Über Arlberg und Brenner zum Rittner Christbahnl | 2/2 55 B (Reiseberichte)
Hallo zusammen,
willkommen zum zweiten Teil unseres Adventsausflugs nach Südtirol. Im ersten Teil waren wir am Samstag des Schneechaos-Wochenendes über Arlberg- und Brennerbahn zur Rittner Bahn gereist. Heute steht die Rückfahrt an den Bodensee auf dem Reiseplan.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-000Karte.jpg)
Von Wolfsgruben auf dem Ritten fahren wir mit Rittner Bahn und Rittner Seilbahn nach Bozen, von dort über Brenner und Innsbruck nach Feldkirch und weiter nach Bregenz. Zum Abschluss drehen wir eine Runde mit Weihnachtsschiff und Zug über Lindau, bevor wir über Romanshorn und Kreuzlingen nach Konstanz fahren.
Tag 3: Wolfsgruben – Oberbozen – Bozen – Brenner – Innsbruck – Feldkirch – Bregenz – Lindau – Lindau-Reutin – Romanshorn– Kreuzlingen – Konstanz
Nach dem Frühstück im Hotel machen wir uns auf den Weg zum Haltepunkt Wolfsgruben an der Rittner Bahn. Der neue Tag beginnt wunderbar mit blauem Himmel und Sonnenschein.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-065Wolfsgruben.jpg)
Der Haltepunkt liegt am Hang oberhalb der verstreuten Häuser der Ortschaft. Schon beim Weg zur Bahn genießen wir den Blick über die Bergwelt Südtirols.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-066Wolfsgruben-Bahnsteig.jpg)
Pünktlich kommt die Bahn aus Klobenstein angefahren – das wird heute der einzige Zug bleiben, den wir wie geplant nutzen. Die Rittner Bahn verkehrt seit 1907 auf dem Hochplateau und hatte einen großen Anteil am Aufschwung des Tourismus am Ritten. In den Jahren 2008 bis 2013 wurden die Anlagen umfangreich saniert und modernisiert, in der Spitze gibt es in der Tourismussaison bis zu 4.000 Fahrgäste täglich.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-067Rittnerbahn-Wolfsgruben.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-068Fahrt-Rittnerbahn.jpg)
Für die kurze Fahrt von nur fünf Minuten gibt es eine erstaunliche Bildausbeute. Das geht aber nicht nur mir so, auch die anderen Fahrgäste zücken Handys und öffnen Fenster bei dem Ausblick mit Sonne, Schnee, blauem Himmel und dem Blick zu den Dolomiten.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-069Fahrt-Rittnerbahn.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-070Fahrt-Rittnerbahn-Dolomiten.jpg)
Auf dem nächsten Bild sehen wir schon den Turm der Kirche von Oberbozen, dort steigen wir in die Seilbahn nach Bozen um.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-071Fahrt-Rittnerbahn-Oberbozen.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-072Rittner-Seilbahn-Bergstation.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-073Rittner-Seilbahn-Talfahrt.jpg)
Die ersten Meter der Seilbahn führen noch über eine Winterlandschaft, weiter dominieren die Grüntöne. Wir profitieren derweil von unserer antizyklischen Reiseplanung: während die bergfahrenden Gondeln dicht gedrängt gefüllt sind, sind wir allein in der Gondel und können den Ausblick in alle Richtungen genießen.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-074Rittner-Seilbahn-Talfahrt.jpg)
Beim nächsten Bild fällt der Blick auf die Weinberge am Fuß des Ritten und ins Eisacktal, in diese Richtung werden wir nachher auf der Brennerbahn fahren. Unter uns sehen wir die Kirche von St. Magdalena, irgendwo dort verlief früher die Zahnradstrecke der Rittner Bahn. In Bozen selbst gab eine straßenbahnähnliche Strecke bis zum Waltherplatz.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-075Blick-Seilbahn-Eisacktal.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-076Rittner-Seilbahn-Bozen.jpg)
Wir laufen heute von der Talstation ins Zentrum zum Waltherplatz. Den Weihnachtsmarkt auf dem Waltherplatz hatten wir im letzten Berichtsteil besucht. Da Weihnachtsmärkte bei Sonnenschein nicht besonders stimmungsvoll sind, gibt es heute stattdessen ein Bild der Bozner Lauben aus der Altstadt.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-077Bozner-Lauben.jpg)
Schließlich machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Das Empfangsgebäude wurde 1859 eröffnet, seit einer Umgestaltung um das Jahr 1928 ist die Fassade geprägt von Halbsäulen, auch der markante Turm stammt aus dieser Zeit.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-078Bozen-Bahnhof.jpg)
Während wir auf der Hinfahrt am Vortag ungeplant mit einem Eurocity über den Brenner gefahren waren, ist es heute andersherum. Der Eurocity nach Norden fällt aus, und so fahren wir mit einem Flirt-Triebzug der Trenitalia zum Brenner. Wir treffen auf eines von zwei grünen Exemplaren in Südtirol, die als Werbebotschafter für Nachhaltigkeit unterwegs sind.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-079Trenitalia-Flirt-Bozen.jpg)
Auf dem nächsten Bild blicken wir bei der Ausfahrt aus Bozen nochmals hinauf zum Ritten, bevor der Zug dann erstmal in Kardaun- und Schlerntunnel verschwindet. Weiter verläuft die Strecke durch das Eisacktal in Richtung Brenner. Auf dem übernächsten Bild sind wir ein ganzen Stück nördlicher und höher im Eisacktal und es wird langsam wieder weiß…
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-080Fahrt-Rittner-Berg.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-081Fahrt-Eisacktal.jpg)
…bevor wir oben am Grenzbahnhof Brenner die Wettergrenze erreichen. Der Wegweiser zu den Personenzügen nach Innsbruck führt geradewegs ins Winterwunderland.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-082Brenner-Zuege-Innsbruck.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-083OeBB-Talent-Brenner.jpg)
Als S 3 in Richtung Innsbruck ist gerade ein Talent-Triebzug eingefahren. Uns erwarten nun eine fantastische Fahrt bei strahlendem Sonnenschein durch eine beeindruckende Winterlandschaft.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-084OeBB-Talent-innen.jpg)
Beim nächsten Bild blicken wir bei Lueg in das Wipptal. Am linken Talhang verläuft aufgeständert die Brennerautobahn, die Brennerbahn verläuft am rechten Hang. Unten fließt die Sill, die Bahnstrecke folgt dem Fluss bis nach Innsbruck.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-085Fahrt-Wipptal.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-086Fahrt-Brennerbahn.jpg)
Die Brennerautobahn prägt die Landschaft schon sehr, gegenüber sehen wir den Talübergang Obernberg. Beim übernächsten Bild sind wir am Haltepunkt Gries angekommen, er liegt auf 1.255 Meter über dem Meer.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-087Fahrt-Brennerbahn.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-088Haltepunkt-Gries.jpg)
Recht bekannt ist der Ort St. Jodok am Brenner, den die Brennerbahn in einer großen Kehre umrundet. Die Kirche ist dem heiligen Jodok geweiht, dem Patron der Pilger und Reisenden. Beim übernächsten Bild blicken wir vom Ausgang der Kehrschleife über die Dächer von Stafflach Richtung Süden, die Bahnstrecke liegt links oben in einem Tunnel.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-089Fahrt-St-Jodok.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-090Fahrt-Stafflach.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-091Fahrt-Brennerbahn.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-092Fahrt-Sillschlucht.jpg)
Nach etwa 40 Minuten endet die Fahrt im Hauptbahnhof von Innsbruck. Die nächste Fahrtmöglichkeit über den Arlberg ist ein Railjet nach Zürich. Wir wollen zwar eigentlich nach Bregenz – aber Hauptsache die Richtung stimmt. Das nächste Bild zeigt nicht exakt unseren Zug, denn der abgebildete vordere Zugteil endet in Innsbruck.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-093Einfahrt-Railjet-Innsbruck.jpg)
Die verschneite Arlbergstrecke kennen wir eigentlich schon von der Hinfahrt – diesmal nehmen wir uns aber das Fenster auf der anderen Seite vor und entdecken so neue Ausblicke. So wie beim nächsten Bild mit der Zisterzienserabtei Stift Stams im oberen Inntal.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-094Fahrt-Stift-Stams.jpg)
Beim nächsten Bild habe ich leider die Orientierung verloren. Normalerweise kann ich die Bilder anhand von Fahrplan und Zeitstempel geografisch einordnen, diesmal sitzen wir aber nicht im geplanten Zug, sondern in einem anderen erheblich verspäteten Zug, der zudem unterwegs auch nochmals länger stand. Es muss aber ziemlich weit oben am Arlberg sein.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-095Fahrt-Arlberg.jpg)
Auf der Westseite der Arlbergbahn geht es nun an der Nordflanke hinunter ins Klostertal, der Abschnitt ist geprägt von zahlreichen Lawinenschutzgalerien und weiteren Kunstbauten. Schließlich führt die Strecke auf dem Talboden nach Bludenz und weiter nach Feldkirch.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-096Fahrt-Klostertal.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-097Fahrt-Klostertal.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-098Fahrt-Vorarlberg.jpg)
Am Ende fehlen in Feldkirch wenige Minuten um die Tour wie geplant fortzusetzen. Wir fahren daher von Feldkirch direkt nach Hause – wobei es „fahren“ nicht ganz trifft: Konstanz ist nicht nur auf der deutschen Seite vom Bahnverkehr abgeschnitten, auch von der Schweiz aus verkehren keine Züge mehr. Und so endet unsere Bahntour tatsächlich mit einem Fußmarsch von Kreuzlingen nach Konstanz.
So abrupt möchte ich den Reisebericht aber nicht enden lassen und es wurmt mich schon, dass das geplante Abendprogramm nicht geklappt hat, ich hatte mich auch darauf gefreut. Den folgenden Teil hatte ich deshalb an einem anderen Adventswochenende nachgeholt. Und so steigen wir nun in Feldkirch fiktiv in die S 1 und fahren mit dem Cityjet durch Vorarlberg bis zur Endstation Bregenz Hafen.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-099OeBB-Cityjet-Feldkirch.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-100OeBB-Cityjet-innen.jpg)
An den Adventswochenenden pendelt das Passagierschiff Austria als „Weihnachtsschiff“ zwischen Bregenz und Lindau. Das Schiff wurde 1937 von den Österreichischen Bundesbahnen in Auftrag gegeben, mit dem Anschluss Österreichs ging das im Bau befindliche Schiff auf die Deutsche Reichsbahn über und wurde 1939 unter dem Namen Ostmark in Dienst gestellt. Nach nur zwei Fahrten wurde der Betrieb aufgrund der Treibstoffknappheit eingestellt und das Schiff überdauerte den Krieg im Tarnanstrich in den Häfen von Lindau und Bregenz. Um die Selbstversenkung zu verhindern, wurde die Ostmark kurz vor Kriegsende in einer Nacht- und Nebelaktion ins schweizerische Romanshorn gebracht. Seit 1946 ist das Schiff wieder unter dem Namen Austria unterwegs, es gilt als das Flaggschiff der österreichischen Bodenseeflotte.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-101Weihnachtsschiff-Austria-Bregenz.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-102Ausfahrt-Schiff-Bregenz.jpg)
Die Überfahrt dauert eine gute halbe Stunde. Zunächst verfolgen wir das Ablegen an Deck, dann schauen wir uns im Inneren des Schiffs um. Neben einer Krippenausstellung gibt es eine Modelleisenbahn. Zu sehen ist ein Abschnitt der Westrampe der Arlbergbahn von der Schanatobelbrücke bis zum heute aufgelassenen Bahnhof Hintergasse.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-103Weihnachtsschiff-Modellbahn.jpg)
Bis zur Einfahrt in den Hafen von Lindau wollen wir aber wieder an Deck sein, denn die illuminierten Bauwerke machen diese Etappe zu einem Erlebnis. Links sehen wir den einzigen Leuchtturm Bayerns, in der Bildmitte den Bayerischen Löwen. Beim übernächsten Bild blicken wir über das Hafenbecken zum Mangturm.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-104Hafeneinfahrt-Lindau.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-105Lindau-Hafen-Mangturm.jpg)
Mit der Lindauer Hafenweihnacht gibt es einen Weihnachtsmarkt zwischen Hafen und Altstadt. Auf dem nächsten Bild sehen wir das Alte Rathaus. Beim übernächsten Bild blicken wir über die Stände des Weihnachtsmarkts zum Mangturm. Er diente von 1180 bis 1856 als Leuchtturm.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-106Lindau-Altes-Rathaus.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-107Lindau-Hafenweihnacht-Mangturm.jpg)
Für die Rück- bzw. Weiterfahrt setzen wir wieder auf die Bahn, wir wählen dabei die Variante am schweizerischen Seeufer. Der ehemalige Hauptbahnhof heißt heute Lindau-Insel, das Empfangsgebäude wurde 1854 eröffnet.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-108Bahnhof-Lindau-Insel.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-109Bahnhof-Lindau-Insel-innen.jpg)
Hier treffen wir wieder auf einen österreichischen Zug, wir fahren mit dem REX 1 aber nur eine Station über den Bodenseedamm aufs Festland zum Bahnhof Lindau-Reutin.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-110OeBB-Cityjet-Lindau.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-111OeBB-Cityjet-innen.jpg)
Der neue Fernbahnhof Lindau-Reutin wurde 2020 mit der elektrifizierten Verbindung München-Zürich eröffnet, er ist Grenzbahnhof zu Österreich. Außerdem ist der Bahnhof Endpunkt der Linie S 7 der S-Bahn St. Gallen – und genau die haben wir auf dem Plan.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-112Bahnhof-Lindau-Reutin.jpg)
Zum Einsatz kommt ein GTW von Thurbo. Die Zugzielanzeige gibt den Zug als S 7 aus, im Fahrplan wird er bis St. Margrethen als REX geführt. Der Zug hält bis Rorschach nur in Bregenz und St. Margrethen, auf der weiteren Strecke nach Romanshorn bedient er alle Stationen.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-113Thurbo-GTW-Lindau-Reutin.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-114Thurbo-GTW-innen.jpg)
Beim nächsten Bild sind wir in Romanshorn angekommen, vom Bahnsteig aus fällt der Blick auf den Weihnachtsschmuck am Hafen. Von Romanshorn fahren wir mit der S 1 nach Kreuzlingen, auch dies ist wieder ein GTW von Thurbo. Mit 1 Stunde 28 Minuten von Lindau-Reutin nach Konstanz ist diese Verbindung sensationell schnell, das ist über die Strecke am deutschen Ufer nicht zu schaffen.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-115Romanshorn-Weihnachtsbaum-Hafen.jpg)
Der letzte Zug der Tour ist die S 14 von Kreuzlingen nach Konstanz. Ich hatte eigentlich nicht vor, diesen kurzen Abschnitt für den Reisebericht zu dokumentieren, denn GTW von Thurbo hatten wir ja nun schon zur Genüge in diesem Bericht.
Auf uns wartet jedoch eine kleine Überraschung, wir treffen hier nun auf einen der GTW, die früher für den Regionalverkehr Mittelland unterwegs waren. Nach der Übernahme in die Ostschweiz sind die Fahrzeuge am Innenraum durch abweichende Polster-, Wand- und Deckenfarben zu erkennen. Und spätestens beim Blick in den 2.Klasse-Endwagen wird der Unterschied deutlich.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-116Thurbo-GTW-Ex-RM-innen.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-117Thurbo-GTW-Ex-RM-innen.jpg)
Äußerlich wurden die Fahrzeuge an das Farbschema von Thurbo angepasst. Während sie im Mittelland mit roter Außenfarbe unterwegs waren, sind sie nun weiß und haben bunte Türen bekommen – daher ein letztes Bild nach der Ankunft in Konstanz.
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-118Thurbo-GTW-Ex-RM-Konstanz.jpg)
![[image]](https://www.bahnreiseberichte.de/131-Feldkirch-Ritten/131-119Weihnachtsschiff-Konstanz.jpg)
Zum Abschluss des weihnachtlichen Bilderreigens ein letztes Bild vom Konstanzer Hafen, damit sind wir nun aber wirklich am Ende angelangt.
Vielen Dank für das Interesse und fürs Mitkommen. Ich wünsche einen schönen zweiten Weihnachtstag und einen guten Start ins neue Jahr!
Viele Grüße
Tobias
PS: Meine früheren Reiseberichte gibt’s unter www.bahnreiseberichte.de.
--
"Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/