Sammelthread "Corona" (Sammelthreads)

Administrator, Mittwoch, 21.12.2022, 15:38 (vor 1149 Tagen)

Bahnbezogene Beiträge zum Thema "Coronavirus" bitte ausschließlich hier verfassen.
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Das ICE-Treff-Team.

Maskenpflicht im ÖPNV bald zuende?

Christian_S, Dienstag, 03.01.2023, 19:17 (vor 1136 Tagen) @ Administrator

Hallo!

Wie ich vorhin im Radio hörte, planen Berlin und Brandenburg ein Ende der Maskenpflicht im ÖPNV für Mitte Februar. Auch Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wollen wohl mitziehen, man befindet sich in Gesprächen dazu miteinander.
Artikel
Hier die Kurzmeldung dazu:

TU Berlin: ohne Maske im ÖV gibt es 10% mehr Patienten

Henrik, Dienstag, 03.01.2023, 19:48 (vor 1136 Tagen) @ Administrator

F+ IN BUS UND BAHN

Wie schlimm ist es, wenn wir keine Masken tragen?

VON JUSTUS BENDER - AKTUALISIERT AM 02.01.2023-12:37

Wenn in Bus und Bahn keiner mehr eine Maske trägt, gibt es zehn Prozent mehr Patienten in den Krankenhäusern. Wissenschaftler haben das ausgerechnet. Ist das viel oder wenig?

Die Bundesregierung könnte die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sofort abschaffen. So steht es im Infektionsschutzgesetz unter Paragraph 28 b, nicht mal der Bundesrat muss zustimmen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach kann es einfach verordnen. Morgen. Schon würden die Menschen im Berufsverkehr wieder Schulter an Schulter stehen und einatmen, was die anderen ausatmen. Lauterbach will das aber nicht. Er sagt, der Winter sei „noch nicht zu Ende“, die Kliniken seien voll, das Personal überlastet, die Übersterblichkeit hoch. Tatsächlich würde es ohne Maskenpflicht mehr Ansteckungen geben. Aber wie viele genau? Würde eine neue Welle entstehen und das Gesundheitssystem zusammenbrechen?

Es gibt eine Antwort auf diese Frage. Sie lautet: Es würden zehn Prozent mehr Menschen mit Corona im Krankenhaus liegen. Maximal. Das heißt: Im Zweifel wäre der Anstieg geringer, weil viele Vernünftige trotzdem Maske tragen. Die Zahlen stammen aus einer Modellrechnung der Technischen Universität Berlin. In der jetzigen Lage kämen knapp 600 Patienten pro Woche zusätzlich ins Krankenhaus. Die absolute Zahl kann sich ändern, je nachdem, wie hoch die Hospitalisierungsinzidenz ist. Sie be­schreibt, wie viele Infizierte pro 100.000 Einwohnern neu ins Krankenhaus eingeliefert werden.

[...]

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/maskenpflicht-im-oepnv-was-das-maskentragen-...

..weiter mit F+-Zugang oder eben die FAS vom Sonntag, komplette Seite 2.

TU Berlin: ohne Maske gibt es maximal (!) 10% mehr Patienten

Altmann, Dienstag, 03.01.2023, 20:05 (vor 1136 Tagen) @ Henrik

Wären Flugzeuge schwarz angestrichen, gebe es maximal 10% mehr Abstürze ...

TU Berlin: ohne Maske im ÖV gibt es 10% mehr Patienten

Barzahlung, Dienstag, 03.01.2023, 22:08 (vor 1136 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Barzahlung, Dienstag, 03.01.2023, 22:12

Es gibt eine Antwort auf diese Frage. Sie lautet: Es würden zehn Prozent mehr Menschen mit Corona im Krankenhaus liegen. Maximal. Das heißt: Im Zweifel wäre der Anstieg geringer, weil viele Vernünftige trotzdem Maske tragen. Die Zahlen stammen aus einer Modellrechnung der Technischen Universität Berlin.

Nagel und Priesemann sind damit ja bekanntlich immer falsch gelegen. Das soll uns aber nicht davon abhalten, jedes mal wieder eine neue Sau durchs Dorf zu treiben.
V.a. schön, dass bei diesen hochwissenschaftlichen Rechnungen immer so glatte Werte herauskommen. Mich wundert außerdem, dass hier nicht wieder von exponentiellem Wachstum die Rede ist. Herr Nagel hat doch bisher für jede Art der Lockerung ein exponentielles Wachstum der Fallzahlen vorausgesagt, weil es schließlich die Reproduktionszahl ist, die sich durch die Maßnahme verändert. Das müsste dann doch auch für die Aufhebung der Maskenpflicht im ÖV gelten oder nicht? Naja egal...

Wir haben doch, wenn man es nur auf Deutschland beschränkt, bereits in drei Bundesländern aufgehobene Maskenpflichten im ÖPNV, in Schleswig-Holstein seit vorgestern, in Bayern und Sachsen-Anhalt seit nunmehr drei Wochen.

Modellrechnungen sind dazu da, eine Vorhersage über den zukünftigen Verlauf des Infektionsgeschehens zu treffen. Was man hier macht ist, die realen Daten, z.B. die Neuinfektionen- oder Hospitalisierungsinzidenz der vergangenen Wochen, die in Bayern und Sachsen-Anhalt stabil ist, auszublenden, und durch ein "Modell" zu ersetzen, das nicht mal in der Lage ist, das gegenwärtige Infektionsgeschehen auch nur annähernd real abzubilden.

Wer im RKI-Pandemieradar die Neuinfektionen-Inzidenzen Bayerns und Baden-Württembergs miteinander vergleicht, der stellt fest, dass diese seit zwei Monaten fast perfekt übereinanderliegen. Die 10% müssten sich im Zeitraum ab 14 Tagen nach der Aufhebung (in Bayern ab dem 10.12.) irgendwie schon bemerkbar machen. In Baden-Württemberg besteht die Maskenpflicht im Gegensatz zu Bayern nämlich fort.
Weder im Vergleich mit den angrenzenden Bundesländern, noch im bundesweiten Vergleich, noch in der Hospitalisierungsinzidenz lässt sich ein solcher Trend in Sachsen-Anhalt oder Bayern erkennen.

Wenn man gescheiterten Modellen dann trotzdem noch mehr Glauben schenkt als den realen Zahlen, wie wäre es denn damit, das ganze Pandemie-Monitoring komplett einzustellen und durch die Modelle der TU Berlin zu ersetzen? Brauchen wir dann ja alles nicht mehr. Spart uns viel Geld.

Holetschek: Auswirkungen der Maskenpflicht nicht nachweisbar

Barzahlung, Samstag, 14.01.2023, 02:25 (vor 1126 Tagen) @ Henrik

Bayern widerlegt Lauterbach
Maskenpflicht weg – Corona-Zahlen niedrig

Karl Lauterbach (59, SPD) hat ein vorzeitiges Ende der Maskenpflicht in Fernzügen in Aussicht gestellt. Doch noch sei es zu früh, sagte der Bundesgesundheitsminister dem Magazin „stern“.

Bayern dagegen machte schon vor vier Wochen Schluss mit dem Grundrechtseingriff. Negative Effekte auf die Corona-Lage? Gab es laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek (58, CSU) nicht!

Holetschek zu BILD: „Direkte Auswirkungen der Aufhebung der Maskenpflicht auf die Infektionslage in Bayern sind nicht nachweisbar.“ Bayern sei bei der 7-Tage-Inzidenz „am unteren Ende der Tabelle zu finden“.

Es wird aber empfohlen, freiwillig weiter Maske im ÖPNV zu tragen.

Maßnahmen zum Schutz vulnerabler Menschen und des Gesundheitssystems würden fortlaufend geprüft, so Holetschek: „Die Lage stellt sich inzwischen gänzlich anders dar als noch zu Beginn der Pandemie. So ist die Immunitätslage in der Bevölkerung hoch – durch Impfungen oder durchgemachte Infektionen.“ Außerdem führe die vorherrschende Virusvariante Omikron zwar oft zu symptomatischen, aber in der Regel nicht zu schweren Krankheitsverläufen.

► Auch Schleswig-Holstein, das die Maskenpflicht zu Jahresbeginn abschaffte, verzeichnet sinkende Zahlen bei Neuinfektionen und Krankenhausfällen. Lag die Inzidenz in den Weihnachtstagen noch bei rund 330, sind es heute nur noch 103 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen (Stand 12. Januar).

► Ebenso Sachsen-Anhalt, wo die Maskenpflicht am 8. Dezember endete. Dort blieben die Fallzahlen zunächst konstant bei rund 240 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Noch vor Weihnachten sanken sie kontinuierlich. Aktuelle Inzidenz: 96,6 (Stand 12. Januar).

Fazit von Bayerns Gesundheitsminister Holetschek: „Die Corona-Winterwelle, vor der Karl Lauterbach fast ununterbrochen gewarnt hat, ist bislang ausgeblieben.“ Lauterbach solle die Maskenpflicht im Fernverkehr zum 1. Februar in eine Empfehlung umwandeln, fordert Holetschek.

(...)

https://m.bild.de/politik/inland/politik/corona-bayern-widerlegt-lauterbach-maskenpflic...

CDU-Fraktion BB für sofortiges Ende der Maskenpflicht

Barzahlung, Mittwoch, 04.01.2023, 15:40 (vor 1135 Tagen) @ Administrator

Koalitionskrach um Ende der Maskenpflicht in Brandenburg

CDU und Grüne tragen schon lange ihre Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Brandenburger Kenia-Koalition öffentlich aus. Nun gibt es wieder Krach - diesmal um ein mögliches Ende der Maskenpflicht.

Potsdam (dpa/bb) - Die CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag stellt den Kabinettsbeschluss zum möglichen Ende der Maskenpflicht Mitte Februar infrage: "Eine Verlängerung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ist bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht gerechtfertigt", sagte CDU-Fraktionschef Jan Redmann am Mittwoch laut Mitteilung. Dagegen betonte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) erneut, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen solle vorerst beibehalten werden.

In den Krankenhäusern herrsche nach wie vor eine angespannte Situation "wegen Corona, wegen Influenza, wegen des RV-Virus", sagte Nonnemacher. Die Belastungen und Personalausfälle in den Kliniken seien immer noch sehr hoch. "Und deshalb bin ich der Meinung, dass man so wenig eingreifende Maßnahmen wie eine Maskenpflicht im ÖPNV jetzt noch nicht dreingeben sollte." Alles, was Infektionsketten unterbreche und den Druck mindere, sei im Moment noch sinnvoll.

Redmann verwies am Mittwoch dagegen auf das Nachbarland Sachsen-Anhalt, wo die Maskenpflicht im Nahverkehr bereits im Dezember abgeschafft wurde. Dort habe es keine signifikante Auswirkung auf das Infektionsgeschehen gegeben. "Es gibt keine Grundlage für eine weitere Verlängerung bis Mitte Februar", betonte Redmann.

Regierungssprecher Florian Engels hatte am Dienstag erklärt, das Kabinett habe vereinbart, die Corona-Verordnung voraussichtlich am kommenden Dienstag (10. Januar) zu verlängern. In Abstimmung mit möglichst vielen Ländern solle dabei ein Datum für das Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr festgelegt werden. "Nach Vorgesprächen mit der Senatskanzlei von Berlin wird Mitte Februar präferiert", sagte der Regierungssprecher.

Dem widersprach Redmann am Mittwoch vehement. "Entgegen anderslautender Meldungen gab es dazu innerhalb der Koalition am Dienstag auch keine Vereinbarung", sagte er. "Dieses von Berlin ins Gespräch gebrachte Datum scheint mehr mit dem Tag der Abgeordnetenhaus-Wahl am 12. Februar begründet zu sein als mit dem aktuellen Infektionsgeschehen."

Der Fraktionschef von BVB/Freie Wähler im Landtag, Péter Vida, forderte Redmann daraufhin auf, dafür zu sorgen, dass seine Fraktion im Gesundheitsausschuss des Parlaments entsprechend gegen eine Verlängerung der Corona-Beschränkungen stimme. "Herr Redmann fordert bereits seit Monaten ein Ende der Corona-Regeln, im Ausschuss stimmte seine Fraktion aber stets für die Verlängerung." Auch die Freien Wähler setzen sich für ein Ende der Beschränkungen ein.

Linke-Fraktionschef Sebastian Walter hatte bereits am Dienstagabend erklärt, "Grundrechtseinschränkungen müssen auf Grundlage der Gesetze und nicht auf dem Koalitionsbasar entschieden werden". "Die Abschaffung der Maskenpflicht ist dann richtig, wenn die Zahlen in den Kliniken keine größeren Belastungen in den Kliniken erkennen lassen", sagte Walter.

https://www.n-tv.de/regionales/berlin-und-brandenburg/Koalitionskrach-um-Ende-der-Maske...

Unfälle durch Maskenpflicht

Manitou, Sonntag, 15.01.2023, 17:36 (vor 1124 Tagen) @ Barzahlung

Gibt es eine Statistik für Strurzverletzungen, bei denen Brillenträger an Maskenpflichtigen Orten entweder sich selbst bei Stürzen (mutmaßlich wegen beschlagener Brille stürzten) oder beim Stolpern andere Personen mitrissen, die sich dann beim Sturz verletzten (unabhängig vom eigenem Sturz)?

Ok, als Brillenträger finde ich das eher weit hergeholt.

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 15.01.2023, 18:10 (vor 1124 Tagen) @ Manitou
bearbeitet von J-C, Sonntag, 15.01.2023, 18:11

Brillen beschlagen übrigens auch ohne Maske.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Ich nicht unbedingt.

oppermad, Wuppertal/Wunstorf, Sonntag, 15.01.2023, 18:32 (vor 1124 Tagen) @ J-C

Moin,

Brillen beschlagen übrigens auch ohne Maske.

da stimme ich sofort zu. Ich bin kurzsichtiger Brillenträger und bin jedoch immer mal wieder gerutscht und habe ganz selten auch mal eine Treppenstufe verfehlt mit beschlagener Brille, zum Glück ohne Sturz. Das ist aber immer nur bei körperlicher Anstrengung passiert (z. B. beim Ein- und Ausstieg im Zug mit Gepäck), sonst habe ich mit Masken wenig Probleme.

Als kritisch sehe ich Brillenträger mit Maske im Auto an. Ich möchte nicht darüber nachdenken, was mir und anderen Verkehrsteilnehmern passieren könnte, wenn ich außerorts 100 km/h fahre und durch eine ungünstige Kopfbewegung meine Brille beschlägt. So würde ich keinen Führerschein machen wollen.
Grüße,

Dirk

--
Wer ist kundig auf folgenden Baureihen:
101, 103, 110, 111, 112, 120, 139, 140, 141, 143, 150, 151, 155, 181.2, 218, 225, 233, 362, 420, 472, 601, 605, 624, 628, 643 und 644?
Richtig: Bender!

Ich nicht unbedingt.

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 15.01.2023, 18:39 (vor 1124 Tagen) @ oppermad

Ich hab 2020 den Führerschein gemacht und am letzten Tag vor den zweiten Kontaktbeschränkungen die Führerscheinprüfung erfolgreich absolviert. Da musste man Maske tragen und damit hatte ich an sich jetzt keine Probleme.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Sachsen: Maskenpflicht soll Mitte Januar aufgehoben werden

Barzahlung, Mittwoch, 04.01.2023, 16:58 (vor 1135 Tagen) @ Administrator

Sachsen will Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aufheben

Auch in Sachsen wird die Maskenpflicht fallen: Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) will die Vorschrift in eine Empfehlung umwandeln.

Dresden. In Sachsen naht das Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. „Viele Corona-Indikatoren zeichnen derzeit ein positives Bild. Ich werde den Gremien daher vorschlagen, die Maskenpflicht für den ÖPNV ab Mitte Januar in eine dringende Empfehlung umzuwandeln“, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Mittwoch der LVZ. Corona-Schutzmaßnahmen seien nur bei Überlastung durch das Corona-Virus zulässig, begründete Köpping den Schritt.

Entscheidung soll am 10. Januar 2023 fallen

Es wird erwartet, dass sich das sächsische Regierungskabinett am 10. Januar mit dem Thema befassen wird. Über die Streichung der Maskenpflicht – und damit eine wesentliche Änderung der aktuellen, bis zum 7. April geltenden Corona-Schutzverordnung – muss die Landesregierung entscheiden.

Zuvor soll es noch einen Austausch mit Experten und Vertretern von Krankenhäusern geben, um die aktuelle Lage neu zu bewerten. Köpping stellte am Mittwoch klar: „Wir fühlen uns durch die aktuellen Aussagen von Christian Drosten in unserer Auffassung bestätigt, dass wir auf dem Weg zur Endemie sind.“ Deutschlands bekanntester Virologe hatte zuletzt erklärt, die Corona-Pandemie sei überstanden.

Bislang ist mindestens OP-Maske im Nahverkehr vorgeschrieben

In Bussen und Bahnen muss bislang in Sachsen eine medizinische Maske („OP-Maske“) getragen werden. In Krankenhäusern, Arztpraxen – einschließlich aller Heilberufe sowie anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens – ist das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben. An Letzterem wird sich nach aktuellem Stand nichts ändern.

Einige Bundesländer haben Maskenpflicht schon abgeschafft

Über die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs entscheiden laut Infektionsschutzgesetz die Bundesländer. In Bayern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt ist diese Vorgabe bereits weggefallen. Somit kann zum Beispiel auf der S-Bahn-Strecke zwischen Halle und Leipzig bereits teilweise ohne Maske gefahren werden, nur auf sächsischem Gebiet muss der Schutz noch getragen werden. Dagegen ist für Fernzüge und Fernbusse bundesweit bis zum 7. April 2023 eine FFP2-Pflicht festgeschrieben.

Ministerin: Impfen bleibt weiterhin wichtig

Die sächsische Gesundheitsministerin appellierte zugleich an die Eigenverantwortung, auch wenn Corona auf dem Weg zu einer Endemie sei: „Impfen bleibt wichtig und mit einer Maske kann man sich selbst schützen. Dies hat jeder selbst in der Hand.“ Die Booster-Quote beträgt in Sachsen momentan 50,6 Prozent. Lediglich 8,7 Prozent haben sich bereits eine zweite Auffrischungsimpfung geben lassen.

https://www.lvz.de/politik/regional/sachsen-will-maskenpflicht-in-bussen-und-bahnen-auf...

BaWü hält an Maskenpflicht fest:"jederzeit zu rechtfertigen"

Barzahlung, Mittwoch, 04.01.2023, 20:03 (vor 1135 Tagen) @ Administrator

GMK-Chef Lucha gegen Corona-Tests für Reisende aus China

Der neue Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha, hält verpflichtende Tests für Reisende aus China für überzogen. Es gebe derzeit keine Hinweise, dass aus China Corona-Varianten drohten, auf die die Bevölkerung in Deutschland keine Immunantwort habe, sagte der Grünen-Politiker am Mittwoch im «ZDF». Monitoring und Maskentragen in Flugzeugen seien aber sinnvoll. Ihm sei auch nicht bekannt, dass chinesische Patienten massenhaft nach Europa reisten, sagte Lucha.

Stuttgart (dpa) - Lucha verteidigte zudem erneut das Festhalten an der Maskenpflicht in Bus und Bahn. Vulnerable Gruppen müssten geschützt werden. Es handle sich um eine sehr wenig einschränkende Maßnahme, die jederzeit zu rechtfertigen sei.

Wegen der aktuellen Corona-Welle in China wird in Europa über Einreisebeschränkungen für Reisende aus China diskutiert. Die einen fordern verpflichtende Tests für Reisende aus China, andere halten das für übertrieben. Auch die Frage, ob China zu einer Brutstätte für gefährlichere Virusvarianten werden könnte, steht im Raum. Deutschland wollte sich bei den EU-Beratungen über den Umgang mit Einreisenden aus China an diesem Mittwoch für eine einheitliche europäische Regelung einsetzen.

https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-gmk-chef-lucha-gegen-corona-tests-f%C3%BC...

BaWü hält an Maskenpflicht fest:"jederzeit zu rechtfertigen"

R 450, Mittwoch, 11.01.2023, 19:54 (vor 1128 Tagen) @ Barzahlung

Kehrtwende innerhalb 1 Woche um 180 Grad von Minister Lucha! Sieht man mal wieder, dass man sich auf Aussagen von Politikern nicht verlassen darf. Wobei ich DIESE Kehrtwende natürlich begrüße.

--
Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute

Beim Kaffeetrinken ohne Maske: Schaffner wirft Paar aus ICE

Barzahlung, Sonntag, 08.01.2023, 12:35 (vor 1132 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Barzahlung, Sonntag, 08.01.2023, 12:37

Beim Kaffeetrinken ohne Maske : Schaffner wirft Berliner Ehepaar aus dem ICE

In einigen Bundesländern ist die Maskenpflicht im Zug schon gefallen, Berlin will folgen. Dennoch wurde ein Berliner Paar vom Schaffner aus einem ICE geworfen.

Von Jörg Hasselmann

Es waren schöne Tage auf Rügen. Am Silvestertag setzte sich das Ehepaar Kraft in Binz um 9.56 Uhr in ICE 758, gegen halb zwei wollten sie wieder in Berlin sein, sie waren eingeladen zu einer Silvesterparty in Wilmersdorf. Doch die Fahrt für die beiden Frauen endete abrupt und vorzeitig. Der Schaffner warf beide in Pasewalk raus, wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht. Der war „rüde und aggressiv“, berichtet Nikola Kraft (Name geändert).

Der Zug war ziemlich leer, weil die meisten Touristen den Jahreswechsel an der Ostsee feiern wollte. Das Paar hatte ein Abteil für sich. Deswegen hatten sie anfangs tatsächlich auf eine Maske verzichtet, wie zu Hause in der Küche. Nach einer Ermahnung bei der Fahrscheinkontrolle durch den Schaffner setzten sie die Masken auf, so ihre Schilderung.

Eine halbe Stunde später packten sie Brote aus, ein zweites Frühstück. Das beobachtete der Schaffner vom Gang aus. „Ohne die Tür aufzumachen, ohne Kommunikation, nur mit bösem Blick und Gesten wies er uns an, die Masken aufzusetzen“, sagte Nikola Kraft. Die Frauen, immer noch alleine im Abteil, aßen das Brot zu Ende – und setzten die Masken wieder auf.

Zwei Stunden nach Fahrtbeginn eskalierte es. Kurz vor 12 Uhr kauften sich die Frauen einen Becher Kaffee, beim mobilen Verkäufer. „Wenig später kam dieser sehr aggressive DB-Mitarbeiter mit einer Kollegin ohne Vorwarnung in unser Abteil und verwies uns des Zuges“, berichteten die beiden Frauen. Das Argument, wie sie denn mit Maske Kaffee trinken sollen, habe er ignoriert.

Die Deutsche Bahn sieht keinen Fehler bei sich

Der Zug bremste in dem Moment gerade zum Halt in Pasewalk. „Ich habe noch versucht zu intervenieren, mich zu entschuldigen, der Schaffner wurde nur noch aggressiver.“ Perplex und eingeschüchtert stiegen die beiden Berlinerinnen aus und standen dann in Pasewalk auf dem Bahnsteig.

Völlig richtig gehandelt, teilte die Bahn auf Nachfrage des Tagesspiegels mit. „Nachdem der Mitarbeiter die Fahrgäste zweimal auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte, erfolgte der Fahrtausschluss.“ Nach Angaben eines Sprechers wurde der Schaffner von den Vorgesetzten befragt. „Sein Auftreten schilderte der Kollege nicht als aggressiv, sondern als sachlich.“ Das Ehepaar Kraft hatte sich einen Tag später schriftlich bei der Bahn über das Verhalten des Schaffners beschwert.

Es ist unerheblich, ob ein gemeinsamer Haushalt in einem Abteil sitzt.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn über die Maskenpflicht in einem leeren Zug

„Die Deutsche Bahn (DB) setzt die behördlichen Vorgaben zum Infektionsschutz um. Für Fahrgäste gilt in allen Fernverkehrszügen der DB bundesweit die gesetzliche Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske“, so der Bahnsprecher. Und weiter: „Es ist dabei vollkommen unerheblich, ob ein gemeinsamer Haushalt in einem Abteil sitzt. Zum Essen und Trinken darf die Maske selbstverständlich kurzzeitig abgenommen werden.“

Nikola Kraft hätte mehr Verständnis erwartet. „Zum Zeitpunkt des Rausschmisses haben wir den bei der Bahn gekauften Kaffee getrunken.“ Darauf sei die Bahn überhaupt nicht eigegangen, ärgert sich die Schönebergerin. Wie viele Fahrgäste in den Corona-Jahren aus Zügen geworfen wurden, kann die Deutsche Bahn nicht sagen. „Eine Statistik über Fahrtausschlüsse führen wir nicht.“

Die Bahn lässt ihrem Personal freie Hand: „Einen Fahrtausschluss kann das Zugbegleitpersonal eigenständig aussprechen, da es das Hausrecht ausübt. Ein Einschreiten der Bundespolizei ist dabei nicht notwendig.“ Der Sprecher betonte, dass die Bahn „unschöne Vorfälle vermeiden möchte, aber das Einhalten bestimmter Regeln wird von allen Fahrgästen erwartet und dient dem gesundheitlich sicheren Miteinander“.

Mehrere Bundesländer haben die Maskenpflicht in Regionalzügen abgeschafft. Wenige Tage nach dem Vorfall im ICE 758 wurde bekannt, dass auch die beiden Länder Berlin und Brandenburg die Pflicht im Nahverkehr abschaffen wollen. In Flugzeugen müssen schon seit längerem keine Masken getragen werden, auch nicht in Deutschlands Nachbarländern.

Nikola und Christiane Kraft hatten Glück. Eine halbe Stunde nach dem Rausschmiss hielt der nächste ICE in Pasewalk. Sie schilderten dem Personal die Situation: „Der Schaffner war nett und ließ uns auch ohne passendes Ticket mitfahren.“

https://www.tagesspiegel.de/berlin/beim-kaffee-trinken-ohne-maske-schaffner-wirft-berli...

Beim Kaffeetrinken ohne Maske: Schaffner wirft Paar aus ICE

bahnfahrerofr., Sonntag, 08.01.2023, 13:10 (vor 1132 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von bahnfahrerofr., Sonntag, 08.01.2023, 13:12

Dass manche Mitarbeiter so auftreten, dafür kann die Bahn nur bedingt was. Kann passieren.

Dass die Pressestelle dieses Verhalten aber schönredet und nicht mal indirekt versöhnliche Töne anschlägt, ist schon peinlich. Man könnte meinen, Lauterbach jobbt persönlich dort. Ich hab auch den Eindruck, DB FV selbst will auch gar keine Aufhebung des Maskenballs mehr, wenn man beobachtet wie die gesamte Kommunikation seit einiger Zeit so stattfindet.

Beim Kaffeetrinken ohne Maske: Schaffner wirft Paar aus ICE

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 08.01.2023, 16:18 (vor 1131 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Dass die Pressestelle dieses Verhalten aber schönredet und nicht mal indirekt versöhnliche Töne anschlägt, ist schon peinlich.

Wieso auch? Ich gehe davon aus, dass sich die ganze Sache ein wenig anders zugetragen hat, als von den betroffenen geschildert. Da wurde ja gegenüber der Zeitung gleich die große verbale Keule ausgepackt.

Ist dir noch nie aufgefallen, dass Zugpersonale immer als agressiv und unfreundlich dargestellt werden, sobald es zu Reibereien kommt?

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Weg mit dem 4744!

In meiner Welt gibt es jedenfalls selten Stress ;)

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 08.01.2023, 17:26 (vor 1131 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von J-C, Sonntag, 08.01.2023, 17:27

Ich habe noch keinen unfreundlichen Zugbegleiter begegnet, da bin ich auch im Zweifel auf Seiten des Personals, welches definitiv genug zu tun hat mit so Leuten, die glauben, über dem Recht zu stehen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Genau so'n Unsinn - nur andersrum ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 18:38 (vor 1131 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Der Blaschke, Sonntag, 08.01.2023, 18:41

Hey.

da bin ich auch im Zweifel auf Seiten des Personals, welches definitiv genug zu tun hat mit so Leuten, die glauben, über dem Recht zu stehen.

Genau derselbe pauschale Blödsinn wie bei beim Generalvorwurf gegen die Schaffner.

Ich könnte von etlichen Fällen berichten, wo das Verhalten des Zugpersonals in der Tat recht peinlich war. Und unangemessen. Und unfreundlich. Und Konfliktlösungsstrategien fehlen oft; Schulung würde ja auch Geld kosten. Und teuer ist scheiße. Der allgemeine Personalmangel macht sich dazu auch bemerkbar.

An mancher der TROTZ ALLEM SELTENEN Eskalationen hat nicht nur der Fahrgast schuld.

Manchmal regelt sich's ganz einfach: Heute im RE. Jugendliche mit Schuhen auf den Sitzen. Ich laufe aus ihrer Sicht von hinten durch den Wagen. Sehe es also, bevor sie mich sehen. Kopfhörer auf, Mukke läuft bei ihnen. Ich bleibe einfach neben ihnen stehen. Das fällt ihnen dann auf. Schauen zu mir. Schauen mich fragend an. Realisieren, dass ich ausweislich meines Namensschildes zur Eisenbahn gehöre. Kurzes Nachdenken. Warum steht der hier jetzt rum? Ach so. Und schon sind die Schuhe unten. Da muss ich nicht groß rumbrüllen, in arrogantem Ton auf die Hausordnung verweisen oder gar mit Reinigungskosten drohen, wo dann ohnehin nie wer aufgeschrieben wird. Oder den ewig dummen selben Spruch: 'kannste bei dir zu Hause machen' loslassen - der langweilt ...

Ein Fingerzeig reicht auch regelmäßig. Und Daumen hoch, wenn es klappt.

Deeskalierend heißt ja nicht, dass ich nicht mein Ziel erreichen werde. Im Gegenteil: oft ist es einfacher, auf sanften aber trotzdem bestimmten Wegen zum Ziel zu kommen.

Und da können auch manche Schaffner noch etliches verbessern an sich ...


Schöne Grüße von jörg

Deine Welt ist auch nicht mehr Deutschland ;)

Reservierungszettel, KDU, Montag, 09.01.2023, 01:53 (vor 1131 Tagen) @ J-C

Ich habe noch keinen unfreundlichen Zugbegleiter begegnet, da bin ich auch im Zweifel auf Seiten des Personals, welches definitiv genug zu tun hat mit so Leuten, die glauben, über dem Recht zu stehen.

Statistisch gesehen sind Bahner von Ausländischen Bahnen meinem Hobby aufgeschlossner gegenüber als in Deutschland das ist ein Fakt aus 20 Jahren unterwegs sein.

Als Beispiel:

In der Schweiz hat mir bis auf einen Reiniger (der war nicht zuständig) noch keiner etwas verweigert, mache waren zuerst etwas zögerlich doch als sie verstanden haben worum es mir geht haben sie mir alles gegeben.

In Österreich war bisher nur ein Zugbegleiterin etwas von mir genervt und hat mich angemault.

In Deutschland gibts einige die mich nicht leiden können, wobei mich einige mittlerweile auch ignorieren - mache ich auch mit denen, klappt super :)

Einer war sogar mal der Meinung es sei verboten der sagte immer ich soll verschwinden - er möchte mich nicht mehr auf seien Zügen sehen.

Und eine andere kam immer mit dem Argument das unterliegt dem Datenschutz ich dürfte das alles gar nicht haben, als ich dann fragte warum man die dann öffentlich Steckt wusste sie keine Antwort mehr. Trotzdem blieb sie dabei - gibts nicht und rausnehmen ist auch nicht, Thema beendet.

Wie du siehst schon bei einer solchen Belanglosigkeit - wie Reservierungszetteln schneiden die Deutschen (speziell die Osthälfte) leider schlechter ab.

Der Schaffner ist Vertreter der Obrigkeit.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 18:14 (vor 1131 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Der Blaschke, Sonntag, 08.01.2023, 18:15

Huhu.

Wieso auch? Ich gehe davon aus, dass sich die ganze Sache ein wenig anders zugetragen hat, als von den betroffenen geschildert.

Davon ist auszugehen.

Ist dir noch nie aufgefallen, dass Zugpersonale immer als agressiv und unfreundlich dargestellt werden, sobald es zu Reibereien kommt?

Viele Fahrgäste kaufen einen Fahrschein vor allem aus Angst vor dem Schaffner. Dass sie das Ticket ja vor allem für die Nutzung einer Dienstleistung, nämlich dem Transport von A nach B, erwerben, ist ihnen gar nicht bewußt.

Wie oft hörte ich schon: 'Jetzt ist gar kein Schaffner gekommen - da habe ich das Ticket ja ganz umsonst gekauft.' Und das empfinden die auch so.

Insofern ist der Schaffner nicht unbedingt der liebe nette gemütliche Onkel, der mich beim Bahnfahren an die Hand nimmt - nein, er ist auch ein gefürchteter Vertreter der Obrigkeit!

Auch deswegen bin ich lieber Fahrgastbefrager - zu mir haben die Leute mehr Vertrauen. ;-)


Schöne Grüße von jörg

... und Züge rasen immer

Sportdiesel612, Sonntag, 08.01.2023, 18:41 (vor 1131 Tagen) @ JeDi


Ist dir noch nie aufgefallen, dass Zugpersonale immer als agressiv und unfreundlich dargestellt werden, sobald es zu Reibereien kommt?

... wenn es einen Unfall an einem Bahnübergang gibt. Sonst bummeln sie, können wegen den maroden Schienen nicht schneller fahren, Oberleitung kaputt, Brücke kaputt ... aber ein Auto beim Mantaslalom erwischt: gerast

außer Güterzüge: die rattern ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 18:53 (vor 1131 Tagen) @ Sportdiesel612

- kein Text -

Beim Kaffeetrinken ohne Maske: Schaffner wirft Paar aus ICE

R 450, Sonntag, 08.01.2023, 19:58 (vor 1131 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von R 450, Sonntag, 08.01.2023, 19:59

Diese auf DSO geschilderte strikte Auslegung der Vorschrift wirst Du vermutlich gutheißen und selbst so durchsetzen: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?003,9737507,10312702#msg-10312702

Zitat: "Das einzige mal, wo eine Schaffnerin meinte, sie muss die Pflicht ganz streng durchsetzen, hatte ich im Fruhjahr 2022, da musste ich Maske runter essen, Maske rauf kauen, Maske runter essen, Maske rauf kauen. Und rein vorsorglich hat sie noch dazugesagt, beim trinken gilt das gleiche. Das war auf der Strecke Bayerisch Eisenstein - Plattling."

--
Für eine europaweit einheitliche Symmetrieminute http://de.wikipedia.org/wiki/Symmetrieminute und http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Lampart
Explanation in English: https://en.wikipedia.org/wiki/Symmetry_minute

Alles supi.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 14:04 (vor 1132 Tagen) @ Barzahlung

Hey.

Das Foto zum Bericht ist nicht mal völlig falsch. Nur etwas. Berlin Hbf stimmt und ICE auch. Nur die Baureihe ist falsch.

In Pasewalk halten innerhalb von 30 Minuten gleich 2 Fernzüge: sogar nach Köln und München. DB Fern ist auch in der Fläche vertreten.

Beim Bremsen und Aussteigen wurde kein Kaffee verschüttet.

Die Pressestelle hatte Arbeit und der Journalist auch.

Und dass 2 besondere Vertreter ihrer Spezies - Bahner und Kunde - aufeinander treffen, ist tatsächlich eine Meldung wert.

Alles SUPER.

Deswegen muss Corona auch bleiben und die Masken und Lockdowns und Ausgangssperren. Aber mit den neuen Varianten bin ich da sehr optimistisch.


Schöne Grüße von jörg

Alles supi. -> aber noch ausbaufähig!

Barzahlung, Sonntag, 08.01.2023, 19:50 (vor 1131 Tagen) @ Der Blaschke

Deswegen muss Corona auch bleiben und die Masken und Lockdowns und Ausgangssperren.

Masken, Lockdowns und Ausgangssperren, das muss alles bleiben, ja. Das reicht aber nicht!
Wir haben zur Zeit eine Corona-Todesrate, so als würde alleine in Deutschland jeden Tag ein Flugzeug abstürzen. Hier sollte man nach drei Jahren Pandemie jetzt langsam mal den Anker werfen.

Gemäß der Modellierung der TU Berlin gäbe es ohne Maskenpflicht im ÖV eine bis zu 10% höhere Hospitalisierungsrate. Da aber auch Masken keinen hundertprozentigen Schutz bieten, erst recht, wenn sie falsch getragen oder für den Verzehr von Speisen und Getränken abgelegt werden, stellt Euch mal umgekehrt vor, wir stellen den ÖV bundesweit ein. Wie die Fallzahlen dann in den Keller gehen würden!

Das würde uns in anderen Lebensbereichen ganz neue Öffungsperspektiven geben...

Und vom eingesparten Geld aus Regionalisierungsmitteln, dem Ausbau der Schienenwege, ÖPNV-Rettungsschirmen und den Finanzhilfen an die DB Fernverkehr AG könnte man nicht nur einen neuen Tankrabatt finanzieren. ;-)

Eines vergisst du ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 21:01 (vor 1131 Tagen) @ Barzahlung

Hallo.

Da aber auch Masken keinen hundertprozentigen Schutz bieten, erst recht, wenn sie falsch getragen oder für den Verzehr von Speisen und Getränken abgelegt werden, stellt Euch mal umgekehrt vor, wir stellen den ÖV bundesweit ein. Wie die Fallzahlen dann in den Keller gehen würden!

Das würde uns in anderen Lebensbereichen ganz neue Öffungsperspektiven geben...

Und vom eingesparten Geld aus Regionalisierungsmitteln, dem Ausbau der Schienenwege, ÖPNV-Rettungsschirmen und den Finanzhilfen an die DB Fernverkehr AG könnte man nicht nur einen neuen Tankrabatt finanzieren. ;-)


Ja, meine Teilarbeitslosigkeit auch! ;-)

Problem: ich hab dann Zeit. Um mich z.B. am Forum intensiv zu beteiligen. Das geht aber nicht gut aus. Nicht für euch. Nicht für das Forum.

Erlebnisberichte hab ich noch genug im Kopf. Der Gockel meinte heute, 2022 sei ich 80.000 Kilometer Eisenbahn gefahren. Ui. Ich hätte viel weniger geschätzt.


Schöne Grüße von jörg

Alles supi. -> aber noch ausbaufähig!

Reservierungszettel, KDU, Montag, 09.01.2023, 01:14 (vor 1131 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von Reservierungszettel, Montag, 09.01.2023, 01:16

Deswegen muss Corona auch bleiben und die Masken und Lockdowns und Ausgangssperren.


Masken, Lockdowns und Ausgangssperren, das muss alles bleiben, ja. Das reicht aber nicht!
Wir haben zur Zeit eine Corona-Todesrate, so als würde alleine in Deutschland jeden Tag ein Flugzeug abstürzen. Hier sollte man nach drei Jahren Pandemie jetzt langsam mal den Anker werfen.

China hat das gemacht - was dabei rauskommt kannst du jetzt lesen.

Zu den Todeszahlen - ja das ist natürlich nicht erfreulich, nur wenn du gegen Corona Maßnamen ergreifen möchtest dann auch gegen alle anderen verhinderbaren Krankheiten und Viren. Soviel Konsequenz muss sein.


Gemäß der Modellierung der TU Berlin gäbe es ohne Maskenpflicht im ÖV eine bis zu 10% höhere Hospitalisierungsrate. Da aber auch Masken keinen hundertprozentigen Schutz bieten, erst recht, wenn sie falsch getragen oder für den Verzehr von Speisen und Getränken abgelegt werden, stellt Euch mal umgekehrt vor, wir stellen den ÖV bundesweit ein. Wie die Fallzahlen dann in den Keller gehen würden!

Nicht nur die ;) Denn du vergisst das viele in der Versorgung nicht direkt neben Ihrer Arbeitsstätte wohnen und auf Verkehrsmittel angewiesen sind. Oder bringst du die mit deinem PKW alle persönlich von und zur Arbeit? Dann habe ich natürlich nichts gesagt.


Das würde uns in anderen Lebensbereichen ganz neue Öffungsperspektiven geben...

Und vom eingesparten Geld aus Regionalisierungsmitteln, dem Ausbau der Schienenwege, ÖPNV-Rettungsschirmen und den Finanzhilfen an die DB Fernverkehr AG könnte man nicht nur einen neuen Tankrabatt finanzieren. ;-)

Klar, nur ist dein Plan nicht zu Ende gedacht. Denn wenn du sagst alle sollen mit dem Auto fahren gäbe es zwar weniger Kontakte - logisch und klar.

Nur dann müsstest du auch Supermärkte schließen, öffentliche Veranstaltungen verbieten und alles andere wo Menschen sich "näher" kommen untersagen.

Jeder müsste seinen eigenen weg gehen, dann kommt natürlich wieder die Frage auf wer kontrolliert das alles. Was ist mit denen die im Hinterhof eine Illegale Party machen. Wie wird die Versorgung sichergestellt ohne das jemand benachteiligt wird? Fragen über Fragen...

Bekam der Schaffner des Folgezuges wenigstens Ärger?

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 08.01.2023, 18:52 (vor 1131 Tagen) @ Barzahlung

Huhu.

Eine halbe Stunde nach dem Rausschmiss hielt der nächste ICE in Pasewalk. Sie schilderten dem Personal die Situation: „Der Schaffner war nett und ließ uns auch ohne passendes Ticket mitfahren.“

https://www.tagesspiegel.de/berlin/beim-kaffee-trinken-ohne-maske-schaffner-wirft-berli...


Ich hoffe doch, dass der Schaffner mindestens eine Abmahnung bekommen hat. Was für'n Kollegenarsch. Er hätte sich beim Kollegen des 758 erkundigen können, was da los war. Und 14 Minuten später in Prenzlau hätten die den Zug ebenfalls verlassen müssen. Zusätzlich mit einem 60er im Gepäck für die Fahrt ohne gültiges Ticket zwischen Pasewalk und Prenzlau.

Bzw wenn die in Prenzlau am Bstg fragen und sagen 'Wir sind aus dem 758 rausgeflogen", dann müßte die Antwort lauten: "Sicher zu Recht. Ohne neues Ticket kommen Sie hier schon mal auf keinen Fall mit."

Darüber schweigt sich die DB aber aus.

Schöne Grüße von jörg

Meckpomm stellt Ende der MNS-Pflicht für Februar in Aussicht

Barzahlung, Montag, 09.01.2023, 18:28 (vor 1130 Tagen) @ Administrator

Drese: Ende der Maskenpflicht Ende Januar/Anfang Februar

Schwerin (dpa/mv) - Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) stellt ein Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Mecklenburg-Vorpommern für Ende Januar/Anfang Februar in Aussicht. Derzeit liefen Gespräche mit anderen Bundesländern, um ein möglichst koordiniertes Vorgehen zu erreichen, sagte ein Sprecher der Ministerin am Montag. In einem zweiten Schritt soll demnach etwas später auch die Isolationspflicht für Corona-Infizierte fallen.

Im Kabinett sollen die geplanten Schritte an diesem oder am nächsten Dienstag besprochen werden, dies sei abhängig von den laufenden Gesprächen. Erste Bundesländer haben Masken- und Isolationspflicht bereits gestrichen.

Dreses Sprecher begründete die nun auch in MV geplanten Schritte damit, dass die Omikron-Winterwelle im Abflauen begriffen sei. Die Infektions- und auch die Hospitalisierungszahlen sinken nach seinen Worten. In Arztpraxen und Krankenhäusern soll die Maskenpflicht zum Schutz vulnerabler Gruppen jedoch bestehen bleiben.

https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Drese-Ende-der-Maskenpflicht-Ende...

Es wären dann also Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die im Trio zum 2. Februar die Maskenpflicht aufheben.

Sachsen: Masken ab 16.1.2023 "dringende Empfehlung"

Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 10.01.2023, 14:53 (vor 1129 Tagen) @ Administrator

Moin,

ab dem 16. Januar 2023 ist das Masketragen im sächsischen ÖPNV eine "dringende Empfehlung". Die bislang geltende Pflicht entfällt mit diesem Tag.
Die diesbezügliche Pressemeldung des Medienservice Sachsen gibt es hier.

Viele Grüße
Sören

--
[image]

Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Maskenpflicht in Baden-Württemberg fällt am 31.1.

Barzahlung, Mittwoch, 11.01.2023, 13:07 (vor 1129 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Barzahlung, Mittwoch, 11.01.2023, 13:08

Baden-Württemberg schafft Maskenpflicht im Nahverkehr ab

Es ist im öffentlichen Alltag für viele Menschen die letzte große Einschränkung aus Pandemiezeiten: Die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. In drei Wochen soll damit in Baden-Württemberg Schluss sein.

Von dpa

Baden-Württemberg will wie andere Länder auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr abschaffen. Nach Plänen von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) soll die Pflicht vom 31. Januar an aufgehoben werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch auf Nachfrage erfuhr.

Damit entfällt eine der letzten großen Einschränkungen aus Zeiten der Corona-Pandemie. Der Vorschlag soll noch regierungsintern abgestimmt werden, gilt aber als unumstritten. Die derzeitige Corona-Verordnung ist noch bis zum 30. Januar gültig.

«Das ist ein konsequenter Schritt unseres stufenweisen Vorgehens in der Pandemiebewältigung», sagte Lucha der dpa. «Nachdem wir Ende des vergangenen Jahres bereits die Isolationspflicht für Infizierte abgeschafft haben, gehen wir nun den nächsten Schritt.» Nach Einschätzung des Landesgesundheitsamts lasse die Infektionslage eine Aufhebung der Maskenpflicht im ÖPNV aller Voraussicht nach Ende Januar zu. «Selbstverständlich spricht nichts gegen ein freiwilliges Tragen der Maske. Besonders vulnerable Menschen können sich so vor der Ansteckung mit Viren schützen.» Eine allgemeineine Verpflichtung zum Maske-Tragen im Nahverkehr sehe man dann aber nach derzeitiger Einschätzung der Infektionslage nicht mehr.

Über die Maskenpflicht im Nahverkehr können die Bundesländer selbst bestimmen. Immer mehr Länder kippen diese nun. Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben sie bereits abgeschafft. Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen wollen sie bis spätestens Anfang des kommenden Monats aufheben. Damit wird nun auch in nicht von der Union geführten Bundesländern die Pflicht zum Tragen einer Maske in Bus und Bahn aufgehoben.

Für die Maskenpflicht im Fernverkehr ist der Bund zuständig. Nach geltendem Infektionsschutzgesetz sind hier noch bis 7. April FFP2-Masken vorgeschrieben. Die Bundesregierung könnte dies aber per einfacher Verordnung ändern. Unter anderem die FDP drängt auf ein vorzeitiges Ende der Pflicht im Fernverkehr. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält ein vorzeitiges Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr und in Gesundheitseinrichtungen für möglich.

https://www.stimme.de/ueberregional/baden-wuerttemberg/nachrichten/baden-wuerttemberg-s...

Der dpa-Bericht ist übrigens fehlerhaft. Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg läuft noch bis 31.1. Demnach ab dem 1.2. keine Maskenpflicht mehr.

HNV begrüßt Abschaffung der Maskenpflicht

Barzahlung, Mittwoch, 11.01.2023, 15:21 (vor 1128 Tagen) @ Barzahlung

Tarifverbund HNV begrüßt Abschaffung der Maskenpflicht im ÖPNV

(...)

"Das ist richtig und eine gute Nachricht", kommentiert Gerhard Gross die Ankündigung. Der Geschäftsführer des Tarifverbunds Heilbronner-Hohenloher-Haller Nahverkehr (HNV) sieht einen Schritt zur Gleichbehandlung. "Es ist schwierig, wenn Leute im Flugzeug keine Maske tragen sollen, dafür aber im Nahverkehr, wo die Wege in der Regel kurz sind." 

Stadtbahnbetreiber Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) will das Ende der Maskenpflicht nicht kommentieren. "Wir haben das zur Kenntnis genommen", sagte ein Sprecher. Für das Kontrollpersonal ist es ohne Frage eine Erleichterung. Die Fahrkartenprüfer sollten darauf achten, dass Masken getragen werden. Oft hatten sie aber keine Sanktionsmöglichkeiten, da Verstöße als Ordnungswidrigkeiten nur von Polizei oder Ordnungsdienst geahndet werden können.


Für Kontrollpersonal eine große Erleichterung

Etwas anders war das im Tarifgebiet des Karlsruher KVV. Dort wurden die Beförderungsrichtlinien entsprechen geändert. Maskenverweigerer konnten von Kontrolleuren theoretisch des Zuges verweisen werden. "Der allergrößte Teil der Fahrgäste hat sich vorbildlich an die Maskenpflicht gehalten", resümiert die AVG.

(...)

https://www.stimme.de/ueberregional/baden-wuerttemberg/nachrichten/baden-wuerttemberg-s...

DB AG für schnelles Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr

Barzahlung, Mittwoch, 11.01.2023, 18:00 (vor 1128 Tagen) @ Administrator

Deutsche Bahn spricht sich für schnelles Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr aus

Wird die Maskenpflicht im Fernverkehr bald gekippt? Die Deutsche Bahn plädiert dafür, die Verpflichtung schon „in den kommenden Wochen“ abzuschaffen. Gesundheitsminister Lauterbach bremst allerdings Erwartungen auf ein baldiges Ende.

Die Deutsche Bahn spricht sich für ein baldiges Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr „schon in den kommenden Wochen“ aus. „Wie im Luftverkehr sollten wir auch im Fernverkehr auf Freiwilligkeit setzen“, teilte der Konzern am Mittwoch auf Anfrage mit. „Ein Flickenteppich mit unterschiedlichsten Regelungen ist Fahrgästen und Mitarbeitenden immer schwerer zu vermitteln.“ Ähnlich hatte sich am Mittwoch auch der Fahrgastverband Pro Bahn geäußert.

Immer mehr Bundesländer kippen die Maskenpflicht im Nahverkehr. Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein haben sie bereits abgeschafft. Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Baden-Württemberg planen eine Aufhebung bis spätestens Anfang des kommenden Monats. Vor diesem Hintergrund pocht die FDP in der Bundesregierung auch auf ein Ende der Tragepflicht in Fernzügen und Fernbussen – dafür ist der Bund zuständig. Nach geltendem Infektionsschutzgesetz sind hier noch bis zum 7. April FFP2-Masken vorgeschrieben. Die Bundesregierung könnte dies per einfacher Verordnung ändern.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält einen solchen Schritt für möglich. Ganz so schnell, wie das etwa die Bahn fordert, soll es seiner Ansicht nach aber nicht gehen. „Es kann schon sein, dass wir die Maskenpflicht früher abschaffen“, sagte Lauterbach dem „Stern“. „Aber ich will mich da nicht auf ein Datum festlegen.“ Wichtig sei, die Lage sehr genau zu beobachten und dann zu bewerten. Derzeit sei es „noch zu früh“. „Wir haben noch volle Kliniken und Ausfall beim Personal.“

Der Regierungspartner FDP erneuerte am Mittwoch seine Forderungen, die Maskenpflicht umgehend zu beenden. Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus sagte: „Wir sollten uns schnellstmöglich verständigen, die Maskenpflicht in eine Empfehlung umzuwandeln. So wie es im Flugverkehr schon lange der Fall ist.“ Dass von Bayern bis Schleswig-Holstein auf ein und derselben Strecke im ICE eine Maskenpflicht gelte und im Regionalverkehr nicht, sei nicht mehr vermittelbar.

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai schrieb bei Twitter, die Maskenpflicht im Fernverkehr sollte „spätestens Anfang Februar“ enden. „Alle Corona-Maßnahmen sollten entfallen. Freiwillig kann jeder weiter Maske tragen.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article243156447/Deutsche-Bahn-spricht-sich-fue...

Späte Erkenntnis - und wenig überzeugend

Hustensaft, Mittwoch, 11.01.2023, 18:24 (vor 1128 Tagen) @ Barzahlung

Die Deutsche Bahn, also der Verein, auf dessen Website man nur Menschen mit Maske sieht, der sich bis heute nicht zu schade ist, für FFP2-Masken zu werben ("bitte tragen Sie eine FFP2-Maske"), obgleich OP-Maske reicht, der zwar spät auf den Zug aufsprang, sich aber seitdem immer pro Maske engagiert hat ... ausgerechnet der wirbt jetzt für die Abschaffung der Maskenpflicht; verlogener geht es kaum. Wie verlogen, wird übrigens daran deutlich, dass man vage bleibt und von den nächsten Wochen spricht, wo schon heute niemandem mehr vermittelbar ist, dass die Fahrt von München nach Nürnberg im Nahverkehr ohne Maske geht, im Fernverkehr aber die FFP2 Vorschrift ist, bei der der Kunde lernen muss, dass der Zug zwar tariflich RE ist, maskenmäßig aber als IC gilt ...

Der Druck auf die Bahn wächst, nachdem immer mehr Länder die Maske abschaffen - und es zweifelsfrei auch seitens der Lufthansa Druck gibt, weil deren Passagiere nicht bereit sind, sich in Züge umbuchen zu lassen, wo sie ohne Maske fliegen können.

Aber die Bahn tut hier mal wieder, was sie am besten kann: Sie ist verspätet.

Korrekturen

Seehund77, Donnerstag, 12.01.2023, 07:47 (vor 1128 Tagen) @ Hustensaft

Die Deutsche Bahn, also der Verein, auf dessen Website man nur Menschen mit Maske sieht, der sich bis heute nicht zu schade ist, für FFP2-Masken zu werben ("bitte tragen Sie eine FFP2-Maske"), obgleich OP-Maske reicht, der zwar spät auf den Zug aufsprang, sich aber seitdem immer pro Maske engagiert hat ... ausgerechnet der wirbt jetzt für die Abschaffung der Maskenpflicht; verlogener geht es kaum. Wie verlogen, wird übrigens daran deutlich, dass man vage bleibt und von den nächsten Wochen spricht, wo schon heute niemandem mehr vermittelbar ist, dass die Fahrt von München nach Nürnberg im Nahverkehr ohne Maske geht, im Fernverkehr aber die FFP2 Vorschrift ist, bei der der Kunde lernen muss, dass der Zug zwar tariflich RE ist, maskenmäßig aber als IC gilt ...

Der Druck auf die Bahn wächst, nachdem immer mehr Länder die Maske abschaffen - und es zweifelsfrei auch seitens der Lufthansa Druck gibt, weil deren Passagiere nicht bereit sind, sich in Züge umbuchen zu lassen, wo sie ohne Maske fliegen können.

Aber die Bahn tut hier mal wieder, was sie am besten kann: Sie ist verspätet.

-Nicht die Bahn hat die Maskenpflicht eingeführt, sie hält sich an gesetzliche Vorgaben.
-Das ist keine Werbung für Masken, sondern die Bitte, sich an die gesetzliche Vortgabe zu halten. Die haben halt auch wenig Lust auf Diskussionen mit Maskenverweigerern
-OP Maske reicht eben nicht im FV, wird aber toleriert
-Da die das Gesetz nicht eingeführt haben, können sie es auch nicht abschaffen. Daher nur drum bitten mit dem Unwissen, wann das passiert.
PS: Mein Zug ist fast immer pünktlich. Goldene Regel: So wenig Umstiege wie möglich wenn man pünktlich ankommen will oder viele wenn man billig fahren will

Das hat aber auch seine Gründe

Christian_S, Freitag, 13.01.2023, 21:27 (vor 1126 Tagen) @ Seehund77

-Nicht die Bahn hat die Maskenpflicht eingeführt, sie hält sich an gesetzliche Vorgaben.

Soweit korrekt

-Das ist keine Werbung für Masken, sondern die Bitte, sich an die gesetzliche Vortgabe zu halten. Die haben halt auch wenig Lust auf Diskussionen mit Maskenverweigerern

Als ob man den Diskussionen damit aus dem Weg gehen würde^^
Nein, es ist schon auffällig, dass seit der Einführung der FFP2-Pflicht im Fernverkehr die Werbung gezielt darauf umgestellt wurde, glückliche Fahrgäste mit FFP2-Masken zu zeigen. Das ist nicht zufällig passiert. Zur Einhaltung der Maskenpflicht im Zug sollten normalerweise Durchsagen, Aufkleber im Zug etc ausreichend sein. Das aber auch in der Werbung zu übernehmen dürfte seinen Grund eher in einem psychologischen Aspekt haben: dem Wissen, dass die Deutschen relativ gesetzeshörig sind. Mehr als das in Italien, Bulgarien oder Frankreich der Fall ist. Die deutsche Geschichte hat ja nun einige Male gezeigt, dass das deutsche Volk eher dazu neigt, gesetzliche Vorgaben ihrer Regierung rückhaltlos umzusetzen als andere Völker dies tun.

-OP Maske reicht eben nicht im FV, wird aber toleriert

Längst nicht immer, es gibt nicht wenige ZuB, die auf die FFP2-Maske bestehen.

-Da die das Gesetz nicht eingeführt haben, können sie es auch nicht abschaffen. Daher nur drum bitten mit dem Unwissen, wann das passiert.

Aber hinterfragen. Das wurde übrigens auch getan. Es gab ja einige Male Wortmeldungen aus dem Konzernumfeld, die die Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit der Pflicht in Frage stellten (vor allem seit in Läden und Flugzeugen keine Maskenpflicht mehr bestand). Letztlich konnten sich diese Stimmen aber nicht durchsetzen, da der Druck auch innerpolitisch noch zu gering war.

PS: Mein Zug ist fast immer pünktlich. Goldene Regel: So wenig Umstiege wie möglich wenn man pünktlich ankommen will oder viele wenn man billig fahren will

Klappt aber auch nicht immer.

Späte Erkenntnis - und wenig überzeugend

bahnfahrerofr., Donnerstag, 12.01.2023, 12:47 (vor 1128 Tagen) @ Hustensaft

Die Deutsche Bahn, also der Verein, auf dessen Website man nur Menschen mit Maske sieht, der sich bis heute nicht zu schade ist, für FFP2-Masken zu werben ("bitte tragen Sie eine FFP2-Maske"), obgleich OP-Maske reicht, der zwar spät auf den Zug aufsprang, sich aber seitdem immer pro Maske engagiert hat ... ausgerechnet der wirbt jetzt für die Abschaffung der Maskenpflicht; verlogener geht es kaum.

Das war auch mein Gedanke. Ich möchte da jetzt gar nicht auf die eigentliche Fragestellung (pro/contra Maske) hinaus, sondern rein auf die Kommunikation, welche der DB-Konzern zu dem Thema betrieben hat. Und ja, wie du erwähnst sprang man eher spät auf den Zug auf (2020 war zumindest im Sommer der Umgang damit im FV eher entspannt, ich fuhr damals oft alleine im Abteil ohne Maske, wurde nie angesprochen, heute nervt das Personal deshalb ständig herum), dafür sieht man seit geraumer Zeit nahezu keine unmaskierten Menschen mehr auf der DB-Seite. Teils gab es sogar Bilder von Menschen in Freien nur mit Maske. Ich finde das schon etwas fanatisch-absurd-gehirnwäschemäßig. Mein persönlicher Favorit ist das Werbefoto für den im BahnShop erhältlichen "ICE-Trainingsanzug: Link

Auch der aktuell offenbar vorgegebene Ansagetext (FFP 2 über Mund und Nase während der gesamten Fahrtdauer) erscheint absurd, wenn man in der gleichen Ansage dann das Gastro-Angebot bewirbt.

Späte Erkenntnis - und wenig überzeugend

Barzahlung, Samstag, 14.01.2023, 15:42 (vor 1125 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Das war auch mein Gedanke. Ich möchte da jetzt gar nicht auf die eigentliche Fragestellung (pro/contra Maske) hinaus, sondern rein auf die Kommunikation, welche der DB-Konzern zu dem Thema betrieben hat. Und ja, wie du erwähnst sprang man eher spät auf den Zug auf (2020 war zumindest im Sommer der Umgang damit im FV eher entspannt, ich fuhr damals oft alleine im Abteil ohne Maske, wurde nie angesprochen, heute nervt das Personal deshalb ständig herum), dafür sieht man seit geraumer Zeit nahezu keine unmaskierten Menschen mehr auf der DB-Seite.

Da schließ ich mich Euch beiden an.

Es ist der Plüschetage jetzt scheinbar auch mal aufgefallen, dass die Maskenpflicht sonst eigentlich in keinem anderen Lebensbereich mehr gilt und in der Gesellschaft nicht mehr auf breite Akzeptanz stößt, sondern im Gegenteil eher einen Wettbewerbsnachteil der Schiene darstellt. Wohlgemerkt acht Monate nach dem Entfall der ÖV-Maskenpflicht in all unseren Nachbarländern und vier Monate nach dem Entfall der Maskenpflicht im Flugzeug.
Im ZuB-Handbuch gibt es auch eine Übersicht, in welchen Nachbarländern die Pflicht aufgehoben ist. Da ist immer nur ein Teil jener Länder aufgezählt, weil man offensichtlich seit zehn Monaten nur noch in einer Blase lebt.

Die DB hat mit ihrem Verhalten tiefe Gräben hinterlassen. Dass man einen Zugbegleiter für sein tolles Handeln lobt, weil er zwei Damen aus dem Zug geworfen hat, weil sie im ICE-Abteil zur Umgehung der Maskenpflicht einen Kaffee bestellt haben. Wenn man das macht, dann sollte man aber auch so konsequent sein und die Bewirtschaftung an Bord einstellen.

Auch die Anweisung, dass man bei Hinweisen durch den Fahrgast, dass sich irgendwelche Leute nicht an die Maskenpflicht halten, jedes mal auf ein neues eine Durchsage machen soll... Es gab Zugchefs, die haben alle 5min. eine Masken-Durchsage rausgeschrien.

Werbephotos mit FFP2-Maske im Bordrestaurant, FFP2-Maske am Bahnsteig, Kinder auf Zugreise mit FFP2-Maske, obwohl FFP2 für Kinder unter 12 kontraindiziert ist.
Keine Kritik an den gesetzlichen Regelungen, stattdessen einen stolzerfüllten Servicetweet als im Oktober die Maskenpflicht verschärft wurde, was viele Fahrgäste und auch Zugbegleiter auf die Palme gebracht hat.

Die Verkehrsunternehmen haben bei der Durchsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen einen relativ großen Spielraum. Die DB hat diesen Spielraum nicht sinnvoll genutzt. Im Gegenteil: In ihren Dienstanweisungen hat sie ihre Mitarbeiter dazu angewiesen, die Maskenpflicht auch im Bordrestaurant durchzusetzen. Dabei muss sich dort (Stichwort Schutz der vulnerablen Gruppen) ja eben keiner, der das nicht möchte, aufhalten. Da schreibt man dann halt einfach nix ins Handbuch. Es interessiert auch von den Ordnungsbehörden niemanden, wenn ein Fahrgast im Bordrestaurant längere Zeit ohne Maske sitzt. Die BPol ist für die Durchsetzung der Maskenpflicht gar nicht zuständig.

Zugbegleiter müssen gemäß IfSG nur dann Maske tragen, wenn sie tätigkeitsbedingt Kontakt zu Fahrgästen haben. Zugbegleiter und Lokführer müssen im Führerstand oder Dienstabteil keine Maske tragen. Mit derselben Logik hätte man auch bei Familien oder geschlossenen Gruppen im Abteil beide Augen zudrücken können, wenn sie ihre Masken dort nur am Kinn oder gar nicht tragen. In so einer Situation wollen die Fahrgäste keine Maske tragen und es stört auch niemand anderes im Zug, wenn sie es dort nicht tun. Stattdessen hat man die Sheriffs unter den Zugbegleitern dort richtig austoben lassen und wenn am Zugbegleiterverhalten Kritik aufkam, sich immer hinter gesetzlichen Vorgaben versteckt. Sieht man das als Werbung für ein tolles Reiseerlebnis?

Es gibt natürlich eine bestimmte Gruppe von Leuten, die genau das richtig abfeiert und für die die DB, so kommt es mir jedenfalls vor, sich jederzeit bestmöglich bemüht hat, das perfekte Lieblingsspielzeug zu sein: die neurotisch-autistische, masochistisch veranlagte Rotpunkte-Bubble. Thomas Kirchner Masken-Smiley, 5x geimpft #lockdownjetzt #zerocovid #verkehrswende... Jeden Tag ein Selfie aus der Bahn auf Insta posten. Ja klar, Corona rottet man am besten damit aus, dass man öffentliche Verkehrsmittel nutzt und auch noch deren Ausbau forciert. ;-)

Wie sagte Jens Spahn: "Wir werden einander viel verzeihen müssen". Die DB hat leider sehr stark und mehr als erforderlich zum Unfrieden beigetragen. Das muss man so deutlich auch mal aussprechen.

Späte Erkenntnis - und wenig überzeugend

bahnfahrerofr., Sonntag, 29.01.2023, 22:58 (vor 1110 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von bahnfahrerofr., Sonntag, 29.01.2023, 22:59

Werbephotos mit FFP2-Maske im Bordrestaurant, FFP2-Maske am Bahnsteig, Kinder auf Zugreise mit FFP2-Maske, obwohl FFP2 für Kinder unter 12 kontraindiziert ist.

Also, auf der Startseite sind freilich noch zahlreich FFP2-Fotos zu finden. Klickt man auf den dort erscheinenden Link zur "Corona-Seite", wird es aber interessant:

Tragen Sie im Zug eine FFP2 Maske oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Eine gesetzliche Pflicht zum Tragen einer Maske im Fernverkehr besteht bis einschließlich 1. Februar 2023.

Dabei hat man im FV doch so großen Wert darauf gelegt, dass es eine FFP sein muss? Ich erinnere mich an die Ansage einer sehr quirligen Zugchefin im Oktober, die Trägern einer falschen Maske die Bundespolizei ins Aussicht gestellt hat. Stand das damals auch schon so (noch?!) auf dieser Seite? Gut, da ist ja auch noch was von 3G-Regel im NV vermerkt (schwammig zumindest).

Erst wenn man auf den Dropdown "Muss ich im Zug oder im Bahnhof noch Maske tragen?" klickt, steht was von "ausschließlich FFP2".

So wird für die Bahn geworben

Barzahlung, Montag, 30.01.2023, 00:34 (vor 1110 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Werbephotos mit FFP2-Maske im Bordrestaurant, FFP2-Maske am Bahnsteig, Kinder auf Zugreise mit FFP2-Maske, obwohl FFP2 für Kinder unter 12 kontraindiziert ist.


Also, auf der Startseite sind freilich noch zahlreich FFP2-Fotos zu finden. Klickt man auf den dort erscheinenden Link zur "Corona-Seite", wird es aber interessant:

Tragen Sie im Zug eine FFP2 Maske oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Eine gesetzliche Pflicht zum Tragen einer Maske im Fernverkehr besteht bis einschließlich 1. Februar 2023.

Das ist mir vorhin auch aufgefallen.
Es werden auch bis heute OP-Masken getragen. Eine hundertprozentige FFP2-Quote bei den Fahrgästen hab ich im ICE noch nie gesehen.

Ich bin auch gespannt, wie lange im Regionalverkehr darauf hingewiesen wird, dass eine Maskenpflicht nach gesetzlicher Regelung besteht. Ab dem 3.2. ist die Maskenpflicht ja bundesweit überall aufgehoben.

Ich finde, es ist eigentlich ein guter Zeitpunkt, mal eine kleine Sammlung zu erstellen, wie unsere Nachbarbahnen (seit der Aufhebung der Maskenpflicht) Zugreisen beworben haben, um dann natürlich voller Erwartungen auf die DB blicken zu können, was die daraus macht. ;-)

Noch gilt die Pflicht im Fernverkehr ja.

Bei den SBB war im April der Slogan "Mit einem Lächeln zurück im ÖV".
[image]

https://web.archive.org/web/20220401062439/https://www.sbb.ch/de

Auch die SNCB hat sehr viel mit dem Ende der Maskenpflicht geworben.
[image]

https://www.belgiantrain.be/de/news/coronavirus
https://twitter.com/SNCB/status/1527642677092687872
https://twitter.com/SNCB/status/1529010035497500672

Die Lufthansa ab Oktober natürlich auch.
https://twitter.com/Lufthansa_DE/status/1575854820409638913

Die KVB erklären für alle verständlich, was am 1.2. anders ist.
[image]
https://www.kvb.koeln/service/corona.html

Und, ähm ja... Winfried Hermann (Verkehrsminister im LÄND) bzw. bwegt (Dachmarke für den SPNV im LÄND):
https://twitter.com/WinneHermann/status/1618866435777863680

Gerne weiteren Input!

So wird für die Bahn geworben

bahnfahrerofr., Montag, 30.01.2023, 01:11 (vor 1110 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von bahnfahrerofr., Montag, 30.01.2023, 01:11

Gerne weiteren Input!

Da werfe ich mal die DSB in den Ring:

https://www.dsb.dk/en/

COVID-19 - information: From 1. February, there will no longer be COVID-19 restrictions in public transportation. This means that the rules of mandatory mask/face shield, and coronapass in certain trains is rewoked from this date. 


Dazu gibt es dieses treffende Bildchen: Link

Niedersachsen will ebenso im Februar folgen

Barzahlung, Donnerstag, 12.01.2023, 12:41 (vor 1128 Tagen) @ Administrator

Maskenpflicht im ÖPNV entfällt voraussichtlich im Februar


Hannover (dpa/lni) - Die Maskenpflicht im Nahverkehr in Niedersachsen entfällt voraussichtlich im Februar. Das kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Donnerstag in Hannover an. Ein konkretes Datum nannte sie zunächst nicht. Die Pflicht hatten bereits mehrere Bundesländer aufgehoben, etwa Bayern oder Schleswig-Holstein.

Behrens betonte, man wolle mit den Nachbarländern Hamburg und Bremen einheitlich vorgehen. Die Ministerin appellierte, nach dem Ende der Pflicht noch freiwillig eine Maske in Bus und Bahn zu tragen. Derzeit gilt im Nahverkehr in Niedersachsen noch eine Pflicht zum Tragen einer OP-Maske.

https://www.n-tv.de/regionales/niedersachsen-und-bremen/Maskenpflicht-im-OPNV-entfaellt...

Da wird sich Bremen dann sicher anschließen.

Christian Drosten sieht sich falsch verstanden

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 08:45 (vor 1127 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Freitag, 13.01.2023, 08:47

Wie ich schon angedeutet habe, gibt es immer etwas jenseits der Schlagzeilen zu beachten.

So auch hier (Link vom NDR)

Dabei räumt er auch mit einigen Missverständnissen auf. Er erwarte zwar, dass wir derzeit an der Schwelle zur Endemie stünden. Mit Sicherheit sagen könne man das aber erst im Rückblick. "Ich will keine Ankündigungen machen oder irgendwas für beendet erklären, aber ich kann natürlich sagen, was ich erwarte", sagte er dazu im Podcast. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Was sicher ist, ist dass die Menschen global gesehen seltener und weniger schwer erkranken. Auch hier sehe man die sogenannte weiße Lunge, Anzeichen für besonders schwere Erkrankungen, auf den Intensivstationen wesentlich seltener, sagt der Virologe. Das liegt wohl vor allem daran, dass Omikron-Varianten für weniger schwere Verläufe sorgen.

Auch wird ausgeführt, dass sich das Virus nun weniger sprunghaft mutiert, dadurch wird es beherrschbar.

Dass man daraus ableitet, dass man ja gleich die Maskenpflicht abschaffen kann, will er so nicht sehen:

Bei allen optimistischen Aussichten: Maßnahmen wie Masken könnten noch immer helfen, ältere oder vorerkrankte Menschen auch aus Rücksicht an Orten wie dem öffentlichen Nahverkehr zu schützen. Und sollte sich die Situation wider Erwarten noch einmal verschärfen und es doch mehr und schwerere Fälle geben, könnte das auch wieder in sehr vielen Lebensbereichen notwendig werden.

Die aktuelle Situation in China lässt den Schluss zu, dass es aktuell noch nichts zu befürchten gibt. Die in China grassierenden Varianten sind ja solche, gegen die man im Westen immunisiert ist. Mehr Sorge bereitet die Tatsache, dass eine stärkere Ausbreitung schneller zu Mutationen führen kann, die sehr wohl gefährlich werden können.

kurz gesagt, das muss man mal abwarten. Und Tee trinken. Heute morgen einen Pfefferminztee gehabt. Mein Railjet steht irgendwo in Brno rum. Grad geschaut, 85 Minuten Verspätung. Gestern war der auf die Minute pünktlich... War wohl eine gute Wahl, stattdessen den REX1 zu nehmen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Keine Maskenpflicht im Fernverkehr ab 2. Februar

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 11:19 (vor 1127 Tagen) @ Administrator

Link (ARD Tagesschau)

Frisch aus der Manufaktur Eil&Meldung aus Eimeldingen wurde dies publiziert:

Bundesgesundheitsministerin Karl Lauterbach hat eine Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. Die bundesweite Maskenpflicht im Fernverkehr, insbesondere in den Fernzügen, werde zum 2. Februar ausgesetzt.

Weitere Infos sollen in Kürze folgen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Weitere Infos sollen in Kürze folgen.

Hansjörg, Freitag, 13.01.2023, 11:20 (vor 1127 Tagen) @ J-C

Weitere Infos sollen in Kürze folgen.

Welche weiteren Infos?

Weitere Infos sollen in Kürze folgen.

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 11:23 (vor 1127 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von J-C, Freitag, 13.01.2023, 11:23

Naja, die Infos, die die Tagesschau für weitere Infos hält. Wurde vor 20 Minuten als so genannte Eilmeldung, ein sehr heißes Produkt, erstellt.

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Nur ausgesetzt? Nicht aufgehoben?

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 13.01.2023, 11:59 (vor 1127 Tagen) @ J-C

Hey.

Dann kann man sie vom 16. Februar, 18 Uhr, bis 25. Februar, 6 Uhr, wieder in Kraft setzen.

Und an bundeseinheitlichen gesetzlichen Feiertagen jeweils bis 3 Uhr des Folgetages.

Ob man in der Regierung wohl merkt, wie lächerlich man sich macht? Kein Wunder, dass diese Form der Demokratie immer mehr erodiert. Zu Recht!

Schöne Grüße von jörg

Nur ausgesetzt? Nicht aufgehoben?

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Freitag, 13.01.2023, 12:05 (vor 1127 Tagen) @ Der Blaschke

Hi.

Ein guter Deutscher findet immer etwas zu meckern.

Auch eine aufgehobene Maskenpflicht ließe sich wieder einführen, so ist ja nicht ...

Ich bin jedenfalls froh, wenn das Maske tragen ab Februar optional ist.

Sie ist auch in Österreich ausgesetzt

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 12:58 (vor 1127 Tagen) @ Der Blaschke

Damit will man sagen: vorerst ist sie aufgehoben, heißt aber nicht, dass sie bei vorhandener Notwendigkeit nicht wieder eingeführt wird.

Ursprünglich ging man in Österreich auch davon aus, dass sie im Winter zurückkommt. Stellt sich heraus, dass dafür kein Bedarf bestand. Oder dass das politisch nicht opportun war.

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Hessen: Maskenpflicht im ÖPNV endet am 2.2.

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 12:49 (vor 1127 Tagen) @ Administrator

Hessen will Maskenpflicht im ÖPNV am 2. Februar aufheben

Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen will die Maskenpflicht in öffentlichen Bussen und Bahnen am 2. Februar aufheben. Das teilte ein Sprecher des Sozialministeriums in Wiesbaden am Freitag auf dpa-Anfrage mit. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte zuvor angekündigt, die Maskenpflicht im öffentlichen Fernverkehr solle zum 2. Februar fallen. Insgesamt habe sich die Lage in der Coronapandemie stabilisiert, erklärte Lauterbach. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten, dass besonders gefährliche Virusvarianten Deutschland in den nächsten Wochen und Monaten erreichen könnten.

Im öffentlichen Nahverkehr wurde die Maskenpflicht in Bayern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein bereits abgeschafft. Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Baden-Württemberg planen eine Aufhebung bis spätestens Anfang des kommenden Monats.

https://www.n-tv.de/regionales/hessen/Hessen-will-Maskenpflicht-im-OPNV-am-2-Februar-au...

Maskenpflicht in Rheinland-Pfalz ab 2.2. aufgehoben

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 12:55 (vor 1127 Tagen) @ Administrator

Keine Maskenpflicht mehr im ÖPNV in Rheinland-Pfalz ab 2. Februar

Nach der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums zum Ende der Maskenpflicht im Fernverkehr muss auch in Rheinland-Pfalz ab 2. Februar kein Mund-Nasen-Schutz mehr in Bussen und Bahnen getragen werden. „Für uns war immer klar, dass die Grundsatzentscheidung des Bundes gilt und Rheinland-Pfalz diese mitträgt, solange sie Gültigkeit behält“, erklärte Gesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) am Freitag in Mainz.

Im Gleichklang mit der Entscheidung der Bundesregierung hebe Rheinland-Pfalz daher die Maskenpflicht im ÖPNV zum 2. Februar auf. „Die weiteren Schritte erfolgen auch in enger Abstimmung mit meinem hessischen Amtskollegen“, fügte Hoch hinzu. Beide Bundesländer wollten, dass es einheitliche Regeln gebe. Hessen kündigte am Freitag ebenfalls ein Ende der Maskenpflicht in öffentlichen Bussen und Bahnen ab 2. Februar an.

Die Entscheidung des Bundes sei angesichts der aktuellen Entwicklung und dem „spürbaren Übergang in die endemische Lage“ zu begrüßen, sagte Hoch. Sowohl die Corona-Inzidenz als auch die Infektionen bei anderen Atemwegserkrankungen seien rückläufig. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte zuletzt eine Inzidenz von 99,7 registrierten Corona Fällen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Hospitalisierungsinzidenz lag bei 5,07 Krankenhausaufnahmen von Covid-Patienten binnen einer Woche je 100 000 Einwohner.

https://www.rheinpfalz.de/lokal/pfalz-ticker_artikel,-keine-maskenpflicht-mehr-im-%C3%B...

Ab 02.02. keine Maskenpflicht im Fernverkehr!

wachtberghöhle, Freitag, 13.01.2023, 13:02 (vor 1127 Tagen) @ Administrator

Sagt der Gesundheitsminister!

Dahmen begrüßt Ende der Maskenpflicht

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:04 (vor 1127 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:04

Grünen-Experte unterstützt Ende der Maskenpflicht in Zügen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hat das geplante Ende der Corona-Maskenpflicht in Fernzügen zum 2. Februar gerechtfertigt. "Die Maske ist weiter ein sinnvoller Schutz, aber auf der Endstrecke der Pandemie können wir aus der Pflicht eine Empfehlung machen", sagte der Bundestagsabgeordnete am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Der Schritt sei richtig, da ein Flickenteppich unterschiedlicher Maskenregeln weder wirksam noch lebensnah sei, erläuterte er mit Blick auf die absehbare Aufhebung der Maskenpflicht im Nahverkehr in mehreren Bundesländern.

Dahmen betonte: "Es bleibt aber medizinisch weiter sinnvoll, wenn die Menschen unabhängig von verpflichtenden Vorgaben verantwortlich handeln und in den verbliebenen Winterwochen generell in geschlossenen Räumen eine Maske tragen." Eine weitere Belastung des Gesundheitswesens wäre aktuell auch angesichts des immensen Fachkräftemangels unverantwortlich.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte angekündigt, dass die Maskenpflicht im Fernverkehr zum 2. Februar vorzeitig ausgesetzt werden soll. Nach dem geltenden Infektionsschutzgesetz sind bislang in Fernbussen und -zügen noch bis 7. April FFP2-Masken vorgeschrieben.

https://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/gruenen-experte-unterstuetzt-ende-der-ma...

Dahmen begrüßt Ende der Maskenpflicht

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:24 (vor 1127 Tagen) @ Barzahlung

So hat sich der Herr Dahmen übrigens noch vor dem Jahreswechsel geäußert:
https://presse-augsburg.de/gruenen-gesundheitspolitiker-fuer-strengere-maskenpflicht/83...

Hamburg hat die Maskenpflicht noch bis 31. Jänner verlängert

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 13:08 (vor 1127 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Freitag, 13.01.2023, 13:08

Erst gestern wurde gemeldet, dass die Maskenpflicht verlängert wird
Link (T-Online)

Meines Wissensstandes nach hat man von Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen noch nichts konkretes im Bezug auf ein Ende gehört.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Hamburg hat die Maskenpflicht noch bis 31. Jänner verlängert

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:16 (vor 1127 Tagen) @ J-C

Erst gestern wurde gemeldet, dass die Maskenpflicht verlängert wird
Link (T-Online)

Meines Wissensstandes nach hat man von Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen noch nichts konkretes im Bezug auf ein Ende gehört.

Das Saarland übrigens auch nicht.

Bremen macht genau das, was Niedersachsen macht und nachdem man in Niedersachsen die Aufhebung der Isolationspflicht für den 1.2. und die Aufhebung der Maskenpflicht für "Februar" angekündigt hat, wird man das sehr wahrscheinlich im Einklang am 1.2. umsetzen.

Hamburg hat die Verordnung bis 31.1. verlängert, weil das Ende in anderen Bundesländern und im Fernverkehr für Februar in Diskussion war. Tschenscher ist zwar gut für Alleingänge, aber beim ÖPNV ist es ja herzlich sinnlos, wenn die Nachbarländer, sowie der Bund für den Fernverkehr die Maskenpflicht aufgehoben haben.

Außerdem macht Laumann doch schon immer exakt genau das, was der Bund macht und nachdem der Bund die Pflicht für den Fernverkehr aufhebt, wird NRW das jetzt auch für den Nahverkehr tun, schätze ich.

Hamburg hat die Maskenpflicht noch bis 31. Jänner verlängert

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 13.01.2023, 13:35 (vor 1127 Tagen) @ Barzahlung

Außerdem macht Laumann doch schon immer exakt genau das, was der Bund macht und nachdem der Bund die Pflicht für den Fernverkehr aufhebt, wird NRW das jetzt auch für den Nahverkehr tun, schätze ich.

Stimmt nicht ganz die FFP2 Pflicht wie einst in Bayern hat er nicht eingeführt, seine Aussage war wir belassen es bei der Medizinischen Maske obwohl er Wochen vorher noch meinte das er genau das macht was der Bund auch macht.

Auch NRW wird folgen

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:46 (vor 1127 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 13:46

Außerdem macht Laumann doch schon immer exakt genau das, was der Bund macht und nachdem der Bund die Pflicht für den Fernverkehr aufhebt, wird NRW das jetzt auch für den Nahverkehr tun, schätze ich.


Stimmt nicht ganz die FFP2 Pflicht wie einst in Bayern hat er nicht eingeführt, seine Aussage war wir belassen es bei der Medizinischen Maske obwohl er Wochen vorher noch meinte das er genau das macht was der Bund auch macht.

Hast recht. Da ist NRW abgewichen, um sich (fast) allen anderen Ländern anzupassen. ;-)

NRW wird die Maskenpflicht Anfang Februar aber aufheben. Das verrät ein Tweet von Kai Klose:

Die Ankündigung des @BMG_Bund, die Maskenpflicht im Fernverkehr zum Beginn des Monats Februar auszusetzen, ist in der Sache geboten und entspricht den gemeinsamen Überlegungen der Länder für den #ÖPNV. Auch #Hessen wird so verfahren. Die Empfehlung, sich mit FFp2-Masken vor Ansteckung und mit der Impfung gegen schwere Krankheitsverläufe zu schützen, bleibt bestehen.
@mannelucha
@clemenshoch
@Daniela_Behrens
@MAGS_NRW

https://twitter.com/StM_Klose/status/1613839827203653632

Kartenhaus

Christian_S, Freitag, 13.01.2023, 18:50 (vor 1126 Tagen) @ Barzahlung

Das Ganze ist quasi wie ein Kartenhaus, das nun zusammenfiel.
Zunächst waren "nur" die schwarz-regierten Länder Sachsen-Anhalt, Bayern und Schleswig-Holstein ausgeschert. Das war noch nicht so schlimm. Nachdem nun aber immer mehr Bundesländer folgten - auch solche mit Rot-Grüner Regierung - hatte man halt einfach keine Erklärungsbasis mehr, die FFP2-Pflicht aufrechtzuerhalten.
Man hat Lauterbach in der Presseerklärung richtig angesehen, wie schwer ihm das fiel. War es doch eines der letzten Mittel bzw Maßnahmen der Pandemie, die kaum wissenschaftlichen Rückhalt mehr hatten, nachdem alle unsere Nachbarländer diese bereits vor mehr 6 Monaten und mehr abgeschafft hatten, ohne danach von einer Corona-Welle überrollt zu werden. Auch Lauterbachs angekündigte Killerwelle im Herbst blieb aus. Das waren sicher schwere Rückschläge für ihn, sodass er jetzt halt kaum noch Erklärungen für das Aufrechterhalten einer auf den Personentransport im Fernverkehr beschränkte Maßnahme hatte.
Dem wird sich das traditionell sozialdemokratische NRW auch nicht mehr widersetzen können, denn deren Basis war Lauterbachs Maßnahme, nix anderes.

Kartenhaus

brandenburger, Perleberg, Freitag, 13.01.2023, 23:25 (vor 1126 Tagen) @ Christian_S

das traditionell sozialdemokratische NRW

Traditionell hin oder her, seit fast 6 Jahren sind Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen nicht mehr an der Regierung beteiligt.

wissenschaftlich nicht begründet?

J-C, In meiner Welt, Samstag, 14.01.2023, 21:45 (vor 1125 Tagen) @ Christian_S

Die Aussagen von Christian Drosten zuletzt ließen das nicht unbedingt andeuten. Nach wie vor kann eine Maskenpflicht begründet werden. Wenn aber die politische Abwägung mehr Gründe dagegen sieht, dann kann man das letztlich nur zur Kenntnis nehmen. Da gibt es aber auch nicht wirklich ein richtig oder falsch. Es gibt Gründe für die eine Richtung und die andere, da ja die Pandemie noch nicht gänzlich zu Ende ist. Sie ist halt nur weniger kritisch als früher.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Maskenpflicht endet bundesweit im NV und FV

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 14:49 (vor 1126 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 14:51

Der Tweet von Kai Klose verrät es und nun ist es auch in allen Bundesländern bestätigt: Die Maskenpflicht endet bundesweit im Nah- und Fernverkehr.

https://twitter.com/StM_Klose/status/1613839827203653632

Maskenpflicht endet bundesweit im NV und FV Schade

EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 13.01.2023, 14:54 (vor 1126 Tagen) @ Barzahlung

Der Tweet von Kai Klose verrät es und nun ist es auch in allen Bundesländern bestätigt: Die Maskenpflicht endet bundesweit im Nah- und Fernverkehr.

Das ist aber schade,
dann haben hier ja einige gar kein Thema mehr zum schreiben.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Maskenpflicht: Übersicht der Aufhebungstermine

Barzahlung, Freitag, 13.01.2023, 15:06 (vor 1126 Tagen) @ Barzahlung

Sachsen-Anhalt seit 8.12.2022
Bayern seit 10.12.2022
Schleswig-Holstein seit 1.1.2023
Sachsen ab 16.1.2023
Baden-Württemberg ab 1.2.2023
Hamburg ab 1.2.2023
Thüringen ab 3.2.2023

Alle anderen Bundesländer, sowie der Fernverkehr bundesweit ab 2.2.2023.

Maskenpflicht: Übersicht der Aufhebungstermine

brandenburger, Perleberg, Freitag, 13.01.2023, 23:38 (vor 1126 Tagen) @ Barzahlung

Thüringen ab 3.2.2023

Das heißt, am Donnerstag in drei Wochen gilt nur noch in Thüringen und dort nur im Nahverkehr die Maskenpflicht!

Das ist dann aber wirklich schwer zu vermitteln! Die armen Mitarbeiter, die das durchsetzen müssen.

Maskenpflicht: Übersicht der Aufhebungstermine

EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 14.01.2023, 00:32 (vor 1126 Tagen) @ brandenburger

Thüringen ab 3.2.2023


Das heißt, am Donnerstag in drei Wochen gilt nur noch in Thüringen und dort nur im Nahverkehr die Maskenpflicht!

Das ist dann aber wirklich schwer zu vermitteln! Die armen Mitarbeiter, die das durchsetzen müssen.

ich gehe davon aus das es jetzt überhaupt niemanden mehr interessiert.
Nur die Verwaltung braucht halt wieder mal so lange.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.

Pflichtbewusst

плацкарт, Samstag, 14.01.2023, 04:51 (vor 1126 Tagen) @ EK-Wagendienst

Ich kenne da einige Fundi-Schaffner, die bis zum letzten Tag auf Einhaltung der Maskenpflicht beharren werden... Bin mal gespannt, welches Essen sie auch danach verbieten werden. Da kocht ja jeder seine eigene Suppe. Selbst Heidelbeeren wurden von einem besonders engagierten Zugwart schon verboten.

Maskenpflicht: Übersicht der Aufhebungstermine

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 15.01.2023, 14:58 (vor 1124 Tagen) @ Barzahlung

Sachsen-Anhalt seit 8.12.2022
Bayern seit 10.12.2022
Schleswig-Holstein seit 1.1.2023
Sachsen ab 16.1.2023
Baden-Württemberg ab 1.2.2023
Hamburg ab 1.2.2023
Thüringen ab 3.2.2023

Alle anderen Bundesländer, sowie der Fernverkehr bundesweit ab 2.2.2023.

Da wünscht man sich doch Politiker, wie Günter Schabowski zurück. "Das gilt ab sofort, unverzüglich."

Maskenpflicht: Übersicht der Aufhebungstermine

плацкарт, Mittwoch, 18.01.2023, 23:56 (vor 1121 Tagen) @ Alter Köpenicker

1989 brauchte man noch einen Schabowski, um an der Mauer nicht erschossen zu werden. 2023 setzt der mutige Bürger die Maske nicht mehr auf. (Oder schon 2022.) Viele tragen den Lauterbach-Lappen nicht mehr und lachen nur über die vom Politbüro sorgfältig ausgewählten Termine.

[AT] Im Laufe des Jahres fallen die Maßnahmen

J-C, In meiner Welt, Samstag, 14.01.2023, 21:41 (vor 1125 Tagen) @ Administrator

Link (derstandard.at)

Sofern nichts unvorhergesehenes passiert, kann man davon ausgehen, dass im Laufe des Jahres die gesetzlich verordneten Maßnahmen ein Ende finden, auch in Wien ist ein Ende der Maskenpflicht ein Option geworden, wobei ohne Bundesgesetz es ohnehin schwierig wäre, eine Maskenpflicht durchzusetzen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Verordnung zur Aussetzung der FV-Maskenpflicht beschlossen

Barzahlung, Donnerstag, 26.01.2023, 00:52 (vor 1114 Tagen) @ Administrator

Maskenpflicht im Fernverkehr entfällt

Ab dem 2. Februar müssen Reisende in Zügen und Bussen des öffentlichen Fernverkehrs keine Maske mehr tragen. Dazu hat das Bundeskabinett eine entsprechende Verordnung beschlossen. Hintergrund ist die sich abschwächende Pandemielage.

Ab 2. Februar entfällt in Zügen und Bussen des Fernverkehrs die Maskenpflicht. Das Bundeskabinett hat dazu die „Verordnung zur Aufhebung von Verpflichtungen nach § 28b Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes“ beschlossen.

Keine Überlastung des Gesundheitsystems

Die Bundesregierung hat den Schritt, die Maskenpflicht im öffentlichen Personenfernverkehr auszusetzen, sorgfältig abgewogen. Dazu hat sie die Entwicklung der Pandemie diesen Herbst und Winter genau analysiert.

Die Corona-Schutzmaßnahmen, die seit Oktober galten, waren erfolgreich. Denn aufgrund dieser Schutzmaßnahmen verlief die Pandemie im Herbst und Winter bisher in einem kontrollierten Rahmen. Es kam zu keiner Überlastung des Gesundheitssystems und der kritischen Infrastruktur.

Deutlicher Rückgang des Infektionsgeschehens

Die Lage hat sich, verglichen mit den Hochphasen der Pandemie, deutlich entspannt. Mit Blick auf das Infektionsgeschehen ist ein klarer Rückgang zu verzeichnen. Grund sind wirksame Impfstoffe, die die Wahrscheinlichkeit eines schweren COVID-19-Verlaufs wesentlich verringern. Eine wichtige Rolle spielen auch antivirale Medikamente und der relativ hohe Immunitätsgrad in der Bevölkerung durch Impfungen und Infektionen.

Aus diesen Gründen sah die Bundesregierung es als geboten an, die Maskenpflicht teilweise auszusetzen. Die bundesweit geltende Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen gilt hingegen weiterhin bis zum 7. April. Sie wird zum Schutz der vulnerablen Gruppen durch die Verordnung nicht ausgesetzt.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/maskenpflicht-entfaellt-2157682

Maskenpflicht in Spanien endet Mitte Februar

Florian, Donnerstag, 26.01.2023, 19:22 (vor 1113 Tagen) @ Administrator

Hallo,

in Spanien soll am 07. Februar 2023 das Ende der Maskenpflicht im ÖV beschlossen werden:

https://www.costanachrichten.com/spanien/politik-wirtschaft/spanien-corona-maskenpflich...

Viele Grüße
Florian

Wo ich grad den 'Masken-ICE' sehe:

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 29.01.2023, 15:26 (vor 1110 Tagen) @ Administrator

Hey.

Wird man da zeitnah nächste Woche das Masken-Design entfernen?

Und überhaupt dieser ganze Aufkleber-Klimbim in und an den ganzen Fahrzeugen. Was da ein Müll zusammen kommt ...


Schöne Grüße von jörg

Wo ich grad den 'Masken-ICE' sehe:

Barzahlung, Sonntag, 29.01.2023, 15:50 (vor 1110 Tagen) @ Der Blaschke

Wird man da zeitnah nächste Woche das Masken-Design entfernen?

DB und RKI empfehlen weiterhin freiwillig Maske zu tragen. Der genannte Tz und die Leute auf den Werbephotos bleiben daher sicher maskiert.

Und überhaupt dieser ganze Aufkleber-Klimbim in und an den ganzen Fahrzeugen.

Wenn die Entfernung genauso umgesetzt wird wie in den Bahnhöfen, dann kleben sie da noch ne Weile.

Andererseits... Je mehr Aufkleber an den Fahrzeugen verbleiben, desto weniger müssen nächsten Herbst neu angebracht werden. ;-)

Ob es denn noch Durchsagen gibt?

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 29.01.2023, 16:23 (vor 1110 Tagen) @ Barzahlung

Hey.

DB und RKI empfehlen weiterhin freiwillig Maske zu tragen. Der genannte Tz und die Leute auf den Werbephotos bleiben daher sicher maskiert.

Hoffentlich gibt es da weiterhin endlose Durchsagen mit der Bitte um Maske. Und dann toben die Militanten, weil sie sich dadurch diskriminiert fühlen.

So bliebe der Unterhaltungswert erhalten.

Und überhaupt dieser ganze Aufkleber-Klimbim in und an den ganzen Fahrzeugen.

Andererseits... Je mehr Aufkleber an den Fahrzeugen verbleiben, desto weniger müssen nächsten Herbst neu angebracht werden. ;-)

Jo. Aber dann könnte man die Texte mal verändern ... ;-)


Schöne Grüße von jörg

Ob es denn noch Durchsagen gibt?

Barzahlung, Mittwoch, 01.02.2023, 15:43 (vor 1107 Tagen) @ Der Blaschke

Es sind generell keine Durchsagen mehr vorgesehen. Nur für den Fall, dass es im Zug noch falsche Anzeigen zur Maskenpflicht gibt, soll durchgesagt werden, dass die Kunden nicht mehr verpflichtet sind Masken zu tragen und den Hinweis ignorieren können. Das überrascht mich tatsächlich.

Außerdem werden die Plexiglas-Scheiben im Bordbistro nach und nach ausgebaut.

Ob es denn noch Durchsagen gibt?

bahnfahrerofr., Mittwoch, 01.02.2023, 15:46 (vor 1107 Tagen) @ Barzahlung

Interessant!

Gibt es denn für Personal noch eine Maskenpflicht per Dienstanweisung?

Keine Maskenpflicht für das Personal per Dienstanweisung

Barzahlung, Mittwoch, 01.02.2023, 16:33 (vor 1107 Tagen) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von Barzahlung, Mittwoch, 01.02.2023, 16:33

- kein Text -

Wo ich grad den 'Masken-ICE' sehe:

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 02.02.2023, 02:38 (vor 1107 Tagen) @ Barzahlung

Wird man da zeitnah nächste Woche das Masken-Design entfernen?


DB und RKI empfehlen weiterhin freiwillig Maske zu tragen. Der genannte Tz und die Leute auf den Werbephotos bleiben daher sicher maskiert.

Und überhaupt dieser ganze Aufkleber-Klimbim in und an den ganzen Fahrzeugen.


Wenn die Entfernung genauso umgesetzt wird wie in den Bahnhöfen, dann kleben sie da noch ne Weile.

In der Schweiz ging das sehr zügig, gut wir sind nicht in der Schweiz :)


Andererseits... Je mehr Aufkleber an den Fahrzeugen verbleiben, desto weniger müssen nächsten Herbst neu angebracht werden. ;-)

Bist du Hellseher, kannst du auch Lottozahlen voraussagen…

DB wirbt wieder mit Gesichtern

Barzahlung, Donnerstag, 02.02.2023, 02:13 (vor 1107 Tagen) @ Administrator

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Ab sofort müssen Sie in unseren Zügen keine Maske mehr tragen.

DB wirbt wieder mit Gesichtern

Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 02.02.2023, 02:41 (vor 1107 Tagen) @ Barzahlung

[image]

Ab sofort müssen Sie in unseren Zügen keine Maske mehr tragen.

Hört sich etwas holprig an. Schöner formuliert wäre: Ab sofort ist das tragen einer Maske freiwillig.

PM: HOCHBAHN und VHH rufen "Tag des Lächelns aus"

Barzahlung, Sonntag, 05.02.2023, 00:26 (vor 1104 Tagen) @ Administrator

03.02.2023

Ein Lächeln für Busfahrerinnen und Busfahrer

• HOCHBAHN und VHH rufen „Tag des Lächelns“ aus
• Videoclip animiert zu mehr Lächeln und zum Grüßen im Bus

Einfach mal ein Lächeln schenken – mit dieser simplen und zugleich tiefgreifenden Botschaft wenden sich die Hamburger Busverkehrsunternehmen in einem kurzen Videoclip heute an die Kundinnen und Kunden im hvv. Nach Ende der Corona-Maßnahmen rufen sie den „Tag des Lächelns“ aus. Mit dem Auslaufen der Maskenpflicht können sich Fahrgäste und Fahrerinnen sowie Fahrer beim Einstieg ganz unverdeckt ins Gesicht schauen. Damit wird der Weg zu mehr menschlichem Miteinander wieder frei. Dieses neue Lebensgefühl möchten HOCHBAHN und VHH nutzen, um wieder mehr Sichtbarkeit für ihre Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst zu schaffen.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hochbahn AG: „Vielen unserer Fahrerinnen und Fahrern fehlte in der Pandemie der Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden. Und auch wenn total klar ist, dass die Schutzmaßnahmen erforderlich waren: Sich ansehen, wahrnehmen, wertschätzen – all das fällt jetzt wieder leichter. Der Clip soll das verdeutlichen und einen Impuls für mehr Miteinander setzen.“

Dr. Lorenz Kasch, Geschäftsführer Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH): „Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist immer ein Lächeln – und das macht allen Beteiligten den Tag ein Stückchen schöner. Insbesondere, weil für viele Menschen die Pandemie eine sehr fordernde Zeit gewesen ist. Die Masken waren notwendig, doch jetzt tauchen wir wieder mit dem ganzen Gesicht auf. Mit dem Clip möchten wir zu einem humorvollen und achtsamen Miteinander in den Bussen einladen.“

Im Videoclip ist eine Busfahrerin zu sehen, die ihrem Gefühl zum Ende der Maskenpflicht mit einem persönlichen Statement Ausdruck verleiht: „Ich hab euch die ganze Zeit gesehen - nur eben nicht ganz. Ich hab euch kaum verstanden, aber jedes erratene "Moin" tat gut. Jetzt sehen wir uns endlich so richtig wieder. Ich freu mich auf euer strahlendstes Lächeln, wirklich. Ein kleines Moin, ein kleines Schmunzeln. Was hat uns das gefehlt!“

Zu sehen ist der Clip auf allen Social Media-Kanälen beider Verkehrsunternehmen sowie der Facebook-Seite des hvv (https://www.facebook.com/deinhvv). Darüber hinaus wird die Botschaft auch im Fahrgastfernsehen von HOCHBAHN und VHH verbreitet.

https://www.hochbahn.de/de/presse/pressemitteilungen/in-laecheln-fuer-busfahrerinnen-un...

https://twitter.com/hochbahn/status/1621388012415488001

[AT] Maskenpflicht endet Ende Februar in Wien

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 08.02.2023, 16:19 (vor 1100 Tagen) @ Administrator

Link (orf.at)

Im Angesicht der perspektivisch fallenden Maßnahmen hat man sich nun auch in Wien dazu entschlossen, die Maskenpflicht etwa in den Öffis aufzuheben, und zwar mit Ende Februar. Also in etwas mehr als 3 Wochen.

Da war Deutschland also schneller.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Steigende Viruslast im Abwasser seit Deutschlandticket-Start

Barzahlung, Mittwoch, 02.08.2023, 14:52 (vor 926 Tagen) @ Administrator

Wie schon die Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket erwarten ließen, folgt dem Start des Deutschlandtickets auch ein fulminanter Anstieg der Infektionszahlen. Darauf deuten jedenfalls die Abwasserdaten hin.

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Schön kopiert von DSO

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 02.08.2023, 15:30 (vor 926 Tagen) @ Barzahlung

Nur, Auslaufen der Corona-Maßnahmen und Start des Deutschlandtickets gingen ja Hand in Hand.

Es hat seine Gründe, wieso die Politik dieses Virus nicht mehr als würdig ansieht, irgendwelche Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Schlussendlich kann man viele Korrelationen erstellen, die absolut wild sind. Aber eine Kausalität ergibt sich erst, wenn diese entsprechend bewiesen ist. Ein Abgleich von Statistiken allein tut dies nicht.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Schön kopiert von DSO

Barzahlung, Mittwoch, 02.08.2023, 23:31 (vor 925 Tagen) @ J-C

Nur, Auslaufen der Corona-Maßnahmen und Start des Deutschlandtickets gingen ja Hand in Hand.

Das hast Du falsch beobachtet.

Aber eine Kausalität ergibt sich erst, wenn diese entsprechend bewiesen ist. Ein Abgleich von Statistiken allein tut dies nicht.

Das finde ich gut!

Wien: Ludwig schließt Maskenpflicht nicht mehr aus

Barzahlung, Donnerstag, 07.09.2023, 00:58 (vor 890 Tagen) @ Administrator

Ludwig schließt Maskenpflicht nicht aus

Wenn das Infektionsgeschehen weiter ansteige und es deutlich steigende Zahlen gebe, sei es vernünftig, zum eigenen Schutz sowie zum Schutz anderer auf freiwilliger Basis wieder Maske zu tragen, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) beim Pressefoyer nach dem Ministerrat. Er praktiziere das auch selbst. Eine Maskenpflicht sei aber nicht absehbar. In einem Interview mit der „Kleinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) hatte er empfohlen, bei erhöhtem Infektionsgeschehen „etwa in der U-Bahn - dort, wo viele Menschen besonders dicht beieinanderstehen“, Maske zu tragen.

Eine Rückkehr zur Maskenpflicht will jedoch zumindest Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nicht ausschließen. „Man wünscht es sich nicht. Wenn nötig, wird man aber reagieren müssen“, sagte er gegenüber „Heute“ (Donnerstagausgabe). Wie aus einer aktuellen Anfragebeantwortung von Rauch hervorgeht, sind derzeit im Bundeslager gemäß Bundeskrisenlagergesetz mehr als 30 Millionen Masken gelagert. Der Großteil davon sind Mundschutzmasken gemäß Norm EN 14683, außerdem mehr als sechs Millionen FFP2-Masken und mehr als 1,29 Millionen MNS-Masken. Dazu kommen noch knapp 850.000 FFP3-Masken. Im Gesundheitsministerium lagern zudem noch 305.000 Stück FFP2-Masken.

Man behalte jedenfalls den Überblick über die Coronasituation, verwies Rauch auf das Abwassermonitoring. Es gebe leicht steigende Zahlen. Auf den Herbst, wenn die Temperaturen abnehmen, die Menschen nahe beisammen seien und auch andere Infektionskrankheiten vorherrschen würden, sei man vorbereitet. Die ersten angepassten Impfstoffe gegen das Coronavirus sind am Dienstag in Österreich eingetroffen.

https://www.diepresse.com/14485114/steigende-coronafaelle-experten-noch-nicht-beunruhig...

Ö: Rauch will Maskenpflicht nicht ausschließen

Barzahlung, Dienstag, 26.09.2023, 13:31 (vor 871 Tagen) @ Administrator

Eine neuerliche Maskenpflicht wollte er nicht ausschließen, wenn sich die Situation dramatisch verschärfen sollte oder im Fall einer anderen Virusvariante, „momentan finden wir aber das Auslangen mit Empfehlungen“.

https://www.diepresse.com/17698792/gesundheitsminister-rauch-will-maskenpflicht-nicht-a...

Ö: Rauch will Maskenpflicht nicht ausschließen

Benjamin.Keller, Dienstag, 26.09.2023, 13:33 (vor 871 Tagen) @ Barzahlung

Eine neuerliche Maskenpflicht wollte er nicht ausschließen, wenn sich die Situation dramatisch verschärfen sollte

Dass das überhaupt erwähnt wird, schließlich ist das eine Selbstverständlichkeit...

Zur Abwechslung ein Paar gute Nachrichten...

Barzahlung, Mittwoch, 18.06.2025, 00:26 (vor 240 Tagen) @ Administrator

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Es ist fast geschafft. Noch zwölf Monate durchhalten, dann haben wir das Virus besiegt und können die Maßnahmen aufheben.

Stellt sich bloß die Frage, wie wir mit nachfolgenden Ländern hier umgehen?

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Thailand hat eine etwa hundertfach höhere 7-Tage-Inzidenz. Da müssten wir doch eigentlich Einreisebeschränkungen einführen. Nicht dass die Reisenden das Virus einschleppen und wir das mühsam Erreichte kurzerhand verspielen.

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