Metronom LG-HH (Allgemeines Forum)
Ludo, Niedersachsen, Montag, 21.06.2010, 20:26 (vor 5791 Tagen)
Moin an alle,
mir wurde berichtet, dass der Metronom zwischen Lüneburg und Hamburg, oder sogar zwischen Uelzen und Hamburg, angeblich alle 30 Minuten fahren soll (das bezieht sich nicht auf den MEr).
Jedenfalls kann ich mir das aufgrund der stark ausgelasteten Trasse zwischen Lüneburg und Hamburg kaum vorstellen, andererseits wäre die Nachfrage mit Sicherheit gegeben. Oder soll der MEr womöglich bis Uelzen verlängert werden?
Weiß jemand mehr?
Metronom LG-HH
br120fanboy, Montag, 21.06.2010, 20:40 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
Die MEr fahren doch von Hamburg HBF bis Uelzen oder irre ich mich und dann besteht anschluss an den ME richtung Göttingen
gruß marvin
Metronom LG-HH
Jogi, Montag, 21.06.2010, 21:28 (vor 5791 Tagen) @ br120fanboy
Die MEr fahren doch von Hamburg HBF bis Uelzen oder irre ich mich und dann besteht anschluss an den ME richtung Göttingen
Ja, da irrst Du dich ;)
Kurz was Geschichtliches: Als die metronom Eisenbahngesellschaft die Ausschreibung der RE-Züge Bremen - Hamburg (Hbf) - Uelzen gewonnen hat, hat sie ihr Produkt sinnigerweise "metronom" genannt. Ein par Jahre später wurden ihr dann auch die RB Leistungen Rotenburg - Hamburg - Winsen (- Lüneburg) zugesprochen. Um diesen Unterschied hervorzuheben, hat man kurzerhand die Produktpalette um den "metronom regional" erweitert.
Oder um es kurz zu machen: ME ~ RE & MEr ~ RB. Alle Klarheiten soweit beseitigt? ;)
Die MEr-Züge verkehren zwischen Lüneburg, Winsen und Hamburg-Harburg; in der HVZ werden sie zum Hbf durchgebunden. Selbiges gilt sinngemäß für die Züge Rotenburg - Hamburg. Die ME fahren zwischen Uelzen und Hamburg Hbf (dort wenden sie meistens auf die Züge gen Bremen) - und dann natürlich noch zwischen Uelzen und Göttingen.
Grüße, Jogi
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 21:34 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
Danke für die Aufklärung. Wie gut, dass man ein "r" nicht mit "rapid" verwechseln kann ;)
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
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Metronom LG-HH
Jogi, Montag, 21.06.2010, 21:40 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Danke für die Aufklärung. Wie gut, dass man ein "r" nicht mit "rapid" verwechseln kann ;)
Wäre der Metronom dann auf einen 8/8-Takt eingestellt? *scnr*
Gibt's sowas überhaupt?
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
Einige sind durchgebunden; normalerweise muss man umsteigen (20 min Umsteigezeit).
Jogi
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 21:46 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
Danke für die Aufklärung. Wie gut, dass man ein "r" nicht mit "rapid" verwechseln kann ;)
Wäre der Metronom dann auf einen 8/8-Takt eingestellt? *scnr*
Gibt's sowas überhaupt?
Na klar - bei der Flachstelle bei genau 97 km/h ;)
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
Einige sind durchgebunden; normalerweise muss man umsteigen (20 min Umsteigezeit).
Danke!
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Metronom LG-HH
Ludo, Niedersachsen, Montag, 21.06.2010, 21:49 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
Ja, muss er in der Regel. Mo-Sa gibt es zwischen Göttingen und Hamburg nur einen durchgehenden Zug (Abfahrt Gö 18:10, Ankunft HH-Altona 22:17). Sonntags gibt es dann einen um 08:10 und um 09:07 (bis HH-Hbf) sowie in der Gegenrichtung einen HH-Hbf ab 14:57 - Gö an 18:49. Vereinzelt muss nicht in Uelzen, sondern in Hannover umgestiegen werden.
Gründe dafür gibt es viele:
1. In Uelzen ist der Hauptsitz von Metronom, wo auch die Züge abgestellt, gereinigt usw. werden
2. In Göttingen ankommenden Metronom-Züge werden nie ausgesetzt (außer spät abends), sondern fahren immer sofort zurück nach Uelzen.
3. Die Zuglänge: Zwischen Uelzen und Hamburg werden längere ME-Züge eingesetzt (meistens 9 Wagen glaub ich) als auf der Strecke nach Göttingen (6 Wagen). Die langen Züge werden vor allem auf dem Streckenabschnitt zwischen Lüneburg und Hamburg benötigt, wohingegen auf der Strecke zwischen Uelzen und Göttingen mehr als 6 Wagen aufgrund der Bahnsteiglängen der Unterwegshalte nicht möglich sind.
4. Der Metronom nach Göttingen und der nach Hamburg müssen sich in Uelzen meistens ein Gleis teilen, obwohl deren Abfahrt nur 9 Minuten versetzt erfolgt.
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 21:54 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
Auch Dir ein Danke! :)
3. Die Zuglänge: Zwischen Uelzen und Hamburg werden längere ME-Züge eingesetzt (meistens 9 Wagen glaub ich) als auf der Strecke nach Göttingen (6 Wagen). Die langen Züge werden vor allem auf dem Streckenabschnitt zwischen Lüneburg und Hamburg benötigt, wohingegen auf der Strecke zwischen Uelzen und Göttingen mehr als 6 Wagen aufgrund der Bahnsteiglängen der Unterwegshalte nicht möglich sind.
Sind die durchgehenden Züge dann mit 6 Wagen?
9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
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Metronom LG-HH
fabs, Braunschweig, Montag, 21.06.2010, 21:59 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von fabs, Montag, 21.06.2010, 22:17
9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
Es sind nur 8! Aber das hatten wir neulich hier schon mal...Was in NRW jahrelange Planungen braucht, wird in Niedersachsen einfach gemacht:
ME Hamburg - Uelzen: von 6 auf 8 Wagen
ME Hamburg - Bremen: von 6 auf 8 Wagen
RE Hannover - Norddeich: von 5 auf 6 Wagen
RE Hannover - Braunschweig: von 5 auf 6 Wagen (nur HVZ)
ME Uelzen - Göttingen: von 5 auf 6 Wagen (nur wenige Wochen nach Abzug der IC aus dem Leinetal gings los)
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:08 (vor 5791 Tagen) @ fabs
Hallo fabs,
ja ich weiss, dass wir das neulich schon mal hatten. Aber jede mal bin ich aufs neue gefrustet wenn ich sehe, dass andere "Gebiete" das hinbekommen. Es sind ja nicht nur die zu kurzen Züge, die hier Probleme schaffen.
Steigen denn in Uelzen viele Fahrgäste von dem MET aus Hamburg in den nach Hannofer um (und umgekehrt)? (Großveranstaltungen ebenfalls ausgeschlossen)
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Metronom LG-HH
fabs, Braunschweig, Montag, 21.06.2010, 22:20 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Steigen denn in Uelzen viele Fahrgäste von dem MET aus Hamburg in den nach Hannover um (und umgekehrt)? (Großveranstaltungen ebenfalls ausgeschlossen)
Kurz und präzise: JA, "gefühlt" alle. Aber die große Mehrheit wird es wohl schon sein.
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Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Metronom LG-HH
cyberle, Düsseldorf, Montag, 21.06.2010, 22:00 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Auch Dir ein Danke! :)
3. Die Zuglänge: Zwischen Uelzen und Hamburg werden längere ME-Züge eingesetzt (meistens 9 Wagen glaub ich) als auf der Strecke nach Göttingen (6 Wagen). Die langen Züge werden vor allem auf dem Streckenabschnitt zwischen Lüneburg und Hamburg benötigt, wohingegen auf der Strecke zwischen Uelzen und Göttingen mehr als 6 Wagen aufgrund der Bahnsteiglängen der Unterwegshalte nicht möglich sind.
Sind die durchgehenden Züge dann mit 6 Wagen?9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
Dafür hast du in NRW einen Takt mit verschiedenen Linien. Zwischen Donauwörth und München gibt es frühs einen Zug mit 10 Dostos und 2 Loks auch nur deßhalb weil der Takt einfach nicht so vorhanden ist.
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:05 (vor 5791 Tagen) @ cyberle
bearbeitet von Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:05
9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
Dafür hast du in NRW einen Takt mit verschiedenen Linien. Zwischen Donauwörth und München gibt es frühs einen Zug mit 10 Dostos und 2 Loks auch nur deßhalb weil der Takt einfach nicht so vorhanden ist.
Wenn wir diesen Takt nicht hätten, müssten die Züge aus mindestens 14 Doppelstockwagen bestehen ;)
Hoher Takt hin oder her - die Züge sind noch immer zu kurz! Und das ist ja das Ausschlaggebende.
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Metronom LG-HH
cyberle, Düsseldorf, Montag, 21.06.2010, 22:10 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
Dafür hast du in NRW einen Takt mit verschiedenen Linien. Zwischen Donauwörth und München gibt es frühs einen Zug mit 10 Dostos und 2 Loks auch nur deßhalb weil der Takt einfach nicht so vorhanden ist.
Wenn wir diesen Takt nicht hätten, müssten die Züge aus mindestens 14 Doppelstockwagen bestehen ;)Hoher Takt hin oder her - die Züge sind noch immer zu kurz! Und das ist ja das Ausschlaggebende.
Das ist wieder diese Geschichte. Würde man den RE 1 um 16 Uhr in beiden Richtungen auf 20 Wagen erweitern würde dieder trotzdem zu voll da die Fahrgäste die mittlerweile auf andere Züge umgestiegen sind und z.B. mit der Sbahn bis Benrath oder Duisburg fahren dann wieder den RE nutzen würden :-)
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:28 (vor 5791 Tagen) @ cyberle
Hoher Takt hin oder her - die Züge sind noch immer zu kurz! Und das ist ja das Ausschlaggebende.
Das ist wieder diese Geschichte. Würde man den RE 1 um 16 Uhr in beiden Richtungen auf 20 Wagen erweitern würde dieder trotzdem zu voll da die Fahrgäste die mittlerweile auf andere Züge umgestiegen sind und z.B. mit der Sbahn bis Benrath oder Duisburg fahren dann wieder den RE nutzen würden :-)
Aber was sagt uns das? Der Zug ist attraktiver als sein Angebot!
Dass ausgerechnet die Züge um 16:xx Uhr sehr voll sind ist ja nicht nur beim RE 1 so. Und voll ist der Zug eigentlich fast immer. Es ist ja auch der einzige durchgehende Zug (Nahverkehrszug) von Köln nach Bochum/Essen (und nach Düsseldorf/Duisburg hilft auch "nur" der RE 5).
Naja, wenn bald *räusper* der sechste Wagen kommt ist die Welt wieder in Ordnung *gg*
--
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Metronom LG-HH
cyberle, Düsseldorf, Montag, 21.06.2010, 22:32 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Naja, wenn bald *räusper* der sechste Wagen kommt ist die Welt wieder in Ordnung *gg*
RE 2 und RE 6 bekommen ja auch einen Wagen mehr. Wobei das bei diesen Zügen fast schon quatsch ist denn den RE 6 z.b. nutzt kaum wer das sind zu allen Tageszeiten nur ne Hand voll und der fährt auch alle Halte ab wie der RE 1 zumindest ein Stückchen :-)
Eine Alternative gäbe es theoretisch schon [OT]
Jogi, Montag, 21.06.2010, 22:39 (vor 5791 Tagen) @ cyberle
bearbeitet von Jogi, Montag, 21.06.2010, 22:39
Naja, wenn bald *räusper* der sechste Wagen kommt ist die Welt wieder in Ordnung *gg*
RE 2 und RE 6 bekommen ja auch einen Wagen mehr. Wobei das bei diesen Zügen fast schon quatsch ist denn den RE 6 z.b. nutzt kaum wer das sind zu allen Tageszeiten nur ne Hand voll und der fährt auch alle Halte ab wie der RE 1 zumindest ein Stückchen :-)
Sorry, wenn ich jetzt komplett Off-Topic werde - aber: dieser NRW-ITF der zweiten Stufe wirkt auf mich etwas... - nennen wir es mal unkoordiniert, zumal ich kein Konzept dahinter erkenn kann. Aber trotzdem, von allen Zwängen des Fahrplangestaltens, von der Berücksichtigung des Fern- und Güterverkehrs und sonst noch was abgesehen, warum fährt der RE 6 in D'dorf und Duisburg zehn Minuten vor dem RE 5 weg? Wer plant denn bitte so was, auf der Hauptachse des Ruhrgebiets? Das wäre doch die Alternative für den NRW-Express.
Grüße, Jogi
Eine Alternative gäbe es theoretisch schon [OT]
Benjamin.Keller, Dienstag, 22.06.2010, 10:43 (vor 5790 Tagen) @ Jogi
warum fährt der RE 6 in D'dorf und Duisburg zehn Minuten vor dem RE 5 weg? Wer plant denn bitte so was, auf der Hauptachse des Ruhrgebiets? Das wäre doch die Alternative für den NRW-Express.
Na ja, Duisburg - Düsseldorf ist nun wirklich nicht die Hauptachse des Ruhrgebiets...
Und überhaupt: In dem Bereich fahren ja nun auch noch der RE 1, 3 und 11 und eine S-Bahn-Linie im 20-Minuten-Takt. Vom Fernverkehr mal ganz zu schweigen...
Wie man das dann besser "planen" soll in einem landesweiten Netz (mal abgesehen davon dass 5* Linien eh eine durchschnittliche Zugfolge von 12 Minuten ergeben, also recht nah an deinen 10 Minuten) bleibt mir dann etwas schleierhaft!?
* ich weiß, der RE11 fährt nur zweistündlich (also nur 4,5 Linien)
Letztlich würde ich auch 8 Wagen im RE 1 und 6 super finden. Ich habe aber persönlich das Gefühl, dass diese auch wirklich nur in der Hauptverkehrszeit und am Wochenende voll sind. Tja, wenn man das SWT endlich mal abschaffen würde, käme man dem Ziel also schon mal näher ;)
Und dann frag ich mich manchmal auch, ob die Leute nicht die 10 Minuten zwischen zB Essen und Bochum im RE genauso stehen können wie es die Menschen in den S-Bahnen der wirklichen Metropolen in der HVZ auch tun können?
Eine Alternative gäbe es theoretisch schon [OT]
Jogi, Mittwoch, 23.06.2010, 13:51 (vor 5789 Tagen) @ Benjamin.Keller
bearbeitet von Jogi, Mittwoch, 23.06.2010, 13:53
Hallo,
sorry, hab deine Antwort erst heute gesehen...
warum fährt der RE 6 in D'dorf und Duisburg zehn Minuten vor dem RE 5 weg? Wer plant denn bitte so was, auf der Hauptachse des Ruhrgebiets? Das wäre doch die Alternative für den NRW-Express.
Na ja, Duisburg - Düsseldorf ist nun wirklich nicht die Hauptachse des Ruhrgebiets...
Mit der Hauptachse meinte ich Köln-D'dorf-Essen-Dortmund (und ja, ich weiß, Köln liegt nicht im Ruhrgebiet ;)
Wie man das dann besser "planen" soll in einem landesweiten Netz (mal abgesehen davon dass 5* Linien eh eine durchschnittliche Zugfolge von 12 Minuten ergeben, also recht nah an deinen 10 Minuten) bleibt mir dann etwas schleierhaft!?
Was bringt ein theoretischer 12-Minutentakt, wenn von mir aus drei der fünf Linien binnen 20 Minuten fahren würden? Im Prinzip wollte ich mit dem knappen verpassen der RE-Linien 5 und 6 auf nichts anderes raus: theoretisch (!) wäre das die Möglichkeit, kilometerneutral einen angenährten Halbstundentakt auf der Verbindung Hamm-Dortmund-Essen-D'dorf-Köln(-Bonn) anzubieten. Das die Nachfrage nicht da ist, glaube ich nicht, so wie der RE 1 überzuquellen scheint.
Damit wären wir auch beim anderen, praktischen Punkt: besser planen ließ es sich wohl nicht, schwach nachgefragt sind Trassen zwischen Dortmund und Hamm ja auch nicht gerade. Und da müssen die Züge ja auch irgendwie durch.
Und dann frag ich mich manchmal auch, ob die Leute nicht die 10 Minuten zwischen zB Essen und Bochum im RE genauso stehen können wie es die Menschen in den S-Bahnen der wirklichen Metropolen in der HVZ auch tun können?
Wenn du die Wahl hättest, würdest du lieber 10 (RE) oder zwanzig Minuten (S1) stehen? Wenn deine Freizeit als Arbeitnehmer knapp wäre, würdest du lieber 10 oder zwanzig Minuten fahren, was bei fünf Arbeitstagen ein Zeitersparnis von immerhin 100 min bzw. über anderthalb Stunden bedeuten würde?
Viele Grüße, Jogi
Zuglänge NRW
Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:45 (vor 5791 Tagen) @ cyberle
Naja, wenn bald *räusper* der sechste Wagen kommt ist die Welt wieder in Ordnung *gg*
RE 2 und RE 6 bekommen ja auch einen Wagen mehr. Wobei das bei diesen Zügen fast schon quatsch ist denn den RE 6 z.b. nutzt kaum wer das sind zu allen Tageszeiten nur ne Hand voll und der fährt auch alle Halte ab wie der RE 1 zumindest ein Stückchen :-)
Der RE 2 hat jetzt eh nur 4 Wagen, bekäme dann 5. Und nach diversen Planungen (RRX bzw. Nachfolgekonzept) wird er nicht mehr Duisburg-Essen fahren sondern "oben rum" über Oberhausen wo auch nicht sooooooo viele Leute unterwegs sind (wenn ich mich nicht irre).
Aber letztlich läuft fast alles darauf hinaus, dass der "Korridor" Köln - Düsseldorf - Essen - Dortmund mehr durchgehende Züge braucht, was mit dem RRX bzw. den daraus resultierenden Linienänderungen ja endlich kommen soll (also in ein paar Jahrzehnten dann).
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Zuglänge NRW
cyberle, Düsseldorf, Montag, 21.06.2010, 22:51 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Aber letztlich läuft fast alles darauf hinaus, dass der "Korridor" Köln - Düsseldorf - Essen - Dortmund mehr durchgehende Züge braucht, was mit dem RRX bzw. den daraus resultierenden Linienänderungen ja endlich kommen soll (also in ein paar Jahrzehnten dann).
Bedenke aber bitte das es dafür 2 Besteller gibt der einzige Grund warum RE 6 und RE 11 derzeit nicht über D´Dorf hinaus fahren ist der VRS die sagen wir brauchen das nicht. Die erste S6 die morgens mit Personen aus Langenfeld kommt fährt leer von Düsseldorf nach langenfeld weil der VRS ganz klar sagt wir brauchen das nicht. Mich wunder sowieso warum es den Flughafenexpress bis heute noch gibt :-)
Zuglänge NRW
Steffen, Montag, 21.06.2010, 23:04 (vor 5791 Tagen) @ cyberle
Aber letztlich läuft fast alles darauf hinaus, dass der "Korridor" Köln - Düsseldorf - Essen - Dortmund mehr durchgehende Züge braucht, was mit dem RRX bzw. den daraus resultierenden Linienänderungen ja endlich kommen soll (also in ein paar Jahrzehnten dann).
Bedenke aber bitte das es dafür 2 Besteller gibt der einzige Grund warum RE 6 und RE 11 derzeit nicht über D´Dorf hinaus fahren ist der VRS die sagen wir brauchen das nicht. Die erste S6 die morgens mit Personen aus Langenfeld kommt fährt leer von Düsseldorf nach langenfeld weil der VRS ganz klar sagt wir brauchen das nicht.
Dafür wurde im Reinland doch ein Wort geschaffen: JECK ;)
Aber der VRS hat ja - offiziell - nicht mehr viel zu sagen. Zur "Verbesserung" gibts den übergeordneten Verband - wie heisst der nochmal? Ach - den kennt man nicht, toll! Jedenfalls werden ja jetzt die Schienenbelange des AVV (Aachener Verkehrsverbund) und des VRS von dieser unbekannten Zwischenorganisation geregelt. Aber es schafft Arbeitsplätze ;)
Mich wunder sowieso warum es den Flughafenexpress bis heute noch gibt :-)
Welchen Flughafenexpress meinst Du? Mir fällt nur der Zug ab Aachen um 2:34 zum Düsseldorfer Flughafen ein, ebenso die nächtliche S-Bahn-Verlängerung bis Aachen.
Naja - vielleicht fliessen da Gelder durch geheime Kanäle, wer weiss.
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Zuglänge NRW
cyberle, Düsseldorf, Montag, 21.06.2010, 23:10 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Welchen Flughafenexpress meinst Du? Mir fällt nur der Zug ab Aachen um 2:34 zum Düsseldorfer Flughafen ein, ebenso die nächtliche S-Bahn-Verlängerung bis Aachen.Naja - vielleicht fliessen da Gelder durch geheime Kanäle, wer weiss.
Die S6 die wie der RE1 hält ab Köln Hbf 3.27 an Düsseldorf 4 Uhr weiter ohne halt bis Flugghafen Terminal
Zuglänge NRW
JanGT, Dienstag, 22.06.2010, 15:41 (vor 5790 Tagen) @ Steffen
Naja, wenn bald *räusper* der sechste Wagen kommt ist die Welt wieder in Ordnung *gg*
RE 2 und RE 6 bekommen ja auch einen Wagen mehr. Wobei das bei diesen Zügen fast schon quatsch ist denn den RE 6 z.b. nutzt kaum wer das sind zu allen Tageszeiten nur ne Hand voll und der fährt auch alle Halte ab wie der RE 1 zumindest ein Stückchen :-)
Der RE 6 soll aber bei 5 Wagen bleiben. Aufgestockt werden sollen der
RE 2 (5 Wagen) und der RE 1 und 5 (6 Wagen). Das allerdings erst ab Dez 11. Ein
Jahr nach der neuen Linienführung. Also es darf noch etwas geknudelt werden.
Auch wenn in den absoluten Verkehrsspitzen es natürlich immer noch zu Engpässen kommen wird, aber dass ist ja nun kein RE oder NRW-Phänomen sondern überall der Fall.
Der RE 2 hat jetzt eh nur 4 Wagen, bekäme dann 5. Und nach diversen Planungen (RRX bzw. Nachfolgekonzept) wird er nicht mehr Duisburg-Essen fahren sondern "oben rum" über Oberhausen wo auch nicht sooooooo viele Leute unterwegs sind (wenn ich mich nicht irre).
Aber letztlich läuft fast alles darauf hinaus, dass der "Korridor" Köln - Düsseldorf - Essen - Dortmund mehr durchgehende Züge braucht, was mit dem RRX bzw. den daraus resultierenden Linienänderungen ja endlich kommen soll (also in ein paar Jahrzehnten dann).
@ Jan, bitte mal per PN hier Kontakt auf nehmen (owT)
Burkhard, Dienstag, 22.06.2010, 16:06 (vor 5790 Tagen) @ JanGT
@ Jan, bitte mal per PN hier Kontakt auf nehmen (owT)
JanGT, Mittwoch, 23.06.2010, 10:23 (vor 5789 Tagen) @ Burkhard
.
Was möchtest du von mir ??
Metronom LG-HH
Ludo, Niedersachsen, Montag, 21.06.2010, 22:33 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Sind die durchgehenden Züge dann mit 6 Wagen?
Ja, sind sie. Bei den Zeiten, zu denen die durchgehenden Züge verkehren ist das auch meistens völlig ausreichend. Ausnahme bildet hier der genannte ME am Sonntag von HH (14:57) nach Gö (18:49), der auf der kompletten Strecke extrem voll ist.
9 Wagen.....irre, davon können wir hier in NRW nicht mal träumen :( (obwohl die gleichen Fahrzeuge verwendet werden)
OK, anscheinend sind es nur 8. Aber es gibt noch was, wovon ihr im Westen nur träumen könnt: Zwischen Hamburg und Büchen verkehren niegelnagelneue Dostos, die sind total bequem :-P. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und im Netz habe ich von dem bis jetzt auch kein Bild gefunden. Interessanterweise dürfen die aber nur in SAT gefahren werden und haben auch keine automatisch schließenden Türen.
"Im Westen", Bildlink & Frage
Jogi, Montag, 21.06.2010, 22:44 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von Jogi, Montag, 21.06.2010, 22:44
OK, anscheinend sind es nur 8. Aber es gibt noch was, wovon ihr im Westen nur träumen könnt: Zwischen Hamburg und Büchen verkehren niegelnagelneue Dostos, die sind total bequem :-P.
Stuttgart und Tübingen liegen auch im Westen. Ok, Südwesten ;)
Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und im Netz habe ich von dem bis jetzt auch kein Bild gefunden.
Interessanterweise dürfen die aber nur in SAT gefahren werden und haben auch keine automatisch schließenden Türen.
Haben die auch diesen nervigen Türschließlaut? So ein *PLIIINNNG-PLAAANNG-PLOOONG*, und das zwei Mal hintereinander.
Grüße, Jogi
"Im Westen", Bildlink & Frage
Ludo, Niedersachsen, Dienstag, 22.06.2010, 12:52 (vor 5790 Tagen) @ Jogi
Stuttgart und Tübingen liegen auch im Westen. Ok, Südwesten ;)
Ja, das stimmt auch wieder. Das mit dem "Westen" hätte man auch ganz anders verstehen können; es war rein geographisch und nicht historisch gemeint ;-).
Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und im Netz habe ich von dem bis jetzt auch kein Bild gefunden.
Besten Dank!
Haben die auch diesen nervigen Türschließlaut? So ein *PLIIINNNG-PLAAANNG-PLOOONG*, und das zwei Mal hintereinander.
Hmm, die haben den ganz normalen Schließton, den die meisten Dostos haben (so auch der Metronom, um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen): Drei Töne, jeweils eine Terz bzw. 4 Halbtöne tiefer, sodass ein harmonischer Dur-Akkord entsteht (erinnert mich irgendwie an einen Schulgong). Ich empfinde diesen Türenschließton als sehr angenehm, besser als so ein nerviges Piepen à la McDonald's Fritteuse :D.
Ich finde, ein Türenschließsignal sollte nur dann ertönen, wenn der Schließauftrag eingeleitet wird und nicht jedes Mal, wenn sie sich selbstständig nach jedem Fahrgastzustieg wieder schließt. Das ist dann richtig nervig, vor allem bei der neuen Baureihe 648.3 auf der Strecke Kiel-Lübeck-Lüneburg.
Metronom LG-HH
Steffen, Montag, 21.06.2010, 22:49 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
OK, anscheinend sind es nur 8. Aber es gibt noch was, wovon ihr im Westen nur träumen könnt: Zwischen Hamburg und Büchen verkehren niegelnagelneue Dostos, die sind total bequem :-P.
Ganz so rückständig ist der Westen dann auch nicht ;)
Der RE 2 (Mönchengladbach-Essen-Münster) hat hauch nagelneue DoStos (ok, jetzt auch schon im Kindesalter angekommen). Und die Wagen des Re 1 und RE 5 sind auch sehr bequem.
Also: Wir haben das richtige, nur nicht genug davon ;)
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Ein wenig Verschwörungstheorie...
Blaschke, Dienstag, 22.06.2010, 01:09 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
Ja, muss er in der Regel.Gründe dafür gibt es viele: (...)
Hallöchen!
Und noch einen:
Nämlich den, dass die DB zart darauf hingewiesen haben soll, dass sie die noch verkehrenden IC Hamburg - Hannover bekanntlich eigenwirtschaftlich betreibt und es für sie nicht wirklich ein Problem sei, diese ganz aus dem Fahrplan zu entfernen, wenn die Nahverkehrsverbindung derart attraktiv ist, dass die dem IC die letzten Fahrgäste wegmopst.
Und so kam es, dass die Nahverkehrsverbindung Hamburg - Hannover u.z. künstlich ein wenig unattraktiver gemacht wurde.
Zumindest habe ich diese damals aufgestellte Theorie noch im Köpfchen gespeichert.
Sowas ähnlich kennen wir ja hier in Osnabrück. Durchreisende Nahverkehrsreisende Bremen - Münster u.z. dürfen 58 bzw. 59 Minuten warten. Hier hat man zum Glück eine Ländergrenze und verschiedene Besteller, womit man den Quatsch problemlos rechtfertigen kann.
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom
blaschke
Ein wenig Verschwörungstheorie...
Fabian318, Münster i. W., Dienstag, 22.06.2010, 01:39 (vor 5791 Tagen) @ Blaschke
Sowas ähnlich kennen wir ja hier in Osnabrück. Durchreisende Nahverkehrsreisende Bremen - Münster u.z. dürfen 58 bzw. 59 Minuten warten. Hier hat man zum Glück eine Ländergrenze und verschiedene Besteller, womit man den Quatsch problemlos rechtfertigen kann.
Oft genug hätte der Anschluss dann aber doch noch gepasst, nämlich wenn die WFB schon sehr zeitig (ist ja oft schon '38-'39 da) da ist, und der RE etwa dreißig Sekunden zu spät abfährt...
"attraktive" NV-Verbindungen
fjk, Dienstag, 22.06.2010, 09:17 (vor 5791 Tagen) @ Blaschke
wenn die Nahverkehrsverbindung derart attraktiv ist, dass die dem IC die letzten Fahrgäste wegmopst.
Und so kam es, dass die Nahverkehrsverbindung Hamburg - Hannover u.z. künstlich ein wenig unattraktiver gemacht wurde.
... und man nach 10 nicht (mehr) vernünftig von der Elbe an die Leine kommt (an dieser Stelle wäre mir, erst recht bei Anschlussverlust (ok, da zahl ich's auch nicht) ziemlich egal, wer das Geld bekommt). Aber das sind eben Kungel-Kollateralschäden:
Zumindest habe ich diese damals aufgestellte Theorie noch im Köpfchen gespeichert.
Völlig zu recht. Die technisch ja wohl kaum begründbare Umsteigeorgie im auswärtigeverwirrenden ("Gleis 102*") touristenattraktivsten Hundertwasserbahnhof Deutschlands, der wegen des Stararchitekten die -nach Köln Hbf- gefühlt schmalsten Bahnsteigtreppen der Welt aufzuweisen hat (ok, Würzburg spielt in dieser Liga auch ganz oben mit), spricht sehr für menschenverachtende, aber den Profit sichernde hintergründige Erpressungen.
Sowas ähnlich kennen wir ja hier in Osnabrück. Durchreisende Nahverkehrsreisende Bremen - Münster u.z. dürfen 58 bzw. 59 Minuten warten. Hier hat man zum Glück eine Ländergrenze und verschiedene Besteller, womit man den Quatsch problemlos rechtfertigen kann.
Ja, danke. Aber hat das immer mit dem gegenseitigen Ausspielen verschiedener Besteller und anderer Sparten der DBAG zu tun? In Hannover z.B. sind eigentlich alle Anschlüsse (ICEs nach Süden ca. :20/40, Ost/West ca :30) an den an anderer Stelle "Star-RE" getauften Norddeich-Zug (:40/20) schon immer (in meiner Erinnerung sogar schon, als das Konkurrenzprodukt noch IR hieß) für den Reisenden schlecht und den Apostels am Kaufhof gut gewesen. Interessant und die Verschwörungstheorien leider etwas widerlegend ist dabei, dass der bewusste Ex-IR auch nur für die nach Ost/West umsteigenden Beförderungsfälle Besserung bedeutet.
Und das betrifft ja fast nur sparteninterne Abstimmungen bei der Bahn bzw. eine kurze Abstimmung mit EINEM Besteller. Aber es funktioniert ja schon seit Jahren so gut, kaum Anschlussverluste und überhaupt - zack das tolle Konzept nach Bremen übernommen für die Anschlüsse an den Rollbahn-IC, mit einer jetzt planmäßigen Wartezeit von nur 64 Minuten;-)
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vomblaschke
fjk:Gruß und Vorschlag zurück
*) Um die Uelzener Beschilderungsverhältnisse landesintern auszugleichen (und zur Verbesserung der Orientierung), sollte endlich jemand vorschlagen, die oberen und unteren Osnabrücker Gleise fortlaufend durchzunummerieren. Jedenfalls eine entsprechende Bürgerinitiative oder Facebook-Gruppe müßte dringend gegründet werden. Vielleicht kann man sich ja beim übriggebliebenen Propagandamaterial des überaus erfolgreichen Vereins "Pro-Gleis-2a in Bremen Hbf e.V." bedienen oder jedenfalls inspirieren lassen.
findet fjk
Metronom LG-HH
fabs, Braunschweig, Montag, 21.06.2010, 21:54 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Fahren die ME Hamburg-Uelzen nicht weiter nach Göttingen? Muss der Fahrgast da echt umsteigen?
Moin!
Ja, man muss (un)sinniger Weise in Uelzen umsteigen. Das hat den Grund, daß zwischen Uelzen und Göttingen nicht alle Bahnsteige für acht Doppelstockwagen ausgelegt sind.
UNsinniger Weise deshalb, weil der Bahnhof Uelzen einfach nicht als Umsteigebahnhof ausgelegt ist: Schmale Treppen und ein sehr enger Personentunnel. Die Folge ist, daß regelmäßig(!) der Personentunnel als Einbahnstraße deklariert wird. Soll heißen: Zunächst werden die Aussteiger aus dem zuerst eingetroffenen Zug in den Tunnel gelassen, danach die, aus dem kurz darauf eingetroffenen. Der Treppenabgang wird solange von Bahnpersonal gesperrt. Dieses Szenario habe ich bereits mehrfach erlebt. Und das nicht (nur) an Tagen, wo große Gruppen - wie z.B. Fußballfans, Hafengeburtstagsbesucher, usw. - unterwegs waren.
Die einfachste Lösung: Den ME von Hamburg bis Lüneburg verlängern und den von Göttingen bis dorthin kürzen. Der Uelzener Bahnhof hätte dann trotzdem noch genug Umsteiger zu bewältigen (RB von/nach Stendal - Magdeburg, RB von/nach Giffhorn - Braunschweig, RB von/nach Soltau - Bremen). Lüneburg hätte weiterhin die Vorteile, daß zum einen ein Bahnsteig mehr als in Uelzen Stufenfrei zu erreichen ist und zum anderen auch die Wendlandbahn von Hamburg mit nur einem Umstieg zu erreichen ist - gut, sind jetzt nicht so die Menschenmassen, die dort lang fahren, aber meine Vorschläge kosten keinen Cent mehr als der Betrieb heute.
(Aber mich fragt ja wieder keiner *gg*)
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Metronom LG-HH
heinz11, Montag, 21.06.2010, 22:06 (vor 5791 Tagen) @ fabs
Die einfachste Lösung: Den ME von Hamburg bis Lüneburg verlängern und den von Göttingen bis dorthin kürzen. Der Uelzener Bahnhof hätte dann trotzdem noch genug Umsteiger zu bewältigen (RB von/nach Stendal - Magdeburg, RB von/nach Giffhorn - Braunschweig, RB von/nach Soltau - Bremen). Lüneburg hätte weiterhin die Vorteile, daß zum einen ein Bahnsteig mehr als in Uelzen Stufenfrei zu erreichen ist und zum anderen auch die Wendlandbahn von Hamburg mit nur einem Umstieg zu erreichen ist - gut, sind jetzt nicht so die Menschenmassen, die dort lang fahren, aber meine Vorschläge kosten keinen Cent mehr als der Betrieb heute.(Aber mich fragt ja wieder keiner *gg*)
Du bist halt zu intelligent für die DB AG ... *g*
heinz
Metronom LG-HH
Ludo, Niedersachsen, Montag, 21.06.2010, 22:20 (vor 5791 Tagen) @ fabs
Die einfachste Lösung: Den ME von Hamburg bis Lüneburg verlängern und den von Göttingen bis dorthin kürzen.
Wie meinen? Also man nehme einen ME zwischen Göttingen und Lüneburg mit 5 Wagen und einen zwischen Lüneburg und Hamburg mit 9 Wagen?
Der Uelzener Bahnhof hätte dann trotzdem noch genug Umsteiger zu bewältigen (RB von/nach Stendal - Magdeburg, RB von/nach Giffhorn - Braunschweig, RB von/nach Soltau - Bremen). Lüneburg hätte weiterhin die Vorteile, daß zum einen ein Bahnsteig mehr als in Uelzen Stufenfrei zu erreichen ist und zum anderen auch die Wendlandbahn von Hamburg mit nur einem Umstieg zu erreichen ist - gut, sind jetzt nicht so die Menschenmassen, die dort lang fahren, aber meine Vorschläge kosten keinen Cent mehr als der Betrieb heute.
Nun ja, die Bahnsteigkapazitäten würden da auch nicht ausreichen. Gleis 4/5 haben nur eine Bahnsteiglänge von 140 m, also etwas zu klein für den ME. Gleis 1 und 2 werden für ICE-Durchfahrten benötigt und können deshalb nicht unnötig lange vom ME blockiert werden. Außerdem muss der Zug ja mal, wie schon gesagt, zur Reinigung usw. nach Uelzen.
Der 20-minütige Aufenthalt in Uelzen (bei Fahrt Richtung Norden) müsste dann aber wegen der ICE-Überholungen trotzdem beibehalten werden, da in Lüneburg bereits eine weitere ICE-Überholung stattfindet. Und bei einem 20-minütigen Aufenthalt kann man doch auch umsteigen, zumal die Abfahrt Richtung Norden vom selben Gleis erfolgt? Blöd gelöst ist jedoch das Umsteigen in Fahrtrichtung Süden, wo man innerhalb von planmäßigen 12 Minuten von der 300er auf die 100er Seite wechseln muss und sich dann die schmale Treppe hochquetschen darf.
Die aktuelle Situation finde ich eigentlich gar nicht sooo verkehrt. Allerdings wäre es deutlich einfacher, wenn der Metronom auf der 100er-Seite in Uelzen mehr als nur ein Gleis zur Verfügung hätte. Aus meiner Sicht wäre der Bau eines weiteren Bahnsteigs da durchaus möglich.
Metronom LG-HH
fabs, Braunschweig, Montag, 21.06.2010, 21:38 (vor 5791 Tagen) @ br120fanboy
Moin!
Die MER fahren nur
- (Hamburg Hbf -) Hamburg-Harburg - Lüneburg
- (Hamburg Hbf -) Hamburg-Harburg - Tostedt
Die ME hingegen
- (Hamburg-Altona -) Hamburg Hbf - Uelzen
- (Hamburg-Altona -) Hamburg Hbf - Bremen Hbf
Einzelne Züge fahren auch mal als MER bis Rotenburg und Uelzen.
Zum eigentlichen Thema kann ich leider nichts sagen.
Viele Grüße
fabs
--
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Zugbegleiter zum Beispiel...
Dreigleisiger Ausbau & Hinweis
Jogi, Montag, 21.06.2010, 21:54 (vor 5791 Tagen) @ Ludo
mir wurde berichtet, dass der Metronom zwischen Lüneburg und Hamburg, oder sogar zwischen Uelzen und Hamburg, angeblich alle 30 Minuten fahren soll (das bezieht sich nicht auf den MEr).
Jedenfalls kann ich mir das aufgrund der stark ausgelasteten Trasse zwischen Lüneburg und Hamburg kaum vorstellen, andererseits wäre die Nachfrage mit Sicherheit gegeben. Oder soll der MEr womöglich bis Uelzen verlängert werden?Weiß jemand mehr?
Warten wir mal ab, was der dreigleisige Ausbau Lüneburg-Stelle hergibt, der am 15. August beginnen soll.
Das hat auch auf den Fernverkehr Auswirkungen:
- die ICE Hamburg - Stuttgart/Basel werden über Nienburg umgeleitet, Fahrzeitverlängerung etwa 20 min
- die IC Stralsund - Karlsruhe entfallen zwischen Hamburg und Hannover; WE-Verstärker fahren teilweise
- die ICE Hamburg - München halten zusätzlich in Lüneburg sowie alternierend in Uelzen und Celle, Fahrzeitverlängerung etwa 10 Minuten.
Die geänderten Fahrpläne müssten unter bahn.de abrufbar sein, auf der Bauarbeiten-Seite ist noch nichts genaues bis auf ein Plakat.
Grüße, Jogi
Dreigleisiger Ausbau & Hinweis
fabs, Braunschweig, Montag, 21.06.2010, 22:01 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
Moin!
Also der dreigleisige Ausbau geht doch schon gut voran. Die LZB ist seit Monaten abgeschaltet und - in Fahrtrichtung Hamburg - links der Strecke wird schon eifrig gebuddelt, was das Zeug hält. Neue Straßenbrücken sind auch schon einige recht weit fortgeschritten.
Viele Grüße
fabs
--
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Attraktivitätssteigerung zum Baustellenfolgenausgleich?
fjk, Dienstag, 22.06.2010, 09:29 (vor 5790 Tagen) @ Jogi
Moin,
- die IC Stralsund - Karlsruhe entfallen zwischen Hamburg und Hannover; WE-Verstärker fahren teilweise
das ist ja doch in etwa das weiter oben angedrohte Erpressungsszenario "Einstellung des IC-Verkehrs wegen zu guter NV-Verbindung"? Nur schade, dass im Gegenzug der ME-Umstieg in Uelzen nicht entfällt.
Die technischen Aspekte Zuglänge und ICE-Überholung in Uelzen (sprich zwangsweiser Aufenthalt) ließen sich ja nun durchaus auch reisendenfreundlich mit dem Aussetzen von ein paar Wagen lösen, zumal mehr als genug Zeit und ME-Knowhow vor Ort ist. Aber das kann und will wohl nicht einmal die LNVG bezahlen?!?
stellt fjk fest
Attraktivitätssteigerung zum Baustellenfolgenausgleich?
Jogi, Dienstag, 22.06.2010, 10:14 (vor 5790 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 22.06.2010, 10:17
Moin,
- die IC Stralsund - Karlsruhe entfallen zwischen Hamburg und Hannover; WE-Verstärker fahren teilweise
das ist ja doch in etwa das weiter oben angedrohte Erpressungsszenario "Einstellung des IC-Verkehrs wegen zu guter NV-Verbindung"? Nur schade, dass im Gegenzug der ME-Umstieg in Uelzen nicht entfällt.
Das ist das "normale" Baustellenprogramm, wenn zwischen Hamburg und Hannover in größerem Ausmaß gebaut wird. Wurde schon, wenn ich mich richtig erinnere, zwei Mal angewandt.
Ich bin ja für vieles offen, aber dieser Verschwörungsquatsch nimmt in diesem Fall absurde Züge an. Nicht immer, wenn die Bahn kurzzeitig was einstellt, will sie sich davon zurückziehen.
Mal ganz abgesehen davon, dass es in Uelzen nebst entsprechender Manpower auch die nötige Infrastruktur braucht, sprich vor allem Gleiskapazitäten und Deckungssignale. Spätestens am erstgenannten dürfte es scheitern, wenn ich Eure vorhergehenden Schilderungen richtig verstanden habe.
Jogi
Verschwörungsfantasterei als Ideen-Ursuppe?!?
fjk, Dienstag, 22.06.2010, 10:52 (vor 5790 Tagen) @ Jogi
Ich bin ja für vieles offen, aber dieser Verschwörungsquatsch nimmt in diesem Fall absurde Züge an. Nicht immer, wenn die Bahn kurzzeitig was einstellt, will sie sich davon zurückziehen.
Ist ja schon gut, man wird doch noch ein bißchen ph/fantasieren dürfen. Abgesehen davon, dass man sich kaum vorstellen kann, Hamburg nach Süden hin völlig vom IC-Verkehr zu trennen, solange noch IC nach Westerland (da wollen ja nicht nur Leute aus Münster und Berlin hin) fahren und Flachland-Fahrräder in den Schwarzwald. Von der Anbindung der 101 ans Werk ganz zu schweigen (die gehören doch nach Hamburg?).
Demnach ist DAS ja wohl offensichtlich nicht ganz ernst zu nehmen.
Mal ganz abgesehen davon, dass es in Uelzen nebst entsprechender Manpower auch die nötige Infrastruktur braucht, sprich vor allem Gleiskapazitäten und Deckungssignale. Spätestens am erstgenannten dürfte es scheitern, wenn ich Eure vorhergehenden Schilderungen richtig verstanden habe.
Hmmm. Mir ist auch klar, dass das ein ziemlich illusorischer Vorschlag ist, aber dass das in dem gleisig doch üppigen Uelzener Bahnhof nicht theoretisch ginge, kann ich mir kaum vorstellen. Zumal, wenn der Verkehr wegen der Baustelle ohnehin ausgedünnt ist. Notfalls zieht man die abgezogenen Wagen direkt ins Werk (gut, dann muss die Lok noch rechtzeitig zurück...). Macht die NOB in Husum nicht manchmal so was ähnliches? Und daran wurde bei der Werkeinrichtung da bestimmt auch nicht gedacht.
Realistischer ist aber vielleicht (eben auch wegen des ausgedünnten Verkehrs) einen bahnsteiggleichen Umstieg zu gewährleisten für die Zeit des Baustellenfahrplans? Immerhin ist doch wahrscheinlich mit erhöhtem Fahrgast- und unpraktischem-Gepäck (vor allem mit Rädern dran, s.o.) zu rechnen?!?
Jogi
fantasiert ohne Verschwörung (und ohne was Böses zu wollen) weiter fjk
Uelzen
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 22.06.2010, 11:19 (vor 5790 Tagen) @ fjk
Moin,
meine Güte, ist das ein Chaos-Thread! Plötzlich kommt NRW ins Spiel. ;-)))
Könnte es sein, daß Ludo eventuell über diesen Beitrag gestolpert ist? ;-)
Das Umsteigen in Uelzen wird von vielen als unzumutbar angesehen. Diesem kann ich zustimmen. Die engen Bahnsteige und Treppen stammen aus der Zeit vor SWT und Läderticket. Verstärkt wird das durch den unebenen (!) Bahnsteigtunnel, wo seit dem Hundertwasserumbau Huckel vorhanden sind.
Angesprochen wurde die Möglichkeit, den Metronom in Uelzen zu verstärken bzw. zu schwächen. Ich halte dies für schlecht möglich, selbst wenn es infrastrukturmäßig gehen könnte.
Die Züge HH - UE fahren in der Reihung
Lok - AB - B(Rad) - 3 oder 5 B - B (Steuerwagen)
Die Züge UE - GÖ fahren als
Lok - B - B(Rad) - 3 B - B (Steuerwagen)
Mit veränderter Reihung könnte man Lok und erste(n) Wagen austauschen. Die aus Hamburg abgekuppelte Garnitur könnte nach einer Stunde zurückfahren. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob man die Doppelstockwagen loklos am Bahnsteig stehenlassen kann und die Türen etc. noch funktionieren.
Ein bahnsteiggleicher Umstieg dürfte ebenfalls schwierig werden, da man hierfür ein Hauptgleis blockieren würde.
Gleisplan
Fazit: Das Umsteigen zwischen Hannover und Hamburg ist doof, aber irgendwie nicht anders machbar.
Frage: Liege ich völlig verkehrt? Ich lese das SPNV-Konzept 2013+ der LNVG so, daß zukünftig generell mit sieben Wagen gefahren werden soll. Eine solche Garnitur nebst Lok dürfte für den 190 m-Bahnsteig in Eschede zu lang sein, oder? Ich weiß auch nicht, ob sich diese Länge mit einem halben Bahnsteig in Hannover verträgt.
Viele Grüße, Sören
--
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Uelzen
Burkhard, Dienstag, 22.06.2010, 11:23 (vor 5790 Tagen) @ Sören Heise
daß zukünftig generell mit sieben Wagen gefahren werden soll. Eine solche Garnitur nebst Lok dürfte für den 190 m-Bahnsteig in Eschede zu lang sein, oder?
7 Dosto passen - wenn man exakt hält und die Lok nicht am Bahnsteig steht.
Danke für die Antwort (o.w.T.)
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 22.06.2010, 11:25 (vor 5790 Tagen) @ Burkhard
bearbeitet von Sören Heise, Dienstag, 22.06.2010, 11:25
daß zukünftig generell mit sieben Wagen gefahren werden soll. Eine solche Garnitur nebst Lok dürfte für den 190 m-Bahnsteig in Eschede zu lang sein, oder?
7 Dosto passen - wenn man exakt hält und die Lok nicht am Bahnsteig steht.
Sören dankt.
Umsteigen in Uelzen
Regiosprinter, Dienstag, 22.06.2010, 18:27 (vor 5790 Tagen) @ Sören Heise
Hallo zusammen,
ich kenne mich mit der Infrastruktur im Bahnhof Uelzen nicht im Detail aus, dies nur vorab als Warnung. :-)
Ausgehend von Sörens verlinktem Gleisplan trotzdem ein paar Gedankenspiele:
Möglichkeit 1
Neubau eines Bahnsteigs zwischen Gleis 103 und 104
Frage: Reicht der Gleisabstand?
Vorteile
- "Richtige" Seite für die Werksanbindung
- Bahnsteiggleicher Übergang möglich
Nachteile
- Kostet viiiel Geld
- Langes Planungsverfahren
Möglichkeit 2
Doppelte Belegung von Gleis 303 oder 304 mit der RB nach Bremen und Braunschweig
Meines Wissens fahren dort nur einzelne 628er. Davon sollten locker zwei an den Bahnsteig passen. Frage: Gibt es dort Deckungssignale?
Vorteile
- Damit könnte der ME-Umstieg bspw. an Gleis 301 und 302 abgewickelt werden.
- Wie ich dem Gleisplan entnehmen kann, kommt man aus diesen Gleisen über Gleis 7 noch Richtung Hannover.
- Gleis 303 oder 304 bliebe noch für den RE nach Magdeburg, der bei meiner letzten Fahrt mit drei Doppelstockwagen unterwegs war.
Nachteile
- Evtl. zu enger Bahnsteig für die Menschenmassen?
- Verwirrung der Fahrgäste bei doppelter Gleisbelegung Gleis 303 oder 304
- Evtl. Nachrüsten von Deckungssignalen
Was meint ihr, wäre damit eine Entspannung der Situation möglich?
Viele Grüße,
Klaus
Umsteigen in Uelzen
Ben, Mittwoch, 23.06.2010, 17:49 (vor 5789 Tagen) @ Regiosprinter
Moin,
musste mich auch mal anmelden, da das Umsteigen in Uelzen ja einfach ein Dauerbrenner ist, was ich mir freitags öfter mal geben "darf":
Zu den Vorschlägen von
Möglichkeit 1
Neubau eines Bahnsteigs zwischen Gleis 103 und 104
Frage: Reicht der Gleisabstand?
Vorteile
- "Richtige" Seite für die Werksanbindung
- Bahnsteiggleicher Übergang möglich
Nachteile
- Kostet viiiel Geld
- Langes Planungsverfahren
Wäre meiner Ansicht nach auch die galanteste Lösung, allerdings ist der Platz hierfür nicht vorhanden. Das Gleis 104 liegt direkt neben Gleis 103, daneben wäre allerdings noch genug Platz. Prickelnd wird es dann nur mit der möglichen Länge, da die Gleise in Richtung der Überführung "Ebstorfer Straße" relativ schnell wieder zusammenlaufen müssen.
Möglichkeit 2
Doppelte Belegung von Gleis 303 oder 304 mit der RB nach Bremen und Braunschweig
Meines Wissens fahren dort nur einzelne 628er. Davon sollten locker zwei an den Bahnsteig passen. Frage: Gibt es dort Deckungssignale?
- RB nach Braunschweig/Gifhorn fahren teilweise auch doppelt, Deckungssignale gibts keine.
Vorteile
- Damit könnte der ME-Umstieg bspw. an Gleis 301 und 302 abgewickelt werden.
- Hat in diesem Falle leider keinen Vorteil, da Gleis 302 auch nur durch den engen Tunnel erreicht werden kann, man darf sich die Situation dort so vorstellen:
=====Gleis 104==============================
=====Gleis 103==============================
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 102============================== - Durchfahrgleis <- Nord
=====Gleis 101============================== - Durchfahrgleis -> Süd
- Hausbahnsteig - Ostseite -----------------
OOOO Bahnhofsgebäude
- Hausbahnsteig - Westseite ----------------
=====Gleis 301==============================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx-Zaun-xxxxxxxxxxxxxxxx
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 302==============================
=====Gleis 303==============================
- Bahnsteig --------------------------
=====Gleis 304==============================
Ein niveaugleiches Umsteigen geht in Uelzen also nur:
a.) von Gl. 102 auf Gl. 103
b.) von Gl. 101 auf Gl. 301
c.) von Gl. 303 auf Gl. 304
möglich.
a) und b) scheiden wegen der Durchfahrgleisbeteiligung aus. Bei Variante c) scheitert man, glaube ich, an der Bahnsteiglänge, ansonsten könnte der ME Göttingen-Uelzen auf Gleis 303 wenden, der Hamburg-Uelzen auf Gleis 304. Für die Züge nach Bremen/Magdeburg/Braunschweig blieben Gleis 301 und 303.
Besonders prekär ist in Uelzen jedoch auch die Bahnsteigbreite, gerade wenn sich ein voller ME aus Hamburg entleert hat und der Göttinger noch nicht bereit steht, sprich die Massen am Bahnsteig 102/103 warten und dann nach Norden eine ICE-Durchfahrt mit 130 (?) oder ein Intermodal-Zug mit seinen schönen Luftverwirbelungen durchknallt. Manche Leute stehen da völlig gedankenlos an der Kante und telefonieren, ich kann da manchmal schon gar nicht mehr hinsehen.
Grüße
Ben
Bahnsteiglänge
Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 23.06.2010, 18:28 (vor 5789 Tagen) @ Ben
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 23.06.2010, 18:28
Moin,
Selber!
Erstmal willkommen im Forum!
Dein Beitrag schildert die Problematik sehr gut. Ich greife nur einen Punkt heraus.
Ein niveaugleiches Umsteigen geht in Uelzen also nur:
a.) von Gl. 102 auf Gl. 103
b.) von Gl. 101 auf Gl. 301
c.) von Gl. 303 auf Gl. 304möglich.
a) und b) scheiden wegen der Durchfahrgleisbeteiligung aus. Bei Variante c) scheitert man, glaube ich, an der Bahnsteiglänge,
132 m (Quelle, Uelzen eingeben). Das ist zu kurz.
Eine Lösung wird man wohl kaum finden.
Viele Grüße, Sören
--
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Umsteigen in Uelzen
Regiosprinter, Mittwoch, 23.06.2010, 22:43 (vor 5789 Tagen) @ Ben
=====Gleis 104==============================
=====Gleis 103==============================
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 102============================== - Durchfahrgleis <- Nord
=====Gleis 101============================== - Durchfahrgleis -> Süd
- Hausbahnsteig - Ostseite -----------------OOOO Bahnhofsgebäude
- Hausbahnsteig - Westseite ----------------
=====Gleis 301==============================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx-Zaun-xxxxxxxxxxxxxxxx
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 302==============================
=====Gleis 303==============================
- Bahnsteig --------------------------
=====Gleis 304==============================Ein niveaugleiches Umsteigen geht in Uelzen also nur:
a.) von Gl. 102 auf Gl. 103
b.) von Gl. 101 auf Gl. 301
c.) von Gl. 303 auf Gl. 304möglich.
a) und b) scheiden wegen der Durchfahrgleisbeteiligung aus. Bei Variante c) scheitert man, glaube ich, an der Bahnsteiglänge, ansonsten könnte der ME Göttingen-Uelzen auf Gleis 303 wenden, der Hamburg-Uelzen auf Gleis 304. Für die Züge nach Bremen/Magdeburg/Braunschweig blieben Gleis 301 und 303.
Sauerei!
Dann ist der Gleisplan von DB Netz irreführend.
Dort sieht es so aus, dass der Bahnsteig zwischen Gleis 301 und 302 für beide Gleise genutzt wird. Wenn Gleis 301 aber nur vom Hausbahnsteig zugänglich ist, bringen meine Überlegungen für die Westseite leider nichts.
Klaus
Umsteigen in Uelzen
Ludo, Niedersachsen, Donnerstag, 24.06.2010, 22:28 (vor 5788 Tagen) @ Ben
=====Gleis 104==============================
=====Gleis 103==============================
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 102============================== - Durchfahrgleis <- Nord
=====Gleis 101============================== - Durchfahrgleis -> Süd
- Hausbahnsteig - Ostseite -----------------OOOO Bahnhofsgebäude
- Hausbahnsteig - Westseite ----------------
=====Gleis 301==============================
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx-Zaun-xxxxxxxxxxxxxxxx
- Bahnsteig --------------------------------
=====Gleis 302==============================
=====Gleis 303==============================
- Bahnsteig --------------------------
=====Gleis 304==============================
Eine Möglichkeit würde mir auch noch einfallen. Diese ist zwar etwas knapp bemessen, müsste aber durchaus funktionieren:
'37: 103 Ankunft ME aus GÖ-H
'40: 103 Werksfahrt ME aus GÖ-H
'43: 102 Abfahrt IC Richtung HH
'50: 103 Bereitstellung ME nach HH
'53: 301 Bereitstellung ME nach H-GÖ
'56: 102 Durchfahrt ICE Richtung Norden
'57: 101 Ankunft ME aus HH
'00: 101 Werksfahrt ME aus HH
'02: 101 Durchfahrt ICE Richtung Süden
'09: 301 Abfahrt ME nach H-GÖ
Kurz gesagt: Man lässt den ME aus HH auf 101 ankommen und fährt ihn möglichst zeitnah ins Werk, damit wenig später der ICE Richtung Süden durchfahren kann. Der ME nach Gö fährt dann nicht von 103, sondern von 301 ab (niveaugleiches Umsteigen von HH Richtung H-GÖ, also keine Völkerwanderungen durch die Unterführung). Die Bereitstellung dieses Zuges erfolgt bereits vor der Durchfahrt des ICE Richtung Norden (ca. '53).
Für den Fdl vielleicht etwas mehr Stress als die jetzige Variante, für die Reisenden mit Sicherheit wesentlich angenehmer.
Oder habe ich bei meinem Plan etwas übersehen?
Eine Idee bedingt ja nicht zwangsweise eine Verschwörung
Jogi, Dienstag, 22.06.2010, 13:31 (vor 5790 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 22.06.2010, 13:35
Ich bin ja für vieles offen, aber dieser Verschwörungsquatsch nimmt in diesem Fall absurde Züge an. Nicht immer, wenn die Bahn kurzzeitig was einstellt, will sie sich davon zurückziehen.
Ist ja schon gut, man wird doch noch ein bißchen ph/fantasieren dürfen.
Dann sollte die Formulierung mehr nach Vermutung denn nach Feststellung klingen.
Mir geht halt langsam dieses fast schon prinzipielle Unterstellen bei der Bahn auf den Keks, wenn sie irgendwas macht, egal ob sie Bauarbeiten an der Strecke durchführt, neue Kaffeeautomaten bestellt oder mit einem neuen Fahrplan auf die Anforderungen der entfallenden ICE-Neigtechnik reagiert. Was da in der Leipziger Volkszeitung an Weltuntergangsszenarien herbeigesponnen wurde... meine Güte.
Ich wollte (und will) Dir aber keinesfalls was unterstellen, Dich blöd anmachen oder sonst was! Wenn es als Überreaktion rüberkam, entschuldige ich mich dafür!
Abgesehen davon, dass man sich kaum vorstellen kann, Hamburg nach Süden hin völlig vom IC-Verkehr zu trennen, solange noch IC nach Westerland (da wollen ja nicht nur Leute aus Münster und Berlin hin) fahren und Flachland-Fahrräder in den Schwarzwald. Von der Anbindung der 101 ans Werk ganz zu schweigen (die gehören doch nach Hamburg?).
Man kommt doch noch relativ problemlos nach Hamburg. Einschneidend ist halt die Fahrzeitverlängerung, aber das lässt sich bei Bauarbeiten nun mal nicht vermeiden - außer wir ziehen die Baustellendauer extrem in die Länge.
Was die Werksanbindung angeht - es dürfte das kleinste Problem sein, die nach Hamburg zu überführen. Die 101er, die von mir aus die Linie Oldenburg - Leipzig - Köln bespannen, kommen ja auch irgendwann in irgendeine Werkstatt ;)
Demnach ist DAS ja wohl offensichtlich nicht ganz ernst zu nehmen.
Ich habe in meinem Beitrag das Betriebsschema skizziert anhand meines Offline-HAFAS. Wenn du in der Online-Reiseauskunft eine Verbindung nach dem 14.August für HH-H suchst und bei der erweiterten Verkehrsmittelwahl nur beim IC ein Häkchen setzt, kommst du zum gleichen Ergebnis. Abgesehen von einigen IC-Zügen in der HVZ (und dem dauerhaften IC-Ersatz Hamburg-Stuttgart) werden nur Verbindungen mit Umstieg in Bremen angezeigt.
Hmmm. Mir ist auch klar, dass das ein ziemlich illusorischer Vorschlag ist, aber dass das in dem gleisig doch üppigen Uelzener Bahnhof nicht theoretisch ginge, kann ich mir kaum vorstellen. Dann brauchts noch die entsprechende Signalinfrastruktur. Wenn's die gibt, dann liegt es wohl nur an den Kosten.
Realistischer ist aber vielleicht (eben auch wegen des ausgedünnten Verkehrs) einen bahnsteiggleichen Umstieg zu gewährleisten für die Zeit des Baustellenfahrplans? Immerhin ist doch wahrscheinlich mit erhöhtem Fahrgast- und unpraktischem-Gepäck (vor allem mit Rädern dran, s.o.) zu rechnen?!?
Du spielst auf die entfallende Fahrradmitnahme durch den weitgehenden Wegfall der IC-Züge an? Das wären dann höchstens 16 Räder pro Stunde, die werden doch bestimmt in den Mehrzweckbereich der ME-Dostos passen?
Viele Grüße, Jogi
Re: Eine Idee bedingt ja nicht zwangsweise eine Verschwörung
fjk, Dienstag, 22.06.2010, 15:10 (vor 5790 Tagen) @ Jogi
Ich bin ja für vieles offen, aber dieser Verschwörungsquatsch nimmt in diesem Fall absurde Züge an. Nicht immer, wenn die Bahn kurzzeitig was einstellt, will sie sich davon zurückziehen.
Ist ja schon gut, man wird doch noch ein bißchen ph/fantasieren dürfen.
Dann sollte die Formulierung mehr nach Vermutung denn nach Feststellung klingen.
Mir geht halt langsam dieses fast schon prinzipielle Unterstellen bei der Bahn auf den Keks, wenn sie irgendwas macht, egal ob sie Bauarbeiten an der Strecke durchführt, neue Kaffeeautomaten bestellt oder mit einem neuen Fahrplan auf die Anforderungen der entfallenden ICE-Neigtechnik reagiert. Was da in der Leipziger Volkszeitung an Weltuntergangsszenarien herbeigesponnen wurde... meine Güte.
Das kann ich sehr gut nachvollziehen, zu penetrant vorgetragenes Gedankengut solcher Art geht einem (obwohl man wohl typabhängig nicht davor gefeit ist, solches selber abzusondern) zumindest in persönlichem Kontakt ja auch gerne auf die Nerven, ...
Ich wollte (und will) Dir aber keinesfalls was unterstellen, Dich blöd anmachen oder sonst was! Wenn es als Überreaktion rüberkam, entschuldige ich mich dafür!
... mit dem Vorteil, dass es da (typabhängig) auch sofort ab- und/oder richtiggestellt werden kann. Was bei textueller Kommunikation immer ein bißchen mehr Erläuterung bedarf. In diesem konkreten Fall etwa so: Entschuldigung war nicht nötig, aber Gegenrede kam hoffentlich auch nicht so drastisch rüber. Wenn doch, dann Entschuldigung dafür.
Abgesehen davon, dass man sich kaum vorstellen kann, Hamburg nach Süden hin völlig vom IC-Verkehr zu trennen, solange noch IC nach Westerland (da wollen ja nicht nur Leute aus Münster und Berlin hin) fahren und Flachland-Fahrräder in den Schwarzwald. Von der Anbindung der 101 ans Werk ganz zu schweigen (die gehören doch nach Hamburg?).
Man kommt doch noch relativ problemlos nach Hamburg. Einschneidend ist halt die Fahrzeitverlängerung, aber das lässt sich bei Bauarbeiten nun mal nicht vermeiden - außer wir ziehen die Baustellendauer extrem in die Länge.
Was die Werksanbindung angeht - es dürfte das kleinste Problem sein, die nach Hamburg zu überführen. Die 101er, die von mir aus die Linie Oldenburg - Leipzig - Köln bespannen, kommen ja auch irgendwann in irgendeine Werkstatt ;)
Nämlich, weil sie dann K-HH fahren? Könnt man ja mal nachschauen, aber...
Abgesehen von einigen IC-Zügen in der HVZ (und dem dauerhaften IC-Ersatz Hamburg-Stuttgart) werden nur Verbindungen mit Umstieg in Bremen angezeigt.
Realistischer ist aber vielleicht (eben auch wegen des ausgedünnten Verkehrs) einen bahnsteiggleichen Umstieg zu gewährleisten für die Zeit des Baustellenfahrplans? Immerhin ist doch wahrscheinlich mit erhöhtem Fahrgast- und unpraktischem-Gepäck (vor allem mit Rädern dran, s.o.) zu rechnen?!?
Du spielst auf die entfallende Fahrradmitnahme durch den weitgehenden Wegfall der IC-Züge an? Das wären dann höchstens 16 Räder pro Stunde, die werden doch bestimmt in den Mehrzweckbereich der ME-Dostos passen?
Zusammen mit den ohnehin drinsteckenden Rädern, Rollstühlen, Kinderwägen und "Reisenden mit Traglasten". Naja, eigentlich habe ich (zu?) laut drüber nachgedacht, was den armen HH-H-Reisenden während der Bauerei so zugemutet wird und wie man diese Zumutungen zumindest erträglicher gestalten könnte. Und ein "Alleinstellungsmerkmal" der wegfallenden IC, und damit die einschneidenste Zumutung, ist nun mal das Fahrradabteil. Aber es stimmt: wem es im ME zu voll ist, der kann ja immer noch IC über Bremen fahren. Ist wegen des Umstiegs genauso unbequem; Platz hingegen sollte wohl sein, schließlich haben die "echten" ICs gelegentlich sogar zwei Fahrradabteile - und man hat ja eine IC-Fahrkarte. Gilt die denn während der Baustelle über Bremen?
Alles in allem hast Du natürlich recht: wo gehobelt wird, da fallen Späne und wo gebaut wird Züge aus. Und an die meisten Forenspinnereien werden auch "die Planer" schon gedacht haben, zumal Baustellenplanungen im Vergleich zum alltäglichen Notfallprogramm meist tatsächlich auch durchdacht rüberkommen. Trotzdem bieten "die Planer" die irgendwas im Hinterstübchen ausbaldowern natürlich ideale Angriffspunkte für (hoffentlich manchmal auch amüsante) Verschwörungstheorien aller Art... oder die Gelegenheit seine eigenen Ideen auf eine möglichst allgemeinverdauliche Art irgendwie in Umlauf zu bringen.
In der Hoffnung, irgendwann die Waage zwischen beidem zu finden schließt
fjk