[AT] viergleisiger Ausbau Meidling - Mödling geplant (Allgemeines Forum)
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Der überlastete Abschnitt zwischen Wien Meidling und Mödling soll in diesem Jahrzehnt endlich viergleisig ausgebaut werden. Heuer werden die Einreichplanungen vorbereitet, 2027 soll der Bau im Hauptabschnitt beginnen.
Mit diesem Projekt wird die Kapazität so erhöht, der angenäherte 10 Minuten-Takt bis Liesing fortan weiter nach Mödling verlängert werden kann und Liesing 12 Züge pro Stunde erhielte, was wohl in Richtung 5 Minuten Takt ginge.
Da auch gleichzeitig die Stammstrecke Wiens modernisiert werden soll und dank ETCS eine Zugfolgezeit von 2,5 Minuten erlauben wird, kann Ende dieses Jahrzehntes bzw. in den 2030er Jahren mit wesentlichen Aufwertungen der südlichen Randstadtteile Wiens sowie der dicht besiedelten Umgebung im Bezug auf den öffentlichen Verkehr erfolgen, was auf die künftig nötigen Kapazitäten auch definitiv nötig ist.
Es werden dann auch an der Benyastraße in Wien sowie im Norden von Brunn am Gebirge jeweils eine neue Station erstellt.
Interessant: man will Inselbahnsteige anstelle der bisherigen Randbahnsteige bauen. Hierzu ist offenbar der Querschnitt geplant, den man besonders oft in den Niederlanden antrifft: In der Mitte der Bahnsteig der S-Bahn, an den Außengleisen die Gleise für den schnelleren Regionalverkehr. Das ergibt freilich in diesem Kontext Sinn, da so kreuzungsfreie Ein- und Ausfädelungen in Mödling und vor allem Wien Meidling möglich werden. Künftig wird auf der Strecke auch regulär kein Fernverkehr mehr fahren. Dafür wird die Pottendorfer Linie über Ebreichsdorf auf 200 km/h und zweigleisig ausgebaut.
Wien wird also in diesem und nächsten Jahrzehnt wesentliche Aufwertungen der Schienenwege erfahren. So wird der Matzleinsdorfer Platz 2027 auch zum Umsteigeknoten zur U2. Dafür wurden erst kürzlich die Bauarbeiten abgeschlossen, die auch einen längeren Bahnsteig mit sich bringen, an welchem dann auch künftig Doppeltraktionen vierteiliger KISS halten können.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Das Projekt in einer 3D-Visualisierung
Link
Die Strecke wird, wie vermutet mit Inselbahnsteigen in der Mitte und Durchfahrtsgleisen außen rum gestaltet. Liesing wird viergleisig ausgebaut (bislang dreigleisig). Wie auch zu sehen ist, wird die Stationsdichte mit den zwei zusätzlichen Stationen recht hoch sein.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
S-Bahn innen ist optimal
Von den möglichen Anordnungen der Gleise und Richtungen einer viergleisigen Strecke ist die hier gewählte (schnell aussen, langsam innen, Richtungsbetrieb) die beste.
- Bei Ausfall eine Bahnsteigkante der S-Bahn (z.B. blockierter Zug) muss nur aufs Nachbargleis gewechselt werden, um den Halt zu bedienen
- Bei Ausfall eines S-Bahn-Gleises kann die S-Bahn auf die äusseren schnellen Gleise aussen wechseln, ohne den Gegenverkehr zu queren
- Die Infrastruktur für einen S-Bahn-Halt (Aufzüge, Rolltreppen, Ticketautomaten) muss nur einmal gebaut werden
Einziger Nachteil: Der Flächenbedarf ist höher, da die vor dem Bahnhof Strecke aufgeweitet werden muss, um Platz für den Inselbahnsteig zu schaffen. Die Alternative (schnell innen, langsam aussen mit Aussenbahnsteigen) bräuchte mehr Infrastruktur und macht das Ausweichen auf den Bahnsteig der Gegenrichtung unmöglich.
S-Bahn innen ist optimal für Bahnens, ...
... nicht aber für den Kunden.
Sind die S-Bahn-Gleise außen, hat man ne 50%-Chance auf ebenerdigen Zugang. Das spart jedem Kunden nicht nur Stiegensteigen, sondern auch Zeit. Und besonders angenehm ist das natürlich für Kinderwagen-PilotInnen, etc..
Leider ist es halt generell so, dass Bahnens immer nur Fahrzeiten kalkulieren. Und da kann man problemlos ein paar Millionen investieren, um ein paar Minuten Reduktion zu erzielen. Für die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, interessiert sich allerdings kaum jemand.
S-Bahn innen ist optimal
... nicht aber für den Kunden.
Das hängt davon ab, was in der Umgebung liegt.
Sind die S-Bahn-Gleise außen, hat man ne 50%-Chance auf ebenerdigen Zugang. Das spart jedem Kunden nicht nur Stiegensteigen, sondern auch Zeit. Und besonders angenehm ist das natürlich für Kinderwagen-PilotInnen, etc..
Wenn die Trasse in entsprechendem Niveau liegt. Das tut sie an der Südbahn eher weniger im Bereich der fraglichen Stationen. Besonders nicht in Wien. Abseits von Wien Liesing vielleicht.
Man könnte freilich auf Rampen setzen, aber das scheint in Österreich eher weniger beliebt zu sein. Ich glaube aber, in St. Valentin hat man es sehr wohl hingekriegt, Rampen zu den Bahnsteigen einzufügen. Warum man das nicht öfters so machen kann, wie etwa in der Schweiz praktiziert, ist mir nicht ganz klar.
Leider ist es halt generell so, dass Bahnens immer nur Fahrzeiten kalkulieren. Und da kann man problemlos ein paar Millionen investieren, um ein paar Minuten Reduktion zu erzielen. Für die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, interessiert sich allerdings kaum jemand.
Das hat einfach gar nichts mit Fahrzeiten zu tun. Die Fahrzeiten sind gleich, egal wo der Bahnsteig liegt. Nur wenn man die dumm anlegt, muss man mit höheren Fahrzeiten wegen notwendiger Gleiswechsel oder dergleichen rechnen. Aber das ist ja hier definitiv nicht der Fall.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
S-Bahn innen ist optimal
Wenn die Trasse in entsprechendem Niveau liegt. Das tut sie an der Südbahn eher weniger im Bereich der fraglichen Stationen. Besonders nicht in Wien. Abseits von Wien Liesing vielleicht.
Okay, ja, Punkt für Dich. Aber Liesing ist halt so ein Ort, wo ´s auffällt.
Ähnliches z.B. in Amstetten. Gleis 1 (perfekt erreichbar z.B. vom Busbahnhof) schläft einen Dämmerschlaf (genau wie Gleis 1 in Liesing). Die anderen (nur über Stiegen / Lift erreichbaren) Gleise sind rappelvoll.
Das hat einfach gar nichts mit Fahrzeiten zu tun. Die Fahrzeiten sind gleich, egal wo der Bahnsteig liegt.
Jo eh. Aber Bahnens schauen eben nur auf Fahrzeiten. Für den Kunden ist aber auch die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, ein Faktor. Weitwanderwege sind da kein Vorteil (kosten erstens Zeit, sind zweitens beschwerlich und mühsam) - und so werden Bahnhöfe zu sehr zu Flughäfen (die man genau deswegen hasst) ...
S-Bahn innen ist optimal
Wenn die Trasse in entsprechendem Niveau liegt. Das tut sie an der Südbahn eher weniger im Bereich der fraglichen Stationen. Besonders nicht in Wien. Abseits von Wien Liesing vielleicht.
Okay, ja, Punkt für Dich. Aber Liesing ist halt so ein Ort, wo ´s auffällt.
Im Gegenzug dazu: Penzing. Wenn die Stadt Wien bereit wäre, die Mehrkosten zu tragen, würde es halt einen Mittelbahnsteig in den mittleren zwei Gleisen und Außenbahnsteige draußen geben. Wenn man der ÖBB Infra aber die Aufgabe überträgt, einen möglichst effizienten Bahnhof zu gestalten, werden es eben 2 Inselbahnsteige.
Ähnliches z.B. in Amstetten. Gleis 1 (perfekt erreichbar z.B. vom Busbahnhof) schläft einen Dämmerschlaf (genau wie Gleis 1 in Liesing). Die anderen (nur über Stiegen / Lift erreichbaren) Gleise sind rappelvoll.
Also ich bin schonmal von einem Railjet aus in Bahnsteig 1 ausgestiegen. So verschlafen ist das Ding sicher nicht.
Das hat einfach gar nichts mit Fahrzeiten zu tun. Die Fahrzeiten sind gleich, egal wo der Bahnsteig liegt.
Jo eh. Aber Bahnens schauen eben nur auf Fahrzeiten.
Ich hab dir grade erklärt, wieso die Fahrzeiten erstmal nichts damit zu tun haben.
Für den Kunden ist aber auch die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, ein Faktor. Weitwanderwege sind da kein Vorteil (kosten erstens Zeit, sind zweitens beschwerlich und mühsam) - und so werden Bahnhöfe zu sehr zu Flughäfen (die man genau deswegen hasst) ...
Ich verstehe deinen Gedankengang grad gar nicht.
Ich glaube, wenn ich weite Strecken wollte, dann würde ich am Hauptbahnhof von Wien zur U1 umsteigen... oder gar von der Haupthalle den D-Wagen im Ostteil erreichen wollen :'D
Oder ich komme auf die Idee, in Tatabánya in Ungarn auszusteigen. Damit kennst du dich sicher aus :D
Mess mal ruhig die Zeit, die es braucht, um vom oder zum Bahnsteig zu kommen. Du wirst überrascht sein, wie das subjektive Gefühl dich täuschen kann.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
S-Bahn innen ist optimal
Im Gegenzug dazu: Penzing. Wenn die Stadt Wien bereit wäre, die Mehrkosten zu tragen, würde es halt einen Mittelbahnsteig in den mittleren zwei Gleisen und Außenbahnsteige draußen geben. Wenn man der ÖBB Infra aber die Aufgabe überträgt, einen möglichst effizienten Bahnhof zu gestalten, werden es eben 2 Inselbahnsteige.
Ähm, also zum Gleis 4 gibt ´s durchaus nen ebenerdigen Zugang. Und für Gleis 1 doch auch, oder (da bin ich mir jetzt nicht so sicher)? Was ich bei Penzing eher merkwürdig find, ist die Tatsache, dass der Umstieg zur Bim 52 weitgehend geheimgehalten wird.
Also ich bin schonmal von einem Railjet aus in Bahnsteig 1 ausgestiegen. So verschlafen ist das Ding sicher nicht.
Hey, gratuliere! Das passiert selten, aber manchmal ja (bei Überholungen oder so).
Ich glaube, wenn ich weite Strecken wollte, dann würde ich am Hauptbahnhof von Wien zur U1 umsteigen... oder gar von der Haupthalle den D-Wagen im Ostteil erreichen wollen :'D
Der Hauptbahnhof ist ein gutes Beispiel. Ich mag ihn zwar durchaus, aber der ist echt so ein typischer Weitwanderweg. Klar hätte es Geld gekostet, den Hbf umzuplanen (oder die U zu verlegen) - aber wieviel Geld investiert man in Mega-Tunnelprojekte, damit man 5 Minuten Fahrzeitverkürzung hat?
Oder ich komme auf die Idee, in Tatabánya in Ungarn auszusteigen. Damit kennst du dich sicher aus :D
Nö, da muss ich Dich enttäuschen. Tatabánya állomás kenn ich nur vom Zugfenster aus (und das reicht mir eigentlich auch ;-)). War in den letzten Wochen auch mehr z.B. in der Türkei als in Ungarn.
Was die von Dir gelobten Schweizer Rampen betrifft, so mag ich die auch sehr gern. Allerdings gibt ´s dafür dann meist keinen Lift - da muss man sich wohl aus Platzgründen für eine der beiden Varianten entscheiden ...
S-Bahn innen ist optimal
Im Gegenzug dazu: Penzing. Wenn die Stadt Wien bereit wäre, die Mehrkosten zu tragen, würde es halt einen Mittelbahnsteig in den mittleren zwei Gleisen und Außenbahnsteige draußen geben. Wenn man der ÖBB Infra aber die Aufgabe überträgt, einen möglichst effizienten Bahnhof zu gestalten, werden es eben 2 Inselbahnsteige.
Ähm, also zum Gleis 4 gibt ´s durchaus nen ebenerdigen Zugang. Und für Gleis 1 doch auch, oder (da bin ich mir jetzt nicht so sicher)? Was ich bei Penzing eher merkwürdig find, ist die Tatsache, dass der Umstieg zur Bim 52 weitgehend geheimgehalten wird.
Meine ich ja, dort hat man wohl wegen dem Denkmalschutz dieses Modell gewählt. Ansonsten darf man sich bei der Stadt Wien beschweren.
Also ich bin schonmal von einem Railjet aus in Bahnsteig 1 ausgestiegen. So verschlafen ist das Ding sicher nicht.
Hey, gratuliere! Das passiert selten, aber manchmal ja (bei Überholungen oder so).
Ich glaube, wenn ich weite Strecken wollte, dann würde ich am Hauptbahnhof von Wien zur U1 umsteigen... oder gar von der Haupthalle den D-Wagen im Ostteil erreichen wollen :'D
Der Hauptbahnhof ist ein gutes Beispiel. Ich mag ihn zwar durchaus, aber der ist echt so ein typischer Weitwanderweg. Klar hätte es Geld gekostet, den Hbf umzuplanen (oder die U zu verlegen) - aber wieviel Geld investiert man in Mega-Tunnelprojekte, damit man 5 Minuten Fahrzeitverkürzung hat?
Weil die Kapazität zwischen Salzburg und Neumarkt im Fokus steht und nicht so sehr die Fahrzeitersparnis (die man aber gerne mitnimmt). Stell dich ruhig mal in Seekirchen z.B. hin und schau dir da den Verkehr an.
Oder ich komme auf die Idee, in Tatabánya in Ungarn auszusteigen. Damit kennst du dich sicher aus :D
Nö, da muss ich Dich enttäuschen. Tatabánya állomás kenn ich nur vom Zugfenster aus (und das reicht mir eigentlich auch ;-)). War in den letzten Wochen auch mehr z.B. in der Türkei als in Ungarn.
Gut, nicht mein Bier :‘D
Was die von Dir gelobten Schweizer Rampen betrifft, so mag ich die auch sehr gern. Allerdings gibt ´s dafür dann meist keinen Lift - da muss man sich wohl aus Platzgründen für eine der beiden Varianten entscheiden ...
Ich denke es geht beides, je nach Lage.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Vorteile von Randbahnsteigen
Für den Kunden ist aber auch die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, ein Faktor. Weitwanderwege sind da kein Vorteil (kosten erstens Zeit, sind zweitens beschwerlich und mühsam) - und so werden Bahnhöfe zu sehr zu Flughäfen (die man genau deswegen hasst) ...
Ich verstehe deinen Gedankengang grad gar nicht.
Lass mich helfen: Bei einem Inselbahnsteig in der Mitte muss man sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg Treppen steigen, um nach Hause zu kommen. Das kostet Zeit und verlängert die Gesamtreisezeit, auch wenn die reine Fahrzeit gleich bleibt. Bei Randbahnsteigen hingegen entfällt auf einem der beiden Weg das Treppensteigen und die Reisezeit verkürzt sich entsprechend.
Das Problem kann durch Rampen reduziert werden, besonders wenn sie auf gerader Linie zum Ziel liegen. In der Schweiz sind Rampen sehr verbreitet, weil sie viel billiger gebaut werden dürfen: Sie sind mit 12% doppelt so steil wie in Deutschland (müssen dafür aber unter Dach sein - was auf einem Bahnsteig sowieso der Fall ist). Zudem kann man die Kosten der dadurch ersetzten Treppe abziehen. Ich vermute allerdings, das Österreich die gleichen Regeln wie Deutschland hat, und 6%-Rampen mit Plattformen sind für Nichtbehinderte eher untauglich, wodurch man die Zahl der Treppen vermutlich nicht reduzieren kann.
Hier ist die Rede von einer 90-Meter-Rampe für eine Unterführung.
Vorteile von Randbahnsteigen
Für den Kunden ist aber auch die Zeit, die man am Bahnhof verbringen muss, ein Faktor. Weitwanderwege sind da kein Vorteil (kosten erstens Zeit, sind zweitens beschwerlich und mühsam) - und so werden Bahnhöfe zu sehr zu Flughäfen (die man genau deswegen hasst) ...
Ich verstehe deinen Gedankengang grad gar nicht.
Lass mich helfen: Bei einem Inselbahnsteig in der Mitte muss man sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg Treppen steigen, um nach Hause zu kommen. Das kostet Zeit und verlängert die Gesamtreisezeit, auch wenn die reine Fahrzeit gleich bleibt. Bei Randbahnsteigen hingegen entfällt auf einem der beiden Weg das Treppensteigen und die Reisezeit verkürzt sich entsprechend.Das Problem kann durch Rampen reduziert werden, besonders wenn sie auf gerader Linie zum Ziel liegen. In der Schweiz sind Rampen sehr verbreitet, weil sie viel billiger gebaut werden dürfen: Sie sind mit 12% doppelt so steil wie in Deutschland (müssen dafür aber unter Dach sein - was auf einem Bahnsteig sowieso der Fall ist). Zudem kann man die Kosten der dadurch ersetzten Treppe abziehen. Ich vermute allerdings, das Österreich die gleichen Regeln wie Deutschland hat, und 6%-Rampen mit Plattformen sind für Nichtbehinderte eher untauglich, wodurch man die Zahl der Treppen vermutlich nicht reduzieren kann.
Ich will Dir Deinen Stolz auf Schweizer Rampen nicht nehmen, aber Du stellst es so dar, als ob beim Rampenbau eine Längsneigung von 12% der Regelfall sei. Mitnichten!
In der einschlägigen VSS-Norm heißt es:
"
Längsneigung
Die Längsneigung von Rampen ist so gering wie möglich auszuführen, max. 6% (Anh. Ziff. 6.2).
Wenn die räumlichen und baulichen Randbedingungen es erfordern sind Längsneigungen im Freien bis max. 10%, überdacht bis max. 12% zulässig (Anh. Ziff. 6.2).
"
Das bedeutet, die Regellängsneigung für Rampen beträgt auch in der Schweiz maximal 6%. Die Überdachung ist somit nicht der Freibrief für eine generelle Längsneigung von 12%. Inwieweit man in der Schweiz da großzügig ist und in der Praxis alle Augen inclusive der Hühneraugen zudrückt, um die Ausnahme anwenden zu können, entzieht sich meiner Kenntnis.
Rampen: Lieber steil, dafür billig
In der einschlägigen VSS-Norm heißt es:
"
LängsneigungDie Längsneigung von Rampen ist so gering wie möglich auszuführen, max. 6% (Anh. Ziff. 6.2).
Wenn die räumlichen und baulichen Randbedingungen es erfordern sind Längsneigungen im Freien bis max. 10%, überdacht bis max. 12% zulässig (Anh. Ziff. 6.2).
"Das bedeutet, die Regellängsneigung für Rampen beträgt auch in der Schweiz maximal 6%. Die Überdachung ist somit nicht der Freibrief für eine generelle Längsneigung von 12%. Inwieweit man in der Schweiz da großzügig ist und in der Praxis alle Augen inclusive der Hühneraugen zudrückt, um die Ausnahme anwenden zu können, entzieht sich meiner Kenntnis.
Da muss man doch kein Auge zudrücken - die 12% sind explizit erlaubt, "wenn es die Randbedingungen erfordern". Und in Bahnhöfen tun sie das, zum Beispiel auch weil sonst zu viel Bahnsteigplatz verloren ginge und lange enge Bereiche neben den Rampen entstünden.
Eine explizit für Bahnsteige gedachte Quelle findest Du beim Bundesamt für Verkehr, hier wird auf Seite 3 explizit von 6%-Rampen abgeraten. Ich glaube nicht, dass ich in der Schweiz schon mal eine 6%-Rampe zum Bahnsteig gesehen habe. Aufzüge werden im gleichen Text nur empfohlen, wenn es anders nicht geht.
Selbstverständlich haben steile Rampen auch Nachteile - wer körperlich nicht fit ist, braucht einen Begleiter, E-Rollstuhl oder Zuggerät. Dafür sind in der Schweiz voraussichtlich bis Ende 2023 100% der Bahnhöfe behindertentauglich (Seite 9), 89% davon autonom ohne Hilfestellung durch Personal.
Rampen: Lieber steil, dafür billig
Google fand für mich diese Datenbankabfrage der SBB, die aber nicht immer vollständige Daten enthalten zu scheint:
https://data.sbb.ch/explore/dataset/rampe-treppe/export/?dataChart=eyJxdWVyaWVzIjpbeyJj...
Darin gibt es:
- 50 Einträge mit 12%
- 3 Einträge mit 11%
- 21 Einträge mit 10%
- 3 Einträge mit 9%
- 7 Einträge mit 7%
- 17 Einträge mit 6%
- 3 Einträge mit 5%
- 4 Einträge mit 4%
- 1 Eintrag mit 3%
- 1 Eintrag mit 1%
(Ich habe Suche nach Steigungen mit nicht-ganzen Prozenten gemacht)
Rampen: Lieber steil, dafür billig
(Ich habe Suche nach Steigungen mit nicht-ganzen Prozenten gemacht)
Das sollte heißen: Ich habe die Suche nach Steigungen mit nicht-ganzen Prozenten nicht gemacht)
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen:
- 50 Einträge mit 12%
- 8 Einträge mit 11.x%
- 22 Einträge mit 10.x%
- 3 Einträge mit 9%
- 8 Einträge mit 7.x%
- 19 Einträge mit 6.x%
- 5 Einträge mit 5.x%
- 4 Einträge mit 4%
- 1 Eintrag mit 3%
- 1 Eintrag mit 1%
Also 121 Stationen in CH mit Rampen?
- kein Text -
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nein, Analyse unvollständig
Die Steigung in % ist nur bei einem kleinen Bruchteil der Rampen angegeben. Die Daten sind ziemlich verwirrend.
Wenn wir uns in dieser Tabelle den dritten Eintrag ansehen, dann steht bei der Steigung 17/30... das wären 56%.
Gleichzeitig steht bei Länge 7,1m und "Diff H" (ich nehme an Höhendifferenz) 3,199 m. Das wäre eine Steigung von 45%, wenn die 7,1m die Länge auf der Karte meinen, oder 50%, falls die Länge den zurückzulegenden Weg auf der Rampe meint.
Ich werde aus den Daten nicht schlau.
Nein, Analyse unvollständig
Erfahrungsgemäß wären solch hohe Steigungen von 50% doch etwas unangenehm. Da wäre eine Treppe und Fahrstuhl bessser.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Nein, Analyse unvollständig
Die Steigung in % ist nur bei einem kleinen Bruchteil der Rampen angegeben. Die Daten sind ziemlich verwirrend.
Ja, wie schon erwähnt, die Daten erscheinen nicht vollständig bzw. einheitlich zu sein.
Wenn wir uns in dieser Tabelle[/link] den dritten Eintrag ansehen, dann steht bei der Steigung 17/30... das wären 56%. Gleichzeitig steht bei Länge 7,1m und "Diff H" (ich nehme an Höhendifferenz) 3,199 m. Das wäre eine Steigung von 45%, wenn die 7,1m die Länge auf der Karte meinen, oder 50%, falls die Länge den zurückzulegenden Weg auf der Rampe meint.
Der Link enthielt sowohl Treppen und Rampen, dieser dritte Eintrag bezug sich auf eine Treppe. Die Werte 17/30 könnten sich vielleicht auf die Höhe und Tiefe der Stufen beziehen.
Auf Rampen allein beschränkt enthält diese Datei knapp 1200 Einträge. Allerdings enthalten 335 Einträge den Zusatz 'Kinderwagen' und 87 Einträge den Zusatz 'Velo'. Ich bin mir nicht sicher ob sich dies vielleicht auf sogenannte Kinderwagenrampen seitlich von Treppen bezieht.
Meine ursprünglichen Zahlen bezogen sich nur auf Einträge die explizit das Prozentzeichen enthielten (dies liess sich einfacher durchsuchen). Wenn ich alle Einträge die Kinderwagen und Velos als Zusatznutzen aufführten (und noch ein paar die Gepäck, Post, LKW, PKW) entferne, bleiben noch 860 Einträge. Wichtig ist zu berücksichtigen dass es in sehr vielen Bahnhöfen mehr als eine Rampe gibt, teilweise sind auch Fussgängerunterführungen enthalten die möglicherweise keinen Zugang zu Gleisen haben.
Von diesen
- 1 Rampe mit 1%
- 6 Rampen mit 2.x%
- 4 Rampen mit 3.x%
- 13 Rampen mit 4.x%
- 15 Rampen mit 5.x%
- 85 Rampen mit 6.x%
- 15 Rampen mit 7.x%
- 10 Rampen mit 8.x%
- 27 Rampen mit 9.x%
- 81 Rampen mit 10.x%
- 66 Rampen mit 11.x%
- 223 Rampen mit 12.x%
- 23 Rampen mit 13.x%
- 10 Rampen mit 14.x%
- 9 Rampen mit 15%
- 3 Rampen mit 16%
- 2 Rampen mit 17%
- 3 Rampen mit 18%
- 3 Rampen zwischen 20 und 25%
- 4 Rampen mit 19%
Der Rest enthielt keine oder unklare Angaben. Es gibt eindeutige Häufungen bei 6% und 12%.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
somit statt Barrierefreiheit für alle also großteils nur Barrierefreiheit für Fitte, nicht aber für Alte. Die sollen sich gefälligst helfen lassen. Aber ein Lift um in den Zug zu kommen geht natürlich gar nicht, ganz klar, das ist ja herabwürdigend.
Vor allem, wo der Einstieg in den Zug mit Rollator auch bei Stufen vielfach noch zu bewältigen ist. Eine lange steile Rampe hoch/runter laufen dagegen nicht.
Aufzug + steile Rampe als Fallback: gut. Nur steile Rampe: Mist.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
somit statt Barrierefreiheit für alle also großteils nur Barrierefreiheit für Fitte, nicht aber für Alte. Die sollen sich gefälligst helfen lassen. Aber ein Lift um in den Zug zu kommen geht natürlich gar nicht, ganz klar, das ist ja herabwürdigend.
Vor allem, wo der Einstieg in den Zug mit Rollator auch bei Stufen vielfach noch zu bewältigen ist. Eine lange steile Rampe hoch/runter laufen dagegen nicht.
Aufzug + steile Rampe als Fallback: gut. Nur steile Rampe: Mist.
Ich habe die Datenbank noch nicht nach Aufzügen durchsucht, vielleicht gibt dies die Datenbank auch her. In Zürich hat es auf jeden Fall Aufzüge, ich kenne aber auch einige kleinere Bahnhöfe die keine Aufzüge haben.
Ich kann nicht für Leute mit Rollator sprechen, aber wenn ein Rollstuhlfahrer Mühe mit der Rampe hat sollte sich meistens jemand finden der hilft (kann schließlich jeder machen der ein bisschen Kraft überschüssig hat).
Dafür ist in der Schweiz per Gesetz vorgeschrieben dass es mindestens 1x pro Stunde einen Zug mit mindestens einen barrierefreien Einstieg geben muss, ab wann genau dies gilt weiß ich aus dem Kopf aber nicht.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Ich habe die Datenbank noch nicht nach Aufzügen durchsucht, vielleicht gibt dies die Datenbank auch her. In Zürich hat es auf jeden Fall Aufzüge, ich kenne aber auch einige kleinere Bahnhöfe die keine Aufzüge haben.
Es dürfte dabei schätzungsweise vor allem um kleinere Bahnhöfe gehen. Die großen Bahnhöfe sollten genug Platz für die Kombi haben, oder für mehrere Aufzüge. Da ist eine Steile Rampe dann ja auch kein Problem.
Ich kann nicht für Leute mit Rollator sprechen, aber wenn ein Rollstuhlfahrer Mühe mit der Rampe hat sollte sich meistens jemand finden der hilft (kann schließlich jeder machen der ein bisschen Kraft überschüssig hat).
Dafür ist in der Schweiz per Gesetz vorgeschrieben dass es mindestens 1x pro Stunde einen Zug mit mindestens einen barrierefreien Einstieg geben muss, ab wann genau dies gilt weiß ich aus dem Kopf aber nicht.
Aber das ist halt wieder Blödsinn. In den Zug muß man ohne Hilfe kommen, aber um erstmal zum Bahnsteig zu kommen soll man sich helfen lassen. Nur: im Zug ist definitiv immer jemand der einem helfen und den Lift/Rampe bedienen kann, nämlich der TF. Am Bahnsteig ist aber längst nicht immer jemand, und den anzusprechen kostet auch normal deutlich mehr Überwindung, als wenn der TF von alleine ankommt weil er einen beim Einfahren ja schon sieht. Da braucht sich also in meinen Augen keiner über die ICE aufregen, solange er solche Rampen als einzigen "Barrierefreien" Zugang verbaut.
Und sicherlich hat Deutschland in Sachen barrierefreiheit noch vieles vor sich. Aber das betrifft vor allem mal die vielen Bahnhöfe, an denen es keinen Aufzug, ebenerdigen Zugang oder sanfte Rampe gibt. Leider ja auch teils große Bahnhöfe.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Aber das ist halt wieder Blödsinn. In den Zug muß man ohne Hilfe kommen, aber um erstmal zum Bahnsteig zu kommen soll man sich helfen lassen. Nur: im Zug ist definitiv immer jemand der einem helfen und den Lift/Rampe bedienen kann, nämlich der TF. Am Bahnsteig ist aber längst nicht immer jemand, und den anzusprechen kostet auch normal deutlich mehr Überwindung, als wenn der TF von alleine ankommt weil er einen beim Einfahren ja schon sieht. Da braucht sich also in meinen Augen keiner über die ICE aufregen, solange er solche Rampen als einzigen "Barrierefreien" Zugang verbaut.
Nach allem was ich weiß muss ein Rollstuhlfahrer wenn er Hilfe braucht in den Zug zu gelangen im Voraus dies vorher anmelden. Die Lifte im Zug kann nur das Personal bedienen, den Lift am Bahnsteig ebenso. Außerdem muss letzterer im Voraus gebucht werden. Das ist der große Unterschied, bei Rampen kann jeder helfen, bei Rollstuhlliften nur das Personal und normalerweise nur bei Vorbestellung.
Ich habe noch nie gesehen dass ein Rollstuhllift ohne Vorbestellung benutzt wurde. Noch nie gesehen dass ein TF aus dem Zug aussteigt um zu helfen. Dass dagegen Rollstuhlfahrer Rampen benutzen (ohne die Hilfe von Bahnpersonal) immer mal wieder.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Nach allem was ich weiß muss ein Rollstuhlfahrer wenn er Hilfe braucht in den Zug zu gelangen im Voraus dies vorher anmelden.
Nur wenn es den Lift am Bahnsteig braucht, da den StuS bedienen muß. Bei den NV-Zügen mit Rampe (wie die Dostos) oder Lift (wie Quietschie) dagegen nicht, das erledigt der KiN oder TF. Lift am Bahnsteig kann natürlich auch kurzfristig klappen, während der Besetzungszeiten, muß aber nicht.
Die Lifte im Zug kann nur das Personal bedienen, den Lift am Bahnsteig ebenso. Außerdem muss letzterer im Voraus gebucht werden. Das ist der große Unterschied, bei Rampen kann jeder helfen, bei Rollstuhlliften nur das Personal und normalerweise nur bei Vorbestellung.
Wie gesagt, muß er nicht. Und selbst wenn, den könnte man halt vorher buchen, eine andere Person am Kaffbahnsteig dagegen nicht, außer man ruft einen Taxifahrer... der einen dann aber auch gleich ins Taxi einlädt. Und für die Zugbasierten Hilfsmittel braucht man wie gesagt nichts vorbuchen.
Ich habe noch nie gesehen dass ein Rollstuhllift ohne Vorbestellung benutzt wurde. Noch nie gesehen dass ein TF aus dem Zug aussteigt um zu helfen. Dass dagegen Rollstuhlfahrer Rampen benutzen (ohne die Hilfe von Bahnpersonal) immer mal wieder.
Woher weißt du denn, ob der vorbestellt wurde? Ich habe schon oft genug erlebt, dass der KiN und TF z.B. die Rampe im Dosto bedient hat um einen Rolli ein/auszuladen.
Und ich bin dafür oft genug bei meinem Heimathaltepunkt ein/ausgestiegen, ohne das sonst noch jemand da gewesen wäre. Gut, der hätte mir als Rolli-Fahrer hier auch nichts geholfen, denn barrierefrei ist nur einer der drei Bahnsteige, und da ist die Rampe flach und trotzdem kurz, weil kein großer Höhenunterschied. Als Rolli-Fahrer dürfte man hier derzeit erstmal einige Stationen in die falsche Richtung fahren um dann am richtigen Bahnsteig anzukommen...
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Ich kenne das mit dem Lift am Bahnsteig auch so, dass es an besetzten Bahnhöfen ohne Voranmeldung problemlos klappt. Das ist zum Beispiel beim Neigetechniknetz Nordostbayern (BR612) in Nürnberg, Bayreuth, Hof, Marktredwitz der Fall.
Soweit ich weiß gibt es an kleineren Bahnhöfen ohne Personal teilweise auch noch die Variante dass StuS die Bedienung des Lifts an externe Partner vor Ort vergeben hat (z.B. Taxiunternehmen, sonstige Dienstleister oder Läden mit großzügigen Öffnungszeiten). In solchen Fällen kann es auch dort halbwegs spontan klappen.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Ich kenne das mit dem Lift am Bahnsteig auch so, dass es an besetzten Bahnhöfen ohne Voranmeldung problemlos klappt. Das ist zum Beispiel beim Neigetechniknetz Nordostbayern (BR612) in Nürnberg, Bayreuth, Hof, Marktredwitz der Fall.
Soweit ich weiß gibt es an kleineren Bahnhöfen ohne Personal teilweise auch noch die Variante dass StuS die Bedienung des Lifts an externe Partner vor Ort vergeben hat (z.B. Taxiunternehmen, sonstige Dienstleister oder Läden mit großzügigen Öffnungszeiten). In solchen Fällen kann es auch dort halbwegs spontan klappen.
Wenn es einfach ist Personal zu finden dass einen Lift bedient, sollte es nicht ähnlich einfach sein jemanden zu finden der auf einer Rampe hilft?
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Wenn es einfach ist Personal zu finden dass einen Lift bedient, sollte es nicht ähnlich einfach sein jemanden zu finden der auf einer Rampe hilft?
Weil das Personal nunmal IM Zug ist, dich also am Bahnsteig wohl sieht, aber weder Zeit hat dich dann irgendwelche Rampen lang zu schieben, noch mitbekommt wenn du am anderen Ende der Rampe bist und gar nicht zum Bahnsteig kommst. Menschen im Zug sind garantiert, Menschen am Bahnhof dagegen nicht.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Wenn es einfach ist Personal zu finden dass einen Lift bedient, sollte es nicht ähnlich einfach sein jemanden zu finden der auf einer Rampe hilft?
Weil das Personal nunmal IM Zug ist, dich also am Bahnsteig wohl sieht, aber weder Zeit hat dich dann irgendwelche Rampen lang zu schieben, noch mitbekommt wenn du am anderen Ende der Rampe bist und gar nicht zum Bahnsteig kommst. Menschen im Zug sind garantiert, Menschen am Bahnhof dagegen nicht.
Meine Erfahrung mit Rollstuhlliften ist dass Rollstuhlfahrer, Lift und Bahnpersonal schon bei Einfahrt des Zuges am Bahnsteig stehen. Wenn erst nach Einfahrt des Zuges reagiert wird ist doch sonst an den meisten Halten eine Verspätung praktisch garantiert. Auch funktioniert dies offensichtlich nicht bei unbegleiteten Zügen (wenn es der LF/TF machen müsste würde dies wohl noch mehr Zeit kosten).
Mein Standpunkt ist weiterhin dass barrierefreie Einstiege in Züge deutlich wichtiger sind als die Steigung von Rampen.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
Meine Erfahrung mit Rollstuhlliften ist dass Rollstuhlfahrer, Lift und Bahnpersonal schon bei Einfahrt des Zuges am Bahnsteig stehen. Wenn erst nach Einfahrt des Zuges reagiert wird ist doch sonst an den meisten Halten eine Verspätung praktisch garantiert. Auch funktioniert dies offensichtlich nicht bei unbegleiteten Zügen (wenn es der LF/TF machen müsste würde dies wohl noch mehr Zeit kosten).
Tja, dann sind deine Erfahrungen eben sehr begrenzt und beschränken sich wohl rein auf den Fernverkehr oder die 80er Jahre.
Und ja, es ergibt sich im NV damit wohl meist eine leichte Verspätung. Ob TF oder KiN da eingreifen spielt nicht wirklich den Unterschied. Wichtiger ist da eher ob der Rolli schon passend steht / der TF passend hält. Und wie schon gesagt, es funktioniert problemlos bei unbegleiteten Zügen.
Mein Standpunkt ist weiterhin dass barrierefreie Einstiege in Züge deutlich wichtiger sind als die Steigung von Rampen.
Schon klar, die Schweizer Lösung ist nunmal aus Prinzip eh die Beste! Da brauchen wir gar nicht diskutieren und alle Argumente sind hinfällig. Und wer es gar nicht erst bis zum Zug schafft kann sich auch nicht beschweren wenn er dann nicht in den Zug rein kommt, der Verspätung hat, voll ist, etc.
Ergänzung inklusive Steigungen mit Kommazahlen
somit statt Barrierefreiheit für alle also großteils nur Barrierefreiheit für Fitte, nicht aber für Alte. Die sollen sich gefälligst helfen lassen. Aber ein Lift um in den Zug zu kommen geht natürlich gar nicht, ganz klar, das ist ja herabwürdigend.
Vor allem, wo der Einstieg in den Zug mit Rollator auch bei Stufen vielfach noch zu bewältigen ist. Eine lange steile Rampe hoch/runter laufen dagegen nicht.
Aufzug + steile Rampe als Fallback: gut. Nur steile Rampe: Mist.
Dazu muss man auch das wissen:
https://www.sbb.ch/de/hilfe-und-kontakt/produkte-services/eingeschraenkte-mobilitaet/ba...
Eine Stunde vor Abfahrt des Zuges.
Für gewisse Bahnhöfe ausnahmsweise 2 Stunden.
Die Ausnahmen finden Sie unter «Bahnhöfe mit einer Vorreservation von zwei Stunden».
48 Stunden für internationale Reisen.
12 Stunden für die Anmeldungen via Bestellformular.