First Minute Europe: Wegevorschrift passt nicht zu Zugbindun (Fahrkarten und Angebote)

Hamburger2015, Montag, 13.11.2023, 07:22 (vor 846 Tagen)
bearbeitet von Hamburger2015, Montag, 13.11.2023, 07:23

Moin,

mal was Neues zum First Minute Europe: Ich habe hier ein Ticket, das einerseits eine Wegevorschrift für Strecke A-B-C hat und andererseits eine Zugbindung für einen Zug, der A-D-C fährt (und so auch gewollt gebucht wurde).

(Für die Spezialisten: Wegevorschrift ist Köln-Bonn-Koblenz-Mainz-FFM, Zug fähr über die Neubaustrecke.)

Nehme ich richtig an, dass es am Ende eh niemanden interessiert und man sich nicht auf eine Diskusison im Zug einstellen darf?

First Minute Europe: Wegevorschrift passt nicht zu Zugbindun

bahnfahrerofr., Montag, 13.11.2023, 09:06 (vor 846 Tagen) @ Hamburger2015

Nehme ich richtig an, dass es am Ende eh niemanden interessiert und man sich nicht auf eine Diskusison im Zug einstellen darf?

Wenn du in dem Zug kontrolliert wirst, für den Zugbindung aufgedruckt ist, sehe ich wenig Potenzial für Diskussionen.

Dazu müsste das Personal erstmal die Wegevorschrift lesen, was meiner Erfahrung nach eher selten passiert.

Passiert bei ausländischen Bahnen leider öfters mal

Altmann, Montag, 13.11.2023, 09:19 (vor 846 Tagen) @ Hamburger2015

Kleines Beispiel: Ich hab für morgen ein ZSSK-Ticket Amstetten-Wien-Wr.Neustadt-Wien-Bratislava. All die beteiligten Züge sind auch am Ticket angeführt, alles korrekt.

Als Wegevorschrift erscheint aber (nicht ganz unerwartet): Amstetten-Wien-Bratislava

Hab mir daher zusätzlich noch ein Ticket Wien-Wr.Neustadt-Wien gekauft (um Diskussionen mit den Zubs aus dem Weg zu gehen).

Stichstrecken wären sicherlich nicht vorgesehen

J-C, In meiner Welt, Montag, 13.11.2023, 09:23 (vor 846 Tagen) @ Altmann

Du hast ja im Prinzip 2 Fahrten:
1. Amstetten - Wiener Neustadt
2. Wiener Neustadt - Bratislava.

Du versuchst daraus halt eine Fahrt zu machen und das ist an sich eben nicht vorgesehen. Dementsprechend musst du hier auch mit Nachteilen rechnen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Jo eh.

Altmann, Montag, 13.11.2023, 09:24 (vor 846 Tagen) @ J-C

Aber dann hätt mir die ZSSK das Ticket halt so nicht verkaufen dürfen.

Hat sie das denn?

J-C, In meiner Welt, Montag, 13.11.2023, 09:37 (vor 846 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Montag, 13.11.2023, 09:37

Vielleicht hat die ZSSK dir das korrekte Ticket für eine inkorrekte Angabe verkauft? Vermutlich könnte ich noch die Beförderungsbestimmungen finden, die besagen, dass solche Stichstrecken gar nicht verkauft werden können. Du weißt ja, was du tust, wenn du so eine eher nicht so reguläre Eingabe machst.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Hat sie das denn?

Altmann, Montag, 13.11.2023, 09:47 (vor 846 Tagen) @ J-C

Nun, die gebuchten Züge erscheinen ja auch alle (mit Zugbindung) am aufgedruckten Ticket. Somit würd ich Deine Frage mal mit "Ja" beantworten.

Und letztlich stellt sich halt überhaupt die Frage, ob der Kunde nicht darauf vertrauen kann, dass das Ticket, das er gekauft hat, auch gültig ist. Ist Herr Kunde verpflichtet, sich darüber Gedanken zu machen, ob Bahnens alles richtig macht beim Verkauf?

Allerdings ist das auch nicht etwas, das nur bei ZSSK passieren kann. Auch mit unseren ÖBB kannst Du tolle (Auslands-) Tickets buchen (und musst dann Aufpreis zahlen im Zug, weil ´s der Zub nicht anerkennt).

Hat sie das denn?

JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 13.11.2023, 09:52 (vor 846 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von JeDi, Montag, 13.11.2023, 09:53

Allerdings ist das auch nicht etwas, das nur bei ZSSK passieren kann. Auch mit unseren ÖBB kannst Du tolle (Auslands-) Tickets buchen (und musst dann Aufpreis zahlen im Zug, weil ´s der Zub nicht anerkennt).

Bei den ÖBB war es früher sogar im Inland so, dass Onlinetickets unabhängig vom Aufdruck nur für den direkten Weg galten, weil sie ihre Systeme nicht im Griff hatten (Preisberechnung immer über direkten Weg)…

Grundsätzlich ist - zumindest aus deutscher Sicht - das keine Schwarzfahrt, die Differenz zum korrekten Fahrpreis ist aber ggf. nachzuzahlen.

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Weg mit dem 4744!

First Minute Europe: bekanntes und altes Problem

Proeter, Montag, 13.11.2023, 13:43 (vor 846 Tagen) @ Hamburger2015
bearbeitet von Proeter, Montag, 13.11.2023, 13:44

Moin,

mal was Neues zum First Minute Europe: Ich habe hier ein Ticket, das einerseits eine Wegevorschrift für Strecke A-B-C hat und andererseits eine Zugbindung für einen Zug, der A-D-C fährt (und so auch gewollt gebucht wurde).

(Für die Spezialisten: Wegevorschrift ist Köln-Bonn-Koblenz-Mainz-FFM, Zug fähr über die Neubaustrecke.)

Dieses Problem besteht seit vielen Jahren - und zwar bei allen ICEs, die zwischen Köln und Frankfurt Flughafen nicht halten. Ich hab den ČD bereits geschrieben - sogar in tschechischer Sprache - mit genauer Beschreibung des Problems. Aber als Antwort kam lediglich zurück, die Fahrkarte sei nach Vorgaben der DB ausgestellt. Punkt. Offensichtlich hierbei: Meine Anfrage hat es weder in die Tarif- noch in die IT-Abteilung geschafft.

Dieses Problem trieb mich zu Zeiten um, als bei diesem Angebot auf innerdeutschen Zügen noch keine Zugbindung gab. Mit Zugbindung gibt's da ja wenig zu beanstanden - daher wäre ich auch entspannt.

Eine Sache erscheint mir noch interessant: Die auf der Fahrkarte aufgedruckte Zugbindung erscheint m.w. nicht auf dem MT des Zubs (einen hatte ich mal gebeten, mir zu zeigen, was er da sieht). Scannt er das Ticket ein, sieht er nur die Wegevorschrift und könnte dann ggf. nachfragen. Zeigst du dann die ausgedruckte Fahrkarte mit der Reisever- und Zugbindung, sollte es keine weitere Diskussion geben.

Nebenbemerkung: Das Angebot ist inzwischen leider recht unattraktiv geworden. Insb. seit Einführung des Sparpreis Europa über Furth im Wald, ist dieser meist günstiger nach meiner Wahrnehmung und für meine Relationsn (Rheinland - Prag).

Grüße vom
Pröter

First Minute Europe: bekanntes und altes Problem

Strotti, Darmstadt, Montag, 13.11.2023, 17:51 (vor 845 Tagen) @ Proeter

Nebenbemerkung: Das Angebot ist inzwischen leider recht unattraktiv geworden. Insb. seit Einführung des Sparpreis Europa über Furth im Wald, ist dieser meist günstiger nach meiner Wahrnehmung und für meine Relationsn (Rheinland - Prag).

Ich fahre am 4. Januar von Darmstadt nach Prag. Die einfache Fahrt Sparpreis Europa kostet mich über Furth im Wald mit BC25 19,50 Euro, bei CD würde mich die Fahrt rund 30 Euro kosten. Dabei gilt, dass die Verbindungen über Furth im Wald bzw. über Cheb für mich die schnellsten Verbindungen nach Prag sind. Habe übrigens trotz D-Ticket die Startstrecke Darmstadt-Aschaffenburg mitgebucht, da sie keinen Einfluss auf den Preis hatte.

First Minute Europe: bekanntes und altes Problem

bahnfahrerofr., Montag, 13.11.2023, 20:34 (vor 845 Tagen) @ Strotti

Nebenbemerkung: Das Angebot ist inzwischen leider recht unattraktiv geworden.

Der Einstiegspreis kann bei der DB tatsächlich niedriger sein. Man darf das aber nicht pauschal sagen. Will man z.B. am Freitag fahren hat die CD meist bessere Kontingente...

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