NL: ICE International Amsterdam-(N/S?)-München. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 10.04.2024, 15:23 (vor 884 Tagen)

Hallo ICE-Fans,

ich weiss, ich war schon 5 Wochen nicht mehr hier, und das Thema hatten wir schon hier.
Aber das war ein Off-Thema Beitrag im Baum Amsterdam-Berlin, also habe ich entschieden, ein neues Thema zu starten.

Beitrag von Treinreiziger.

Vanaf half december krijgt Nederland een directe ICE naar München. Deze nieuwe directe verbinding zal de trein naar Basel gaan vervangen.

Nicht ganz. Der Basler wird bereits Sommer 2024 eingestellt, der Münchner kommt ein halbes Jahr später. In der 2. Hälfte von 2024 also keine Langstrecken-ICEs von NL über Frankfurt hinaus.

Wir hatten bereits einen direkten ICE: das Zugpaar 223/222. Es verkehrte via Nürnberg.
Hier gibt es Spekulationen über eine Verbindung via Stuttgart. Dort sei die Rede von 2 unterschiedlichen Garnituren die AMS-M und M-AMS fahren. Damals wendete 223 auf 222 (Mischtraktion 406+403 M-OB, 406 OB-AMS).

Ich sehe viel Potential in dieser Direktverbindung. Als ich auf der Strecke unterwegs war, waren so manche ICE-Züge ziemlich gut mit NL-Touristen besetzt. Die mussten damals noch umsteigen. Wenn dieser Umstieg wegfällt, durfte es noch besser aussehen.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

NL: ICE International Amsterdam-(N/S?)-München.

AlbertP, Ulm, Mittwoch, 10.04.2024, 16:05 (vor 884 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von AlbertP, Mittwoch, 10.04.2024, 16:05

Ein gut informierter Nutzer auf einem niederländischen Forum hat gemeint, die 917 und 912 werden durchgekoppelt in die Trasse der L78. Das braucht eine Beschleunigung von ein paar Minuten (vllt. muss dann Siegburg/Bonn ausgelassen werden?)

Damit ergibt sich einen sauberen 2-Stunden-Takt auf dem niederländischen Abschnitt, aber einen sehr späten Rückfahrt aus München, mit der gleichen Garnitur.

594/595 werden es auf jedenfall nicht, damit müsste man bis Mannheim in der gleichen Trasse bleiben und die ist eben nicht mehr verfügbar - 104/105 werden Hamburg-Basel fahren. Meine Alternative wäre ICE 622/623 über Nürnberg, die jetzt beide außer Takt verkehren durch die Kombination von 104/105 und EC 6/7.

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

Waldbahn, Donnerstag, 11.04.2024, 16:42 (vor 883 Tagen) @ AlbertP

Hallo

diese Langläufer sind sehr anfällig, wenn eine Störung wie auch immer geartet auftritt. Teilausfälle von Einkürzugen wären da an der Tagesordnung (sieht man heute ja schon bei dem 104/105).

Man bräuchte (man kann mich da gern berichtigen) zwei Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen (403/406) bei den genannten Fahrlagen, sind die denn 100% kupplungskompatibel oder treten da auch Störungen wie auf der Linie 10 auf?

--
Gruß
Waldbahn

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 11.04.2024, 16:48 (vor 883 Tagen) @ Waldbahn

Man bräuchte (man kann mich da gern berichtigen) zwei Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen (403/406) bei den genannten Fahrlagen, sind die denn 100% kupplungskompatibel oder treten da auch Störungen wie auf der Linie 10 auf?

403 und 406 kuppeln ist so eine Sache - allerdings sind die Züge mit BR 408 geplant.

--
Weg mit dem 4744!

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

Tim Nabel, Donnerstag, 11.04.2024, 17:20 (vor 883 Tagen) @ Waldbahn

Die Idee dahinter ist bestimmt toll, aber wer fährt denn direkt von München oder Nürnberg nach Amsterdam?

Sowohl Nürnberg als auch Amsterdam bieten relativ gute Flugverbindungen an.
Ich würde wahrscheinlich auch lieber mit dem Flugzeug fliegen wollen, als mit dem ICE nach Amsterdam zu fahren.
Erstens, weil die Züge relativ voll sind, zweitens, weil die Züge relativ unpünktlich sind und drittens man auf solchen langen Läufer nie wirklich weiß, was passiert.

Was ich mir für die Linie eher wünschen würde, wäre dass die Züge auch frühs bis Dortmund fahren.

Zudem eine Umstellung auf ausschließlich 403.

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 11.04.2024, 17:40 (vor 883 Tagen) @ Tim Nabel

Die Idee dahinter ist bestimmt toll, aber wer fährt denn direkt von München oder Nürnberg nach Amsterdam?

Sowohl Nürnberg als auch Amsterdam bieten relativ gute Flugverbindungen an.

Irrelevant, in Nürnberg kommt der Zug nicht lang. Und die bestehenden direkten Zugverbindungen zwischen München, Nürnberg und Amsterdam scheinen ganz gut nachgefragt zu sein.

--
Weg mit dem 4744!

Fliegen ist nicht immer eine Alternative

Waldbahn, Donnerstag, 11.04.2024, 17:42 (vor 883 Tagen) @ Tim Nabel

Die Idee dahinter ist bestimmt toll, aber wer fährt denn direkt von München oder Nürnberg nach Amsterdam?

Wo kein Angebot ist, kann man auch keine Fahrgäste generieren. Außerdem könnte man die Linie, wenn sie denn kommt, auch klug mit den ICE von/nach Wien verknüpfen.

Sowohl Nürnberg als auch Amsterdam bieten relativ gute Flugverbindungen an.
Ich würde wahrscheinlich auch lieber mit dem Flugzeug fliegen wollen, als mit dem ICE nach Amsterdam zu fahren.

Schon, aber die ICE sprechen ja eine bestimmte Zielgruppe. Und wenn du neben Flugkosten hin und zurück deutlich über einem Sparpreis Europa wärst (plus Kosten fürs Gepäck), bist du auch nicht wesentlich weiter.

Erstens, weil die Züge relativ voll sind, zweitens, weil die Züge relativ unpünktlich sind und drittens man auf solchen langen Läufer nie wirklich weiß, was passiert.

Eine weitere Linie könnte theoretisch auch Entlastung für andere Linien bringen. Es würde sich ein wenig mehr verteilen.

Was ich mir für die Linie eher wünschen würde, wäre dass die Züge auch frühs bis Dortmund fahren.

Würde man sicher machen, wenns Trassen gäbe. Die Region Rhein/Ruhr ist ja doch schon recht voll.

Zudem eine Umstellung auf ausschließlich 403.

--
Gruß
Waldbahn

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

ICE920, München, Donnerstag, 11.04.2024, 19:34 (vor 883 Tagen) @ Tim Nabel
bearbeitet von ICE920, Donnerstag, 11.04.2024, 19:35

Die Idee dahinter ist bestimmt toll, aber wer fährt denn direkt von München oder Nürnberg nach Amsterdam?

Ich würde direkt von München nach Amsterdam fahren.

Ok, ich fülle keinen ganzen Zug. Aberjedes Mal, wenn ich aus der Niederlande kommend in Frankfurt Flughafen meinen Anschluss Richtung München verpasse, sind eine ganze Reihe von Leuten, die ebenfalls fluchend am Bahnsteig umherlaufen.

Eher im Gegenteil, die Umsteigeverbindung bei der Zuverlässigkeit der DB sorgt dafür, dass viele Menschen, die ich kenne, lieber direkt den Flieger nehmen als sich eine Umsteigeverbindung auszusuchen.

Basel-Amsterdam wird angenommen

Höllentalbahn, Donnerstag, 11.04.2024, 22:09 (vor 882 Tagen) @ Tim Nabel

Obwohl man auch aus Basel fliegen kann.
Nicht jeder möchte nun mal die Umwelt verstinkern.
Und gerade kurzfristig ist die Bahn deutlich günstiger als das Flugzeug

Wer da mitfahren soll?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 12.04.2024, 13:13 (vor 882 Tagen) @ Tim Nabel

Mal abseits von der leider täglichen Glückspiel-Lotterie auf deutschen Schienen: Wird es mittlerweile schon verwundert als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt, daß das System Schiene dort grundsätzlich abartig ist, wo man innereuropäisch auch Kurzstrecke fliegen kann?

Ja, ähnliche Verbindungen wie Hamburg - Chur oder Dortmund - Klagenfurt rollen durch kein gutes Jahrzehnt, wo bei uns ständig gesperrt, gekürzt, gebaut, umgeleitet oder einfach gestrichen wird. Man kann nur hoffen, daß wir in Deutschland irgendwann zu einem planbaren Streckennetz zurück finden. Ein Netz-Kreislauf, der auch mal frei durchatmen kann und nicht bis auf den letzten Slot verstopft ist.

Aber generell sollten wir das Zugfahren auf längerer Strecke nicht verlernen. Die ICE Frankfurt - Wien sollen doch auch recht voll sein. Und bis in die 90er hinein wird es eine Nachfrage gegeben zu haben, die von Amsterdam eine doppelte Zugleistung nach München erforderte. Der EC in die Schweiz verkehrte natürlich zusätzlich parallel und nicht entweder - oder.

[image]

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Wer da mitfahren soll?

BGSMH, Freitag, 12.04.2024, 14:28 (vor 882 Tagen) @ Alibizugpaar

Lass es mich so sagen: Denke die Bahn ist gut beraten sich derzeit drauf zu fokussieren ihr "Kerngeschäft" in einer ordentlichen Qualität anzubieten. Ich meine damit Strecken, die aufgrund der Länge am besten zur Bahn passen. Strecken wie Frankfurt - Stuttgart oder Hannover - Düsseldorf. Also grob gesprochen alles unter 4h (über die genaue Stundenanzahl kann man sich freilich streiten, für die einen liegt die eher bei 5h, die anderen steigen schon für 3h lieber ins Flugzeug).

Langläufer eher ungünstig - wie man heute schon sehen kann

AlbertP, Ulm, Freitag, 12.04.2024, 14:37 (vor 882 Tagen) @ Tim Nabel

Die Linie 42 hat häufig niederländische Fahrgäste, die aus der L78 umgestiegen sind mit irgendeinem Reiseziel in Süddeutschland.

Umstieg eher ungünstig

martin.elsner, Donnerstag, 11.04.2024, 23:21 (vor 882 Tagen) @ Waldbahn

Durchgehende Züge haben ihren Charme.

Gerade weil ein Anschlussverlust für den Fahrgast 1-2 Stunden verspätung bedeuten kann.

Solange der Zug, den Anschluss verpasst nachher im Rahmen verspätet ist (sind es aktuell 6min?) ist es ja auch im Betriebsablauf vollkommen egal, was für Einzelschicksale sich ergeben.

Und das wäre mir als Kunde sehr wichtig. Ich buche eigentlich keine Reise mehr mit Umstieg

Gruss
Martin

Anzahl Knoten wichtiger als Abstand (Sammelantw.)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 12.04.2024, 09:22 (vor 882 Tagen) @ Waldbahn

Hallo ICE-Fans,

Langläufer haben ihre Pros und Kontras. Ausschlaggebend ist die Anzahl der Knotenstellen.

In China reist man Beijing-Guangzhou mit der Bahn. 2200 km direkt, entspricht dreimal Amsterdam-München. Fahrzeit 8-9 Stunden und 5-6 Zwischenhalte. Aber in China steigt man in der Regel nicht um, sondern wählt man vorher die gezielte Direktverbindung. Also spielt das Problem von durcheinander geschüttelten Fahrplänen viel weniger.

Bei uns liegen die Knotenstellen viel näher beieinander; fast jede Stadt mit sechsstelliger Einwohnerzahl ist eine. Amsterdam, Haarlem, Leiden, Den Haag, Rotterdam, Dordrecht, Roosendaal. 7 Knoten innerhalb 150 km.

Waldbahn:

diese Langläufer sind sehr anfällig, wenn eine Störung wie auch immer geartet auftritt.

Anfällig für das Bahngeschäft und den umsteigende Fahrgast. Aber auch für den direkt fahrenden Fahrgast?
Na gut, die Umsteiger sind in der Mehrheit, erst recht auf einer Langstrecke.

Man bräuchte (man kann mich da gern berichtigen) zwei Fahrzeuge unterschiedlicher Baureihen (403/406) bei den genannten Fahrlagen, sind die denn 100% kupplungskompatibel oder treten da auch Störungen wie auf der Linie 10 auf?

Man brauchte das damals, weil nicht ausreichend 406er für 2x406 M-AMS v.v. zur Verfügung standen.

JeDi:

allerdings sind die Züge mit BR 408 geplant.

So ist es. Wobei noch die Wahl besteht aus 1x408, teilweise 2x408, oder 2x408 auf der ganzen Strecke.

Tim Nabel:

aber wer fährt denn direkt von München oder Nürnberg nach Amsterdam?

War Februar 2007 in diesem Zug. Ganz viele Skiurlauber aus NL. Nachfrage: die würden ansonsten fliegen, wenn es den Direktzug nach München nicht gäbe. In München ging es weiter nach Garmisch-Partenkirchen, andere stiegen um nach Bad Gastein oder Zillertal.

ICE920:

Ich würde direkt von München nach Amsterdam fahren.
OK, ich fülle keinen ganzen Zug. Aber jedes Mal, wenn ich aus den Niederlanden kommend in Frankfurt Flughafen meinen Anschluss Richtung München verpasse, sind eine ganze Reihe von Leuten, die ebenfalls fluchend am Bahnsteig umherlaufen.

In einem Nachbarforum wurde mir erklärt, NL betont vor allem Amsterdam-Berlin, weil es A. dort mehr Geschäftsverkehr gibt und B. es sich um die Verbindung zweier Hauptstädte handelt. Amsterdam-München dient vor allem dem Tourismus und für NL-NRW braucht man eigentlich keinen ICE (ein IC 200 der NS würde das auch hinkriegen, genauso wie Amsterdam-Brüssel).

Daher sei 1x pro Tag Amsterdam-München direkt sinnvoll.

Eine Taktlinie käme erst in Frage wenn man die Strecke fast durchgehend highspeed fahren könnte. Also ICE International Amsterdam-Utrecht-Köln-Frankfurt-(N/S)-München, nur diese Halte. Und dazu Utrecht-Köln 1 Stunde über eine neue Rennbahn. Nach Ulm und Augsburg käme man dann ab Stuttgart in Halbstundentakt.
Gut, das ist halt Träumerei für ICE-Fans. Sogar Amsterdam-Marseille (bis auf 50 km komplett highspeed) wird nur saisonal 1x pro Woche angeboten.

martin.elsner:

Durchgehende Züge haben ihren Charme.

Genau, das war im TEE-Alter schon so. Damals gab es aber noch keinen Taktverkehr. Die Mischung macht es. Touristen brauchen gezielte Einzelverbindungen, Geschäftsverkehr Regelmass. Dazu vertaktete Zubringer.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Anzahl Knoten wichtiger als Abstand (Sammelantw.)

caboruivo, CH, Freitag, 12.04.2024, 14:01 (vor 882 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo


War Februar 2007 in diesem Zug. Ganz viele Skiurlauber aus NL. Nachfrage: die würden ansonsten fliegen, wenn es den Direktzug nach München nicht gäbe. In München ging es weiter nach Garmisch-Partenkirchen, andere stiegen um nach Bad Gastein oder Zillertal.

Dafür fliegen jetzt diejenigen in die Schweiz. Ist das jetzt besser?
Fakt ist, beide Verbindungen haben ihre Berechtigung. Leider ist es halt auch so, dass die BR 408 ohne CH-Zulassung bestellt wurde und das neue ICE-Konzept die Einbindung eines Amsterdam-ICE verunmöglicht. Und bei einer Verbindung via Frankreich–Brüssel stellt die SNCF ein nur schwer überwindbares Hindernis dar...

Gruss

--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

Anzahl Knoten wichtiger als Abstand (Sammelantw.)

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 12.04.2024, 14:40 (vor 882 Tagen) @ caboruivo

Leider ist es halt auch so, dass die BR 408 ohne CH-Zulassung bestellt wurde und das neue ICE-Konzept die Einbindung eines Amsterdam-ICE verunmöglicht.

Bis Basel sollten die aber doch eigentlich dürfen? Und dann könnte man grundsätzlich schon was draus machen - es wird ja weiterhin in Basel SBB endende ICE geben.

Und bei einer Verbindung via Frankreich–Brüssel stellt die SNCF ein nur schwer überwindbares Hindernis dar...

Wobei ich grundsätzlich Brüssel - Schweiz auch auf der To-Do-Liste sehen würde. Das ist im Moment halt echt beschissen :D. Tariflich ist die Fahrt über Köln und Frankfurt am attraktivsten, am schnellsten ist - je nach genauem Ziel in der Schweiz - meist der Weg durch Frankreich...

Ob man das dann konventionell über Luxemburg (was zeitlich eher unattraktiv ist - und tariflich im Zweifel auch) oder über die Interconnexion fährt würde ich eher für zweitrangig halten.

--
Weg mit dem 4744!

München statt vs. zusätzlich zu Basel.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 12.04.2024, 14:48 (vor 882 Tagen) @ caboruivo
bearbeitet von Oscar (NL), Freitag, 12.04.2024, 14:49

Hallo caboruivo,

Dafür fliegen jetzt diejenigen in die Schweiz. Ist das jetzt besser?

Inzwischen hat auch nu.nl sich gemeldet.

Laut NS sei "München stärker nachgefragt als Basel", also sei es "logisch, dass die Verbindung verlegt wird".

Meine Widerrede dazu: wenn das der Fall ist, wieso hat NS sich nicht mehr um diese Direktverbindung bemüht? Das hat sich doch nicht auf Schlag geändert? Wieso hat NS einfach nur abgewartet, bis SBB eine Entscheidung traf?

Wenn die Ausrede ist, es gäbe zu wenig ICE3M für AMS-M: NS war frei, selber einige BR408-Triebwagen mit Länderpaket NL/DE(/AT) zu bestellen und die Verbindung selber zu betreiben.
Wenn DB nicht in der Lage ist, die NL-Touristen abzuholen, soll m.M.n. NS sie in die Urlaubsgebiete bringen.

Fakt ist, beide Verbindungen haben ihre Berechtigung.

Das sah Fahrgastverbund ROVER auch so. Die waren übrigens der Meinung, drei tägliche ICE-Verbindungen via Emmerich seien genug:

1. Amsterdam-München via Nürnberg v.v.
2. Amsterdam-München via Stuttgart v.v.
3. Amsterdam-Basel v.v.

Hinzu dann stündlich ein NS-IC200 Amsterdam-Köln v.v. In DU/D/K gibt es reichlich Anschlüsse an ICEs kreuz und quer durch ganz Deutschland.

Leider ist es halt auch so, dass die BR 408 ohne CH-Zulassung bestellt wurde und das neue ICE-Konzept die Einbindung eines Amsterdam-ICE verunmöglicht.

Angeblich sind folgende Einsatzgebiete vogesehen:

105 = DE+NL+DK
407 = DE+BE+FR
408 = DE+BE+NL
412 = DE+CH+AT

Also nicht NL+DE+CH.

Sind übrigens noch weitere Pakete vorgesehen?
Ich lese manchmal etwas über ICE International München-Rom (DE+AT+IT) parallel zum Frecciarossa derselben Verbindung.
Oder ICE-Verbindungen nach Prag (Erzgebirge-Basistunnel) und/oder Warschau.

Und bei einer Verbindung via Frankreich–Brüssel stellt die SNCF ein nur schwer überwindbares Hindernis dar...

Es sei denn, SNCF betreibt den Zug selber. Dann ist NL eher die Hürde, wegen fehlender Zulassung des Euroduplex. Nichtdestotrotz: TGV statt ICE ist nicht so toll für uns ICE-Fans... ;)


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

? betreffend etwaiger Belgien-Zulassung der BR 407

Tobs, Region Köln/Bonn, Freitag, 12.04.2024, 15:52 (vor 882 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo,

Angeblich sind folgende Einsatzgebiete vogesehen:

105 = DE+NL+DK
407 = DE+BE+FR
408 = DE+BE+NL
412 = DE+CH+AT

(Fettierung durch mich)

lag ich falsch in der Annahme, dass die Zulassung der BR 407 in Belgien vom Tisch ist?

Ich hatte verstanden, dass die BR 408 - statt der BR 407 - nun eine Zulassung für Belgien erhalten soll(t)en, da die London-Verkehre aufgegeben worden seien (bzw. "nur" noch durch Eurostar - umsteigefrei - weiter verfolgt würden). Ich frage mich bis heute, wie der französische Staat (und/oder die SNCF) die DB sonst von einem eigenen Angebot auf der lukrativen Relation Brüssel >< Paris abhalten woll(t)en.

? betreffend etwaiger Belgien-Zulassung der BR 407

AlbertP, Ulm, Freitag, 12.04.2024, 16:06 (vor 882 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von AlbertP, Freitag, 12.04.2024, 16:06

Das hängt an die neue ETCS-Installation, die bisher nicht zugelassen ist, aber bald auch in Deutschland auf einigen Strecken erforderlich. Siehe auch Drehscheibe zu diesem Thema: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?003,10753336

? betreffend etwaiger Belgien-Zulassung der BR 407

JanZ, HB, Freitag, 12.04.2024, 16:33 (vor 882 Tagen) @ Tobs

Ich frage mich bis heute, wie der französische Staat (und/oder die SNCF) die DB sonst von einem eigenen Angebot auf der lukrativen Relation Brüssel >< Paris abhalten woll(t)en.

Ich verstehe den Zusammenhang nicht so ganz. Meinst du, dass die SNCF nicht direkt verhindern kann/will, dass die DB Brüssel-Paris fährt und stattdessen irgendwie blockiert, dass die ICE für beide Länder zugelassen werden? Ich vermute, dass eher umgekehrt ein Schuh draus wird: Da der Einsatz auf der Strecke unwahrscheinlich ist, spart sich die DB den Aufwand für die Doppelzulassung.

Rückfrage betreffend etwaiger BE- und FR-Zulassung d. BR 407

Tobs, Region Köln/Bonn, Freitag, 12.04.2024, 17:12 (vor 882 Tagen) @ JanZ

Ich verstehe den Zusammenhang nicht so ganz. Meinst du, dass die SNCF nicht direkt verhindern kann/will, dass die DB Brüssel-Paris fährt und stattdessen irgendwie blockiert, dass die ICE für beide Länder zugelassen werden?

Ja genau - so habe ich das zumindest verstanden. Ob nun der französische Staat oder die SNCF, also politische und/oder wirtschaftliche Motivation vorherrscht, entzieht sich meines (Halb-)Wissens, ändert aber auch nichts am Resultat.

Ich vermute, dass eher umgekehrt ein Schuh draus wird: Da der Einsatz auf der Strecke unwahrscheinlich ist, spart sich die DB den Aufwand für die Doppelzulassung.

Da die Zulassung von Frankreich vorhanden, ist gemeint, dass sich die DB die Zulassung für Belgien - für die BR 407 - sparen wolle? Das würde auch mir in der Tat nachvollziehbar erscheinen. Gemäß diesem Post im "Schwesterforum" - vielen Dank an AlbertP - dürfte das auch zutreffen.

Rückfrage betreffend etwaiger BE- und FR-Zulassung d. BR 407

JanZ, HB, Freitag, 12.04.2024, 17:54 (vor 882 Tagen) @ Tobs

Ich verstehe den Zusammenhang nicht so ganz. Meinst du, dass die SNCF nicht direkt verhindern kann/will, dass die DB Brüssel-Paris fährt und stattdessen irgendwie blockiert, dass die ICE für beide Länder zugelassen werden?


Ja genau - so habe ich das zumindest verstanden. Ob nun der französische Staat oder die SNCF, also politische und/oder wirtschaftliche Motivation vorherrscht, entzieht sich meines (Halb-)Wissens, ändert aber auch nichts am Resultat.

Mir scheint es nicht plausibel, dass die SNCF eher die Zulassung eines Fahrzeugs in Belgien verhindern kann als den Betrieb auf einer Strecke nach Frankreich. Aber mehr als Halbwissen habe ich da auch nicht. Die BR 406 war übrigens ursprünglich für beide Länder zugelassen, allerdings soweit ich weiß nicht gleichzeitig, d.h. die Fahrzeuge mit Belgien-Paket hatten keins für Frankreich und umgekehrt.

Ich vermute, dass eher umgekehrt ein Schuh draus wird: Da der Einsatz auf der Strecke unwahrscheinlich ist, spart sich die DB den Aufwand für die Doppelzulassung.


Da die Zulassung von Frankreich vorhanden, ist gemeint, dass sich die DB die Zulassung für Belgien - für die BR 407 - sparen wolle?

Genau, oder auch für andere Baureihen.

betreffend etwaiger Belgien-Zulassung der BR 407

Henrik, Freitag, 12.04.2024, 17:56 (vor 882 Tagen) @ Tobs

Angeblich sind folgende Einsatzgebiete vorgesehen:

105 = DE+NL+DK
407 = DE+BE+FR
408 = DE+BE+NL
412 = DE+CH+AT

(Fettierung durch mich)

lag ich falsch in der Annahme, dass die Zulassung der BR 407 in Belgien vom Tisch ist?

ja.

Ich hatte verstanden, dass die BR 408 - statt der BR 407 - nun eine Zulassung für Belgien erhalten soll(t)en, da die London-Verkehre aufgegeben worden seien (bzw. "nur" noch durch Eurostar - umsteigefrei - weiter verfolgt würden).

rein bezogen auf "nun" im Sinne von jetzt, im Sinne von "im Jahre 2024", ja, korrekt.

Das Bemühen der Zulassung für Belgien der 407 wurde zurückgestellt, um sich auf die Zulassung der 408 für Belgien und Niederlande zu fokussieren.
Vom Tisch ist dieses nicht.

Das Thema London ist nicht aufgegeben worden, steht derzeit nicht im Fokus.

Eurostar - umsteigefrei - wird nicht von Seiten der DB weiter verfolgt.

Ich frage mich bis heute, wie der französische Staat (und/oder die SNCF) die DB sonst von einem eigenen Angebot auf der lukrativen Relation Brüssel >< Paris abhalten woll(t)en.

gar nicht.

Da würden sich dann doch eher die Verkehre nach London anbieten.

betreffend etwaiger Belgien-Zulassung der BR 407

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 12.04.2024, 18:01 (vor 882 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von JeDi, Freitag, 12.04.2024, 18:01

Da würden sich dann doch eher die Verkehre nach London anbieten.

Warum? Brüssel - Paris scheint sogar höhere Durchschnittspreise zu haben, als Brüssel - London - und wäre betrieblich wie verkehrlich deutlich einfacher umzusetzen.

--
Weg mit dem 4744!

München statt vs. zusätzlich zu Basel.

Henrik, Freitag, 12.04.2024, 16:13 (vor 882 Tagen) @ Oscar (NL)

Dafür fliegen jetzt diejenigen in die Schweiz. Ist das jetzt besser?

schlechter würde es schon nicht sein.. ;)

Inzwischen hat auch nu.nl sich gemeldet.

Laut NS sei "München stärker nachgefragt als Basel", also sei es "logisch, dass die Verbindung verlegt wird".

das klingt logisch.

Meine Widerrede dazu: wenn das der Fall ist, wieso hat NS sich nicht mehr um diese Direktverbindung bemüht? Das hat sich doch nicht auf Schlag geändert? Wieso hat NS einfach nur abgewartet, bis SBB eine Entscheidung traf?

Wenn die Ausrede ist, es gäbe zu wenig ICE3M für AMS-M: NS war frei, selber einige BR408-Triebwagen mit Länderpaket NL/DE(/AT) zu bestellen und die Verbindung selber zu betreiben.
Wenn DB nicht in der Lage ist, die NL-Touristen abzuholen, soll m.M.n. NS sie in die Urlaubsgebiete bringen.

Die wären dann ja auch nicht eher einsatzfähig als die 408 der DB in 2 Monaten.

Angeblich sind folgende Einsatzgebiete vorgesehen:

ICE L = DE+NL+DK
407 = DE+BE+FR
408 = DE+BE+NL
412 = DE+CH+AT

Also nicht NL+DE+CH.

Sind übrigens noch weitere Pakete vorgesehen?
Ich lese manchmal etwas über ICE International München-Rom (DE+AT+IT) parallel zum Frecciarossa derselben Verbindung.
Oder ICE-Verbindungen nach Prag (Erzgebirge-Basistunnel) und/oder Warschau.

nach Prag oder Warschau wohl eher in ferner Zukunft, wenn überhaupt.

Italien ja, und natürlich Dänemark und Schweden,
zunächst aber natürlich Frankreich, steht ja auch deutlich in den Vergabeunterlagen.

Beim ICE L müsstest Du dann eben auch A hinzufügen, siehe Grafik Einsatzgebiete ICE L.

A-CH ist ja eh nicht der Rede wert.

München statt vs. zusätzlich zu Basel.

caboruivo, CH, Freitag, 12.04.2024, 19:16 (vor 882 Tagen) @ Oscar (NL)

Salut Oscar


Inzwischen hat auch nu.nl sich gemeldet.

Laut NS sei "München stärker nachgefragt als Basel", also sei es "logisch, dass die Verbindung verlegt wird".

Der Zug hat für niederländische Reisende eine attraktive Fahrlage, für Schweizer Reisende eher nicht. Da fehlte eine entsprechende Gegenverbindung.
Klar ist da die Münchner Nachfrage grösser, wenn daran die österreichischen und bayrischen Skigebiete hängen, die bei niederländischen Touristen beliebter sind als die Schweizer, was man auch an den Agentur-Skizügen sieht. Aber: Gerade bei Schweizer Reisenden ist der Nightjet Zürich–Amsterdam beliebt, wenn auch sein Image aufgrund des positiv ausgedrückt nostalgischen Rollmaterials mit entsprechender Zuverlässigkeit gerade ein wenig ramponiert ist. Aber just dies sollte auch auf eine genügende Nachfrage im Schienenverkehr hindeuten.

EasyJet fliegt von Schiphol nach Basel und Genf, Swiss nach Zürich und KLM nach Basel, Genf und Zürich. Wenn man den Flugverkehr anschaut, hat Zürich die höhere Nachfrage als München, dafür aber die geringere als Wien und Berlin. Total liegt die Schweiz auf Platz 10 des Amsterdamer Flughafens.


Meine Widerrede dazu: wenn das der Fall ist, wieso hat NS sich nicht mehr um diese Direktverbindung bemüht? Das hat sich doch nicht auf Schlag geändert? Wieso hat NS einfach nur abgewartet, bis SBB eine Entscheidung traf?

DB hat die Entscheidung getroffen. Aber das Ablaufdatum war spätestens seit der Bekanntgabe des neuen ICE-Konzeptes 2022 bekannt.

Ja, die 408 könnten bis Basel SBB, sofern eine Zulassung erfolgt, das "Problem" ist jedoch: Mit der Inbetriebnahme des Rastatt-Tunnels wird ein neues Konzept im Verkehr Deutschland-Schweiz eingeführt. Nahezu alle ICE-Züge aus Berlin und Hamburg–Köln werden in die Schweiz (Chur, Brig, Interlaken) durchgebunden, dazu kommen noch vier EC-Verbindungen pro Richtung mit Giruno auf der Achse Hamburg–Hannover–Frankfurt–Basel–Lugano/Mailand/Zürich. Endende ICE wird es im Knoten Basel ausser in Randstunden nur noch selten geben und gerade im 15:00-Knoten, wo 104/105 bislang wendeten, sind ausschliesslich Durchbindungen vorgesehen. Mit einem CH-Paket für die 408 hätte man einen ICE Chur–Amsterdam lancieren können. Für mehr Züge ist nahezu kein Platz, ausser mit Fahrlagen ausserhalb des Basler Knotens, welcher dann aber vernünftige Anschlüsse verunmöglicht.

Auf der anderen Seite hätte die SBB auch ihre Giruno mit einem NL-Paket versehen können, nur bin ich mir nicht sicher, ob diese auf die KRM dürfen.

Fakt ist, beide Verbindungen haben ihre Berechtigung.


Das sah Fahrgastverbund ROVER auch so. Die waren übrigens der Meinung, drei tägliche ICE-Verbindungen via Emmerich seien genug:

1. Amsterdam-München via Nürnberg v.v.
2. Amsterdam-München via Stuttgart v.v.
3. Amsterdam-Basel v.v.

Hinzu dann stündlich ein NS-IC200 Amsterdam-Köln v.v. In DU/D/K gibt es reichlich Anschlüsse an ICEs kreuz und quer durch ganz Deutschland.

Das wäre eine sinnvolle Lösung, ein Stundentakt mit NS-IC würde bessere Verbindungen ermöglichen. Aber da wäre eben noch das Problem von fehlendem NL-D-CH-Rollmaterial.

Und bei einer Verbindung via Frankreich–Brüssel stellt die SNCF ein nur schwer überwindbares Hindernis dar...


Es sei denn, SNCF betreibt den Zug selber. Dann ist NL eher die Hürde, wegen fehlender Zulassung des Euroduplex. Nichtdestotrotz: TGV statt ICE ist nicht so toll für uns ICE-Fans... ;)

Diese Verbindung hätte den Vorteil, dass die von Schweizer Seite oftmals gewünschte Wiedereinführung von Direktzügen nach Brüssel mit integrieren könnte. Also Amsterdam–Brüssel–Basel via LGV Interconnexion. TGV Lyria kann diese Verbindung mangels genügend und geeignetem Rollmaterial nicht bedienen.

Beste Grüsse

--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

Nachfrage zum Konzept

Tobs, Region Köln/Bonn, Freitag, 12.04.2024, 19:45 (vor 882 Tagen) @ caboruivo

Hallo,

Nahezu alle ICE-Züge aus Berlin und Hamburg–Köln werden in die Schweiz (Chur, Brig, Interlaken) durchgebunden, dazu kommen noch vier EC-Verbindungen pro Richtung mit Giruno auf der Achse Hamburg–Hannover–Frankfurt–Basel–Lugano/Mailand/Zürich.

bedauerlicherweise bleiben mir die entsprechenden Posts unauffindbar, daher noch einmal die Nachfrage zum Konzept:

  • zweistündlich Hamburg >< Schweiz via NRW
  • zweistündlich Hamburg >< Schweiz via Hannover (inkl. vier genannter EC von/ins Tessin bzw. von/nach Italien)
  • zweistündlich Berlin >< Schweiz

Soweit korrekt?

PS: Danke. :)

Endende ICE wird es im Knoten Basel ausser in Randstunden nur noch selten geben (...)

Nachfrage zum Konzept

caboruivo, CH, Samstag, 13.04.2024, 11:17 (vor 881 Tagen) @ Tobs

Hallo

Exakt, die heutige Linie 20 wird hälftig Giruno, hälftig ICE 4 sein. Die Giruno verkehren ab Basel via Luzern ins Tessin, die ICE via Zürich nach Chur.

Hamburg via NRW und Berlin ist zwischen Zürich-Chur und Bern-Brig/Interlaken aufgeteilt. Alles mit ICE 4.

--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

Haben die ICE 4 keine Zulassung im Tessin?

Tobs, Region Köln/Bonn, Samstag, 13.04.2024, 14:16 (vor 881 Tagen) @ caboruivo

Hallo caboruivo,

vielen Dank für die weiterführenden Erläuterungen. Auch wenn es wohl rein umlauftechnisch zu begründen sein dürfte, stellt sich mir doch die Frage, ob die ICE 4 im Tessin verkehren dürf(t)en?

PS: Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

Haben die ICE 4 keine Zulassung im Tessin?

EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.04.2024, 14:19 (vor 881 Tagen) @ Tobs

Hallo caboruivo,

vielen Dank für die weiterführenden Erläuterungen. Auch wenn es wohl rein umlauftechnisch zu begründen sein dürfte, stellt sich mir doch die Frage, ob die ICE 4 im Tessin verkehren dürf(t)en?

PS: Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

In der Schweiz gibt es zusätzlich zur Landeszulassung, auch noch eine Streckenzulassung, und die für die Tunnel ist vorhanden?

--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Haben die ICE 4 keine Zulassung im Tessin?

Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 17.04.2024, 18:20 (vor 877 Tagen) @ EK-Wagendienst

Hoi,

In der Schweiz gibt es zusätzlich zur Landeszulassung, auch noch eine Streckenzulassung,

Nein, pauschal stimmt das nicht. Grundsätzlich ist eine Fahrzeugzulassung in der Regel netzweit gültig. Ausnahmen bestätigen die Regel, beispielsweise haben die TGV nur eine streckenbezogene Zulassung. Des weiteren für Fahrten nach Zugsreihe N müssen Neigezüge streckenbezogen zugelassen sein, ansonsten dürfen sie nur nach Reihe R wie normale Reisezüge verkehren.

Abgesehen davon gibt es hauptsächlich in der Kurvengängigkeit verschiedene Abstufungen für die Zulassung. Der ICE 4 darf in der Schweiz nicht auf Strecken mit Kurvenradien < 250 m verkehren; Ausnahme Spiez-Interlaken Ost, Bern Europaplatz-Belp-Thun und Turgi-Koblenz, diese drei Strecken dürfen mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden (Zugsreihe A statt R). Zusätzlich darf der ICE 4 40er-Weichen nur mit 30 km/h befahren, dies schweizweit.

Eine andere mögliche Einschränkung ist die Interaktion Stromabnehmer/Fahrleitung. Hier ist es so, dass dem ICE 4 für den Gotthard- und Ceneri-Basistunnel die entsprechenden Nachweise fehlen und daher die ICE 4 in diesen Tunnels nur Vmax 140 km/h fahren dürfen. Damit sind planmässige ICE 4-Einsätze ins Tessin auch keine Option. Abgesehen davon ist es ja auch von DB und SBB gewollt, dass sich ICE 4-Einsätze in der Schweiz mit Giruno-Einsätzen in Deutschland die Waage halten. Für den Lötschberg-Basistunnel liegen die Nachweise vor, dort werden die ICE 4 ab Dezember 2025 auch planmässig durch fahren.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Haben die ICE 4 keine Zulassung im Tessin?

caboruivo, CH, Dienstag, 16.04.2024, 20:22 (vor 877 Tagen) @ Tobs

Hallo


vielen Dank für die weiterführenden Erläuterungen. Auch wenn es wohl rein umlauftechnisch zu begründen sein dürfte, stellt sich mir doch die Frage, ob die ICE 4 im Tessin verkehren dürf(t)en?

Doch, sie haben eine Zulassung, inklusive GBT. Allerdings keine für Italien. Und der Einsatz von Giruno in Deutschland gleicht so auch den Einsatz der ICE 4 in der Schweiz aus, wenngleich der Kilometerausgleich nicht mehr existiert.


PS: Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

Dazu kommt, dass bei den Relationen Basel–Brig und Basel–Interlaken die ICE in bestehende Taktverbindungen eingebunden werden. Basel–Bern–Genf existieren keine Züge, für solche Zugläufe müssten ein IC6/61 Basel–Brig/Interlaken und ein IR15 Luzern–Bern–Genf in Bern gebrochen werden. Eine stündliche Verbindung Basel–Lausanne wird ab Ende 2025 zwar installiert, jedoch via Biel und mit Einsatz von Neigezügen.

--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

Haben die ICE 4 keine Zulassung im Tessin?

Aphex Twin, Mittwoch, 17.04.2024, 17:45 (vor 877 Tagen) @ caboruivo

PS: Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

Dazu kommt, dass bei den Relationen Basel–Brig und Basel–Interlaken die ICE in bestehende Taktverbindungen eingebunden werden. Basel–Bern–Genf existieren keine Züge, für solche Zugläufe müssten ein IC6/61 Basel–Brig/Interlaken und ein IR15 Luzern–Bern–Genf in Bern gebrochen werden. Eine stündliche Verbindung Basel–Lausanne wird ab Ende 2025 zwar installiert, jedoch via Biel und mit Einsatz von Neigezügen.

Auf der Karte des SBB Liniennetzes kann man die Sprachgrenze erahnen wenn man eine Linie von Biel über Fribourg nach Sierre zieht und sieht dass relativ wenige Linien diese Linie überqueren.

Die EC(E) sollen teilweise bis Italien verkehren

ffz, Dienstag, 16.04.2024, 20:35 (vor 877 Tagen) @ Tobs

Hallo,

die Giruno sollen auf der Linie 20 EC(E) zwischen Hamburg - Hannover - Basel - Lugano und mit einem Zugpaar bis Milano fahren. Da die ICE 4 keine Italienzulassung haben geht das nur mit dem Giruno.

Gruß

IT: Zulassung BR 408 vorgesehen?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 17.04.2024, 18:20 (vor 877 Tagen) @ ffz

Hallo ffz,

die Giruno sollen auf der Linie 20 EC(E) zwischen Hamburg - Hannover - Basel - Lugano und mit einem Zugpaar bis Milano fahren. Da die ICE 4 keine Italienzulassung haben geht das nur mit dem Giruno.

Dennoch sollte irgendwie ein ICE International München-Rom geplant sein (oder irre ich mich da?).
Wenn ja, ist dann eine IT-Zulassung für die BR 408 geplant?
Die BR 412 sind für den Streckenabschnitt Bologna-Florenz (300 km/h) zu langsam.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

IT: Zulassung BR 408 vorgesehen?

caboruivo, CH, Mittwoch, 17.04.2024, 18:44 (vor 877 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo Oscar

die Giruno sollen auf der Linie 20 EC(E) zwischen Hamburg - Hannover - Basel - Lugano und mit einem Zugpaar bis Milano fahren. Da die ICE 4 keine Italienzulassung haben geht das nur mit dem Giruno.


Dennoch sollte irgendwie ein ICE International München-Rom geplant sein (oder irre ich mich da?).
Wenn ja, ist dann eine IT-Zulassung für die BR 408 geplant?
Die BR 412 sind für den Streckenabschnitt Bologna-Florenz (300 km/h) zu langsam.

Dieser "ICE International" ist nun die ab 2026 geplante Frecciarossa-Verbindung München–Mailand, die dann mittelfristig um Zugpaare bis Rom erweitert wird. Diese Züge sind ja eine Kooperation zwischen DB. ÖBB und Trenitalia.
BR 408 erhalten nicht mal eine Schweiz-Zulassung, wenngleich eine solche mal zur Debatte stand, um weiterhin Züge Schweiz–Amsterdam anbieten zu können, da so eine Durchbindung nach Chur oder Interlaken möglich gewesen wäre.

--
Nur falsche Prinzen reiten auf dem Schimmel, richtige in der Lokomotive

IT: Zulassung BR 408 möglich

Henrik, Mittwoch, 17.04.2024, 18:47 (vor 877 Tagen) @ Oscar (NL)

sollte irgendwie ein ICE International München-Rom geplant sein (oder irre ich mich da?).
Wenn ja, ist dann eine IT-Zulassung für die BR 408 geplant?

Für einen ICE München-Rom käme die BR 408 zum Einsatz, ja.
Dafür würde dieser auch für Italien zugelassen werden, ja.

Das steht aktuell noch nicht auf der Agenda.

CH: Sprachgrenze (auch NL/DE, nicht NL/BE)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 17.04.2024, 18:14 (vor 877 Tagen) @ Tobs

Hallo Tobs,

Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

Deine Vermutung stimmt; "Alphorn (CH)" berichtete schon eher.
Es gibt in CH ganz viel Verkehr im Dreieck Bern-Basel-Zürich, auch viel am Genfer See aber dazwischen relativ wenig.
Ticino hat eine eigene S-Bahn aber Personenverkehr via Gotthard ist relativ niedrig.

Hier in NL gibt es einerseits Überlegungen, den Stundentakt Amsterdam-Brüssel zu verdoppeln. Es sollen dann pro Tag 32 Zugpaare verkehren = 16 "schnelle" (etwa dieselbe Halte wie eurostar) und 16 "langsame" (via Breda und Noorderkempen).
Andererseits bleibt es vorerst bei nur 7 Zugpaaren Amsterdam-Frankfurt, obwohl im Bereich Rhein-Ruhr-Sieg mehr Menschen wohnen als im Bereich Antwerpen-Gent-Brüssel. Dafür sprechen die Einwohner des zweiten Bereichs dieselbe Sprache als in Amsterdam.

Ganz fair ist obiger Vergleich nicht, denn den IC Brüssel können Jan und Petra aufpreisfrei benutzen, während für den ICE International eine ICE-Fahrkarte benötigt ist. Aber zusätzlich zum IC Brüssel verkehren auch noch täglich 10 eurostar-Zugpaare Amsterdam-Brüssel-Paris, mehr als die Quote des ICE International.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Mit TGV Lyria von Amsterdam in die Schweiz und v. v.

Tobs, Region Köln/Bonn, Samstag, 13.04.2024, 14:36 (vor 881 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo,

Und bei einer Verbindung via Frankreich–Brüssel stellt die SNCF ein nur schwer überwindbares Hindernis dar...


Es sei denn, SNCF betreibt den Zug selber. Dann ist NL eher die Hürde, wegen fehlender Zulassung des Euroduplex. Nichtdestotrotz: TGV statt ICE ist nicht so toll für uns ICE-Fans... ;)

Grundsätzlich dürfte es attraktiver sein, Amsterdam >< Schweiz, respektive "Bâle SNCF", via Frankreich, statt Deutschland, zu fahren. Einerseits durch die Schnellverkehrsstreckung (und die Umfahrung der stark überlasteten deutschen Strecken; man denke allein an NRW), andererseits durch die Zwischenhalte, wie Rotterdam, Antwerpen, Brüssel und Strasbourg (sowie die lukrative Direktverbindung der beiden zuletzt genannten Strecken). "Echter" Fernverkehr zwischen Strasbourg und Basel dürfte seine Klientel finden. Fahrzeittechnisch wäre Amsterdam >< Basel (bzw. Zürich über Basel oder Stuttgart) via Deutschland - wenn ich mich irre, möge man mich bitte korrigieren - keinesfalls schneller.

Mit dem Eurostar PB(K)A hätte man potenzielles Fahrmaterial, wenngleich - sollte seitens der SNCF - eine Zulassung der Doppeldecker in NL forciert (und erlangt), mutmaßlich die Triebköpfe ausgetauscht werden könn(t)en. Wäre wohl die einfachste Lösung, insofern gewünscht. Mit einem Tausch einzelner PB(K)A - bis Basel dürfte eine Zulassung für Frankreich hinreichend sein - gegen Garnituren des Fuhrparks TGV Bruxelles >< France, die dann Brüssel >< Paris fahren, könnte ich mir vorstellen, dass das ohne allzu große Umstände hinhauen dürfte. Immerhin ist Eurostar - damals noch Thalys - bereits einmal in die Schweiz, namentlich bis Genève, gefahren. Ob die PBKA auch über Basel hinaus bis bspw. Zürich verkehren dürften, also über eine "echte" Zulassung in der Schweiz verfügen, entzieht sich meines Wissens. Als Betreiber einer solchen Relation könnte ich mir einzig und alleinig TGV Lyria vorstellen. aber das ist auch "nur" meine persönliche Meinung. -;)

PS: Die Nachtzüge sind nnatürlich ein anderes Kapitel.

NL: ICE International Amsterdam-München, Fahrplan.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 14.04.2024, 18:01 (vor 880 Tagen) @ Oscar (NL)

Hallo ICE-Fans,

ich weiss, ich war schon 5 Wochen nicht mehr hier, und das Thema hatten wir schon hier.
Aber das war ein Off-Thema Beitrag im Baum Amsterdam-Berlin, also habe ich entschieden, ein neues Thema zu starten.

Beitrag von Treinreiziger.

Beitrag #2.

ICE International wird etwa so fahren (nicht alle Halte sind genannt worden):

08:32 Amsterdam    23:29
11:10 Köln         20:50
12:05 F. Flughafen 19:55
12:40 Mannheim     19:20
13:20 Stuttgart    18:40
14:10 Ulm          17:50
15:26 München      16:28

Positiv ist dass der Zug in NL erreichtbar ist aus vielen Regionen.
Weniger schön ist die späte Ankunft.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

NL: ICE International Amsterdam-München, Fahrplan.

PhilippK, Sonntag, 14.04.2024, 21:26 (vor 879 Tagen) @ Oscar (NL)

ICE International wird etwa so fahren (nicht alle Halte sind genannt worden):

08:32 Amsterdam    23:29
11:10 Köln         20:50
12:05 F. Flughafen 19:55
12:40 Mannheim     19:20
13:20 Stuttgart    18:40
14:10 Ulm          17:50
15:26 München      16:28

Positiv ist dass der Zug in NL erreichtbar ist aus vielen Regionen.
Weniger schön ist die späte Ankunft.

Der übernimmt dann wohl die Lagen von ICE 917 und ICE 912 der Linie 47. Mal schauen, ob es dann auch über Deutz geht und was man mit dem Dortmunder Zugteil macht.

Die Ankunftszeit in Amsterdam ist allerdings nicht wirklich attraktiv. Da summieren sich spätere Abfahrt, etwas längere Fahrzeit bis München und entspanntere Wendezeit in einer rund 1,5-Stunden späteren Ankunft auf. Zumindest für Touristen dürfte das fast ein KO-Kriterium sein.

Gruß, Philipp

Die kurze Fahrzeit AMS-K deutet auf K Messe/Deutz

Holger2, Sonntag, 14.04.2024, 21:44 (vor 879 Tagen) @ PhilippK

- kein Text -

NL: ICE International Amsterdam-München, Fahrplan.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Sonntag, 14.04.2024, 21:54 (vor 879 Tagen) @ PhilippK

Hallo PhilippK,

ICE International wird etwa so fahren (nicht alle Halte sind genannt worden):

08:32 Amsterdam    23:29
11:10 Köln         20:50
12:05 F. Flughafen 19:55
12:40 Mannheim     19:20
13:20 Stuttgart    18:40
14:10 Ulm          17:50
15:26 München      16:28

Positiv ist dass der Zug in NL erreichtbar ist aus vielen Regionen.
Weniger schön ist die späte Ankunft.


Der übernimmt dann wohl die Lagen von ICE 917 und ICE 912 der Linie 47. Mal schauen, ob es dann auch über Deutz geht und was man mit dem Dortmunder Zugteil macht.

Wenn der Dortmunder Zugteil über Wuppertal verkehrt, muss in Köln Messe/Deutz eine Kuppel-/Trennanlage her.
Wenn via Essen, dann kann man die Züge auch in Duisburg kuppeln/trennen.

Die Ankunftszeit in Amsterdam ist allerdings nicht wirklich attraktiv. Da summieren sich spätere Abfahrt, etwas längere Fahrzeit bis München und entspanntere Wendezeit in einer rund 1,5-Stunden späteren Ankunft auf.

Amsterdam-Köln, das ist 270 km Strecke in 2:38, oder 102,5 km/h Durchschnitt.
Das schafft ein IC auch, sogar ein "IC" bei uns.
HGV-gerecht wäre 1:30, aber HGV-gerecht wäre auch Wunschdenken.

Limitfaktor der 6:54 bzw. 7:01 Reisezeit muss ich also hier in NL suchen. Und es wird in der Zukunft leider auch nicht oder nur geringfügig besser.


gruß,

Oscar (NL), erinnert sich Studien für eine Fahrzeit Amsterdam-Frankfurt 3:10.

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum