Ticketkauf im Zug - Risiko? (Fahrkarten und Angebote)

Mike65, Montag, 11.07.2022, 10:40 (vor 1337 Tagen)

Seit einiger Zeit ist ja der Bordverkauf im FV eingestellt worden, ersatzweise kann man ein Ticket bis zu 10 Minuten nach Abfahrt online kaufen. Aus aktuellem Anlass frage ich, was passiert, wenn der Kauf aus nicht durch den Fahrgast zu vertretenden technischen Gründen nicht funktioniert. Aussteigen vor Ablauf der 10 Minuten geht ja i.a. nicht mehr. Technische Gründe sind leider nicht allzu selten: Das WLAN findet keinen Zugang zum Netz, die Mobilverbindung bricht im Funkloch ab oder die DB-Seite findet keine Zugverbindung.

So geschehen am letzten Samstag, wo ich von der Großstörung in Stuttgart betroffen war. Mit 9€-Ticket in Esslingen gelandet, wo aber keine Regionalzüge nach Ulm abfuhren - die machten schon in Plochingen kopf, was aber zu diesem Zeitpunkt niemand wusste. Also ICE bestiegen und versucht ein Ticket nach Ulm zu lösen. Leider fand die DB-Auskunft keine ICE-Verbindung, vermutlich weil Esslingen noch nicht als ICE-Halt eingepflegt war. Die Zugbegleiterin ließ mich dann netterweise so nach Ulm fahren.

Wie sollte man sich in einem solchen Fall verhalten, wenn man auf weniger großzügiges Personal trifft? Erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen und zur Erstattung einreichen?

Ticketkauf im Zug - Risiko?

agw, NRW, Montag, 11.07.2022, 10:47 (vor 1337 Tagen) @ Mike65

Aus den BB:
"Gleiches gilt, wenn aufgrund eines technischen Problems des Buchungssystems der Erwerb eines digitalen Tickets in einem Zug der Produktklasse ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach der
tatsächlichen Abfahrtszeit des Zuges am Einstiegsbahnhof über die Internetseiten
www.bahn.de und m.bahn.de sowie die Buchungs-App DB Navigator nicht möglich war. Der
Reisende erhält in diesen Fällen zunächst eine Fahrpreisnacherhebung, mit einem
Zusatzbeleg. In diesem Fall beginnt eine Zahlungsfrist von 14 Tagen erst mit der Zusendung
einer gesonderten schriftlichen Aufforderung durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Ergibt die Prüfung des Eisenbahnverkehrsunternehmen, dass am Einstiegsbahnhof ein Fahrkartenschalter oder Fahrkartenautomat tatsächlich nicht vorhanden, nicht geöffnet oder nicht
betriebsbereit war bzw. dass der Erwerb eines digitalen Tickets in dem Zug der Produktklasse
ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach dessen tatsächlicher Abfahrt am Einstiegsbahnhof aufgrund technischer Probleme des Buchungssystems nicht möglich war, so ist statt des erhöhten
Beförderungsentgeltes lediglich der Flexpreis unter Berücksichtigung anwendbarer Ermäßigungen (z.B. Bahn-Card- und/oder Kinderermäßigung) zu zahlen."

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Ticketkauf im Zug - Risiko?

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 11.07.2022, 11:59 (vor 1337 Tagen) @ agw

Hallo.

Ich habe mal was hervorgehoben:

Ergibt die Prüfung des Eisenbahnverkehrsunternehmen, (...)dass der Erwerb eines digitalen Tickets in dem Zug der Produktklasse ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach dessen tatsächlicher Abfahrt am Einstiegsbahnhof aufgrund technischer Probleme des Buchungssystems nicht möglich war, so ist statt des erhöhten Beförderungsentgeltes lediglich der Flexpreis unter Berücksichtigung anwendbarer Ermäßigungen (z.B. Bahn-Card- und/oder Kinderermäßigung) zu zahlen."

In den seltensten Fällen dürfte die Malaise auf das Nichtfunktionieren des Buchungssystems zurückzuführen sein.

Schöne Grüße von jörg

Ticketkauf im Zug - Risiko?

agw, NRW, Montag, 11.07.2022, 12:03 (vor 1337 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo.

Ich habe mal was hervorgehoben:

Ergibt die Prüfung des Eisenbahnverkehrsunternehmen, (...)dass der Erwerb eines digitalen Tickets in dem Zug der Produktklasse ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach dessen tatsächlicher Abfahrt am Einstiegsbahnhof aufgrund technischer Probleme des Buchungssystems nicht möglich war, so ist statt des erhöhten Beförderungsentgeltes lediglich der Flexpreis unter Berücksichtigung anwendbarer Ermäßigungen (z.B. Bahn-Card- und/oder Kinderermäßigung) zu zahlen."


In den seltensten Fällen dürfte die Malaise auf das Nichtfunktionieren des Buchungssystems zurückzuführen sein.

Jo, das ist alles nix.
Ist aber eine gute Werbung für die BC100.

--
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Ticketkauf im Zug - Risiko?

chriL999, Montag, 11.07.2022, 11:09 (vor 1337 Tagen) @ Mike65

Seit einiger Zeit ist ja der Bordverkauf im FV eingestellt worden, ersatzweise kann man ein Ticket bis zu 10 Minuten nach Abfahrt online kaufen. Aus aktuellem Anlass frage ich, was passiert, wenn der Kauf aus nicht durch den Fahrgast zu vertretenden technischen Gründen nicht funktioniert. Aussteigen vor Ablauf der 10 Minuten geht ja i.a. nicht mehr. Technische Gründe sind leider nicht allzu selten: Das WLAN findet keinen Zugang zum Netz, die Mobilverbindung bricht im Funkloch ab oder die DB-Seite findet keine Zugverbindung.

So geschehen am letzten Samstag, wo ich von der Großstörung in Stuttgart betroffen war. Mit 9€-Ticket in Esslingen gelandet, wo aber keine Regionalzüge nach Ulm abfuhren - die machten schon in Plochingen kopf, was aber zu diesem Zeitpunkt niemand wusste. Also ICE bestiegen und versucht ein Ticket nach Ulm zu lösen. Leider fand die DB-Auskunft keine ICE-Verbindung, vermutlich weil Esslingen noch nicht als ICE-Halt eingepflegt war. Die Zugbegleiterin ließ mich dann netterweise so nach Ulm fahren.

Wie sollte man sich in einem solchen Fall verhalten, wenn man auf weniger großzügiges Personal trifft? Erhöhtes Beförderungsentgelt zahlen und zur Erstattung einreichen?

Deine Reisebegleitung müsste bestätigen, dass tatsächlich technische Probleme vorhanden waren (sie hat bei der Buchung mit auf dein Handy geschaut und dabei Fotos gemacht).
Die Screenshots/Fotos dienen dann zur Beweissicherung in einem etwaigen Gerichtsverfahren.

Alternativ den Zugbegleiter beim Einstieg oder noch vor Ablauf der 10 Minuten auf die technischen Probleme hinweisen: Ist keiner in der Nähe, wird auch nicht in den nächsten Minuten kontrolliert usw. Dieser könnte dann beim Verfahren als Zeuge geladen werden.

Herrlich.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 11.07.2022, 11:44 (vor 1337 Tagen) @ chriL999

Hallo.

Die Screenshots/Fotos dienen dann zur Beweissicherung in einem etwaigen Gerichtsverfahren.

Alternativ den Zugbegleiter beim Einstieg oder noch vor Ablauf der 10 Minuten auf die technischen Probleme hinweisen: (...) Dieser könnte dann beim Verfahren als Zeuge geladen werden.


Herrlich. 2 Beiträge und schon sind wir wieder bei Gericht.

Über Prozeßhansel, die jede Bahnbaustelle blockieren, rumnörgeln - aber selbst gleich schon geistig auch vor Gericht rumturnen.


Interessant wäre mal, wieviel Abertausende Gerichtsverfahren es so gibt, wo zahlungswillige Kunden dann klagten bzw verklagt wurden.


Schöne Grüße von jörg

Gutachter müsste man sein

Sportdiesel612, Montag, 11.07.2022, 12:23 (vor 1337 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo.

Die Screenshots/Fotos dienen dann zur Beweissicherung in einem etwaigen Gerichtsverfahren.

Alternativ den Zugbegleiter beim Einstieg oder noch vor Ablauf der 10 Minuten auf die technischen Probleme hinweisen: (...) Dieser könnte dann beim Verfahren als Zeuge geladen werden.

Herrlich. 2 Beiträge und schon sind wir wieder bei Gericht.

Über Prozeßhansel, die jede Bahnbaustelle blockieren, rumnörgeln - aber selbst gleich schon geistig auch vor Gericht rumturnen.


Interessant wäre mal, wieviel Abertausende Gerichtsverfahren es so gibt, wo zahlungswillige Kunden dann klagten bzw verklagt wurden.


Schöne Grüße von jörg

... da werden noch mehr abertausende Gutachten erstellt werden müssen, die klären ob die "technischer Probleme des Buchungssystems" nicht doch am technischen Problem des Kommunikationswegs liegen (wlan, Mobilfunk, Endgerät) und es deshalb bei der Fahrpreisnacherhebung bleibt. Viel Spass!

Beim Betreten des Zuges braucht man eine Fahrkarte, evtl. Nachlösen in 10 Minuten geht auf das Risiko des Fahrgastes. Beim Flieger kann ich auch nicht nachlösen. Beim Schiff werde ich evtl. über Bord geworfen.

Gutachter müsste man sein

MC_Hans, 8001376, Montag, 11.07.2022, 12:38 (vor 1337 Tagen) @ Sportdiesel612

Beim Schiff werde ich evtl. über Bord geworfen.

„Herr Kapitän, wir haben einen blinden Passagier an Bord, was sollen wir mit dem machen?"
„Werfen Sie ihn sofort über Bord!"

Ca. 10 Minuten später: „Und was machen wir jetzt mit dem Hund?"

Blinde Passagiere

Saluton, Samstag, 16.07.2022, 00:15 (vor 1332 Tagen) @ Sportdiesel612

Beim Flieger kann ich auch nicht nachlösen.

Das könnte tatsächlich Realität werden...

Beim Schiff werde ich evtl. über Bord geworfen.

Ja, dafür gibt es ja auch den Wasser-Bahnhof Puttgarden Mitte See, wo dann die Blinden Passagiere auf dem Rückweg wieder aufgelesen werden...

Ticketkauf im Zug - Risiko?

sflori, Montag, 11.07.2022, 11:39 (vor 1337 Tagen) @ Mike65

Leider fand die DB-Auskunft keine ICE-Verbindung, vermutlich weil Esslingen noch nicht als ICE-Halt eingepflegt war. Die Zugbegleiterin ließ mich dann netterweise so nach Ulm fahren.

Gefällt mir! Das ist doch eine sehr kundenfreundliche Lösung. :)

Man ist man ja auch nicht als einziger von solchen Problemen betroffen und die Schaffner haben in der Regel schon ein ganz gutes Gespür, wer tatsächlich nicht buchen konnte und wer sich nur rausreden möchte.

Persönlich mache ich immer ein Foto vom Automaten oder einen Screenshot vom Handy, falls irgendein technisches Problem vorliegt.


Bye. Flo.

Miteinander reden? Megaout und total oldschool ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 11.07.2022, 11:53 (vor 1337 Tagen) @ sflori

Hallo.

Die Zugbegleiterin ließ mich dann netterweise so nach Ulm fahren.

Gefällt mir! Das ist doch eine sehr kundenfreundliche Lösung. :)

Und wird so ganz sicher in 98,58214 Prozent aller Fälle so abgewickelt.

Man ist man ja auch nicht als einziger von solchen Problemen betroffen und die Schaffner haben in der Regel schon ein ganz gutes Gespür, wer tatsächlich nicht buchen konnte und wer sich nur rausreden möchte.

Wahnsinn oder?

Dass Schaffner auch Menschen sind - unvorstellbar. Dass man mit denen sogar reden kann - fake news ... Dass die nach jahrelanger Erfahrung natürlich ihre Pappenheimer kennen - kann nicht sein.

Und so ist es voll uncool, einfach mal vernünftig mit dem Schaffner zu reden. Und wenn man mal drauf hinweist, dass es einen guten Eindruck macht, sich von sich aus zu melden, dann kömmt gleich wer mit AGB, BGB und Grundgesetz daher - KEINE VORSCHRIFT; darf kein Nachteil sein; vor Gericht verklagen!

Natürlich gibt es unter den Zugbegleitern auch 2 von 10.000, die neben der Spur laufen. Ganz normale Quote. Da hat man dann halt mal Pech. Gibt's auch im Leben.


Schöne Grüße von jörg

Und bitte endlich mal einen Fernmelder (Z 8) einstellen

GUM, Montag, 11.07.2022, 14:39 (vor 1337 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu Jörg,
hallo Community,

auch wenn es aufgrund der aktuellen politischen Ereignisse ungewöhnlich klingt, muss ich doch noch mal ganz direkt einen unangenehmen Vorschlag machen.

Die ganze Mobilfunk-/Signal-/Technikstrategie inklusive Rückfallebene scheint bei der Bahn nicht ganz durchdacht zu sein. Ich würde deshalb empfehlen einen ehemaligen Soldaten einzustellen, der mindestens Z 8 (8 Jahre) gedient hat.

Der denjenigen, die die Abläufe der IT und Funksysteme bei der Bahn festlegen, mal ansatzweise und ohne vertrauliche Daten zeigt wie empfindlich manche Systeme sein können. Also Verwendungsreihe 2203 der Marine oder so.

Der kann dann konzeptionell mitdenken und sich überlegen wie technikgestützte Notfallebenen aussehen. Beispielsweise könnten die NTA bei einem Ausfall der Netzanbindung zumindest sowas wie einen "Durchschnitts-Sparpreis" oder auch Einsteigekarten mit Bahnhofsnamen herausgeben.

Derlei Anforderungen (oder für Euch IT-ler besser bekannt unter "Feature Requests") gibt es viele. Für den Fahrkartenverkauf an Bord heißt dies, dass es ein zweites WLAN geben muss, auf welchem nur Fahrkartenkäufe durch die Kunden möglich sind. Also eine Art separater Internettunnel, der nur auf bahn.de führt.

Da lassen sich Hunderte, wenn nicht gar Tausende "Workflows" finden, die ausfallsicher gemacht werden müssen. Wem das zu altmodisch klingt, der kann [Ironie] eine IT-Resilizenstrategie [/Ironie] auflegen.

Einfach mit zig mal umdesignen der Webseite oder Anwendungen ist es nicht getan.

Ein weiterer Schwerpunkt kann die strategische Entscheidung sein, inwieweit Kernprozesse so gestaltet werden, dass sie beim Kunden auf BYOD setzen. Es gibt also noch sehr viel zu tun.


Liebe Grüße

GUM

--
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Z 8? Tja, ich war jahrelang T 4 und dann T 5.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 11.07.2022, 16:17 (vor 1337 Tagen) @ GUM

Huhu.

Untauglich.

Hätte es damals schon diese Kommune gegeben - sie hätte es auch diagnostiziert .... Wenn auch mit anderer Begründung ...


Schöne Grüße von jörg

Z 8? Tja, ich war jahrelang T 4 und dann T 5.

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 12.07.2022, 02:14 (vor 1336 Tagen) @ Der Blaschke

Huhu.

Untauglich.

Hätte es damals schon diese Kommune gegeben - sie hätte es auch diagnostiziert .... Wenn auch mit anderer Begründung ...

Weil ich keine Lust drauf hatte habe ich mich einfach bei allen Tests blöd angestellt.

In Summe wurde ich Kommentarlos ausgemustert - war meine ich auch T5.

Oben drauf gab es noch die dringende Empfehlung jede Menge Ärtzte Aufzusuchen.

[Off-topic:] Schade - Du hast vieles verpasst

GUM, Dienstag, 12.07.2022, 08:26 (vor 1336 Tagen) @ Reservierungszettel

Hallo Resrevierungszettel,

zum Beispiel das unglaubliche Gefühl in der Mittelwache durchgearbeitet zu haben während die Mehrzahl der (verweichlichten) Zivilisten die Bettruhe genossen hat.

Oder die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu verschieben. Ein Z 8 kann das natürlich viel besser, deshalb wäre der perfekt für eine Querschnittsfunktion der beschriebenen Art.

Und bei den 2203ern und ähnlichen Verwendungsgruppen kannst Du davon ausgehen, dass Vertrauliches dort bleibt wo es hingehört.

Liebe Grüße

GUM

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Deswegen bin ich über T 5 auch WÜTEND.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 12.07.2022, 10:27 (vor 1336 Tagen) @ GUM

Hey.

zum Beispiel das unglaubliche Gefühl in der Mittelwache durchgearbeitet zu haben während die Mehrzahl der (verweichlichten) Zivilisten die Bettruhe genossen hat.

Genau sowas. Hätte ich auch gerne erlebt.

So durfte ich immer nur meinem Bruder lauschen, der mich öfters nachts beim Zustellen anrief. Wenn er den Kommandanten nachts wieder zum Puff fahren sollte - aber nicht mit rein durfte ... Okay, dafür hatte er anderweitig reichlich Narrenfreiheit ...

Ich habe damals dann nach der x-ten Zurückstellung geklagt. Blaschke gegen Bundesrepublik Deutschland hieß das dann. Wenn schon, denn schon. Kinderquatsch mit dem Nachbarn ist was für Spießer. Dann kam mir aber meine erste Herzmuskelentzündung in die Quere. Die zwar komplett ausheilte - aber zwingend die Untauglichkeit vorsah. Da bin ich auch heute noch empört!

All die Verweichlichten siehst du heute übrigens im Nachtverkehr bzw im Wochenendfrühverkehr. Mal bis 5 Uhr Party gemacht und total fertig, müde; ein jämmerliches Bild.

Leben kommt da nur rein, wenn du sie um 3 Uhr beim Grund der Fahrt fragst: "Von der Party oder zur Party?"

Hä, was? Alder!? ZUR Party??? Dann ist Filmriß! Ich tue dann immer erstaunt! Wieso nicht? Haben wir früher sich gemacht. Dann direkt zur Arbeit. Paßt! Dann schauen sie entgeistert. Und dann setze ich zum finalen Fangschuß an! "Muß ich alter Mann euch erklären, wie man ne Nacht durchmacht!?!?!"

Du kannst sicher sein, dann ist wieder Drive in der Bude ...

Oder die Grenzen der Leistungsfähigkeit zu verschieben.

Weswegen eine Wehrpflicht für alle dringend wieder einzuführen ist!

Damit die Jammerlappen-Produktion mal gestoppt bzw unterbrochen wird.

Schöne Grüße von jörg

Tauglich, aber aus politischen Gründen

ktmb, Dienstag, 12.07.2022, 10:51 (vor 1336 Tagen) @ Der Blaschke

Ich war tauglich, aber aus politischen Gründen ... in der DDR nicht einsetzbar. Und das nur, weil wir in einem selbstgebauten "Jugendklub" in einem Keller einmal das Deutschlandlied gehört haben. Die ringsherum wohnenden Stasileute haben das dann brav gemeldet.

@ktmb, @Jörg: Danke Euch für die super Beiträge

GUM, Dienstag, 12.07.2022, 21:25 (vor 1335 Tagen) @ ktmb

- kein Text -

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