9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant (Allgemeines Forum)
1,5€ Mrd will der Bund dafür zur Verfügung stellen, wenn die Länder mitfinanzieren. Berufstätige und Studenten, die eine hohe Zahl an Pendeltagen pro Jahr haben und dementsprechend eine Monatskarte brauchen, werden teilweise entlastet und sollen durch die Reichweitenexplosion privilegiert werden. Gleichzeitig ist es eine Klientel, die nur begrenzt Zeit für Lustreisen hat und dementsprechend nicht massiv zur Überfüllung der Züge beitragen kann.
Das 9-€-"Spaßfahrt"-Klientel bekommt eine höhere Hürde als im legendären Dürresommer und wird die anderen nicht "stören".
bis dahin Zugverkehr massiv ausdünnen ...
Hey.
Jetzt wäre die Zeit, Mensch und Material Zeit zur Erholung zu geben. Und alles wieder auf Vordermann zu bringen.
So irre leer wie jetzt gestern und aktuell habe ich es lange nicht erlebt. Da ließe sich jetzt einiges einsparen. Leere Züge durch's Land fahren kann auch energetisch nicht sinnvoll sein.
Also: bis zum Weihnachtswinterverkehr böten sich weitgehende Betriebsferien an. Dann können die Gleisbauer auch in Ruhe werkeln.
Schöne Grüße von jörg
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Wie wird es dann mit Ländertickets, Quer-durchs-Land-Ticket etc. aussehen ?
Wenn dieses dauerhafte 49€ Ticket dann für einen Monat bundesweit gilt, müssten ja auch die Ländertickets und QdL angepasst werden, sonst wären sie ja preislich total uninteressant.
M.E. sollte es keine bundesweite Gültigkeit mehr geben, da genau diese für den massiven Anstieg von Fernreisen im NV und damit der extremen Überlastung gesorgt hat.
Für den täglichen Arbeits-, Uni- oder Schulweg braucht es niemand. Und für Ausflüge und Spaßfahrten sollte man ruhig richtig bezahlen. Denn die Einnahmen werden so dauerhaft fehlen.
Klar 49€ ist nicht 9€, aber trotzdem extrem billig und es wird gerade im Sommer wieder zu Zuständen führen die niemand möchte.
So schön auch meine Fahrten mit dem 9€-Ticket waren, und so viel Spaß es auch gemacht hat, bin ich doch froh dass es vorbei ist. Denn meistens war es kein entspanntes Reisen mehr, sondern auf den Hauptstrecken nurnoch ein Kampf um Sitzplätze und dann die daraus resultierende Verspätung.
Und nein es war kein Einzelfall sondern auf Linien wie dem RE2 Erfurt - Kassel täglich die Regel, während vorher meist genug Plätze frei waren.
Nahezu alle(!) mit denen ich darüber gesprochen habe (Freunde, Kommilitonen, Mitreisende im Zug, Verwandte etc.) haben es zwar genutzt für schöne Fahrten, aber sind froh dass die 9€-Zeit endlich vorbei ist. Entspanntes Reisen war es für niemanden mehr.
Nur weil es jetzt 49 oder 69€ sind ist es gegenüber allen anderen Angeboten immernoch extrem billig und wird wieder zu ähnlichen Zuständen führen, vielleicht noch nicht ganz so schlimm und noch nicht jetzt, aber spätestens zur Ferienzeit.
Leider wurden die von den allermeisten Leuten geteilten negativen Auswirkungen von der Politik überhaupt nicht angesprochen (außer seltsame Argumente von Christian Lindner). Es wird überall so getan als will jeder am liebsten für immer ein 9€-Ticket, aber bei der ersten Fahrt jammern alle über viel zu volle Züge und dass es endlich vorbei sein sollte.
Kann ich nicht verstehen...
Grüße vom Strand aus Korsika wo ich mir über das Thema eigentlich überhaupt keine Gedanken machen sollte...
611 040
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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Wie wird es dann mit Ländertickets, Quer-durchs-Land-Ticket etc. aussehen ?
Wenn dieses dauerhafte 49€ Ticket dann für einen Monat bundesweit gilt, müssten ja auch die Ländertickets und QdL angepasst werden, sonst wären sie ja preislich total uninteressant.
Naja das steht und fällt mit der Nutzung. Selbst wenn wir von einem 49€-Ticket ausgehen (das wird es aber eher nicht, man wird eher am oberen Ende der Preisspanne landen), sind Ländertickets und QdL bei punktueller Nutzung noch günstiger - gerade wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist. Für einen Tagesausflug von Bremen nach Hamburg bleibt das Niedersachsen-Ticket mit 24€ immer noch günstiger, wenn man sonst den Monat wenig bis gar keinen ÖPNV nutzt. Nutzt man ihn sonst sogar gar nicht ist es mit zwei Tagesausflügen noch im Vorteil.
Durch die Systematik, dass jeder weitere Mitfahrer nur 5€ mehr kostet, zahlt man aber pro Person nur 8,80€, wenn man zu fünft unterwegs ist. Beim QdL funktioniert es auf höherem Niveau ja ähnlich, aber selbst da ist ein Tag Nutzung für einen Nutzer mit 42€ günstiger, bei 5 Nutzern ist mit 14€ pro Person sehr deutlich im Vorteil bei nicht regelmäßiger Nutzung.
49-69€ für alle: Eine sehr schlechte Idee
Ich verstehe wirklich nicht warum ein solches Ticket so viel Zuspruch erhält. Nun werden günstige Tickets für alle subventioniert, wobei Mobilität teuer und Umweltschädigend ist.
Der Großteil der Bevölerung kann sich teurere Preise durchaus leisten, wer das nicht kann, sollte vom Staat unterstützt werden. Das wird eine Minderheit sein, die dennoch große Ausmaße annimmt (Bsp.: 20% der Bevölkerung). Ich rieche hier förmlich wieder politisches "Wählergewinnnen" als Auslöser.
Warum kann man nicht generell alles zum "richtigen" Preis verkaufen (also ohne Subventionen) und dann die Leute unterstützen, die es nötig haben? Klar, vermutlich müsste dann die Mehrheit (Bsp. 80%) der Bevölkerung für ÖPNV unterstützt werden, aber ist das nicht dennoch besser als jeden zu unterstützen?
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Klar aber wenn wir vom Extremfall ausgehen:
1 Person für nen Tagesausflug von z.B. Erfurt nach Dortmund.
QdL: 42€
neues 49/69€-Ticket eben diese 49/69€
Würde sich bei 2 solchen Fahrten im Monat schon das neue Ticket lohnen.
Trotzdem m.E. ein krasses Missverhältnis. War für die 3 Monate ja ok, aber wenn das jetzt dauerhaft kommt, sollte m.E. der Preis für QdL auf so 15-20€ und Ländertickets 10€ angepasst werden.
Ist zwar traurig dass ÖPNV so verramscht werden soll, und damit die Kosten noch weniger gedeckt werden können, was zu noch weniger Verkehr bei deutlich gestiegener Nachfrage führen wird, aber die neue Regierung will es ja so. Hauptsache viele Leute für billiges Geld transportieren. Komfort und Atmosphäre gehen wieder ein Stück mehr verloren...
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Bundesweite Gültigkeit
M.E. sollte es keine bundesweite Gültigkeit mehr geben, da genau diese für den massiven Anstieg von Fernreisen im NV und damit der extremen Überlastung gesorgt hat.
Das beschränkt sich aber auf entsprechend fernreisetaugliche Linien. Man müsste nunmal dementsprechend Kapazitäten bereitstellen.
Ansonsten regelt sich alles von alleine. Je größer die Distanz, desto ätzender ist es, das alles mit dem Nahverkehr zurückzulegen.
Große Distanzen fährt auch niemand täglich, sondern höchstens einmal pro Woche.
Wer täglich pendelt, tut das lokal, und hier hat die bundesweite Gültigkeit die Fairness erheblich verbessert, weil jmnd. der 10km zwischen zwei Verbundgebieten pendelt nicht mehr schlechter gestellt ist als jmnd. der 100km durch ein und denselben Verbund pendelt.
Für den täglichen Arbeits-, Uni- oder Schulweg braucht es niemand.
Wenn es niemand braucht, ist es nicht automatisch ein Problem, dass es trotzdem geht.
Oder beschwert sich jmnd., dass er im Verbund noch ganz andere Strecken fahren kann, obwohl er nur immer denselben Weg zwischen Haustür und Arbeitsplatz fährt?
Diese Inkonsequenz mag ich ...
Hallo.
So schön auch meine Fahrten mit dem 9€-Ticket waren, und so viel Spaß es auch gemacht hat, bin ich doch froh dass es vorbei ist. Denn meistens war es kein entspanntes Reisen mehr, sondern auf den Hauptstrecken nurnoch ein Kampf um Sitzplätze und dann die daraus resultierende Verspätung.
Sowas mag ich ja ... ICH habe es genutzt. Aber andere sollen das gefälligst nicht nutzen!
Wen die vollen Züge stören, der soll dann konsequenterweise auch wegbleiben. So einfach ist das.
Nahezu alle(!) mit denen ich darüber gesprochen habe (Freunde, Kommilitonen, Mitreisende im Zug, Verwandte etc.) haben es zwar genutzt für schöne Fahrten, aber sind froh dass die 9€-Zeit endlich vorbei ist.
Das typisch hirnlose sinnfreie Rumgequäke der total verblödeten Wohlstandsbürger.
ICH will Bahn. ICH will billig. ICH will nutzen.
Was ICH nicht will: Mitreisende. Zuglärm im Ort. Geschlossene Schranken.
Warum haben sie alle das Ticket überhaupt genutzt, wenn es doch soooo schlimm ist.
Aber so ist das: Forderungen stellen. Nur die Konsequenzen, die will dann keiner tragen ...
Es wird überall so getan als will jeder am liebsten für immer ein 9€-Ticket, aber bei der ersten Fahrt jammern alle über viel zu volle Züge und dass es endlich vorbei sein sollte.
Kann ich nicht verstehen...
Wieso nicht? Ist doch bei dir genau so!
Schöne Grüße von jörg
Hauptsache der Preis endet auf 9
- kein Text -
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ wird wohl nicht kommen
Ich behaupte einfach mal, dass es kein 49-69€ Nachfolgeticket geben wird.
Erstens wird dadurch die Nachfrage im ÖPNV stark steigen, jedoch werden keine notwendigen Kapazitäten bereitgestellt.
Zweitens müssten die Verkehrsunternehmen erheblich subventioniert werden. Kann mir kaum vorstellen, dass eingenommene Steuern hierfür verwendet werden.
Drittens müsste das Ticket dann ja auch im Flixbus usw. gelten.
Viertens: Was sagen die Automobilindustrie, Luftverkehrs- und die Taxiunternehmen hierzu?
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Ist zwar traurig dass ÖPNV so verramscht werden soll, und damit die Kosten noch weniger gedeckt werden können
Da stimme ich Dir zu, noch viel trauriger finde ich allerdings, wie viele Menschen deswegen sterben mussten.
Insofern schließe ich mich Blaschkes Idee vollumfänglich an, den öffentlichen Verkehr jetzt einmal für ein Paar Monate herunterzufahren und nach einigen Monaten den Restknopf zu drücken, wenn Corona dann vorbei ist.
Das muss man auf all den DB-Strecken, auf denen fehlerhafte Schwellen verlegt worden sind, jetzt sowieso.
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Ich glaube du hast das gewünschte Ziel der Nutzer nicht verstanden. Man möchte ein übergreifendes Ticket für den Nahverkehr und sich nicht überlegen müssen ob man an irgendwelchen Verbund- oder Landesgrenzen ein anderes weiteres Ticket benötigt. Also ein einziges bundesweites Monatsticket auch als Abo und keine weiteren Angebote im Nahverkehr.
--
Stephan
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ wird wohl nicht kommen
Zweitens müssten die Verkehrsunternehmen erheblich subventioniert werden. Kann mir kaum vorstellen, dass eingenommene Steuern hierfür verwendet werden.
das hat die Koalition doch heute beschlossen
Drittens müsste das Ticket dann ja auch im Flixbus usw. gelten.
ich dachte der Flixbus ist ein FERNbus und gilt als Fernverkehr
Bahnfuzzys sorgen sich ums Alleinstellungsmerkmal.
Hey.
Der Großteil der Bevölkerung kann sich teurere Preise durchaus leisten, wer das nicht kann, sollte vom Staat unterstützt werden.
Warum? Ich kann mir den Porsche nicht leisten. Unterstützt mich der Staat?
Warum kann man nicht generell alles zum "richtigen" Preis verkaufen (also ohne Subventionen) und dann die Leute unterstützen, die es nötig haben? Klar, vermutlich müsste dann die Mehrheit (Bsp. 80%) der Bevölkerung für ÖPNV unterstützt werden, aber ist das nicht dennoch besser als jeden zu unterstützen?
Und wie sollen die 80% unterstützt werden? Mit dem in Deutschland üblichen Verwaltungsaufwand mit tausenden Formularen?
Es ist damals beim SWT. Da jammerten auch die Bahnfreaks, dass das Ticket tariflich viel zu simpel sei.
Und jetzt ist es hier genauso. Nee, nicht so einfach machen.
Hat man als Bahnfuzzy die Sorge, dass man das Alleinstellungsmerkmal, nämlich Bahntarife zu verstehen, verliert, wenn es alles simpel wird? Kommt mir jedenfalls so vor ...
Schöne Grüße von jörg
Geld raus.
Hallo.
Viertens: Was sagen die Automobilindustrie, Luftverkehrs- und die Taxiunternehmen hierzu?
Die werden auch subventioniert.
Geld ist für jeden und alles da.
Schöne Grüße von jörg
Geld raus.
Viertens: Was sagen die Automobilindustrie, Luftverkehrs- und die Taxiunternehmen hierzu?
Die werden auch subventioniert.Geld ist für jeden und alles da.
Die Kuh steht auf den Wolken und muss eigentlich nur gemolken werden. ;-)
49-69€ für alle: Eine sehr schlechte Idee
Ich verstehe wirklich nicht warum ein solches Ticket so viel Zuspruch erhält. Nun werden günstige Tickets für alle subventioniert, wobei Mobilität teuer und Umweltschädigend ist.
In Massenverkehrsmitteln darüber hinaus auch noch gesundheitsschädlich.
Der Großteil der Bevölerung kann sich teurere Preise durchaus leisten, wer das nicht kann, sollte vom Staat unterstützt werden. Das wird eine Minderheit sein, die dennoch große Ausmaße annimmt (Bsp.: 20% der Bevölkerung). Ich rieche hier förmlich wieder politisches "Wählergewinnnen" als Auslöser.
Warum kann man nicht generell alles zum "richtigen" Preis verkaufen (also ohne Subventionen) und dann die Leute unterstützen, die es nötig haben?
Meine Rede.
Die Diskussion hab ich schon im 9-Euro-Ticket-Thread geführt. Radfahrer, Fußgänger und Homeofficeler zahlen dafür, dass andere Spaßfahrten im ÖPNV durchführen bzw. ihre Wege statt mit dem Rad oder zu Fuß mit dem ÖPNV durchführen.
Mit Entlastung hat das gar nichts zu tun. Mit Umweltschutz auch nicht.
Der mickrige CO2-Effekt des 9-Euro-Tickets spricht schon Bände.
sonst wäre es zu teuer und nicht sozial gerecht!
Außerdem kennt der Bundesbürger das von den Benzinpreisen.
Bahnfuzzys sorgen sich ums Alleinstellungsmerkmal.
Warum? Ich kann mir den Porsche nicht leisten. Unterstützt mich der Staat?
Ich habe mich schlecht ausgedrückt, tut mir leid, ich meine natürlich dass ein gewisses Mindestmaß an Mobilität bezuschusst werden sollte, wieviel genau ist eine andere (und schwierige!) Frage, ich habe nicht behauptet, dass das einfch wird.
Warum kann man nicht generell alles zum "richtigen" Preis verkaufen (also ohne Subventionen) und dann die Leute unterstützen, die es nötig haben? Klar, vermutlich müsste dann die Mehrheit (Bsp. 80%) der Bevölkerung für ÖPNV unterstützt werden, aber ist das nicht dennoch besser als jeden zu unterstützen?
Und wie sollen die 80% unterstützt werden? Mit dem in Deutschland üblichen Verwaltungsaufwand mit tausenden Formularen?
Nochmals, einfach wird das nicht, aber sinnvoll wäre es.
Es ist damals beim SWT. Da jammerten auch die Bahnfreaks, dass das Ticket tariflich viel zu simpel sei.
Und jetzt ist es hier genauso. Nee, nicht so einfach machen.Hat man als Bahnfuzzy die Sorge, dass man das Alleinstellungsmerkmal, nämlich Bahntarife zu verstehen, verliert, wenn es alles simpel wird? Kommt mir jedenfalls so vor ...
Stuss, sowas hat nie jemand behauptet und ist nicht Ziel, eine Vereinheitlichung des Tarifsystems ist wünschenswert.
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
Das habe ich verstanden. Aber warum dann nicht, wie ich schon zu Beginn der 9-Euro-Ticket Diskussion anregte nicht ein Streckenbezogenes Ticket.
Ideal für Pendler. Feste Strecke zwischen zwei beliebigen Bahnhöfen/Hp bis z.B. 200km für 49€.
Wer mehrere verschiedene Strecken regelmäßig nutzt, muss entscheiden ob sich 2 Tickets lohnen, oder für einmal alle paar Wochen doch Einzelfahrten.
Denn das Ziel dieser Tickets war Pendler zu entlasten und keine Billig-Fernreisen im NV zu provozieren. (Was ja auch die Ursache für die o.g. Überlastungen war)
Ja ich habe das Ticket auch viel und gerne genutzt, aber ich habe solche Fahrten im NV auch vorher mit dem Quer-durchs-Land-Ticket oder früher noch Schönen-Wochenende-Ticket schon regelmäßig gemacht. Und die 42€ für einen ganzen Tag alle paar Wochen empfand ich nie als zu teuer. Dafür gab es aber meistens genug Plätze in den Zügen und es war entspanntes angenehmes Reisen.
Und falls jetzt einer mit "Fahr doch 1. Klasse" kommt, das ists ja auch nicht mehr wert. Hab es die letzten Monate odt genug erlebt dass diese freigegeben wurde oder auch sonst überfüllt von 2.Klasse-Fahrgästen war.
Grüße 611 040
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Für andere Endziffern gibt's Sparpreise ...
- kein Text -
Richtig so!
Es ist schade, dass es kein 365€-Ticket für den Nahverkehr wird (also quasi 30€/Monat), aber es ist schön, dass es ein Nachfolge geben soll.
Eine wichtige Hürde für die einfachen Bahnfahrenden waren die unsäglichen Tarif- und Verbundgrenzen. Und für die Spaß- Wochenend- und Freizeitfahrten wird jetzt eben nachgerechnet, ob sich das Ticket im Monat dann wirklich lohnt oder eben nicht. Ich halte das ganze für eine gute Sache. Ob das bei Verbünden jetzt zu Kündigungen führt, weil Dinge (ENDLICH!) vereinfacht werden?
Man braucht niemandem kündigen, ...
Moin!
im Bereich Fahrgastinformation gibt es noch genügend Verbesserungspotential und damit auch Arbeit.
Grüße
141055
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ geplant
M.E. sollte es keine bundesweite Gültigkeit mehr geben, da genau diese für den massiven Anstieg von Fernreisen im NV und damit der extremen Überlastung gesorgt hat.
Diese Fernreisen werden massiv abnehmen, viele haben das nun gemacht, weil es eben gerade geht - und denmächst nicht mehr.
Für den täglichen Arbeits-, Uni- oder Schulweg braucht es niemand.
Nicht? Es geht ja gerade darum, Leute auf Straßen-, U-Bahn und Bus zu bringen, die bisher einfach immer jeden Weg mit dem Auto zurückgelegt haben - einfach weil Einzelfahrten zu teuer sind, ein Monatsabo sich jedoch nicht lohnt.
So schön auch meine Fahrten mit dem 9€-Ticket waren, und so viel Spaß es auch gemacht hat, bin ich doch froh dass es vorbei ist. Denn meistens war es kein entspanntes Reisen mehr, sondern auf den Hauptstrecken nurnoch ein Kampf um Sitzplätze und dann die daraus resultierende Verspätung.
Genau, was erdreistet sich der Pöbel denn auch, das Angebot zu nutzen - bei _mir_ ist das natürlich etwas anderes, ich bin ja quasi etablierter Schienen-Adel.
Und nein es war kein Einzelfall sondern auf Linien wie dem RE2 Erfurt - Kassel täglich die Regel, während vorher meist genug Plätze frei waren.
Dann verpflichtet man halt den Betreiber dazu, mehr Kapazitäten bereitzustellen, wenn die Nachfrage steigt - wo ist das Problem?
Das für 3 Monate jetzt keine neuen Züge angeschafft werden, sollte wohl klar gewesen sein, sollte aber die Linie natürlich langfristig florieren, muss man die Rechnung halt neu aufmachen.
Der Vorteil eines bundesweiten Tickets liegt meiner Meinung nach auch nicht darin, dass ich mich jetzt von Hamburg nach München mit S-Bahnen und REs durchhangeln kann - sondern dass ich in München genau so in die S-Bahn steigen kann wie zu Hause, ohne mich mit dem Tarifsystem vertraut machen zu müssen. Einnahmentechnisch ist das ja auch neutral, wenn ich in München bin, kann ich schlecht einen S-Bahn-Platz in Hamburg oder Berlin oder Dortmund belegen: der Kuchen muss einfach entsprechend verteilt werden
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ wird wohl nicht kommen
Zweitens müssten die Verkehrsunternehmen erheblich subventioniert werden. Kann mir kaum vorstellen, dass eingenommene Steuern hierfür verwendet werden.
Ich höre selten, dass die Nahverkehrsbetriebe großartige Gewinne schreiben und für die Städte Goldesel darstellen - im Gegenteil, für die meisten Städte (z.B. im Ruhrgebiet) sind die Betriebe doch eh ein Subventionsloch.
Drittens müsste das Ticket dann ja auch im Flixbus usw. gelten.
Warum? Kann ich heute mit dem QDL-Ticket in einen Flixbus einsteigen?
Mein Semesterticket (NRW-Tarif!) galt damals auch noch nicht.
Viertens: Was sagen die Automobilindustrie, Luftverkehrs- und die Taxiunternehmen hierzu?
"Buhuhuh, bleiben noch genug Subventionen für uns übrig?"
Günstiger Fernverkehr? Ja geil! Billiger Nahverkehr? Ne!!!
Was haben Lokführer und Bahnfans gemeinsam? Ohne Züge wären sie nichts. Aber sobald zu viele die Züge nutzen weinen sie rum...
Interessant finde ich besonders: Hier im Forum geht es unentwegt darum, hier noch einen Euro zu sparen, dort noch einen Gutschein nutzen zu können und die besten Prämien abzukriegen. Alles mit Fernverkehrs-Tickets versteht sich. Da ist das alles gern gesehen, aber jetzt wo es um günstigen Nahverkehr geht wird er verflucht.
"Ja genutzt habe ich das Ticket gerne, aber gut, dass es vorbei ist!" Mich hat es auch total genervt, dass so viele Bahnfans das Ticket gekauft haben, obwohl sie sich locker die erste Klasse hätten leisten können, um mir meinen Platz in der zweiten wegzunehmen. Unerhört!!!
Was wichtig wäre, wäre das Ende der unendlichen Tarifgeschichte, bei denen selbst der größte Fan nicht mehr durch blickt. Das hält Leute davon ab den ÖPNV zu nutzen. Das ist auch schon lange überfällig und würde den Steuerzahler viel Geld sparen. Die Gehälter der Verkehrsverbundsfürsten sind ja nicht gerade gering.
Aber gut wir verzichten auf ein günstiges Nahverkehrsticket, dann ist aber auch Schluss mit günstigen Spaßfahrten im Fernverkehr lieber Foristen! Ihr überfüllt die Züge maßlos und den Verlust von DB Fernverkehr zahlt dann wieder der arme Autofahrer mit seinen Steuern.
Günstiger Fernverkehr? Ja geil! Billiger Nahverkehr? Ne!!!
Was haben Lokführer und Bahnfans gemeinsam? Ohne Züge wären sie nichts. Aber sobald zu viele die Züge nutzen weinen sie rum...
Der Lokführer hat‘s noch entspannt. Wenn der Zug sich verspätet, kriegt er halt vielleicht noch Überstunden bezahlt.
Interessant finde ich besonders: Hier im Forum geht es unentwegt darum, hier noch einen Euro zu sparen, dort noch einen Gutschein nutzen zu können und die besten Prämien abzukriegen. Alles mit Fernverkehrs-Tickets versteht sich. Da ist das alles gern gesehen, aber jetzt wo es um günstigen Nahverkehr geht wird er verflucht.
Vielleicht sind‘s nicht dieselben?
"Ja genutzt habe ich das Ticket gerne, aber gut, dass es vorbei ist!" Mich hat es auch total genervt, dass so viele Bahnfans das Ticket gekauft haben, obwohl sie sich locker die erste Klasse hätten leisten können, um mir meinen Platz in der zweiten wegzunehmen. Unerhört!!!
Schlimm, schlimm schlimm, schlimm schlimm schlimm schlimm. Schlimm.
Was wichtig wäre, wäre das Ende der unendlichen Tarifgeschichte, bei denen selbst der größte Fan nicht mehr durch blickt. Das hält Leute davon ab den ÖPNV zu nutzen. Das ist auch schon lange überfällig und würde den Steuerzahler viel Geld sparen. Die Gehälter der Verkehrsverbundsfürsten sind ja nicht gerade gering.
Ja das wäre ein Ansatz. Manche Verbünde haben ja spannende Tariforgien ohne tieferen Sinn. In Österreich konnte mit dem Klimaticket eine Netzjahreskarte in einigen Verbünden schonmal forcieren.
Aber gut wir verzichten auf ein günstiges Nahverkehrsticket, dann ist aber auch Schluss mit günstigen Spaßfahrten im Fernverkehr lieber Foristen! Ihr überfüllt die Züge maßlos und den Verlust von DB Fernverkehr zahlt dann wieder der arme Autofahrer mit seinen Steuern.
Wenn ich im Railjet von Breclav nach Wien fahre, ist der schonmal nicht überfüllt…
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Besser gelöst als in Österreich...
Hallo,
die Festlegung auf einen monatlichen Preis mit Endstelle 9 wird sich langfristig noch als flexibler erweisen als ein Symbolpreis von 365 € bzw. Vielfachen davon.
Denn einen Preis von 49 bzw. 69 € kann man unter Beibehaltung der Symbolwirkung auf die nächste Schwelle anheben, auch wenn damit nur im Vergleich zur normalen Inflation hohe Sprünge von 10 - 20% möglich sind. Zur Abmilderung kann man eine Preiserhöhung mit der Garantie verbinden, den Preis über mehrere Jahre anschließend konstant zu halten.
Ein starrer Symbolpreis von z. B. 365 €, der sich an einer nicht skalierbaren Größe (hier der Anzahl der Tage im Normaljahr) bemisst, kann dagegen nur schwer angepasst werden. Mit der gewählten Symbolik "1 Tag = 1 / 2 / 3 €" bindet man sich jedenfalls längerfristig an diesen Preis und reduziert dadurch die Flexibilität, auf die allgemeine Markt- und Preisentwicklung zu reagieren.
In dieser Hinsicht ist die Endstelle 9 für den Preis also clever gewählt.
Freundliche Grüße aus dem Süden!
Besser gelöst als in Österreich...
Hallo,
die Festlegung auf einen monatlichen Preis mit Endstelle 9 wird sich langfristig noch als flexibler erweisen als ein Symbolpreis von 365 € bzw. Vielfachen davon.
Denn einen Preis von 49 bzw. 69 € kann man unter Beibehaltung der Symbolwirkung auf die nächste Schwelle anheben, auch wenn damit nur im Vergleich zur normalen Inflation hohe Sprünge von 10 - 20% möglich sind. Zur Abmilderung kann man eine Preiserhöhung mit der Garantie verbinden, den Preis über mehrere Jahre anschließend konstant zu halten.
Ein starrer Symbolpreis von z. B. 365 €, der sich an einer nicht skalierbaren Größe (hier der Anzahl der Tage im Normaljahr) bemisst, kann dagegen nur schwer angepasst werden. Mit der gewählten Symbolik "1 Tag = 1 / 2 / 3 €" bindet man sich jedenfalls längerfristig an diesen Preis und reduziert dadurch die Flexibilität, auf die allgemeine Markt- und Preisentwicklung zu reagieren.
In dieser Hinsicht ist die Endstelle 9 für den Preis also clever gewählt.
Freundliche Grüße aus dem Süden!
Ja, die 365,-€ sind nur mit nachfolgenden Kalenderumstellungen sinnvoll. Aber die 9 am Ende ist willkürlich kalkuliert. Der einzige Grunde ist, weil Preise am Ende eine 9 haben, das machen die anderen auch so. Ich will weniger Verkehr haben, also soll er teurer aussehen. Ich bin für ein anderes Ende. 71,80 statt 69,-. Das sieht nach 80 Euro aus und nicht nach 60 Euro.
Günstiger Fernverkehr? Ja geil! Billiger Nahverkehr? Ne!!!
Der Lokführer hat‘s noch entspannt. Wenn der Zug sich verspätet, kriegt er halt vielleicht noch Überstunden bezahlt.
Dann frag mal die Deutschen Lokführer und ihren Häuptling, was sie davon gehalten haben
Vielleicht sind‘s nicht dieselben?
Aber auch nur vielleicht…
Schlimm, schlimm schlimm, schlimm schlimm schlimm schlimm. Schlimm.
Ja ist tatsächlich schlimm - ich kann nicht über den zu billigen Preis und die Fülle motzen und gleichzeitig es dennoch mitnehmen - solche Leute sollen sich doch bitte einen 1. Klasse Zuschlag holen - die war meistens ja schön leer
Ja das wäre ein Ansatz. Manche Verbünde haben ja spannende Tariforgien ohne tieferen Sinn. In Österreich konnte mit dem Klimaticket eine Netzjahreskarte in einigen Verbünden schonmal forcieren.
Das schöne war ja, dass das 9€ Ticket gezeigt hat, dass es geht. Wer braucht in einem Bundesland wie NRW 4 Tarifverbünde?!
9-Euro-Ticket - Flixtrain
Hallo,
das 9-Euro-Ticket wurde nicht als Ticket für den Nahverkehr genutzt. Es hat nicht verhindert, dass die Leute nachwievor in der Stadt Fahrten mit dem PKW und nicht mit dem Bus gemacht haben (einige wenige schon, allerdings hat dies kein Mehr für den Busverkehr gebracht). Die, die bisher mit dem Bus gefahren sind, sind allerdings schon günstiger gefahren.
Es war in der Regel ein Ticket für den Fernverkehr mit Regionalverkehr. Und dann die ganzen Diskussionen bezüglich der Fahrgastrechte (FGR). Da man im Regionalverkehr keinen Zangenabdruck hat, reicht ein Internetanschluss aus, um Verbindungen zu finden, für die man irgendwie die FGR für Spaßfahrten zurecht konstruieren konnte. Dies kann nicht der Sinn eines Billigstangebots sein, hier wurde handwerklich schlecht gearbeitet.
Für billigen Fernverkehr haben sich aber Anbieter wie Flixtrain entwickelt.
Ich weiss es jetzt nicht genau, aber ich habe irgendwie in Erinnerung, dass Flixtrain sein Angebot während der 9-Euro-Ticketzeit eingestellt hat. Dies kann auch nicht der Sinn eines 9-Euro-Tickets sein, egal wie man über Flixtrain denkt. Der Staat darf hier nicht eingreifen.
Das 9-Euro-Ticket war für die meisten nur interessant für Fahrten im Regionalexpress der DB und den privaten Betreibern. Dies ist, wie schon gesagt kein Nahverkehr. Fatal war dies z.B. auf Strecken, auf denen es kein Fernverkehrsangebot gibt, z.B. auf der Strecke von Koblenz nach Trier. Trier ist zurzeit nur über diese Strecke erreichbar, da die Eifelbahn noch immer durch Überschwemmungsschäden nicht durchgängig aus/in Richtung Köln befahrbar ist. Wenn man hier die Bahn nutzen musste, war es schon nervig, in den überfüllten Zügen mit zu fahren.
Es scheint also der Bedarf für ein unkompliziertes Fernverkehrsticket zu geben. Hier sollte man sich was vernünftiges ausdenken oder es dem Markt überlassen, dass sich ein solches Angebot entwickelt. Ein Klimaticket wäre dann die beste Lösung. Dies sollte dann aber auch einen Preis haben, z.B. 99 Euro/Monat. Mindestlaufzeit 12 Monate, danach monatlich kündbar.
Entspanntes Reisen und viele Grüße vom Testfahrer
da hat wohl jemand das Forum verwechselt ;)
- kein Text -
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ wird wohl nicht kommen
Falls es denn kommt, werden die Nutzer wohl hauptsächlich deckungsgleich mit denen sein, die auch heute schon ein Abo nutzen. Bei vielen davon wird sich der Preis reduzieren und sie werden das Ticket in etwa wie bisher nutzen.
Den Gelegenheitsumsteiger / Nutzer wird der recht hohe Preis abschrecken. Stehen dem doch ganz grob geschätzt vieleicht 10 bis 15 Einzelfahrten gegenüber. Wer nur sporadisch den öffentlichen Nahverkehr nutzt, den wird ein solches Ticket nicht zur Vermeidung der Nutzung anderer Verkehrsmittel bringen. Das Risiko draufzu zahlen ist zu groß.
9€-Ticket Nachfolger: 49-69€ wird wohl nicht kommen
Falls es denn kommt, werden die Nutzer wohl hauptsächlich deckungsgleich mit denen sein, die auch heute schon ein Abo nutzen. Bei vielen davon wird sich der Preis reduzieren und sie werden das Ticket in etwa wie bisher nutzen.
Lokal ja, aber mit monatlichem “Lokalticket” bundesweit Regional- und Nahverkehr nutzen zu können wird sicher den Ausflugs- und Familienverkehr mit der Bahn auf mittleren Distanzen fördern und für Entlastungen sorgen wenn auf Reisen der Nahverkehr dann auch schon mit dabei ist.