Der Deutschland Takt wurde vertagt (Allgemeines Forum)
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Donnerstag, 02.03.2023, 11:30 (vor 1176 Tagen)
Vorerst auf das Jahr 2070. Meint zumindest das ZDF. Aber auch da wird er noch nicht kommen Orakele ich mal...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/bahn-verkehrswende-deutschlandtakt-verzoegerung...
Endlich mal realistische Prognosen!
musicus, Donnerstag, 02.03.2023, 11:32 (vor 1176 Tagen) @ Tabernaer
- kein Text -
Der gehört ganz beerdigt. Größter Unsinn aller Zeiten.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 02.03.2023, 14:02 (vor 1176 Tagen) @ Tabernaer
- kein Text -
Ja. Verhältnis von Aufwand zu Nutzen völlig indiskutabel.
musicus, Donnerstag, 02.03.2023, 14:54 (vor 1176 Tagen) @ Der Blaschke
- kein Text -
Sagt gerade der Richtige ;)
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 03.03.2023, 20:42 (vor 1174 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Reservierungszettel, Freitag, 03.03.2023, 20:43
Darf ich also davon ausgehen das du am liebsten noch D-Züge die maximal 3x täglich München <-> Kiel fahren und oft das halteniveau eines heutigen RE haben?
Und darf ich weiterhin davon ausgehen das dir Revolution von damals mit jede Stunde jede Klasse auch nicht gefallen hat?
Persönlich finde ich einen Taktfahrplan besser als fährt jetzt so und hält in der anderen Stunde dort.
Bestes Beispiel ist da die KRM - die Züge fahren sogesehen nach Takt bei genauem hinsehen ist dies aber nicht immer der Fall. Es fehlt seit Jahren schon eine einheitliche Haltestruktur.
Gerade im Nahverkehr klappt es ja auch - warum soll das nicht auf den Fernverkehr übertragbar sein?
Ansonsten braucht man sich gar nicht die Mühe mit den Linien machen wenn am Ende doch alles fährt wie es gerade passt…
Wo du doch sonst nahezu immer Fan von allen neuen Dingen bist.
Sagt gerade der Richtige ;)
Henrik, Freitag, 03.03.2023, 21:06 (vor 1174 Tagen) @ Reservierungszettel
Darf ich also davon ausgehen das du am liebsten noch D-Züge die maximal 3x täglich München <-> Kiel fahren ..?
Die ICE fahren 3x täglich,
nur halt ab morgen erstmal nich..
Wo du doch sonst nahezu immer Fan von allen neuen Dingen bist.
Coke Zero?
Man kann ja dennoch schon vorher Meilensteine erreichen
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 02.03.2023, 15:07 (vor 1176 Tagen) @ Tabernaer
Schon 2030 wird man im Vergleich zu jetzt mit Ausbauten an Strecken und Bahnhöfen rechnen können. Es gibt halt eine Menge zu tun, das macht man nicht mal eben.
Vor allem wird dieser Deutschland-Takt sicherlich noch weiter angepasst. Final ist da gewiss nichts.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Der Deutschland Takt wurde vertagt
frank_le, Donnerstag, 02.03.2023, 22:46 (vor 1175 Tagen) @ Tabernaer
Fake News.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Hat denn irgendjemand geglaubt das die Ausbauen (u.a. Fernbahntunnel Frankfurt, NBS Hamburg - Ruhrgebiet, ...) innerhalb von weniger als 10 Jahren kommen?
Das der Deutschlandtakt in Stufen kommt war doch allen klar. Wenn 2040 die großen Bauvorhaben abgeschlossen sind wäre das super...
Es war immer eine Inbetriebnahme in Stufen vorgesehen und das kommt nun auch.
Dann kann man es auch gleich beerdigen...
bendo, Freitag, 03.03.2023, 09:56 (vor 1175 Tagen) @ frank_le
Hallo,
die Einführung des Deutschlandtakts umfasst (würde umfassen..) ettliche infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen. Dass die nicht alle zum selben Zeitpunkt fertig werden ist ja wohl klar. Daher: Kann man überhaupt von einem "Zeitpunkt" sprechen, ab dem der Deutschlandtakt eingeführt ist oder "gilt"? Ist es nicht viel mehr so, dass die Maßnahmen sukzessive umgesetzt werden und damit der Deutschlandtakt stetig weiter Form annimmt.
Die Darstellung, der Deutschlandtakt käme "2070" ist in jeder Hinsicht Schrott: Wenn man ein Datum in solch weiter Ferne ausruft, wäre es ehrlicher zu sagen, man will es nicht, man kann es nicht, man nimmt Abstand vom Vorhaben. Steht man grundsätzlich zu dem Vorhaben, sollte man die zeitlich naheliegenden Maßnahmen kommunizieren und diese auch konsequent anpacken. Bei "2070" als Zielvision geht doch jede Motivation verloren, Bestandteilsprojekte schnell und effizient umzusetzen.
Gruß, bendo
Dann kann man es auch gleich beerdigen...
J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.03.2023, 10:49 (vor 1175 Tagen) @ bendo
Hallo,
die Einführung des Deutschlandtakts umfasst (würde umfassen..) ettliche infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen. Dass die nicht alle zum selben Zeitpunkt fertig werden ist ja wohl klar. Daher: Kann man überhaupt von einem "Zeitpunkt" sprechen, ab dem der Deutschlandtakt eingeführt ist oder "gilt"? Ist es nicht viel mehr so, dass die Maßnahmen sukzessive umgesetzt werden und damit der Deutschlandtakt stetig weiter Form annimmt.
Es würde klar dafür sprechen, dass man mit Meilensteinen arbeitet, denn die Wahrheit ist, so ein Fahrplan ist nie zu Ende gesponnen.
Die Darstellung, der Deutschlandtakt käme "2070" ist in jeder Hinsicht Schrott: Wenn man ein Datum in solch weiter Ferne ausruft, wäre es ehrlicher zu sagen, man will es nicht, man kann es nicht, man nimmt Abstand vom Vorhaben. Steht man grundsätzlich zu dem Vorhaben, sollte man die zeitlich naheliegenden Maßnahmen kommunizieren und diese auch konsequent anpacken. Bei "2070" als Zielvision geht doch jede Motivation verloren, Bestandteilsprojekte schnell und effizient umzusetzen.
Auch ohne Deutschlandtakt werden die Projekte gemäß Bundesverkehrswegeplan durchgesetzt. Der Deutschlandtakt ist mehr sowas wie eine Koordinierung des ganzen, es setzt einen Rahmen drum, sodass Projekte mehr fahrplanbasiert umgesetzt werden. Persönlich würde ich so eine Transparenz bei solchen Plänen in Österreich mir ja auch wünschen, aber solche Planungen finden hier eher intern statt.
Gruß, bendo
LG
J-C
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Viele Projekte nur aufgrund des Deutschlandtakts!
bendo, Freitag, 03.03.2023, 11:55 (vor 1175 Tagen) @ J-C
Auch ohne Deutschlandtakt werden die Projekte gemäß Bundesverkehrswegeplan durchgesetzt. Der Deutschlandtakt ist mehr sowas wie eine Koordinierung des ganzen, es setzt einen Rahmen drum, sodass Projekte mehr fahrplanbasiert umgesetzt werden. Persönlich würde ich so eine Transparenz bei solchen Plänen in Österreich mir ja auch wünschen, aber solche Planungen finden hier eher intern statt.
Hallo,
nicht ganz: Viele der nun vorgesehenen Projekte entstanden hauptsächlich (wenn nicht gar ausschließlich) aufgrund des Deutschlandtakts (z.B. Beschleunigung S-MA, SFS Würzburg-Nürnberg, SFS Bielefeld-Hannover...). Würde man nun den Deutschlandtakt ad acta legen, bin ich mir nicht sicher, ob der Bedarf an den Einzelprojekten dann noch gesehen wird.
Meine persönliche Einstellung zum Deutschlandtakt:
An das zuverlässige Funktionieren des mit Taktfahrplan/ITF/Deutschlandtakt anvisierten Ziels, einen auf Knoten basierenden Zielfahrplan zu erstellen, glaube ich persönlich nicht: Das System ist anfällig dafür, bei Betriebsstörungen aus dem "Takt" zu geraten. Die Vorteile wären dahin. Und mit Verlaub - der Bahnbetrieb in Deutschland erweckt nicht den Anschein, als ob solche Probleme Seltenheit seien.
Wenn der anvisierte Deutschlandtakt allerdings dazu führt, dass Verbesserungen/Ausbauten/Neubauten/Beschleunigungen (auch ohne das Taktgefüge) politischen Zuspruch erfahren, dann sollen die Verantwortlichen gerne am Deutschlandtakt festhalten...
Gruß, bendo
181 weitere Schienenprojekte aufgrund des Deutschlandtakts
Henrik, Freitag, 03.03.2023, 14:19 (vor 1175 Tagen) @ bendo
Viele Projekte nur aufgrund des Deutschlandtakts!
Auch ohne Deutschlandtakt werden die Projekte gemäß Bundesverkehrswegeplan durchgesetzt. Der Deutschlandtakt ist mehr sowas wie eine Koordinierung des ganzen, es setzt einen Rahmen drum, sodass Projekte mehr fahrplanbasiert umgesetzt werden. Persönlich würde ich so eine Transparenz bei solchen Plänen in Österreich mir ja auch wünschen, aber solche Planungen finden hier eher intern statt.
nicht ganz: Viele der nun vorgesehenen Projekte entstanden hauptsächlich (wenn nicht gar ausschließlich) aufgrund des Deutschlandtakts (z.B. Beschleunigung S-MA, SFS Würzburg-Nürnberg, SFS Bielefeld-Hannover...). Würde man nun den Deutschlandtakt ad acta legen, bin ich mir nicht sicher, ob der Bedarf an den Einzelprojekten dann noch gesehen wird.
181 weitere Schienenprojekte rückten in den vordringlichen Bedarf auf,
vgl.
181 weitere Schienenprojekte rücken in vordringlichen Bedarf auf
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9818810,9818810
18.08.21
hier im Forum wurde darauf verlinkt,
https://www.ice-treff.de/index.php?id=641060
06.09.2021
Meine persönliche Einstellung zum Deutschlandtakt:
An das zuverlässige Funktionieren des mit Taktfahrplan/ITF/Deutschlandtakt anvisierten Ziels, einen auf Knoten basierenden Zielfahrplan zu erstellen, glaube ich persönlich nicht: Das System ist anfällig dafür, bei Betriebsstörungen aus dem "Takt" zu geraten. Die Vorteile wären dahin. Und mit Verlaub - der Bahnbetrieb in Deutschland erweckt nicht den Anschein, als ob solche Probleme Seltenheit seien.
das ist trivial.
Da denkst Du viel zu eindimensional und rückständig, vergangenheitsorientiert.
Es war nie Hintergrund des Deutschlandtaktes, man setzt ihn auf den heutigen Status-Quo rauf und dann funktioniert das alles.
Das hat nie jemand behauptet, ganz im Gegenteil wurde stets immer betont, dass als Grundlage für das Funktionieren des Deutschlandtaktes massive Anstrengungen, Investitionen in vielen anderen Bereichen vonnöten sind.
Die Investitionen in zusätzliche ICE liegt auf der Hand, auf über 600 ICE,
damit einhergehend Investitionen in die Werke, bestehende wie auch neue,
Abbau des Sanierungsstaus des Bestandsnetzes (LuFV) bis Mitte/Ende der 30er Jahre - die aktuelle LuFVIII sieht Investitionen in Höhe von 86 Mrd Euro bis 2030 vor. Aktuell laufen Verhandlungen, dieses Volumen um bis zu 80 Mrd Euro aufzustocken. Auch diesbezüglich wurde von dem Journalisten völlig unsägliche Fakenews verbreitet.
Zusätzliches Personal in verschiedenen Bereichen,
Digitale Schiene,
etc.
Alles nachzulesen im Schienenpakt des Zukunftsbündnis Schiene.
Wenn der anvisierte Deutschlandtakt allerdings dazu führt, dass Verbesserungen/Ausbauten/Neubauten/Beschleunigungen (auch ohne das Taktgefüge) politischen Zuspruch erfahren, dann sollen die Verantwortlichen gerne am Deutschlandtakt festhalten...
wofür Du aber gar keinen Bedarf siehst, s.o.,
Du forderst Umsetzungen von Projekten, für die Du gar keinen Bedarf siehst?
Auch Einzelprojekte bringen Vorteile!
bendo, Sonntag, 05.03.2023, 17:32 (vor 1173 Tagen) @ Henrik
Da denkst Du viel zu eindimensional und rückständig, vergangenheitsorientiert.
Es war nie Hintergrund des Deutschlandtaktes, man setzt ihn auf den heutigen Status-Quo rauf und dann funktioniert das alles.
Das hat nie jemand behauptet, ganz im Gegenteil wurde stets immer betont, dass als Grundlage für das Funktionieren des Deutschlandtaktes massive Anstrengungen, Investitionen in vielen anderen Bereichen vonnöten sind.
Die Investitionen in zusätzliche ICE liegt auf der Hand, auf über 600 ICE,
damit einhergehend Investitionen in die Werke, bestehende wie auch neue,
Abbau des Sanierungsstaus des Bestandsnetzes (LuFV) bis Mitte/Ende der 30er Jahre - die aktuelle LuFVIII sieht Investitionen in Höhe von 86 Mrd Euro bis 2030 vor. Aktuell laufen Verhandlungen, dieses Volumen um bis zu 80 Mrd Euro aufzustocken.
Hallo,
auch das ist logisch! Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
wofür Du aber gar keinen Bedarf siehst, s.o.,
Du forderst Umsetzungen von Projekten, für die Du gar keinen Bedarf siehst?
Sorry, da hast Du mich falsch verstanden: Ich habe nie behauptet, keinen Bedarf in den Projekten zu sehen! Auch eine Einzelmaßnahme (z.B. eine schöne neue SFS Würzburg-Nürnberg) brächte natürlich schon erhebliche Verbesserungen. Das Zusammenführen im Rahmen eines Deutschlandtakts wäre wohl das pünktchen auf dem "i". An dessen funktionieren glaube ich nur nicht (s.o.)...
Auch Einzelprojekte bringen Vorteile!
Henrik, Mittwoch, 08.03.2023, 00:21 (vor 1170 Tagen) @ bendo
Da denkst Du viel zu eindimensional und rückständig, vergangenheitsorientiert.
Es war nie Hintergrund des Deutschlandtaktes, man setzt ihn auf den heutigen Status-Quo rauf und dann funktioniert das alles.
Das hat nie jemand behauptet, ganz im Gegenteil wurde stets immer betont, dass als Grundlage für das Funktionieren des Deutschlandtaktes massive Anstrengungen, Investitionen in vielen anderen Bereichen vonnöten sind.
Die Investitionen in zusätzliche ICE liegt auf der Hand, auf über 600 ICE,
damit einhergehend Investitionen in die Werke, bestehende wie auch neue,
Abbau des Sanierungsstaus des Bestandsnetzes (LuFV) bis Mitte/Ende der 30er Jahre - die aktuelle LuFVIII sieht Investitionen in Höhe von 86 Mrd Euro bis 2030 vor. Aktuell laufen Verhandlungen, dieses Volumen um bis zu 80 Mrd Euro aufzustocken.
auch das ist logisch! Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
Vom politischen Gesichtspunkt, ja, joa.. Da teile ich vom aktuellen Standpunkt Deine Einschätzung nicht, habe aber Verständnis für Deinen Glauben.
wofür Du aber gar keinen Bedarf siehst, s.o.,
Du forderst Umsetzungen von Projekten, für die Du gar keinen Bedarf siehst?
Sorry, da hast Du mich falsch verstanden: Ich habe nie behauptet, keinen Bedarf in den Projekten zu sehen! Auch eine Einzelmaßnahme (z.B. eine schöne neue SFS Würzburg-Nürnberg) brächte natürlich schon erhebliche Verbesserungen. Das Zusammenführen im Rahmen eines Deutschlandtakts wäre wohl das Pünktchen auf dem "i". An dessen funktionieren glaube ich nur nicht (s.o.)...
"Würde man nun den Deutschlandtakt ad acta legen, bin ich mir nicht sicher, ob der Bedarf an den Einzelprojekten dann noch gesehen wird."
Da mag ich Dich dann wohl falsch verstanden haben.. ist ja auch egal.
"systemisch"
bendo, Mittwoch, 08.03.2023, 14:19 (vor 1170 Tagen) @ Henrik
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
Hallo,
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
Gruß, bendo
"systemisch"
Henrik, Mittwoch, 08.03.2023, 23:28 (vor 1169 Tagen) @ bendo
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
..und das ist eben fachlich nicht nachzuvollziehen,
erst recht nicht am heutigen Tage nach dem Interview in der ZEIT.
"systemisch"
bendo, Donnerstag, 09.03.2023, 14:01 (vor 1169 Tagen) @ Henrik
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
..und das ist eben fachlich nicht nachzuvollziehen,
erst recht nicht am heutigen Tage nach dem Interview in der ZEIT.
Vielleicht kannst du uns mehr, bzw. die im Interview gefallenen Argumente verraten? Der Artikel aus der Zeit steckt hinter einer Paywall (wenn es denn dieser Artikel ist...). Sorry, dass ich nicht bei jedem Herausgeber ein Abo besitze...
Gruß, bendo
"systemisch"
Henrik, Freitag, 10.03.2023, 01:05 (vor 1168 Tagen) @ bendo
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
..und das ist eben fachlich nicht nachzuvollziehen,
erst recht nicht am heutigen Tage nach dem Interview in der ZEIT.
Vielleicht kannst du uns mehr, bzw. die im Interview gefallenen Argumente verraten? Der Artikel aus der Zeit steckt hinter einer Paywall (wenn es denn dieser Artikel ist...). Sorry, dass ich nicht bei jedem Herausgeber ein Abo besitze...
andere Medien berichteten darüber,
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warnung-von-bahn-vorstand-schienennetz-st...
https://www.welt.de/wirtschaft/mobilitaet/article244172383/Bahn-Vorstand-Peterson-sieht...
https://www.chip.de/news/Deutsche-Bahn-Bis-2029-soll-sich-Lage-in-Deutschland-extrem-ve...
Generalsanierungskonzept
bendo, Freitag, 10.03.2023, 11:25 (vor 1168 Tagen) @ Henrik
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
..und das ist eben fachlich nicht nachzuvollziehen,
erst recht nicht am heutigen Tage nach dem Interview in der ZEIT.
Vielleicht kannst du uns mehr, bzw. die im Interview gefallenen Argumente verraten? Der Artikel aus der Zeit steckt hinter einer Paywall (wenn es denn dieser Artikel ist...). Sorry, dass ich nicht bei jedem Herausgeber ein Abo besitze...
andere Medien berichteten darüber,https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warnung-von-bahn-vorstand-schienennetz-st...
https://www.welt.de/wirtschaft/mobilitaet/article244172383/Bahn-Vorstand-Peterson-sieht...
https://www.chip.de/news/Deutsche-Bahn-Bis-2029-soll-sich-Lage-in-Deutschland-extrem-ve...
Hallo,
danke für die Links!
Die Ankündigung eines "Generalsanierungskonzepts" durch den FV-Vorstand ist natürlich toll...besonders, wenn versprochen wird, dass sich die Lage bis 2029 "extrem verbessern" wird. Qualitativ überzeugt mich das leider noch nicht: Auch andere Bahn-obere haben schon große Anstrengungen angekündigt. Die Probleme (v.a. in Bezug auf Zuverlässigkeit/Pünktlichkeit) wurden in Summe betrachtet nie wirklich gravierend verbessert. Aber ja, wenn sukzessive ganze Bahnstrecken saniert werden, kann man hoffen, dass dort zunächst mal alles etwas besser läuft. Bis die ganze Saniererei beendet ist, kann man allerdings wieder vorne anfangen. Meine o. aufgeführten Stichpunkte bleiben m.E. erhalten, bzw. vom "Generalsanierungskonzept" weitestgehend unberührt..dass dies fachlich nicht nachzuvollziehen sei, lässt sich auf Basis des Interviews mit dem FV-Vorstand also nicht ableiten.
Fazit: Ich bin ja dafür, auszubauen und zu sanieren. Aufgrund der o.g. Punkte zweifle ich aber weiterhin daran, dass das "System" Bahn in D einen Zustand erreichen wird, in dem Umsteigeknoten mit hoher Zuverlässigkeit funktionieren werden. Besser fände ich die Zielrichtung der höheren Frequenz: Wenn der Anschluss verpasst wird: Egal, nimmt man halt den nächsten...
Gruß, bendo
Generalsanierungskonzept
Henrik, Freitag, 10.03.2023, 18:21 (vor 1168 Tagen) @ bendo
...Natürlich sind große Anstrengungen/Investitionen geplant. Die bringen sicher auch ihre Verbesserungen. Systemisch und politisch glaube ich aber nicht daran, dass das System Bahn in Deutschland einen Zustand erreichen wird, mit dem eine derart hohe Verlässichkeit über Jahre hinweg sichergestellt sein wird...Schön wäre es natürlich...
den Punkt Systemisch kann ich fachlich nicht nachvollziehen.
mit "systemisch" meinte ich in diesem Kontext die Herausforderungen, die das "System Bahn" ständig meistern muss um einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Das wären z.B.:
- Redundanzen bei Ausfällen/Störungen
- Robustheit gegenüber Störungen
- Ausreichende Vorsorge gegenüber Störungen (z.B. Baumfällungen, weil ein Zug nicht mal eben um einen umgestürzten Baum herum fahren kann, oder auch die Wahl der Fahrroute nicht so leicht änderbar ist, als beim Straßenverkehr)
- Ein auf hohe Zuverlässigkeit ausgelegtes Investitions- und Instandhaltungskonzept
- ausreichende Anzahl Fahrspuren (technisch/Gleis) bzw. Trassen (technisch-organisatorisch) auf konkreten Strecken
Diese technischen Punkte lassen sich alle lösen, womit der begriffliche Übergang zur Politik (auch: Interne Bahnpolitik) gegeben ist. KA, vielleicht gibt es da bessere/offizielle Begriffe anstelle "systemisch"...
..und das ist eben fachlich nicht nachzuvollziehen,
erst recht nicht am heutigen Tage nach dem Interview in der ZEIT.
Vielleicht kannst du uns mehr, bzw. die im Interview gefallenen Argumente verraten? Der Artikel aus der Zeit steckt hinter einer Paywall (wenn es denn dieser Artikel ist...). Sorry, dass ich nicht bei jedem Herausgeber ein Abo besitze...
andere Medien berichteten darüber,https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warnung-von-bahn-vorstand-schienennetz-st...
https://www.welt.de/wirtschaft/mobilitaet/article244172383/Bahn-Vorstand-Peterson-sieht...
https://www.chip.de/news/Deutsche-Bahn-Bis-2029-soll-sich-Lage-in-Deutschland-extrem-ve...
danke für die Links!
Die Ankündigung eines "Generalsanierungskonzepts" durch den FV-Vorstand ist natürlich toll...besonders, wenn versprochen wird, dass sich die Lage bis 2029 "extrem verbessern" wird. Qualitativ überzeugt mich das leider noch nicht: Auch andere Bahn-obere haben schon große Anstrengungen angekündigt. Die Probleme (v.a. in Bezug auf Zuverlässigkeit/Pünktlichkeit) wurden in Summe betrachtet nie wirklich gravierend verbessert. Aber ja, wenn sukzessive ganze Bahnstrecken saniert werden, kann man hoffen, dass dort zunächst mal alles etwas besser läuft. Bis die ganze Saniererei beendet ist, kann man allerdings wieder vorne anfangen. Meine o. aufgeführten Stichpunkte bleiben m.E. erhalten, bzw. vom "Generalsanierungskonzept" weitestgehend unberührt.. dass dies fachlich nicht nachzuvollziehen sei, lässt sich auf Basis des Interviews mit dem FV-Vorstand also nicht ableiten.
Fazit: Ich bin ja dafür, auszubauen und zu sanieren. Aufgrund der o.g. Punkte zweifle ich aber weiterhin daran, dass das "System" Bahn in D einen Zustand erreichen wird, in dem Umsteigeknoten mit hoher Zuverlässigkeit funktionieren werden. Besser fände ich die Zielrichtung der höheren Frequenz: Wenn der Anschluss verpasst wird: Egal, nimmt man halt den nächsten...
was bleibt ist,
dass Deine Anmerkungen fachlich nicht nachzuvollziehen sind, noch am wenigsten nach diesem ausführlichen Interview. Die dringende Empfehlung auf das ZBS bleibt weiter.
Du vertiefst Dich in Schwurbeleien, Verschwörungstheorien und widersprichst Dir selbst - die reine Gefühlsebene.
ok, Du sprichst selbst wörtlich von "glaube" & "hoffen".. Da spielt Logik dann ja eh keine Rolle.. zumindest muss es das nicht.
Wenn der zig Milliardenfache Sanierungsstau komplett abgebaut ist,
dann ist nicht am nächsten Tag ein neuer Sanierungsstau in Höhe von 130 Mrd Euro vor der Tür.
Die höhere Frequenz ist eine elementare Zielrichtung des Deutschlandtaktes.
Generalsanierungskonzept
bendo, Samstag, 11.03.2023, 08:42 (vor 1167 Tagen) @ Henrik
Nur mal so als Beispiel:
Link
Es hat mal wieder bisschen Wind gegeben... Meine pkw-Fahrten waren davon völlig unbeeinflusst. Das meine ich mit "systemisch". Und kein Generalsanierungskonzept wird dies jemals auflösen können. Aber gut, wir beide spekulieren über die Zukunft, die niemand mit Gewissheit vorhersagen kann. Hoffen wir das Beste (bzw. um nicht enttäuscht zu sein: Dass die Maßnahmen zu einer gewissen Verbesserung führen)...
Generalsanierungskonzept
Henrik, Sonntag, 12.03.2023, 01:13 (vor 1166 Tagen) @ bendo
Nur mal so als Beispiel:
Link
Es hat mal wieder bisschen Wind gegeben... Meine pkw-Fahrten waren davon völlig unbeeinflusst. Das meine ich mit "systemisch".
genau,
das ist rein Deine emotionale Schiene,
fachlich ist das nicht nachzuvollziehen.
Und kein Generalsanierungskonzept wird dies jemals auflösen können.
Das kannst Du für Dich ja gerne so glauben und alles andere leugnen, rumgrübeln und Doch in wirren Widersprüchen verwickeln.. alles ok,
fachlich ist das nicht nachzuvollziehen.
Aber gut, wir beide spekulieren über die Zukunft
Nein,
dem ist nicht so.
Du pöbelst hier rum. verirrst Dich in Verschwörungstheorien und stellst Realitäten auf den Kopf, nur damit sie in Dein emotionales Weltbild passt.
die niemand mit Gewissheit vorhersagen kann. Hoffen wir das Beste (bzw. um nicht enttäuscht zu sein: Dass die Maßnahmen zu einer gewissen Verbesserung führen)...
das kann jeder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen und wurde Dir ausführlich erläutert,
nur bist Du dafür aus emotionalen Gründen nicht empfänglich für.
Du fühlst Dich besser, wenn Du Dich als Plural beschreibst oder vermeintlich für andere mitredest, verfängst Dich in Deinem Glauben & Hoffen.. warum auch immer.
Vorschlag: Lassen es dabei...
bendo, Montag, 13.03.2023, 13:34 (vor 1165 Tagen) @ Henrik
was bleibt ist,
dass Deine Anmerkungen fachlich nicht nachzuvollziehen sind, noch am wenigsten nach diesem ausführlichen Interview....
Dieses "ausführliche" Interview enthält nicht mehr als die Aussicht auf ein Generalsanierungskonzept und keinerlei Fakten, die meine Aussagen widerlegen würden.
Du vertiefst Dich in Schwurbeleien, Verschwörungstheorien
Seit "Corona" haben wir ja gelernt die Bevölkerung in eine bessere Hälfte und jene, für die kritisches Nachdenken/fragen weiterhin eine gute Tugend darstellt, in "Schwurbler" oder "Verschwörungstheoretiker zu unterteilen. Vermutlich liegt es in der Angst der "Besseren" begründet vor der Realität...
.. und widersprichst Dir selbst - die reine Gefühlsebene.
tue ich nicht. Die Behauptung hast du weiter oben bereits aufgestellt, wobei ich dachte, es sei hier geklärt worden...
Wenn der zig Milliardenfache Sanierungsstau komplett abgebaut ist,
dann ist nicht am nächsten Tag ein neuer Sanierungsstau in Höhe von 130 Mrd Euro vor der Tür.
Jo, klar. Ich denke wir diskutieren auf einem höheren Niveau: Das was du schreibst ist selbstverständlich. Zu glauben, danach seien die Probleme gänzlich gelöst: Träumerei...
Nur mal so als Beispiel:
Link
Es hat mal wieder bisschen Wind gegeben... Meine pkw-Fahrten waren davon völlig unbeeinflusst. Das meine ich mit "systemisch".
genau,
das ist rein Deine emotionale Schiene,
fachlich ist das nicht nachzuvollziehen.
Ich weiß ja nicht, von welchem Fach du bist, dass du das nicht nachvollziehen kannst, jedoch ist meine Aussage nicht im geringsten emotional. Lediglich etwas sarkastisch formuliert...
Und kein Generalsanierungskonzept wird dies jemals auflösen können.
Das kannst Du für Dich ja gerne so glauben und alles andere leugnen, rumgrübeln und Doch in wirren Widersprüchen verwickeln.. alles ok,
fachlich ist das nicht nachzuvollziehen.
"Widersprüche": s.o.
"fachlich": s.o.
"leugnen, rumgrübeln, glauben"...tust du vielleicht meinen Aussagen gegenüber. Ansonsten: Siehe "Schwurbler"...
Aber gut, wir beide spekulieren über die Zukunft
Nein,
dem ist nicht so.
Du pöbelst hier rum. verirrst Dich in Verschwörungstheorien und stellst Realitäten auf den Kopf, nur damit sie in Dein emotionales Weltbild passt....
... das kann jeder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen und wurde Dir ausführlich erläutert,
nur bist Du dafür aus emotionalen Gründen nicht empfänglich für.
Du fühlst Dich besser, wenn Du Dich als Plural beschreibst oder vermeintlich für andere mitredest, verfängst Dich in Deinem Glauben & Hoffen.. warum auch immer.
Deine Argumente sind hier mindestens genauso wenig belegt, wie meine. Gemessen an der Wortwahl bist du hier der Einzige, der "rumpöbelt". Ich war und bin stets an einer sachlichen Diskussion interessiert und berücksichtigte dies auch in meiner Ausdrucksweise. Du anscheinend nicht. (Haltlose) Anfeindungen (als solche kann ich deine Ausdruckweise durchaus werten) verleiteten auch mich in diesem Beitrag einen schärferen Ton zu wählen. Daher, so schlage ich vor, lassen wir den Quatsch jetzt bleiben. Keiner wird den anderen wohl überzeugen und Mitlesern bietet dieser Streit auch keinen "fachlichen" Mehrwert (letzteren lässt du ja in deinen Ausführungen genauso vermissen, wie du meine Ausführungen als falsch darstellst...).
Gruß, bendo
100% Zustimmung!
Ludo, Niedersachsen, Freitag, 17.03.2023, 22:36 (vor 1160 Tagen) @ bendo
Deine Argumente sind hier mindestens genauso wenig belegt, wie meine. Gemessen an der Wortwahl bist du hier der Einzige, der "rumpöbelt". Ich war und bin stets an einer sachlichen Diskussion interessiert und berücksichtigte dies auch in meiner Ausdrucksweise. Du anscheinend nicht. (Haltlose) Anfeindungen (als solche kann ich deine Ausdruckweise durchaus werten) verleiteten auch mich in diesem Beitrag einen schärferen Ton zu wählen. Daher, so schlage ich vor, lassen wir den Quatsch jetzt bleiben. Keiner wird den anderen wohl überzeugen und Mitlesern bietet dieser Streit auch keinen "fachlichen" Mehrwert (letzteren lässt du ja in deinen Ausführungen genauso vermissen, wie du meine Ausführungen als falsch darstellst...).
Hallo bendo,
diese Einschätzung teile ich zu 100%, was deinen Diskussionspartner angeht.
Schau dir zum Vergleich bitte mal diesen Thread an: Der gleiche harsche Ton, vergleichbare Anfeindungen gepaart mit einer Vielzahl sachlich falscher Aussagen. Diese im Einzelnen aufzuschlüsseln und fachlich zu widerlegen, ist letzten Endes für niemanden zielführend und ehrlich gesagt ist mir dafür auch meine Zeit zu schade, wenn mein Gegenüber nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert ist. Deswegen habe ich den Diskussionsstrang einfach mit den Worten „Sehr interessant“ abgebügelt. Zukünftig sollte man derart unsachliche Diskussionen früher abbrechen, das habe ich daraus gelernt.
Gruß, Ludo
100% Zustimmung!
heinz11, Samstag, 18.03.2023, 00:45 (vor 1160 Tagen) @ Ludo
Deine Argumente sind hier mindestens genauso wenig belegt, wie meine. Gemessen an der Wortwahl bist du hier der Einzige, der "rumpöbelt". Ich war und bin stets an einer sachlichen Diskussion interessiert und berücksichtigte dies auch in meiner Ausdrucksweise. Du anscheinend nicht. (Haltlose) Anfeindungen (als solche kann ich deine Ausdruckweise durchaus werten) verleiteten auch mich in diesem Beitrag einen schärferen Ton zu wählen. Daher, so schlage ich vor, lassen wir den Quatsch jetzt bleiben. Keiner wird den anderen wohl überzeugen und Mitlesern bietet dieser Streit auch keinen "fachlichen" Mehrwert (letzteren lässt du ja in deinen Ausführungen genauso vermissen, wie du meine Ausführungen als falsch darstellst...).
Hallo bendo,diese Einschätzung teile ich zu 100%, was deinen Diskussionspartner angeht.
Schau dir zum Vergleich bitte mal diesen Thread an: Der gleiche harsche Ton, vergleichbare Anfeindungen gepaart mit einer Vielzahl sachlich falscher Aussagen. Diese im Einzelnen aufzuschlüsseln und fachlich zu widerlegen, ist letzten Endes für niemanden zielführend und ehrlich gesagt ist mir dafür auch meine Zeit zu schade, wenn mein Gegenüber nicht an einer sachlichen Diskussion interessiert ist. Deswegen habe ich den Diskussionsstrang einfach mit den Worten „Sehr interessant“ abgebügelt. Zukünftig sollte man derart unsachliche Diskussionen früher abbrechen, das habe ich daraus gelernt.Gruß, Ludo
Vielen Dank Ludo,
Du hast es klar und treffend formuliert. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Wir haben keine Geduld mehr. (Sammelantwort)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 03.03.2023, 11:01 (vor 1175 Tagen) @ Tabernaer
Tabernaer:
Vorerst auf das Jahr 2070. Meint zumindest das ZDF. Aber auch da wird er noch nicht kommen Orakele ich mal...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/bahn-verkehrswende-deutschlandtakt-verzoegerung...
Artikel:
Der Deutschlandtakt sollte ab 2030 das Bahnfahren revolutionieren. Jetzt wird daraus ein Jahrhundertprojekt.
Ich wiederhole: ab 2030. Also nicht: im Jahre 2030 (was viele denken).
Die Stadt Rom, der Kölner Dom und der Niederlandetakt wurden ja auch nicht in einem Tag gebaut.
sieht den Deutschlandtakt "in den nächsten 50 Jahren als Jahrhundertprojekt" umgesetzt.
Es sei die Rede von 2070. "Deutschland in Zweistundentakt" stammt aus 1972. Jahrhundertprojekt passt also... ;)
Tatsächlich war der ursprüngliche Zeithorizont von zwölf Jahren äußerst ambitioniert. Schließlich handelt es sich bei der umfassenden Erneuerung des maroden Schienennetzes und beim Strecken-Neubau um große Infrastrukturprojekte, deren Planung, Genehmigung und Fertigstellung nicht selten Jahrzehnte dauern.
Tja... Deutschland ist kein China (landesweites HGV-Netz in 12 Jahren gebaut). "Die Deutschen reden, die Chinesen bauen", muss ich in den Sozialmedien lesen. Und Gejammer wie "wir werden in allen Bereichen vorne, hinten, oben, unten, links und rechts von den Chinesen überholt".
Wobei man an den China-Bauten auch erheblich Kritik haben kann ob das ganze wirklich benötigt sei. Und pro Einheit Landoberfläche hat Deutschland auch heute immer noch mehr Rennbahnen als China.
Die Politik streitet. Auch innerhalb der Regierung gehen die Positionen weit auseinander. Die Grünen wollen endlich Vorfahrt für die Bahn. Die FDP mahnt, zu deutliche Einschnitte beim Auto würden der deutschen Wirtschaft schaden.
Ist bei uns in NL nicht anders. Nur mit dem Unterschied, dass die FDP eine marginale Partei ist und unsere VVD (die "Mark Rutte Partei") schon mehr als eine Dekade lang eine Regierungspartei ist.
15. März sind Provinzwahlen in NL. Mal sehen, was passiert.
J-C:
Schon 2030 wird man im Vergleich zu jetzt mit Ausbauten an Strecken und Bahnhöfen rechnen können. Es gibt halt eine Menge zu tun, das macht man nicht mal eben.
So ist es. Der Schweiztakt wurde ja auch stufenweise eingeführt. Wohl auch nicht reibungslos. Und auch bei uns müssen Meilensteine aufgeschoben werden = der 10-Minutentakt Nijmegen-Schiphol-Dordrecht kommt erst später.
Das Hauptproblem ist aber, Bahnverbesserungen kosten viel Geld und vor allem viel Zeit, und diese Geduld haben wir nicht mehr. Wir möchten heute entscheiden und morgen schon Änderungen sehen, aber so geht's nicht. Also bleibt's beim Status Quo und dann geht's ja "Down Down" (das sangen besagte Engländer schon 1975).
frank_le:
Hat denn irgendjemand geglaubt das die Ausbauten (u.a. Fernbahntunnel Frankfurt, NBS Hamburg - Ruhrgebiet, ...) innerhalb von weniger als 10 Jahren kommen?
Vielleicht hat man sich zu viel von den Chinesen beeindrucken lassen...?
Ich selber sage immer: eine Rennbahn in DE oder NL, das ist 20 Jahre hinundherreden, 20 Jahre bauen und 50 Jahre versuchen, das investierte Geld zurückzuverdienen. Man muss also vorher wissen, wie die Verkehrsnachfrage 2113 aussieht. Wahrscheinlich fliegen wir dann elektrisch oder verreisen wir mit Hyperloop oder gibt es die Menschheit sogar nicht mehr.
Dass der Deutschlandtakt in Stufen kommt war doch allen klar. Wenn 2040 die großen Bauvorhaben abgeschlossen sind wäre das super... Es war immer eine Inbetriebnahme in Stufen vorgesehen und das kommt nun auch.
Das Problem durfte eher sein:
1. unvorgesehene Umstände
a. 2018 war Corona noch ein mexikanisches Bierchen, statt ein Virus dass das menschliche Leben mehr oder weniger lahmlegte.
b. hier in Noord-Brabant gibt es vorerst stickstoffbedinger Baugenehmigungsstopp.
2. Ziele nicht SMART definiert (Specific, Measurable, Acceptable, Realistic, Time-bound)?
3. Zeitüberschreitungen zu spät festgestellt?
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Doch Geduld ist eine Tugend!
J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.03.2023, 11:24 (vor 1175 Tagen) @ Oscar (NL)
Tabernaer:
Vorerst auf das Jahr 2070. Meint zumindest das ZDF. Aber auch da wird er noch nicht kommen Orakele ich mal...
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/bahn-verkehrswende-deutschlandtakt-verzoegerung...
Artikel:
Der Deutschlandtakt sollte ab 2030 das Bahnfahren revolutionieren. Jetzt wird daraus ein Jahrhundertprojekt.
Ich wiederhole: ab 2030. Also nicht: im Jahre 2030 (was viele denken).
Die Stadt Rom, der Kölner Dom und der Niederlandetakt wurden ja auch nicht in einem Tag gebaut.
Dann gibt es in Wahrheit keine Neuigkeiten.
sieht den Deutschlandtakt "in den nächsten 50 Jahren als Jahrhundertprojekt" umgesetzt.
Es sei die Rede von 2070. "Deutschland in Zweistundentakt" stammt aus 1972. Jahrhundertprojekt passt also... ;)
Zweistundentakt ist nicht mehr genug.
Tatsächlich war der ursprüngliche Zeithorizont von zwölf Jahren äußerst ambitioniert. Schließlich handelt es sich bei der umfassenden Erneuerung des maroden Schienennetzes und beim Strecken-Neubau um große Infrastrukturprojekte, deren Planung, Genehmigung und Fertigstellung nicht selten Jahrzehnte dauern.
Und das aus guten Gründen.
Tja... Deutschland ist kein China (landesweites HGV-Netz in 12 Jahren gebaut). "Die Deutschen reden, die Chinesen bauen", muss ich in den Sozialmedien lesen. Und Gejammer wie "wir werden in allen Bereichen vorne, hinten, oben, unten, links und rechts von den Chinesen überholt".
Ich weiß nicht, man hört gleichzeitig, dass Chinas Wirtschaft auf tönernen Füßen steht und das Land nicht mehr ewig so weiterlaufen kann.
Zwar gelingt es Firmen wie Tencent oder ByteDance im großen Ausmaße, mitunter intime Daten von Nutzer:innen aus westlichen Ländern zu lukrieren und der chinesischen Regierung zur strategischen Nutzung zur Verfügung zu stellen, aber das allein wird nicht zwangsläufig das Land zukunftsfähig machen, wenngleich es natürlich irgendwie beeindruckend und ungemütlich ist, was das Land so alles für Möglichkeiten hat.
Wobei man an den China-Bauten auch erheblich Kritik haben kann ob das ganze wirklich benötigt sei. Und pro Einheit Landoberfläche hat Deutschland auch heute immer noch mehr Rennbahnen als China.
Um nicht zu sagen, viele Gegenden in China, die in Deutschland einen hochwertigen Bahnanschluss hätten, bekommen... gar nichts oder nur kaum was. Die Lebensqualität jenseits der Megastädte ist auch eher zweifelhaft. Im ländlichen Raum wird es sich in Deutschland definitiv besser leben.
Die Politik streitet. Auch innerhalb der Regierung gehen die Positionen weit auseinander. Die Grünen wollen endlich Vorfahrt für die Bahn. Die FDP mahnt, zu deutliche Einschnitte beim Auto würden der deutschen Wirtschaft schaden.
Schon gewusst, dass auch in China die Autofreundlichkeit mitunter lächerlich ist? Man nutzt ja die Züge, um wenigstens etwas die Straßen frei zu bekommen. Der Smog, den man in Städten wie Peking jedoch bekommt, stammt nicht von Ungefähr.
Ist bei uns in NL nicht anders. Nur mit dem Unterschied, dass die FDP eine marginale Partei ist und unsere VVD (die "Mark Rutte Partei") schon mehr als eine Dekade lang eine Regierungspartei ist.
Und in Österreich kriegen ÖVP und Grüne eine halbwegs ordentliche Verkehrspolitik hin, wenngleich Altmann das sicher anders sehen wird.. Es kommt auch dort natürlich zu Friktionen, aber irgendwie scheint Österreich so ein Land zu sein, wo so ziemlich jede Partei einen Konsens über den Ausbau der Bahn hat.
J-C:
Schon 2030 wird man im Vergleich zu jetzt mit Ausbauten an Strecken und Bahnhöfen rechnen können. Es gibt halt eine Menge zu tun, das macht man nicht mal eben.
So ist es. Der Schweiztakt wurde ja auch stufenweise eingeführt. Wohl auch nicht reibungslos. Und auch bei uns müssen Meilensteine aufgeschoben werden = der 10-Minutentakt Nijmegen-Schiphol-Dordrecht kommt erst später.Das Hauptproblem ist aber, Bahnverbesserungen kosten viel Geld und vor allem viel Zeit, und diese Geduld haben wir nicht mehr. Wir möchten heute entscheiden und morgen schon Änderungen sehen, aber so geht's nicht. Also bleibt's beim Status Quo und dann geht's ja "Down Down" (das sangen besagte Engländer schon 1975).
Früher liefen die Dinge generell langsamer. Gleichzeitig hat man heutzutage umfangreiche Instrumente um eine bestmögliche Planung zu garantieren, schlussendlich sind auch die Ansprüche gestiegen, denn man hat ja auch einen höheren Lebensstandard.
frank_le:
Hat denn irgendjemand geglaubt das die Ausbauten (u.a. Fernbahntunnel Frankfurt, NBS Hamburg - Ruhrgebiet, ...) innerhalb von weniger als 10 Jahren kommen?
Vielleicht hat man sich zu viel von den Chinesen beeindrucken lassen...?Ich selber sage immer: eine Rennbahn in DE oder NL, das ist 20 Jahre hinundherreden, 20 Jahre bauen und 50 Jahre versuchen, das investierte Geld zurückzuverdienen.
Weil man im Gegensatz zu früher auch längere Tunnels, komplexere Anlagen erstellt und diese auch langfristig Bestand haben sollen.
eine Flachbahn kannst du definitiv schneller erstellen. Ich bin ja schon gespannt, ob Tschechien beim VRT-Projekt im nächsten Jahrzehnt wie geplant fertig ist.
Man muss also vorher wissen, wie die Verkehrsnachfrage 2113 aussieht. Wahrscheinlich fliegen wir dann elektrisch oder verreisen wir mit Hyperloop oder gibt es die Menschheit sogar nicht mehr.
Puhh, so alt werden wir wohl eher nicht sein, dass wir das Datum noch erleben. Ich meine, im Jahr 2070 wäre ich ja schon in Pension... hoffentlich.
Dass der Deutschlandtakt in Stufen kommt war doch allen klar. Wenn 2040 die großen Bauvorhaben abgeschlossen sind wäre das super... Es war immer eine Inbetriebnahme in Stufen vorgesehen und das kommt nun auch.
Das Problem durfte eher sein:1. unvorgesehene Umstände
a. 2018 war Corona noch ein mexikanisches Bierchen, statt ein Virus dass das menschliche Leben mehr oder weniger lahmlegte.
b. hier in Noord-Brabant gibt es vorerst stickstoffbedinger Baugenehmigungsstopp.
2. Ziele nicht SMART definiert (Specific, Measurable, Acceptable, Realistic, Time-bound)?
3. Zeitüberschreitungen zu spät festgestellt?
Da kann man beim Semmering-Basistunnel ja ein Lied singen. Sollte eigentlich schon in 2 Jahren fertig werden. Jetzt eben ein paar Jahre mehr. Dafür ist man bei der Koralmbahn ganz gut im Kurs. Nächstes Jahr wird ein weiterer Abschnitt dort eröffnet.
gruß,Oscar (NL).
Gruß
J-C
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
"Flachbahn" schneller gebaut?!
bendo, Freitag, 03.03.2023, 11:59 (vor 1175 Tagen) @ J-C
bearbeitet von bendo, Freitag, 03.03.2023, 11:59
Weil man im Gegensatz zu früher auch längere Tunnels, komplexere Anlagen erstellt und diese auch langfristig Bestand haben sollen.
eine Flachbahn kannst du definitiv schneller erstellen....
Könnte man meinen...Dass es durchaus anders sein kann zeigen NBS Karlsruhe-Basel und Gotthartbasistunnel ;-) Und zwischen Hannover-Hamburg kommt man seit Jahrzehnten nicht vorwärts (m.w.n. ist es dort eher "flach")...
Gruß, bendo
Ich meine Strecken ohne Tunnel
J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.03.2023, 12:09 (vor 1175 Tagen) @ bendo
Beim Fall der Y-Trasse ist das Problem ja, dass die Politik nicht besonders hilfreich darin ist, das ganze über die Bühne zu bringen. Der Bau dürfte dann jedoch schneller laufen, sobald es denn los geht.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ich meine Strecken ohne Tunnel
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 03.03.2023, 13:29 (vor 1175 Tagen) @ J-C
Beim Fall der Y-Trasse ist das Problem ja, dass die Politik nicht besonders hilfreich darin ist, das ganze über die Bühne zu bringen. Der Bau dürfte dann jedoch schneller laufen, sobald es denn los geht.
Da schreibt der studierte Fachmann, alles ganz einfach.
Aber das ist eben Deutschland, und nicht Tschechien oder Österreich.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Ich meine Strecken ohne Tunnel
J-C, In meiner Welt, Freitag, 03.03.2023, 13:36 (vor 1175 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von J-C, Freitag, 03.03.2023, 13:37
Das größte Problem sind doch die Beschwerden von Anrainer:innen. Weniger der Bau an sich, sofern nicht irgendetwas größeres daherkommt.
Man hat schon einige Projekte in Deutschland recht flott über die Bühne bringen können. Laut Wikipedia brauchte der Bau der KRM gerade einmal 7 Jahre. Eben weil man die selbe Taktik anwendet wie auf französischen LGVs. Also eben mit größeren Steigungen, wodurch man sich die Tunnel erspart. Deswegen auch die Analogie mit einer Achterbahn.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
eine Flachlandbahn erstellt man definitiv schneller
Henrik, Freitag, 03.03.2023, 13:49 (vor 1175 Tagen) @ EK-Wagendienst
Beim Fall der Y-Trasse ist das Problem ja, dass die Politik nicht besonders hilfreich darin ist, das ganze über die Bühne zu bringen. Der Bau dürfte dann jedoch schneller laufen, sobald es denn los geht.
Da schreibt der studierte Fachmann, alles ganz einfach.
Aber das ist eben Deutschland, und nicht Tschechien oder Österreich.
auch wenn er nicht der studierte Bau-Fachmann ist,
in dem Punkte hat er den Punkt perfekt getroffen, je weniger aufwendige Kunstbauwerke zu erstellen sind, desto leichter und schneller ist die Strecke zu erstellen,
völlig unabhängig davon in welchem Land die Strecke erstellt wird.
Bauzeit ist untergeordnet!?
bendo, Sonntag, 05.03.2023, 17:36 (vor 1173 Tagen) @ Henrik
in dem Punkte hat er den Punkt perfekt getroffen, je weniger aufwendige Kunstbauwerke zu erstellen sind, desto leichter und schneller ist die Strecke zu erstellen,
völlig unabhängig davon in welchem Land die Strecke erstellt wird.
Hallo,
vielleicht "kostengünstiger" aber "leichter" und "schneller"!? Die reine Bauzeit von Kunstbauten spielt doch eine untergeordnete Rolle im Rahmen des Gesamtzeitbedarf von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme!
Gruß, bendo
Bauzeit ist nicht gerade untergeordnet!
Henrik, Mittwoch, 08.03.2023, 00:25 (vor 1170 Tagen) @ bendo
in dem Punkte hat er den Punkt perfekt getroffen, je weniger aufwendige Kunstbauwerke zu erstellen sind, desto leichter und schneller ist die Strecke zu erstellen,
völlig unabhängig davon in welchem Land die Strecke erstellt wird.
vielleicht "kostengünstiger" aber "leichter" und "schneller"!? Die reine Bauzeit von Kunstbauten spielt doch eine untergeordnete Rolle im Rahmen des Gesamtzeitbedarf von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme!
Ich hatte die vorhergehenden Beiträge so verstanden, dass es um die reine Bauzeit ginge,
beim Nachlesen war es so deutlich nicht.
Auch Deine Nachfragen sind grundsätzlich zu bejahen, "leichter" und "schneller", auch in der Planung.
über Flachlandbahnen und so.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 03.03.2023, 15:02 (vor 1175 Tagen) @ J-C
Hallo J-C, hallo ICE-Fans,
Es sei die Rede von 2070. "Deutschland in Zweistundentakt" stammt aus 1972. Jahrhundertprojekt passt also... ;)
Zweistundentakt ist nicht mehr genug.
Ich weiss, aber der 2h-Takt von 1971 war der erste Schritt (bei uns gab es den ersten Taktfahrplan schon 1938). 1979 wurd das dann das altbekannte "jede Stunde, jede Klasse".
Ist bei uns in NL nicht anders. Nur mit dem Unterschied, dass die FDP eine marginale Partei ist und unsere VVD (die "Mark Rutte Partei") schon mehr als eine Dekade lang eine Regierungspartei ist.
Und in Österreich kriegen ÖVP und Grüne eine halbwegs ordentliche Verkehrspolitik hin, wenngleich Altmann das sicher anders sehen wird.. Es kommt auch dort natürlich zu Friktionen, aber irgendwie scheint Österreich so ein Land zu sein, wo so ziemlich jede Partei einen Konsens über den Ausbau der Bahn hat.
Auch bei uns sind die meisten damit einverstanden, dass wir eine gute und zuverlässige Bahn brauchen. Nur sind die Argumente unterschiedlich. Die Grünen streben nachhaltige Mobilität nach, die VVD auch. Aber die Grünen sehen eine Hauptrolle für Bus und Bahn, die VVD für das Elektromobil. Denn VDL Nedcar und den Automotive Campus in Helmond sollte man möglichst kein Weh tun.
Ich selber sage immer: eine Rennbahn in DE oder NL, das ist 20 Jahre hinundherreden, 20 Jahre bauen und 50 Jahre versuchen, das investierte Geld zurückzuverdienen.
Weil man im Gegensatz zu früher auch längere Tunnels, komplexere Anlagen erstellt und diese auch langfristig Bestand haben sollen.
Eine Flachbahn kannst du definitiv schneller erstellen. Ich bin ja schon gespannt, ob Tschechien beim VRT-Projekt im nächsten Jahrzehnt wie geplant fertig ist.
Auch im Flachland NL sind Neubaustrecken eine Herausforderung. Auf Amsterdam-Rotterdam-Breda befinden sich folgende Kunstwerke:
)==( Schipholtunnel, Unterquerung des Flughafens.
)==( Tunnel des grünen Herzens, Unterquerungs eines Naturschutzgebietes (Danke liebe Grünen).
/^^\ Viadukt Zoetermeer, minimaler Impakt mit Landwirtschftsoberfläche.
)==( Tieflage Berkel Rodenrijs, Lärmschutz besagter Ort.
)==( Willemsspoortunnel, Kapazitätserweiterung Rotterdam und Unterquerung Nieuwe Maas.
)==( Überdachung Barendrecht (9 Gleise), Lärmschutz und Vorbeugung von Zerschneidung des Ortes.
)==( Tunnel Oud Beijerland, Unterquerung Oude Maas.
)==( Tunnel Dordtsche Kil, Unterquerung besagter Wasserstrasse.
/^^\ Moerdijkbrücke, Überquerung Hollands Diep.
Hinzu kommt noch der butterweiche Boden. Es bestehen also durchaus erhebliche Herausforderungen auf dieser "Flachbahn".
Zwar ist die Situation bei meinem Rennbahnvorschlag Utrecht-Köln weniger problematisch (weniger Wasserstrassen, mehr Bodenfestigkeit), aber immer noch sehr herausfordernd. Die Strecke würde viele Landwirtschaftsgebiete kreuzen. Frage ist, was wäre besser: Langstreckenviadukt oder "Treckerpassagen" (so wie es hier Wildpassagen gibt).
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
S-Bahn-Takt im Fernverkehr wäre besser
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 03.03.2023, 12:24 (vor 1175 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von ICETreffErfurt, Freitag, 03.03.2023, 12:25
Für die Anschlusssicherheit und die kürzest mögliche Reisezeit wäre wohl eher ein S-Bahn-System im Fernverkehr besser, auf den möglichst alle Hauptkorridore im 10 oder 15-Minuten-Abstand bedient werden. Bei Anschlussverlust müsste man dann einfach ne Viertelstunde auf den nächsten Zug warten.
Auf den Nebenstrecken sollten die Züge zumindest alle 30 Minuten fahren, wobei ich als "Nebenstrecken" solche Äste wie Passau–Nürnberg, Dresden–Berlin, Dresden–Leipzig oder Norddeich–Münster zähle.
Aber zwischen Frankfurt und Mannheim, Frankfurt und Fulda oder Erfurt und Nürnberg sollten mindestens 4 Züge pro Stunde und Richtung fahren, die sich gleichmäßig über die Stunde verteilen.
Stimmt! Kürzere Intervalle & mehr Kapazität wären wichtiger
musicus, Freitag, 03.03.2023, 12:44 (vor 1175 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von musicus, Freitag, 03.03.2023, 12:48
In der Dichte klingt das für mich momentan doch noch ziemlich illusorisch, aber ich gehe damit konform, dass entlang möglichst aller Strecken in etwa eine Verdopplung der Fahrten angepeilt werden sollte.
Stimmt! Kürzere Intervalle & mehr Kapazität wären wichtiger
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 03.03.2023, 14:24 (vor 1175 Tagen) @ musicus
Die Dichte hat man auf Strecken wie Köln–Rhein/Main oder Berlin–Hamburg ja schon. Man kann ja mehrere Linien überlagern.
Stimmt! Kürzere Intervalle & mehr Kapazität wären wichtiger
musicus, Freitag, 03.03.2023, 14:33 (vor 1175 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von musicus, Freitag, 03.03.2023, 14:34
In der Dichte klingt das für mich momentan doch noch ziemlich illusorisch, aber ich gehe damit konform, dass entlang möglichst aller Strecken in etwa eine Verdopplung der Fahrten angepeilt werden sollte.
Die Dichte hat man auf Strecken wie Köln–Rhein/Main oder Berlin–Hamburg ja schon.
Wann wurde die denn verdoppelt??
Stimmt! Kürzere Intervalle & mehr Kapazität wären wichtiger
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 03.03.2023, 15:03 (vor 1175 Tagen) @ musicus
Die Dichte hat man auf Strecken Berlin–Hamburg ja schon.
Wann wurde die denn verdoppelt??
Zumindest ab 1990
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Brüller! *tusch*
musicus, Freitag, 03.03.2023, 15:07 (vor 1175 Tagen) @ EK-Wagendienst
bearbeitet von musicus, Freitag, 03.03.2023, 15:07
- kein Text -
2 Züge pro Stunde sind ja schon vorhanden
J-C, In meiner Welt, Samstag, 04.03.2023, 09:13 (vor 1174 Tagen) @ musicus
Es wurden ja neue ICEs in den Zwischentakten des ECs Hamburg - Prag eingeführt. Jetzt aktuell ist das aber auch nur eingeschränkt. Müsste wegen Bauarbeiten sein.
Was ich lustiger finde, um 13:00 soll ein Flixtrain von Hamburg Bergedorf starten. Was ist da passiert?
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
mit Hamburg - Berlin war der Deutschlandtakt 2020 gestartet
Henrik, Samstag, 04.03.2023, 10:21 (vor 1174 Tagen) @ J-C
Es wurden ja neue ICEs in den Zwischentakten des ECs Hamburg - Prag eingeführt.
https://www.hamburg-news.hamburg/standort/alle-30-minuten-bahn-erhoeht-takt-fuer-die-st...
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/deutsche-bahn-im-halbstundentakt-vo...
Jetzt aktuell ist das aber auch nur eingeschränkt. Müsste wegen Bauarbeiten sein.
Was ich lustiger finde, um 13:00 soll ein Flixtrain von Hamburg Bergedorf starten. Was ist da passiert?
Bauarbeiten, Verbindungsbahn ist gesperrt,
vgl.
https://www.ice-treff.de/index.php?id=675053
Trotzdem lustig. FLX Hamburg Bergedorf - Berlin Lichtenberg
J-C, In meiner Welt, Samstag, 04.03.2023, 10:48 (vor 1174 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von J-C, Samstag, 04.03.2023, 10:51
Würde ich noch in meiner Wohnung 7 Minuten vom Bahnhof Hamburg Bergedorf leben, hätte ich den Zug definitiv mal genommen. Fragt sich, wo der Zug in Hamburg abgestellt wird.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Trotzdem lustig. FLX Hamburg Bergedorf - Berlin Lichtenberg
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 04.03.2023, 11:03 (vor 1174 Tagen) @ J-C
Würde ich noch in meiner Wohnung 7 Minuten vom Bahnhof Hamburg Bergedorf leben, hätte ich den Zug definitiv mal genommen. Fragt sich, wo der Zug in Hamburg abgestellt wird.
Wenn aus Übernachtung in ALA, GUB ist ja offen.
Wenn wendet, dann sicher in AHRO:
Das ganze mal in WhatsApp Stil geschrieben.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Trotzdem lustig. FLX Hamburg Bergedorf - Berlin Lichtenberg
J-C, In meiner Welt, Samstag, 04.03.2023, 11:33 (vor 1174 Tagen) @ EK-Wagendienst
Ja ich denke, Rothenburgsort würde ganz gut passen. Auf der GUB wäre es eventuell etwas eng.
Richtig lustig wäre ja, würde man den Güterbahnhof von Bergedorf nutzen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
NL: "S-Bahn"-Takt im "Fernverkehr".
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 03.03.2023, 15:36 (vor 1175 Tagen) @ ICETreffErfurt
ICETreffErfurt:
Für die Anschlusssicherheit und die kürzest mögliche Reisezeit wäre wohl eher ein S-Bahn-System im Fernverkehr besser, auf den möglichst alle Hauptkorridore im 10 oder 15-Minuten-Abstand bedient werden. Bei Anschlussverlust müsste man dann einfach ne Viertelstunde auf den nächsten Zug warten.
Also sowas wie bei uns in NL. Zur Zeit ist nur Amsterdam-Eindhoven 10-Minutentakt "IC" (und auch nur Mo-Do). NS wollte auch Nijmegen-Schiphol-Den Haag-Dordrecht in 10-Minutentakt "IC" anbieten, musste aber feststellen, dass die Reisebedürfnisse von Jan und Petra sich geändert haben. Denn Jan und Petra machen öfter Homeoffice, vor allem wenn die Bahn personalbedingt abstufen muss oder sogar mal streikt.
Gut, auf der Rennbahn K-F könnte man jeweils halbstündlich anbieten:
+ AMS/BRX abwechselnd - Köln - Frankfurt - Nürnberg - München
+ Dortmund - D/W abwechselnd - Köln - Mannheim - München/Basel abwechselnd
Das wäre schon 15-Minuten-Grundtakt, hinzu kämen dann Leistungen wie IC300 mit allen Halten, K/BN Flughafenanbindung, Abstecher nach Wiesbaden und Mainz.
Auf der bayerischen Rennbahn könnte man ab München halbstündlich Berlin, Hamburg und AMS/BRX anbieten und wenn man das perfekt über die Stunde verteilt macht, ist der 10-Minutentakt theoretisch da. Nun wird das mit dem MüNüX schwer; ihn müsste man in Kinding oder Allersberg überholen.
Nur schade, dass Otto und Bärbel meistens für einen bestimmten Zug reserviert haben und deren Tickets ggf. Zugbindung haben. Diese Hürde haben Jan und Petra nicht.
Hinzu kommt noch die Hürde der Eigenwirtschaftlichkeit = das ganze muss bezahlt werden.
Auf den Nebenstrecken sollten die Züge zumindest alle 30 Minuten fahren, wobei ich als "Nebenstrecken" solche Äste wie Passau–Nürnberg, Dresden–Berlin, Dresden–Leipzig oder Norddeich–Münster zähle.
Halbstundentakt ist hier in NL Grundtakt.
musicus:
In der Dichte klingt das für mich momentan doch noch ziemlich illusorisch, aber ich gehe damit konform, dass entlang möglichst aller Strecken in etwa eine Verdopplung der Fahrten angepeilt werden sollte.
Dazu braucht es auch mehr Züge. Gut, man kann ggf. stündliche Doppeltraktionen durch halbstündliche Einzeltraktionen ersetzen. Aber auch hier gibt es einen Fallstrick.
Auf Amsterdam-Eindhoven wurde festgestellt, dass der "IC" nach Maastricht meistens rappelvoll war, der 10 Minuten zuvor fahrende "IC" nach Venlo war durchschnittlich gefühlt, der 10 Minuten später fahrende "IC" nach Heerlen war quasi leer.
Grund dafür: der Maastricht-"IC" erstellte mehr Anschlüsse als die anderen beiden Züge. Der Zug erreicht Eindhoven um '55, auf der ganzen Stunde fahren viele Regionalbusse los. In Roermond wird um '00/'30 den Anschluss nach Venlo erstellt und in Sittard den Anschluss nach Heerlen (mit dieser Umsteigeverbindung ist man eher in Heerlen als mit der Direktverbindung von 10 Minuten später).
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NüMüx würde ich mit einbinden
ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 04.03.2023, 01:20 (vor 1174 Tagen) @ Oscar (NL)
Der NüMüX ist ja quasi Fernverkehr, genauso wie die Flixtrain-Züge. Die würde ich mit dazu rechnen.
Zwischen München und Nürnberg könnte es etwa so aussehen:
x:00 -> ICE Sprinter Richtung Berlin mit Halt in Nürnberg, Erfurt, Halle
x:10 -> RE NüMüX Richtung Sonneberg mit Halt an den heutigen RE-Halten bis Nürnberg und dann in Fürth, Forchheim, Erlangen, Bamberg und Coburg
x:20 -> ICE Richtung Berlin mit Halt in Ingolstadt, Nürnberg, Erlangen, Bamberg, Erfurt, Leipzig und Wittenberg, überholt den RE zwischen München und Ingolstadt
x:30 -> ICE Sprinter Richtung Essen mit Halt in Nürnberg, Würzburg, Frankfurt, Köln, und Düsseldorf, überholt den RE in Nürnberg
x:40 -> IC/Flix Richtung Berlin mit Halt in Ingolstadt, Nürnberg, Erlangen, Bamberg, Coburg, Erfurt, Halle, Bitterfeld und Wittenberg
x:50 -> ICE Richtung Hamburg mit Halt in Ingolstadt, Nürnberg, Würzburg, Fulda, Kassel, Göttingen und Hannover
Zwischen Würzburg und Hannover könnte es dann so aussehen:
x:00 -> IC/Flix Stuttgart–Lauda–Würzburg weiter Richtung Hamburg mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen, Hannover, Celle, Uelzen und Lüneburg
x:15 -> ICE München–Augsburg–Ansbach–Würzburg weiter Richtung Bremen mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen und Hannover
x:30 -> EC (Wien–)Passau–Regensburg–Nürnberg–Würzburg weiter Richtung Hamburg mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen, Hannover, Celle, Uelzen und Lüneburg
x:45 -> ICE München–Ingolstadt–Nürnberg–Würzburg weiter Richtung Hamburg mit Halt in Fulda, Kassel, Göttingen und Hannover
Zwischen Fulda und Göttingen kommen dann dazu:
x:00 -> ICE (Basel–)Freiburg–Karlsruhe–Mannheim–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Berlin mit Halt in Kassel, Göttingen, Hildesheim, Braunschweig und Wolfsburg
x:15 -> ICE München–Augsburg–Ulm–Stuttgart–Mannheim–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Hamburg mit Halt in Kassel, Göttingen und Hannover
x:30 -> IC/Flix Stuttgart–Heidelberg–Darmstadt–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Berlin mit Halt in Kassel, Göttingen, Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg und Stendal
x:45 -> ICE Sprinter Frankfurt–Kassel weiter Richtung Hamburg mit Halt in Hannover
Zwischen Fulda und Erfurt kommen dann als Anschlusszüge:
x:00 -> ICE Sprinter Frankfurt–Erfurt weiter Richtung Berlin mit Halt in Halle
x:15 -> ICE Wiesbaden–Mainz–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Dresden mit Halt in Bad Hersfeld, Eisenach, Gotha, Erfurt, Leipzig und Riesa
x:30 -> ICE München–Augsburg–Ulm–Stuttgart–Mannheim–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Berlin mit Halt in Erfurt und Leipzig
x:45 -> IC/Flix Saarbrücken–Kaiserslautern–Mannheim–Frankfurt–Fulda weiter Richtung Berlin mit Halt in Bad Hersfeld, Eisenach, Gotha, Erfurt, Leipzig/Halle Flughafen, Leipzig Hbf, Bitterfeld und Wittenberg
usw.
Die Zeiten sind nur grobe Angaben und nicht auf die Minute genau zu verstehen. Züge die im Blockabstand fahren, müssten dann etwa 3-4 Minuten auseinander liegen. Außerdem müssen verschieden lange Zugläufe (unterschiedliche Anzahl der Halte) noch kompensiert werden und leicht gespreizte Abfahrtszeiten.
Geht ja nur um das Aufzeigen des Grundprinzips. Also statt Taktknoten lieber möglichst gleichmäßig verteilter Abfahrten zum nächsten Unterknoten.
NL: "S-Bahn"-Takt im "Fernverkehr".
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 04.03.2023, 14:14 (vor 1174 Tagen) @ Oscar (NL)
Und wo soll das ganze Personal für diesen Takt her kommen? Es fehlen doch heire schon mehr als genug Leute? Wollt ihr tatsächlich Inder, Pakistanie oder Rumänen oder was auch immer einstellen? Denen fehlt es oft an dem Sprachkenntnisse und die haben oft auch eine andere Mentalität als der Deutsche. Da könnte es ggf zu argen Komplikationen kommen. Und ehe der Riboter soweit ist, vergeht noch nen bisschen Zeit.
Alternativ dazu baut man die Technik soweit aus mit Bahnsteigsperre etc, das man ohne Fahrkarte, die für diesen einen Zug gültig ist, gar nicht erst auf den Bahnsteig kommt. Also ähnlich wie in Frankreich oder China..
Ekelhaft.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 04.03.2023, 16:51 (vor 1174 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 04.03.2023, 16:54
Hallo.
Wollt ihr tatsächlich Inder, Pakistanie oder Rumänen oder was auch immer einstellen?
Ich wüßte nicht, was dagegen spricht.
Höchstens, dass die auch keine Lust auf die Arbeitsbedingungen haben! Sind nämlich genauso Menschen wie die Deutschen auch.
Denen fehlt es oft an dem Sprachkenntnisse und die haben oft auch eine andere Mentalität als der Deutsche.
Jawoll! Strammgestanden und dem Führer dienen! Da tun sich andere vllt schwerer mit.
Da könnte es ggf zu argen Komplikationen kommen.
Deswegen müssen wir auch das Militär aufrüsten, Mauern wieder aufbauen und Grenzen sichern. Bevor noch mehr niederes Volk aus der Fremde mit abweichender Mentalität hier Einzug hält. Sich dann hier vermehrt, mglw sogar mit Deutschen vermischt. Da bleibt nachher ja noch unsere Kultur auf der Strecke.
Selbst schuld: würde jede Arierin 10 reinrassige Kinderchen zur Welt bringen, wäre Deutschland von allein voll und wir hätten genug Arbeiter für KruppStahl und Lokführer und und und.
Nebenbei bemerkt: die Zuwanderer sind der Auslastung der Züge und Busse und Bimmeln übrigens durchaus zuträglich. Denen fehlt nämlich der Autofetisch und das Auto auch. Und als Grund der Fahrt höre ich gar nicht so selten die Worte "Schule" und "Sprachkurs". Und das auch sogar SAMSTAGS. Deutsche Kinder dürfen Samstags (nicht mehr) zur Schule; das überfordert sie! So mancher Beitrag in Foren sieht dann auch entsprechend aus: da können sich auch genug Einheimische nicht mehr artikulieren. ==> "Denen fehlt es oft an dem Sprachkenntnisse". Und wer sind "Pakistanie"? Fallen die vom Baum?
Schöne Grüße von jörg
Vor allem, wenn es doch gewollt ist.
J-C, In meiner Welt, Samstag, 04.03.2023, 17:05 (vor 1174 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von J-C, Samstag, 04.03.2023, 17:06
Schon als man vor Jahrzehnten Menschen aus Italien und der Türkei anwarb und als "Gastarbeiter" bezeichnete, ehe es sich herausstellte, dass sie dann eben doch hier eine längere Weile bleiben und sich niederlassen, hätte man drauf kommen können, dass die Demographie uns vor neuen Herausforderungen stellt. Ich erlebe das meinetwegen, wenn es heißt, dass der Alm-Erlebnisbus zwischen Weißbach bei Lofer und Hintersee auf österreichischer Seite nicht so oft frequentiert wird, weil es einfach an Busfahrern in Österreich fehlt. Vielleicht ist das auch eines der Gründe, wieso der Schibus in Lofer von der DB-Tochter RVO betrieben wird, die personalmäßig anscheinend besser aufgestellt ist. Das nur so.
Ja wie soll man denn sonst die Stellen besetzen, wenn es sonst keine andere Möglichkeit gibt?
Und dann reden Leute, die völlig lost sind, von Überbevölkerung. Überbevölkerung! Ich lache darüber!
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ekelhaft.
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 04.03.2023, 18:35 (vor 1174 Tagen) @ Der Blaschke
Nicht immer gleich doe Rassismuskeule rausholen Blaschi. Die geht hier ins Leere..
Mir ging es hier um die andere Mentalität umd die Sprachbarriere. An Englisch wie unten vorgeschlagen hab ich in dem Moment nicht gedacht.
NL: "S-Bahn"-Takt im "Fernverkehr".
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 04.03.2023, 17:47 (vor 1174 Tagen) @ Tabernaer
Denen fehlt es oft an dem Sprachkenntnisse und die haben oft auch eine andere Mentalität als der Deutsche. Da könnte es ggf zu argen Komplikationen kommen.
In einem befreundeten Nachbarforum hatte ich mehrfach vorgeschlagen, daß man neben Deutsch auch Englisch zur Eisanbahn-Amtssprache machen könnte. Weil man immer wieder hört, wie schwer es sei Deutsch als Fremdsprache zu erlernen. Und nein, damit würde ich nicht auch Thai, Serbisch und Afrikaans freigeben wollen. Ausdrücklich nur Englisch, weil das können fast alle. Ist doch DIE Weltverkehrssprache und wäre leichter zu erlernen als Deutsch.
Vielleicht bekommt man so mehr Zuwanderer in die Eisenbahn-Cockpits.
Und wenn Du die deutsche Mentalität meinst, reflektierst Du da auf unser typisches Gegen-alles-sein? Oder unsere allgemeinen Verzettelungen, dank der bei uns alles Jahrzehnte und Generationen bis zur Projekt-Umsetzung dauert? Wie lange ist die Ems-Bahnbrücke bei Weener jetzt schon kaputt? Und ja, es gibt tatsächlich jene Merz'schen Paschas aus bestimmten Kulturkreisen, deren unangenehmes öffentliches Auftreten keiner braucht. Da kann ich hier aus Köln mehr als genug erzählen. Aber es sind nicht alles Paschas, die zu uns kommen.
Sonst können wir uns künftig eben nur noch so viel Infra und Service in allen Bereichen erlauben, wie wir Deutsche selber Nachkommen herbei rammeln. Oder wir führen ein indisches Kastensystem bei uns ein, wo dann bei Geburt schon feststeht, wer im Leben welche Arbeit zu machen hat. Ohne Chance da je raus zu kommen.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
NL: "S-Bahn"-Takt im "Fernverkehr".
Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 04.03.2023, 18:27 (vor 1174 Tagen) @ Alibizugpaar
Stimmt, an Englisch hatte ich in dem Monent nicht gedacht.
Ansonsten denke ich am Beides und an so div Diskussionen um zum Beispiel die Auslegung der Fahrgastrechte. Da geht's ja hier mitunter schon hoch her. Und wenn man dann vlt an jemanden gerät, der nicht so ne Engelsgeduld hat, dann könnte es durchaus mal knallen. Ansonsten ist mir das eigentlich realativ egal, wer mich kontrolliert oder auch nicht. Ich habe nur Einblick in die Tf Ausbildung und da muss ich sagen, ist es um die Sprachkenntnisse nicht so wirklich gut bestellt. Wenn man das dann umklappt auf das Kontrollpersonal ...
NL: "S-Bahn"-Takt im "Fernverkehr".
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 05.03.2023, 16:09 (vor 1173 Tagen) @ Alibizugpaar
Denen fehlt es oft an dem Sprachkenntnisse und die haben oft auch eine andere Mentalität als der Deutsche. Da könnte es ggf zu argen Komplikationen kommen.
In einem befreundeten Nachbarforum hatte ich mehrfach vorgeschlagen, daß man neben Deutsch auch Englisch zur Eisanbahn-Amtssprache machen könnte. Weil man immer wieder hört, wie schwer es sei Deutsch als Fremdsprache zu erlernen. Und nein, damit würde ich nicht auch Thai, Serbisch und Afrikaans freigeben wollen. Ausdrücklich nur Englisch, weil das können fast alle. Ist doch DIE Weltverkehrssprache und wäre leichter zu erlernen als Deutsch.
Vielleicht bekommt man so mehr Zuwanderer in die Eisenbahn-Cockpits.
So was schlag mal den Franzosen vor.
Es entstehen doch plötzlich Sprachprobleme wo früher keine waren, wie an der Grenze Frankreich / Spanien, und die Züge nun nicht mehr über die Grenze fahren.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.