SRF Sendung Kassensturz über Probleme beim NJ (Allgemeines Forum)

Waldbahn, Mittwoch, 12.06.2024, 21:24 (vor 818 Tagen)

Hallo

im SRF gibt es ein Verbrauchermagazin "Kassensturz". Unter dem Thema Frustrierte Gäste im Night Jet werden mehrere Beispiele von Kunden genannt, die Probleme mit Downgrade und Ausfall hatten. Für regelmäßige Bahnkunden kein neues Thema.

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Gruß
Waldbahn

Kommentar

sflori, Donnerstag, 13.06.2024, 09:45 (vor 818 Tagen) @ Waldbahn

Interessantes Interview.

Man merkt, wie die SBB von den ÖBB abhängig sind. Nun haben aber die beiden Unternehmen einen völlig anderen Qualitätsanspruch an sich selbst. Ist es wirklich so, dass die SBB so gut wie keine Reparaturen vornehmen können? Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt.

Aus Kundensicht macht der ÖBB-FV-Chef einen schwachen Eindruck. Er widerspricht seinem Personal, er widerspricht den Verfügbarkeiten, die vorher im Beitrag gezeigt wurden. Kommt in dem Video sehr arrogant rüber.

Ich frage mich, warum man nicht einfach Nägel mit Köpfen macht und sagt: Wenn etwas nicht klappt, also der Wagen fehlt oder es gibt ein Downgrade, dann gibts 100 % Erstattung + 100 % Entschädigung. Wenn das tatsächlich nur so selten in Einzelfällen vorkommt, wie der ÖBB-FV-Chef sagt, kann das ja nicht viel kosten.

In Sachen Prozess sträuben sich mir die Haare, wenn man a) erst eine Stunde vor Abfahrt merkt, dass ein Wagen ausgesetzt werden muss und b) dann frech zugibt, dass man dann nicht mehr die Kunden benachrichtigen kann. Wie lang braucht eine SMS nochmal? Aber gerade a) ist etwas, was in der Regel sehr schnell bei einem Fahrzeug erkennbar sein sollte. Wir reden nicht davon, dass ein Kissen fehlt, sondern dass Räder, Bremsen oder die Klima defekt sind. Wenn der Nightjet um 20 Uhr startet, macht man doch nicht um 19 Uhr erst eine Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Systeme. Das sollte sinnvollerweise morgens vor der Abstellung durchgeführt werden.


Bye. Flo.

Kommentar

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 13.06.2024, 10:14 (vor 818 Tagen) @ sflori

Wenn der Nightjet um 20 Uhr startet, macht man doch nicht um 19 Uhr erst eine Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Systeme. Das sollte sinnvollerweise morgens vor der Abstellung durchgeführt werden.

Naja, solche Funktionsprüfungen, egal ob eine Bremsprobe oder eine WTU, haben ja Fristen wann sie ablaufen. Daher ergibt es schon Sinn, die erst relativ knapp vor Abfahrt zu machen, um bei Verspätungen nicht in Probleme zu laufen.

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Weg mit dem 4744!

Kommentar

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 13.06.2024, 13:50 (vor 818 Tagen) @ JeDi

Wenn der Nightjet um 20 Uhr startet, macht man doch nicht um 19 Uhr erst eine Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Systeme. Das sollte sinnvollerweise morgens vor der Abstellung durchgeführt werden.

Naja, solche Funktionsprüfungen, egal ob eine Bremsprobe oder eine WTU, haben ja Fristen wann sie ablaufen. Daher ergibt es schon Sinn, die erst relativ knapp vor Abfahrt zu machen, um bei Verspätungen nicht in Probleme zu laufen.

Zumal Probleme immer und überall auftreten können - Problematischer ist es wenn während der Fahrt sowas passiert, da ist der Aufwand deutlich höher als in der Abstellung. Im Zweifel müssen dann sogar alle mitten in der Nacht irgendwo raus.

Kommentar

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 13.06.2024, 15:16 (vor 818 Tagen) @ sflori

Wenn der Nightjet um 20 Uhr startet, macht man doch nicht um 19 Uhr erst eine Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Systeme.

Hehe, das machte die DB Fern vor Jahren noch knapper. Als im Wochenend-IC (nur Fr) Köln - Berlin noch ex Touristikzugwagen eingesetzt wurden, da bemerkte man die Nicht-Funktionalität einiger Klimaanlagen erst beim bereitgestellten Zug am Bahnsteig des Kölner Hbf! Die Wagen standen seit So-Abend abgestellt und es hat sich kein Schwanz weiter um sie gekümmert. Die V60 mag den Zug einmal an den Frischwasser-Schläuchen vorbei gezogen haben, aber das war es dann.

Hochsommer = und das ebenfalls erst am Hbf zugestiegene Zugteam entschuldigte sich 10-fach für den gebotenen IC-Komfort. Zwei Wagen mussten während der Fahrt bis Düsseldorf geräumt werden. In Köln schon mit +20 raus, ab jedem Unterwegshalt wurde es mehr, weil nun natürlich Zuladekapazität fehlte. Ich saß dann bis Hannover auf den Trittstufen einer Ausstiegstür.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Alles ein Brüller ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 13.06.2024, 12:36 (vor 818 Tagen) @ Waldbahn

Huhu.

Die DB fällt ihrem Schaffner in den Rücken, der völlig korrekt die Polizei gerufen hat. Das Forum hier wundert sich, warum nur noch selten wer durchkommt zum Kontrollieren.


Der ÖBB-Chef räumt Probleme ein, sieht dann aber gar keine, weil nur 1% der Wagen ausfielen und wir alle ja überhaupt dankbar sein dürfen, nein, müssen, dass die ÖBB überhaupt Nachtzüge betreiben.

Die Schweizer arrogant wie immer; Störungszahlen haben wir, sagen wir euch aber nicht. Und wie immer wollen sie selbst nur profitieren, aber nichts investieren. Wir finanzieren gerne jeden Krieg, wir machen nur nicht mit.


Da kann man nur konstatieren: ... und gute Nacht ...


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Alles ein Brüller ...

sflori, Donnerstag, 13.06.2024, 19:38 (vor 817 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von sflori, Donnerstag, 13.06.2024, 19:40

Die DB fällt ihrem Schaffner in den Rücken, der völlig korrekt die Polizei gerufen hat.

Ja, hab ich mir auch gedacht. Gibt hier irgendwie nur Verlierer.

Der Fehler liegt hier im System: Meiner Meinung nach müsste die DB eine FN an die ÖBB stellen. Es ist weder die Schuld der DB, wenn der Früh-ICE überfüllt ist noch die Schuld der Nightjet-Kunden. Die ÖBB hat Schnittstellen zur DB und wenn der Nightjet mal wieder ausfällt, sind entsprechende Ersatzmaßnahmen einzuleiten.

Die Auslastung der ICEs ist der DB bekannt. Die Auslastung der Nightjets ist den ÖBB bekannt. Da könnte man ja mal miteinander telefonieren und eine Lösung finden, wenn die Nightjets stranden. ;)


Bye. Flo.

Alles ein Brüller ...

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 14.06.2024, 15:27 (vor 817 Tagen) @ Der Blaschke

Hoi,

Die Schweizer arrogant wie immer; Störungszahlen haben wir, sagen wir euch aber nicht.

Nur dass das gar kein Schweizer ist, der das sagt. Hört man ja schon an der Sprache, dass er aus demselben Land wie du kommst.

Und wie immer wollen sie selbst nur profitieren, aber nichts investieren.

Die SBB investieren sehr wohl. Ebenfalls bringt die Schweiz eine staatliche Finanzierung für internationale Bahnverbindungen auf den Weg, wo sich rein eigenwirtschaftliche Angebote nicht lohnen würden. Damit sollen auch explizit Nachtzüge finanziert werden. Das ist deutlich mehr als DB und deutsche Regierung machen, die einen (DB) beschränken sich auf das Führen der Nachtzüge, die andere organisieren (unter anderem die SBB) und die anderen tun überhaupt nichts finanzieren (deutsche Regierung).


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB...

Baselaner, Freitag, 14.06.2024, 18:01 (vor 816 Tagen) @ Twindexx

Hoi,

Die Schweizer arrogant wie immer; Störungszahlen haben wir, sagen wir euch aber nicht.


Nur dass das gar kein Schweizer ist, der das sagt. Hört man ja schon an der Sprache, dass er aus demselben Land wie du kommst.

Ohne die Menschen aus dem Norden der Schweiz würde nicht mehr viel gehen in der Schweiz. Aus welchem Land kommst du eigentlich nochmals? ????

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB…ein Problem los.

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 14.06.2024, 18:44 (vor 816 Tagen) @ Baselaner

Hoi,

Die Schweizer arrogant wie immer; Störungszahlen haben wir, sagen wir euch aber nicht.


Nur dass das gar kein Schweizer ist, der das sagt. Hört man ja schon an der Sprache, dass er aus demselben Land wie du kommst.


Ohne die Menschen aus dem Norden der Schweiz würde nicht mehr viel gehen in der Schweiz. Aus welchem Land kommst du eigentlich nochmals? ????

Finde das immer spaßig das Deutsche und Schweizer sich beim Thema Bahn gegenseitig ausspielen.

Dabei ist das gar nicht nötig - auch die Schweizer haben immer wieder Probleme und da wiederhole ich mich gerne.

Es zwar nicht im Ausmaß wie in Deutschland - es sind eher Kleinigkeiten die Schleifen gelassen werden. In Summe fällt das dann auch auf.

Und zum eigentlichen: Wozu große Konzepte erarbeiten wenn es viel einfacher ist und jeder seine Suppe kocht. SBB wendet in Basel und DB auch es besteht gegenseitig Anschluss - also Theoretisch und alle sind glücklich.

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB…ein Problem los.

Baselaner, Freitag, 14.06.2024, 19:38 (vor 816 Tagen) @ Reservierungszettel

Hoi,

Die Schweizer arrogant wie immer; Störungszahlen haben wir, sagen wir euch aber nicht.


Nur dass das gar kein Schweizer ist, der das sagt. Hört man ja schon an der Sprache, dass er aus demselben Land wie du kommst.


Ohne die Menschen aus dem Norden der Schweiz würde nicht mehr viel gehen in der Schweiz. Aus welchem Land kommst du eigentlich nochmals? ????


Finde das immer spaßig das Deutsche und Schweizer sich beim Thema Bahn gegenseitig ausspielen.

Es geht hier ja gar nicht ums ausspielen. Man merkt einfach den Mentalitätsunterschied in der Schweiz, weil man einfach das Geld dafür bekommt und es sich leisten kann. In D heißt es dann halt: Kostet zu viel.

Was mir tierisch auf den Sack geht sind gewisse User, die meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und dann halt arrogante Sprüche klopfen. Aber gut. Jeder hat seinen Charakter. Nur vergessen sie halt immer: ohne die blöden Deutschen, welche in der Schweiz arbeiten, würde bei der SBB gar nichts gehen...

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB…ein Problem los.

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 15.06.2024, 09:59 (vor 816 Tagen) @ Baselaner
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 15.06.2024, 10:00

Nur vergessen sie halt immer: ohne die blöden Deutschen, welche in der Schweiz arbeiten, würde bei der SBB gar nichts gehen...

Ja ja ja. Und bei uns in D würde vieles nichts gehen ohne ausländische Arbeiter aus Rumänien, Türkei, Spanien... Der Unterschied ist, wieviel Geld nehmen die Staaten Schweiz und Deutschland je Bahnkilometer/je Einwohner/je irgendwas für ihre Bahnen in die Hand und wie effektiv werden die Gelder eingesetzt? Wie aufgedunsen und kleinkariert ist bei uns das Bauvorschriftenwerk, wie bockig zeigt sich die Modeszene der "Dagegen"-Bürgerinitiativen?

Daß Deutschland auf allen Bahnebenen ein extrem krasses Problem hat, das sieht man täglich an den roten Zusatzhinweisen in der Reiseauskunft. Und daß Verzögerungen bei dringendst notwendigen Strecken(neu)baumaßnahmen bei uns fast schon in Jahrzehnten gerechnet werden müssen. Und kaum eröffnen wir eine neu elektrifizierte Strecke durch das Allgäu merken wir zwei Monate später bereits, daß das so nicht reicht.

Wenn europäische Bahnen die ÖBB mit ihren Nachtzügen so alleine lassen und kein gemeinsamer Werkstatt- und Ersatzwagen-Pool aufgebaut wird, dann dürfen wir uns über nichts wundern.

Aber hört doch mit dem peinlichen Kleinstgezänk über den Gartenzaun auf. "Wir finanzieren gerne jeden Krieg, wir machen nur nicht mit." Soviel Stänkerdruck kann man doch normal gar nicht haben, wenn man das Thema Bahn bespricht.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB…ein Problem los.

Baselaner, Samstag, 15.06.2024, 11:07 (vor 816 Tagen) @ Alibizugpaar

Nur vergessen sie halt immer: ohne die blöden Deutschen, welche in der Schweiz arbeiten, würde bei der SBB gar nichts gehen...

Ja ja ja. Und bei uns in D würde vieles nichts gehen ohne ausländische Arbeiter aus Rumänien, Türkei, Spanien...

Habe ich diese Nationen als blöd dargestellt oder willst du hier nur etwas reinlesen und mir in den Mund legen? Ich bin über jeden "blöden" Ausländer froh, der sich in D engagiert. Und wenn man sich über die 5% Idioten ordentlich kümmern würde, dann könnten die anderen 95% in Ruhe leben. Aber ohne die ganzen Ausländer bei der DB würde ab Tag 1 nichts mehr gehen. Nur Stelle ich die nicht als blöd dar, die uns Tag täglich am laufen halten. Und weißt du was das Beste ist? Wenn man selbst kein "richtiger" Schweizer ist... ????

Und kaum eröffnen wir eine neu elektrifizierte Strecke durch das Allgäu merken wir zwei Monate später bereits, daß das so nicht reicht.

Genau das ist ja der Unterschied! In D darf es nichts kosten. Genau deswegen gab es ja den Sparausbau auf dieser Strecke. Würde die Regierung wie in der Schweiz so viel Geld für die Bahn investieren, hätten wir diese Probleme gar nicht...

Wenn europäische Bahnen die ÖBB mit ihren Nachtzügen so alleine lassen und kein gemeinsamer Werkstatt- und Ersatzwagen-Pool aufgebaut wird, dann dürfen wir uns über nichts wundern.

Wieso alleine? Es ist doch jeder Bahngesellschaft höchst selbst alleine die Entscheidung, ob sie investieren wollen. Aber ich kann doch nicht meckern, wenn die anderen nicht mitmachen wollen. Und gerade noch, wenn der Staat in Österreich den Nachtzug subventioniert. Das macht halt die deutsche Regierung nicht... Und wenn die Schweiz so toll ist und so viel investiert: warum kaufen sie nicht auch Nightjet und bilden einen gemeinsamen Pool mit der ÖBB?

Aber hört doch mit dem peinlichen Kleinstgezänk über den Gartenzaun auf. "Wir finanzieren gerne jeden Krieg, wir machen nur nicht mit." Soviel Stänkerdruck kann man doch normal gar nicht haben, wenn man das Thema Bahn bespricht.

Ich habe kein Druck. Denn ich kenne beide Seiten und kann daher das Geschwarfel von gewissen User gut einordnen. ;)

Ohne die blöden Deutschen wäre die SBB...

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 20.06.2024, 19:59 (vor 810 Tagen) @ Baselaner

Hoi,

Ohne die Menschen aus dem Norden der Schweiz würde nicht mehr viel gehen in der Schweiz.

Dieser Satz trieft nur so von Neid.

Aus welchem Land kommst du eigentlich nochmals? ????

Ich bin in der Schweiz aufgewachsen, willst du auch noch all meine Primarschulzeugnisse sehen?


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Der SBB FV-Dosto.

Alles ein Brüller ...

Henrik, Freitag, 14.06.2024, 20:23 (vor 816 Tagen) @ Twindexx

Die SBB investieren sehr wohl.

*trotzig-auf-den-boden-stampf*

Ebenfalls bringt die Schweiz eine staatliche Finanzierung für internationale Bahnverbindungen auf den Weg, wo sich rein eigenwirtschaftliche Angebote nicht lohnen würden.

Das ist nichts anderes als DB und deutsche Regierungen machen

die einen (DB) organisieren die Nachtzüge mit, ... und die anderen organisieren & initiieren maßgeblich in Europa (deutsche Regierungen).

Alles ein Brüller ...

Twindexx, St. Gallen (CH), Donnerstag, 20.06.2024, 19:56 (vor 810 Tagen) @ Henrik

Hoi,

Das ist nichts anderes als DB und deutsche Regierungen machen

die einen (DB) organisieren die Nachtzüge mit, ... und die anderen organisieren & initiieren maßgeblich in Europa (deutsche Regierungen).

Dein Beitrag ist sowieso ironisch. DB und Deutsche Regierung machen nämlich überhaupt gar nichts. Das einzige, was die DB kann ist, ihre Leistungen den anderen Bahnen, die das organisieren, in Rechnung zu stellen. Und die deutsche Regierung zahlt keinen einzigen Cent an Bahngesellschaften für bestimmte Nachtzugverbindungen, die deutsche Regierung setzt sich auch auf EU-Ebene nicht dafür ein. Es gab da eine Anfrage, aber die kam nicht von deutschen Vertretern. Und die Kommissionspräsidentin, die ja auch Deutsche ist, hat bisher auch noch kein Geld an Betreiber von Nachtzügen ausgezahlt.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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Inwiefern fällt die DB dem Schaffner in den Rücken?

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 20.06.2024, 23:29 (vor 810 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 20.06.2024, 23:31

Die DB hat lediglich das EBE zurückgezogen und die Fahrgäste um Entschuldigung für die Situation gebeten. Dann sollte man im konkreten Fall ja auch erwarten können.
Im Gegenteil, hat die DB erst auf medialen Druck nachgegeben.

Die beiden sind ja nicht in die 1. Klasse eingestiegen, weil sie so toll war, sondern weil sie von ihrem Wagen aus in die 2. Klasse gar nicht mehr reingekommen sind.
Ist mir persönlich auch schon passiert. Ich habe dann die Fahrt auf dem Fußboden der 1. Klasse eines ICE verbracht, allemal besser als 3 Stunden stehen.

Inwiefern fällt die DB dem Schaffner in den Rücken?

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 21.06.2024, 00:05 (vor 810 Tagen) @ ICETreffErfurt

Die DB hat lediglich das EBE zurückgezogen und die Fahrgäste um Entschuldigung für die Situation gebeten.

Eben! Das Zugpersonal hat völlig korrekt gehandelt (es besteht nun mal kein Anspruch auf Unterbringung in der 1. Klasse bei Platzmangel auf der 2. Klasse), und bekommt dafür dann medial auf den Sack. Die DB stimmt mit ein und zieht das EBE zurück. Was soll das sein, wenn kein in den Rücken fallen? Ich hätte dann auch keine Lust mehr, Fahrkarten zu kontrollieren.

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Weg mit dem 4744!

Inwiefern fällt die DB dem Schaffner in den Rücken?

ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 21.06.2024, 02:48 (vor 810 Tagen) @ JeDi

Was soll das sein, wenn kein in den Rücken fallen?

Das Bereinigen einer unglücklichen Situation und das mediale "wir haben Verständnis für die Umstände und machen mal eine Ausnahme". Nicht mehr und nicht weniger.

In dem konkreten Fall das EBE durchzuziehen wäre wohl eine mediale Vollkatastrophe geworden. Die DB kann sich einfach kein noch schlechteres Image leisten und muss daher manchmal Gnade vor Recht ergehen lassen.

Wäre die DB voll zuverlässig und pünktlich und wäre in der 2. Klasse für diesen Fall genug Platz gewesen, wäre die Sache nicht an die große Glocke gehangen worden.

Wobei klar ist, dass die DB und das Personal die Situation nicht zu verantworten haben. Aber den BPOL-Einsatz in so einer Situation (!) halte ich persönlich für absolut übertrieben und imageschädigend. Ich hätte da auch null Verständnis dafür.

Wobei der interviewte Fahrgast eventuell auch kein diplomatisches Fingerspitzengefühl gezeigt und es vermutlich (!) auf eine Eskalation angelegt hatte oder zumindest dem Zugpersonal den Eindruck vermittelt hat, dass ihm das alles total egal ist und er sich im Recht befindet.
Denn die meisten ZuB mit welchen ich zusammenarbeite, sind bei weitem nicht so schnell mit EBE und BPOL. Ich habe in den letzten 8 Wochen zweimal selbst erlebt, dass das Zugpersonal von sich aus die 1. Klasse für Reisende der 2. Klasse freigegeben hat, weil die 2. Klasse überbesetzt war. Einmal aufgrund abgesperrter Wagen in der 2. Klasse wegen zu wenig Personal für das SRK und einmal weil wegen einer gesprungenen Scheibe mehrere benachbarte Wagen der 2. Klasse abgesperrt werden mussten.

Aber auch beim ZuB gibt es total Rechthaber, die alles streng nach Vorschrift durchziehen ohne Rücksicht auf Verluste. Ich passe mich da sowieso der Situation an.

Reserve Liegewagen Nightjet???

Bernado, Freitag, 14.06.2024, 22:14 (vor 816 Tagen) @ Waldbahn

Der Mangel an Liegewagen bei Nightjet scheint ein generelles Problem zu sein. Bei unserer NJ-Reise nach Rom gabs nur Sitzwagen in unserem Wagen und bei der Rückfahrt hatten andere das Pech eines Sitzwagens statt eines Liegewagen.

Macht es denn nicht Sinn weniger Liegewagen einzusetzen oder mal eine Jahr keine neue Strecke aufzunehmen, damit genügend Reserve da ist. Meiner Meinung vergrault man viele interessierte potentielle Kunden, wenn man immer damit rechnen muss, dass der Zug nicht die gewünschte Kategorie wie Liegewagen hat.

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