Deutschlandticket + Zugbindung vs. Mobilitätsgarantie (Fahrkarten und Angebote)
Folgende Konstellation:
Strecke A-B
RE, 10:00 Uhr - 10:30 Uhr
Strecke B-C
RE, 10:40 Uhr - 11:40 Uhr
IC, 10:50 Uhr - 11:20 Uhr
Ich möchte von A nach C reisen.
- Buche ich A-B-C (RE+IC) auf einem Ticket und ist A-B verspätet, ist alles tutti: Ich darf den nächsten Zug nehmen - und, wenn ich RE+RE gebucht habe, meiner Meinung nach sogar den IC ("Mobilitätsgarantie"). Dafür müsstes ich ein IC-Ticket kaufen, das ich dann erstatten lassen könnte.
Nun habe ich ein Deutschlandticket.
- Benutze ich mein Deutschlandticket für A-B und kaufe für B-C einen Sparpreis für den IC, dann schaue ich ihn die Röhre, wenn A-B verspätet ist: Die Zugbindung wird nicht aufgehoben und mein IC-Ticket verfällt (https://www.bahn.de/faq/deutschlandticket-kombi-fv-dt). (Das finde ich ein Unding, aber darum soll es hier nicht gehen.)
- Die Möglichkeit wie oben, A-B-C (RE+RE), ist aber natürlich ebenfalls mit dem Deutschlandticket kompatibel.
In meinem speziellen Fall fährt außerdem der RE ab B vor dem IC. Verpasse ich also den IC, verpasse ich automatisch auch den RE.
Könnte ich also nicht einfach für B-C einen IC-Sparpreis kaufen, A-B mit dem Deutschlandticket fahren und bei Anschlussverlust in B darauf abstellen, dass ich bei A-B-C (RE+RE) ebenfalls den Anschluss verpasst hätte, was mich berechtigen würde, ein IC-Ticket zu benutzen und erstattet zu bekommen? Die Absicht, A-B-C (RE+RE) zu fahren, muss ich ja nur per Screenshot o.ä. dokumentieren (und könnte es auch gar nicht anders), siehe https://www.bahn.de/faq/deutschlandticket-verspaetung-nachweis.
Das klingt für mich nach einem praktikablen und vertretbaren Workaround für die fehlende Anschlussgarantie beim Deutschlandticket.
Gedanken, Ideen, Kommentare?
Einziges Risiko, das ich sehe:
Die maximale Entschädigung beläuft sich auf 25 Prozent der gezahlten Zeitfahrkarte.
Bezieht sich das auch auf Erstattungen für zusätzliche Fahrtkarten über die Mobilitätsgarantie, oder nur auf Erstattungen wegen Verspätung?