SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen (Allgemeines Forum)
Hansjörg, Montag, 16.10.2023, 09:12 (vor 923 Tagen)
Mehr Zuverlässigkeit bei der Bahn und trotzdem sinkende Fahrpreise – diese Strategie will der Bund durch mehr Konkurrenz im Fernverkehr umsetzen. Zunächst müssen Kunden aber eine Bauphase durchstehen.
Ich glaube das geht nach hinten los. Aktuell werden die FGR schon eingeschränkt. Mit unterschiedlichen Betreibern haben wir das Modell UK. Dazu noch den Spaß nicht mehr mit jedem Zug ans Ziel zu kommen. Siehe Thalys.
MfG Hansjörg
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Montag, 16.10.2023, 09:23 (vor 923 Tagen) @ Hansjörg
Naja, es gibt ja nicht nur schwarz und weiß - nicht nur "Modell UK" und "Modell DE". Es gibt auch noch Konkurrenz auf der Schiene in Italien oder Spanien ... Österreich mit der WestBahn kann man glaube ich nicht mehr dazu zählen, oder? Bin mir beim aktuellen Stand da nicht ganz sicher.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 10:10 (vor 923 Tagen) @ Paladin
Die WESTbahn fährt nach wie vor eigenwirtschaftlich und will auch in Deutschland expandieren, man ist jedoch beim Klimaticket und bei den Verkehrsverbünden drin, dadurch hat man halt den Vorteil, dass mehr Leute mitfahren und man dafür auch Geld kriegt, dass mehr Leute mitfahren, ohne dass man dafür selbst Fahrkarten verkaufen muss. Bestellte Leistungen fährt man aber nicht. Man fährt weiterhin im Wettbewerb zu den ÖBb.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Altmann, Montag, 16.10.2023, 10:15 (vor 923 Tagen) @ J-C
Die WESTbahn fährt nach wie vor eigenwirtschaftlich und will auch in Deutschland expandieren,
Komisch, dass man noch keine Tickets nach Stuttgart / Bregenz kaufen kann. Ob das noch was wird mit dem neuen Fahrplan?
Und eigenwirtschaftlich, na ja. Die WESTbahn legt auf eigene Kunden scheinbar gar keinen Wert mehr (mit Preisen meist höher als bei den ÖBB), will nur mehr Klimaticket-Kunden. Der Vorteil ist da nur, dass die Züge der WEST meist deutlich leerer sind als jene der Konkurrenz.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 10:20 (vor 923 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Montag, 16.10.2023, 10:20
Die WESTbahn fährt nach wie vor eigenwirtschaftlich und will auch in Deutschland expandieren,
Komisch, dass man noch keine Tickets nach Stuttgart / Bregenz kaufen kann. Ob das noch was wird mit dem neuen Fahrplan?
Ich sagte nicht nächstes Jahr.
Und eigenwirtschaftlich, na ja. Die WESTbahn legt auf eigene Kunden scheinbar gar keinen Wert mehr (mit Preisen meist höher als bei den ÖBB), will nur mehr Klimaticket-Kunden. Der Vorteil ist da nur, dass die Züge der WEST meist deutlich leerer sind als jene der Konkurrenz.
Interessant, letztes Mal war mein WESTbahn-Zug so voll, dass Leute standen. War aber auch während einer Betriebseinschränkung, wo die Züge alle in Linz zurückgehalten wurden. Aber dennoch, wenn ich mit der WESTbahn fahre, haben die mittlerweile doch eine gute Auslastung.
Man versucht, mit Westpunkten und Relax Checkin eine Kundenbindung zu bringen, ebenso der kostenlosen Reservierung.
Sind die Preise aber echt höher als bei den ÖBB geworden? Ich hab schon lange das nicht mehr verglichen,
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SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Altmann, Montag, 16.10.2023, 10:26 (vor 923 Tagen) @ J-C
Man versucht, mit Westpunkten und Relax Checkin eine Kundenbindung zu bringen, ebenso der kostenlosen Reservierung.
Westpunkte sind nur mehr 6 Monate lang gültig, dann verfallen sie (und in so kurzer Zeit viele Punkte sammeln gelingt wohl auch primär nur Klimaticket-Besitzern). Und fürs "Relax Check-in" muss man erst mal die Zeit finden, sich in ´s System einzuloggen, bevor der Zub neben einem steht (was bestenfalls in Wien West und Salzburg möglich sein dürfte).
Sind die Preise aber echt höher als bei den ÖBB geworden? Ich hab schon lange das nicht mehr verglichen,
Ja. Einzige Ausnahme sind WESTsuperpreise - aber da muss man schon sehr früh buchen ... Und dann hat man mit WESTbahn-Tickets ja keine Umsteige-Möglichkeit ...
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 10:31 (vor 923 Tagen) @ Altmann
Ich hab oft den Relax Checkin selbst gemacht zwischen Wien und Linz. Auch ab St. Pölten. Also ich denke schon, dass das einen Mehrwert bietet und es braucht nicht so viel, bis man meinetwegen einen Snack daraus kriegt. Ich kriege bei der WESTbahn zwischen Wien und Salzburg einen Preis von 59,90€ und bei den ÖBB 60,80€. Also ein Unterschied von 1,5 Prozent im Prinzip.
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SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Altmann, Montag, 16.10.2023, 10:36 (vor 923 Tagen) @ J-C
Ich kriege bei der WESTbahn zwischen Wien und Salzburg einen Preis von 59,90€ und bei den ÖBB 60,80€. Also ein Unterschied von 1,5 Prozent im Prinzip.
Für das Geld fahr ich in der First Linz-Davos-Linz ... ;-)
WESTbahn passt sich mehr und mehr an ÖBB-Verhältnisse an
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 10:43 (vor 923 Tagen) @ J-C
Ahh grad geschaut, man kriegt bei Linz - Salzburg dann tatsächlich ein umgekehrtes Verhältnis, wo die WESTbahn teurer ist als die ÖBB. Das ist schon interessant, denn beide fahren eigenwirtschaftlich, beide sind in Verkehrsverbünden und Klimaticket integriert. Aber bei den ÖBB hätte es noch ein Bordrestaurant... für mich beweist es die These, dass man in Wahrheit, sobald man eine ernstzunehmende Qualität bietet, eben nicht viel anders als der Wettbewerber agiert. Durch die Verkehre nach und durch Deutschland wird das mit der Pünktlichkeit dann auch ähnlich sein wie bei den ÖBB. Man konnte seine gute Pünktlichkeit einfach deswegen bewahren, weil man auf der in weiten Teilen viergleisigen Strecke Wien - Salzburg operierte. Mit der Expansion nach München und Innsbruck sieht man bereits öfter Verspätungen.
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WESTbahn Wien-Stuttgart ab 12/24?
Altmann, Freitag, 05.01.2024, 13:03 (vor 842 Tagen) @ J-C
WESTbahn Wien-Stuttgart ab 12/24?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.01.2024, 13:23 (vor 842 Tagen) @ Altmann
Vermutlich wird man eine bessere Trasse westlich von Innsbruck suchen. Jetzt wird man wohl mit den regulären Fristen arbeiten, um auch 2 Mal nach Stuttgart zu kommen.
Ich find das definitiv cool, weil jetzt einerseits das Angebot nach Vorarlberg verbessert wird und anderseits neue Direktverbindungen entstehen, die das Bahnreisen ein Stück weit attraktiver machen können. Da die WESTbahn ja auch keine Züge ausschreiben muss - sie gehört ja nicht dem Staat - hat man hier wohl auch mehr Möglichkeiten, die Flotte entsprechend zu skalieren.
Mal schauen, wo die Reise danach noch hingeht...
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WESTbahn Wien-Stuttgart ab 12/24?
Altmann, Freitag, 05.01.2024, 13:27 (vor 842 Tagen) @ J-C
Vermutlich wird man eine bessere Trasse westlich von Innsbruck suchen.
Also da sind wohl ein paar Minuten drinnen, aber eine Stunde? Ich hab eher das Gefühl, die WESTbahn ist immer noch mit der Idee Wien-München-Bregenz schwanger.
WESTbahn Wien-Graz-Klagenfurt ab 12/25?
Altmann, Mittwoch, 17.01.2024, 15:17 (vor 830 Tagen) @ Altmann
Nun gab ´s wieder eine PK der WESTbahn, diesmal zum Thema Südstrecke. Demnach ist die WESTbahn auf der Suche nach Zügen, die man mieten und mit denen man ab Dezember 2025 Richtung Süden fahren könnte.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Altmann, Dienstag, 07.11.2023, 09:22 (vor 901 Tagen) @ Altmann
Komisch, dass man noch keine Tickets nach Stuttgart / Bregenz kaufen kann. Ob das noch was wird mit dem neuen Fahrplan?
Nach Bregenz kann man nun bei WESTbahn Tickets buchen, nicht aber nach Stuttgart. Es gibt einen WB-Zug Wien-Bregenz (15:08 Uhr ab, 22:47 Uhr an), ebenso in der Gegenrichtung (05:10 Uhr ab, 12:52 Uhr an). Unterwegshalte sind (ab Innsbruck) Telfs-Pfaffenhofen, Landeck-Zams, St.Anton am Arlberg, Langen am Arlberg, Bludenz, Nenzing, Frastanz, Feldkirch, Rankweil, Götzis, Altach, Hohenems und Dornbirn. Preise Wien-Bregenz starten bei € 23,99 (was durchaus wohlfeil ist).
WESTbahn ist (noch) nicht Mitglied im Vorarlberger Verkehrsverbund.
WESTbahn nach Bregenz
Altmann, Dienstag, 07.11.2023, 09:42 (vor 901 Tagen) @ Altmann
Preise Wien-Bregenz starten bei € 23,99 (was durchaus wohlfeil ist).
P.S.: Kleiner Preisvergleich: z.B. 10.12. Wien-Bregenz € 23,99. Derselbe Zug am selben Tag: Wien-Salzburg € 48,99
Ist doch klar.
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 07.11.2023, 11:22 (vor 901 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Dienstag, 07.11.2023, 11:23
Irgendwie muss die längere Fahrzeit und das nicht so ausgeprägtes Catering ja verkauft werden. Klar gibt es auch einige Direktverbindungen mehr, die die RJX so nicht bieten. Aber da wird man halt vor allem am Anfang das Angebot mit entsprechenden Preisen einführen wollen.
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JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 16.10.2023, 09:28 (vor 923 Tagen) @ Hansjörg
Hallo.
Eine Motivation, uralt zu werden. DB Fern bekommt ECHTE Konkurrenz.
Das möchte ich noch erleben: dass DB Fern endlich mal Leistung erbringen muss; durchgängig, ständig - und nicht den Betrieb nach eigenem Gutdünken abwickelt; wenn's läuft ist's nice, wenn's nicht läuft, auch egal.
Für das Bahnwesen in Deutschland wird Wettbewerb ein Segen sein. Ein zarter Lichtblick im dunklen Tunnel. Die beste Meldung seit langem!
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!
611 040, Erfurt, Montag, 16.10.2023, 17:25 (vor 923 Tagen) @ Der Blaschke
Wenn man sich mal den NV ansieht, besonders kurz nach Betreiberwechseln an NE-EVU merkt man ziemlich schnell, dass Wettbewerb nicht die beste Lösung ist. Der NV ist seit Beginn der 2000er für die Aufgabenträger zwar massiv günstiger geworden, wodurch deutlich mehr Fahrten bestellt werden konnten, aber eben auch von der Betriebsqualität deutlich billiger.
Wenn ich überlege, dass im FV dann so wie in Tschechien auf einer Strecke 3 verschiedene EVU fahren die ihre Fahrkarten natürlich nicht gegenseitig anerkennen wünsche ich mir doch den aktuellen Zustand zurück.
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!
brandenburger, Perleberg, Montag, 16.10.2023, 17:38 (vor 923 Tagen) @ 611 040
Der NV ist seit Beginn der 2000er für die Aufgabenträger zwar massiv günstiger geworden, wodurch deutlich mehr Fahrten bestellt werden konnten, aber eben auch von der Betriebsqualität deutlich billiger.
So toll waren die Silberlinge mit Kunstlederpolstern auch nicht.
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!
musicus, Montag, 16.10.2023, 17:49 (vor 923 Tagen) @ brandenburger
So toll waren die Silberlinge mit Kunstlederpolstern auch nicht.
Immerhin gute Reisenden- und Gepäckkapazitäten!
Haben wir den gleichen Artikel gelesen?
rainman51, Paderborn, Montag, 16.10.2023, 10:20 (vor 923 Tagen) @ Hansjörg
In diesem Artikel steht ja praktisch nix drin. Erstmal wird bis 2030 saniert und vielleicht dann wird es Konkurrenz geben?
Das sagt auch nur ein FDP Mann und wir wissen ja alle, dass die FDP so viel für die Bahn übrig hat. Vielleicht wird das aber auch
bis 2070 wie der Deutschlandtakt verschoben^^. Als aktuelles Beispiel wird da Flixtrain genant. Ein Betreiber der praktisch keinen
Takt hat und zudem keine Klimaanlage in den Zügen.
Selbst wenn es irgendwann Mitbewerber geben wird, sind die auch nur auf Hauptstrecken unterwegs. In anderen Ländern (Wie Spanien) werden extra Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut. Da sind die Züge auch wirklich schnell. Hier bummeln die ICE Züge gern hinter Nahverkehr hinterher.
Den Lichtblick sehe ich nicht. Solange der Fernverkehr gerne mal unter der Autobahnrichtgeschwindigkeit (130 km/h) fährt gibt es
da nicht viel Hoffnung.
Haben wir den gleichen Artikel gelesen?
Barzahlung, Montag, 16.10.2023, 13:09 (vor 923 Tagen) @ rainman51
bearbeitet von Barzahlung, Montag, 16.10.2023, 13:14
Was der Artikel aussagen soll, weiß ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht.
Selbst wenn es irgendwann Mitbewerber geben wird, sind die auch nur auf Hauptstrecken unterwegs. In anderen Ländern (Wie Spanien) werden extra Hochgeschwindigkeitsstrecken gebaut.
Auf denen dann ausschließlich "Globalpreis-Airlines" unterwegs sind. Das ist eigentlich pure Verdummung von Steuergeld. Warum genau DAS als Positivbeispiel genannt, werde ich nie verstehen.
Wobei ich nicht behaupten würde, dass das Preissystem eine zwingende Konsequenz des Wettbewerbs ist. Westbahn und Regiojet fahren ja z.B. auch "offen" und auch Flix arbeitet an einem durchgehenden Tarif mit den SPNV.
Die Verflugzeugung des Bahnverkers scheint eher so eine Mentalität des Südens zu sein.
Was in Deutschland halt (immer) in der Luft hängen wird, sind Reiseketten aus verschiedenen, einander konkurrierenden SPFV-Anbietern. Durchgangsfahrkarten erhält man also nur für einen bestimmten SPFV-Anbieter plus den SPNV im Vor-/Nachlauf. Das dürfte aber für das allermeiste ausreichen.
Hier bummeln die ICE Züge gern hinter Nahverkehr hinterher.
Den Lichtblick sehe ich nicht. Solange der Fernverkehr gerne mal unter der Autobahnrichtgeschwindigkeit (130 km/h) fährt gibt es
da nicht viel Hoffnung.
Das wird auch immer so bleiben, wenn es Fernverkehr im B-Netz geben soll.
Es gibt in Deutschland halt nicht nur Berlin, Frankfurt und München.
Haben wir den gleichen Artikel gelesen?
musicus, Montag, 16.10.2023, 13:15 (vor 923 Tagen) @ Barzahlung
Den Lichtblick sehe ich nicht. Solange der Fernverkehr gerne mal unter der Autobahnrichtgeschwindigkeit (130 km/h) fährt gibt es
da nicht viel Hoffnung.
Das wird auch immer so bleiben, wenn es Fernverkehr im B-Netz geben soll.
Nö. Zwingende Konsequenz ist das keine!
Haben wir den gleichen Artikel gelesen?
Barzahlung, Montag, 16.10.2023, 13:42 (vor 923 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Barzahlung, Montag, 16.10.2023, 13:43
Den Lichtblick sehe ich nicht. Solange der Fernverkehr gerne mal unter der Autobahnrichtgeschwindigkeit (130 km/h) fährt gibt es
da nicht viel Hoffnung.
Das wird auch immer so bleiben, wenn es Fernverkehr im B-Netz geben soll.
Nö. Zwingende Konsequenz ist das keine!
Doch, das ist es, weil im B-Netz keine Streckenausbauten erfolgen.
Wenn man - warum auch immer - ein hundertprozentiges Hochgeschwindigkeitsnetz haben will, geht das nur, indem man Strecken wie die Rheinstrecke, Main-Weser-Bahn, Saalebahn und ferner auch die Bergstraße etc. aus dem Programm streicht.
Haben wir den gleichen Artikel gelesen?
musicus, Montag, 16.10.2023, 14:46 (vor 923 Tagen) @ Barzahlung
Das wird auch immer so bleiben, wenn es Fernverkehr im B-Netz geben soll.
ist eine andere Aussage als
Das wird auch immer so bleiben, wenn es Fernverkehr in einem B-Netz ohne Streckenausbauten geben soll.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 16.10.2023, 14:35 (vor 923 Tagen) @ Hansjörg
Kann bei uns ein System mit meinetwegen vier autonom arbeitenden Fernzuganbietern in einem Netz mit zig Fern/Fern-Anschlussbahnhöfen funktionieren wie in manch anderen Ländern, wo es überwiegend sternförmig abgehende Einzellinien von wenigen Metropolen aus gibt?
Es wird kaum möglich sein, parallele Fern-Netze aufzubauen, die dann alle für sich funktionieren, das schafft unser Streckennetz niemals. Eher wird DB-Fern viel abgeben müssen. Wie würde sich nun die Anschlussdurchsage in einem verspäteten ICE anhören?
"Nachdem die Eisenbahn-Fotografen von Signalen und Oberleitungsmasten nun wieder runtergeklettert sind erreichen wir Hannover mit 25 Minuten Verspätung. Der DB-ICE nach Dortmund und Köln konnte nicht warten. Nächste Fahrmöglichkeiten um 12:00 mit dem Fernzug Blau, um 12:33 mit dem Fernzug Gelb und um 13:05 mit dem Fernzug Grün. DB-Fahrkarten sind in diesen Zügen ungültig, sie müssten bitte vor Zustieg neue Tickets lösen. Der nächste DB-ICE geht in knapp anderthalb Stunden um 13:41. Ich wiederhole..."
Oder wie sollten Konzepte in einem dicht gewebten Liniennetz-Knüpfteppich aussehen? Ich habe früher schon mal von Ideen gelesen, daß der Bund alle Fernverkehre ausschreibt und einen Bundestarif vorgibt. Worin aber sollen sich die Unternehmen dann unterscheiden und sich im Markt austoben können? Kann ich als Kunde wirklich wählen, wenn ich bei Fern/Fern-Übergängen auf bestimmte Unternehmen zwangsgebunden bin? Im Beispiel Hannover oben müsste es ja nicht einmal einen (verpassten) Anschluss-ICE geben. Es sind unzählige Varianten denkbar, daß man zur Weiterfahrt weit und breit gar keinen Zug des gewünschten Unternehmens antrifft. Daß mein gewünschtes Unternehmen dort vielleicht gar nicht fährt oder erst nach Stunden.
Ich hoffe ich konnte meinen Gedankengang verständlich projezieren. Bin gespannt auf interessante Ideen und Konzepte. Also im tagtäglichen Netzwirken, nicht als Sammlung von Einzelläufern, die nur 2x die Woche fahren.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Wie sollte ein Fern-Netz mit mehreren Teilnehmern aussehen?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 16.10.2023, 14:36 (vor 923 Tagen) @ Alibizugpaar
- kein Text -
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Konzessionen ausschreiben…
JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 16.10.2023, 14:44 (vor 923 Tagen) @ Alibizugpaar
Funktioniert doch im UK/in der Schweiz/usw ganz gut?
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Weg mit dem 4744!
Fernverkehr in Deutschlandtarif integrieren
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 14:39 (vor 923 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von J-C, Montag, 16.10.2023, 14:40
- kein Text -
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ist er ja weitgehend.
JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 18.10.2023, 01:10 (vor 922 Tagen) @ J-C
- kein Text -
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Weg mit dem 4744!
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
brandenburger, Perleberg, Montag, 16.10.2023, 17:35 (vor 923 Tagen) @ Alibizugpaar
Nächste Fahrmöglichkeiten um 12:00 mit dem Fernzug Blau, um 12:33 mit dem Fernzug Gelb und um 13:05 mit dem Fernzug Grün. DB-Fahrkarten sind in diesen Zügen ungültig, sie müssten bitte vor Zustieg neue Tickets lösen. Der nächste DB-ICE geht in knapp anderthalb Stunden um 13:41. Ich wiederhole..."
Das wäre ein Alptraum, den wir hoffentlich nicht erleben.
Oder wie sollten Konzepte in einem dicht gewebten Liniennetz-Knüpfteppich aussehen? Ich habe früher schon mal von Ideen gelesen, daß der Bund alle Fernverkehre ausschreibt und einen Bundestarif vorgibt. Kann ich als Kunde wirklich wählen, wenn ich bei Fern/Fern-Übergängen auf bestimmte Unternehmen zwangsgebunden bin?
Wenn es einen Bundestarif gibt, muss dich nicht interessieren, welches Unternehmen welchen Zug fährt. Und wenn es im Bundestarif zuggebundene Tickets gibt und der Anschluss ist weg, fährst du mit dem nächsten Zug, auch wenn das Unternehmen ein anderes ist.
Worin aber sollen sich die Unternehmen dann unterscheiden und sich im Markt austoben können?
So wie im Nahverkehr auch, die Unternehmen beteiligen sich an Ausschreibungen. Sie konkurrieren um den Zuschlag für eine Linie für eine Anzahl Jahre.
Einen Markt in dem Sinne dass der Fahrgast auswählen kann gibt es dann nicht. Von Bad Wilsnack nach Neustadt an der Dosse fährt nur die ODEG, der Wettbewerb findet vorher statt.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
brandenburger, Perleberg, Montag, 16.10.2023, 17:50 (vor 923 Tagen) @ brandenburger
Nachtrag: Wenn die FDP ihre Vorstellung von Wettbewerb umsetzt, scheint es allerdings eher auf einen Wettbewerb mit gelben und blauen und grünen Zügen hinauszulaufen, die untereinander weder tariflich noch fahrplantechnisch vereinbar sind.
Die Unternehmen könnten sich dann gegenseitig unterbieten, aber die Gesamtqualität wird sich kaum verbessern. Mit dem Deutschlandtakt vereinbar wäre es nicht.
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
J-C, In meiner Welt, Montag, 16.10.2023, 18:04 (vor 923 Tagen) @ brandenburger
Da spekulierst du aber ordentlich herum. Woher kennst du die Absichten der FDP so genau?
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 16.10.2023, 20:39 (vor 923 Tagen) @ J-C
Der präsentierte Artikel transportiert nicht wirklich brauchbare Anhaltspunkte. Also müssen wir uns bei diesem Thema unsere eigenen Gedanken machen. Die FDP ist bekannt dafür, daß sie in im Bereich Fernzug am liebsten gar keinen Staat mehr drin hätte. Zumal nach heutiger Lesart nur der Regionalverkehr zur staatlichen Daseinsfürsorge zählt. Ich denke mal das ist weiterhin gültig, da sich nach meiner Kenntnis noch keine der üblichen Regierungsparteien anders dazu geäußert hat. Wir streiten ja schon genug um den Erhalt des 49er Tickets.
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Gruß, Olaf
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Goethe an Schiller 1797
Ferdammt. Es heißt "Daseinsvorsorge". Mit Vogel-Vau.
sfn17, Dienstag, 17.10.2023, 22:41 (vor 922 Tagen) @ Alibizugpaar
Da gibt's noch mehr:
"Wehmutstropfen"
neulich gelesen: "sagenumworben"
-.-
SPON: Bahn soll mehr Konkurrenz im Fernverkehr bekommen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Montag, 16.10.2023, 20:23 (vor 923 Tagen) @ brandenburger
Einen Markt in dem Sinne dass der Fahrgast auswählen kann gibt es dann nicht.
Genau das meinte ich. Wenn ich in einer Stadt wohne, wo auf meiner regelmäßig genutzten Linie nur 1 `Gewinner´-Unternehmen fährt, dann habe ich als Kunde doch wieder keine Wahl. Außer auf Regio umzusteigen. Da habe ich allerdings auch keine Wahl, höchstens wenn sich mehrere Linien auf Teilstrecken überschneiden.
Daß der Bund allerdings (1 zu 1 bei Regio abgeschaut) bei Fern künftig alles haarklein bestellt, vorgibt, entscheidet und gestaltet kann ich mir auch nicht vorstellen. Höchstens, daß DB-Fern zwangsweise Trassen und ganze Linien abzugeben hat und sich wer anders da nach Gutdünken austoben soll.
Wie es in anderen Ländern aus Sicht des Kunden läuft weiß ich mangels eigener Erfahrungen nicht. Aber wie ich schon tippte muß man bedenken, daß wir hier bei uns ein breites Netz mit zig Verknüpfungspunkten haben. Kann man also nur mit Ländern vergleichen, bei denen es sehr ähnlich wäre wie bei uns.
England oder Spanien wären wohl keine geeigneten Vergleichskandidaten.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Durchsagen-Szenarien...
bendo, Dienstag, 17.10.2023, 09:42 (vor 922 Tagen) @ Alibizugpaar
... Wie würde sich nun die Anschlussdurchsage in einem verspäteten ICE anhören?
"Nachdem die Eisenbahn-Fotografen von Signalen und Oberleitungsmasten nun wieder runtergeklettert sind erreichen wir Hannover mit 25 Minuten Verspätung. Der DB-ICE nach Dortmund und Köln konnte nicht warten. Nächste Fahrmöglichkeiten um 12:00 mit dem Fernzug Blau, um 12:33 mit dem Fernzug Gelb und um 13:05 mit dem Fernzug Grün. DB-Fahrkarten sind in diesen Zügen ungültig, sie müssten bitte vor Zustieg neue Tickets lösen. Der nächste DB-ICE geht in knapp anderthalb Stunden um 13:41. Ich wiederhole..."
Hallo,
ich denke eher so:
"Nachdem die Eisenbahn-Fotografen von Signalen und Oberleitungsmasten nun wieder runtergeklettert sind erreichen wir Hannover mit 25 Minuten Verspätung. Der ICE nach Dortmund und Köln konnte nicht warten. Nächste Fahrmöglichkeiten mit dem ICE in knapp anderthalb Stunden um 13:41 oder um 17:00 mit dem ICE YYY. Ich wiederhole..." - Pause - Unterhaltung zwischen den Fahrgästen und gegenseitige Hilfe: "Die Durchsage bezog sich nur auf das eigene Unternehmen! Vielleicht wissen Sie, dass es auch noch Züge anderer Betreiber als der Bahn gibt? Kleiner Tipp: Meine All-in-one-Mobilitätsapp sagt mir: Nächste Fahrmöglichkeiten bereits um 12:00 mit dem Fernzug Blau, um 12:33 mit dem Fernzug Gelb und um 13:05 mit dem Fernzug Grün. Aber Achtung: DB-Fahrkarten sind in diesen Zügen ungültig, sie müssten bitte vor Zustieg neue Tickets lösen."
Gruß, bendo
Durchsagen-Szenarien...
Altmann, Dienstag, 17.10.2023, 09:45 (vor 922 Tagen) @ bendo
Genauso läuft ´s auch in Österreich. ÖBB-Zub sagen prinzipiell keine WESTbahn-Anschlüsse an - obwohl man (z.B. mit Verbundtickets, Klimatickets, etc.) sehr wohl umsteigen kann ...
Durchsagen-Szenarien...
brandenburger, Perleberg, Mittwoch, 18.10.2023, 01:46 (vor 921 Tagen) @ Altmann
Genauso läuft ´s auch in Österreich. ÖBB-Zub sagen prinzipiell keine WESTbahn-Anschlüsse an - obwohl man (z.B. mit Verbundtickets, Klimatickets, etc.) sehr wohl umsteigen kann ...
Dafür wird in in deutschen Zügen teils alles angesagt, auch Züge in der Gegenrichtung (man könnte ja wo man herkommt etwas vergessen haben) und Rufbusse, die man einenhalb Stunden vorher hätte bestellen müssen.
Durchsagen-Szenarien...
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 18.10.2023, 08:03 (vor 921 Tagen) @ brandenburger
Genauso läuft ´s auch in Österreich. ÖBB-Zub sagen prinzipiell keine WESTbahn-Anschlüsse an - obwohl man (z.B. mit Verbundtickets, Klimatickets, etc.) sehr wohl umsteigen kann ...
Dafür wird in in deutschen Zügen teils alles angesagt, auch Züge in der Gegenrichtung (man könnte ja wo man herkommt etwas vergessen haben) und Rufbusse, die man einen halb Stunden vorher hätte bestellen müssen.
Das liegt einfach daran, das niemand sich mehr auskennt wo was liegt, sondern einfach das abgelesen wird, was das System vorgibt.
Man will ja die Digitalisierung.
Mein Höhepunkt war Sprinter Köln - Berlin Spandau ohne Halt und in Spandau dann Anschluss nach Hamburg Hbf.
Gut als Fan kann es sein das man so fährt, aber der braucht das gesabbel da auch nicht, der kennt sich aus.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Durchsagen-Szenarien...
tom66, Donnerstag, 19.10.2023, 09:36 (vor 920 Tagen) @ EK-Wagendienst
Das mit dem vorlesen was das System hergibt kann ich nur bestätigen. Da wird oft der nächste Bahnhof in wenigen Minuten angesagt und man ist noch 30 km von dem Bahnhof entfernt. Aber das RIS hat halt die Verspätung noch nicht erkannt. Würde ich bei der Bahn im Zug arbeiten hätte ich definitiv Google Maps oder einen anderen Navigationsdienst auf dem Handy um wirklich zu wissen wo wir gerade sind.
Ortskenntnis
bendo, Donnerstag, 19.10.2023, 14:02 (vor 920 Tagen) @ tom66
... Würde ich bei der Bahn im Zug arbeiten hätte ich definitiv Google Maps oder einen anderen Navigationsdienst auf dem Handy um wirklich zu wissen wo wir gerade sind.
Oder du wüsstest es einfach, weil du nicht zum ersten mal da lang fährst...
Flixtrain sagt demnächst abfahrende Züge auch an.
sfn17, Dienstag, 17.10.2023, 22:45 (vor 922 Tagen) @ bendo
Vergessen habe ich, ob auch gesagt wurde, dass Flixtickets in den angesagten Zügen keine Gültigkeit haben.
(Ich habe jetzt nicht nachgeguckt, ob Flixtrains sich irgendwo überschneiden. Vermutlich ja: in Berlin)
Bahn hat schon mehr als genug Konkurrenz im Fernverkehr.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 19.10.2023, 19:49 (vor 920 Tagen) @ Hansjörg
Mehr Zuverlässigkeit bei der Bahn und trotzdem sinkende Fahrpreise – diese Strategie will der Bund durch mehr Konkurrenz im Fernverkehr umsetzen. Zunächst müssen Kunden aber eine Bauphase durchstehen.
Konkurrenz hat die Bahn schon mehr als genug.
Auto, Fernbus, Flieger.
Ich glaube das geht nach hinten los. Aktuell werden die FGR schon eingeschränkt. Mit unterschiedlichen Betreibern haben wir das Modell UK. Dazu noch den Spaß nicht mehr mit jedem Zug ans Ziel zu kommen. Siehe Thalys.
Thalys -> eurostar.
Das soll auch zu preiswerteren Fahrkarten führen
Das dachten wir in NL auch bzgl. Krankenkasse, Energieversorgung usw.
Ich bezahle Jahr auf Jahr mehr und mehr. Preiswerter ist es niemals geworden.
Der Blick in andere Länder wie Italien oder Spanien zeige, »dass Wettbewerb zu mehr Qualität und sinkenden Preisen führt«.
Weil in IT/ES(/FR) der Fernverkehr fliegen auf Höhe null ist und DE ein Netz betreibt, mit Takten, Knoten, Anschlüssen und so.
Konkurrenz gibt es vor allem durch Flixtrain.
Weil Flixträhn nur Einzelverbindungen betreibt, ohne Rücksicht auf Anschlüsse.
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.