BOP 5b: Vom Männlichen zum Niederhorn [m49B] (Reiseberichte)
Die letzte Folge endete in der Bergstation der Luftseilbahn Wengen-Männlichen, mit der es nun bergab geht.
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01 Abfahrt aus der Station, die aus Platzgründen eine verschiebbare Plattform zum Einsteigen hat,
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02 und Blick auf die Stelle vom vorletzten Bild der letzten Folge, an der nun ein Wengen-Shuttle im Bahnhof Allmend steht.
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03 Nach einer Stütze direkt unterhalb der Bergstation folgt ein einziges enormes Spannfeld bis Wengen,
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04 das ich hier erreiche.
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05 Ein kleiner Fußmarsch durch den Ort führt mich zum Bahnhof, in dem ich die letzte WAB immerhin deutlich verpasst habe. So kann ich noch ein wenig in der Sonne braten
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06 und die Baustelle von Gleis 1 für das Wengen-Shuttle begutachten.
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07 Das steht noch an derselben Stelle, an der nun unser Zug runterkommt.
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08 Noch eine Etage,
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09 dann kommen wieder die beiden schön nicht ausgeblichenen 146/147 pünktlich an, die gar nicht so voll sind wie befürchtet.
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10 Den Gegenzug bildet wieder die Garnitur von heute früh, die 5min Verspätung mitbringt.
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11 Neben einer Menschentraube sehe ich hinter uns noch einen der Rangiertraktoren mit einigen Bauarbeitern drin, die wohl gerade Mittagspause im Ort hatten und nun wieder an ihren Einsatzort fahren.
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12 Diese Fotostelle fehlte mir am Morgen noch.
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13 In Wengwald kommt der Bauzug nochmal nah an uns ran.
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14 Hier vorne stehen acht Haltetafeln für jede erdenkliche Kombination aus 1-2x Bhe4/8 (als Dtw bezeichnet), 1-2x Pano, jeweils mit oder ohne BDt.
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15 Die längste Garnitur muss bis an den Tunnel ran stehen.
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16 Den Hang entlang geht es runter,
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17 wo hier gebaut wird und uns damit vermutlich der Nachzug verlässt. Die Ausweiche dürfte es aber schon "immer" gegeben haben, denn früher sind sich hier die Züge planmäßig begegnet.
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18 Vermutlich muss fürs Wengen-Shuttle aber irgendwas angepasst werden.
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19 Nochmal der Wanderweg von unten, wo man gut dessen Steigung sieht.
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20 Dann erreichen wir Lauterbrunnen, wo trotz unserer Verspätung die BOB noch nicht da ist - was ist da denn heute bloß los?
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21 Das ist wohl ein seltenes Bild - links +8, rechts +5.
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22 Diese Fotostelle ist nun in der Sonne.
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23 Mit noch +7 erreichen wir Zweilütschinen, wo kein Grindelwaldteil steht. Ist der etwa noch später?
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24 Nach einem schnellen Blick in dessen Richtung geht es jedenfalls ohne ihn weiter
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25 nach Wilderswil
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26 und Interlaken Ost.
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27 Dort steht dann doch schon der Grindelwaldteil - ausnahmsweise mal wieder ein komplett normal gereihter. Der hat also nicht auf uns gewartet, sondern ist alleine vorgefahren, damit seine Fahrgäste entspannt umsteigen können. Wir konnten so aufgrund nur weniger Einsteiger an den beiden gemeinsamen Halten noch eine weitere Minute aufholen, sodass man den IC, der in einer Minute planmäßig fährt, wohl auch noch bekommt. Ich gehe zumindest stark davon aus, dass der kurz wartet, da er bis Spiez eh etwas Puffer hat. Aber das war trotzdem eine typisch Schweizer Aktion - in Deutschland wäre man überhaupt nicht auf so eine Idee gekommen. Da hätte der Grindelwaldteil auf uns alleine schon deshalb warten müssen, weil kein zusätzlicher Lokführer bereit gewesen wäre, und dann hätten alle in Interlaken den Anschluss verpasst. Oder der Grindelwaldteil hätte erst gewartet, wäre dann aber 1min vor Ankunft des Lauterbrunnenteils in Zweilütschinen doch abgefahren und der Lauterbrunnenteil hätte ne Pofallawende gemacht mit katastrophalen Folgen für alle Anschlüsse und die Auslastung im nächsten Takt.
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28 Genug spekuliert, nebenan ist heute eine Hälfte des zb-Adlers durch einen Fink ersetzt. Da gibt es also auch Probleme mit dem Rollmaterial.
Ich fahre aber nun mit dem Bus der Linie 21 weiter, der rechts des Thunersees bis Thun fährt. Das tat früher mal eine Straßenbahn, weshalb er auch immer noch von den Verkehrsbetrieben Steffisburg-Thun-Interlaken (STI) betrieben wird. Nach der Tram fuhr erst ein Trolleybus, nun ein normaler. Und der wird richtig voll.
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29 Erfreulicherweise steigen fast alle Fahrgäste in Unterseen bzw. bei einem Campingplatz direkt dahinter aus, sodass ich rechtzeitig zum Erreichen des Seeufers einen Fensterplatz bekomme.
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30 Bei der Haltestelle Beatenbucht, die mitten im Nirgendwo liegt, steige ich um in die Standseilbahn nach Beatenberg. Zu meiner positiven Überraschung steige ich komplett alleine aus dem Bus aus und gehe zur Talstation, an der es zwei Wege gibt: Einen mit Drehkreuz für alle mit Ticket und einen zu einem Schalter für diejenigen ohne. Da ich wieder mal nicht durchs Drehkreuz komme, gehe ich zum Schalter, wo ich 5min lang ignoriert werde und dann einfach durchgehe in die Bahn - schließlich habe ich ja auch ein gültiges Ticket, mit dem ich nur nicht durch das Drehkreuz käme.
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31 Mit 2 Personen fahren wir nun bergauf, der entgegenkommende Wagen ist nur wenig voller.
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32 In der Bergstation muss man dann in Richtung Niederhorn wieder umsteigen in eine Seilbahn.
Und das ist eine sehr besondere. Es handelt sich nämlich um eine Gruppen-Umlaufbahn, bei der im Gegensatz zu Pendelbahnen relativ kleine Gondeln im Kreis umlaufen, aber im Gegensatz zu normalen Umlaufbahnen diese in den Stationen nicht vom Seil getrennt werden können. Deshalb ordnet man sie in mehreren Gruppen an, sodass die Bahn nicht alle 10m halten oder auf der ganzen Strecke extrem langsam fahren muss. Bei dieser Bahn gibt es vier Dreiergruppen, wobei die Kabinen zum Erreichen der gewünschten Kapazität so groß sind, dass es zusätzlich zum Zugseil zwei Tragseile gibt. Bei Pendelbahnen mit Kabinen bis zu 200 Leuten ist das üblich, bei Umlaufbahnen doch ziemlich selten - hier sind es offiziell 17er-Kabinen, aber es ist mir ein absolutes Rätsel, wie da mehr als 10 Leute reingehen sollen. Auf jeden Fall sind sie viel kleiner als die 10er der GGM. Jedenfalls waren diese Besonderheiten am Ende wohl auch der Ausschlag dafür, dass ich diese Tour mitnehmen wollte. Dafür muss ich aber nun erstmal warten, denn von irgendwo her ist eine riesige Meute an Leuten gekommen und steht vor mir an. Für eine Richtung braucht die Bahn dabei ungefähr 15min, wobei wegen der 4 Gruppen einmal in der Mitte gehalten wird. Exakt in der Mitte der Bahn gibt es daher auch eine Zwischenstation. Nachdem 2 Gruppen durch sind, komme ich in die dritte gerade so noch rein - hinter mir steht immer noch niemand Weiteres an, da hatte ich also extrem Pech mit der Ankunftszeit. Leider kann ich auch nur noch in die mittlere der drei Kabinen, dafür gibt es hier wieder kein zwingendes Drehkreuz.
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33 Noch aus der Station hat man einen guten Blick auf den Niesen, den ich so heute nicht mitnehmen kann.
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34 Schreckhorn und Dreigestirn kommen danach schnell raus,
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35 davor die Schynige Platte bzw. die Mittelstation der SPB in Burglauenen.
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36 In der Mittelstation sieht man auch schön, wie die Kabinen sehr ungewöhnlich an zwei Armen aufgehängt sind. Die Türöffnung funktioniert dabei über eine Schiene unter der Kabine, die einen Hebel hin- und zurückdrückt.
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37 Nochmal der Blick auf das Dreigestirn und vor dem Eiger den Männlichen,
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38 von dem aus man vorhin schon das Lütschinental sah. Dann erreichen wir die Bergstation und ich gehe zügig die paar Meter zum Gipfel hoch.
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39 Im Nordwesten liegt Thun,
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40 im Nordosten das Justistal mit sehr interessanten Straßenverläufen. Statt einer "Hochstraße" führt zu jedem Haus eine eigene Serpentinenkette.
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41 Das Berner Oberland ist natürlich weiterhin sichtbar
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42 und darunter Interlaken.
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43 Zoom auf den Ort.
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44 Im Osten sieht man von hier deutlich, dass das Brienzer Rothorn der höchste Berg der Kette ist und tatsächlich sogar in der gesamten Gruppe der Emmentaler Alpen.
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45 Zurück zur Seilbahn, deren Bergstation noch eine Besonderheit aufweist: Hier oben ist die Abspannung des Zugseils, für das die Länge der gesamten Seilschlaufe natürlich anpassbar sein muss. Bei allen heute normalen Bauformen wird dafür das Seil irgendwohin umgelenkt, aber bei einer fix geklemmten Umlaufbahn müssen die Kabinen ja auch die Spannstelle passieren. Dafür werden die Tragseile vor der verschiebbaren Umlenkung nach oben geleitet, sodass die Kabinen für ein paar Meter nur vom Zugseil getragen werden. Insgesamt war ich hier oben so schnell, dass ich nur eine Gruppe weiter gewandert bin. Wieder mal vorbei am Drehkreuz, wobei ich dieses Mal immerhin einem Mitarbeiter mein Ticket zeige, kann ich entspannt in die vorderste Kabine.
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46 Von der aus sieht man die Mittelstation, die vor allem ein großes Fahrrad- und Rollerlager beherbergt. Die kann man hier ausleihen und bis Beatenberg fahren, und dann wird bei wenig Andrang eine Kabine mit den zurückgegebenen Fahrzeugen gefüllt und hier wieder geleert.
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47 Weitere 10min später bin ich wieder unten und fahre von hier nicht mit der Standseilbahn weiter, sondern mit dem Bus der Linie 101, den ich natürlich um genau 20min verpasst habe - gerade meine Wartezeit vorhin. Der nächste kommt erst in 40min, danach gibt es dann nach einer Pause am frühen Nachmittag wieder 30min-Takt. So kann ich noch ein Wenig dem Treiben zuschauen und erstaunt feststellen, wie viele Leute mit den Leihfahrzeugen ankommen. Für die gibt es neben der Bushaltestelle einen Aufzug in die Station, dessen Eingang dauerhaft komplett zugeparkt ist. Als einer mit seinem privaten Fahrrad hoch will, gibt es kein Durchkommen und er trägt es dann doch die Treppe hoch.
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48 Im Bus hat man dann einen schönen Blick auf Beatenberg
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49 und Interlaken/Unterseen, das ich bereits um 15:52 erreiche. Nichtsdestotrotz mache ich Feierabend, denn morgen kommt der zweite Grund, aus dem ich den Urlaub hier mache, und dafür will ich natürlich fit sein.