Immer mehr Bürger fahren mit dem Zug ins Ausland (Allgemeines Forum)
thalys75, Dienstag, 09.05.2023, 08:13 (vor 1077 Tagen)
Laut einem Spiegel-Artikel reisen immer mehr Deutsche mit dem Zug ins Ausland, Hauptziel ist Frankreich.
Der internationale Fernverkehr ist 2022 gegenüber 2019 um 30 % gestiegen. Rund 200 Ziele im Ausland sind direkt von Deutschland aus erreichbar.
Nach Angaben der Deutschen Bahn werden die Strecken Frankfurt/Stuttgart-Paris, Frankfurt-Brüssel und Frankfurt-Amsterdam am stärksten genutzt.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bahn-immer-mehr-buerger-fahren-mit-dem-zug-in...
Reisen oder doch nur Buchen? -> SSP Europa oft günstiger
Hansjörg, Dienstag, 09.05.2023, 08:33 (vor 1077 Tagen) @ thalys75
Laut einem Spiegel-Artikel reisen immer mehr Deutsche mit dem Zug ins Ausland, Hauptziel ist Frankreich.
Reisen oder Buchen? SSP Europa oft günstiger als rein innerdeutsch zu buchen.
MfG Hansjörg
Reisen oder doch nur Buchen? -> SSP Europa oft günstiger
JanZ, HB, Dienstag, 09.05.2023, 09:16 (vor 1077 Tagen) @ Hansjörg
Erstens glaube ich nicht, dass allzu viele Leute diesen Trick kennen, zweitens ist ja die Rede von den Verbindungen nach Paris, Brüssel und Amsterdam als den meistgenutzten. Ich glaube kaum, dass gerade die sich eignen, um zu einer günstigen innerdeutschen Fahrkarte zu kommen.
Reisen oder doch nur Buchen? -> SSP Europa oft günstiger
EK-Wagendienst, EGST, Dienstag, 09.05.2023, 09:25 (vor 1077 Tagen) @ Hansjörg
Laut einem Spiegel-Artikel reisen immer mehr Deutsche mit dem Zug ins Ausland, Hauptziel ist Frankreich.
Reisen oder Buchen? SSP Europa oft günstiger als rein innerdeutsch zu buchen.
Aber bestimmt nicht bei diesen Verbindungen.
Wie war das noch wenn man Strasbourg wollte, und es entschieden günstiger ist nach Kehl zu buchen.
Die Züge sind von alleine voll.
Wo es sich sicher lohnt ist wenn man mit dem 9580 / 9583 Frankfurt - Marseille nur Inner französisch fahren möchte, da kann es bei der SNCF sein, das es mit einem Deutschenbahnhof günstiger ist, liegt aber auch daran, das hier oft innerhalb von Frankreich klein PREM Fahrkarten angeboten werden.
Dann die verschiedenen Vorverkaufszeiten in dem Zug, ins Ausland maximal 6 Monate, innerhalb von Frankreich auch nur max. 3 Monate, mit Abweichungen im Sommer.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Anständige Bahnfahrer tricksen nicht.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 09.05.2023, 10:22 (vor 1077 Tagen) @ Hansjörg
Hallo.
Laut einem Spiegel-Artikel reisen immer mehr Deutsche mit dem Zug ins Ausland, Hauptziel ist Frankreich.
Reisen oder Buchen? SSP Europa oft günstiger als rein innerdeutsch zu buchen.
Sowas machen nur die Spezialfälle hier im Forum.
Der Normalreisende bekommt schon Panik, wenn er einen anderen NV-Zug nehmen will als 'gebucht'. Da ist der Tricksereien gar nicht zugänglich. Deswegen ist dieses Forum ja häufig weltfremd und diskutiert regelmäßig Dinge, die in der Praxis völlig irrelevant sind.
Schöne Grüße von jörg
Anständige Bahnfahrer tricksen nicht.
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 09.05.2023, 11:19 (vor 1077 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von J-C, Dienstag, 09.05.2023, 11:22
Wieso sollte es auch normal sein, eine Fahrkarte zu buchen, die einen von seinem Start zu seinem Ziel führt? Natürlich, bei Zeitkarten wird man jenseits des Geltungsbereichs nur die Teilstrecke buchen, die man braucht. Aber auch dann hat man defacto eine Fahrkarte nur von Start bis Ziel, ohne irgendeinen Trick zu nehmen, der nicht vorgesehen wäre.
Als Pendler habe ich ausschließlich Zeitkarten für meine fast täglichen Wege, jenseits dessen nehme ich immer die Fahrkarte an mein tatsächliches ziel. So ist es vorgesehen und so werden es 99% tun.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Anständige Bahnfahrer tricksen nicht.
Barzahlung, Dienstag, 09.05.2023, 12:18 (vor 1077 Tagen) @ J-C
Als Pendler habe ich ausschließlich Zeitkarten für meine fast täglichen Wege, jenseits dessen nehme ich immer die Fahrkarte an mein tatsächliches ziel.
Sicher.
Anständige Bahnfahrer tricksen nicht.
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 09.05.2023, 12:45 (vor 1077 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von J-C, Dienstag, 09.05.2023, 12:46
Als Pendler habe ich ausschließlich Zeitkarten für meine fast täglichen Wege, jenseits dessen nehme ich immer die Fahrkarte an mein tatsächliches ziel.
Sicher.
Richtig, es sollte eher "Fahrkarte(n)" heißen. mein Punkt ist, dass ich nicht eine Fahrkarte extra ins Ausland buche, um einen günstigen Tarif zu kriegen, wenn ich das nicht nötig hätte. Ich verschwende meine Zeit mit vielen Dingen, aber das ist eines der Dinge, wo ich doch besseres zu tun habe.
Freut mich aber, dass du mal eben einen 2 Jahre alten Beitrag von mir findest. Ist ja ein Zeichen, dass du dich dafür interessierst.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Anständige Bahnfahrer tricksen nicht.
Barzahlung, Dienstag, 09.05.2023, 13:21 (vor 1077 Tagen) @ J-C
Als Pendler habe ich ausschließlich Zeitkarten für meine fast täglichen Wege, jenseits dessen nehme ich immer die Fahrkarte an mein tatsächliches ziel.
Sicher.
Richtig, es sollte eher "Fahrkarte(n)" heißen. mein Punkt ist, dass ich nicht eine Fahrkarte extra ins Ausland buche, um einen günstigen Tarif zu kriegen, wenn ich das nicht nötig hätte. Ich verschwende meine Zeit mit vielen Dingen, aber das ist eines der Dinge, wo ich doch besseres zu tun habe.Freut mich aber, dass du mal eben einen 2 Jahre alten Beitrag von mir findest. Ist ja ein Zeichen, dass du dich dafür interessierst.
In dem Fall ja. Ist schließlich immer wieder amüsant. ;-)
Politisch korrekter Sprachgebrauch
плацкарт, Dienstag, 09.05.2023, 12:23 (vor 1077 Tagen) @ Der Blaschke
Eine legale Möglichkeit, eine Leistung günstiger zu bekommen, würde ich nicht mit "Tricksen" bezeichnen. Teilleistungsnutzung ist völlig legal. Sonst müssten Colaholiker ihre XL-Getränke in der Systemgastronomie immer austrinken und Ricarda Lang ihren im ICE konsumierten Doppelwhopper immer aufessen. Tricksen ist, wenn ein Fahrgast sich im richtigen Moment auf der Zug Toilette versteckt, um der Ticketkontrolle zu entgehen. Tricksen ist das Vortäuschen des Bahncard-Besitzes.
Sehr konstruktiv, Danke!
Hansjörg, Dienstag, 09.05.2023, 13:15 (vor 1077 Tagen) @ плацкарт
- kein Text -
Politisch korrekter Sprachgebrauch
JanZ, HB, Dienstag, 09.05.2023, 15:48 (vor 1077 Tagen) @ плацкарт
Eine legale Möglichkeit, eine Leistung günstiger zu bekommen, würde ich nicht mit "Tricksen" bezeichnen.
Ich schon. "Tricksen" bedeutet nur, einen Trick anzuwenden, und "Trick" kann mehrere Bedeutungen haben:
a) listig ausgedachtes, geschicktes Vorgehen; [unerlaubter] Kunstgriff, Manöver, mit dem jemand getäuscht, betrogen wird
b) oft einfache, aber wirksame Methode, Handhabung von etwas zur Erleichterung einer Arbeit, Lösung einer Aufgabe o. Ä.; Kniff, Finesse
c) bei einer artistischen Vorführung ausgeführte, verblüffende Aktion; eingeübter, wirkungsvoller Kunstgriff von Artisten o. Ä.
Hier dürfte b) einschlägig sein.
Teilleistungsnutzung ist völlig legal. Sonst müssten Colaholiker ihre XL-Getränke in der Systemgastronomie immer austrinken und Ricarda Lang ihren im ICE konsumierten Doppelwhopper immer aufessen.
Nur dann, wenn die als Teil eines Menüs weniger kosten als einzeln, und nur dann, wenn der-/diejenige von vornherein nur diesen Vorteil nutzen wollte. Aber ja, selbstverständlich ist das genauso legal wie Fahrkarten für einen längeren Fahrtabschnitt zu kaufen als man befahren will, jedenfalls in Deutschland.
Politisch korrekter Sprachgebrauch
плацкарт, Dienstag, 09.05.2023, 16:17 (vor 1077 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von плацкарт, Dienstag, 09.05.2023, 16:18
Ja, der Trick hat eine positive, neutrale oder pejorative, Tricksen hingegen nur eine pejorative Bedeutung.
Politisch korrekter Sprachgebrauch
JanZ, HB, Dienstag, 09.05.2023, 16:30 (vor 1077 Tagen) @ плацкарт
Findest du, ich sehe das wie gesagt anders. Blaschke anscheinend auch.
Die Negativansicht findet nur in deinem Kopf statt.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 09.05.2023, 16:20 (vor 1077 Tagen) @ плацкарт
Hey.
Eine legale Möglichkeit, eine Leistung günstiger zu bekommen, würde ich nicht mit "Tricksen" bezeichnen.
Doch.
Teilleistungsnutzung ist völlig legal.
Richtig.
Sonst müssten Colaholiker ihre XL-Getränke in der Systemgastronomie immer austrinken und Ricarda Lang ihren im ICE konsumierten Doppelwhopper immer aufessen.
Das sollte allein aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Kampfes gegen Lebensmittelverschwendung selbstverständlich sein!!!
Schöne Grüße von jörg
Politisch korrekter Sprachgebrauch
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 10.05.2023, 06:57 (vor 1076 Tagen) @ плацкарт
Vortäuschen eines BC-Besitzes ist Betrug.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
...und ein ziemlich plumper
плацкарт, Mittwoch, 10.05.2023, 07:08 (vor 1076 Tagen) @ Alibizugpaar
Ein Trick-Betrug eben. Der Enkel mit der Bahncard...
Immer mehr Bürger fahren mit dem Zug ins Ausland
kllaas, Dienstag, 09.05.2023, 11:06 (vor 1077 Tagen) @ thalys75
Hallo,
Ich habe im letzten halben Jahr schon 3 Auslandsreisen über mehr als 500 km Entfernung in meinem Punktekonto. CH-A-DK
Da passe ich also rein.
Für eine mögliche Fahrt nach Belgien im Sommer bekomme ich aktuell keine günstige Preise, selbst wenn ich von woanders buche. Das hat früher immer den Preis um etwa 6 € pro Person gesenkt.
Ich muss noch mal bei den Tschechen herumspielen.
Bon yoyage ... Kristian
PM: Internationaler FV der DB wächst stärker als je zuvor
Henrik, Dienstag, 09.05.2023, 13:35 (vor 1077 Tagen) @ thalys75
09. Mai 2023, 09:30 Uhr
Internationaler Fernverkehr der DB wächst stärker als je zuvor
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Der internationale Fernverkehr ist zentral für die DB“ • 2023 steigen Buchungszahlen im 1. Quartal gegenüber 2019 um 40 Prozent • Berliner Hauptbahnhof zum Europatag mit Europaflagge illuminiert
Der internationale Fernverkehr der Deutschen Bahn ist in den zurückliegenden Monaten stärker gewachsen als je zuvor. Die Buchungen im ersten Quartal 2023 überstiegen die Reisendenzahlen zum Vergleichszeitraum im bisherigen Rekordjahr 2019 um 40 Prozent. 2022 reisten bereits knapp 7 Prozent mehr Menschen als im Vor-Corona-Jahr 2019 per Zug in europäische Nachbarländer. Damit waren im vergangenen Jahr über 16 Prozent der Reisenden im Fernverkehr der DB insgesamt international unterwegs. 2019 lag der Anteil bei 13 Prozent.
![[image]](https://www.deutschebahn.com/resource/image/10617862/4:3/968/726/438e3dc0b97c90e99ce30fdea2bbe0f2/06F0B30687B399ACCC3704ABFD563F67/PI-Europtag_Lutz-vor-Hbf.jpg)
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz am illuminierten Berliner Hbf
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Die Eisenbahn verbindet seit jeher Länder und Menschen auf dem Kontinent – und wird das auch in Zukunft tun. Mit unseren Zügen und denen unserer Partnerbahnen sind mittlerweile mehr als 200 europäische Ziele direkt mit Deutschland verbunden. Der internationale Fernverkehr ist damit nicht nur zentral für die Deutsche Bahn, der starke Zuspruch steht auch für das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene.“
Seit 2016 hat die DB das internationale Angebot um 20 Prozent mehr Sitzplätze ausgebaut – mit neuen Zügen, mehr Verbindungen und zusätzlichen Direktverbindungen. Die Zahl der Reisenden im internationalen Verkehr stieg im gleichen Zeitraum um 35 Prozent. Die täglich über 250 internationalen direkten Fernverkehrsverbindungen nutzen heute mehr als 55.000 Reisende. Klimafreundlichkeit bei attraktiven Reisezeiten sind die besten Argumente: So haben sich zuletzt fast 9 von 10 Reisenden zwischen Stuttgart und Paris für einen Zug und gegen das Flugzeug entschieden.
2023 kommen neue Angebote hinzu: So verbindet ab Juli der TGV an acht Sommer-Wochenenden Frankfurt/Main und Bordeaux. Zum Fahrplanwechsel im Dezember lösen neue ICE 4 auf der Linie Frankfurt-München-Salzburg-Klagenfurt die IC-Züge ab. Mit diesem Zeitpunkt verbindet ein neuer Nachtzug Berlin und Paris dreimal pro Woche - in Kombination mit Zügen zwischen Wien und Brüssel.
Anlässlich des Europatages am 9. Mai illuminiert die DB den Berliner Hauptbahnhof mit der Europa-Flagge und dem Slogan „Alles Gute zum Europatag!“. Auf den Zugzielanzeigern der großen Bahnhöfe erscheint der Text ebenfalls, und in den internationalen Fernzügen begrüßen die Zugbegleiter:innen die Reisenden am 9. Mai speziell zum Europatag. Dr. Lutz: „Der europäische Gedanke liegt mir besonders am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass wir gemeinsam mit sechs Partnerbahnen den Europatag auf diese Weise feiern.“ Ähnliche Aktionen planen auch die französische SNCF, die italienische FS, die belgische SNCB, die CFL in Luxembourg, die polnische PKP sowie die CD in Tschechien.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Internationaler...
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
Mike65, Dienstag, 09.05.2023, 17:32 (vor 1077 Tagen) @ thalys75
Der Artikel zeigt, dass durchaus eine Nachfrage nach Fahrten ins Ausland besteht, insbesondere wenn es dorthin schnelle Verbindungen und direkt zu buchende Ticket gibt. Leider gibt es immer noch das Problem, dass in vielen Fällen keine durchegehnden Fahrkarten erhältlich sind. Z.B. der erwähnte TGV nach Bordeaux läßst sich nicht auf einem Ticket zusammen mit einem DB-Zubringer buchen. DB international verkauft hier nur getrennte Fahrkarten. Bei einem verspätungsbedingten Anschlussverlust ist man daher auf Kulanz angewiesen. Im schlimmsten Fall riskiert man einen teuren Neukauf oder gar eine Nacherhebung.
Dies könnte man m.E. organisatorisch ohne viel Aufwand verbessern, indem man eine ähnliche Anschlussgarantie wie bei Inlandverbindungen gibt.
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
JanZ, HB, Dienstag, 09.05.2023, 17:39 (vor 1077 Tagen) @ Mike65
Z.B. der erwähnte TGV nach Bordeaux läßst sich nicht auf einem Ticket zusammen mit einem DB-Zubringer buchen.
Nicht? Zumindest ist er durchgehend bepreisbar. Ist da irgendwas anders als bei den Paris- und Marseille-TGV?
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
Mike65, Dienstag, 09.05.2023, 18:19 (vor 1077 Tagen) @ JanZ
Z.B. der erwähnte TGV nach Bordeaux läßst sich nicht auf einem Ticket zusammen mit einem DB-Zubringer buchen.
Nicht? Zumindest ist er durchgehend bepreisbar. Ist da irgendwas anders als bei den Paris- und Marseille-TGV?
Bepreisbar ist er, aber es werden zwei getrennte Tickets ausgestellt, z.B. am 28.5. ab Stuttgart ein DB-Supersparpreis bis Offenburg und von dort nach Bordeaux ein SNCF No Flex mit TGV 9404.
"Beachten Sie, dass Sie je nach gewählter Verbindung verschiedene Fahrscheine mehrerer Eisenbahnverkehrsunternehmen erhalten."
Wenn der TGV in Offenburg wegen eines verspäteten ICE-Vorlaufs weg ist, ist die Umbuchung auf eine andere Verbindung meines Wissens kein Selbstläufer, oder irre ich mich da?
Die Verbindungen nach Paris werden von SNCF und DB gemeinsm betrieben, so dass dort durchgehende Tickets verkauft werden.
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
JanZ, HB, Dienstag, 09.05.2023, 19:01 (vor 1077 Tagen) @ Mike65
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 09.05.2023, 19:01
9404 ist aber kein Kooperationszug, sondern wird nur von der SNCF verkauft. Der Zug, der in der Pressemitteilung erwähnt wurde, ist der TGV Frankfurt-Bordeaux. Der fährt nur samstags im Sommer und ist ganz normal zum DB-Tarif bepreisbar. Grundsätzlich hast du aber recht, dass es solche Kooperationen viel zu wenig gibt.
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
Mike65, Dienstag, 09.05.2023, 20:26 (vor 1077 Tagen) @ JanZ
9404 ist aber kein Kooperationszug, sondern wird nur von der SNCF verkauft. Der Zug, der in der Pressemitteilung erwähnt wurde, ist der TGV Frankfurt-Bordeaux. Der fährt nur samstags im Sommer und ist ganz normal zum DB-Tarif bepreisbar. Grundsätzlich hast du aber recht, dass es solche Kooperationen viel zu wenig gibt.
Danke, ich habe übersehen, dass der 9404 ab Freiburg und nicht Frankfurt fährt und damit ein anderer Zug ist.
Allerdings fordert das EU-Parlament schon seit langem bessere Bedingungen für gestückelte Tickets:
https://www.zugreiseblog.de/fahrgastrechte-gestueckelte-tickets/
Irgendjemand scheint hier zu mauern, vermutlich die nationalen Bahngesellschaften?
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 10.05.2023, 07:02 (vor 1076 Tagen) @ Mike65
Ist es denn rechtlich wirklich unrelevant, daß man zwangsgestückelte Fahrkarten in 1 Vorgang gekauft hat? Die Stückelung ist ja ein beliebiges Verhalten des Verkäufers.
Und ist der Stückelungsgrund für das Forum eigentlich nachvollziehbar? Warum macht die DB das?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
FGR/HOTNAT bei "gestückelten" Tickets ungelöst
JanZ, HB, Mittwoch, 10.05.2023, 09:11 (vor 1076 Tagen) @ Alibizugpaar
Ist es denn rechtlich wirklich unrelevant, daß man zwangsgestückelte Fahrkarten in 1 Vorgang gekauft hat? Die Stückelung ist ja ein beliebiges Verhalten des Verkäufers.
Und ist der Stückelungsgrund für das Forum eigentlich nachvollziehbar? Warum macht die DB das?
Von welcher Verbindung reden wir jetzt? Das mit Stuttgart-Bordeaux hatte sich ja anscheinend geklärt.
Rechtslage unklar
Mike65, Mittwoch, 10.05.2023, 13:45 (vor 1076 Tagen) @ Alibizugpaar
Ist es denn rechtlich wirklich unrelevant, daß man zwangsgestückelte Fahrkarten in 1 Vorgang gekauft hat? Die Stückelung ist ja ein beliebiges Verhalten des Verkäufers.
Warum macht die DB das?
Die DB tritt hier nur als Vermittler auf, die Verträge werden mit den einzelnen Bahnbetreibern geschlossen. Tief versteckt in den FAQs findet sich der relevante Passus:
5.13. Wer ist verantwortlich, wenn sich ein Abschnitt meiner Verbindung verspätet und ich dadurch meinen Anschluss verpasse?
Generell ist jede Bahngesellschaft (Eisenbahnverkehrsunternehmen) für ihren Reiseabschnitt verantwortlich. Sollte es zu Verspätungen kommen, ist die nachfolgende Bahngesellschaft einer gebuchten Reiseroute nicht verpflichtet, Sie mit dem Ticket für einen anderen Zug zu befördern. In den meisten Fällen sind die Eisenbahnverkehrsunternehmen untereinander auch in diesem Fall kulant und befördern Sie als Kunden auch in einem alternativen Zug ohne Mehrkosten.
Die Kulanz mag in den meisten Fällen funktionieren, garantiert ist sie nicht. Insbesondere Frankreich achtet i.d.R recht streng auf Einhaltung der Zugbindung, oft bereits beim Zugang zum Bahnsteig. Im Zweifelsfall trägt der Kunde das Risiko und wird nicht mitgenommen oder muss nachzahlen.
Und ist der Stückelungsgrund für das Forum eigentlich nachvollziehbar?
Grund ist eben die mangelnde Kooperation der Bahnunternehmen, die vermutlich nicht für Verspätungen ausserhalb ihres Verantwortungsbereiches geradestehen wollen. Insbesondere, wenn im Ausland noch einmal umgestiegen werden muss, sind durchgehende Tickets kaum zu bekommen.
Rechtslage unklar
Andi M, Donnerstag, 11.05.2023, 01:26 (vor 1076 Tagen) @ Mike65
Gibt es denn die alten Regelungen
- "bei einem gemeinsamen Kaufvorgang erworben" => ein Beförderungsvertrag
- "Erwerb in einem Kaufvorgang nicht möglich" => ein Beförderungsvertrag und
- "FK in einem dafür vorgesehenen gemeinsamen Umschlag eingeheftet" (Tackerparagraph)
=> ein Beförderungsvertrag
, die dann eben doch die problemlose Weiterbeförderung sicherstellen, nicht mehr?
Natürlich ohne Kauf einer extrem teuren, vor Ort neu zu erwerbenden FK, die dann vielleicht nach langem Kampf "aus Kulanz" erstattet wird.
Das EVU kriegt ja Geld für die Beförderung und sollte einen ja eigentlich befördern müssen. Kostet die ja auch nix extra, wenn der Fahrgast mit einem späteren Zug fährt.
Erfolgsschlager "ICE International"?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 11.05.2023, 19:35 (vor 1075 Tagen) @ thalys75
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bahn-immer-mehr-buerger-fahren-mit-dem-zug-in...
Der internationale Fernverkehr ist damit nicht nur zentral für die Deutsche Bahn, der starke Zuspruch steht auch für das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene...
Internationaler Fernverkehr beinhaltet nicht nur Verkehre von DE ins Ausland, sondern auch andersrum. Die Begeisterung in Deutschland spüre ich hier in NL leider nicht. Hier dominieren vor allem die negativen Schlagzeilen, vor allem bzgl. ICE International. Verspätungen, Ausfälle, ungeplante extra Umstiege.
Am stärksten genutzt würden die Verbindungen Frankfurt/Stuttgart-Paris, Frankfurt-Brüssel und Frankfurt-Amsterdam...
Angeblich ist der Ruf des "ICE International" in Deutschland besser als bei uns...
Die Fahrpläne sind nicht aufeinander abgestimmt, die Fahrkarten müssen umständlich bei den jeweiligen Zuganbietern in den Ländern gebucht werden.
Das mit den Fahrplänen hat so seinen Grund: im monozentrischen FR/ES gibt es nicht wirklich ein Knotensystem wie im polyzentrischen Deutschland. Jean-Claude/Marie-Claire sowie Pedro/Conchita suchen sich eine Direktverbindung aus, während Otto/Bärbel ggf. einen Umstieg akzeptieren wenn dieser bahnsteiggleich ist (z.B. in Mannheim).
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.