? Schlafwagen im Kanaltunnel (Allgemeines Forum)
Krischan50, Montag, 30.10.2023, 20:40 (vor 1050 Tagen)
kcp's excellenter Reisebericht hat mich endlich aufgeklärt, wo die ersten Schlafwagen für den Kanaltunnel letztendlich gelandet sind. Die standen sich ja jahrelang in Nordengland Flachstellen aber weiss jemand, warum die nicht eingesetzt wurden? Kommerzielle oder Sicherheitsgründe? Und wie sind die Chancen, das in Zukunft OBB sein Schlafwagennetz auch auf den Kanaltunnel und UK ausdehnt?
? Schlafwagen im Kanaltunnel
Provodnik, Montag, 30.10.2023, 23:50 (vor 1050 Tagen) @ Krischan50
kcp's excellenter Reisebericht hat mich endlich aufgeklärt, wo die ersten Schlafwagen für den Kanaltunnel letztendlich gelandet sind. Die standen sich ja jahrelang in Nordengland Flachstellen aber weiss jemand, warum die nicht eingesetzt wurden? Kommerzielle oder Sicherheitsgründe?
Kommerzielle Gründe.
Und wie sind die Chancen, das in Zukunft OBB sein Schlafwagennetz auch auf den Kanaltunnel und UK ausdehnt?
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? Schlafwagen im Kanaltunnel
JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 31.10.2023, 10:32 (vor 1049 Tagen) @ Provodnik
kcp's excellenter Reisebericht hat mich endlich aufgeklärt, wo die ersten Schlafwagen für den Kanaltunnel letztendlich gelandet sind. Die standen sich ja jahrelang in Nordengland Flachstellen aber weiss jemand, warum die nicht eingesetzt wurden? Kommerzielle oder Sicherheitsgründe?
Kommerzielle Gründe.
Wobei die kommerziellen Gründe sicherlich auch zu einem großen Teil an den Sicherheitsanforderungen liegen. Wenn man dann noch die Freudenhaus-Trassenpreise im Eurotunnel dazu nimmt (die DB hatte mal 100€/km verkündet, als die London-ICE-Pläne eingestellt wurden), ist das Bild eigentlich eindeutig.
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Weg mit dem 4744!
Warum nicht?
milos6, Leipzig, Dienstag, 31.10.2023, 11:01 (vor 1049 Tagen) @ Provodnik
Warum sollte die ÖBB nicht mit Schlafeagen auf die Insel fahren?
Warum nicht?
JanZ, HB, Dienstag, 31.10.2023, 11:17 (vor 1049 Tagen) @ milos6
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 31.10.2023, 11:17
Wegen der Sicherheitsbestimmungen sowohl im Sinne von „safety“ (z.B. Züge durch den Tunnel müssen in zwei autarke Teile teilbar sein) als auch von „security“ (Gepäck- und Passkontrollen vor dem Einstieg, die für Reisende, die vorher aussteigen, wiederum nicht durchgeführt werden dürfen). Das macht es extrem schwierig und unwirtschaftlich.
Warum nicht?
Krischan50, Dienstag, 31.10.2023, 14:25 (vor 1049 Tagen) @ JanZ
Wegen der Sicherheitsbestimmungen sowohl im Sinne von „safety“ (z.B. Züge durch den Tunnel müssen in zwei autarke Teile teilbar sein) als auch von „security“ (Gepäck- und Passkontrollen vor dem Einstieg, die für Reisende, die vorher aussteigen, wiederum nicht durchgeführt werden dürfen). Das macht es extrem schwierig und unwirtschaftlich.
Das sollte doch lösbar sein? Eine Lok vorne, eine hinten und schon hast Du zwei autarke Teile. Vorher AUSsteigen sollte nicht das Problem sein, EINsteigen schon. Also möglichst wenig Zwischenhalte und nur da, wo Gepäck- und Passkontrollen möglich sind. Hoffe, OBB liest hier mit ....
Warum nicht?
JanZ, HB, Dienstag, 31.10.2023, 18:13 (vor 1049 Tagen) @ Krischan50
Das sollte doch lösbar sein? Eine Lok vorne, eine hinten und schon hast Du zwei autarke Teile.
Die Teilbarkeit der Züge und die Mindestlänge scheint es gar nicht mehr zu geben, so steht es jedenfalls mit Bezug auf die Sicherheitsbestimmungen in der Wikipedia, was ich allerdings nicht geprüft habe. Ich weiß auch nicht, was die Regularien für die anschließende HS1 sind.
Vorher AUSsteigen sollte nicht das Problem sein, EINsteigen schon.
Doch: Das UK will, dass nur Passagiere an Bord sind, bei denen eine Passkontrolle vorgenommen wurde, gleichzeitig dürfen Passagiere innerhalb des Schengen-Raums gar nicht kontrolliert werden. Das sind doch alles Probleme, die Eurostar und potenzielle Konkurrenten auch zu Genüge haben. Für Nachtzüge, die ohnehin weit weniger wirtschaftlich sind (wenn überhaupt), macht es das nicht einfacher.
Warum nicht?
Norddeich, Samstag, 11.11.2023, 17:50 (vor 1038 Tagen) @ JanZ
Das UK will, dass nur Passagiere an Bord sind, bei denen eine Passkontrolle vorgenommen wurde, gleichzeitig dürfen Passagiere innerhalb des Schengen-Raums gar nicht kontrolliert werden. Das sind doch alles Probleme, die Eurostar und potenzielle Konkurrenten auch zu Genüge haben. Für Nachtzüge, die ohnehin weit weniger wirtschaftlich sind (wenn überhaupt), macht es das nicht einfacher.
Das bedeutete für den Nachtzug Richtung London, dass nur Globalpreis-Tickets mit Ausstieg in UK verkauft werden dürfen, oder? In die Gegenrichtung dagegen wäre es kein Problem, wenn z.B. in Brüssel zusätzliche Reisende ohne Passkontrolle zusteigen könnten.
Warum nicht?
JanZ, HB, Samstag, 11.11.2023, 18:02 (vor 1038 Tagen) @ Norddeich
Ja, so wie eben beim Eurostar jetzt auch. Da ist derzeit Lille–Brüssel, nur in dieser Richtung, die einzige Relation innerhalb der EU, die verkauft wird.
? Schlafwagen im Kanaltunnel
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 11.11.2023, 17:56 (vor 1038 Tagen) @ Krischan50
kcp's excellenter Reisebericht hat mich endlich aufgeklärt, wo die ersten Schlafwagen für den Kanaltunnel letztendlich gelandet sind. Die standen sich ja jahrelang in Nordengland Flachstellen aber weiss jemand, warum die nicht eingesetzt wurden? Kommerzielle oder Sicherheitsgründe? Und wie sind die Chancen, das in Zukunft OBB sein Schlafwagennetz auch auf den Kanaltunnel und UK ausdehnt?
Als nächste weite Tour soll doch ein Zug nach Barcelona kommen - also irgendwann in den nächsten Jahren, London hingegen war meiner Ansicht nach noch nie im Gespräch…