Probe-Bahncard: Wohnsitz außerhalb Europas möglich? (Fahrkarten und Angebote)
Mike65, Mittwoch, 05.10.2022, 13:45 (vor 1252 Tagen)
Meine US-amerikanische Tante geht Ende des Jahres in den Ruhestand und plant eine 6-wöchige Reise nach Deutschland. Sie wird mehrere Städte besuchen und sucht nach dem geeigneten Bahnticket. Die Fahrten sollen flexibel buchbar sein. Interrail gibt es wohl nur mit europäischem Wohnsitz, scheidet also aus. Eine Alternative wäre der Eurail German Rail Pass, der leider aber nur 1 Monat gültig ist. Ein Vorteil ist, dass man ihn auch in Österreich und Italien nutzen kann.
Als Alternative kämen Einzeltickets in Kombination mit einer Probe-Bahncard 25 oder 50 in Frage, die natürlich gleich wieder gekündigt würde.
Allerdings weiß ich nicht, ob für die Probe-BC ein Wohnsitz im Ausland zulässig ist. Sie ist ja eher als Lockangebot für Abonnenten gedacht und nicht für Touristen. Meines Wissens ist das leidige Ausweisproblem inzwischen gelöst, ausländische Reisepässe sollten anerkannt werden.
Warum ist die Probe-BC(F) ein Lockangebot?
Hansjörg, Mittwoch, 05.10.2022, 14:04 (vor 1252 Tagen) @ Mike65
- kein Text -
Abofalle?
ktmb, Mittwoch, 05.10.2022, 14:22 (vor 1252 Tagen) @ Hansjörg
- kein Text -
Das ist die normale BC(F)25/50 auch
Hansjörg, Mittwoch, 05.10.2022, 14:56 (vor 1252 Tagen) @ ktmb
- kein Text -
Das ist die normale BC(F)25/50 auch
ktmb, Mittwoch, 05.10.2022, 15:05 (vor 1252 Tagen) @ Hansjörg
Da sollte nachgebessert werden. Wenn ich freiwillig etwas ausprobieren möchte, muss ich nicht nachträglich zu irgendetwas verpflichtet werden.
Das ist die normale BC(F)25/50 auch
sibiminus, Mittwoch, 05.10.2022, 16:54 (vor 1251 Tagen) @ ktmb
Da sollte nachgebessert werden.
Kündigung des Abos unmittelbar nach Kauf ist möglich.
Wenn ich freiwillig etwas ausprobieren möchte, muss ich nicht nachträglich zu irgendetwas verpflichtet werden.
Du wirst nicht nachträglich zu irgendetwas verpflichtet, das wäre auch rechtlich schwierig. Du schließt ein Abo ab, dessen Konditionen dir bei Abschluss bekanntgegeben werden.
--
"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Das ist eine Abofalle.
ktmb, Mittwoch, 05.10.2022, 17:16 (vor 1251 Tagen) @ sibiminus
Und so etwas brauche ich nicht.
Es sollte daher immer auch die Möglichkeit geben, eine Bahncard ohne Abo zu bestellen.
In wiefern?
J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 05.10.2022, 17:20 (vor 1251 Tagen) @ ktmb
Die Konditionen sind bei Vertragsschluss klar. Eine Abofalle läuft ein bisschen anders. Auch wenn es in Österreich andersrum läuft, man muss hier aktiv verlängern, wenn man kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, ist es grundsätzlich nichts, wo man von einer Falle reden kann, sofern man sich einigermaßen organisieren kann.
Ich habe schon so einige Abos abgeschlossen (Discord, YouTube Premium) und da war es leicht für mich, da rauszukommen, sobald ich es wollte. Wenn man vergesslich ist, legt man sich zur Not einen Termin im Kalender an, um eine Kündigung anzugehen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
keine Abofalle, aber nicht kundenfreundlich
sflori, Mittwoch, 05.10.2022, 17:37 (vor 1251 Tagen) @ J-C
bearbeitet von sflori, Mittwoch, 05.10.2022, 17:37
Die Konditionen sind bei Vertragsschluss klar. Eine Abofalle läuft ein bisschen anders.
Das sehe ich genauso.
Aber warum nicht einfach so?
[ ] ich wünsche die Bahncard im Abo
[ ] ich wünsche die Bahncard nicht im Abo
Von mir aus schreibt man noch ein "empfohlen" hinter die erste Option... ;)
Ich möchte nicht wissen, wieviel Ärger es permanent gibt, wenn Kunden dann doch von der Verlängerung überrascht werden...
Bye. Flo.
keine Abofalle, aber nicht kundenfreundlich
sibiminus, Mittwoch, 05.10.2022, 17:54 (vor 1251 Tagen) @ sflori
Die Konditionen sind bei Vertragsschluss klar. Eine Abofalle läuft ein bisschen anders.
Das sehe ich genauso.Aber warum nicht einfach so?
[ ] ich wünsche die Bahncard im Abo
[ ] ich wünsche die Bahncard nicht im AboVon mir aus schreibt man noch ein "empfohlen" hinter die erste Option... ;)
Ich möchte nicht wissen, wieviel Ärger es permanent gibt, wenn Kunden dann doch von der Verlängerung überrascht werden...
Bye. Flo.
Prinzipiell gibt's das Ganze doch schon mit der BahnCard Business. Die Annahme eine solche abofreie Karte wäre für Privatkunden dann zum gleichen Preis wie die Abovariante zu haben dürfte fehl gehen, siehe Monatskarten versus Abokarten der verschiedenen Verbünde.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Probebahncard vorzeitig verlängern?
TEE Rheingold, Mittwoch, 05.10.2022, 18:22 (vor 1251 Tagen) @ sibiminus
bearbeitet von TEE Rheingold, Mittwoch, 05.10.2022, 18:23
Kann ich meine Probebahncard (Laufzeit bis 2.1.2023) vorzeitig verlängern, um den alten Preis zu sichern und Gutscheine einzulösen?
Muss ich zusätzlich die Probebahncard kündigen oder erkennt das System das automatisch?
Es ist eine PB 25 2.Klasse und ich würde eine normale Bahncard 25 2.Klasse kaufen.
Probe BahnCard vorzeitig verlängern
Henrik, Mittwoch, 05.10.2022, 19:00 (vor 1251 Tagen) @ TEE Rheingold
Kann ich meine Probebahncard (Laufzeit bis 2.1.2023) vorzeitig verlängern, um den alten Preis zu sichern und Gutscheine einzulösen?
Muss ich zusätzlich die Probebahncard kündigen oder erkennt das System das automatisch?
Es ist eine PB 25 2.Klasse und ich würde eine normale Bahncard 25 2.Klasse kaufen.
Deine aktuelle Probe BahnCard solltest Du kündigen, ja - schadet ja eh nicht.
ja, buch Dir eine neue BahnCard vor dem 11.12.,
man kann sie bis zu 6 Monate vor Gültigkeitsbeginn erwerben.
Das hättest Du besser letzte Woche noch machen sollen, bis Ende September gabs die Probe BahnCard wenigstens zum halben Preis.. bis gar ganz umsonst.
Probe BahnCard vorzeitig verlängern
TEE Rheingold, Mittwoch, 05.10.2022, 20:32 (vor 1251 Tagen) @ Henrik
Das hättest Du besser letzte Woche noch machen sollen, bis Ende September gabs die Probe BahnCard wenigstens zum halben Preis.. bis gar ganz umsonst.
Die Aktion habe ich mitgenommen ;-)
keine Abofalle, aber nicht kundenfreundlich
ICE920, München, Mittwoch, 05.10.2022, 19:29 (vor 1251 Tagen) @ sibiminus
Prinzipiell gibt's das Ganze doch schon mit der BahnCard Business. Die Annahme eine solche abofreie Karte wäre für Privatkunden dann zum gleichen Preis wie die Abovariante zu haben dürfte fehl gehen, siehe Monatskarten versus Abokarten der verschiedenen Verbünde.
Der Vergleich hinkt. Monatskarte übertragen auf die Bahncard wäre ProbeBahnCard (gegen Jahreskarte als normale BahnCard). Beim Jahresabo nimmst du nämlich gleich 12 Monate statt einem Monat. Bei der Bahncard nimmst du ja eh schon 12 Monate.
keine Abofalle, aber nicht kundenfreundlich
sibiminus, Mittwoch, 05.10.2022, 20:31 (vor 1251 Tagen) @ ICE920
Der Vergleich hinkt.
Deswegen habe ich mit der BahnCard Business eingeleitet.
Beim Jahresabo nimmst du nämlich gleich 12 Monate statt einem Monat. Bei der Bahncard nimmst du ja eh schon 12 Monate.
Wo bitte habe ich von Jahresabos geschrieben? Einige Verbünde haben nur noch eine Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten, auch der D-Tarif und DB-Tarif.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
In wiefern?
Giovanni, Donnerstag, 06.10.2022, 09:55 (vor 1251 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Giovanni, Donnerstag, 06.10.2022, 09:56
Die Konditionen sind bei Vertragsschluss klar. Eine Abofalle läuft ein bisschen anders. Auch wenn es in Österreich andersrum läuft, man muss hier aktiv verlängern, wenn man kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, ist es grundsätzlich nichts, wo man von einer Falle reden kann, sofern man sich einigermaßen organisieren kann.
Ich habe schon so einige Abos abgeschlossen (Discord, YouTube Premium) und da war es leicht für mich, da rauszukommen, sobald ich es wollte. Wenn man vergesslich ist, legt man sich zur Not einen Termin im Kalender an, um eine Kündigung anzugehen.
Der Unterschied dabei ist: Bei der DB erfolgt die automatische, kostenpflichtige Verlängerung um einen längeren Zeitraum als den ersten kostenpflichtigen Vertragszyklus.
Dazu kommt die mit 6 Wochen verhältnismäßig lange Kündigungsfrist.
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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)
Warum ist die Probe-BC(F) ein Lockangebot?
Mike65, Mittwoch, 05.10.2022, 18:14 (vor 1251 Tagen) @ Hansjörg
Falle würde ich das nicht bezeichnen, aber die Tatsache, dass sie bei Nichtkündigung in ein 1-Jähriges Abo übergeht, soll schon die Kunden dazu bringen, dauerhafte BC-Nutzer zu werden.
Andererseits gibt es viele, die die Bahn nur in einem begrenzten Zeitraum im Jahr (z.B. in den Sommerferien) intensiver nutzen, und das sind nicht nur ausländische Touristen.
Außerdem ist die Kündigung umständlicher gestaltet als die Bestellung, denn es muss eine Mail oder ein Kontaktformular verschickt werden. Das wird dann wieder etwas dauern, bis die Bestätigung kommt. Immerhin ist der Postweg nicht mehr Pflicht. Einfach per Mausklick mit sofortiger Bestätigung ginge technisch sicher auch, ist aber wahrscheinlich seitens der DB nicht gewünscht.
Wird sich ändern (müssen)
Hustensaft, Mittwoch, 05.10.2022, 18:32 (vor 1251 Tagen) @ Mike65
Der Gesetzgeber hat doch das Recht jüngst modifiziert, demnach muss es künftig genau so einfach möglich sein zu kündigen, wie man den Vertrag abschließen konnte - mehr als ein oder zwei Klicks darf das also in Bälde nicht mehr "kosten".
Kündigen der Probe-BC(F) erheblich leichter als Bestellung
Henrik, Mittwoch, 05.10.2022, 19:46 (vor 1251 Tagen) @ Mike65
Falle würde ich das nicht bezeichnen, aber die Tatsache, dass sie bei Nichtkündigung in ein 1-Jähriges Abo übergeht, soll schon die Kunden dazu bringen, dauerhafte BC-Nutzer zu werden.
..dann hat das ja nur was Gutes. :)
Andererseits gibt es viele, die die Bahn nur in einem begrenzten Zeitraum im Jahr (z.B. in den Sommerferien) intensiver nutzen, und das sind nicht nur ausländische Touristen.
..oder die BahnCard 25 1. Klasse nur an 8 Monaten des Jahres benötigen, weil sie in der übrigen Zeit eine BahnCard 50 1. Klasse besitzen.
oder die BahnCard zu einem Viertel des Preises oder gar umsonst erhalten haben.
Außerdem ist die Kündigung umständlicher gestaltet als die Bestellung, denn es muss eine Mail oder ein Kontaktformular verschickt werden. Das wird dann wieder etwas dauern, bis die Bestätigung kommt. Immerhin ist der Postweg nicht mehr Pflicht. Einfach per Mausklick mit sofortiger Bestätigung ginge technisch sicher auch, ist aber wahrscheinlich seitens der DB nicht gewünscht.
Was ist das anderes wenn nicht ein einfacher Mausklick?
Was denkst Du Dir da für große Umstände aus?
rein da ins System,
-> BahnCard und BahnBonus
---> Kontakt zum BahnCard Service
-----> "Kündigung der BahnCard" auswählen
-----> Einzeiler reinsetzen "hiermit kündige ich meine BahnCard" und raus
fertig.
Drei Klicks sind das.
das sind paar Sekunden - kann man auch sehr schön sehr leicht mal eben während einer ICE-Fahrt erledigen.
Die Bestellung derselben läuft über weit mehrere Schritte, nebst Zahlungsabwicklung.
Bestätigung der Kündigung erhältst Du innerhalb von wenigen Stunden.
Kündigen der Probe-BC(F) erheblich leichter als Bestellung
sibiminus, Mittwoch, 05.10.2022, 20:35 (vor 1251 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von sibiminus, Mittwoch, 05.10.2022, 20:35
Was ist das anderes wenn nicht ein einfacher Mausklick?
Was denkst Du Dir da für große Umstände aus?rein da ins System,
-> BahnCard und BahnBonus
---> Kontakt zum BahnCard Service
-----> "Kündigung der BahnCard" auswählen
-----> Einzeiler reinsetzen "hiermit kündige ich meine BahnCard" und raus
fertig.
Drei Klicks sind das.
das sind paar Sekunden - kann man auch sehr schön sehr leicht mal eben während einer ICE-Fahrt erledigen.
Es geht sogar noch einfacher: auf einer beliebigen bahn.de-Seite nach ganz unten scrollen und auf Vertrag kündigen klicken, das Formular ausfüllen und abschicken. Fertig.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Kündigen der Probe-BC(F) erheblich leichter als Bestellung
Saluton, Freitag, 04.11.2022, 01:06 (vor 1222 Tagen) @ Henrik
Drei Klicks sind das.
das sind paar Sekunden - kann man auch sehr schön sehr leicht mal eben während einer ICE-Fahrt erledigen.Die Bestellung derselben läuft über weit mehrere Schritte, nebst Zahlungsabwicklung.
Bestätigung der Kündigung erhältst Du innerhalb von wenigen Stunden.
Leider hat das bei mir 4 Anläufe benötigt... Gab zwar jeweils eine Sendungsbestätigung aber keine Kündigungsbestätigung...
Probe-Bahncard: Wohnsitz außerhalb Europas möglich?
JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 05.10.2022, 14:31 (vor 1252 Tagen) @ Mike65
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 05.10.2022, 14:35
Meine US-amerikanische Tante geht Ende des Jahres in den Ruhestand und plant eine 6-wöchige Reise nach Deutschland. Sie wird mehrere Städte besuchen und sucht nach dem geeigneten Bahnticket. Die Fahrten sollen flexibel buchbar sein. Interrail gibt es wohl nur mit europäischem Wohnsitz, scheidet also aus. Eine Alternative wäre der Eurail German Rail Pass, der leider aber nur 1 Monat gültig ist. Ein Vorteil ist, dass man ihn auch in Österreich und Italien nutzen kann.
Aber nur in den Brennerzügen, sonst nicht ;-)
Allerdings weiß ich nicht, ob für die Probe-BC ein Wohnsitz im Ausland zulässig ist. Sie ist ja eher als Lockangebot für Abonnenten gedacht und nicht für Touristen. Meines Wissens ist das leidige Ausweisproblem inzwischen gelöst, ausländische Reisepässe sollten anerkannt werden.
Geht auch mit Wohnsitz im Ausland - und ausländische Reisepässe wurden schon immer anerkannt. Der Lichtbildausweis zur vorläufigen Bahncard musste immer "nur" amtlich sein. Probleme gab es "nur" bei Onlinetickets.
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Weg mit dem 4744!