Boni der DB-Manager gründen auf diversen Leistungen.. (Allgemeines Forum)

Henrik, Freitag, 28.04.2023, 01:13 (vor 1074 Tagen) @ JanZ

Die bekommen immer ihr volles Geld.

Kommt drauf an, was du unter "volles Geld" verstehst:

Sämtlichen Vorstandsmitgliedern wurde im vergangenen Jahr ein erfolgsabhängiger Bonus gezahlt. 2021 und 2020 erhielten die Vorstandsmitglieder solche Boni den Geschäftsberichten zufolge nicht.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-richard-lutz-bekommt-gehalt...

Wie "Erfolg" hier definiert ist, habe ich auf die Schnelle nicht herausfinden können.

zuvor hast Du gescchrieben

Und definiere Leistung.

ja,
Erfolg.. Leistung
Wo ist das definiert?
in den außertariflichen Arbeitsverträgen.
Da wirst Du auf die Schnelle nichts herausfinden können.
Das sind Interna, Tarifgeheimnisse.. aus sehr guten Gründen.
..mit längerer Suche könntest Du etwas finden.
Ich erinnere mich an einen Artikel, glaube beim Spiegel oder Manager Magazin, wo ein wenig Details der Boni erläutert wurden.
Muss schon bisschen her gewesen sein, ich meine, hinsichtlich der Pünktlichkeitsmarke im Fernverkehr war dort genannt ein Wert von 82%, ;))
erläutert waren da Faktoren für den Bonus für ne Varianz um die Zielmarke 82% herum, weiter drüber, drunter etc.
Auch andere Kennwerte wurden thematisiert, auch mit Faktoren benannt.
Im Artikel wurde auch erläutert, dass es Tarifgeheimnisse sind und erläutert wieso.

Man kann sich ja auch einiges aus den Fingern saugen,
finanzielle Kennwerte spielen natürlich auch eine große Rolle.
In den Geschäftsberichten werden Ziele definiert für das aktuelle bzw. folgende Berichtsjahr

Hinsichtlich der Pünktlichkeitswerte werden sich die Boni für Dr. Michael Peterson gewiss nicht so rosig ausgefallen sein aktuell.. und in den nächsten Jahren wird es da auch nicht besser aussehen.
Im Punkte Anzahl der Fahrgäste sieht es dann wieder positiver aus.

Bei DB Regio gehts u.a. gewiss um Gewinnen von Ausschreibungen

Bei DB Netze um die Verkehrs-Leistungen im Netz und
um die Investitionen.
In letzten Jahren wurden im Netz mehr Bauprojekte im Bestandsnetz (LuFV) umgesetzt, mehr Mittel investiert als zu Jahresbeginn anvisiert - das wirkte sich gewiss positiv auf die Boni aus - zurecht.

Die Boni sind auf verschiedene Bereiche verteilt,
ich vermute, die korrelieren untereinander auch,
denn es war für das Jahr 2020 & 2021 m.E. die Rede davon, dass die Vorstände nicht auf ihre Boni verzichtet hätten, sondern es einfach gemäß ihrer Verträge keine Boni anfielen.
Die Pünktlichkeitswerte waren während der deutlichen Corona-Zeit ja eher positiv - die Anzahl der Fahrgäste gingen aber in Keller und erst recht der Umsatz & Gewinn bzw. es waren deutlich Verluste.

Haften auch für nichts persönlich.

Natürlich nicht, grundsätzlich haften Arbeitnehmer nur in sehr engem Rahmen persönlich für ihre berufliche Tätigkeit. Und Vorstände einer Aktiengesellschaft haften auch nicht für deren Schulden.

Ja, genau.

grundsätzlich nicht.

Bei fahrlässigem Verhalten sieht es anders aus.
Bei Eisenbahnunfällen wird das zum Thema,
in unterer Ebene bei Lokführern oder Fahrdienstleiter,
oben dann die Manager, die ggf. womöglich ihr Ok gegeben haben, wo sie es nicht hätten machen dürfen (vgl. Eschede - es gab Verfahren, wurde eingestellt).

Darüber hinaus ist.. die höhere Verantwortung in der höheren Hierarchie.
Ganz oben aktuell: Herr Lutz
Verantwortlich für alles
Sitzt irgendwie auf nem Schleudersitz,
nun vor nem Jahr neue Bundesregierung - da war die Frage, ob er noch bleibt..
Vor Corona gabs da auch schon so Gerüchte.
Seine Vorgänger könnten auch so einiges berichten.
Bei der Ebene drunter siehts auch nicht viel anders aus.

»Auch ich muss ab und zu mal schlafen«
Als Vorstandsvorsitzende der DB Cargo AG arbeitet Sigrid Nikutta morgens ab sechs Uhr und bis spät in die Nacht. Zu Besprechungen lädt sie in den ICE ein. Wie schaltet sie ab?

https://www.spiegel.de/start/sigrid-nikutta-ueber-selbstoptimierung-wie-die-db-cargo-ch...
Spiegel +
https://www.manager-magazin.de/lifestyle/sigrid-nikutta-ueber-selbstoptimierung-auch-ic...
M+

Nikutta musste ja auch nur aus gewissen Gründen dort hin.. und hat keinen leichten Job.

weiter drunter..
springen wir mal ein wenig zurück?
Wann war das.. 2002?
neues Tarifsystem, keine BC50 mehr, nur noch BC25 & Sparpreise..
..lief ein paar Monate - dann wurden Manager geköpft & gelyncht.
ist recht bekannt.. hier, also das Thema an sich.

DB Netz
NBS Köln-Rhein/Main..
gewaltige Kostensteigerungen - Ursache die Ausschreibungen bzw. Planleistungen
die hochgelobten & anerkannten Projektleiter sah man ab dem nächsten Tage nie wieder - auch sonst nirgends in der Branche. Geköpft, gelyncht.


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