Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B. (Reiseberichte)

TD, Samstag, 01.04.2023, 14:02 (vor 1083 Tagen)
bearbeitet von TD, Samstag, 01.04.2023, 14:04

Hallo zusammen,

ich habe hin und wieder hier Reiseberichte eingestellt, zuletzt von der Sommertour 2020. Kürzlich war ich mit zwei Kollegen auf einer Tour von München nach Sizilien, diesmal haben die beiden den Reisebericht erstellt und mich gebeten, ihn hier einzustellen.
Der Text stammt von meinem Kumpel Gipi T. und die Bilder hat mein anderer Kumpel Dalle gemacht.

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Wir begaben uns auf eine unvergessliche Bahnreise mit dem Eurocity von München durch das malerische Allgäu nach Zürich. Der Zug war modern und komfortabel ausgestattet, mit großen Fenstern, die uns eine hervorragende Aussicht auf die umliegende Landschaft boten.
Wir konnten die sanften Hügel und dichten Wälder bewundern, während wir uns durch das Appenzellerland bewegten. Die Aussicht auf die Alpen war atemberaubend, als wir uns dem Bodensee näherten. Die Landschaft änderte sich allmählich und wir passierten mehrere malerische Dörfer und Städte entlang des Weges.
Als wir uns der Schweizer Grenze näherten, konnten wir den Rhein bewundern, der sich majestätisch durch das Rheintal schlängelte. Wir fühlten uns wie in einer Postkarte, während wir die wunderschöne Landschaft genossen.
Die Zugfahrt von München nach Zürich war sehr angenehm und entspannend. Wir hatten genügend Zeit, um uns zu unterhalten, zu lesen und zu entspannen, während wir die Aussicht genossen.
Nach einigen Stunden erreichten wir schließlich Zürich, die größte Stadt der Schweiz. Wir stiegen aus dem Zug und fühlten uns sofort von der geschäftigen Atmosphäre der Stadt umgeben.
Wir nutzten die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden und besuchten einige der berühmten Sehenswürdigkeiten, wie den Zürichsee und den Grossmünster. Wir probierten auch die lokalen Köstlichkeiten und genossen eine Tasse schweizerischen Kaffee in einem der vielen Cafés der Stadt.
Insgesamt war die Bahnfahrt von München nach Zürich ein unglaubliches Erlebnis, das uns viele unvergessliche Erinnerungen beschert hat. Wir können es kaum erwarten, wieder zurückzukehren und weitere Abenteuer auf der Bahnstrecke zu erleben.

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Unsere Bahnreise begann am Bahnhof Zürich Hauptbahnhof, wo wir in den Zug der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) stiegen. Die Strecke führte uns zunächst entlang des Zürichsees, einem der größten und schönsten Seen der Schweiz. Wir bewunderten die malerischen Ufer, die von grünen Hügeln und majestätischen Bergen umgeben waren. Der See war ruhig und still, und wir genossen die sanfte Fahrt entlang seiner Ufer.
Nachdem wir den Zürichsee hinter uns gelassen hatten, erreichten wir den Walensee, einen weiteren malerischen See in der Region. Die Strecke führte uns entlang des glitzernden Wassers und bot uns atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Wir sahen grüne Wiesen, majestätische Berge und idyllische Dörfer, die sich harmonisch in die Landschaft einfügten.
Die Fahrt entlang des Walensees war besonders spektakulär, als wir durch den Kerenzerberg-Tunnel fuhren. Der Tunnel, der durch den Kerenzerberg führt, ist einer der längsten Straßen- und Eisenbahntunnel der Welt und bietet spektakuläre Aussichten auf den Walensee und die umliegende Landschaft.
Schließlich erreichten wir Chur, eine charmante Stadt, die als das Tor zu den Alpen bekannt ist. Wir waren beeindruckt von der historischen Architektur und den engen Gassen, die die Stadt durchzogen. Wir verbrachten einige Zeit damit, die Sehenswürdigkeiten zu erkunden, einschließlich der Kathedrale und des Rathauses, bevor wir uns auf den Weg machten, um die lokale Küche zu probieren.
Insgesamt war unsere Bahnreise mit der SBB von Zürich nach Chur am Walensee eine unvergessliche Erfahrung. Wir genossen die wunderschöne Landschaft und die charmanten Städte und Dörfer, die wir passierten. Der Zug war eine bequeme und entspannende Möglichkeit, zu reisen, und wir würden es jedem empfehlen, der eine Reise in diese Region plant.

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Wir begannen unsere Reise in Chur, einer malerischen Stadt in der Schweiz, und fuhren mit der Rhätischen Bahn über die Albulabahn nach St. Moritz. Die Strecke bot uns spektakuläre Ausblicke auf die Berge und die Landschaften der Schweiz.
In St. Moritz verbrachten wir einige Zeit und genossen die lokale Küche und die Aussicht auf den St. Moritzer See. Wir besuchten auch einige der Geschäfte und Boutiquen in der Gegend und fanden einige tolle Souvenirs, um unsere Erinnerungen an diese unvergessliche Reise zu bewahren.
Unser nächster Zug war die Berninabahn, eine weitere spektakuläre Bahnstrecke, die durch die Alpen führt und als UNESCO-Welterbe anerkannt ist. Die Strecke führte uns über den Berninapass und durch eine atemberaubende Landschaft mit schroffen Bergen, tiefen Tälern und üppigen Wäldern. Wir saßen am Fenster und genossen den Blick auf den Morteratsch-Gletscher und den Piz Bernina, den höchsten Gipfel der Ostalpen.
In Tirano angekommen, waren wir beeindruckt von der charmanten Stadt und ihrer reichen Geschichte. Wir besuchten die Basilika von Madonna di Tirano, die für ihre beeindruckende romanische Architektur und ihre religiösen Artefakte bekannt ist. Wir genossen auch einige lokale Spezialitäten wie Pizzoccheri, eine köstliche Nudelspezialität aus der Region.
Unser nächster Halt war Mailand, wo wir einige Tage verbrachten und die kulturellen und kulinarischen Schätze der Stadt erkundeten. Wir besuchten den Mailänder Dom, die weltberühmte Oper La Scala und die berühmten Einkaufsstraßen wie die Via Monte Napoleone. Wir genossen auch einige der köstlichen italienischen Spezialitäten wie Pizza, Pasta und Gelato.
Insgesamt war unsere Bahnreise durch die Schweiz und Italien eine unvergessliche Erfahrung, die wir jedem empfehlen würden. Die atemberaubenden Landschaften, die charmanten Städte und die köstliche Küche haben unsere Erwartungen übertroffen und uns wundervolle Erinnerungen beschert.

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Wir setzten unsere Reise von Mailand aus fort und entschieden uns, mit dem Nachtzug nach Sizilien zu fahren. Wir hatten eine komfortable Kabine gebucht und waren bereit, eine der spektakulärsten Zugstrecken Italiens zu erleben. Der Nachtzug war gut ausgestattet und bot uns alle Annehmlichkeiten, die wir brauchten, um eine angenehme Reise zu genießen.
Die Zugfahrt dauerte etwa 13 Stunden und führte uns durch einige der schönsten Landschaften Italiens. Wir saßen am Fenster und beobachteten, wie die sanften Hügel der Toskana zu der raues Küstenlinie Siziliens übergingen. Der Nachtzug hielt auch in einigen Städten wie Neapel und Rom, wo wir einige Zeit verbrachten und die Sehenswürdigkeiten besichtigten.
Als wir endlich in Sizilien ankamen, waren wir begeistert von der Schönheit der Insel und der Freundlichkeit der Menschen. Wir besuchten einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Insel, darunter den Ätna, die größte aktive Vulkan Europas und die Tempel von Agrigent, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt sind.
Eine unserer unvergesslichsten Erfahrungen war eine Fahrt mit der Ferrovia Circumetnea, einer schmalen Bahnstrecke, die den Ätna umrundet. Die Strecke führte uns durch eine Landschaft von Weinbergen, Obstgärten und kleinen Dörfern, während wir den majestätischen Vulkan im Hintergrund bestaunten. Wir stiegen an einigen Haltestellen aus, um die Aussicht zu genießen und einige der lokalen Produkte wie den berühmten Sizilianischen Wein und die Pistazien aus Bronte zu probieren.
Auf unserer Reise durch Sizilien erlebten wir auch die lokale Küche und besuchten einige der besten Restaurants, um Gerichte wie Arancini, Pasta alla Norma und Granita zu probieren. Wir fanden auch einige der besten Strände der Insel und verbrachten einige Tage damit, am Meer zu entspannen und die Sonne zu genießen.
Insgesamt war unsere Reise von Mailand nach Sizilien und der Fahrt mit der Ferrovia Circumetnea eine unvergessliche Erfahrung. Wir entdeckten die Schönheit und den Reichtum der italienischen Kultur und fanden uns immer wieder von der Freundlichkeit der Menschen und der Schönheit der Landschaften beeindruckt.

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Na, was meint Ihr, haben die beiden Ihre Debüt bestanden und sollen wir das Schreiben von Reiseberichten zukünftig der Intelligenz meiner Kumpel Gipi T. und Dalle überlassen?


Viele Grüße


Tobias

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Zauberpilz, Samstag, 01.04.2023, 14:21 (vor 1083 Tagen) @ TD

Hehe, jetzt macht's Sinn. Hatte mich schon bei den komischen Sitzen gewundert, was das denn für Fahrzeuge wären.nett gemacht, aber beim nächsten Mal lieber wieder deine Original-Berichte :)

Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Re 8/12, Winterthur, Samstag, 01.04.2023, 16:57 (vor 1083 Tagen) @ Zauberpilz

Mich würde brennend interessieren, wie ein entsprechender Reisebericht vom Trans Sahara- bzw. dem Sevilla - Kapstadt-Express aussehen würde.

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

TD, Samstag, 01.04.2023, 17:09 (vor 1083 Tagen) @ Re 8/12

Mich würde brennend interessieren, wie ein entsprechender Reisebericht vom Trans Sahara- bzw. dem Sevilla - Kapstadt-Express aussehen würde.

Gerne schreibe ich Ihnen einen ausführlichen Reisebericht vom Trans Sahara- bzw. dem Sevilla-Kapstadt-Express.

Unsere Reise begann am Bahnhof von Sevilla, wo wir den Sevilla-Kapstadt-Express bestiegen. Der Zug war ein Luxuszug, der uns auf eine unvergessliche Reise durch Spanien, Marokko, Mauretanien, Senegal, Mali, Burkina Faso und Ghana führte, bevor wir schließlich in Kapstadt, Südafrika ankamen. Wir hatten eine private Kabine mit eigenem Badezimmer und genossen den erstklassigen Service an Bord, einschließlich exzellenter Mahlzeiten und erstklassiger Weine.

Unsere erste Station war Tanger in Marokko, wo wir den beeindruckenden Hafen und die Medina besuchten. Wir fuhren dann weiter durch die Wüste von Sahara in Mauretanien, die uns mit ihrer endlosen Weite und Schönheit faszinierte. Wir besuchten auch die Oase von Chinguetti, ein UNESCO-Weltkulturerbe, wo wir die alte Bibliothek und die Moschee besichtigten.

In Senegal besuchten wir die Hauptstadt Dakar und das berühmte Sklavenhaus auf der Insel Gorée. Wir fuhren dann weiter in das Landesinnere, um die wunderschönen Wasserfälle von Dindéfelo zu besuchen und den heiligen Wald von Bandia zu erkunden.

Unsere Reise führte uns dann durch Mali, wo wir die beeindruckende Stadt Timbuktu besuchten, die für ihre alten Moscheen und Bibliotheken bekannt ist. Wir besuchten auch die Dogon-Region, die für ihre traditionellen Dörfer und ihre Kultur berühmt ist.

Wir fuhren weiter durch Burkina Faso, wo wir das Dorf Tiebele besuchten, bekannt für seine bemalten Häuser und besuchten das Nationalmuseum von Ouagadougou.

In Ghana besuchten wir die Cape Coast Castle, ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe, das für seine Rolle im Sklavenhandel bekannt ist. Wir besuchten auch die Stadt Kumasi, das Zentrum der Ashanti-Kultur und besuchten den Kakum-Nationalpark, wo wir auf einer Hängebrücke durch den Regenwald wanderten.

Schließlich erreichten wir Kapstadt, wo wir einige Tage damit verbrachten, die Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung zu erkunden. Wir besuchten den Tafelberg, die Weingüter in Stellenbosch und das Kap der Guten Hoffnung.

Unsere Reise mit dem Trans Sahara- bzw. dem Sevilla-Kapstadt-Express war eine unglaubliche Erfahrung, die uns die Schönheit und Vielfalt Afrikas näher brachte. Wir entdeckten die Kultur und Geschichte dieser Länder und waren beeindruckt von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen, die wir auf unserer Reise getroffen haben.

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Re 8/12, Winterthur, Samstag, 01.04.2023, 17:18 (vor 1083 Tagen) @ TD

Faszinierend, danke :)

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

TD, Samstag, 01.04.2023, 17:20 (vor 1083 Tagen) @ Re 8/12

Faszinierend, danke :)

"Gerne geschehen! Wenn Sie weitere Fragen haben oder weitere Reiseberichte benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung."

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 01.04.2023, 17:37 (vor 1083 Tagen) @ TD

Wie wäre es mit einer Tour von Oberoderwitz Oberdorf nach Hammerunterwiesenthal, über Zschaitz?


Danke übrigens für den Bericht. Deinen Fotografen konnte ich noch nicht identifizieren, er liefert allerdings einige mehr oder minder verstörende Bilder.

Viele Grüße
Sören

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

TD, Samstag, 01.04.2023, 17:40 (vor 1083 Tagen) @ Sören Heise

Wie wäre es mit einer Tour von Oberoderwitz Oberdorf nach Hammerunterwiesenthal, über Zschaitz?

Sehr gerne schreibe ich einen ausführlichen Reisebericht von Oberoderwitz Oberdorf nach Hammerunterwiesenthal über Zschaitz.

Unsere Reise beginnt in Oberoderwitz Oberdorf, einem kleinen Ort im Osten Deutschlands. Wir starten unsere Tour auf dem Oderwitzer Spitzberg, einem Aussichtspunkt, der einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft bietet. Von hier aus geht es durch den Wald nach Zschaitz, einem malerischen Dorf mit Fachwerkhäusern und einer wunderschönen Kirche.

Wir setzen unsere Tour fort und erreichen die Talsperre Sosa, die inmitten einer beeindruckenden Berglandschaft liegt. Hier machen wir eine kurze Pause und genießen die atemberaubende Aussicht.

Anschließend fahren wir weiter durch das Erzgebirge, vorbei an zahlreichen historischen Bergwerken und Bergbauorten. Wir kommen schließlich in Hammerunterwiesenthal an, einem charmanten Dorf am Fuße des Fichtelbergs. Hier besuchen wir die Kirche St. Wolfgang, die bekannt ist für ihre barocke Architektur und ihre prächtigen Fresken.

Nach einem köstlichen Mittagessen in einem der örtlichen Restaurants machen wir uns auf den Weg zum Fichtelberg, dem höchsten Berg im Erzgebirge. Wir fahren mit der Seilbahn hinauf auf den Gipfel und genießen die atemberaubende Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Unsere Tour endet schließlich in Hammerunterwiesenthal, wo wir uns von der Schönheit und der Vielfalt des Erzgebirges beeindruckt fühlen. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern, Seen und Bergen, die eine einzigartige Kulisse für unsere Reise bieten. Wir sind begeistert von den charmanten Dörfern und historischen Stätten entlang unserer Route und von der Gastfreundschaft der Menschen in der Region.

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Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 01.04.2023, 17:47 (vor 1083 Tagen) @ TD

Danke Dir. Den nächsten Bericht übernimmst Du dann bitte wieder selber, Dein Geistschreiberling ist da doch ein wenig schief unterwegs. :-)

Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Zauberpilz, Samstag, 01.04.2023, 18:41 (vor 1083 Tagen) @ Sören Heise

Bei dem ist in der Tat jede Landschaft bzw. Aussicht atemberaubend oder malerisch. Nicht so schrecklich kreativ.

Mit dem Zug von München nach Sizilien | Reisebericht 24 B.

Re 8/12, Winterthur, Samstag, 01.04.2023, 20:20 (vor 1082 Tagen) @ Zauberpilz

Nun, Gipi und Dalle scheinen halt zwei sehr offene Kerlchen zu sein, sodass es auch nicht weiter verwundert, dass sie (fast überall) mit solcher Freundlichkeit empfangen werden - ausser vielleicht im Appenzellerland? Womit wir bei der Frage wären, die mich seit einiger Zeit umtreibt: Sollte man über der Schweiz eine A-Bombe abwerfen? Und - falls es nicht zu sehr ins OT ausgreift (frage für einen Freund): Wieviel Geschlechter gibt es eigentlich?

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Langweilen sollte ein Reisebericht nicht.

michael_seelze, Samstag, 01.04.2023, 21:02 (vor 1082 Tagen) @ Zauberpilz

Bei dem ist in der Tat jede Landschaft bzw. Aussicht atemberaubend oder malerisch. Nicht so schrecklich kreativ.

Genau, ob der ähnlichen sich wiederholenden Formulierungen habe ich den Text schließlich gar nicht mehr gelesen und bei manchen Bildern hat der wohl künstliche Rahmen gestört - oder gibt es solche Zugfenster da unten wirklich?

Auflösung

TD, Samstag, 01.04.2023, 22:34 (vor 1082 Tagen) @ TD

Falls jemand in den nächsten Tagen diesen Beitrag liest und nicht auf das Datum achtet oder der Hintergrund nicht klar wurde, hier eine kurze Erläuterung. Der Reisebericht war ein Aprilscherz. Ich war nicht von München nach Sizilien gereist, der Text und die Bilder wurden von künstlicher Intelligenz erschaffen.

Den Text hat nicht mein Kumpel „Gipi T.“ geschrieben, sondern der Chatbot ChatGPT.

Auch die „Fotos“ wurden komplett von künstlicher Intelligenz geschaffen, keines der Bilder ist real, sie wurden von DALL-E 2 generiert.


Viele Grüße

Tobias

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Tja, das ernste Problem: was genau ist "Wahrheit"?!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 01.04.2023, 23:41 (vor 1082 Tagen) @ TD
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 01.04.2023, 23:42

Hey.

Ganz früher war das einfach: Wahrheit war das, was Adel und Klerus verkündeten. Punkt. Dann kam der Buchdruck, später die Fotografie. Da war es mit der Wahrheit schon so eine Sache. Jeder darf jeden Blödsinn schreiben; alles lesen kann niemand. Und mit der Fotografie entstand auch die Manipulation - die aktuelle Werbung für ein Smartphone stellt das sogar als herausragende Eigenschaft in den Mittelpunkt. Aber im Großen und Ganzen galt als Wahrheit, was ARD und ZDF verkünden, was in Bertelsmanns Lexikothek stand und die FAZ schrieb.

Und jetzt die neuen Medien. Und die Vielfalt. Hunderte Fernsehkanäle. Youtube. Blogs. Das Internet überhaupt.

Was ist noch wahr? Gibt es überhaupt eine Wahrheit; DIE Wahrheit? In der Mathematik wohl. Und bei den Naturgesetzen. Aber wo fängt es an, dass die Wahrnehmung die Wahrheit beeinflusst?


Ein schönes Beispiel bietet da der erste Reisebericht. Zumindest meines, was mir nun sofort auffiel; mglw gibt's noch viel mehr.

Die Fahrt entlang des Walensees war besonders spektakulär, als wir durch den Kerenzerberg-Tunnel fuhren. Der Tunnel, der durch den Kerenzerberg führt, ist einer der längsten Straßen- und Eisenbahntunnel der Welt und bietet spektakuläre Aussichten auf den Walensee und die umliegende Landschaft.


IM TUNNEL gibt es spektakuläre Aussichten auf den See???

Nur ist das dann auch nicht völlig abwegig, wenn man die ganze Entstehungsgeschichte kennt. Ursprünglich verlief die Bshnlinie nah am See. Später baute man dann den erwähnten Kerenzerbergtunnel. Die alte Trasse wurde umgebaut zur Walenseestraße. Die war aber schmal - und so errichtete man für die Straße zusätzlich den Karenzertunnel (ohne 'berg' im Namen). In Richtung Osten fährt man mit dem Auto also durch den Tunnel; bei der Eisenbahn in beide Richtungen im Tunnel. Aber Richtung Westen fährt man weiterhin über die Trasse der Walenseestraße mit nur einigen kurzen Tunnel und in der Tat tollen Ausblicken (ich fuhr da mal vor vielen Jahren mit dem Auto entlang).

Kurzum: die KI bastelt sich da einen gewissen Kauderwelsch diverser Dinge zusammen. Und da fängt es an, gefährlich zu werden.

Insofern Dank an Tobias für den Aprilscherz, der dann schlussendlich doch ein sehr erstes Problem aufzeigt.


Schöne Grüße von jörg

Auflösung

Sören Heise, Region Hannover, Sonntag, 02.04.2023, 09:04 (vor 1082 Tagen) @ TD

Moin Tobias,

ChatGPT war mir bekannt, somit auch schon vorm Lesen enttarnt.
Danke für den Klarnamen des Bildgenerators. Bei den Bildern sah wohl nicht nur ich relativ bald, dass da kein Mensch mit Kamera im Spiel war. Gerade die Bilder der Innenräume der Züge sind doch meilenweit davon entfernt, realistisch zu sein.


Jörg schrieb in seiner lesens- und nachdenkenswerten Antwort:

Aber wo fängt es an, dass die Wahrnehmung die Wahrheit beeinflusst?

Da, wo und wie wir die Wahrheit wahrnehmen. Denn die Wahrnehmung ist subjektiv.

Viele Grüße
Sören

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Fazit aus den Beiträgen zum "künstlichen" Reisebericht

michael_seelze, Sonntag, 02.04.2023, 10:57 (vor 1082 Tagen) @ TD

Den Text hat nicht mein Kumpel „Gipi T.“ geschrieben, sondern der Chatbot ChatGPT.

Die Beiträge machen deutlich, dass Stil und Wortschatz des Chatbots verbessert werden müssen, damit der generierte Text den Leserinnen und Lesern gefällt.

Auch die „Fotos“ wurden komplett von künstlicher Intelligenz geschaffen, keines der Bilder ist real, sie wurden von DALL-E 2 generiert.

Die Generierung dürfte aber mit Abbildern existierender Elemente arbeiten.
Das Generieren von Bildern durch solche Programme ist eher geeignet, gefällige Beiträge zu
erzeugen, gerade dann, wenn den Betrachterinnen und Betrachtern die gezeigten Motive nicht aus eigener Anschauung bekannt sind. Denn die Mühe den Realitätsgehalt durch Heraussuchen von Vergleichsbildern oder - ebenfalls verfälschbaren - Luft-/Satellitenbildern zu prüfen, dürften sich die wenigsten machen.

Fazit aus den Beiträgen zum "künstlichen" Reisebericht

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 02.04.2023, 12:00 (vor 1082 Tagen) @ michael_seelze

Die Beiträge machen deutlich, dass Stil und Wortschatz des Chatbots verbessert werden müssen, damit der generierte Text den Leserinnen und Lesern gefällt.

Warum verbessern? Entweder man war dort auf der Reise (dann macht man einen Bericht) oder man war es nicht (dann erzählt man eben was vom heimischen Blumenbeet). Aber verbessern macht doch nur jede Form von Missbrauch alltagstauglicher. Wozu gibt es solche Erfindungen? Wird doch ohne Ende missbraucht werden. Vor allem in gewissen Eskalationskreisen, wo es nicht unbedingt um Bahn, Touristik & Sommersonne geht.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Fazit aus den Beiträgen zum "künstlichen" Reisebericht

Re 8/12, Winterthur, Sonntag, 02.04.2023, 19:14 (vor 1081 Tagen) @ Alibizugpaar

Aber verbessern macht doch nur jede Form von Missbrauch alltagstauglicher. Wozu gibt es solche Erfindungen? Wird doch ohne Ende missbraucht werden. Vor allem in gewissen Eskalationskreisen, wo es nicht unbedingt um Bahn, Touristik & Sommersonne geht.

Über das wozu kann man sich füglich streiten, aber seien wir uns im Klaren: Solche Verbesserungen werden kommen, und die Aufdeckung von Missbräuchen wird immer schwieriger werden. Allein deshalb scheint es mir absolut berechtigt und notwendig, sich aktiv mit der Entwicklung auseinanderzusetzen.

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Vielen Dank!

sfn17, Montag, 03.04.2023, 00:50 (vor 1081 Tagen) @ TD

Für mich war dieser "Reisebericht" überhaupt das erste Ding, das ich bewusst als ChatPT-Produkt wahr(...grins...)nehme.
Ich habe zufällig erst vor ein paar Stunden ein hochschulinternes Webinar gebucht, in welchem erste Konsequenzen wg ChatPT aufgezeigt werden sollen... -.-

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