieser Auflage der Konsultation auch genannt. Am sinnvollsten für die ČD wäre ein Vertrag, der einfach die täglich im Betrieb befindliche Menge an Fahrzeugen festschreibt. Wieviel Fahrzeuge der Hersteller dafür bauen muss, ist dann sein Problem.

Ob es so ist? Wer weiß. Immerhin hat man bei den ComfortJets und InterJets schonmal Siemens gewählt, wobei freilich Škoda mitmischen musste.

Bei den railjets gabs damals ja noch Stunk von Škoda, wo Škoda noch aussen vor war. Und die ČD musste sich auch vor der Politik rechtfertigen. Ein einziges Theater. Die ČD wollte die Comfortjets und Interjets halt auch unbedingt, weil sie damit im Gegensatz zur Škoda-Ware international auch wirklich was bieten können. Also war das dann der Deal mit Siemens und Škoda, um das Siemensprodukt zu bekommen, aber ohne innenpolitischen Zank. Nur kanns das halt auch nicht jedesmal sein und nicht jeder Hersteller will einen Škoda-Zusammenarbeitszwang haben, nur weil es um eine Lieferung nach Tschechien geht. Vor allem tut Škoda mit diesen Zusammenarbeiten vor allem eines: Knowhow für ihre eigenen Produkte kopieren.

Zumindest existieren in meinem Zitat weniger Fluggesellschaften und Spediteure als zuvor :P

Hat aber immer noch Spediteure, Autos und ganze Satzstellungen zu korrigieren.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Nachfrage zur Verwertung Altrollmaterial

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Sonntag, 23.06.2024, 17:30 (vor 805 Tagen) @ J-C

Moin J.C. Und Wissende
Habt ihr schon Infos darüber, was in Falle eines Falles mit dem alten Rollmaterial passiert? Die Privaten in CZ und "drumrum" dürften wenig bis kein Interesse am solchen Uraltwagen besitzen nehm ich mal an. Einige Wagen könnte man als Reserve vorhalten, wenns mal brennt oder als Verstärkerzüge für die Großkampftage zur Entlastung der Planzüge. Aber der Großteil dürfte wohl nicht für soetwas zu gebrauchen sein.
Gibt es denn potientelle Abnehmer für diese Wagen? Rumänien? BALKAN? Afrika? Oder freut sich der Schrotthändler?

Nachfrage zur Verwertung Altrollmaterial

611 040, Erfurt, Sonntag, 23.06.2024, 17:59 (vor 805 Tagen) @ Tabernaer

Kommt auf die Wagen an. Die ganz einfachen Wagen mit Übersetzfenstern und ohne Klima und mit offenem WC, tlw. noch ohne Zugsammelschiene und meist Vmax 140 wie die B249, B209, Bee272, BDs, Aee152,... werden vermutlich wirklich keinen Interessenten mehr finden und auf den Schrott gehen.
Die moderneren Wagen mit Klima, geschlossenem WC, und Vmax 160 oder 200 wie die Bpee237, Bee 238, Bdpee, Bmz, Apee139, Aee140, Ampz,... werden vermutlich bei der CD blieben und in den R und Sp Zügen die o.g. Wagen ersetzen und als Reserve dienen. (Genauso wie die B249 derzeit)

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Wirklich ohne ZS?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.06.2024, 18:05 (vor 805 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 23.06.2024, 18:05

Kommt auf die Wagen an. Die ganz einfachen Wagen mit Übersetzfenstern und ohne Klima und mit offenem WC, tlw. noch ohne Zugsammelschiene

Welche Wagen der CD sollen keine Zugsammelschiene haben? Keine zentrale Energieversorgung mag ja sein, aber keine ZS würde mich doch sehr wundern, und wären mir auch keine Fahrzeuge bekannt.

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Weg mit dem 4744!

Wirklich ohne ZS?

611 040, Erfurt, Sonntag, 23.06.2024, 18:59 (vor 805 Tagen) @ JeDi

Alle Wagen ohne "ee" oder "z" haben EV nur über Achsgeneratoren. Die haben eben nicht die zentrale Energieversorgung über ein Batterieladegerät aus der ZS.
Die haben zwar das ZS-Kabel aber eben nur für die Heizung im Winter und nicht für den "normalen Betrieb".

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Wirklich ohne ZS?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.06.2024, 19:01 (vor 805 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 23.06.2024, 19:05

Die haben zwar das ZS-Kabel

...und damit haben sie eine ZS. Übringens auch nicht mal zwingend für die Heizung (gibt ja auch durchaus noch Wagen mit Dampf-, Öl- oder Kohleheizung), sondern vor allem zur Durchleitung für folgende Wagen. Ansonsten müsste der Wagen ganz ohne ZS ja stets am Zugschluss laufen (bei Speisung der ZS von der Lok).

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Weg mit dem 4744!

Wirklich ohne ZS?

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 23.06.2024, 19:05 (vor 805 Tagen) @ JeDi

Wusste ich gar nicht. Ich dachte bei fehlendem 'ee' oder 'z' kriegt man ganz generell gar keine Zugsammelschiene.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wirklich ohne ZS?

611 040, Erfurt, Sonntag, 23.06.2024, 19:11 (vor 805 Tagen) @ JeDi

Ich frage mich allerdings auch, welchen Sinn es damals hatte KEIN Batterieladegerät zu verbauen, wenn ohnehin eine ZS verbaut wurde und auch für die Heizung genutzt wurde. (die B249 hatten zwar auch Dampfheizung aber die meisten Loks hatten keine mehr)
Im Gegensatz zu Achsgeneratoren lädt die Batterie bei Speisung aus der ZS auch im Stand, und eine Batterie war ja auch bei Wagen ohne CZE (zentrale Energieversorgung) nötig damit im Stand nicht plötzlich das Licht ausgeht und die Türblockierung aufgehoben wird.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Wirklich ohne ZS?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.06.2024, 19:16 (vor 805 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 23.06.2024, 19:18

Ich frage mich allerdings auch, welchen Sinn es damals hatte KEIN Batterieladegerät zu verbauen, wenn ohnehin eine ZS verbaut wurde und auch für die Heizung genutzt wurde. (die B249 hatten zwar auch Dampfheizung aber die meisten Loks hatten keine mehr)
Im Gegensatz zu Achsgeneratoren lädt die Batterie bei Speisung aus der ZS auch im Stand, und eine Batterie war ja auch bei Wagen ohne CZE (zentrale Energieversorgung) nötig damit im Stand nicht plötzlich das Licht ausgeht und die Türblockierung aufgehoben wird.

Dafür brauchst du aber erstmal eine Lok, die auch Strom in die ZS speisen kann. Üblicherweise hatten Generatorwagen mal alternativ zur elektrischen eine Dampfheizung, sodass ein Betrieb mit Dampf- und Dieselloks aller Art, aber eben auch E-Loks möglich war. Die Energieversorgung konnte damit grundsätzlich per Achsgenerator erfolgen, die Heizung - je nach dem, was dranhing - per Dampf oder elektrisch. Bei der Bundesbahn hielt die elektrische Heizung im Dieselbereich erst mit der 218 Einzug, die 216 hatte noch eine Dampfheizung, da die nötige Technik noch nicht zur Verfügung stand...

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Weg mit dem 4744!

Wirklich ohne ZS?

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 23.06.2024, 19:51 (vor 805 Tagen) @ 611 040

Ich frage mich allerdings auch, welchen Sinn es damals hatte KEIN Batterieladegerät zu verbauen, wenn ohnehin eine ZS verbaut wurde und auch für die Heizung genutzt wurde. (die B249 hatten zwar auch Dampfheizung aber die meisten Loks hatten keine mehr)
Im Gegensatz zu Achsgeneratoren lädt die Batterie bei Speisung aus der ZS auch im Stand, und eine Batterie war ja auch bei Wagen ohne CZE (zentrale Energieversorgung) nötig damit im Stand nicht plötzlich das Licht ausgeht und die Türblockierung aufgehoben wird.

und vor allem waren die Ladegeräte verdammt teuer.
Klima z- Wagen in den 1970 er Jahren als Mehrspannung zu bauen kostete eine 6 stelligen Betrag mehr, als mit einem Ladegerät nur mit 1000 Volt.
Erst mit des aufkommen von leistungsfähiger Elektronik, war es erschwinglich.
Mach mal aus 3000 Volt bzw. 1500 Volt Gleichstrom eine Ladespannung für 24 Volt Batterien.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wirklich ohne ZS?

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.06.2024, 20:03 (vor 804 Tagen) @ EK-Wagendienst

und vor allem waren die Ladegeräte verdammt teuer.
Klima z- Wagen in den 1970 er Jahren als Mehrspannung zu bauen kostete eine 6 stelligen Betrag mehr, als mit einem Ladegerät nur mit 1000 Volt.
Erst mit des aufkommen von leistungsfähiger Elektronik, war es erschwinglich.
Mach mal aus 3000 Volt bzw. 1500 Volt Gleichstrom eine Ladespannung für 24 Volt Batterien.

Aus solchen Erwägungen sind bei der Bundesbahn ja die h-Wagen (Einspannungswagen auf ZEV, aber mit Achsgenerator) entstanden...

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Weg mit dem 4744!

Wirklich ohne ZS?

EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 23.06.2024, 20:26 (vor 804 Tagen) @ JeDi

und vor allem waren die Ladegeräte verdammt teuer.
Klima z- Wagen in den 1970 er Jahren als Mehrspannung zu bauen kostete eine 6 stelligen Betrag mehr, als mit einem Ladegerät nur mit 1000 Volt.
Erst mit des aufkommen von leistungsfähiger Elektronik, war es erschwinglich.
Mach mal aus 3000 Volt bzw. 1500 Volt Gleichstrom eine Ladespannung für 24 Volt Batterien.


Aus solchen Erwägungen sind bei der Bundesbahn ja die h-Wagen (Einspannungswagen auf ZEV, aber mit Achsgenerator) entstanden...

Genau so ist es, und es gab motorische Umformer, ein Gleichstrommotor hat einen Generator angetrieben, der dann die Batterien geladen haben, und die ganzen anderen Dinge in so einem Wagen, aber eben nicht die Heizung.
Da gab es verschiedene Varianten.

Es gab auch mal eine Zeit ohne Internet, aber das können sich einige gar nicht vorstellen.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Wirklich ohne ZS?

611 040, Erfurt, Montag, 24.06.2024, 08:49 (vor 804 Tagen) @ JeDi

Wobei die meisten Wagen der DB doch eh "günstigere" Einspannungswagen sind. Selbst bei den IC-Wagen sind nur ein (kleiner) Teil mehrspannungsfähig.
In CZ ist müssten aber fast alle Wagen mehrspannungsfähig sein, da durch die unterschiedlichen Stromsysteme (3kV DC, 25kV AC) auch verschiedene Spannungen an der ZS anliegen. (3000V DC, 1500V)

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Einspannung / Zweispannung / Mehrspannung

EK-Wagendienst, EGST, Montag, 24.06.2024, 09:38 (vor 804 Tagen) @ 611 040

Wobei die meisten Wagen der DB doch eh "günstigere" Einspannungswagen sind. Selbst bei den IC-Wagen sind nur ein (kleiner) Teil mehrspannungsfähig.
In CZ ist müssten aber fast alle Wagen mehrspannungsfähig sein, da durch die unterschiedlichen Stromsysteme (3kV DC, 25kV AC) auch verschiedene Spannungen an der ZS anliegen. (3000V DC, 1500V)

eben nicht, die Tschechen haben dafür zusätzlich die 3000 Volt Wechselstrom in ihren Wagen eingebaut, eine nicht RIC Spannung, geht aber nur bei reinen Inlandszügen.

Einspannungs RIC-Wagen hat nur die DB, und ein paar WR der SBB, sonst niemand.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

CZ: auch Beschaffungen für V>230 km/h?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 24.06.2024, 20:57 (vor 803 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 24.06.2024, 20:58

Hallo J-C,

Danke für den Eiblick in Tschechien.
Die 152 Triebwagen wären eine interessante IC200-Flotte. Wie die neuen IC-Triebwagen bei uns.

Hat CZ auch Ideen über Fahrzeugbeschaffungen für die Sparte v>230 km/h?
Oder wurde das mittlerweile aufgegeben?


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

CZ: auch Beschaffungen für V>230 km/h?

J-C, In meiner Welt, Montag, 24.06.2024, 21:10 (vor 803 Tagen) @ Oscar (NL)

Von Hochgeschwindigkeitszügen der ČD jenseits 230 liest man tatsächlich nichts. Vielleicht ändert sich künftig was, oder man überlässt es der DB. Könnte mit den Ausführungen von Twindexx zusammenhängen. Škoda sehe ich eher weniger im Hochgeschwindigkeitssegment..

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

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