[?] zwei Fragen zum Flexpreis Plus (Fahrkarten und Angebote)
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 09:54 (vor 1372 Tagen)
Liebe Gemeinde,
geplant ist eine Reise von München nach Berlin via Bad Schandau mit dortigem Aufenthalt von 43 Stunden. Dafür bietet mir die DB einen Flexpreis Plus an. In diesem Zusammenhang ergeben sich zwei Fragen:
- sehe ich es richtig, dass die Kombination bahn.bonus-Upgrade 1. Klasse und Flexpreis Plus unmöglich ist?
- aus welchen Gründen kann ich über die DB in den EC 174, 176 und 378 am 17.06.2022 keine Sitzplatzreservierung vornehmen - wohl aber über die ÖBB oder ČD? Führt in meinen Augen das Konzept Flexpreis Plus bzw. dessen Auslobungen schon ad absurdum.
- Bonusfrage: bekommt man mit Tricks einen upgradefähigen Flexpreis aus dem System, der mich am 15.06. vor 19 Uhr nach Bad Schandau und am 17.06. vor 17 Uhr nach Berlin bringt, wenn am Donnerstag nicht gereist werden soll? Ich vermute nicht - aber es sind ja etliche Experten hier an Bord.
Merci.
Lösung lautet?
Hansjörg, Mittwoch, 08.06.2022, 12:14 (vor 1372 Tagen) @ musicus
- kein Text -
Lösung lautet
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 14:29 (vor 1372 Tagen) @ Hansjörg
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 14:33
- ja
- starker Reisetag, Platz nicht durchgehend reservierbar, divergierende Reservierungssoftware
- nein
[!] Eine Antwort zum Flexpreis Plus
GUM, Mittwoch, 08.06.2022, 12:11 (vor 1372 Tagen) @ musicus
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 08.06.2022, 12:12
Hallo Musicus,
nur eine kurze Fehlermeldung:
Ein Bahnhof bzw. eine Strecke wird/werden mehrfach durchfahren.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
[!] Keine Antwort zum Flexpreis Plus
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 14:27 (vor 1372 Tagen) @ GUM
nur eine kurze Fehlermeldung:
Ein Bahnhof bzw. eine Strecke wird/werden mehrfach durchfahren.
Unerheblich. Die o.g. Verbindung ist bepreisbar.
Deine Streckenführung wäre ein eindeutiger Fall....
GUM, Mittwoch, 08.06.2022, 19:35 (vor 1372 Tagen) @ musicus
... von Versuch den Vertragspartner Bahn über den Tisch zu ziehen.
Hallo Musicus,
da Du im anderen Beitrag geschrieben hast zwei Fahrkarten zu kaufen: Jetzt bin ich beruhigt.
Liebe Grüße
GUM
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Du irrst auf ganzer Linie
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 20:29 (vor 1372 Tagen) @ GUM
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 20:32
... von Versuch den Vertragspartner Bahn über den Tisch zu ziehen.
Diese gänzlich haltlose Behauptung kann nur gerügt und zurückgewiesen werden. Dennoch lasse ich sie hier mal als Illustration deines Diffamierungsversuchs stehen.
Wie schon geschrieben: die Verbindung ist bepreisbar. Dass die gewählte Streckenführung vollständig tarifkonform ist, steht also außerhalb jedes Zweifels.
Und wenn dich deine Gewissensbisse so krass zerfleischen: ersetze Bad Schandau durch Dresden-Neustadt (Obacht: keinesfalls Dresden Hbf, sonst wird die Bahn wieder über den Tisch gezogen) und verlängere die Aufenthaltsdauer um zwei Stunden. Für den marginalen Abstecher elbaufwärts gilt ja auch mein 9€-Ticket - das schont die Bahn, zieht aber den Steuerzahler über den Tisch, ist also GUM-konform. Aber im Hinblick auf die Ausgangsfrage Zielführendes kann man wohl von dir auch mit den modifizierten Parametern nicht erwarten, oder?
Zielführend im wörtlichen Sinne ist die...
GUM, Mittwoch, 08.06.2022, 22:00 (vor 1371 Tagen) @ musicus
Hallo musicus,
... einfache Fahrt in Richtung auf das Fahrtziel.
Es ist eine zweigleisige Strecke, die mehrfach befahren werden würde mit nur 1 Ticket.
Da Du 2 Tickets hast, ist ja alles gut. Ich wollte Dir einfach die FPN ersparen und dem Zub viele Diskussionen.
Liebe Grüße
GUM
--
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Security advice: Don't leave your politicians unattended!
Alles tutti ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 08.06.2022, 22:22 (vor 1371 Tagen) @ GUM
Hallo.
Da Du 2 Tickets hast, ist ja alles gut. Ich wollte Dir einfach die FPN ersparen und dem Zub viele Diskussionen.
Es gibt beides nicht ...
Im Gegenteil: manchmal zaubern solche Tickets dem Zugpersonal ein Lächeln auf den Lippen. Sie freuen sich, es mal mit einem Profi zu tun zu haben.
Ich hatte in all den Jahrzehnten exakt EINE Diskussion! Und da gab mir der Schaffner nach längerer Recherche Recht. Und da er mir erst vor versammelter Kundschaft mir Betrug vorwarf, bot er an, dass auch vor versammelter Kundschaft richtig zu stellen. Zeigte Größe! Ich war da nicht so hinterher; mir egal, was man denkt. Und so kamen wir beide noch zu einem längeren freundlichen Gespräch.
Schöne Grüße von jörg
Zielführend im wörtlichen Sinne ist die...
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 23:57 (vor 1371 Tagen) @ GUM
Es ist eine zweigleisige Strecke, die mehrfach befahren werden würde mit nur 1 Ticket.
Ein lediglich sehr schwacher Aspekt. Was mir die DB explizit verkauft, darf ich auch abfahren.
Da Du 2 Tickets hast, ist ja alles gut.
Die habe ich allein wegen der unkomfortablen Begrenzung der maximalen Geltungsdauer. Auch mir "nur" einem Ticket wäre alles gut. Schade, dass Bahnfahren so kompliziert sein muss. Umwege sind erlaubt, verkehrsüblich und bepreisbar.
Ich wollte Dir einfach die FPN ersparen und dem Zub viele Diskussionen.
Bemüh dich nicht...! Eine FPN erspart mir stets das Vorliegen eines gültigen Fahrausweises. Da sind auch jegliche Diskussionen überflüssig - und sollte es je daszu kommen (was bislang jedoch niemals der Fall war), würde ich das Gespräch sachlich und kurz halten. Um die wertvolle Zeit deiner Mitmenschen musst du dich noch sehr viel weniger sorgen.
Eindeutig? Nein.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 08.06.2022, 22:14 (vor 1371 Tagen) @ GUM
Hallo.
Deine Streckenführung wäre ein eindeutiger Fall von Versuch den Vertragspartner Bahn über den Tisch zu ziehen.
So einfach ist es nicht.
Es dürfen Unterwegshalte vorgegeben werden, die in Richtung Fahrziel liegen.
Bei München - Berlin liegt rein geographisch betrachtet Bad Schandau ganz sicher in Richtung Fahrziel.
Bei Verbindungen durch Tschechien sollte das auch kein Problem sein - nur werden die nicht bepreist.
Für innerdeutsche Fahrten gibt es Preise. Und da wird es ja auch spannend: kann der Kunde wissen, dass rein aus netztechnischen Gründen eine Stichfahrt erforderlich ist? Muss der Kunde das wissen und berücksichtigen? Warum? Und warum sollte man ihm die verbieten - dass man nur über Dresden nach Bad Schandau kommt, ist ja nicht seine Schuld, dass die Vorfahren halt so bauten, wie sie bauten.
Was muss der Kunde überhaupt wissen? Norddeich Osnabrück über Münster ist seit mindestens 35 Jahren völlig problemlos bepreisbar, obwohl Münster eindeutig südlich von Osnabrück liegt und nicht auf dem Weg.
Schlussendlich ist es in Einzelfällen so, dass die DB Fahrkarten verkauft, die den eigenen BB/AGB widersprechen bzw im Hinblick auf das Kriterium 'Richtung Fahrziel' zumindest fragwürdig sind.
Andererseits: wie soll man 'in Richtung Fahrziel' definieren? München Hamburg über Bremerhaven geht, wenn man von Bremerhaven über Buxtehude nach Hamburg fährt - eine Stichfahrt Bremen Bremerhaven geht nicht. München -
Hamburg über Schwerin geht auch - außer die Verbindung führt vor Schwerin schon über Hamburg. Irgendwo aber inkonsequent - der Unterwegspunkt ist ja jeweils identisch. Träfe da aber 'Richtung Fahrziel' überhaupt zu? Wie weit darf man von der idealisierten Luftlinie abweichen? Wieweit dürfen "Sichelfahrten" sein?
Und wenn die DB Tickets wider BB/AGB verkauft, was dann? Müßte sie dem Erwerber bewussten 'Mißbrauch' nachweisen? Und wie? Und wie weit wäre sie schadenersatzpflichtig, wenn der Kunde sein ordnungsgemäß bezahltes Ticket dann nicht legal nutzen dürfte? Müßte man das möglicherweise gegeneinander aufrechnen?
Und was ist mit Tickets, die eindeutig einen Umweg darstellen, wo dieser Umweg aber eingepreist wird. München - Mühldorf geht nicht nur direkt, sondern auch über Landshut oder Rosenheim - kostet dann aber mehr. Wie kann das sein, beide Städte liegen nun nicht unbedingt in Richtung Fahrziel - und es gibt sogar eine direkte Strecke. Trotzdem kann man buchen und da sogar den 'Umweg' bezahlen.
Bleibt zuletzt im Prinzip nur das Stichwort MORAL übrig ... Inwieweit das aber nun Kriterium sein sollte - und wie weit die Bahn die dann auch walten läßt angesichts diverser Fehlleistungen - das schaffe ich jetzt nicht mehr ... ;-)
Schöne Grüße von jörg
[?] zwei Fragen zum Flexpreis Plus
agw, NRW, Mittwoch, 08.06.2022, 14:31 (vor 1372 Tagen) @ musicus
Liebe Gemeinde,
geplant ist eine Reise von München nach Berlin via Bad Schandau mit dortigem Aufenthalt von 43 Stunden. Dafür bietet mir die DB einen Flexpreis Plus an. In diesem Zusammenhang ergeben sich zwei Fragen:
- sehe ich es richtig, dass die Kombination bahn.bonus-Upgrade 1. Klasse und Flexpreis Plus unmöglich ist?
Würde ich auch so sehen. Ist vielleicht so beabsichtigt, vielleicht auch nicht. Flex Plus ist halt nur ein temporärer Aktionstarif, da wird man die Bonus-Upgrades nicht für anpassen.
- aus welchen Gründen kann ich über die DB in den EC 174, 176 und 378 am 17.06.2022 keine Sitzplatzreservierung vornehmen - wohl aber über die ÖBB oder ČD? Führt in meinen Augen das Konzept Flexpreis Plus bzw. dessen Auslobungen schon ad absurdum.
Nicht umtauschbare (Inklusiv-)Reservierungen führen schon den normalen Flexpreis ad absurdum.
Beim Flex Plus halt nur ein paar Tage länger.
Scheint die DB nicht zu stören.
--
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- bahn.de
Die maximale Reisedauer beträgt 2 Kalendertage.
Co_Tabara-98, Hannover, Mittwoch, 08.06.2022, 17:43 (vor 1372 Tagen) @ musicus
bearbeitet von Co_Tabara-98, Mittwoch, 08.06.2022, 17:45
geplant ist eine Reise von München nach Berlin via Bad Schandau mit dortigem Aufenthalt von 43 Stunden. Dafür bietet mir die DB einen Flexpreis Plus an.
Sehr spannend. Hast du diese Fahrkarte gekauft?
Ich zweifle zwar nicht daran, dass das Buchungssystem bei dieser Verbindungsauswahl und einer entsprechenden Preisangabe auch die angebotene Fahrkarte ausgibt; nach den Beförderungsbedingungen ist die Fahrt laut angegebener Verbindung aber gar nicht erlaubt:
"E.36 Bedingungen für das Aktionsangebot „Flexpreis Plus“ ...
3.4 ... Nach Fahrtantritt gilt die Fahrkarte Flexpreis Plus bis maximal 03:00 Uhr des zweiten auf den Antrittstag folgenden Tages, längstens jedoch bis 03:00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Tages."
Die maximale Reisedauer beträgt 2 Kalendertage.
musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 18:02 (vor 1372 Tagen) @ Co_Tabara-98
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 08.06.2022, 18:04
geplant ist eine Reise von München nach Berlin via Bad Schandau mit dortigem Aufenthalt von 43 Stunden. Dafür bietet mir die DB einen Flexpreis Plus an.
Sehr spannend. Hast du diese Fahrkarte gekauft?
Nein. Ich habe das in zwei preisgünstige Einzelfahrten zerlegt. Für den Flexpreis Plus hätten in meinen Augen lediglich die Inklusivreservierungen oder die Ausstellung eines einzigen, für ein bahn.bonus-Upgrade nutzbaren Fahrausweises gesprochen. Keines dieser Kriterien war für meine Reisepläne erfüllbar, da stand dann der doch recht hohe Fahrkartenpreis letzten Endes in meinen Augen nicht mehr dafür.
Ich zweifle zwar nicht daran, dass das Buchungssystem bei dieser Verbindungsauswahl und einer entsprechenden Preisangabe auch die angebotene Fahrkarte ausgibt; nach den Beförderungsbedingungen ist die Fahrt laut angegebener Verbindung aber gar nicht erlaubt:
"E.36 Bedingungen für das Aktionsangebot „Flexpreis Plus“ ...
3.4 ... Nach Fahrtantritt gilt die Fahrkarte Flexpreis Plus bis maximal 03:00 Uhr des zweiten auf den Antrittstag folgenden Tages, längstens jedoch bis 03:00 Uhr des auf den letzten Geltungstag folgenden Tages."
Mir wurscht. Was mir die DB auf den zum Buchungsvorgang gehörenden, fahrplanbasierten Kaufbeleg druckt, darf ich genau so auch fahren (selbst wenn es unter "Ihre Reiseverbindung" angeführt sein sollte).
Die maximale Reisedauer beträgt 2 Kalendertage.
Co_Tabara-98, Hannover, Donnerstag, 09.06.2022, 00:27 (vor 1371 Tagen) @ musicus
Mir wurscht. Was mir die DB auf den zum Buchungsvorgang gehörenden, fahrplanbasierten Kaufbeleg druckt, darf ich genau so auch fahren
Das sehe ich allerdings auch so.
Übrigens scheint es einen Preis genau dann zu geben, wenn die Reisedauer 3 Kalendertage (plus 3 Stunden des 4. Tages) nicht überschreitet. Und das passt sogar genau zu dem "Konditionen-Pop-up", das man bei der Tarifauswahl anklicken kann. Dort heißt es:
"Flexpreis Plus (Hinfahrt)
Konditionen ...
Mit Ihrer Fahrkarte können Sie die Reise schon einen Tag vor und bis zwei Tage nach dem angegebenen Reisedatum beginnen. Bitte beachten Sie, dass die Fahrt zwei Tage nach Beginn, spätestens jedoch zum Ende der Gültigkeit beendet sein muss." (Hervorhebung durch mich)