Alles teurer und komplizierter (Allgemeines Forum)

bahnfahrerofr., Montag, 25.04.2022, 23:46 (vor 1490 Tagen) @ Alter Köpenicker

Auf einen durchgehenden Fahrschein lege ich nicht so einen großen Wert und ich empfand den Gesamtpreis von etwa 220 Euro (davon 160 Euro für den Schlafwagen ab Stockholm) für die einfache Fahrt von Berlin nach Narvik Ende 2019 als angemessen.

Das ist sicher auch ein völlig angemessener Preis, sofern beim Schlafwagen Bett- oder Liegeplatz genutzt wurde. Ich bezog mich bei dem genannten Preis eher auf Tageszüge.

Als ich kürzlich mal stöberte, fand ich jedoch keinen Zug mehr unter 300 Euro allein für die Strecke von Stockholm nach Narvik bzw. Luleå - das fand ich schon sehr vermessen, erst recht, wenn man mal die Flugpreise gegenüberstellt.

Da stimme ich dir völlig zu. Hast du vielleicht die Osterwoche erwischt? Meine spontane Abfrage ergab:

- diesen Freitag 117€
- nächste Woche Dienstag 108€
- in drei Wochen Dienstag 75€
- Ende Juni Dienstag 60€

.. je Tagesverbindung Stockholm-Lulea (nachts gehts teilweise günstiger). Empfinde ich jetzt nicht als günstig, aber auch nicht mega teuer, wenn man das dortige Preisniveau allgemein so betrachtet. Und z.B SNCF ist mittlerweile auf vielen Strecken auch echt teuer geworden, wenn man nicht die maximale Vorausbuchungsfrist nutzt und irgendwie eines der abgezählten 5 39€-Tickets erwischt.

Überhaupt ist alles in letzter Zeit irgendwie komplizierter geworden. Nach Portugal oder von Polen nach Litauen wird mir von der DB-Auskunft gar keine Verbindung erst angezeigt.

Auch innerhalb Spaniens fehlt so einiges. Jetzt ist zwar wieder etwas mehr eingepflegt als im Januar oder Februar, aber dennoch eigentlich nicht brauchbar zur Planung. So ganz verstehe ich da auch nicht, nach welchem Schema Renfe auswürfelt, welche Fahrplandaten sie mit dem Rest der Welt teilen wollen, und welche in ihrer verkappten Mist-Website verborgen bleiben.


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