„Petit train jaune“ oder „Der kleine gelbe Zug“ (Reiseberichte)
Auf unserer Reise durch Frankreich (Berlin – Paris – Toulouse – Prades – Montpellier – Berlin) haben wir einen kleinen großen Umweg in Kauf genommen, um eine in der Region bekannte Zugstrecke befahren zu können. Eine Fahrt mit dem gelben Zug, liebevoll auch Petit train jaune genannt. Dieser ist eine elektrisch betriebene Schmalspurbahn, die die Pyrenäen anbindet. Früher für die Region essenziell mittlerweile ist fast nur noch ein touristischer Betrieb möglich.
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Von Toulouse kommend, hatten wir im Bahnhof Latour-de-Carol – Enveitg einen mehrstündigen Aufenthalt. Zugegebenermaßen war die Attraktivität bescheiden. Der einzige Kiosk/Imbiss war geschlossen.
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Das Spannendste war der zweimal ankommende Zug nach Spanien.
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Unser gelber Zug hatte selbst einen Aufenthalt von knapp zwei Stunden. Somit waren wir nicht die Einzigen, und einige Tagestouristen haben die Zeit mit uns am Gleis verbracht.
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TER Züge in Richtung Toulouse.
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Intercity-Zug, der den Tag in Latour-de-Carol verbringt und erst abends über Nacht weiter nach Paris fährt.
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Die Zugauswahl auf den Anzeigern ist begrenzt.
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Viele Haltepunkte auf der Strecke werden ausgelassen.
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Der kleine gelbe Zug nimmt seinen Strom über eine Stromschiene auf. Darauf machen eher seltene Schilder aufmerksam.
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Ein Blick in den Führerstand.
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Cabrio-Wagen
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Mit der Abfahrt am Bahnhof war der Zug nur ein Viertel gefüllt (die Geräuschkulisse und die verspätete Abfahrt haben zunächst auf einen Defekt gedeutet). Viele Touristen wollten ebenfalls dabei sein. Erst mit dem ersten Halt hat sich der Füllstand drastisch erhöht, und der Cabrio-Wagen war fast komplett gefüllt. Die geschlossenen Wagen (inkl. einer defekten Toilette) waren die ganze Fahrt über nur mäßig gefüllt.
Die Landschaft der Strecke war sehr beeindruckend.
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Am Bahnhof Mont-Louis – La Cabanasse haben wir unseren Gegenzug abgewartet und viele Fahrgäste haben die Züge gewechselt. Diese wollten aus zeitlichen Gründen nur die Hälfte der Tour machen. Dieser Halt war auch ein offizieller „Toilettenstopp“, zumindest wurde man darauf explizit hingewiesen.
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Mehrere beeindruckende Brückenbauwerke wurden auf der knapp 62,5 Kilometer langen Strecke befahren.
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Am Endbahnhof Villefranche–Vernet-les-Bains hat unsere Reise mit dem Kanarienvogel geendet und wir sind zu unserer Unterkunft nach Prades mit dem Bus weitergefahren.
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