ICE International Amsterdam-München (223/222). (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 12.07.2022, 11:28 (vor 1409 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 12.07.2022, 11:28

Tabernaer:

Es gab mal einen ICE (International) nach München aus Amsterdam.

2007 gab es ICE International 223/222 Amsterdam-München v.v.
Fahrzeit der Strecke war 7,5 Stunden via Nürnberg mit BR406. Kuppelzug mit BR403 Oberhausen-München v.v.

Hinzu gab es ein Kuppelzugpaar BR406 Amsterdam-Frankfurt + BR403 Dortmund-München (Dortmund-Frankfurt wurde gekuppelt gefahren). Auch via Nürnberg.

S.i.w. wurde das Ding aber mangels Nachfrage wieder eingestampft. Vlt könnte man dieses Zahlen wieder reaktivieren.

Holger2:

Das war aber nicht mangels Nachfrage, sondern mangels Mehrsystem - ICE - Garnituren, wenn ich mich richtig erinnere...

Einstellungsgrund. Aber vielleicht muss ich mich nach 9 Jahren mal korrigieren.

Die Idee musste 2006 entstanden sein. Die Rennbahn Nürnberg-Ingolstadt ging in Betrieb, zeitgleich mit der Fussball-WM. Also lassen wir mal ein Zugpaar der Linie 41 nach Amsterdam verlängern/verlegen. Mit Zugteilwechsel wäre eine zweite Verbindung möglich.
Der Umlaufplan 2007 hatte diese Direktverbindung ermöglicht. Im selben Jahr starteten aber auch die Parisverkehre über die LGV Est. Diese wurden mit den 4680-4685 gefahren. Amsterdam-München v.v. gab es nach wie vor. Also konnte man mit den restlichen 11 Triebwagen (4601-4613 ausser den 6 "Franzosen", und 4651-4654) das gesamte Angebot DE-NL/BE fahren. Abnahme von Triebwagen für die Parisverkehre kann also nicht der Grund sein.

Ich denke eher, dass die Verbindung zu verspätungsanfallig war. In Oberhausen musste der 222 Richtung Amsterdam vorne sein, damit er nach Amsterdam fahren konnte, ohne Behinderung des 620. Stünden die beiden Triebwagen andersrum, dann müsste zuerst der 620 abrangiert werden bevor der 222 Freifahrt hat.

Tabernaer:

Das Problem mit nicht ausreichend internationalen Triebzügen haben wir aber heutzutage immer noch. So sehr viel hat sich da nicht geändert.

Es kommt eine neue Flotte von 73 internationalen Renntriebwagen (ICE 3neo, BR 408). 1, 2, 3. Dann soll es besser werden.

Wir sollten wieder zurück kehren zu Lok + Wagenzug. Da kann man flexibler agieren... ;)

Deutschlandtakt 2030 sieht eine 200-230 km/h Direktverbindung Amsterdam-Tübingen in 2h-Takt vor, allerdings via Rennbahn. Soll von Privaten betrieben werden.
Nun sind lokbespannte Züge auf der Rennbahn K-F unwahrscheinlich (ausgenommen abzuschleppen defekte Fahrzeuge). Diese werden eher linksrheinisch verkehren.
Es kann aber sein, dass NTV sich in Deutschland meldet. Deren AGVs werden aber etwas schneller fahren als die angesagten 200-230 km/h. Auch denkbar wäre ein neues Unternehmen mit chinesischen CRRC-Renntriebwagen.

Als Einzelstück wäre noch Flixtrain denkbar. Dabei fährt man mit 4 Zugpaaren eine Stammstrecke Köln-linksrheinisch-Albaufstieg-München und ab Köln:

a. Aachen-Lüttich-Brüssel-Brügge/Oostende
b. MG-Venlo-Eindhoven-Tilburg-Breda-Dordrecht-Rotterdam-Den Haag
c. dieselbe Strecke wie der ICE International
d. DU-D-OB-WES-Emmerich-Arnhem-Deventer-Zwolle-Assen-Groningen


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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