Probleme im Norden? (Aktueller Betrieb)
frank_le, Samstag, 08.10.2022, 07:30 (vor 1371 Tagen)
Beunruhigende News auf Bahn.de https://www.bahn.de/service/fahrplaene/aktuell
Beeinträchtigung in Norddeutschland
Technische Störung an der Strecke - Heute, 08.10.2022
Aufgrund einer technischen Störung an der Strecke ist in Raum Norddeutschland derzeit kein Zugverkehr im Fernverkehr der Deutschen Bahn möglich. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
Betroffen sind folgende Verbindungen im Fernverkehr:
Alle ICE, IC/EC im Bereich Norddeutschland
Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.
Bitte informieren Sie sich nochmals vor Reiseantritt über Ihre Verbindung auf www.bahn.de/reiseauskunft, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft Tel. +49 (0)30 2970.
Letzte Aktualisierung 08.10.2022 07:17 Uhr - DB Fernverkehr AG
GSM-R-Ausfall im Bereich der BZ Hannover.
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 08:20 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
- kein Text -
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Weg mit dem 4744!
Wie weit kommt man denn von Südrn aus kommend? Bis Hannover?
Knochendochen, Samstag, 08.10.2022, 08:47 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
- kein Text -
Höchstens bis Kassel
ByBahni, Riesa, Sachsen, Samstag, 08.10.2022, 08:57 (vor 1371 Tagen) @ Knochendochen
bearbeitet von ByBahni, Samstag, 08.10.2022, 08:58
- kein Text -
Bis Hedemünden.
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:30 (vor 1371 Tagen) @ Knochendochen
- kein Text -
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Weg mit dem 4744!
Bis Göttingen mit RB von Kassel
markman, Samstag, 08.10.2022, 09:32 (vor 1371 Tagen) @ Knochendochen
- kein Text -
Bis Göttingen mit RB von Kassel
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:36 (vor 1371 Tagen) @ markman
Welche RB soll das sein? Cantus fährt - wie von mir geschrieben - bis Hedemünden. Und selbst Eichenberg liegt ja schon im RB Nord.
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Weg mit dem 4744!
RB 83
markman, Samstag, 08.10.2022, 09:38 (vor 1371 Tagen) @ JeDi
- kein Text -
Quelle?
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:47 (vor 1371 Tagen) @ markman
bearbeitet von JeDi, Samstag, 08.10.2022, 09:51
Der Betreiber Cantus schreibt:
Störung an Telekommunikationsanlagen im Regionalbereich Nord. Cantus-Züge Aus Kassel fahren nur bis Hedemünden. Dort weiter mit SEV der Fa. Brundig. Züge aus Bebra fahren nur bis Eschwege-Stadt. Dort weiter mit SEV der Fa. Brundig. Keine Abfahrten aus Göttingen. Bitte nutzen Sie den SEV der Fa. Brundig in Richtung Hedemünden bzw. Eschwege.
Und wie bereits erwähnt ergibt der Brechpunkt auch Sinn, ich habe keinen Anlass, zu zweifeln.
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Weg mit dem 4744!
Quelle?
markman, Samstag, 08.10.2022, 10:05 (vor 1371 Tagen) @ JeDi
nun bahn.de, ich wollte ja die Strecke fahren und anscheinend fährt die Bahn vom Hauptbahnhof Kasse nach Göttingen, ich komme nur halt nicht von H nach Gö
Quelle?
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 10:06 (vor 1371 Tagen) @ markman
nun bahn.de, ich wollte ja die Strecke fahren und anscheinend fährt die Bahn vom Hauptbahnhof Kasse nach Göttingen, ich komme nur halt nicht von H nach Gö
Der Betreiber wird das wohl besser wissen? Ich finde aber auf bahn.de nirgendwo einen Hinweis, dass Cantus fährt - und wenn du die Reiseauskunft meinst - die ist bei Grossstörungen bekanntermaßen unzuverlässig.
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Weg mit dem 4744!
Probleme im Norden? auch NV?
arno50, Samstag, 08.10.2022, 09:31 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
habe soeben geprüft ob man von Leipzig bis Oldenburg kommt. Auch da wird eine Streckenstörung auf der Strecke ab Hannover angegeben. Welche Strategie ist sinnvoll für die heutige Fahrt?
Probleme im Norden? auch NV?
nscharrn, IC 2152, Samstag, 08.10.2022, 09:34 (vor 1371 Tagen) @ arno50
ja, Komplettausfall
Probleme im Norden? auch NV?
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:36 (vor 1371 Tagen) @ nscharrn
ja, Komplettausfall
Nein, die Inselbahn Wangerooge fährt.
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Weg mit dem 4744!
Probleme im Norden? auch NV?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 08.10.2022, 09:45 (vor 1371 Tagen) @ JeDi
Im Namen aller gestrandeten Reisenden: Danke für diese überaus nutzlose Info.
Probleme im Norden? auch NV?
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:49 (vor 1371 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von JeDi, Samstag, 08.10.2022, 09:50
Im Namen aller gestrandeten Reisenden: Danke für diese überaus nutzlose Info.
Wenn die nicht gefahren wäre, hätte ich meine Reise heute nicht antreten können. Vielleicht hilft es ja jemand.
Wieso maulst du nicht die Leute dumm an, die hier Falschinfos verbreiten, zum Beispiel angeblich fahrende RBen bis Göttingen?
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Weg mit dem 4744!
Probleme im Norden? auch NV?
Junior, Sonntag, 09.10.2022, 13:53 (vor 1370 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Junior, Sonntag, 09.10.2022, 13:54
Im Namen aller gestrandeten Reisenden: Danke für diese überaus nutzlose Info.
Wenn die nicht gefahren wäre, hätte ich meine Reise heute nicht antreten können. Vielleicht hilft es ja jemand.Wieso maulst du nicht die Leute dumm an, die hier Falschinfos verbreiten, zum Beispiel angeblich fahrende RBen bis Göttingen?
In dem Fall hätte man höchstens die DB bzw deren Auskunftssystem anmaulen können, die das ja wohl so angezeigt hat...
Probleme im Norden? auch NV?
markman, Samstag, 08.10.2022, 09:39 (vor 1371 Tagen) @ arno50
Mietwagen, habe gerade in H gebucht, wundere mich über die günstigen Preise, 2 Tage für 96 EUR, das zahlt mir dann die Bahn doch gerne
Probleme im Norden? auch NV?
arno50, Samstag, 08.10.2022, 09:51 (vor 1371 Tagen) @ markman
kommt man denn von Leipzig bis Hannover. Von dort bin ich schon mal mit einer grauslig-lebensgefährlichen von der Bahn organisierten Taxifahrt weitergekommen. Wenn dann werde ich von H selbst ein taxi organisieren, egal was die Bahn erstattet.
Probleme im Norden? auch NV?
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 09:51 (vor 1371 Tagen) @ arno50
bearbeitet von JeDi, Samstag, 08.10.2022, 09:53
kommt man denn von Leipzig bis Hannover.
Nein. Im kompletten Gebiet der BZ Hannover fahren keine Züge. Bis Eilsleben ginge, Helmstedt ist dann der erste Bahnhof im RB Nord.
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Weg mit dem 4744!
Probleme im Norden?
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 08.10.2022, 09:56 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Dass stundenlang von Norddeutschland die Rede war, obwohl Mecklenburg-Vorpommern nicht betroffen war, ist auch eine Glanzleistung der DB & PM-kopierender Medien.
Störung (wohl) behoben…
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 10:04 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Zugverkehr kann langsam wieder anlaufen.
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Weg mit dem 4744!
Störung (wohl) behoben…
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 08.10.2022, 10:22 (vor 1371 Tagen) @ JeDi
Danke, die Info war tatsächlich hilfreich. ;-)
Während Abertausende von Fahrgästen auf dem Festland festhingen, wirkte die Info zur Inselbahn dagegen wie blanker Hohn …
Störung (wohl) behoben…
JeDi, überall und nirgendwo, Samstag, 08.10.2022, 12:10 (vor 1371 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von JeDi, Samstag, 08.10.2022, 12:11
Während Abertausende von Fahrgästen auf dem Festland festhingen, wirkte die Info zur Inselbahn dagegen wie blanker Hohn …
Nun, die offiziellen Infos waren eben extrem schwach. Wangerooge fuhr, Warnemünde-Dresden fuhr, dafür wenig bis nichts nördlich von Dortmund. Was davon ist jetzt eher Norddeutschland?
In einem Fachforum, wie es der ICE-Treff zumindest mal sein wollte, erwarte ich dagegen präzise Angaben.
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Weg mit dem 4744!
Störung (wohl) behoben…
Max64, Samstag, 08.10.2022, 16:17 (vor 1371 Tagen) @ JeDi
Nun, die offiziellen Infos waren eben extrem schwach. Wangerooge fuhr, Warnemünde-Dresden fuhr, dafür wenig bis nichts nördlich von Dortmund. Was davon ist jetzt eher Norddeutschland?
In einem Fachforum, wie es der ICE-Treff zumindest mal sein wollte, erwarte ich dagegen präzise Angaben.
auch in Dortmund so gut wie kein Fernverkehr. Wollte nach Hannover.
-> "Fahrt fällt aus, Defekt an der Strecke"
nächster Zug erst 18.06h -angekündigt- Richtung Berlin.
Zugbahnfunk - Nebenbahnen
IC Königssee, Samstag, 08.10.2022, 10:08 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Hallo in die Runde,
da offenbar GMS-R betroffen ist, sollten einzelne Nebenbahnen mit abweichenden Funksystemen (z.B. Analog - C Kanal) noch fahren können. Hat jemand einen Überblick über diese Strecken? Das könnte bei der Navigation helfen.
Sind andere EIU auch betroffen? Z.B. die EVB?
Viele Grüße
IC Königssee
Zugverkehr läuft seit 10 Uhr langsam wieder an
Giovanni, Samstag, 08.10.2022, 10:22 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
- kein Text -
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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Grund der technischen Probleme…
d-b-till, Samstag, 08.10.2022, 10:30 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Was mag die Ursache dafür gewesen sein?
(Zeitgleich ist in der Ukraine Starlink ausgefallen.)
Hat jemand über Spekultionen hinausgehende Informationen und teilt diese?
Göttingen Stellwerksstörung
Fulda_NBS, Samstag, 08.10.2022, 13:05 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Göttingen: Störung. Ein defektes Stellwerk im Raum Göttingen beeinträchtigt den Zugverkehr. Auf dem Streckenabschnitt zwischen Hannover Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe sowie Hildesheim und Kassel-Wilhelmshöhe ist der Zugverkehr beeinträchtigt. In der Folge kommt es jetzt zu Verspätungen und Teilausfällen. Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Sanformatiker, Samstag, 08.10.2022, 13:05 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
bearbeitet von Sanformatiker, Samstag, 08.10.2022, 13:05
Wie die Tagesschau gerade per Eilmeldung verbreitet: Ursache war wohl Sabotage.
https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-6761.html
Erschreckend finde ich, dass es offenbar einen Single Point of Failure gibt, um den Bahnverkehr in vier Bundesländern quasi vollständig zum Stillstand zu bringen. Und das dürfte im Osten, Süden und Westen vermutlich nicht groß anders sein.
Unsere Infrastruktur wurde leider seit Jahrzehnten auf Kosteneffektivität getrimmt und hat damit ihre Krisenfestigkeit verloren. Das sollte man vielleicht noch einmal überdenken.
Ursache Sabotage! Schnelle Ursachenklärung?
ktmb, Samstag, 08.10.2022, 13:06 (vor 1371 Tagen) @ Sanformatiker
- kein Text -
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
frank_le, Samstag, 08.10.2022, 13:16 (vor 1371 Tagen) @ Sanformatiker
bearbeitet von frank_le, Samstag, 08.10.2022, 13:18
Wie die Tagesschau gerade per Eilmeldung verbreitet: Ursache war wohl Sabotage.
https://www.tagesschau.de/eilmeldung/eilmeldung-6761.htmlErschreckend finde ich, dass es offenbar einen Single Point of Failure gibt, um den Bahnverkehr in vier Bundesländern quasi vollständig zum Stillstand zu bringen. Und das dürfte im Osten, Süden und Westen vermutlich nicht groß anders sein.
Unsere Infrastruktur wurde leider seit Jahrzehnten auf Kosteneffektivität getrimmt und hat damit ihre Krisenfestigkeit verloren. Das sollte man vielleicht noch einmal überdenken.
Ist doch nicht das erste mal.
In Leipzig als legida Montags unterwegs war gab es mehrfach erfolgreiche Anschläge auf die Kabel zum Stellwerk. Die waren auch mehrfach erfolgreich und brachten Montags den Verkehr teilweise zum erliegen. Warum kritische Infrastruktur nicht doppelt ausgelegt ist weiß nur die Deutsche Bahn.
War nicht heute in Hannover auch eine Demo der rechten geplant?
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Sanformatiker, Samstag, 08.10.2022, 13:21 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Nebenan bei DSO heisst es es seien an zwei Stellen gleichzeitig LWL-Kabel durchtrennt worden: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,10223352,10223651#msg-10223651
Das ist natürlich keine verbürgte Information, ergibt aber im Zusammenhang mit der Tagesschau-Meldung durchaus Sinn. Herne und bei Berlin spricht schon für Redundanz, aber wenn zwei Stellen reichen für eine ziemlich schwache Redundanz, wenn man damit einen so großen Bereich lahm legen kann. Es geht hier nicht um einen großen Hbf. und vielleicht 50km drum herum. Von Flensburg bis Münster, Emden bis Braunschweig ging nichts.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Christian_S, Samstag, 08.10.2022, 13:45 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
In Leipzig als legida Montags unterwegs war gab es mehrfach erfolgreiche Anschläge auf die Kabel zum Stellwerk. Die waren auch mehrfach erfolgreich und brachten Montags den Verkehr teilweise zum erliegen. Warum kritische Infrastruktur nicht doppelt ausgelegt ist weiß nur die Deutsche Bahn.War nicht heute in Hannover auch eine Demo der rechten geplant?
Nun, aus der Vergangenheit erinnere ich mich hauptsächlich zum 1. Mai oder zu größeren politischen Treffen wie G7, G20 etc an derartige Anschläge auf die Infrastruktur - dass waren meist linke Radikalisten.
Aber Deutschland sieht das Problem ja immer nur rechts ;-)
Nachhilfe in Geschichte nehmen
Garfield_1905, Samstag, 08.10.2022, 15:18 (vor 1371 Tagen) @ Christian_S
Aber Deutschland sieht das Problem ja immer nur rechts ;-)
Da scheint mir Nachhilfe in Geschichte von Nöten. Gerade in Deutschland wird Terror/Gewalt von Links immer noch deutlich anders von Staats wegen anders beurteilt als der/die von Rechts. Das fängt in der Weimarer Republik an und hört mit der RAF noch lange nicht auf.
Warum können denn Nazis, darunter auch nachweislich Gewalttäter, in Deutschland ungehindert bei Demos auflaufen ? Welche Partei, die sich von den Nazis kaum unterscheidet, sitzt im Bundestag ? Warum sitzen Björn Höcke und Co. noch nicht im Knast / Klapse, sondern dürfen ungehindert im Landtag Thüringen und anderswo ihren geistigen Dünnschiß verbreiten ?
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
Christian_S, Samstag, 08.10.2022, 15:56 (vor 1371 Tagen) @ Garfield_1905
Warum können denn Nazis, darunter auch nachweislich Gewalttäter, in Deutschland ungehindert bei Demos auflaufen ? Welche Partei, die sich von den Nazis kaum unterscheidet, sitzt im Bundestag ? Warum sitzen Björn Höcke und Co. noch nicht im Knast / Klapse, sondern dürfen ungehindert im Landtag Thüringen und anderswo ihren geistigen Dünnschiß verbreiten ?
Tja, das Grundgesetz lässt die Demonstrationsfreiheit ja grundsätzlich zu. Erst wenn auf einer Demo z.B. verfassungsfeindliche Symbole gezeigt werden kann letztlich eingegriffen werden. Eine reine "Zuordnung" zu einer bestimmten Gruppe/Gesinnung ist nicht per se strafbar.
Leider ist es so, das rechte wie linke Extremisten sowas gerne ausnutzen. Schaden entsteht durch beide Seiten. Wie Hamburg vor wenigen Jahren zeigte können auch Linke eine Wüste der Zerstörung hinterlassen, aber Deutschland beeilt sich aufgrund seiner Geschichte halt meist nur, auf die rechte Gefahr hinzuweisen.
Zwar ist die rechte Gefahr groß und nicht zu unterschätzen, die Konzentration darauf lenkt aber von linkem Extremismus ab, der mitunter auch nicht harmlos ist.
Demo in Berlin
TEE Rheingold, Samstag, 08.10.2022, 16:48 (vor 1371 Tagen) @ Christian_S
Heute soll/sollte in Berlin eine regierungskritische Demo stattfinden...da kann man sich ausrechnen aus welcher Ecke die Anschläge am wahrscheinlichsten sind...Bin gespannt auf die Ermittlungen.
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 08.10.2022, 16:50 (vor 1371 Tagen) @ Christian_S
Tut mir Leid, diese "Hufeisen"-Argumente kann ich nur äußerst schwer nachvollziehen. Deutschland hat ein problem mit rechtsextremer Gewalt, die letztendlich Menschenleben kostet, z.B. Walter Lübcke als prominentes trauriges Beispiel. Die linksextreme Gewalt ist vorhanden, ja. Aber der Rechtsextremismus wird mit diesen "Aber die Linken!!111"-Hinweisen verharmlost, bis es zu Fackelaufmärschen und letztendlich Mord kommt.
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
TEE Rheingold, Samstag, 08.10.2022, 16:53 (vor 1371 Tagen) @ Paladin
Viele Demos wären vollkommen friedlich, wenn sie nicht von links gestört würden.
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Samstag, 08.10.2022, 16:56 (vor 1371 Tagen) @ TEE Rheingold
Viele Demos wären vollkommen friedlich, wenn man nicht mit Nazis gemeinsame Sache machen würde.
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
TEE Rheingold, Samstag, 08.10.2022, 17:02 (vor 1371 Tagen) @ Paladin
bearbeitet von TEE Rheingold, Samstag, 08.10.2022, 17:03
Dann können wir ja froh sein, dass kein Nazi die Eisenbahn erfunden hat.
Ich bin raus das ist mir zu blöd.
Nazis und Eisenbahn
Dieter4711, Sonntag, 09.10.2022, 16:54 (vor 1370 Tagen) @ TEE Rheingold
Dann können wir ja froh sein, dass kein Nazi die Eisenbahn erfunden hat.
Ich bin raus das ist mir zu blöd.
Das Problem mit der Eisenbahn ist ja, dass diese (auch) von den Nazis, für zweifelhafte Zwecke gebraucht wurde. Ebenso wie alte asiatische Glückssymbole.
Imsofern können wir froh sein, dass die Nutzung der "Eisenbahn" nicht verboten ist.
Nebenbei: die heutzutage üblichen nicht Frakturschriften haben auch die Nazis eingeführt.
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
Christian_S, Samstag, 08.10.2022, 18:02 (vor 1371 Tagen) @ Paladin
Tut mir Leid, diese "Hufeisen"-Argumente kann ich nur äußerst schwer nachvollziehen. Deutschland hat ein problem mit rechtsextremer Gewalt, die letztendlich Menschenleben kostet, z.B. Walter Lübcke als prominentes trauriges Beispiel. Die linksextreme Gewalt ist vorhanden, ja. Aber der Rechtsextremismus wird mit diesen "Aber die Linken!!111"-Hinweisen verharmlost, bis es zu Fackelaufmärschen und letztendlich Mord kommt.
Und ich kann nicht nachvollziehen, warum rechte Gewalt und Morde - die ohne wenn und aber zu verurteilen sind - darüber hinwegtäuschen sollen, dass linke Gewalt auch ein Problem mit oft nicht wenig Schaden ist.
Ist ein Bankräuber kein Verbrecher, weil ein anderer einen Mord begangen hat?
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 09.10.2022, 11:11 (vor 1370 Tagen) @ Christian_S
Ist ein Bankräuber kein Verbrecher, weil ein anderer einen Mord begangen hat?
Nein, aber Ausländer/Schwule/trans Personen/... anzuzünden hat halt doch eine etwas andere Qualität, als ein paar Kabel.
--
Weg mit dem 4744!
Nachhilfe im Grundgesetz nehmen
Christian_S, Sonntag, 09.10.2022, 13:37 (vor 1370 Tagen) @ JeDi
Nein, aber Ausländer/Schwule/trans Personen/... anzuzünden hat halt doch eine etwas andere Qualität, als ein paar Kabel.
Tja, wenn man Gewalt nur darauf projeziert mag einem das so erscheinen ...
Nachhilfe in Geschichte nehmen
frank_le, Samstag, 08.10.2022, 17:45 (vor 1371 Tagen) @ Garfield_1905
Aber Deutschland sieht das Problem ja immer nur rechts ;-)
Da scheint mir Nachhilfe in Geschichte von Nöten. Gerade in Deutschland wird Terror/Gewalt von Links immer noch deutlich anders von Staats wegen anders beurteilt als der/die von Rechts. Das fängt in der Weimarer Republik an und hört mit der RAF noch lange nicht auf.Warum können denn Nazis, darunter auch nachweislich Gewalttäter, in Deutschland ungehindert bei Demos auflaufen ? Welche Partei, die sich von den Nazis kaum unterscheidet, sitzt im Bundestag ? Warum sitzen Björn Höcke und Co. noch nicht im Knast / Klapse, sondern dürfen ungehindert im Landtag Thüringen und anderswo ihren geistigen Dünnschiß verbreiten ?
Es sind zwei Nazi und Putinunterstützerparteien im Bundestag und im Landtag Thüringen. Die Linke und die AFD.
Und Meinungsfreiheit gilt sowohl für Linke als auch für Rechte, für Querdenker und Antifa. Solange Sie nicht mit der Verfassung in Konflikt kommen.
Wir sind so tolerant das sogar die Schlepper aus dem Mittelmer gemeinnützig sind...
SPD ist auch Putinunterstützerin
ktmb, Samstag, 08.10.2022, 18:16 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Aber Deutschland sieht das Problem ja immer nur rechts ;-)
Da scheint mir Nachhilfe in Geschichte von Nöten. Gerade in Deutschland wird Terror/Gewalt von Links immer noch deutlich anders von Staats wegen anders beurteilt als der/die von Rechts. Das fängt in der Weimarer Republik an und hört mit der RAF noch lange nicht auf.Warum können denn Nazis, darunter auch nachweislich Gewalttäter, in Deutschland ungehindert bei Demos auflaufen ? Welche Partei, die sich von den Nazis kaum unterscheidet, sitzt im Bundestag ? Warum sitzen Björn Höcke und Co. noch nicht im Knast / Klapse, sondern dürfen ungehindert im Landtag Thüringen und anderswo ihren geistigen Dünnschiß verbreiten ?
Es sind zwei Nazi und Putinunterstützerparteien im Bundestag und im Landtag Thüringen. Die Linke und die AFD.Und Meinungsfreiheit gilt sowohl für Linke als auch für Rechte, für Querdenker und Antifa. Solange Sie nicht mit der Verfassung in Konflikt kommen.
Wir sind so tolerant das sogar die Schlepper aus dem Mittelmer gemeinnützig sind...
Ursache Sabotage! Wer könnte es gewesen sein?
Dieter4711, Sonntag, 09.10.2022, 16:56 (vor 1370 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Dieter4711, Sonntag, 09.10.2022, 16:58
Möglicherweise hat hier ja auch der Verfassungsschutz wieder mal zugelangt um die Sabotage irgendwem in die Schuhe zu schieben.
Wäre ja nicht das erste Mal. Einfach ans "Celler Loch" denken.
Und auch Teile der Deutschen Presse vermuten "staatliche Stellen" als Täter.
Ursache Sabotage! Wer könnte es gewesen sein?
Garfield_1905, Sonntag, 09.10.2022, 20:20 (vor 1370 Tagen) @ Dieter4711
Und auch Teile der Deutschen Presse vermuten "staatliche Stellen" als Täter.
Wahrscheinlich die JUNGE FREIHEIT, der DEUTSCHLAND-KURIER und natürlich die BLÖD-Zeitung.
Ursache Sabotage! Wer könnte es gewesen sein?
Henrik, Sonntag, 09.10.2022, 21:01 (vor 1370 Tagen) @ Garfield_1905
Und auch Teile der Deutschen Presse vermuten "staatliche Stellen" als Täter.
Wahrscheinlich die JUNGE FREIHEIT, der DEUTSCHLAND-KURIER und natürlich die BLÖD-Zeitung.
ach.. ach was.
wer profitiert denn.. so kurzfristig?
am Tag drauf Wahl.. in Niedersachsen.
In Krisensituation profitiert die regierende Partei, man sucht da als Wähler die Sicherheit,
also die SPD. Die SPD wars!!!!!111121
..oder entsprechend SPD-affine Akteure.
is doch glasklar!
hach ja... so Spekulationen sind doch was feines. ;)
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
GibmirZucker, Samstag, 08.10.2022, 13:41 (vor 1371 Tagen) @ Sanformatiker
Auffallend ist, dass an einem Tag in Europa es offenbar kurz hintereinander Anschläge auf Infrastruktur der Bahn gab, einmal im Russland, einmal in Deutschland. Könnte Zufall sein, könnte aber auch die gleiche Terrororganisation dahinter stecken. Bleibt zu hoffen, dass es nicht noch mehr Falle geben wird.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
frank_le, Samstag, 08.10.2022, 13:46 (vor 1371 Tagen) @ GibmirZucker
Auffallend ist, dass an einem Tag in Europa es offenbar kurz hintereinander Anschläge auf Infrastruktur der Bahn gab, einmal im Russland, einmal in Deutschland. Könnte Zufall sein, könnte aber auch die gleiche Terrororganisation dahinter stecken. Bleibt zu hoffen, dass es nicht noch mehr Falle geben wird.
Der zweite Anschlag war in der Ukraine und nicht in Russland!
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
südkreuz, Samstag, 08.10.2022, 13:52 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Ein Sabotageakt hier und ein Angriff auf Infrastruktur eines Aggressors sind ja wohl nicht dasselbe.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
GibmirZucker, Samstag, 08.10.2022, 17:22 (vor 1371 Tagen) @ südkreuz
Aus der Sicht des Angreifers ist so ein Akt meist richtig, egal ob RAF, PLO, deutsche oder osteuropäische Nazis. Da sind Ideologien dahinter. Die Menschheit braucht Liebe, nicht Hass.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Dieter4711, Sonntag, 09.10.2022, 17:03 (vor 1370 Tagen) @ südkreuz
bearbeitet von Dieter4711, Sonntag, 09.10.2022, 17:04
Ein Sabotageakt hier und ein Angriff auf Infrastruktur eines Aggressors sind ja wohl nicht dasselbe.
"Dasselbe" nicht. Aber das gleiche.
Es darf nicht vergessen werden, dass auch die Politik "hier" eine aggressive Politik gegen andere Staaten betreibt.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Henrik, Samstag, 08.10.2022, 19:43 (vor 1371 Tagen) @ GibmirZucker
Auffallend ist, dass an einem Tag in Europa es offenbar kurz hintereinander Anschläge auf Infrastruktur der Bahn gab, einmal bei der Krim, einmal in Deutschland. Könnte Zufall sein, könnte aber auch die gleiche Terrororganisation dahinter stecken. Bleibt zu hoffen, dass es nicht noch mehr Falle geben wird.
..und in Köln brannte ne U-Bahn.
Bleibt sehr zu wünschen, dass es noch viel viel mehr solcher Falle wie erstgenannten geben wird.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
GibmirZucker, Sonntag, 09.10.2022, 21:17 (vor 1370 Tagen) @ Henrik
Terroranschlag mit mehreren toten Zivilsten wird von dir begrüsst. Lässt tief blicken von welches Geistes Kind du bist.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
Henrik, Sonntag, 09.10.2022, 22:18 (vor 1370 Tagen) @ GibmirZucker
Terroranschlag mit mehreren toten Zivilsten wird von dir begrüsst. Lässt tief blicken von welches Geistes Kind du bist.
*hehe*
..es ist von 3 Toten die Rede?
einer davon wohl der russische Fahrer selbst?
sprich 2 Zivilisten, wenn überhaupt Zivilisten - da liegen mir keine Erkenntnisse vor.
Obs nun wirklich ein Terroranschlag gewesen ist, ist wohl nicht so recht klar.
In Kiew wird das groß gefeiert,
da wurde eine Frau interviewt mit den Worten:
"Ich hätte nie geglaubt, dass ich mich mal freuen würde über einen Vorgang bei dem andere Menschen zu Tode kommen. Das ist hier aber nun der Fall."
jo.
Die Intention meiner Gedanke sind wohl gewiss klar,
es wurde Infrastruktur für den Nachschub für das russische Militär zerstört,
PKWs fahren da wohl wieder auf einer Spur - aber keine LKW.
Zerstörung von Infrastruktur für etwaigen Nachschub für das russische Militär kann es gerne mehr geben, am besten natürlich so dass keine Menschen zu Tode kommen.
Es herrscht Krieg dort.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
GibmirZucker, Sonntag, 09.10.2022, 22:29 (vor 1370 Tagen) @ Henrik
Ach, deine Logik ist wohl dass wenn in deinen Augen da nur slawische Untermenschen oder wie die nennst ums Leben kommen, ist alles halb so wild. Ok, beim dritten Weg sieht man es wohl so.
Bin bei diesem Thema sehr empfindlich, da der einte Teil meiner Familie von deutschen Nazis ermordet worden ist, der andere von Bandera-Faschisten. Überlebt haben nur 10 Prozent insofern halte uch dein Gedankengut das ungeniert hier verbreitest, zum Kotzen. Auch mít welchen szenetypischen Codes du arbeitest.
Tschüss.
Probleme im Norden? -> Ursache Sabotage!
frank_le, Sonntag, 09.10.2022, 23:24 (vor 1370 Tagen) @ GibmirZucker
Terroranschlag mit mehreren toten Zivilsten wird von dir begrüsst. Lässt tief blicken von welches Geistes Kind du bist.
Es wurde ein Schwarzbau ohne Baugenehmigung begonnen abzureisen. Nicht mehr und nicht weniger.
Im Angesichts tausender Toter Zivilisten durch den Angriff Russlands sind das Kollateralschäden.
Zwei Tatorte
Mike65, Samstag, 08.10.2022, 20:39 (vor 1371 Tagen) @ Sanformatiker
Erschreckend finde ich, dass es offenbar einen Single Point of Failure gibt, um den Bahnverkehr in vier Bundesländern quasi vollständig zum Stillstand zu bringen. Und das dürfte im Osten, Süden und Westen vermutlich nicht groß anders sein.
Unsere Infrastruktur wurde leider seit Jahrzehnten auf Kosteneffektivität getrimmt und hat damit ihre Krisenfestigkeit verloren. Das sollte man vielleicht noch einmal überdenken.
Nein, es gibt wohl zwei redundante Systeme, es wurden jedoch beide gleichzeitig durch gezielte Anschläge lahmgelegt, einmal in Herne, das zweite in Berlin-Hohenschönhausen. Da nützt die Redundanz dann auch nichts mehr:
https://headtopics.com/de/zugfunkstorung-bei-der-deutschen-bahn-sabotage-als-ursache-30...
Beide Orte liegen Hunderte von Kilometern auseinander, also war das kein Einzeltäter. Ich vermute daher, dass da Profis am Werk waren, die die Kommunikationsinfrastruktur genau kannten.
Zwei Tatorte
Sanformatiker, Sonntag, 09.10.2022, 16:31 (vor 1370 Tagen) @ Mike65
Dennoch es hat gereicht die Zentrale in Hannover lahmzulegen, dass dazu nun zwei Kabel durchtrennt werden mussten, mag sein. Aber hätte man dort den Strom ausfallen lassen (und vorher ggf. Notstromaggregate lahm gelegt), hätten wir den gleichen Effekt gehabt. Wenn man die Standorte der durchtrennten Stellen denkt, handelte es sich hier um die Anbindung nach Außen, warum kann die der Standort nicht autark weiter arbeiten? Warum gibt es nicht z.B. in Hamburg einen Backup-Standort? Warum gab es keine Backup-Anbindung z.B. über Satellit? Warum muss ein einziger Standort alleine für 4 Bundesländer zuständig sein? Einiges werden sicher Design-Features von GSM-R sein (und damit nicht umgehbar sein, wenn man GSM-R nutzt), anderes ließe sich aber hier noch verbessern. Generell wird im Digitalzeitalter vieles mit deutlich weniger Fehlertoleranz geplant und konstruiert als früher. Gerade bei essentieller Infrastruktur (dazu gehört für mich das Eisenbahnnetz), ist das unterm Strich dann ggf. auch mal kritisch. Wenn man schon Öl- und Kohle-Züge priorisiert, kann der Stillstand ggf. am Ende dafür sorgen, dass im Extremfall Kraftwerke stillstehen und ggf. sogar ein europaweiter Blackout droht. (Ich glaube für den Moment ist das noch sehr konstruiert, aber wer weiß, wie es im Winter aussieht...)
Wenn man von einem System redet, welches zwingend funktionieren muss, um zwischen Flensburg und Münster, Braunschweig und Emden überhaupt nur einen Zug fahren zu lassen, finde ich es fast schon zu einfach, dass man "einfach" nur zwei LWL-Kabel durchtrennen muss.
Zwei Tatorte
gnampf, Sonntag, 09.10.2022, 17:16 (vor 1370 Tagen) @ Sanformatiker
Dennoch es hat gereicht die Zentrale in Hannover lahmzulegen, dass dazu nun zwei Kabel durchtrennt werden mussten, mag sein. Aber hätte man dort den Strom ausfallen lassen (und vorher ggf. Notstromaggregate lahm gelegt),
Dafür hättest du dann aber schon in die Zentral eindringen müssen, wo die Wahscheinlichkeit entdeckt zu werden um ein vielfaches höher ist. Und man hätte innerhalb kürzester Zeit Generatoren der Feuerwehr oder von anderen Standorten heran geschafft. Bis dahin hätte ggf. auch die Batterie-Überbrückung gereicht. Und wenn du die lahmlegst dürfte direkt die Störung kommen.
hätten wir den gleichen Effekt gehabt. Wenn man die Standorte der durchtrennten Stellen denkt, handelte es sich hier um die Anbindung nach Außen, warum kann die der Standort nicht autark weiter arbeiten?
Damit hättest du dann einen Umkreis von mit Glück wenigen km um die Zentrale noch am Laufen, denn schließlich reicht sp ein Funkturm nicht sonderlich weit. Dazu wirst du auch nicht an zig Stellen Server sehen haben, die den Login verarbeiten können, da solche Server wiederum sehr gut gegen Zugriff geschützt sein sollten.
Warum gibt es nicht z.B. in Hamburg einen Backup-Standort?
Hilft dir genau was, wenn der die Funktürme in Hannover nicht erreichen kann? Hamburg selbst war ja "online" nach meinem Wissen. Hilft dem Fernverkehr halt nichts, denn die DB FV hat keine Lust die Züge so zu brechen.
Warum gab es keine Backup-Anbindung z.B. über Satellit?
Latenzen, Kosten, ...
Warum muss ein einziger Standort alleine für 4 Bundesländer zuständig sein?
Ist er ja nicht. Nur für DB FV ist da ein Knoten ausgefallen der ihnen die ganzen Umläufe zerschossen hat. Und bevor sie lauter Splitterzüge fahren lassen stellen sie halt lieber den Verkehr ein. Ist ja nicht anderes als bei einem angekündigten Sturm. Regionalverkehr fuhr dagegen ja wohl noch vielerorts.
Einiges werden sicher Design-Features von GSM-R sein (und damit nicht umgehbar sein, wenn man GSM-R nutzt),
Das is ja eher die Frage: warum wurde die Rückfallebene auf öffentlichen Mobilfunk nicht genutzt? Klar, darüber geht nicht alles, z.B. keine Notrufe, aber sicherlich mehr als gar kein Verkehr.
anderes ließe sich aber hier noch verbessern. Generell wird im Digitalzeitalter vieles mit deutlich weniger Fehlertoleranz geplant und konstruiert als früher. Gerade bei essentieller Infrastruktur (dazu gehört für mich das Eisenbahnnetz), ist das unterm Strich dann ggf. auch mal kritisch.
Gibt kritischeres als die Eisenbahn, was sich sicherlich min. genauso einfach lahmlegen läßt, wie z.B. die Stromversorgung. Da brauchste auch nur ein paar passende Ziele auswählen (keine Kraftwerke, sonden Leitungen und Umspannwerke) und in kürzester Zeit wird das Netz in lauter unsynchronisierte Teilnetze zerfallen und wohl zu einem guten Teil auch zusammenbrechen.
Wenn man schon Öl- und Kohle-Züge priorisiert, kann der Stillstand ggf. am Ende dafür sorgen, dass im Extremfall Kraftwerke stillstehen und ggf. sogar ein europaweiter Blackout droht. (Ich glaube für den Moment ist das noch sehr konstruiert, aber wer weiß, wie es im Winter aussieht...)
Wer das erreichen will greift wie gesagt nicht die Bahn an, sondern die Stromnetze direkt.
Wenn man von einem System redet, welches zwingend funktionieren muss, um zwischen Flensburg und Münster, Braunschweig und Emden überhaupt nur einen Zug fahren zu lassen, finde ich es fast schon zu einfach, dass man "einfach" nur zwei LWL-Kabel durchtrennen muss.
Wie gesagt... pfeiff auf die Eisenbahn, im Zweifel würde die auch ohne GSM-R noch fahren, gerade solange die Stellwerke noch laufen, ging damals sogar komplett ohne Funk. Und erstrecht wenn du dann den Verkehr eindünnst, Güter haben Prio, einzelne notwendige Regios, die sich nicht durch Busse ersetzen lassen, und FV fällt komplett weg.
Fällt dir dagegen der Strom aus hast du viel weitreichendere Probleme, denn den brauchts praktisch für alles, und Notstromaggregate sind da auch keine dauerhafte Lösung. Die größte Schwierigkeit der Angreifer liegt nicht darin einen weitreichenden Ausfall zu erzeugen, sondern diesen über längere Zeit andauern zu lassen.
Zwei Tatorte
Sanformatiker, Sonntag, 09.10.2022, 17:38 (vor 1370 Tagen) @ gnampf
Damit hättest du dann einen Umkreis von mit Glück wenigen km um die Zentrale noch am Laufen, denn schließlich reicht sp ein Funkturm nicht sonderlich weit. Dazu wirst du auch nicht an zig Stellen Server sehen haben, die den Login verarbeiten können, da solche Server wiederum sehr gut gegen Zugriff geschützt sein sollten.
Die Strippen bei Dortmund und bei Berlin werden sicher nicht die Verbindung zwischen Hannover und dem Funkmasten in Ostfriesland oder bei Husum hergestellt haben.
Hilft dir genau was, wenn der die Funktürme in Hannover nicht erreichen kann? Hamburg selbst war ja "online" nach meinem Wissen. Hilft dem Fernverkehr halt nichts, denn die DB FV hat keine Lust die Züge so zu brechen.
Die Verbindung zwischen Hamburg und Hannover dürfte eher nicht das Problem gewesen sein, wenn die ernsthaft über Dortmund oder Berlin laufen würde, dann läuft das etwas grundlegend falsch. Ich vermute eher das die Verbindung zur nächst höheren Ebene des GSM-R-Netzes gekappt wurde.
Ist er ja nicht. Nur für DB FV ist da ein Knoten ausgefallen der ihnen die ganzen Umläufe zerschossen hat. Und bevor sie lauter Splitterzüge fahren lassen stellen sie halt lieber den Verkehr ein. Ist ja nicht anderes als bei einem angekündigten Sturm. Regionalverkehr fuhr dagegen ja wohl noch vielerorts.
Es war nicht nur der FV betroffen. Es war der gesamte Personen- und Güterverkehr in Norddeutschland betroffen. GSM-R ist der Zugfunk, den jeder Zug braucht. Geht GSM-R nicht, fährt nichts mehr. Wo auch immer der Regionalverkehr noch gefahren sein soll, ich habe derartiges jedenfalls nicht gelesen. Der DB Navigator hat gestern ja wohl auch wieder mit viel Falschinformation geglänzt. Da kann er bei Störungen gut.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Sabotage-Akt-bei-der-Bahn-Ermittlungen-laufen,bahn2...
"Neben der Deutschen Bahn beklagten andere Unternehmen wie Metronom, Erixx, Enno und Nordwestbahn am Sonnabend Zugausfälle. Metronom und Bahn hatten mitgeteilt, dass die Ursache eine Störung am digitalen Zugfunk GSM-R (Global System for Mobile Communications - Rail) war."
Wenn man von einem System redet, welches zwingend funktionieren muss, um zwischen Flensburg und Münster, Braunschweig und Emden überhaupt nur einen Zug fahren zu lassen, finde ich es fast schon zu einfach, dass man "einfach" nur zwei LWL-Kabel durchtrennen muss.
Wie gesagt... pfeiff auf die Eisenbahn, im Zweifel würde die auch ohne GSM-R noch fahren, gerade solange die Stellwerke noch laufen, ging damals sogar komplett ohne Funk. Und erstrecht wenn du dann den Verkehr eindünnst, Güter haben Prio, einzelne notwendige Regios, die sich nicht durch Busse ersetzen lassen, und FV fällt komplett weg.
Ja damals ging das ganz ohne Zugfunk, aber es hat je einen Grund, dass neben DB Fernverkehr, DB Regio auch metronom, NWB, Erixx und andere gestern NICHT gefahren sind. Und gerade wenn Sabotage die Ursache war, ist es sinnvoll, dass wirklich gar nichts mehr fährt: Vielleicht legt der Second Strike dann ja die Zugsicherung lahm und ohne Zugfunk kommt nicht mal der Nothalteauftrag durch.
Zwei Tatorte
gnampf, Sonntag, 09.10.2022, 17:54 (vor 1370 Tagen) @ Sanformatiker
Die Strippen bei Dortmund und bei Berlin werden sicher nicht die Verbindung zwischen Hannover und dem Funkmasten in Ostfriesland oder bei Husum hergestellt haben.
Nun, zu wissen scheinst du es aber auch nicht.
Die Verbindung zwischen Hamburg und Hannover dürfte eher nicht das Problem gewesen sein, wenn die ernsthaft über Dortmund oder Berlin laufen würde, dann läuft das etwas grundlegend falsch. Ich vermute eher das die Verbindung zur nächst höheren Ebene des GSM-R-Netzes gekappt wurde.
Nun, zu wissen scheinst du es aber auch nicht.
Es war nicht nur der FV betroffen. Es war der gesamte Personen- und Güterverkehr in Norddeutschland betroffen. GSM-R ist der Zugfunk, den jeder Zug braucht.
Nö, der Zug braucht den nicht. Wenn überhaupt, dann die Zugfahrt nach Regelwerk. Technisch fährt der Zug auch ohne GSM-R problemlos. Bei funktionierender Zugüberwachung sogar mit normaler Geschwindigkeit.
Geht GSM-R nicht, fährt nichts mehr.
Außer diverse Rangierfahrten, Nebenbahnen, Züge bis zum nächsten Bahnhof, etc. pp. Alles nicht gottgegegeben, alles auch anders möglich, gerade da die Notfallebene öffentlicher Mobilfunk ja weiterhin existiert. Und es ist ja keineswegs so, dass ein Zug immer und überall GSM-R Empfang hätte. Das ist selbst ohne Angriffe und Ausfälle nicht gegeben.
Wo auch immer der Regionalverkehr noch gefahren sein soll, ich habe derartiges jedenfalls nicht gelesen. Der DB Navigator hat gestern ja wohl auch wieder mit viel Falschinformation geglänzt. Da kann er bei Störungen gut.
Scheinst selbst genausowenig vor Ort gewesen zu sein wie ich. Woher weißt du also das die Infos alle falsch waren? An manchen Bahnhöfen z.B. zwar manche Züge eines Betreibers ausgefallen sind, andere dazwischen laut Auskunft aber nicht, obwohl gleicher Betreiber und davor/danach Ausfälle eingepflegt.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Sabotage-Akt-bei-der-Bahn-Ermittlungen-laufen,bahn2...
"Neben der Deutschen Bahn beklagten andere Unternehmen wie Metronom, Erixx, Enno und Nordwestbahn am Sonnabend Zugausfälle. Metronom und Bahn hatten mitgeteilt, dass die Ursache eine Störung am digitalen Zugfunk GSM-R (Global System for Mobile Communications - Rail) war."
Na, welch ein Wunder, denn die fahren alle Hannover Hbf an.
Ja damals ging das ganz ohne Zugfunk, aber es hat je einen Grund, dass neben DB Fernverkehr, DB Regio auch metronom, NWB, Erixx und andere gestern NICHT gefahren sind.
Weil DB Netz z.B. in dem Bereich die Fahrten verweigert hat? Und wohl keiner deswegen bereit ist über haltzeigende Signale zu fahren.
Und gerade wenn Sabotage die Ursache war, ist es sinnvoll, dass wirklich gar nichts mehr fährt: Vielleicht legt der Second Strike dann ja die Zugsicherung lahm und ohne Zugfunk kommt nicht mal der Nothalteauftrag durch.
Nun, dann sollten wir den Zugverkehr sowieso komplett einstellen, denn wenn die Zugsicherung manipuliert wird, dann spielt der Zugfunk auch keine Rolle mehr. Und die Zugsicherung müsste schon manipuliert und nicht nur lahmgelegt werden, denn letzteres würde einfach zum Halt des Zuges führen. Überträgt LZB oder ETCS nicht mehr fällst du auf PZB zurück, bleiben im PZB-Betrieb die Signale dunkel ist sofort anzuhalten. Und kappst du bei einem Flügelsignal den Draht fällt es auch sofort zurück auf Halt.
Zwei Tatorte
Henrik, Sonntag, 09.10.2022, 21:59 (vor 1370 Tagen) @ Sanformatiker
Dennoch es hat gereicht die Zentrale in Hannover lahmzulegen, dass dazu nun zwei Kabel durchtrennt werden mussten, mag sein.
immerhin.
Aber hätte man dort den Strom ausfallen lassen (und vorher ggf. Notstromaggregate lahm gelegt), hätten wir den gleichen Effekt gehabt.
Wer weiß..
ja, Infrastruktur, kritische Infrastruktur ist angreifbar. Diese Thematik wird in diesen Jahren verstärkt untersucht.
Wenn man die Standorte der durchtrennten Stellen denkt, handelte es sich hier um die Anbindung nach Außen, warum kann die der Standort nicht autark weiter arbeiten? Warum gibt es nicht z.B. in Hamburg einen Backup-Standort?
Das wird gewiss in der DB, in den Ministerien thematisiert werden.
nun gut, sämtliche Züge in Schleswig-Holstein fielen nun auch aus.
Für die Züge um Hannover/Niedersachsen herum hätte es dann auch nicht viel genutzt.
Die Verbindungsbahn in Hamburg war eh gesperrt, noch immer.. paar Stunden noch, Bauarbeiten.
Hättest Du persönlich nun weniger gegrübelt, wenns nur Niedersachsen getroffen hätte? ;)
Warum gab es keine Backup-Anbindung z.B. über Satellit?
Es gibt Notfallpläne, diverse. Diese zieht man in diesem Falle und wurden auch gezogen.
Einer ist z.B. die Züge zu einem sicheren Standort zuzuführen (nächsten Bahnhof) und den Zugverkehr zunächst stillzulegen - diesen hat man gewählt und es hat alles geklappt. Es gab keine Unfälle, keine Verletzten o.ä.
Dazu sind zu empfehlen, die Nachrichten-Beiträge von ARD/ZDF von gesternabend, wurde da gut erläutert.
Warum muss ein einziger Standort alleine für 4 Bundesländer zuständig sein?
Weils seine Vorteile hat.
Einiges werden sicher Design-Features von GSM-R sein (und damit nicht umgehbar sein, wenn man GSM-R nutzt), anderes ließe sich aber hier noch verbessern.
mag ja durchaus sein, dass es aus diesem Vorfall technische Konsequenzen geben wird.
Generell wird im Digitalzeitalter vieles mit deutlich weniger Fehlertoleranz geplant und konstruiert als früher.
ganz im Gegenteil, die Zunahme an Digitalisierung führt zu mehr Ausfallsicherheit, zu mehr Sicherheit insgesamt.
Zugunfälle der Vergangenheit wären mit dem heutigen Maß der Digitalisierung nicht geschehen oder mit geringeren Auswirkungen geschehen.
Gerade bei essentieller Infrastruktur (dazu gehört für mich das Eisenbahnnetz), ist das unterm Strich dann ggf. auch mal kritisch.
Daher nennt man das ja auch kritische Infrastruktur.
..und ist auch Thema der Institutionen.
Wenn man schon Öl- und Kohle-Züge priorisiert, kann der Stillstand ggf. am Ende dafür sorgen, dass im Extremfall Kraftwerke stillstehen und ggf. sogar ein europaweiter Blackout droht. (Ich glaube für den Moment ist das noch sehr konstruiert, aber wer weiß, wie es im Winter aussieht...)
Nein.
Keine 3 Stunden später konnten die Züge wieder fahren.
Dass dem so war, ist kein Zufall.
Für so einen Zeitraum an einem Samstagvormittag kommt kein Güterzug diesbezüglich relevant zu spät.
Hätte diese Störung über weit mehr Stunden nicht behoben wären könne, hätte man auf weitere Notfallpläne zurück gegriffen (das wurde thematisiert in den Nachrichten, s.o..)
Es kann faktisch nicht dazu führen, dass Kraftwerke stillstehen aufgrund Sabotage-Akten wie diesen.
Ein technischer Blackout ist völlig ausgeschlossen - das wissen wir alle.
Das ist reines Sprech von Verschwörungstheoretikern.
Wenn man von einem System redet, welches zwingend funktionieren muss, um zwischen Flensburg und Münster, Braunschweig und Emden überhaupt nur einen Zug fahren zu lassen, finde ich es fast schon zu einfach, dass man "einfach" nur zwei LWL-Kabel durchtrennen muss.
wie zwingend sollte es denn sein?
Ein einzelner hätte gewiss fahren können. ;)
Es ging hier dann darum, wie man mit der Situation umgeht, konkret in dem Moment.
Dafür gibt es Fallpläne, die hat man gezogen.
Wenn es diesen einen ganz wichtigen Zug gegeben hätte - dafür gibts gewiss dann auch nen Plan.
Es gibt immer Herbststürme - gabs nun noch nicht. Vielleicht kommen die ja noch.
Durch sowas kann der Bahnverkehr mehr in Mitleidenschaft gezogen werden als es nun der Fall war.
Klar, das war hier nun sehr wahrscheinlich Sabotage. Das hat man zu untersuchen, ernst zu nehmen und auch drüber zu denken, wie man die Sicherheit erhöhen könnte. Keine Frage.
Es ist aber auch nicht die Welt untergegangen und wird sie auch nicht.
Unmittelbare Auswirkung?
BGSMH, Samstag, 08.10.2022, 13:46 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Eine Frage an die Experten: GSM-R ist ja vermutlich auf die eine auf die andere Sekunde ausgefallen. Was hat das für die Züge der Strecke unmittelbar bedeutet? Mussten sie direkt anhalten? Und: Wie sind diese Züge in den nächsten Bahnhof gekommen?
Unmittelbare Auswirkung?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 08.10.2022, 13:59 (vor 1371 Tagen) @ BGSMH
Eine Frage an die Experten: GSM-R ist ja vermutlich auf die eine auf die andere Sekunde ausgefallen. Was hat das für die Züge der Strecke unmittelbar bedeutet? Mussten sie direkt anhalten? Und: Wie sind diese Züge in den nächsten Bahnhof gekommen?
Bei Ausfall des Funk, darf immer bis in den nächsten Bahnhof gefahren werden. Die Signale sind ja nicht ausgefallen.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Probleme im Norden?
Manitou, Sonntag, 09.10.2022, 01:58 (vor 1371 Tagen) @ frank_le
Hier erweist sich wieder einmal das Problem der Über-Zentralisierung. Als es noch auf jedem Bahnhof besetzte Stellwerke gab, waren Störungen einerseits lokal begrenzt, andererseits konnten örtliche Betriebseisenbahner den Betrieb auch bei Störungen aufrechterhalten.
Probleme im Norden?
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 09.10.2022, 10:38 (vor 1370 Tagen) @ Manitou
Hier erweist sich wieder einmal das Problem der Über-Zentralisierung. Als es noch auf jedem Bahnhof besetzte Stellwerke gab, waren Störungen einerseits lokal begrenzt, andererseits konnten örtliche Betriebseisenbahner den Betrieb auch bei Störungen aufrechterhalten.
Und was hat das mit der Störung zu tun.
Die Stellwerke liefen doch
Handy Netze sind doch auch schon mal ausgefallen,
Es will nur niemand mehr Verantwortung übernehmen, es könnte ja was passieren
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Danke für die Beiträge.
Administrator, Sonntag, 09.10.2022, 23:29 (vor 1370 Tagen) @ frank_le
- kein Text -