"Alte" Zugzielanzeiger - Warum kein Software Update? (Allgemeines Forum)

611 040, Erfurt, Donnerstag, 30.03.2023, 11:26 (vor 1147 Tagen) @ JeDi

Hallo!

Ihr kennt bestimmt alle die alten Zugzielanzeiger mit neuem Layout, wo im unteren Bereich die vollständige Wagenreihung angezeigt wird (genaue Wagennummern in den Sektoren).

Es gibt aber noch die alten Versionen in vielen Bahnhöfen, wo die Wagenreihung nur im oberen Bereich ungefähr nach Klassen klein dargestellt wird.

Jetzt meine Frage als Laie: Für mich sehen die alten Zugzielanzeiger alle gleich aus. Ist es hier nicht möglich flächendeckend das Software Update aufzuspielen oder woran scheitert dieses?

Genau. Zum einen müssen die Ansagezentren mit-upgedated werden, zum anderen sind die Anzeiger im Detail unterschiedlich.

Durch den Wegfall der gedruckten Wagenanstandszeiger verstehe ich nicht, warum man das Problem so lange schon duldet und die Verwirrung der Fahrgäste in Kauf nimmt.

Welcher Wegfall der gedruckten Wagenstandsanzeiger? Jeder Zugangsberechtigte kann selbst entscheiden, ob er die Aushänge für seine Züge wünscht oder nicht. Das war schon immer so.

Und zumindest DB Fernverkehr hat sich vor einigen Jahren entschieden keine Aushänge mehr haben zu wollen. Flixtrain und ÖBB (bei den NJ) haben noch welche. Auch internationale EC haben teilweise noch welche.
Der Grund ist aber einfach: wenn man die geplante Reihung überhaupt nicht mehr veröffentlicht gibt es für die Reisenden auch nicht mehr ständig Abweichungen davon. So wird dem Kunden nur noch angezeigt wie der Zug tatsächlich verkehrt. Hat zwei Vorteile: 1. Der Kunde ist nicht mehr verwirrt, weil sich due Infos wiedersprechen. 2. Der Kunde ist zufrieden weil die tatsächliche Reihung mit der angezeigten übereinstimmt. Das diese gar nicht planmäßig ist und der Zug normalerweise andersherum verkehrt bekommt er gar nicht mehr mit (wenn er nciht regelmäßig genau diesen Zug nimmt) und bekommt deswegen auch keinen schlechten Eindruck von der DB à la "Jeden 2ten Tag falsch gereiht" obwohl ea genauso sein kann.
M.E. wären ja die elektronischen, aktuellen Bildschirme wie mal in Berlin-Südkreuz getestet super, aber waren wohl zu teuer. Soll doch der Kunde das Gerät kaufen und warten und cooler ist es in der App eh. Und die allermeisten finden es ja eh einfacher und bequemer.

Also am besten alles nur noch über die App. Fahrkarte, Zuginfos, Verspätungsdaten, Anschlüsse, FGR...
Kann man irgendwann alles einsparen außer außer dem Zug selber...

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤


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