Über Arlberg und Brenner zum Rittner Christbahnl | 1/2 65 B (Reiseberichte)

TD, Sonntag, 24.12.2023, 13:55 (vor 818 Tagen)

Hallo zusammen,

auch in diesem Jahr möchte ich Euch auf eine (vor-)weihnachtliche Reise mitnehmen. Nachdem wir im letzten Jahr zwischen Schwarzwald und Lothringen unterwegs waren, stand in diesem Jahr das Rittner Christbahnl in Südtirol auf dem Wunschzettel. Die Tour fand am ersten Adventswochenende statt – ja, richtig, das war das Schneechaos-Wochenende.

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Am Freitagabend fahren wir von Konstanz nach Feldkirch in Vorarlberg. Am Samstag folgt die Etappe über Arlberg- und Brennerstrecke nach Bozen und weiter zur Rittner Schmalspurbahn. Eigentlich bevorzuge ich Rundfahrten, da aber sowohl Mittenwaldbahn als auch Vinschgaubahn wegen Schienenersatzverkehrs ausscheiden, fahren wir am Sonntag auf demselben Weg zurück nach Feldkirch und hängen anschließend eine Runde nach Lindau an.

Aufgrund des Schneechaos verlief die Tour anders als geplant und wir haben bis auf eine Ausnahme keinen der vorgesehenen Züge genutzt. Noch bevor die erste Schneeflocke gefallen war, hatten wir in Konstanz schon den ersten Anschluss verpasst, weil der seehas, den wir im Stadtgebiet genutzt hatten, verspätet war. Ich werde im folgenden Reisebericht nur den tatsächlichen Reiseverlauf beschreiben und auf einen Plan-Ist-Vergleich verzichten. Der Schlussteil mit dem Weihnachtsschiff hatte bei der Reise nicht geklappt, diesen habe ich an einem anderen Adventswochenende nachgeholt. Nun aber los!


Tag 1: Konstanz – Kreuzlingen – Romanshorn – Rorschach – Buchs - Feldkirch

Die Strecke von Konstanz nach Bozen lässt sich eigentlich gut an einem Reisetag bewältigen. Aus Bequemlichkeit wählen wir diesmal jedoch die Langschläfervariante und fahren am Freitagnachmittag schon eine erste Etappe, die Auswahl für eine Zwischenübernachtung ist auf Feldkirch gefallen. Von Konstanz fahren wir nach Kreuzlingen und entlang des schweizerischen Bodenseeufers über Romanshorn nach Rorschach. Auf den Strecken verkehren GTW von Thurbo. Stellvertretend zeigen wir den ersten GTW als S 14 von Konstanz nach Kreuzlingen.

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Streckenbilder gibt es am ersten Reisetag aufgrund der Dunkelheit nicht. Hier sind wir am weihnachtlich geschmückten Hafen von Romanshorn. Ein weiterer GTW bringt uns nach Rorschach, beim nächsten Bild sitzen wir dann schon in einem FV-Dosto, der als Interregio vom Bodensee ins Rheintal unterwegs ist. Wir fahren mit dem Zug von Rorschach bis Buchs.

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In Buchs gibt es einen knappen Umstieg auf die S 2 nach Feldkirch – so knapp, dass es nicht für ein Bild reicht und wir den Talent-Triebzug der ÖBB erst nach der Ankunft in Feldkirch ablichten können. Für etwa 9,5 Kilometer fahren wir durch das Fürstentum Liechtenstein. Die Strecke befindet sich im Eigentum der ÖBB. Es gibt nur unregelmäßigen Regionalverkehr zu den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag, das Projekt „S-Bahn FL-A-CH“ zum Ausbau von Strecke und Angebot wurde in einer Volksabstimmung abgelehnt.

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Den Abend verbringen wir in Feldkirch. Mit knapp 36.000 Einwohnern ist Feldkirch die zweitgrößte Stadt in Vorarlberg. Bekannt ist die Stadt für ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Unser erstes Ziel ist der Weihnachtsmarkt in der Marktgasse.

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Über der Altstadt von Feldkirch thront die Schattenburg. Die hochmittelalterliche Höhenburg gehört zu den besterhaltenen Burganlagen Mitteleuropas, sie wurde um das Jahr 1200 erbaut. Beim übernächsten Bild sind wir am Weihnachtsmarkt in der Neustadt. Anders als der Name erwarten lässt, handelt es sich um einen der ältesten Stadtteile. Und ja, wäre der Plan aufgegangen, wären wir früher hier gewesen, als der Weihnachtsmarkt noch geöffnet hatte.

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Aber wirklich einladend für einen Weihnachtsmarktbesuch ist das Wetter ohnehin nicht, der Regen geht nun zunehmend in Schnee über. Als wir später aus dem Hotelzimmer am Bahnhof auf die Gleise schauen, wird es langsam weiß.

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Es geht gleich weiter...

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Über Arlberg und Brenner zum Rittner Christbahnl | Fortsetz.

TD, Sonntag, 24.12.2023, 13:56 (vor 818 Tagen) @ TD

Tag 2: Feldkirch – Innsbruck – Bozen – Oberbozen – Klobenstein – Wolfsgruben – Oberbozen – Bozen – Oberbozen - Wolfsgruben

Am nächsten Morgen wiederholen wir den Blick aus dem Hotelfenster: es schneit weiterhin. Wenn man sich eine reizvolle Adventsreise ausmalt, denkt man vielleicht an eine verschneite Winterlandschaft. Heute scheint dieser Wunsch sogar in Erfüllung zu gehen.

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Feldkirch liegt an der Vorarlbergerbahn von Lindau nach Bludenz, der Bahnhof wurde von 1999 bis 2001 renoviert und die Bahnhofshalle modernisiert. Zitate im und am Bahnhof erinnern an die Literaten James Joyce, Stefan Zweig und Carl Zuckmayer, die besondere Beziehungen zu Feldkirch hatten.

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Die Anzeigetafel lenkt nun den Blick auf die Schattenseiten einer verschneiten Winterlandschaft: die Strecke über den Arlberg ist momentan gesperrt, Züge aus Richtung Innsbruck sind unbestimmt verspätet, am Bahnsteig steht ein Railjet mit Fahrtziel Wien, der hier vorzeitig endet. Der Zug des Folgetakts wird offenbar woanders zurückgehalten und wird später ebenfalls auf Ausfall gesetzt.
Nur gut, dass wir nicht mit dem Railjet fahren wollen. Bei der Reiseplanung war ich auf eine Sonderfahrt von Pro Bahn Vorarlberg gestoßen, die zufällig am richtigen Tag mit passender Uhrzeit und Richtung angeboten wurde. Zu Nostalgiefahrten habe ich ein gespaltenes Verhältnis, aber ein historischer Elektrotriebwagen hat dann doch mein Interesse geweckt.

Es klingt kurios, während reihum die Züge ausfallen und sich gestrandete Reisenden im Bahnhof und auf dem Bahnsteig sammeln, rollt der Sonderzug pünktlich an den Bahnsteig. Der Zug kommt aus Lochau-Hörbranz und ist auf Tagesausflug zu den Christkindlmärkten in Innsbruck, wir werden ihn jedoch nur auf der Hinfahrt nutzen.

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Gut, zaubern kann die Besatzung des Triebwagens natürlich auch nicht. Der Zug fährt nur so weit als möglich der Streckensperre entgegen und steht dann längere Zeit in Bludenz, um dort die Aufhebung der Streckensperrung abzuwarten. Und so haben wir immerhin einen Sitzplatz im Warmen mit Bewirtung durch das Zugpersonal.
Nach etwa einer halben Stunde können wir die Fahrt fortsetzen, wir befahren jetzt die tief verschneite Arlbergbahn. Es geht hinauf zum Arlberg, der Scheitelpunkt der Arlbergbahn liegt auf 1.311 Meter über dem Meer.

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Beim nächsten Bild passieren wir den Bahnhof von Strengen. Wir sind nun schon auf Talfahrt auf der Ostrampe der Arlbergbahn, wir sind sind hier auf einer Höhe von gut 1.000 Meter über dem Meer. Beim übernächsten Bild sehen wir den Ort Strengen mit der Pfarrkirche St. Martin.

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Während wir durch das Stanzer Tal Richtung Landeck fahren, wird bekannt, dass eine zweite Streckensperrung auf der Arlbergbahn noch immer besteht. Am Bahnhof Imst-Pitztal gibt es daher die nächste Zwangspause. Die Zeit nutzen wir, um uns den Triebwagen von außen anzusehen.

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Der ET 10.104 war ursprünglich ein Dieseltriebwagen, er wurde 1935 in Ammendorf bei Halle gebaut und war zunächst von Landau aus in der Pfalz eingesetzt, später um Nürnberg. Nach der Ausmusterung durch die Bundesbahn kam er zur Montafonerbahn in Österreich und wurde auf Elektroantrieb umgebaut. 2007 endete der Einsatz im Regelbetrieb der Montafonerbahn. Der Verein Pro Bahn Vorarlberg hielt das Fahrzeug anschließend in betriebsfähigem Zustand und übernahm den Triebwagen 2022. Die Farbgebung entspricht dem Aussehen in den 1980er Jahren.

Am Bahnsteig steht ein Regionalzug der ÖBB, für deren Fahrgäste besteht ein Schienenersatzverkehr. Nach einer halben Stunde wird die Strecke freigegeben und wir können die Fahrt fortsetzen.

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Für einige Kilometer führt die Strecke direkt am Inn entlang, dann weitet sich das Inntal, die letzte Etappe verläuft auf dem Talboden nach Innsbruck.

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Im Hauptbahnhof Innsbruck füllen wir den Reiseproviant auf, dann soll es weitergehen Richtung Brenner. Eine S-Bahn zum Brenner wird kurzfristig auf Ausfall gesetzt, die Anzeigetafel weist einen Folgetakt eine Stunde später aus, während eine Ansage die wartenden Fahrgäste auf eine Verbindung zwei Stunden später verweist. Währenddessen kündigt die App einen verspäteten EC in Richtung Italien an.

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Und tatsächlich fährt wenig später ein sehr leerer EC zum Brenner und weiter nach Italien ab – auch gut! Keine Ahnung, wo der herkommt, aus München jedenfalls nicht, denn dort ist der Verkehr seit der Nacht eingestellt.

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Auf der ebenfalls tief verschneiten Brennerbahn geht es nun in den Süden. Der Scheitelpunkt der Brennerbahn liegt ein paar Meter höher als der der Arlbergbahn, er befindet im Bahnhof Brenner auf 1.371 Meter Seehöhe, er ist gleichzeitig der höchste Punkt im Normalspurnetz der ÖBB.

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Am Brennersee kurz vor der Grenze herrscht tiefster Winter. Am Brenner verläuft jedoch nicht nur eine Staatsgrenze, sondern auch eine Wetterscheide. Südlich des Alpenhauptkamms…

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…wird die Schneedecke schnell dünner. An den Hängen des Eisacktals ist es anfangs noch etwas weiß, auf dem Talboden hingegen liegt kaum Schnee. Wenig später bei Albeins am Südrand des Brixner Talkessels (übernächstes Bild) scheint es fast schon unwirklich, dass wir zuvor im Schneechaos festsaßen.

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Nach der Ankunft in Bozen holen wir ein Bild des Zugs nach…

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…dann laufen wir zur Talstation der Rittner Seilbahn unweit des Bahnhofs. Unser Ziel sind die Orte auf dem Hochplateau des Ritten. Bis 1966 führte eine Zahnradbahn von Bozen auf den Ritten, sie wurde durch eine Seilbahn ersetzt. Seit 2009 gibt es die heutige Dreiseilumlaufbahn, sie ist in den Verkehrsverbund Südtirol integriert und dient neben Touristen auch Pendlern und Anwohnern als Transportmittel.

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In 12 Minuten bringt uns die Seilbahn aus dem Talkessel hinauf nach Oberbozen. Die Seilbahn hat eine Länge von gut 4,5 Kilometern, sie überwindet dabei 950 Höhenmeter. Beim übernächsten Bild blicken wir aus der Gondel auf die Bergwelt der Dolomiten.

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Die Bergstation der Seilbahn ist in Oberbozen. Von der Bahn, die früher von Bozen hier heraufführte, ist ein Adhäsionsabschnitt auf dem Hochplateau erhalten geblieben. Auf dem Abschnitt von Oberbozen bis Klobenstein verkehrt normalerweise die Rittner Bahn. Zur Adventszeit verwandelt sich die Schmalspurbahn zum „Rittner Christbahnl“. In drei Orten gibt es Christkindlmärkte, die mit der Bahn verbunden werden.

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Der erste Christkindlmarkt ist direkt zwischen Bergstation der Seilbahn und dem Bahnhof der Rittner Bahn in Oberbozen. Ganz dem Motto angepasst präsentieren sich die Hütten als „Rittner Bahnl“.

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Mit dem nächsten Zug der Rittner Bahn fahren wir nach Klobenstein. Die Strecke dorthin ist etwa 5,5 Kilometer lang, es handelt sich um eine Meterspurbahn.

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Die Strecke verläuft auf etwa 1.200 Metern über dem Meer, hier oben liegt eine dünne Schneedecke. Während der Fahrt über das Hochplateau geht der Blick zu den Berggipfeln der Region und hinab ins Etschtal.

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Nach einer Fahrzeit von einer Viertelstunde ist die Endstation Klobenstein erreicht. Der Hauptort der Gemeinde Ritten verfügt über ein schmuckes Empfangsgebäude. Auch hier gibt es einen kleinen Christkindlmarkt, er liegt unten im Ortszentrum.

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Auf dem Weg zum Christkindlmarkt kommen wir an der Sankt-Antonius-Kirche vorbei, sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut, als sich der Ort zu einem beliebten Ziel für viele Sommerfrischler entwickelte.

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Schließlich treten wir die Rückfahrt an. Die Rittner Bahn fährt am Nachmittag im Halbstundentakt – und anders als das Bild vielleicht vermuten lässt – sind die Züge gut gefüllt. Darunter viele Besucherinnen und Besucher, die von der Kombination aus Seilbahn, Schmalspurbahn und beschaulichen dörflichen Weihnachtsmärkten angezogen werden.

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Diesmal fahren wir nur bis zum Haltepunkt Wolfsgruben. Auch hier gäbe es einen kleinen Christkindlmarkt, den schaffen wir aus Zeitgründen aber nicht mehr, da machen sich jetzt doch die Wintereskapaden vom Vormittag bemerkbar.

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Der Halt in Wolfsgruben hat einen banalen Grund, hier wartet ein Hotelzimmer auf uns. Wolfsgruben ist kein geschlossener Ort, sondern vielmehr eine Ansammlung verstreuter Gebäude, irgendwo da unten liegt unser Hotel.

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Nachdem wir das Gepäck losgeworden sind, stellt sich die Frage: Abendessen im Hotel oder Nutzung der RittenCard, die alle Übernachtungsgäste erhalten und freie Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel Südtirols inklusive der Rittner Schmalspurbahn und der Rittner Seilbahn bietet? Die Antwort gibt das nächste Bild…

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Wir fahren mit der Rittner Bahn nach Oberbozen und steigen dort in die Seilbahn nach Bozen. Eine Nachtfahrt mit der Seilbahn hinab in die hell erleuchtete Stadt hat durchaus ihren Reiz.

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Durch die Altstadt laufen wir zum Weihnachtsmarkt am Waltherplatz. Auf dem nächsten Bild sehen wir den Bozner Dom Maria Himmelfahrt. Der gotische Dom wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut.

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Die Rittner Seilbahn verkehrt tagsüber im 4-Minuten-Takt, abends alle 6 Minuten und dann noch mit zwei fahrplanmäßigen Fahrten um 22:15 Uhr und 22:45 Uhr. Die Gondeln bieten Platz für 30 Personen. Der Ansturm der Tagesgäste ist jetzt vorbei, wir können ohne Warteschlange einsteigen.

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Wir lassen nun den Trubel der Großstadt hinter uns und entschweben in Richtung Oberbozen. Dort wird gerade der letzte Glühwein ausgetrunken, die „Wagen“ des Weihnachtsmarkts sind längst geschlossen.

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Die Rittner Bahn verkehrt an Werktagen von 6 bis 23 Uhr, sonntags ab 7 Uhr. Bei unserem Besuch begegnen uns nur die vier von der Trogenerbahn übernommenen Triebzüge. Nummer 24 ist das jüngste Exemplar, es wurde 1977 von Schindler Waggon gebaut und kam 2009 nach Südtirol. Bei unserem ersten Besuch 2017 hatten wir einen Esslinger Triebwagen angetroffen (zum Reisebericht).

Die Region ist zweisprachig, wir fahren mit dem Christbahnl von Oberbozen nach Wolfsgruben, genauso geht es aber auch mit dem Trenatale von Soprabolzano nach Costalovara.

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In Wolfsgruben/Costalovara endet nun der Reisebericht für den ersten und zweiten Reisetag, das letzte Bild zeigt das spätbarocke Kirchlein St. Josef aus den Jahren 1726/29.

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In den nächsten Tagen folgt der zweite Teil mit der Rückfahrt an den Bodensee.

Ich wünsche frohe Weihnachtstage!

Viele Grüße

Tobias

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Kommentar und Danksagung

Tobs, Region Köln/Bonn, Sonntag, 24.12.2023, 15:44 (vor 818 Tagen) @ TD

Es klingt kurios, während reihum die Züge ausfallen und sich gestrandete Reisenden im Bahnhof und auf dem Bahnsteig sammeln, rollt der Sonderzug pünktlich an den Bahnsteig. Der Zug kommt aus Lochau-Hörbranz und ist auf Tagesausflug zu den Christkindlmärkten in Innsbruck, wir werden ihn jedoch nur auf der Hinfahrt nutzen.

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... Genau aus diesem Grund stehe ich der Ausmusterung dieser bewährten, alten Züge sehr kritisch gegenüber. Im Ernstfall zeigt sich doch immer wieder, dass sie ihren neumodischen, von IT strotzenden, Nachfolgern überlegen sind. So vermisse ich bereits heute die AM 62-79 in Aachen. Sicherlich würden Ingenieure auch hinsichtlich fehlender Barrierefreiheit eine Lösung finden. Naja, es ist Weihnachten, da darf ja sicherlich Wünsche äußern. In diesem Sinne, wünsche ich ein frohes solches.

PS: Danke für den schönen Bericht, TD. Dass muss in zweisprachigen Regionen, in denen sich die Kulturen vermischen und ergänzen, noch einmal etwas ganz anderes sein (« Ça ouvre l'esprit. »).

Über Arlberg und Brenner zum Rittner Christbahnl | 1/2 65 B

brandenburger, Perleberg, Dienstag, 26.12.2023, 13:52 (vor 816 Tagen) @ TD
bearbeitet von brandenburger, Dienstag, 26.12.2023, 13:55

In Buchs gibt es einen knappen Umstieg auf die S 2 nach Feldkirch – so knapp, dass es nicht für ein Bild reicht und wir den Talent-Triebzug der ÖBB erst nach der Ankunft in Feldkirch ablichten können.

Hallo,

was ist das für ein Gedicht links an der Wand?

Vielen Dank für den wie immer spannenden Reisebericht!

Edit: Ich hätte mal weiterlesen sollen.
Zitate im und am Bahnhof erinnern an die Literaten James Joyce, Stefan Zweig und Carl Zuckmayer, die besondere Beziehungen zu Feldkirch hatten.

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