Städtische Bahnstreikresilienz (Allgemeines Forum)

Giovanni, Donnerstag, 11.01.2024, 14:43 (vor 976 Tagen) @ плацкарт

Interessant ist in Berlin die Ressourcenverteilung beim Notverkehr: dieser konzentriert sich auf den Südosten, wo U-Bahnverkehr fehlt. Im Nordosten verlässt man sich auf die schnellen Straßenbahnverbindungen. Der Westen hat die U-Bahn.

Problematisch sind aber die Verbindungen ins Umland:
Nach Wannsee und Potsdam hat man ja immer noch die ODEG (bei der ich feststellen musste, dass nicht mehr alle Züge in Charlottenburg halten)
Nach Teltow? SEV - aber ohne Verknüpfung zur U-Bahn
Blankenfelde & Mahlow? SEV, aber nur bis Priesterweg (statt Südkreuz) - evtl wäre es besser gewesen, den nur bis U Alt-Mariendorf zu führen und eingesparte Ressourcen anderweitig zu verplanen
Bernau? SEV nur im Stundentakt von/nach Hohenschönhausen und ohne Bedienung der Zwischenhalte
Oranienburg? hier gibt es fast nur die RB12 mit ihren kleinen Dieseltriebwägelchen - besonders ärgerlich ist aber, dass es von den Unterwegsstationen keinerlei Busverbindungen nach Berlin gibt
Hennigsdorf? SEV nach Tegel, wo normalerweise die U-Bahn fahren würde, aber immerhin SEV im U-Bahn-Takt Richtung Stadt fährt

...ein S-Bahn-Notverkehr, notfalls nur im Stundentakt, Wittenau - Oranienburg und Pankow - Bernau hätte vermutlich gut getan. Auch wenn man dann hätte andernorts einkürzen müssen.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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