Was bedeutet eigentlich "zu einem späteren Zeitpunkt nutzen"
Hallo,
gilt das Ticket dann auch Donnerstag oder Freitag oder nächste Woche? Ist das irgendwo präzisiert?
Holger
Was bedeutet eigentlich "zu einem späteren Zeitpunkt nutzen"
Ist nirgendwo festgelegt.
Muss ja auch für den Reisenden passen.
Wer z.B. zu einem Geburtstag reisen wollte, für den ist der spätere Zeitpunkt halt in einem Jahr.
Was bedeutet eigentlich "zu einem späteren Zeitpunkt nutzen"
Hatten wir erst beim Streik durchdiskutiert. Ergebnis: wer bei Unwetter oder Streik seine Reise verschieben möchte , kann dies ohne Probleme ein paar Wochen oder Monate später tun. Bei einem Geburtstag in einem Jahr kann es auch gerade so noch klappen. Jedoch war die Aussage auch, dass ein Jahr eine unbeschriebene Frist ist, da Ansprüche aus Beförderungsverträgen in einem Jahr verjähren. (Woher kommt das? Gesetzliche Verjährung ist 3 Jahre, wie auch bei Gutscheinen, Pfandbons etc. angewendet)
Ich hab auch noch eine Fahrkarte vom 10.1 die ich in nächster Zeit flexibel einsetzen möchte.
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
"späterer Zeitpunkt" = 1 Jahr
Die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über
die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im
Eisenbahnverkehr
Vom 23. Oktober 2007
zum beispiel: https://content.beck.de/Palandt/03_FahrgastrechteVO_2008.pdf
Art. 60 Verjährung. (1) Schadensersatzansprüche aufgrund der Haftung des
Beförderers bei Tötung und Verletzung von Reisenden verjähren:
a) Ansprüche des Reisenden: in drei Jahren, gerechnet vom ersten Tag nach
dem Unfall;
b) Ansprüche der anderen Berechtigten: in drei Jahren, gerechnet vom ersten
Tag nach dem Tod des Reisenden, spätestens aber in fünf Jahren, gerechnet
vom ersten Tag nach dem Unfall.
(2) 1 Andere Ansprüche aus dem Beförderungsvertrag verjähren in einem
Jahr. [...]
"späterer Zeitpunkt" = 1 Jahr
Die Verordnung (EG) Nr. 1371/2007 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über
die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im
Eisenbahnverkehr
Ist die für eine am 17.1.2024 geplante Fahrt nicht Schnee von gestern?
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar. (Allgemeines Forum)
Hey.
6 Tage diesmal:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-gdl-streik-124.html
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Was kostet ein Streiktag die GDL ?
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Hey.
6 Tage diesmal:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-gdl-streik-124.html
Schöne Grüße von jörg
Claus Weselsky hatte doch den Kunden gegenüber angekündigt, maximal fünf Tage am Stück zu streiken?
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/gdl-weselsky-streik-lokfuehrer-ba...
Wer sein Wort nicht hält, dem traut man nicht - ein Eigentor von CW und GdL!
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Hey.
6 Tage diesmal:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-gdl-streik-124.html
Schöne Grüße von jörg
Claus Weselsky hatte doch den Kunden gegenüber angekündigt, maximal fünf Tage am Stück zu streiken?https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/unternehmen/gdl-weselsky-streik-lokfuehrer-ba...
Wer sein Wort nicht hält, dem traut man nicht - ein Eigentor von CW und GdL!
Das Streikende hat eben Verspätung, wegen Verzögerung im Betriebsablauf.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Bitte ganz lesen.
Das bezog sich eindeutig auf den ersten Streik nach der „Weihnachtspause“. Kann man natürlich im Hass „übersehen“.
--
Weg mit dem 4744!
Bitte ganz lesen.
Das bezog sich eindeutig auf den ersten Streik nach der „Weihnachtspause“. Kann man natürlich im Hass „übersehen“.
"Wir werden Streiks von drei bis maximal fünf Tagen machen."
Streiks steht da im Plural.
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Na wenn’s die Bahn danach nicht versteht, dann weiß ich auch nicht
Hass oder blindes, eingeschränktes Nachlaufen?
Hi
du schreibst du hast mit der GdL nix am Hut, läufst denen aber in blind nach?
Auch wird er zitiert. Zwar sei es auch möglich, unbefristet in den Ausstand zu gehen, so Weselsky zu unserer Redaktion. „Durch das Ergebnis der Urabstimmung sind Länge und Häufigkeit unserer Streiks nicht mehr limitiert. Aber davon habe ich nie gesprochen.“
Da steht nix von nur einem ersten Streik nur nach Weihnachten/Jahreswechsel. Das ist sehr allgemein gehalten
--
Gruß
Waldbahn
Die werden sich streuben
Ich find den "Kompromiss" ehrlich gesagt auch ziemlich faul. Einfach über ein Jahr später nur einen Teil der Forderung umzusetzen ist einfach schwach.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Na wenn’s die Bahn danach nicht versteht, dann weiß ich auch nicht
Ach, löscht euch. Was da gefordert wird, kann nun mal die Bahn nicht umsetzen. Wenns euch ned passt, kündigt. Geht in die Pflege, ich brauch einiges an Personal????
Wenn es denn so wäre ...
Hey.
Ich find den "Kompromiss" ehrlich gesagt auch ziemlich faul. Einfach über ein Jahr später nur einen Teil der Forderung umzusetzen ist einfach schwach.
Nicht vergessen: die Arbeitszeitverkürzung steht unter dem Vorbehalt, dass es 2026 genug Lokführer gibt. Für die DB ja nun ein leichtes, das passend zu steuern, dass zum Stichtag selbstverständlich Lokführer fehlen!
Und ja: die DB würde sich da die Mühe geben, das hinzubekommen. Der Verein ist so übel.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Statt zu streiken
wäre es eine gemeinsame Kraftanstrengung von beiden Seiten bei der Politik vorstellig zu werden, um den Fachkräftemangel schnellstens zu beseitigen. Stichwort Arbeitsmigration. Es gibt bestimmt genug Migraten, die arbeitswillig sind und fit gemacht werden könnten. Und nein das ist nicht nur Aufgabe des Arbeitgebers.
Und wenn diese Menschen dann fitgemacht sind, kann CWs Nachfolger genug neue Mitglieder anwerben.
--
Gruß
Waldbahn
Gute Idee!
Hey.
Na wenn’s die Bahn danach nicht versteht, dann weiß ich auch nicht
Ach, löscht euch. Was da gefordert wird, kann nun mal die Bahn nicht umsetzen. Wenns euch ned passt, kündigt.
Ja, das wünsche ich der DB: eine herrliche Kündigungswelle. Nachwuchs gibt's keinen. Dann fallen noch viel mehr Züge aus! Ein echtes Zukunftskonzept!
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
+1
Volle Zustimmung. Wie schön wäre es, wenn hier wieder Sozialpartnerschaft herrschen würde. Höherer Lohn, mehr Personal, also auch im Sinne des Kunden. Was hier derzeit passiert ist leider der bekannte Konkurrenzkampf zweier Gewerkschaften. Und das ist nun wirklich nicht im Sinne des Erfinders (des Streikrechts)...
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Huhu.
Na wenn’s die Bahn danach nicht versteht, dann weiß ich auch nicht
Keine Sorge, dass versteht sich danach immer noch nicht.
Interessant ist da eher, dass offenkundig der Eigentümer nicht diskret und hinter den Kulissen eingreift. Offenkundig ist ihm das Negativimage herzlich egal.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
Vielleicht meinte CW Werktage?
Aber mit den Versprechen. Ich kann mich noch an einen Streik vor vielen Jahren erinnern, wo CW breit versprochen hat, er will mit dem Warnstreik nicht die Pendler und Schüler treffen. Streikzeitraum war dann von 7:00 Uhr bis 11:00 Uhr. Gut das die Schule überall vor 7:00 Uhr anfängt.
Gruß
Martin
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Für die DB wird es wohl kaum umsetzbar sein, alle Züge fahren zu lassen wenn die Arbeitszeit auf 35 h verkürzt wird.
Klar, die würden sicherlich gerne noch n paar mehr Züge fahren lassen, sind ja einige noch frei.
Ich denke, dass es fair wäre, wenn man mehr zahlen würde, zur gleichen Arbeitszeit.
Vielleicht sollte man die Bahn aber auch einfach wieder verstaatlichen…
(ZM:) GDL-Streik 24. bis 29. Januar.
In der Pflege würde ich nicht arbeiten wollen, selbst wenn das Gehalt unschlagbar gut wäre. Gleiches gilt aber auch für den Tf-Beruf.
Wirkliches Interesse hätte ich nicht einer zu werden, liegt aber eher daran, dass ich persönlich andere Berufe als passender für mich empfinde.
Geld mag zwar wichtig sein, aber nicht auf die Kosten meiner psychischen Gesundheit.
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Vielleicht ist die Verstaatlichung ja auch das Ziel von Claus W.? Damit er dann wenn er dieses Jahr in Rente geht sein Rentenleben in vollen Zügen geniessen kann. Und nicht von einem Streik seines Nachfolgers überrascht wird.
"Notverkehr" Berlin-München
Eure Erfahrungswerte aus den vergangenen Streiks: wie oft werden zB am 25.1. Züge von Berlin nach München unterwegs sein? Zweistündlich? Zweimal am Tag?
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
"in vollen Zügen genießen" - meinst du der fährt dann noch Bahn?
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Man kann es nicht wissen .....
"Notverkehr" Berlin-München
Eure Erfahrungswerte aus den vergangenen Streiks: wie oft werden zB am 25.1. Züge von Berlin nach München unterwegs sein? Zweistündlich? Zweimal am Tag?
Meist alle 2 Stunden, so wars auch beim letzten Streik. Es verkehren meist die Takte via Leipzig (also 5xxer und 6xxer Nummern, jedoch oft als Ersatzzug).
Notverkehr Lufthansa Rail
Moin!
Ich fliege am Samstag morgen von Köln HBF nach Frankfurt Flug mit einem Lufthansa Ticket (und dann weiter).
Gibt es da Erfahrungswerte, was die Lufthansa da macht? Könnte Alternative ab Köln Flug über München zum Zielort, aber 5 Stunden später vor Ort.
Wenn ich keinen Zeitdruck hätte, würde mir am Reisetag ein Hobby draus machen, die Reise ist aber leider Dienstlich und es gibt fixe Termin vor Ort.
Gruß
Martin
Zu diesem Streik …
Niemand von uns kann objektiv beurteilen, welche der beiden Parteien für diese Eskalation Verantwortung trägt, denn (vermutlich) niemand aus diesem Thread sitzt am Verhandlungstisch oder kennt das Angebot des Arbeitgebers oder die Forderungen der Gewerkschaft im Detail.
Bei allem Verständnis für das Grundrecht Streik: Dieser Arbeitskampf und der vorangegangene mit der Gewerkschaft EVG werden in allererster Linie auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen, und das in mehrfacher Hinsicht. Diese sind zum einen in ihrer Mobilität an den Streiktagen stark eingeschränkt, zum anderen zahlen sie die steigenden Personalkosten über die Fahrpreise.
Während Käufer von Flex- und Sparpreis-Tickets zumindest keinen finanziellen Nachteil haben, sind Besitzer von Zeitkarten direkt vom Streik betroffen. Ich habe für meine Bahncard 100 100% des Preises bezahlt, erhalte dafür aber bestenfalls nur noch 94,8% der möglichen Leistung (dass diese dann von massiver Unpünktlichkeit beeinträchtigt wird, ist ein anderes, ärgerliches Thema). Sollten hierzu Kommentare aufkommen in Richtung Solidarität mit den Streikenden: Ja, kann ich nachvollziehen, aber ich möchte zugleich dann auch die Reaktion desjenigen sehen, der in einer Bäckerei einkauft, 20 Brötchen bestellt, 20 Brötchen bezahlt, aber nur 19 in der Tüte hat.
Ich hoffe, dass die DB aus diesen Streiks die in meinen Augen richtige Konsequenz zieht: Dass sie nur noch soviele Fahrten anbietet, wie sie mit dem bestehenden Personal sicher fahren kann. Als Konsequenz fallen damit einige der in den vergangenen Jahren neu eingeführten Verbindungen in Gebiete weg, die vormals nicht vom Fernverkehr bedient worden waren. Ebenso darf es dann keine (Super-)Sparpreise im Dumping-Niveau auf Verbindungen geben, die sehr stark nachgefragt sind, weil hier (Beispiele Köln – Hamburg, Köln – Berlin) viele der neu geschaffenen Entlastungszüge nicht mehr fahrbar sind.
Wie lange können Fahrkarten nach dem Streik genutzt werden?
Die Bahn hat eine Info-Seite zu den Kulanzregelungen vor, während und nach dem Streik online gestellt. Eine wichtige Information fehlt jedoch leider. Wie lange können bereits gebuchte Fahrkarten nach dem Streik noch genutzt werden? Auf der Seite gibt es keine Angaben dazu, es heißt nur lapidar: "Sie können Ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen."
Weiß jemand, wie es bei früheren Streiks gehandhabt wurde?
Wie lange können Fahrkarten nach dem Streik genutzt werden?
Jüngste Diskussionen zu diesem Thema brachten folgendes Resultat: ein Jahr.
Mehr Geld ist eben nicht die Lösung.
Hey.
Ich denke, dass es fair wäre, wenn man mehr zahlen würde, zur gleichen Arbeitszeit.
Nochmals und nochmals: bei Wahlmodellen entscheiden sich sehr viele Mitarbeiter für mehr Freizeit statt für mehr Geld.
Die Mitarbeiter an der Front haben die Nase voll von den menschenverachtenden Schichtplänen. Kein Mitarbeiter der Chefetage würde manch Dienstplan auch nur einen Monat fahren. Der wäre weit vorher krank.
Dumpf mehr Geld zahlen zu wollen ist da kein Zeichen von Wertschätzung, sondern das genaue Gegenteil. "Halt die Klappe, maloche gefälligst und hier bekommste noch ein paar Euro mehr (Peanuts ggü. den Vergütungen der Plüschetage)."
Mehr Geld führt also nicht zu höheren Bewerberzahlen und nicht zu höherer Motivation und nicht zu sinkendem Krankenstand. Die Züge fallen also auch dann aus.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
... man lese nach über die Tarifautonomie.
Nach meinem Erleben ist es ohnehin interessant zu erleben, wie man sich stets die Regeln zurechtzubiegen versucht.
Wenn der Staat/die Politik steuerliche Subventionen (wieder) abbauen will (Agrardiesel, Gastro), dann schreit man! Gleiches bei der Streichung der E-Auto-Direktsubvention.
Wenn der Staat/die Politik sich nicht einmischt (weil er es wegen der Rechtslage auch nicht darf), dann ist es auch nicht recht.
Wir sind schon ein verwöhntes Volk.
Arbeitszeitverkürzung
Für die DB wird es wohl kaum umsetzbar sein, alle Züge fahren zu lassen wenn die Arbeitszeit auf 35 h verkürzt wird.
Klar, die würden sicherlich gerne noch n paar mehr Züge fahren lassen, sind ja einige noch frei.
Die GDL argumentiert damit, dass eine kürzere Arbeitszeit im Schichtdienst die Attraktivität des Berufs erhöhen würde und damit auch die Personalrekrutierung einfacher wird.
Weil natürlich auch die Ausbildung Zeit braucht, drängt die GDL nicht auf eine sofortige Umsetzung, aber auf einen verbindlichen Zeitplan.
--
Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Kulanz wenn Rückfahrt separat gebucht wurde?
Hallo,
ich habe gestern für ein Familienmitglied zwei Fahrkarten gekauft. Eine Hinfahrt die in den Streikzeitraum fällt und eine Rückfahrt für Anfang Februar. (zwei Fahrkarten, weil die Rückfahrt eine Freifahrt flex war und ja, ich weiss, es ist Blödsinn die Freifahrt flex unnötig früh zu buchen, nicht meine Entscheidung).
Ist die Bahn kulant, was die Erstattung der Rückfahrt angeht?
"Notverkehr" Berlin-München
Danke. Kann man für Berlin - Hamburg auch mit einem 2-Stunden-Takt rechnen?
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Das nennt man Tarifautonomie, die Politik wird sich da nicht einmischen
Notverkehr Ruhrgebiet-Berlin?
Auch ich habe eine Frage an Glaskugelinhaber bzw. Elefantengedächtnisträger:
Wie ist eure Prognose für die ICE-Linie 10 (und ihre parallelen) bzw. wie war's beim letzten Streik?
Grüße vom
Pröter
Die Lösung für das Problem interessiert mich auch
- kein Text -
+1
Exakt so sehe ich das auch.
Der Navigator wirds euch in den nächsten Tagen verraten...
- kein Text -
Der Navigator wirds euch in den nächsten Tagen verraten...
- kein Text -
Der Navigator wirds euch in den nächsten Tagen verraten...
- kein Text -
Ich meinte Erfahrungswerte - keine Glaskugel
kwt
Sorry, aber was bringen sie dir?
Nur, weil es beim letzten Streik so und so lief, heißt das noch lange nicht, dass es beim kommenden Streik analog läuft...
Sorry, aber was bringen sie dir?
Nein aber wenn z.b. die Info kommt, das es bestimmte Züge bei letzten Streik nicht gab, ist die Wahrscheinlichkeit groß, das es jetzt wieder so ist.
Die Bahn zaubert ja auch nicht jedes mal was neues aus dem Hut.
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Nochmals und nochmals: bei Wahlmodellen entscheiden sich sehr viele Mitarbeiter für mehr Freizeit statt für mehr Geld.
Tun sie das? Nein, tun sie nicht. Sie haben bereits jetzt die Wahl ihre Arbeitsstunden zu reduzieren, auf 35 oder auch noch weniger wenn sie das möchten. Genutzt wird es aber wohl kaum, denn: es wird auch das Gehalt entsprechend gekürzt. Es geht somit also schonmal nicht um die 35 Stunden, denn die können sie schon haben, sondern am Ende doch wieder ums Geld. Zumindest für Weselky. Ob es den Lokführern wirklich auch darum geht? Da habe ich anderes mitbekommen, da klint es als ob ihnen planbare Schichten, nicht ständig wechselnde Arbeitszeiten und ähnliches wichtiger wären.
Warum die DB trotzdem nicht einfach sagt "klar, alle bekommen 35h, wir müssen nur noch übers Geld reden"? Ganz einfach, weil die DB dann wieder mit jedem verhandeln muß damit er doch mehr als 35h macht, bei mehr Gehalt. So hingegen muß der Arbeitnehmer eben aktiv werden. Und dazu sind die meisten dann eben doch wieder zu faul. Ist wie mit der elektronischen Patientenakte, oder den Diskussionen um Orgenspende wenn man nicht explizit verweigert. Man setzt halt einen Standardwert und erlaubt Abweichungen, wohlwissen das die meisten zu faul sind was am Standard zu ändern. Wäre die GDL ehrlich würde sie einfach all ihre Mitglieder auf die Wahlmöglichkeit hinweisen und sich einfach in Gespräche übers Gehalt begeben, worum es der GDL ja am Ende also geht. Oder aber sie würden sich wirklich mal anhören worum es ihren Mitgliedern geht und das gegenüber dem Arbeitgeber durchsetzen, das hätte dann wohl wirklich nicht mehr so viel mit Geld zu tun.
Die Mitarbeiter an der Front haben die Nase voll von den menschenverachtenden Schichtplänen. Kein Mitarbeiter der Chefetage würde manch Dienstplan auch nur einen Monat fahren. Der wäre weit vorher krank.
Und kein Mitarbeiter an der Front würde den Posten der Chefetage auch nur eine Woche durchhalten. Menschen sind nunmal verschieden, was gut so ist.
An den "menschenverachtenden Schichtplänen" ändert die GDL mit ihren Forderungen wie gesagt rein gar nichts. Im Gegenteil, die werden womöglich sogar noch schlimmer dadurch.
Dumpf mehr Geld zahlen zu wollen ist da kein Zeichen von Wertschätzung, sondern das genaue Gegenteil. "Halt die Klappe, maloche gefälligst und hier bekommste noch ein paar Euro mehr (Peanuts ggü. den Vergütungen der Plüschetage)."
Und warum fordert die GDL dann ausschließlich mehr Gehalt, auch wenn sie diese Forderung künstlerisch anders verpackt?
Mehr Geld führt also nicht zu höheren Bewerberzahlen und nicht zu höherer Motivation und nicht zu sinkendem Krankenstand. Die Züge fallen also auch dann aus.
Genauso wie eine 35h Woche nicht dazu führt.
Aber vermutlich wirst du weiterhin leugnen das bereits jetzt jeder DB-Mitarbeiter die Möglichkeit hat auf 35h zu reduzieren, und es somit gar nicht um die Stunden geht. Denn das wurde ja schon mehrfach im Forum aufgeführt.
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Huhu.
Na wenn’s die Bahn danach nicht versteht, dann weiß ich auch nicht
Keine Sorge, dass versteht sich danach immer noch nicht.Interessant ist da eher, dass offenkundig der Eigentümer nicht diskret und hinter den Kulissen eingreift. Offenkundig ist ihm das Negativimage herzlich egal.
Es spricht zuallerst dafür, das er sich an das hält, was man als "Tarifautonomie" bezeichnet. Und wenn er es doch täte, und es käme raus, und es kommt garantiert raus, weil es mindestens einen im Dunstkreis des Eigentümers gibt, der quatscht, dann wärest Du doch einer der Ersten, die hier herumtrompeten und eine ganze Batterie von Fässern aufmachen würde, daß sich der Eigentümer an der Tarifautonomie vergeht.
+1
Volle Zustimmung. Wie schön wäre es, wenn hier wieder Sozialpartnerschaft herrschen würde. Höherer Lohn, mehr Personal, also auch im Sinne des Kunden. Was hier derzeit passiert ist leider der bekannte Konkurrenzkampf zweier Gewerkschaften.
...
...der aber seit längerer Zeit äußerst einseitig durch die GDL geführt wird, weil da offensichtlich jemand die Vorherrschaft erringen, und dazu mit aller Gewalt mit dem Kopf durch den Prellbock will.
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Vielen Dank für die klare Analyse der Lage und der Verdrängungsstrategien.
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Tun sie das? Nein, tun sie nicht.
Das kann ich mit meinen Beobachtungen so nicht bestätigen.
Sie haben bereits jetzt die Wahl ihre Arbeitsstunden zu reduzieren, auf 35 oder auch noch weniger wenn sie das möchten. Genutzt wird es aber wohl kaum, denn: es wird auch das Gehalt entsprechend gekürzt.
Es gibt durchaus genügend Kollegen, die auf 90 oder 80% abgesenkt haben, um mehr Freizeit zu haben und diesen Tausch von Geld gegen Zeit bewusst in Kauf nehmen. Darüber hinaus ist die Besondere Teilzeit im Alter höchst beliebt bei den erfahrenen Kollegen. Natürlich gibt es auch Kollegen mit dem umgedrehten Tausch über 100% hinaus für mehr Geld. Wie kommst du darauf, diese Möglichkeiten werden kaum genutzt?
Es geht somit also schonmal nicht um die 35 Stunden, denn die können sie schon haben, sondern am Ende doch wieder ums Geld. Zumindest für Weselky. Ob es den Lokführern wirklich auch darum geht?
Arbeitszeitabsenkung bei vollem Lohnausgleich mit Plus auf die Tabellenentgelte erfüllt doch beides: Mehr Freizeit und mehr Geld. So ist's ja auch gefordert.
Da habe ich anderes mitbekommen, da klint es als ob ihnen planbare Schichten, nicht ständig wechselnde Arbeitszeiten und ähnliches wichtiger wären.
Themen, die durch den Jahresschichtrasterplan schon geregelt sind. Ich persönlich finde den höchst unübersichtlich, man kann von ihm halten was man will. Den Zweck der Planbarkeit und Kontinuität der Schichten erfüllt er aber. Bereits seit Jahren.
An den "menschenverachtenden Schichtplänen" ändert die GDL mit ihren Forderungen wie gesagt rein gar nichts. Im Gegenteil, die werden womöglich sogar noch schlimmer dadurch.
Schau dir bitte mal die Forderungen genau an. Durch den angesprochenen Jahresschichtrasterplan ist Planbarkeit und Kontinuität bereits gegeben, jetzt geht es um mehr Freizeit. Dazu gehören die 35-h-Woche, die 5-Schichten-Woche und die Abschaffung der 36-h-Ruhe.
Und warum fordert die GDL dann ausschließlich mehr Gehalt, auch wenn sie diese Forderung künstlerisch anders verpackt?
Stimmt halt nicht. https://youtu.be/hkL_mAVEkdE Ab Minute 30 kann sich jeder die Vorstellung der GDL-Forderungen selber ansehen.
Aber vermutlich wirst du weiterhin leugnen das bereits jetzt jeder DB-Mitarbeiter die Möglichkeit hat auf 35h zu reduzieren, und es somit gar nicht um die Stunden geht. Denn das wurde ja schon mehrfach im Forum aufgeführt.
Der Punkt ist doch ein anderer, nämlich dass erstens mit abgesenkter Jahresarbeitszeit die Abschaffung besagter 36-h-Ruhe und damit mehr Freizeit möglich wird. Und das, ohne Entgelteinbußen - was ein Mehr an Attraktivität bedeutet und somit Quell jeder Gewerkschaftsarbeit sein sollte.
Wow, ich hätte mir nie vorgestellt mal GDL-Gewerkschaftsarbeit hier im Forum zu verteidigen, zumal ich noch nicht mal deren Mitglied bin. Insbesondere im Hinblick auf die wirklich kritikwürdigen Themen bei der GDL.
--
"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Es gibt durchaus genügend Kollegen, die auf 90 oder 80% abgesenkt haben, um mehr Freizeit zu haben und diesen Tausch von Geld gegen Zeit bewusst in Kauf nehmen. ... Natürlich gibt es auch Kollegen mit dem umgedrehten Tausch über 100% hinaus für mehr Geld. Wie kommst du darauf, diese Möglichkeiten werden kaum genutzt?
Vielleicht aufgrund der Lektüre eines Textes auf rbb24.de. Zitate: "Dieses Angebot würden aber nur ganz wenige Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Es gebe offensichtlich keinen Bedarf, schlussfolgert Seiler." Es geht weiter: "Dem widerspricht die GDL vehement", was nicht wirklich korrekt ist, denn der fehlende Bedarf bei Absenkung ohne Lohnausgleich wird im Prinzip bestätigt: "... könnten die wenigsten auf das Geld verzichten, das eine Absenkung der Arbeitszeit mit sich bringen würde. Dennoch würden die allermeisten sehr gern weniger arbeiten ..." Dass die wenigsten "verzichten könnten", kann man nun glauben oder nicht.
Es geht somit also schonmal nicht um die 35 Stunden, denn die können sie schon haben, sondern am Ende doch wieder ums Geld. Zumindest für Weselky. Ob es den Lokführern wirklich auch darum geht?
In anderen Worten: Würde die DB (hypothetisch) ein Angebot mit einer Lohnerhöhung von 8,57% (gestaffelt über ein paar Jahre) plus 555 Euro bei gleichbleibender Arbeitszeit vorlegen, wären doch im Prinzip die GDL-Forderungen genauso erfüllt. Die GDL könnte dann ihren Mitgliedern empfehlen, die wöchentliche Arbeitszeit individuell abzusenken, z.B. entsprechend der prozentualen Lohnerhöhung.
Arbeitszeitabsenkung bei vollem Lohnausgleich mit Plus auf die Tabellenentgelte erfüllt doch beides: Mehr Freizeit und mehr Geld. So ist's ja auch gefordert.
Wie fast jedem Deutschen mittlerweile bekannt.
Da habe ich anderes mitbekommen, da klint es als ob ihnen planbare Schichten, nicht ständig wechselnde Arbeitszeiten und ähnliches wichtiger wären.
Themen, die durch den Jahresschichtrasterplan schon geregelt sind. ... Den Zweck der Planbarkeit und Kontinuität der Schichten erfüllt er aber.
Vielleicht aber nicht zur Zufriedenheit vieler Mitarbeiter? In einem kürzlich bekanntgewordenen Offenen Brief, immerhin von der GDL im Wortlaut veröffentlicht, heißt es: "... zu jeder erdenklich unmöglichen Uhrzeit mit Dienstbeginn und Dienstende am Tag oder in der Nacht. Und das mit möglichen Schichtlängen von bis zu 12 und gar 14 Stunden". In dem RBB-Artikel geht das oben begonnene Zitat übrigens weiter: "weil sie durch unregelmäßige Arbeitszeiten, lange Schichten und die oft nicht vorhandene Planbarkeit ihrer Dienste überanstrengt seien."
... jetzt geht es um mehr Freizeit. Dazu gehören die 35-h-Woche, die 5-Schichten-Woche und die Abschaffung der 36-h-Ruhe.
Es geht wohl nicht um eine Abschaffung der 36-Std.-Ruhezeit, sondern die Verlängerung auf 48 Std. als Minimum nach 5 Schichten (statt 6?). Die beiden letzteren Dinge sind zum Beispiel solche, die evtl. Gesamtbelastung erträglicher machen, auch wenn sie (ceteris paribus, also bei anzunehmender gleicher Gesamtarbeitszeit) natürlich nicht mehr Gesamtfreizeit bringen.
Und warum fordert die GDL dann ausschließlich mehr Gehalt, auch wenn sie diese Forderung künstlerisch anders verpackt?
Stimmt halt nicht.
Doch, siehe oben.
https://youtu.be/hkL_mAVEkdE Ab Minute 30 kann sich jeder die Vorstellung der GDL-Forderungen selber ansehen.
Das viele Geklatsche ist etwas nervig, und ab ca. Minute 50 fällt der Ton öfters aus, da hab ich das Zuhören abgebrochen. Dennoch danke für den Link.
Der Punkt ist doch ein anderer, nämlich dass erstens mit abgesenkter Jahresarbeitszeit die Abschaffung besagter 36-h-Ruhe und damit mehr Freizeit möglich wird.
Die Verlängerung der genannten Ruhezeit ist bei der aktuellen Wochenarbeitszeit unmöglich? Das mag ich kaum glauben. Vielleicht kannst du das einem Nicht-Eisenbahner erläutern.
WESTbahn: "Wir sind für Euch da"-Ticket
Im Streikzeitraum gibt es bei der WESTbahn zwischen München und Salzburg freie Fahrt für alle, die ein gültiges Fernverkehrsticket der DB/ÖBB haben.
Notverkehr Ruhrgebiet-Berlin?
Die letzten Streiks und auch die Ansicht für Morgen zeigt, dass ca. alle 2h ein Zug fährt.
Jo, Fässer öffnen.
Hey.
Es spricht zuallerst dafür, das er sich an das hält, was man als "Tarifautonomie" bezeichnet. Und wenn er es doch täte, und es käme raus, und es kommt garantiert raus, weil es mindestens einen im Dunstkreis des Eigentümers gibt, der quatscht, dann wärest Du doch einer der Ersten, die hier herumtrompeten und eine ganze Batterie von Fässern aufmachen würde, daß sich der Eigentümer an der Tarifautonomie vergeht.
Selbstverständlich würde ich das! Ein ganzes Faßlager sozusagen!
Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich das Eingreifen des Eigentümers für korrekt hielte; ich wundere mich halt nur etwas, dass er es nicht macht oder es zumindest noch nicht herausgekommen ist.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Vielleicht aufgrund der Lektüre eines Textes auf rbb24.de. Zitate: "Dieses Angebot würden aber nur ganz wenige Mitarbeiter in Anspruch nehmen. Es gebe offensichtlich keinen Bedarf, schlussfolgert Seiler." Es geht weiter: "Dem widerspricht die GDL vehement", was nicht wirklich korrekt ist, denn der fehlende Bedarf bei Absenkung ohne Lohnausgleich wird im Prinzip bestätigt: "... könnten die wenigsten auf das Geld verzichten, das eine Absenkung der Arbeitszeit mit sich bringen würde. Dennoch würden die allermeisten sehr gern weniger arbeiten ..." Dass die wenigsten "verzichten könnten", kann man nun glauben oder nicht.
Was dort nicht erwäht ist: Die Arbeitszeitabsenkung ist nicht nur mit Gehaltseinbußen verbunden, sondern muss vom Arbeitgeber auch genehmigt werden. Was bei Personalmangel kein Automatismus ist. Darüberhinaus hatte die DB vor einiger Zeit auch mal verlautbaren lassen den "Netto"personalzuwachs nicht benennen zu können, weil Personalabgänge nicht gesammelt erfasst werden und deswegen auch immer nur die "Brutto"einstellungen vor Abzug der Abgänge bekanntgegeben werden. Deswegen existieren bei der DB keine Zahlen darüber, wie viele statt einer individuellen Anpassung ihrer Arbeitsbedingungen einfach gekündigt haben und sich in Zeiten von Fachkräftemangel einfach etwas Besseres gesucht haben.
In anderen Worten: Würde die DB (hypothetisch) ein Angebot mit einer Lohnerhöhung von 8,57% (gestaffelt über ein paar Jahre) plus 555 Euro bei gleichbleibender Arbeitszeit vorlegen, wären doch im Prinzip die GDL-Forderungen genauso erfüllt. Die GDL könnte dann ihren Mitgliedern empfehlen, die wöchentliche Arbeitszeit individuell abzusenken, z.B. entsprechend der prozentualen Lohnerhöhung.
Der Arbeitgeber lehnt die Arbeitszeitabsenkung ab. Was nun? Da kann man ja in diesem Punkt genauso das DB-Angebot der Arbektszeitabsenkung unter Vorbehalt ausreichendem Personals annehmen, Effekt ist identisch.
Vielleicht aber nicht zur Zufriedenheit vieler Mitarbeiter? In einem kürzlich bekanntgewordenen Offenen Brief, immerhin von der GDL im Wortlaut veröffentlicht, heißt es: "... zu jeder erdenklich unmöglichen Uhrzeit mit Dienstbeginn und Dienstende am Tag oder in der Nacht. Und das mit möglichen Schichtlängen von bis zu 12 und gar 14 Stunden". In dem RBB-Artikel geht das oben begonnene Zitat übrigens weiter: "weil sie durch unregelmäßige Arbeitszeiten, lange Schichten und die oft nicht vorhandene Planbarkeit ihrer Dienste überanstrengt seien."
Daraus ist nicht erkennbar, welcher Tarifvertrag angewendet wird. Deswegen ist gut möglich, dass der offene Brief salopp gesagt fehlenden Jahresschichtrasterplan und Schichtrahmen anmahnt. (Ja, ich habe in meinem Beitrag vorher die Schichtrahmen der Monatsdienstpläne vergessen zusammen mit dem Jahresschichtrasterplan zu erwähnen.)
In dem Zusammenhang der Hinweis auf das TEG bzw. §4a TVG: Die DB wendet je nach Wahlbetrieb unterschiedliche tarifvertragliche Regelungen an.
Und warum fordert die GDL dann ausschließlich mehr Gehalt, auch wenn sie diese Forderung künstlerisch anders verpackt?
Stimmt halt nicht.
Doch, siehe oben.
Inwieweit schützt das von dir beschriebene Vorgehen vor einer Ablehnung durch den Arbeitgeber wegen betrieblicher Gründe? Ist die Forderung, die diese Hintertür schließt, rein monetär? Ist das Ersetzen von 36-h-Ruhe durch 48-h-Ruhe oder länger eine rein monetäre Forderung?
https://youtu.be/hkL_mAVEkdE Ab Minute 30 kann sich jeder die Vorstellung der GDL-Forderungen selber ansehen.
Das viele Geklatsche ist etwas nervig, und ab ca. Minute 50 fällt der Ton öfters aus, da hab ich das Zuhören abgebrochen. Dennoch danke für den Link.
Ist halt ein GDL-Video. Jedoch ist trotz Geklatsche und Tonaussetzer die rund halbstündige Vorstellung nicht uninteressant, es werden etwa 20 Slides zum Thema Forderungen besprochen. Mit doppelter Wiedergabegeschwindigkeit wirds angenehmer.
Der Punkt ist doch ein anderer, nämlich dass erstens mit abgesenkter Jahresarbeitszeit die Abschaffung besagter 36-h-Ruhe und damit mehr Freizeit möglich wird.
Die Verlängerung der genannten Ruhezeit ist bei der aktuellen Wochenarbeitszeit unmöglich? Das mag ich kaum glauben. Vielleicht kannst du das einem Nicht-Eisenbahner erläutern.
Das mag regional und lokal sehr stark variieren, denn es gab auch schon Einsatzstellen, deren Mitarbeiter trotz Personalmangel Jahr für Jahr Minusstunden gemacht haben, weil das Leistungsvolumen und die Schichtplanung so bescheiden waren. Anders herum haben andere Einsatzstellen umsomehr Überstunden geleistet. Das sind Themen, an die man durch Direktionsrecht und unternehmerische Freiheit halt nicht herankommt als Gewerkschaft oder Interessensvertretung.
Vielleicht habe ich das auch missverständlich formuliert: Der von der GDL gewählte Weg sieht die Absenkung so vor, um Kurzruhen wegzubekommen. Ich möchte das nicht als zwingend oder den einzig möglichen Weg verstanden wissen - ich hab von Tarifpolitik auch viel zu wenig Ahnung um sowas sagen zu können.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Umbuchmöglichkeiten nur auf spätere Verbindungen
Ich habe für kommenden Freitag einen Supersparpreis Köln-Stuttgart. Heute kam die Nachricht "Verbindung nicht mehr fahrbar". Gleichzeitig wird auf alternative Verbindungen verwiesen, die aber alle zeitlich nach der ursprünglichen Fahrt liegen. Warum kann man keine frühere Verbindung wählen?
Mir ist es letztendlich egal, ich habe noch einen der raren Plätze im Flixbus ergattert und werde das Ticket zurückgeben.
Umbuchmöglichkeiten nur auf spätere Verbindungen
Kannst du doch, gibst einfach Start/Ziel und frühere Uhrzeit im Navigator ein.
Einen Tag früher fahren?
Ticket ist für den 26.1. vorhanden. Am 25.1. gibt es einen brauchbaren Zug. Darf ich in weiser Voraussicht schon am 25. losfahren, da am 26.1. einen Ankunft nur mit starker Verspätung möglich wäre?
Alles FV und SSP.
Wie würde ein Storno gehen? Vorher oder nur im Nachhinein?
Ja klar
Ticket ist für den 26.1. vorhanden. Am 25.1. gibt es einen brauchbaren Zug. Darf ich in weiser Voraussicht schon am 25. losfahren, da am 26.1. einen Ankunft nur mit starker Verspätung möglich wäre?
Alles FV und SSP.
Ja, geht.
Wie würde ein Storno gehen? Vorher oder nur im Nachhinein?
Sollte beides machbar sein.
Wien-Nürnberg?
Weiß jemand, ob die Tages- und Nachtzüge Wien-Nürnberg normal fahren? Laut Fahrplanauskunft sollen sie das wohl, aber ist das zuverlässig? Eine Freundin von mir will morgen von Wien zurück.
Wien-Nürnberg?
Weiß jemand, ob die Tages- und Nachtzüge Wien-Nürnberg normal fahren? Laut Fahrplanauskunft sollen sie das wohl, aber ist das zuverlässig? Eine Freundin von mir will morgen von Wien zurück.
Wenn der Zug, den deine Freundin nehmen will, in der Fahrplanauskunft nicht mit "Fahrt fällt aus" gekennzeichnet ist, sollte er planmäßig fahren.
Storno
Ich habe im Navigator noch nie storniert. Gibt es da den Fallstrick, dass das Ticket nicht voll erstattet wird?
Storno
Die Brutto-Grundentschädigung eines jeden Abgeordneten legt um 268,41 auf 10.591,70 Euro monatlich zu
Wenn alle Abgeordneten, die sowieso nie Körperlich anwesens sind ein normales Gehalt hätten, wie jeder "nomalo" dann wäre doch alles gut
Ja klar
Wie würde ein Storno gehen? Vorher oder nur im Nachhinein?
Sollte beides machbar sein.
Ich sehe keine Option für ein zukünftig geltenden Fahrschein (SSP im Streikzeitraum) auf der Webseite unter Meine Tickets oder Fahrten oder wie auch immer es heisst. Bin ich blind? Nur den Hinweis, alles nutzen zu dürfen und dass die Verbindung nicht zustande kommt.
Wie Ticket stornieren?
Der gebuchte Supersparpreis am kommenden Freitag ist streikbedingt nicht fahrbar und ich möchte daher das Ticket zurückgeben. Leider finde ich weder auf bahn.de noch im Navigator den richtigen Button dazu. Klicke ich auf Storno, kommt der Hinweis "Stornierung nicht möglich". Ab wann geht das? Oder muss ich das Ticket über die Fahrgastrechte einreichen?
"Französisch Reden"
In Frankreich gab es mal eine bewegung, wo wütende Arbeiter ihre Manager im Büro aufsuchten und bis zur Erfüllung der Forderungen festhielten (z.T. auch verprügelten). Wäre eine Alternative im Arbeitskampf, statt zu streiken.
"Französisch Reden"
Ich hoffe mal, dass die Admins den widerlichen Aufruf zu Gewalt, Geiselnahme und Selbstjustiz schnellstmöglich entsorgt. Jeder darf im Rahmen des legalen "kämpfen", aber bei dem hier vorgeschlagenen trifft ihn dann hoffentlich die volle Härte des Gesetzes. Das Verhandlungsergebnis wäre eh nichtig wenn es so entsteht.
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Was dort nicht erwäht ist: Die Arbeitszeitabsenkung ist nicht nur mit Gehaltseinbußen verbunden, sondern muss vom Arbeitgeber auch genehmigt werden. Was bei Personalmangel kein Automatismus ist.
Automatismus vielleicht nicht, aber die DB wird mit Personalmangel das ganze vielleicht ein/zwei Jahre verzögern können, aber nicht pauschal ablehnen, nicht bei der Betriebsgröße und noch dazu in Staatshand. Da würde wohl das Arbeitsgericht im Zweifel der DB klar machen das sie sich halt drum bemühen muss genug Leute ran zu schaffen, egal wie der Markt aussieht. Dann gibts die 35h vielleicht nicht dieses Jahr, aber nächstes oder übernächstes... also im Endeffekt wieder das gleiche was die GDL will. Der einzige Unterschied wäre das ggf. ein paar Mitarbeiter mal vors Arbeitsgericht ziehen müssten, bis die DB merkt das sie keine Chance hat und das einfach so anerkennt. Und bei dem Gang könnte die GDL ihren Mitgliedern ja helfen, und schon kann man sich den Punkt bei den Verhandlungen sparen und muß ihn vor allem nicht mehr als K.O.-Kriterium vorbringen.
Darüberhinaus hatte die DB vor einiger Zeit auch mal verlautbaren lassen den "Netto"personalzuwachs nicht benennen zu können, weil Personalabgänge nicht gesammelt erfasst werden und deswegen auch immer nur die "Brutto"einstellungen vor Abzug der Abgänge bekanntgegeben werden. Deswegen existieren bei der DB keine Zahlen darüber, wie viele statt einer individuellen Anpassung ihrer Arbeitsbedingungen einfach gekündigt haben und sich in Zeiten von Fachkräftemangel einfach etwas Besseres gesucht haben.
Das wäre dem Gericht wohl Wurscht, oder eher ein Argument gegen die DB. Ist ja nicht so das man da nichts erfassen könnte. Allerdings gehe ich persönlich davon aus das man bei der DB schon weiß wieviel Prozent der Kündigung nicht aufgrund Rente erfolgen.
Der Arbeitgeber lehnt die Arbeitszeitabsenkung ab. Was nun? Da kann man ja in diesem Punkt genauso das DB-Angebot der Arbektszeitabsenkung unter Vorbehalt ausreichendem Personals annehmen, Effekt ist identisch.
Nun zieht man vors Arbeitsgericht und fechtet die Ablehnung an. Kann die GDL bei unterstützen.
Daraus ist nicht erkennbar, welcher Tarifvertrag angewendet wird. Deswegen ist gut möglich, dass der offene Brief salopp gesagt fehlenden Jahresschichtrasterplan und Schichtrahmen anmahnt. (Ja, ich habe in meinem Beitrag vorher die Schichtrahmen der Monatsdienstpläne vergessen zusammen mit dem Jahresschichtrasterplan zu erwähnen.)
Das heißt ein Lokführer mit EVG-Vertrag beschwert sich im Rahmen der GDL-Streiks, obwohl er weiß das sich durch die GDL-Streiks für ihn gar nichts ändert? Vor allem wo die GDL ja immer noch verweigert das mal die Mehrheiten ermittelt werden damit klar ist welche Gewerkschaft jeweils den Tarifvertrag aushandeln darf.
In dem Zusammenhang der Hinweis auf das TEG bzw. §4a TVG: Die DB wendet je nach Wahlbetrieb unterschiedliche tarifvertragliche Regelungen an.
Nun, wenn das im Rahmen der GDL-Streiks hochkommt, und das war zumindest bei dem was ich gelesen hatte, dann sollte man auch davon ausgehen das für diese TF entweder der GDL-Vertrag gilt, oder sie erwähnen das sie dafür kämpfen das er bei ihnen gilt, weil in ihren Augen dann alles viel besser und toller würde.
Inwieweit schützt das von dir beschriebene Vorgehen vor einer Ablehnung durch den Arbeitgeber wegen betrieblicher Gründe? Ist die Forderung, die diese Hintertür schließt, rein monetär? Ist das Ersetzen von 36-h-Ruhe durch 48-h-Ruhe oder länger eine rein monetäre Forderung?
Ist die 48h-Ruhe ein K.O.-Kriterium für Weselsky? Ich hab immer nur gehört es wird nicht verhandelt solange die DB nicht über 35h und Verträge für Stellwerker reden will. Von Sachen wie den 48h war da keine Rede, also ist man dort anscheinend kompromissbereit. Und das sind in meinen Augen falsche Prioritäten. Die 35h sehe ich weiter als rein monetär an, denn wie gesagt, bei der DB als Arbeitgeber sehe ich für den Arbeitnehmer sehr gute Erfolgsaussichten um sich die 35h im Zweifel einzuklagen.
Das mag regional und lokal sehr stark variieren, denn es gab auch schon Einsatzstellen, deren Mitarbeiter trotz Personalmangel Jahr für Jahr Minusstunden gemacht haben, weil das Leistungsvolumen und die Schichtplanung so bescheiden waren. Anders herum haben andere Einsatzstellen umsomehr Überstunden geleistet. Das sind Themen, an die man durch Direktionsrecht und unternehmerische Freiheit halt nicht herankommt als Gewerkschaft oder Interessensvertretung.
In Verhandlungen kann man über alles reden. Man kann vielleicht keinen Streik damit begründen, aber das schließt ja nicht aus das man sowas mit in den Forderungskatalog bzw. bei den Verhandlungsthemen aufnimmt um zumindest drüber zu sprechen. Es ist schließlich auch im Sinne der Arbeitgebers keine Kapazitäten zu verschenken und Leute für nix zu bezahlen während es andernorts mangelt.
Vielleicht habe ich das auch missverständlich formuliert: Der von der GDL gewählte Weg sieht die Absenkung so vor, um Kurzruhen wegzubekommen. Ich möchte das nicht als zwingend oder den einzig möglichen Weg verstanden wissen - ich hab von Tarifpolitik auch viel zu wenig Ahnung um sowas sagen zu können.
Das geht vermutlich den meisten hier so, und sicherlich bekommen wir von beiden Seiten auch nur Bruchstücke mit was Forderungen und Angebote angeht. Kritische Fragen stellen kann man sich ja trotzdem mal, auch wenn man selbst nichts dran ändern wird.
Ich hab jedenfalls kein Verständnis dafür das man nicht bereit ist auch nur mit dem Arbeitgeber zu verhandeln, oder für die Priorität der Forderungen. Verstehen kann ich warum man sich weigert die Mehrheitsverhältnisse klären zu lassen, aber gut finde ich das wiederum trotzdem nicht.
Mehr Geld ist nicht die Lösung - weniger Stunden auch nicht
Der einzige Unterschied wäre das ggf. ein paar Mitarbeiter mal vors Arbeitsgericht ziehen müssten, bis die DB merkt das sie keine Chance hat und das einfach so anerkennt.
Das ist aber keine Erhöhung der Attraktivität von Schichtarbeit, wenn man im Zweifel erst seinen Arbeitgeber verklagen muss. Deswegen sind die Forderungen eben nicht rein monetär, auch wenn du das bestreitest. Mit der Argumentation könnte man von gesetzlichen Grenzen mal abgesehen auch sagen "arbeite 24/7, verdiene unendlich" weil Arbeits-, Ruhe- und Freizeiten rein monetäre Forderungen sind. Jede Forderung hat immer einen monetären Wert, geschenkt, aber Freizeit ist gerade für Schichtarbeitende nicht unbedingt immer mit Geld aufzuwiegen.
Und bei dem Gang könnte die GDL ihren Mitgliedern ja helfen, und schon kann man sich den Punkt bei den Verhandlungen sparen und muß ihn vor allem nicht mehr als K.O.-Kriterium vorbringen.
Ich habe keine Ahnung welche Hilfeleistung die GDL in diesem konkreten Beispiel gewährt, jedenfalls haben die - wie jede andere ernstzunehmende Gewerkschaft auch - ganz grundsätzlich nicht nur Beratung durch die Gewerkschaftssekretäre, sondern auch einen Rechtsschutz. Wie kommst du darauf, dass das nicht genutzt wird?
Das wäre dem Gericht wohl Wurscht, oder eher ein Argument gegen die DB.
Ich habe das auch bezogen auf deine Aussage dass Arbeitszeitabsenkung kaum genutzt werde weil mit Lohneinbußen verbunden. Wie du darauf kommst ist mir weiterhin unklar, aber der Punkt den ich machen wollte ist der, dass anstelle sich vor Gerichten zu streiten einfach ein attraktiverer Arbeitgeber freie Stellen hat. Die zumindest anekdotisch evidente hohe Fluktuation spricht für mich dafür. Ich weiß aber nicht, ob eine objektiv erfasste Fluktuationsquote bei der DB nun in Vergleich zu anderen EVU oder auch anderen Branchen hoch oder niedrig wäre.
Nun zieht man vors Arbeitsgericht und fechtet die Ablehnung an. Kann die GDL bei unterstützen.
Womit aufgezeigt ist, wie dringend Verbesserungen her müssen. Mit solchen Zuständen, seinen Arbeitgeber im Zweifel verklagen zu müssen, gewinnst du keinen Blumentopf. Empfindest du das als attraktiv?
Das heißt ein Lokführer mit EVG-Vertrag beschwert sich im Rahmen der GDL-Streiks, obwohl er weiß das sich durch die GDL-Streiks für ihn gar nichts ändert?
Welcher Tarifvertrag einschlägig ist, ist nicht erkennbar. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die GDL einen offenen Brief auf ihrer Seite veröffentlicht welcher ihre eigenen Abschlüsse und Tarifverträge infrage stellt.
Nun, wenn das im Rahmen der GDL-Streiks hochkommt, und das war zumindest bei dem was ich gelesen hatte, dann sollte man auch davon ausgehen das für diese TF entweder der GDL-Vertrag gilt, oder sie erwähnen das sie dafür kämpfen das er bei ihnen gilt, weil in ihren Augen dann alles viel besser und toller würde.
Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Schau dir die Forderungen genau an. Etwa zwanzig Slides, eine halbe Stunde. Zum TEG besteht auch eine Forderung.
Ist die 48h-Ruhe ein K.O.-Kriterium für Weselsky? Ich hab immer nur gehört es wird nicht verhandelt solange die DB nicht über 35h und Verträge für Stellwerker reden will.
Das kann dir nur Weselsky beantworten. Die 5-Schichten-Woche ist auch eine bestehende Forderung, die du vermutlich auch als rein monetär ansiehst?
Die 35h sehe ich weiter als rein monetär an, denn wie gesagt, bei der DB als Arbeitgeber sehe ich für den Arbeitnehmer sehr gute Erfolgsaussichten um sich die 35h im Zweifel einzuklagen.
Betrachte es als was du willst, die GDL hat mehrfach erklärt die Attraktivität von Schichtarbeit mit ihren Forderungen erhöhen zu wollen. Achtung hängende Schallplatte: wurde auch im verlinkten Video zur Vorstellung der Forderungen so mehrfach gesagt.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Verbindung heute Morgen ausgefallen und heute Abend
jetzt Mietwagen genommen!
49€Ticket genutzt!
Kann ich hier 2 mal am Tag dann eine `Fahrgasterstattung verlangen?
Herzliche Grüße
Eurehbbh
Dampflok
Guck, nu isse wach, die Politik ...
- kein Text -
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Es spricht zuallerst dafür, das er sich an das hält, was man als "Tarifautonomie" bezeichnet. Und wenn er es doch täte, und es käme raus, und es kommt garantiert raus, weil es mindestens einen im Dunstkreis des Eigentümers gibt, der quatscht, dann wärest Du doch einer der Ersten, die hier herumtrompeten und eine ganze Batterie von Fässern aufmachen würde, daß sich der Eigentümer an der Tarifautonomie vergeht.
Moment mal: Tarifautonomie sagt doch sinngemäß nur, dass sich der Staat nicht in Tarifkonflikte einmischt. In diesem Fall ist der Staat aber gleichzeitig unternehmer - oder hälst du Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auch für einen Eingriff in die Tarifautonomie?
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Weg mit dem 4744!
Das dröhnende Schweigen des Eigentümers spricht Bände.
Es spricht zuallerst dafür, dass er sich an das hält, was man als "Tarifautonomie" bezeichnet. Und wenn er es doch täte, und es käme raus, und es kommt garantiert raus, weil es mindestens einen im Dunstkreis des Eigentümers gibt, der quatscht, dann wärest Du doch einer der Ersten, die hier herumtrompeten und eine ganze Batterie von Fässern aufmachen würde, daß sich der Eigentümer an der Tarifautonomie vergeht.
Moment mal: Tarifautonomie sagt doch sinngemäß nur, dass sich der Staat nicht in Tarifkonflikte einmischt. In diesem Fall ist der Staat aber gleichzeitig Unternehmer - oder hältst du Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst auch für einen Eingriff in die Tarifautonomie?
Der Bundesdienst wird auf der Arbeitgeberseite durch den Bundesminister des Innern vertreten.
Mischt sich nun im Laufe der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Bundesarbeitsminister oder andere Bundesminister inhaltlich in die Verhandlungen ein, so handelt es sich um einen Bruch der Tarifautonomie.
Hier bei der Bahn sitzt weder ein Bundesminister noch Vertreter auf der einen Seite der Tarifpartner.
..mal ganz abgesehen davon, dass Bundesminister Wissing sich bereits geäußert hatte als Blaschke diesen Beitrag hier hinterlassen hatte,
er mischte sich dabei nicht in die inhaltlichen Tarifverhandlungen ein, er wahrte die Tarifautonomie.
original mit entsprechenden Video des moma,
https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/gdl-bahn-streik-lokfuehrer-100.html
Kaum isse wach, die Politik, geht es vorwärts. Guck an ...
- kein Text -
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Verspätung allerorten ...
Hey.
Interessant ist da eher, dass offenkundig der Eigentümer nicht diskret und hinter den Kulissen eingreift. Offenkundig ist ihm das Negativimage herzlich egal.
Tja, mit Verspätung ging es dann doch.
https://m.bild.de/politik/inland/politik-inland/weselsky-vollzieht-die-wende-so-platzte...
(...) Schon seit Tagen hatte es im Hintergrund zahlreiche Gespräche von Wirtschaftsvertretern, Politikern und Gewerkschaftskollegen mit Weselsky gegeben, um auf ihn einzuwirken und ihn zu mäßigen. Die haben nun offenbar gefruchtet. (...)
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Die Lösung für das Problem interessiert mich auch
Etwas spät, ich hatte dann nachgefragt und der bahn.bonus Support meinte, man hätte wohl trotzdem Anspruch via FGR und ich solle dort einen Antrag stellen oder sie würden es weiterleiten. Durch den Vandalismus auf der Frankfurt-Köln Strecke wurden aber für meinen Fall harte Fakten geschaffen.