Zugbindung (Allgemeines Forum)

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 08:54 (vor 5888 Tagen)

Hallo

Ich habe ein Zugbindungsticket von Bochum nach Basel Bad mit 2213 um 17:49 ab Bochum mit Anschluss in Köln auf den 603. Nun ist das Erreichen des Anschlusses in Köln häufig Glücksache, da der 2213 kein sonderlich zuverlässiger Zug ist und der 603 manchmal selbst bei nur +10 Min. in Köln nicht mehr wartet (selbst schon erlebt). Nun kann ich aber bereits früher ab BO fahren und könnte den RE 10128 ab 16:55 Uhr bis Köln nehmen und dann auf den 603 umsteigen. Dann wäre der Anschluss gesichert.

Mir ist nun nicht klar, ob ich den RE bis Köln benutzen darf oder ob auch die Zugbindung für den RE gilt.


Danke schon einmal für eine hilfreiche Antwort.

Gruss
Rainer

Zugbindung gilt bei FV-Zügen

Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 09:18 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Hallo Rainer,

Ich habe ein Zugbindungsticket von Bochum nach Basel Bad mit 2213 um 17:49 ab Bochum mit Anschluss in Köln auf den 603. Nun ist das Erreichen des Anschlusses in Köln häufig Glücksache, da der 2213 kein sonderlich zuverlässiger Zug ist und der 603 manchmal selbst bei nur +10 Min. in Köln nicht mehr wartet (selbst schon erlebt). Nun kann ich aber bereits früher ab BO fahren und könnte den RE 10128 ab 16:55 Uhr bis Köln nehmen und dann auf den 603 umsteigen. Dann wäre der Anschluss gesichert.

Mir ist nun nicht klar, ob ich den RE bis Köln benutzen darf oder ob auch die Zugbindung für den RE gilt.

die Zugbindung gilt für alle auf der Fahrkarte eingetragenen Fernzüge, sprich diese müssen benutzt werden. Die Nutzung von RV ist dementsprechend auch nur auf eingetragener Strecke möglich. Du musst also mit dem 2213 gen Köln fahren.

Was das Warten betrifft: Köln Hbf ist ein betriebliches heißes Pflaster, da ist man froh um jedes freie Gleis. Die Korrespondenz 2213/603 liegt ja noch am Ende der HVZ.
Und überleg mal, die Ankunft ist +10, dann braucht's nochmal mindestens zwei Minuten für's Umsteigen und eine freie Trasse auf der Hohenzollernbrücke wäre auch von Vorteil, um abfahren zu können.

Ich drück die Daumen, dass der Anschkuss klappt :)

Grüße, Jogi

Zugbindung gilt bei FV-Zügen

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 11:21 (vor 5888 Tagen) @ Jogi

Jogi

Danke für die Antwort. Mir ist natürlich bekannt, dass Köln ein Nadelöhr ist. Was mich nur wundert ist die Tatsache, dass auch bei +10 der 603 mal noch wartet und manchmal eben nicht. Mag ja vernünftige betriebliche Gründe haben. Für den Bahnkunden ist das nicht immer nachvollziehbar, zumal auf der Neubaustrecke bis Ffm-Flughafen Fahrzeitreserven im Plan sind.

Na ja, vielleicht hilft Dein Daumendrücken. Gestern war der 2213 ja pünktlich und vielleicht ist er es morgen auch.

Gruss
Rainer

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Dienstag, 08.06.2010, 11:44 (vor 5888 Tagen) @ Jogi

Was das Warten betrifft: Köln Hbf ist ein betriebliches heißes Pflaster, da ist man froh um jedes freie Gleis.

Ist eine Lösung in Sicht?
Ich wunderere mich schon lange und aus eigener Erfahrung: Da fährt man so um 250 - 300 km/h auf KRM nach Köln, um dann fünf Minuten auf der Brücke auf ein freies Gleis zu warten und schließlich mit +5 (und mehr) in Köln reinzufahren.
War das als Zufall bei meinen Fahrten, oder ist das häufiger der Fall?

Ich finde das irgendwie grotesk: Man baut eine milliardenschwere NBS, zulässig nur für einen bestimmten Zugtyp, läßt diese Achterbahnfahren mit Vmax von 300km/h und vertrödelt die gewonnene Zeit mit dem Warten auf ein freies Gleis in Köln :-(

Wäre hier ein Köln 21 anstelle für Stuttgart 21 gar sinnvoller gewesen?

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 11:51 (vor 5888 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

..also ich kann Dir nur zustimmen. Bis vor Köln geht alles planmässig und dann steht man vor der Einfahrt und erreicht den HBF mit +5 oder auch mehr. Bei meinen recht häufigen Fahrten nach Köln hatte ich das recht oft.

Gruss
Rainer

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 12:07 (vor 5888 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Was das Warten betrifft: Köln Hbf ist ein betriebliches heißes Pflaster, da ist man froh um jedes freie Gleis.

Ist eine Lösung in Sicht?

Nicht wirklich. Es gibt, wenn ich richtig gehört habe, Planungen, die S-Bahn auf zwei neuzubauende Gleise 12 & 12 zu legen. Kann aber sein, das ich mich da täusche. Und selbst wenn es so wäre - wer zahlt es?

Ich wunderere mich schon lange und aus eigener Erfahrung: Da fährt man so um 250 - 300 km/h auf KRM nach Köln, um dann fünf Minuten auf der Brücke auf ein freies Gleis zu warten und schließlich mit +5 (und mehr) in Köln reinzufahren.
War das als Zufall bei meinen Fahrten, oder ist das häufiger der Fall?

Ein Stop auf der Hohenzollernbrücke gehört fast schon zum guten Ton bei einer Fahrt nach Köln. ;)
Ein kurzer Stop ist normal, richtig lange musste ich bisher nur einmal dort warten. Aber das zeigt auch das Problem, wenn man in Köln Hbf Anschlüsse abwartet: bis sich die Verzögerungen beim nachfolgenden Verkehr wieder eingerenkt haben, dauert es. Das Problem ist halt einfach, dass die Kapzität von 4,5 Gleisen kurzzeitig auf 2 Gleise gequetscht werden - bei einer gleichmäßig dichten Zugfolge. Das verschärft das Phänomen von Folgeverspätungen.

Ich finde das irgendwie grotesk: Man baut eine milliardenschwere NBS, zulässig nur für einen bestimmten Zugtyp, läßt diese Achterbahnfahren mit Vmax von 300km/h und vertrödelt die gewonnene Zeit mit dem Warten auf ein freies Gleis in Köln :-(

Das ist ja mit ein Kritikpunkt am deutschen HGV: die gewonnene Zeit wird im Knoten wieder teilweise verbummelt. Aber jetzt stellt sich die Frage, was will man lieber: mit dem ICE in die Innenstadt mit guter bis sehr guter ÖPNV Anbindung (quasi jeder deutsche Hbf mit ICE-Anschluss - auch Berlin *g*) oder "echten" HGV, der halt à la SNCF den Bahnhof "Köln ICE", der wahrscheinlich irgendwo nordöstlich von Köln-Mühlheim liegen würde - mit bescheidener ÖPNV-Anbindung, von wo man 20 Minuten braucht, um in die Innenstadt zu kommen. Limburg Süd wäre so ein Beispiel.

Wäre hier ein Köln 21 anstelle für Stuttgart 21 gar sinnvoller gewesen?

Köln ist Durchgangs-, Stuttgart Sackbahnhof. Insoweit hinkt der Vergleich.

Grüße, Jogi

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 08.06.2010, 13:20 (vor 5888 Tagen) @ Jogi

Nicht wirklich. Es gibt, wenn ich richtig gehört habe, Planungen, die S-Bahn auf zwei neuzubauende Gleise 12 & 12 zu legen. Kann aber sein, das ich mich da täusche. Und selbst wenn es so wäre - wer zahlt es?

Das wird das Problem wohl noch weiter verschärfen, denn auch diese Züge müssen auf den 6 Gleisen der Hozob Platz haben.

Was will man lieber: mit dem ICE in die Innenstadt mit guter bis sehr guter ÖPNV Anbindung (quasi jeder deutsche Hbf mit ICE-Anschluss - auch Berlin *g*) oder "echten" HGV, der halt à la SNCF den Bahnhof "Köln ICE", der wahrscheinlich irgendwo nordöstlich von Köln-Mühlheim liegen würde - mit bescheidener ÖPNV-Anbindung, von wo man 20 Minuten braucht, um in die Innenstadt zu kommen.

Ich wäre für eine Zwischenlösung; FV/FV Umstiege in einem Bahnhof Großstadt ICE und FV/NV Umstiege in Großstadt Hbf.

Theoretisch könnte man in "Köln Nord ICE" einen Nullknoten machen, wo dann die Züge von Rennbahn/Rheinbahn nach Dortmund via Ruhrschiene/Wupperschiene v.v. Korrespondenz haben.
30 Minuten versetzt treffen dann die ICEs der Linie 41 mit den Berlin-Wupper-ICEs (A-Gleis) und die Rheintal-Urlaubsverstärker/Luxemburg-ICs (B-Gleis, werden dann wohl als IC250 Halbzug gefahren)

Allerdings braucht man dort dann schon 10 Gleise je 500 m = 4 für den FV, 4 für den NV und 2 für die S-Bahnen. Das wäre dann aber schon "Köln Hbf part 2"...


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

RhBDirk, Dienstag, 08.06.2010, 13:29 (vor 5888 Tagen) @ Oscar (NL)

Nicht wirklich. Es gibt, wenn ich richtig gehört habe, Planungen, die S-Bahn auf zwei neuzubauende Gleise 12 & 12 zu legen. Kann aber sein, das ich mich da täusche. Und selbst wenn es so wäre - wer zahlt es?


Das wird das Problem wohl noch weiter verschärfen, denn auch diese Züge müssen auf den 6 Gleisen der Hozob Platz haben.

Auch hier nochmal: Es besteht durchaus eine Möglichkeit die Brücke nach 1989 nochmals um zwei weitere Gleise zu erweitern, also dann achtspurig.

Wikipedia sagt zwar auch nur...

Planungen
Bei einem Bahngipfel von Bahn, Bund und Land NRW am 31. März 2010 in Düsseldorf wurde beschlossen, dass der Bahnhof um einen S-Bahnsteig mit zwei S-Bahn Gleisen am Breslauer Platz erweitert werden soll. Nach Schätzungen belaufen sich die Kosten auf 60 Millionen Euro.

... und nix von einer Brückenerweiterung.

Aua! Hozob... :-(((((

Blaschke, Dienstag, 08.06.2010, 16:20 (vor 5888 Tagen) @ Oscar (NL)

Moin!

auf den 6 Gleisen der Hozob Platz haben.

Aua, mein lieber Oscar, hast Du etwa was an der Dommel *zwinker*? Das tut doch weh in den Augen, wenn man das lesen muß! Hozob. Furchtbar! Sind in den Niederlanden - oder müßte ich besser Nila schreiben - etwa die Buchstaben knapp geworden? Oder die Zeit? Dann nimm einen deutschen IC, dann wird Dir 'ne Stunde geschenkt ;-).

Also bitte... Logischerweise sind die Hohenzollern für den Namen verantwortlich. Und für eine so stolze Dynstie sollte die Zeit für's Namensausschreiben doch drinsitzen... Stell Dir mal vor, Euren stolzen Erasmus von Rotterdam nennt man nur noch Ervoro. Hört sich ja an wie ein abgesoffener Schüttgutfrachter.

Nee, nee...


Schöne Grüße nach Eiho von

jörg

;-)))))

Aua! Hozob... :-(((((

NIM rocks, Dienstag, 08.06.2010, 18:07 (vor 5888 Tagen) @ Blaschke

Moin!

auf den 6 Gleisen der Hozob Platz haben.


Aua, mein lieber Oscar, hast Du etwa was an der Dommel *zwinker*? Das tut doch weh in den Augen, wenn man das lesen muß! Hozob. Furchtbar! Sind in den Niederlanden - oder müßte ich besser Nila schreiben - etwa die Buchstaben knapp geworden? Oder die Zeit? Dann nimm einen deutschen IC, dann wird Dir 'ne Stunde geschenkt ;-).

Also bitte... Logischerweise sind die Hohenzollern für den Namen verantwortlich. Und für eine so stolze Dynstie sollte die Zeit für's Namensausschreiben doch drinsitzen... Stell Dir mal vor, Euren stolzen Erasmus von Rotterdam nennt man nur noch Ervoro. Hört sich ja an wie ein abgesoffener Schüttgutfrachter.

Nee, nee...


Schöne Grüße nach Eiho von

jörg

;-)))))

Ich schenke dir ein "a" und stimme deiner Grundintention zu ;-)

Köln 21

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 08.06.2010, 12:50 (vor 5888 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Ist eine Lösung in Sicht?

Nein.

Man baut eine milliardenschwere NBS, zulässig nur für einen bestimmten Zugtyp, läßt diese Achterbahnfahren mit Vmax von 300km/h und vertrödelt die gewonnene Zeit mit dem Warten auf ein freies Gleis in Köln :-(

Man baut eine milliardenschwere NBS, im Moment für wenige Zugtypen zulässig und vertrödelt zunächst die gewonnene Zeit mit einer Bummelfahrt zwischen Schiphol und Amsterdam...

Zu Köln:

1. die Hozob ist denkmalgeschützt. Man muss mit den 6 Gleisen auskommen, love it or hate it.
2. der Bau eines Tiefbahnhofes wird wegen des Rheins erschwert.
3. Verlagerung der kopfmachenden ICEs nach "Köln ICE" (Köln Messe Deutz) ist nicht möglich, weil diese ICEs in Köln Hbf eine Korrespondenz zu den ICs Hamburg-Rheintal darstellen.

Im Moment sehe ich als einzige Lösung: mehr Fahrzeitpuffer einplanen.
Ausbau der Südumfahrung sowie Neubau einer Nordumfahrung sind eher Problemverschiebungen als Problemlösungen (in diesen Fällen haufen die Züge an der Westseite auf).

Wäre hier ein Köln 21 anstelle für Stuttgart 21 gar sinnvoller gewesen?

Bei Stuttgart 21 hat man den Vorteil, dass dort kein Fluss im Wege steht.


gruß,

Oscar (NL).

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Köln 21

Steffen, Dienstag, 08.06.2010, 12:59 (vor 5888 Tagen) @ Oscar (NL)

Ich glaube nicht, dass sich Köln in absehbarer Zeit noch mal an größere Tunnelbauwerke wagt *gg*

Eine Möglichkeit wäre auch, die Züge nach Düsseldorf über Dormagen zu führen (als NBS direkt nach Düsseldorf). Sämtliche ICE, die Frankfurt - Köln HbF - Düsseldorf fahen, müssen nur ein mal über das Nadelöhr. Außerdem kann man z.B. den Transregio aus Koblenz, der bisher in Deutz endet, nach Mariaheide schicken und spart so eine Linie über die Brücke (oder andere Linienzusammenlegungen).
Oder man baut Gleis 12+13 als Kopf-Gleise für den in Köln endenden Transregio (sofern nur eine Linie aus Norden in Köln endet die wohl schlechtere Lösung)

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[image]

Köln 21

RhBDirk, Dienstag, 08.06.2010, 13:26 (vor 5888 Tagen) @ Oscar (NL)

1. die Hozob ist denkmalgeschützt. Man muss mit den 6 Gleisen auskommen, love it or hate it.

Der Denkmalschutz macht nichts. Bis 1989 war sie ja auch nur viergleisig. Die Möglichkeit einer weiteren Verbreiterung besteht und wird in diversen Diskussionen (nicht nur hier) immer wieder erwähnt. Es scheitert allerdings "nur" am Geld ;-)

Dafür wurden auf dem Breslauer Platz auch diese Riesendächer ins Nichts gestellt, denn diese soll(t)en irgendwann einmal auch die Gleise 12+13 unter sich aufnehmen können. Gleichfalls wurde auch das Gebäude der ehemaligen DB Druckerei zwischen Musical Dome und Bahnhof entfernt.

Köln Hbf: Knappe Gleiskapazitäten?

Matze86, München, Dienstag, 08.06.2010, 16:13 (vor 5888 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Ich wunderere mich schon lange und aus eigener Erfahrung: Da fährt man so um 250 - 300 km/h auf KRM nach Köln, um dann fünf Minuten auf der Brücke auf ein freies Gleis zu warten und schließlich mit +5 (und mehr) in Köln reinzufahren.
War das als Zufall bei meinen Fahrten, oder ist das häufiger der Fall?

Das ist kein Zufall ;)

Ich finde das irgendwie grotesk: Man baut eine milliardenschwere NBS, zulässig nur für einen bestimmten Zugtyp, läßt diese Achterbahnfahren mit Vmax von 300km/h und vertrödelt die gewonnene Zeit mit dem Warten auf ein freies Gleis in Köln :-(

Wäre hier ein Köln 21 anstelle für Stuttgart 21 gar sinnvoller gewesen?

Oder einfach mehr Züge durch Deutz tief schicken ;)

Zugbindung

JanKrohn, Vaals (NL), Dienstag, 08.06.2010, 09:42 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Schau doch gegen 16:45, ob der 2213 im RIS schon mit +10 oder mehr angekündigt ist. Dann wird die Zugbindung aufgehoben.

Jan

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Zugbindung

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 11:27 (vor 5888 Tagen) @ JanKrohn

Jan

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kann ich am z.B: Servicepoint das Ticket freistempeln lassen, wenn der Zug +10 hat. Und das 1 Std vor Abfahrt.?

Gibt es hier eine Regel, dass die Zugbindung aufgehoben ist ab +10? Ich könnte mir vorstellen, dass die Bahn so argumentiert, dass - wie hier in meinem Fall - die Verspätung bis Bochum ja wieder herausgeholt werden kann.

Gruss
Rainer

Zugbindung

JanKrohn, Vaals (NL), Dienstag, 08.06.2010, 11:37 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kann ich am z.B: Servicepoint das Ticket freistempeln lassen, wenn der Zug +10 hat. Und das 1 Std vor Abfahrt.?

Entweder da, oder - wenn die Schlange zu lang ist - einfach einsteigen und losfahren.

Gibt es hier eine Regel, dass die Zugbindung aufgehoben ist ab +10? Ich könnte mir vorstellen, dass die Bahn so argumentiert, dass - wie hier in meinem Fall - die Verspätung bis Bochum ja wieder herausgeholt werden kann.

Die Zeiten im RIS sind angeblich schon so weit bereinigt, wie wieder herausgeholt werden kann. D.h. wenn da für Buchum +10 steht, geht die Bahn von +10 aus, und die Regel für die Freigabe lautet ja, dass sinnvollerweise von einer Gesamtverspätung von 20 Minuten ausgegangen werden muss. Durch den Anschlussverlust hättest Du die.

Jan

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Zugbindung

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 11:44 (vor 5888 Tagen) @ JanKrohn

Wusste ich bisher nicht. RIS benutze ich regelmässig auf dem Handy.

Schönen Gruss
Rainer

Freigabe der Zugbindung

Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 11:42 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 11:44

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann kann ich am z.B: Servicepoint das Ticket freistempeln lassen, wenn der Zug +10 hat. Und das 1 Std vor Abfahrt.?

Du musst dir nicht mal am Servicepoint einen Stempel besorgen (kann man machen, was ggf. Diskussionen mit dem Zugteam erspart).

Gibt es hier eine Regel, dass die Zugbindung aufgehoben ist ab +10? Ich könnte mir vorstellen, dass die Bahn so argumentiert, dass - wie hier in meinem Fall - die Verspätung bis Bochum ja wieder herausgeholt werden kann.

Gemäß der Fahrgastrechte darf man, wenn eine Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 20 Minuten absehbar ist (was bei verpassten 603 ja definitiv der Fall ist), mit der nächstmöglichen Verbindung fahren. Es dürfte,wenn die Bahn kulant ist, auch möglich sein, früher loszufahren, wenn absehbar ist, der 603 ist mit dem 2213 definitiv nicht zu erreichen (s.u.).

http://www.ice-fanforum.de/index.php?mode=page&id=7
-> Hier sind die Fahrgastrechte gut beschrieben. Dort steht auch, dass die aktuelle Verkehrslage maßgeblich sei. Wenn also in Grönemeyer-Town der 2213 etwa mit +40 angekündigt ist und Du mit dem vorfahrenden ICE 848 den Anschluss in Köln erreichen kannst, so wird kein Zub etwas dagegen haben. Und wenn Du dann noch beim Einsteigen die Sachlage kurz erklärst, wirst Du wahrscheinlich für den "Freundlichster Kunde des Tages-Preis" vorgeschlagen... ;)

Grüße, Jogi

Freigabe der Zugbindung

fjk, Dienstag, 08.06.2010, 11:50 (vor 5888 Tagen) @ Jogi

Es dürfte,wenn die Bahn kulant ist, auch möglich sein, früher loszufahren, wenn absehbar ist, der 603 ist mit dem 2213 definitiv nicht zu erreichen (s.u.).

Erledigt sich damit die Frage 2 aus meinem parallelen Posting: ist das frühere Losfahren mit ggf. höherwertigen Zügen in den FGR NICHT vorgesehen?
Gelegentlich gibt es entsprechende "Lautsprecher-Freigaben" für vor dem verspäteten Zug fahrende Züge, aber die könnten ja auch Kulanz sein. Ist außerdem natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, denn die meisten Passagiere finden sich trotz allem wohl immer noch zur Planabfahrt am Bahnhof ein...

Freigabe der Zugbindung

Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 11:57 (vor 5888 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 11:57

Es dürfte,wenn die Bahn kulant ist, auch möglich sein, früher loszufahren, wenn absehbar ist, der 603 ist mit dem 2213 definitiv nicht zu erreichen (s.u.).

Erledigt sich damit die Frage 2 aus meinem parallelen Posting: ist das frühere Losfahren mit ggf. höherwertigen Zügen in den FGR NICHT vorgesehen?

Hier steht unter dem Punkt "Weiterfahrt mit einem anderen Zug": "Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielort seiner Fahrkarte kann der Fahrgast: bei nächster Gelegenheit die Fahrt auf der gleichen Strecke oder über eine andere Strecke fortsetzen [...]".
Für Rainers Fall heißt das: ist absehbar, dass er in Köln den Anschluss auf den 603 verpasst, kann er "bei nächster Gelegenheit die Fahrt auf der gleichen Strecke [...] fortsetzen". Wenn es also zeitlich passt, kann er mit vorherfahrenden ICE 848 oder eben dem RE 1 fahren.

Gelegentlich gibt es entsprechende "Lautsprecher-Freigaben" für vor dem verspäteten Zug fahrende Züge, aber die könnten ja auch Kulanz sein. Ist außerdem natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, denn die meisten Passagiere finden sich trotz allem wohl immer noch zur Planabfahrt am Bahnhof ein...

Wohl eine Mischung aus beidem ;)

Grüße, Jogi

Zugbindung - Fahrgastrechte?

fjk, Dienstag, 08.06.2010, 11:43 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe, sind bei einer (sonst) zu erwartenden Verspätung am Zielort von größer 20 Minuten laut Fahrgastrechten höherwertige Züge automatisch freigegeben, also ohne irgendwelche Stempel vom Servicepoint o.ä.

Stellen sich zwei neue Fragen:
1) Gilt das auch für die Freigabe von Zugbindungen? Würde ja durchaus Sinn machen, auch wenn es sich beim Ersatz dann nicht unbedingt um einen höherwertigen Zug handelt. Der Effekt für den Reisenden ist aber 1:1 vergleichbar.
Und genauso wichtig:
2) Gilt das auch für höherwertige/nicht der Zugbindung entsprechende Züge, die planmäßig oder sogar tatsächlich vor dem verspäteten Zug verkehren?

Wenn beide Fragen mit Ja beantwortet werden können, müßte man ja einen RE, der pünktlich vor dem anschlusssprengend verspäteten IC verkehrt, auch ohne irgendwelche Freigaben benutzen dürfen, denn durch Verpassen des ICE in Köln würde sich ja sicher eine Zielortsverspätung von 20 Minuten gegenüber Reiseplan ergeben?!?

Zugbindung - Fahrgastrechte?

JanKrohn, Vaals (NL), Dienstag, 08.06.2010, 11:50 (vor 5888 Tagen) @ fjk

2) Gilt das auch für höherwertige/nicht der Zugbindung entsprechende Züge, die planmäßig oder sogar tatsächlich vor dem verspäteten Zug verkehren?

Man muss ganz genau lesen:

"Bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielort Ihrer Fahrkarte können Sie:

Bei nächster Gelegenheit die Fahrt auf der gleichen Strecke oder über eine andere Strecke fortsetzen oder..."

Bochum 16:50. 2213 hat +30. Die zu erwartende Verspätung beträgt definitiv +20.

Die nächste Gelegenheit, die Fahrt fortzusetzen, ist um 16:55.

Sollte also ohne weiteres Möglich sein.

Jan

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Zugbindung - Fahrgastrechte?

fjk, Dienstag, 08.06.2010, 11:57 (vor 5888 Tagen) @ JanKrohn

2) Gilt das auch für höherwertige/nicht der Zugbindung entsprechende Züge, die planmäßig oder sogar tatsächlich vor dem verspäteten Zug verkehren?


Man muss ganz genau lesen:

[...]

Bei nächster Gelegenheit die Fahrt auf der gleichen Strecke oder über eine andere Strecke fortsetzen oder..."

Uff, da ist ja wieder Wörtchenspalterei gefragt:

Ist die nächste Gelegenheit die nächste Gelegenheit nach meinem Eintreffen am Bhf und der Feststellung der Verspätung (dann wären frühere Züge möglich, aber der entsprechende Nachweis jeweils ziemlich schwierig) oder die nächste Gelegenheit nach Planabfahrt des verspäteten Zuges?
Von den Regelersinnern war bestimmt letzteres gemeint, vielleicht aber Glück oder Diskussionsgrundlage, wenn es eben "nur" wie oben formuliert worden ist...

FGF: "bei nächster Gelegenheit" Fortsetzun der Fahrt

Jogi, Dienstag, 08.06.2010, 12:05 (vor 5888 Tagen) @ fjk

Uff, da ist ja wieder Wörtchenspalterei gefragt:

Noch nie mit Gesetzen im Geschichtsunterricht befasst ;-))

Ist die nächste Gelegenheit die nächste Gelegenheit nach meinem Eintreffen am Bhf und der Feststellung der Verspätung (dann wären frühere Züge möglich, aber der entsprechende Nachweis jeweils ziemlich schwierig)...

Ja. Im Zweifel die Sachlage dem Zub erklären, dann gibt es in 95 Prozent aller Fälle keine Probleme. Wenn doch, zahlt man halt die Fahrkosten oder fordert sie vom Servicecenter FGF zurück. Zumindest theoretisch klappt das ;)

...oder die nächste Gelegenheit nach Planabfahrt des verspäteten Zuges?

Siehe auch mein Posting von 11.57 Uhr.

Grüße, Jogi

Zugbindung - Fahrgastrechte?

JanKrohn, Vaals (NL), Dienstag, 08.06.2010, 12:07 (vor 5888 Tagen) @ fjk

Uff, da ist ja wieder Wörtchenspalterei gefragt:

Finde ich nicht.

Ist die nächste Gelegenheit die nächste Gelegenheit nach meinem Eintreffen am Bhf und der Feststellung der Verspätung (dann wären frühere Züge möglich, aber der entsprechende Nachweis jeweils ziemlich schwierig) oder die nächste Gelegenheit nach Planabfahrt des verspäteten Zuges?

Ganz offensichtlich die nächste Gelegenheit ab der Feststellung der Verspätung. Dann davon ist im "übergeordeten" Punkt die Rede. Der Nachweis über das RIS ist sowohl für Dich als auch für jeden Zub sehr einfach.

Das kann sogar mehrere Wochen vor Ábfahrt des Zuges sein. In so einem Fall wurde mir die Zugbindung schon mal anstandslos aufgehoben, und auf einen *früheren* Zug umgeschrieben.

Jan

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Zugbindung - Fahrgastrechte?

fjk, Dienstag, 08.06.2010, 15:03 (vor 5888 Tagen) @ JanKrohn

Ganz offensichtlich die nächste Gelegenheit ab der Feststellung der Verspätung. Dann davon ist im "übergeordeten" Punkt die Rede.

Gut, wenn's offensichtlich ist (natürlich sollte man den Gesamtzusammenhang lesen...)

Der Nachweis über das RIS ist sowohl für Dich als auch für jeden Zub sehr einfach.

Das finde ich wiederum nicht, denn wie soll ich "beweisen", wann ich am Bahnhof war bzw. wann ich die Verspätung festgestellt bzw. wann sie wie im RIS gestanden hat (kann sich bei Prognosen ja auch gerne mal wieder nach unten ändern)? Ok, für den früheren Zug muss man offensichtlich früh genug da gewesen sein. Das ist dann aber auch das einzige zum Zeitpunkt der Kontrolle noch feststehende Faktum. Was aber zum Zeitpunkt meines Zustiegs im RIS/an der Anzeige/in der Durchsage "gestanden" haben mag - das sind doch alles dynamische Informationen?!? Einzig wie viel Verspätung der eigentlich zu benutzende Zug tatsächlich hatte, das kann natürlich hinterher festgestellt werden, ist aber für diesen "Prognoseparagraphen" eigentlich uninteressant, denn es geht darum, die Informationslage noch vor der Sollabfahrtszeit während der Benutzung der Fahrtalternative nachzuweisen.
Wahrscheinlich würde sich - siehe unten - in den meisten Fällen im Zug keiner querstellen, aber die mit den FGR eigentlich angestrebte (und nun und hier und oft schon als "zu starr" kritisierte) klare Regelung ist das doch nun auch nicht?!?


Das kann sogar mehrere Wochen vor Ábfahrt des Zuges sein. In so einem Fall wurde mir die Zugbindung schon mal anstandslos aufgehoben, und auf einen *früheren* Zug umgeschrieben.

S.o.: könnte ja auch die eigentlich abgeschaffte Kulanz bzw. "bewusste" Verkehrslenkung gewesen sein. Wie gesagt, kommt ja auch manchmal z.B. per Durchsage vor. Manchmal.

Zugbindung

railan, Augsburg, Dienstag, 08.06.2010, 13:04 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Hallo,

nach dem Bahnbedingungen muss man die Züge nehmen, die auf der Fahrkarte stehen.
Wenn du aber dem Kontrolleur - sofern einer kommt - deine Bedenken erläuterst, liegt es vielleicht in seinem Ermessen.

Ich bin mal von Basel nach Hause gefahren, hatte unterwegs noch was zu tun und habe dadurch für die Strecke Basel-Freiburg den RE genommen, eine separate Fahrkarte gekauft und den Kontrolleur gefragt ob das denn notwendig sei.
Der meinte dann: "nein, so genau nehmen wir das nicht".
Allerdings war das ein Teilstück eines Zuglaufes und bei dir ist es ja ein anderer Zug und ob es gängige Praxis ist oder ob's auch mit am "Graukärtchen" liegt kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Grüße
(auch) Rainer

Zugbindung

tom66, Dienstag, 08.06.2010, 13:09 (vor 5888 Tagen) @ railan

Hallo,

also ich hatte für meine Partnerin mal eine Fahrkarte Bochum-Leer(Ostfriesland) gekauft mit Zugbindung ICE Bochum-Dortmund und IC Dortmund-Münster.

Da der Anschluß in Dortmund ja immer knapp ist hatte ich den Zugchef eines 10 Min vorher in Bochum abfahrenden und auch in Dortmund endenen fast leeren ICE gefragt, ob sie auch den ICE benutzen dürfte. Ich selbst habe eine Bahncard 100.

Aussage war nein das ginge nicht.

So hatte wir dann in Dortmund den Anschluß nur bekommen weil sowohl der ICE und auch der IC ein paar Minuten zu spät waren.

Fand ich persönlich nicht sehr kundenfreundlich, da es nur um 9 Minuten in einem fast leeren ICE ging und sie selbst ja auch eine ICE-Fahrkarte für die Strecke hatte.

Gruss Thomas

Zugbindung

railan, Augsburg, Dienstag, 08.06.2010, 13:20 (vor 5888 Tagen) @ tom66

Hallo,

also ich hatte für meine Partnerin mal eine Fahrkarte Bochum-Leer(Ostfriesland) gekauft mit Zugbindung ICE Bochum-Dortmund und IC Dortmund-Münster.

Da der Anschluß in Dortmund ja immer knapp ist hatte ich den Zugchef eines 10 Min vorher in Bochum abfahrenden und auch in Dortmund endenen fast leeren ICE gefragt, ob sie auch den ICE benutzen dürfte. Ich selbst habe eine Bahncard 100.

Aussage war nein das ginge nicht.

So hatte wir dann in Dortmund den Anschluß nur bekommen weil sowohl der ICE und auch der IC ein paar Minuten zu spät waren.

Fand ich persönlich nicht sehr kundenfreundlich, da es nur um 9 Minuten in einem fast leeren ICE ging und sie selbst ja auch eine ICE-Fahrkarte für die Strecke hatte.

Gruss Thomas

Es kommt wahrscheinlich sehr drauf auf, wie die Leute grade drauf sind.
Ich hab das mit Fernzügen natürlich auch schon erlebt.
Immer wieder ärgerlich, den vorfahrenden Zug würde man grade noch kriegen und der eingetragene hat erst wenige dann 10/15/20/... Minuten Verspätung.
Ein Zugchef sagt "geht nicht", ein anderer: "jo, steigens ei"

Grüße Rainer

Zugbindung

tom66, Dienstag, 08.06.2010, 13:37 (vor 5888 Tagen) @ railan

Das stimmt,

und dann ärgert man sich nach so einem Vorfall noch mehr, wenn bei einer Kontrolle dann hinter einem jemand im IC mit Nahverkehrsticket sitzt und der Zugchef nur sagt, das nächste Mal kaufen sie sich aber einen IC-Fahrschein.

Gruss Thomas

Zugbindung

rainer1204, Dienstag, 08.06.2010, 13:39 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Ist doch interessant. Ich hatte eine klare Frage zur Zugbindung gestellt und wir haben zahlreiche Wortmeldungen zum Thema. Ich meine das positiv und bedanke bei allen die hier was geschrieben haben auch zum Thema Köln als Nadelöhr.

Mit dem ZUB habe ich bisher grundsätzlich nur positive Erfahrungen gemacht. Natürlich gibt es auch hier mal einen "Stinkstiefel", aber den gibt es auch sonst wo. Mich nerven vielmehr die Bahnkunden, die von nichts Ahnung haben aber die "grosse Lippe" riskieren.

Ich werde ja morgen sehen, wie es mit dem Anschluss klappt.

Und nur so ganz nebenbei. Hier in den Schweizer Bergen haben wir es heute wieder wunderschön, auch wenn es heute Nachmittag nach Gewiiterregen ausschaut. Das entspannt und wenn morgen der Anschluss nicht klappt, dann geht es eben eine Stunde später weiter. Und bei allen positiven Meinungen zu
den Schweizer Bahnen - die auch ok sind - ich habe eine durchaus poitive Einstellung zur DB.

Schöne Grüsse aus den wirklich
wunderbaren Schweizer Bergen
Rainer

Zugbindung

EDO, Dienstag, 08.06.2010, 17:01 (vor 5888 Tagen) @ rainer1204

Hallo zusammen!

Die Anschluss-Problematik in Köln erlebe ich leider öfter, was dann besonders ärgerlich ist, wenn (berufliche) Termine davon betroffen sind.

Die Beiträge beschreiben die Situation recht treffend: Wenn man freundlich ist, hat man trotz Zugbindung gute Chancen, im "Ausweichzug" problemlos mitgenommen zu werden. So habe ich es wiederholt praktiziert, dass ich in Dortmund bei "unsicherer Betriebslage" nicht den "gebuchten" Zug über Düsseldorf genommen habe, sondern in den IC über Hagen eingestiegen bin, weil dieser früger in Köln ankommt.

Spricht man den Zugbegleiter direkt darauf an, hat er stets anstandslos das Ticket akzeptiert.

Wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will: Bei der Buchung für Köln einen längeren Aufenthalt eintragen, so wird man auf eine frühere Verbindung "gesetzt".

Zugbindung

Matze86, München, Dienstag, 08.06.2010, 17:05 (vor 5888 Tagen) @ EDO
bearbeitet von Matze86, Dienstag, 08.06.2010, 17:05

Herzlich Willkommen im Forum, Dortmund Hbf ;)

Hallo zusammen!

Die Anschluss-Problematik in Köln erlebe ich leider öfter, was dann besonders ärgerlich ist, wenn (berufliche) Termine davon betroffen sind.

Die Lösung dazu beschreibst du ja gleich im letzten Absatz :)

Die Beiträge beschreiben die Situation recht treffend: Wenn man freundlich ist, hat man trotz Zugbindung gute Chancen, im "Ausweichzug" problemlos mitgenommen zu werden. So habe ich es wiederholt praktiziert, dass ich in Dortmund bei "unsicherer Betriebslage" nicht den "gebuchten" Zug über Düsseldorf genommen habe, sondern in den IC über Hagen eingestiegen bin, weil dieser früger in Köln ankommt.

Spricht man den Zugbegleiter direkt darauf an, hat er stets anstandslos das Ticket akzeptiert.

Wenn man ganz auf Nummer sicher gehen will: Bei der Buchung für Köln einen längeren Aufenthalt eintragen, so wird man auf eine frühere Verbindung "gesetzt".

Zugbindung

EDO, Dienstag, 08.06.2010, 17:45 (vor 5888 Tagen) @ Matze86

Danke für die nette Begrüßung
LG
Boris

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