Vier Fäuste für ein Banitza 12/14 (46 Bilder) (Reiseberichte)

Bahne aus Leidenschaft, Samstag, 15.07.2023, 13:47 (vor 978 Tagen)

Im letzten Teil war ich nach meiner Ankunft mit dem Nachtzug aus Humenné ein wenig um Prag herum unterwegs. Heute geht es zu meiner letzten Zwischenstation vor dem Heimweg nach Salzburg. Dort habe ich ein bezahlbares Hostel in Bahnhofsnähe gefunden und habe bei dem winterlichen Wetter noch eine kleine Alpenrundfahrt vor.


Tag 52 Prag – Budweis – Salzburg

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Mit dem IC Jizni Express (Südexpress) fahre ich heute Morgen nach Budweis. Der Zug ist mit einer Zatopek-Lok bespannt. Auf dem Weg vom Bäcker zum Bahnhof sehe ich noch einige Tatra-Straßenbahnen.

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Budweis dürfte vielen durch sein Bier bekannt sein, hat aber auch eine sehr schöne Altstadt und einen riesigen Marktpatz.

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Budweis war ab 1827 Ausgangspunkt der ersten Bahnstrecke der Habsburgermonarchie, damals noch als Pferdebahn. Dieses unscheinbare Gebäude war der Bahnhof der Pferdebahn nach Linz, mit der vor allem Salz aus dem Salzkammergut an die Moldau transportiert wurde. Einige Jahrzehnte später wurde dann die heutige Strecke für den Dampfbetrieb gebaut.

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Nach dem ich meine restlichen Tschechischen Kronen losgeworden bin, gehe ich zurück zum Bahnhof. Am Bahnhof von Budweis treffe ich auf diese Skodalok in Nostalgiefarben.

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Mein EC ist wie der Metropol nach Bratislava vor vier Tagen wieder mit einer Zatopek-Lok bespannt.

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Der EC führt nur ein kleines Borderestaurant mit wenigen Plätzen. Für mich gibt es Kalb mit Linsensalat und einen Palatschinken.

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Über die Summerauer Bahn geht es in zahlreichen Kurven bei gemütlicher Geschwindigkeit nach Linz.

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In Linz herrscht wegen einer gerade erst aufgehobenen Streckensperrung großes Chaos. Ich gehe deshalb erstmal kurz in die Lounge und entschließe mich für einen Zug der Westbahn, in dem der Interrailpass auch anerkannt wird.

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Auf dem Weg nach Salzburg kommen die Alpen in Sicht, während langsam die Sonne untergeht.

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Abends gehe ich noch in die Salzburger Altstadt. Für den Heimweg aus der Altstadt zu meinem Hostel in Bahnhofsnähe nehme ich einen 628er der Südostbayernbahn.

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Tag 53 Salzburg – Stainach-Irdning – Innsbruck – Salzburg

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Heute fahre eine Runde durch die österreichischen Alpen. Los geht es morgens mit diesem Railjet nach Attnang-Puchheim, wo ich auf die Salzkammergutbahn umsteige.

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Nachdem es zu Beginn noch neblig ist, klart es zum Glück später auf und am Hallstatter See bieten sich schöne Ausblicke. Zahlreiche asiatische Mitreisende verlassen in Hallstatt den Zug.

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Der REX wurde mit einer 1144 und Cityshuttlewägen gefahren. Leider vergesse ich vor Abfahrt die Lok zu fotografieren. Und da wir ein wenig Verspätung sammeln reicht mir in Stainach-Irdning nicht mehr die Zeit dafür. Stellvertretend behelfe ich mir mal mit einem ein paar Tage älteren Bild einer Schwesterlok aus Graz.

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Von Stainach Irdning nehme ich einen REX, einem Talent in Cityjet-Ausführung, nach Schladming und versorge ich dort beim Metzger mit zwei Leberkässemmeln zum Mittagessen.

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In Schladming steige ich in den EC Transalpin, der mich über Ennstalbahn und Salzburg-Tiroler Bahn nach Innsbruck bringen wird. Vor Bischofshofen fahren wir ins Salzachtal runter. Von rechts kommt die Salzburg-Tiroler-Bahn aus Salzburg. Hier sind wir vor 7 Wochen am ersten Reisetag mit dem EC Mimara gefahren.

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Im Salzachtal kommt die Länge des Transalpin gut zur Geltung. Schade, dass ich nicht in den Panoramawagen darf …

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In Zell am See geht es am Zeller See lang.

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Etwas später kommt der Wilde Kaiser in Sicht.
In Innsbruck verlasse ich den Transalpin, der hier für den Anstieg zum Arlberg einen zweiten Taurus vorgespannt bekommt. Diese Strecke wird mein Programm für morgen sein.

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Nach einem Loungebesuch nehme ich einen Railjet über das deutsche Eck zurück. Dabei wird es langsam dunkel.

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Zum Heimweg aus der Altstadt nehme ich abends wieder die Südostbayernbahn und ergattere etwas überraschend die letzte Printausgabe der DB Mobil. Ich habe ganz gerne darin geblättert, aber grundsätzlich finde ich die Einstellung vertretbar. Nur der Kolumne „Mein neuer Nachbar“ von Thilo Mischke, die den Sprung in die digitale Version nicht geschafft zu haben scheint, werde ich ein wenig nachtrauern.

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Morgen geht es dann nach 7,5 Wochen tatsächlich heim nach Karlsruhe. Weihnachten rückt unaufhaltsam näher. Einfach mit einem Umstieg über München und Stuttgart wäre mir aber natürlich zu langweilig. Stattdessen geht es über den Arlberg, durch vier Länder und zum Abschluss über die frisch eröffnete SFS Wendlingen-Ulm.
So richtig Schluss ist dann aber noch nicht. Nach Weihnachten kommt im letzten Teil noch ein kleiner Trip in die Schweiz.

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