Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 (Reiseberichte)
Krümelmonster, München, Dienstag, 01.03.2022, 21:36 (vor 1484 Tagen)
Hallo liebes Forum,
da auf der Welt gerade so viel Bockmist passiert, versuche ich mal, hier mit einem Bericht abzulenken…
Willkommen zurück auf meiner spontanen Tour nach Italien im Mai 2021. Der letzte Teil wird jetzt der fetteste. =)
Im ersten Teil waren wir angereist und hatten die Leere in Verona & Venedig ohne Touris genossen. Der zweite Teil drehte sich um Florenz und osttoskanische Umgebung. Im dritten Teil war Siena in der zentralen Toskana die Basis.
Gestoppt hatte der dritte Teil beim Umstieg in Empoli. Die Stadt liegt zwischen Florenz & Pisa. Ich fuhr also weiter nach Pisa. Eine halbe Stunde dauert der Spaß. Dort brachte ich erstmal mein Gepäck weg. Unterkünfte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind in Pisa wohl schwer zu finden, aber ich glaub, ich hab’s ganz gut getroffen: Ich hatte ein Zimmer in einer Art Ferienwohnung (privat betrieben) zu einem guten Preis eine knappe Viertelstunde Fußweg südlich (stadtauswärts) vom Bahnhof. Richtung Innenstadt hätte ich pro Nacht dreistellig bezahlt und schlechtere Bewertungen gehabt. Leider konnten die Betreiber keinerlei Englisch, doch ich glaube, sie waren Rumänen und Italienisch für sie schon eine Fremdsprache, deshalb will ich mich nicht beschweren. Soweit ich das beurteilen kann, klang ihr Italienisch für mich tadellos.
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386 Mit dem rechten in Pisa angekommen
Mittags war ich wieder am Bahnhof von Pisa. Eigentlich hatte ich geplant, nach Populonia zu fahren. Vorteil: Dort findet man am Meer Ausgrabungen einer Nekropole aus etruskischer Zeit. Nachteil: Der erste Zug fährt 12 Uhr hin, der letzte schon 18 Uhr zurück, und vom Bahnhof sind’s stolze 5 km Nudelauflauf ohne Nude. Wegen der Nachteile beschloss ich, lieber nach Volterra zu fahren. Das ist eine alte Stadt aufm Berg und v. a. deutlich besser angebunden, wenn auch nicht per Bahn.^^
Dazu fuhr ich zunächst von Pisa gen Süden entlang der Küste mit Meerblick. =) Nach einer guten Dreiviertelstunde stieg ich in Cecina (gesprochen übrigens TSCHÄtschina) aus. Ganz früher gab es eine Zahnradbahn nach Volterra (1958 geschlossen), dann kam man per Zug noch bis Volterra-Saline-Pomarance, aber selbst dahin kommt man seit September des ersten saublöden Seuchenjahres nur noch per SEV. Na meinetwegen.^^ Der Bus war gut gefüllt mit Schülern. In Saline sollte ich eigentlich eine gute halbe Stunde Umsteigezeit haben, doch ich folgte der Masse zum nächsten Bus nach Volterra, der sich auch direkt in Bewegung setzte. Die Fahrten ab Cecina bis Volterra dauerten gut 50 min.
Frage an die Italien-Spezialisten? Seit wann halten sich italienische Stinktiere eigentlich an Spurbegrenzungen? :-s Das muss neu sein! :-O Bei meinen vergangenen Besuchen waren die Stinktiertreter immer bestrebt zu beweisen, dass die Menschwerdung des Affen noch nicht abgeschlossen ist. ;-)
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387 Il Blubbero
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388 Früher war mehr Gleis
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389 – 391 Noch mehr Il Blubbero
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392 Il Snobbero
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393 Italienischer SEV
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394 Bus mit Migrationshintergrund
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395 Hier fährt seit September des Vorjahres nichts mehr
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396 Wir überqueren die tote Bahnstrecke und blicken schon mal auf den Hügel zum Ziel
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397 Landschaft
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398 – 400 Die Altstadt von Volterra liegt hoch oben auf einem Hügel
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401 Angekommen
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402 Alte Häuser
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403 – 404 Ausblick
Ich muss sagen: Vom Hocker gerissen hat mich die Stadt nicht. Die Stadt ist nicht groß, d. h. es gibt wenig Einheimische. Es waren so wenige Touris unterwegs, dass die Stadt etwas tot wirkte. Ich denke aber, dieses Problem dürfte sich wenige Wochen später erledigt haben.^^ Und ausgerechnet da, wo ich essen war, saßen am Tisch neben mir Deutsche, die das -sch- in Bruschetta die ganze Zeit wie Schule ausgesprochen haben. Möge jede ihrer Pizzen mit Ananas belegt sein!
Sicher ist auch Volterra schön, und auch hier gibt es keine Empfehlung von mir, den Ort aus dem Programm zu streichen. Die Stadt hatte für mich eben sehr große Konkurrenz. ;-)
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405 Das römische Amphitheater
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406 – 409 In den Gassen
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410 An der Piazza dei Priori findet man den Palazzo Pretorio (links groß) & Palazzo dei Priori (rechts, mit dem Turm)
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411 Palazzo Pretorio in Groß
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412 Und auch der Palazzo dei Priori bekommt ein eigenes Bild von mir
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413 Auch befindet sich an dem Platz das Gebäude der Sparkasse
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414 Die prächtigen Deckenmalereien in der Kirche Chiesa di San Lino (so heißt doch auch das Viech aus dieser Werbung für Hautcreme, oder?^^)
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415 Pizza mit Mortadella & Pistazien. Und nein, ich war nicht schwanger.^^
Für den Rückweg nahm ich nicht nochmal den Weg entlang der Küste, sondern fuhr mit dem Bus durchs Hinterland bis Pontedera-Cascina-Terme. Fast 1:15 h dauerte die Busfahrt. Der nächste Zug hatte leider etwas Pech… Zum Glück gibt’s genug Alternativen, denn in Pontedera-Cascina-Terme ist der einzige Bahnhof zwischen Empoli & Pisa, an dem alle Züge halten (ok, außer dem einen täglichen ICN-Zugpaar, und das ist nördlich von Florenz seit dem Fahrplanwechsel umgebogen via Bologna). Den Abschnitt von dort nach Pisa fuhr ich nun also zum dritten Mal auf dieser Reise, und immer nur Richtung Westen.^^ Die schnellsten Züge ohne Zwischenhalt schaffen die Strecke in 17 min.
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416 Weiterfahrt von Volterra
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417 Die „Balze di Volterra“ genannten, steilen, kahlen Berghänge
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418 Der wunderschöne Busbahnhof von Pontedera-Casciana Terme
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419 Der Bahnhof
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420 Die Bahnsteige
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421 Hier steht ein Jazz
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422 Trenitalia hat Pech beim Fahren
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423 Da kommt was
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424 Toskanisches Liniennetz. Mit Ausnahme von Arezzo – Sinalunga (aber das ist gar nicht erst eingezeichnet :D) werden alle Linien von Trenitalia betrieben
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425 In Pisa
In Pisa angekommen wollte ich mir noch den 'Ndrangheta-Schläfer nach Reggio Calabria anschauen (fährt ohne Zwischenhalt von Florenz bis südlich von Neapel, ohne die Rennbahnen zu nutzen!). Kurz vor der Abfahrtszeit bemerkte man: Hoppla, das Teil hat ja + 30. Ein Gleiswechsel halbierte die Verspätung – Magie! Gut so, ich war schon sehr kurz vorm Aufgeben gewesen.^^ Der Zug war schon seit 7½ h unterwegs. Bis zu seinem Ziel würde er noch weitere 13 h brauchen.^^ Das Zugpaar ist übrigens das einzige im FV, das den Bogen über die Halbinsel von Tropea (Zentrum des internationalen Badetourismus in Kalabrien) mitmacht. In Gegenrichtung war es noch krasser, da konnte man ausschlafen bis 18:30 Uhr. :D (Inzwischen nur noch bis 16:30 Uhr). Der Zug fuhr in 1:15 h weiter zum Bahnhof Florenz Campo di Marte (die schnellsten Regionalzüge brauchen 52 min bis zum Hbf., der etwas näher ist) und holte allein dabei fast die komplette verbliebene Viertelstunde Verspätung auf. :-O Meine Erfahrung: Verspätungen bis 20 - 30 min sind in Italien etwas häufiger als in Schland, aber Verspätungen über 45 min viel seltener. Zudem ist löblich, dass es im italienischen Fernverkehr alle möglichen Direktverbindungen gibt, sodass man selten umsteigen muss.
Hier also noch der besagte Zug in Pisa.
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426 Der 'Ndrangheta-Schläfer fährt ein
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427 Zwei Sitzwagen, …
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428 …mittig ein Schlafwagen…
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429 …und am Ende zwei Liegewagen
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430 Weg isser
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4
Krümelmonster, München, Dienstag, 01.03.2022, 21:36 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
Bleiben wir doch bei einer chronologischen Reihenfolge der besuchten Orte. ;-)
Die Wahl meiner Ziele richtete sich ja immer noch nach der Frage: Wo muss ich jetzt hin, weil man normalerweise dort totgetrampelt wird? Cinque Terre liegt zwar nicht in der Toskana, aber erfüllte definitiv genanntes Kriterium!
Der Ausflug nach Cinque Terre in Ligurien stand bereits am nächsten Tag an, da ich diesen keinesfalls aufs Wochenende legen wollte.^^ Bereits kurz nach halb acht fuhr ich in Pisa los Richtung Norden. Auf dem Weg nach La Spezia sieht man exakt 0 Mal das Meer. =( Nach 1:15 h erreichte der Zug die Endstation. Ich stieg aus und erstand eine Tageskarte für die Züge, die die Dörfer der Cinque Terre miteinander verbinden, für stolze 16 €. Mit fast 40 ct/km war es relativ die teuerste Fahrkarte des Urlaubs.^^
Die Cinque Terre sind fünf malerische Dörfer mit typisch italienischen bunten Häusern an der ligurischen Steilküste. Ich fuhr zunächst bis Vernazza, das als schönstes der Dörfer gilt. Von der Strecke La Spezia – Levanto verlaufen über 75 % im Tunnel – anders kann man diese Küstenorte einfach nicht erschließen.
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431 Auf nach Ligurien
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432 Pop. Sieht so ähnlich aus wie der französische Régiolis, ist aber doch was Anderes.
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433 Cinque Terre Express. (Der schwarze Streifen bin übrigens ich.^^)
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434 Vorbereitungen für die U-Bahn-Fahrt
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435 Eine kurze Tunnel-Lücke
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436 – 438 Der Bahnsteig von Vernazza ist größtenteils unterirdisch
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439 Blick in den Ort
Es war nun 9:45 Uhr und noch ziemlich ruhig. Ich erkundete zunächst kurz den Ort Vernazza.
Die fünf Dörfer sind nicht nur über die Bahnstrecke verbunden, sondern auch über Wanderwege. Der Weg von Vernazza (viertes Dorf aus Richtung Süden gezählt) nach Monterosso (dem fünften und nördlichsten Ort) gilt als anspruchsvoll, aber sehr aussichtsreich, man sollte ihn am besten gleich in der Früh gehen.
Also kraxelte ich von Vernazza aus bergauf. Am Ortsrand hatte jemand einen großen Baumstumpf auf den Weg gelegt. Die entgegenkommenden italienischen Wanderer gingen völlig unbeeindruckt daran vorbei. In Anbetracht des Hindernisses fragte ich sie, ob der Weg offen sei. Ja klar, kein Problem! Keine 50 m weiter stand ein Baumännchen vor mir: „Ey, wo willst du hin?“
- „Nach Monterosso“
- „Nee, hier sind Bauarbeiten.“
- „Ach so. Doof… Wie komme ich dann nach Monterosso?“
- „Mitm Zug! Warum hast du die Sperre überquert?"
- „Ich hab die anderen gefragt, die meinten, der Weg sei frei. ¯\_(ツ)_/¯ “
- „Na gut, geh durch!“
Das ist diese Konsequenz, von der alle sprechen!
Der Weg führte noch weiter bergauf. Wimre war der höchste Punkt ca. 160 m über dem Meer. Ich war auf jeden Fall froh, dass ich doch noch ein paar OP-Masken mitgenommen hatte, mit FFP2 wäre das echt unschön geworden.^^ Erinnerung: Es galt immer noch eine allgemeine Maskenpflicht überall drinnen wie draußen. Wenn man beim Wandern allein ist, darf die Maske auch abgesetzt werden, allerdings waren so viele Leute unterwegs, dass man eh dauernd Gegenverkehr hatte.^^ Die Entgegenkommenden waren jeweils zu ca. 45 % Italiener bzw. Deutsche. Von den Italienern setzte immerhin ca. jeder 5. seine Maske auf, und fast alle grüßten freundlich. Von den Deutschen trug vielleicht jeder 25. eine Maske (großzügig aufgerundet), und diejenigen, die irgendwas so ähnlich wie „Ponschono“ sagten, waren auch klar in der Minderheit.^^
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440 Rein in den Trubel: nach Vernazza
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441 Strand-Reinigung
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442 – 443 Die Fischer machen ihre Boote startbereit
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444 – 445 Der Hafen
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446 – 447 Blick die Küste hinauf
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448 Erosion
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449 N Zug
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450 – 452 Aufi!
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453 2021 gibt mir mal wieder Zitronen, diesmal allerdings schöne =)
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454 Nochn Zug
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455 Zug & Ort
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456 Uff!
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457 Blick zurück auf Vernazza
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458 Blick nach vorn
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459 Die felsige Küste
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460 Wandergesellschaft
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461 Letzter Blick auf Vernazza
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462 Das Ziel ist der nächste Ort Monterosso
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463 Terrassenwirtschaft
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464 – 465 Bisweilen ist der Weg recht abenteuerlich
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466 Das Ziel rückt näher
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467 Da sind wir!
In Monterosso lief ich zunächst einmal durch den Ort, immer am Meer entlang. Inzwischen war es bereits mittags. Meine Vermutung, dass man hier kein Restaurant mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis finden würde, wurde bestätigt.^^ Immerhin zahlte ich kein Vermögen, und die Aussicht war gut. =)
Nach dem Essen lief ich zum Bahnhof. Die Züge des Cinque Terre Express fahren alle 30 min und halten in allen Orten. In manchen Orten halten zudem noch andere NV-Züge (ohne Takt), der FV fährt durch. Mit dem Tagesticket für 16 € kann man alle NV-Züge zwischen La Spezia & Levanto beliebig oft nutzen, zudem ermöglicht die Karte die Benutzung der beliebtesten Wanderwege (die kosten sonst ein paar € Eintritt wenn sie ausnahmsweise mal nicht geschlossen sind). Ich nahm nun den Zug vom fünften zum ersten Ort (aus Richtung Süden gezählt), nach Riomaggiore. 14 min dauerte die Fahrt, größtenteils im Tunnel. Durch die Zugverbindungen hat der geneigte Tourist ja regelmäßig die Möglichkeit, ein WC aufzusuchen. ;-)
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468 Treppen-Haus in Monterosso
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469 Der ehemalige Bahn-Tunnel dient heute Fußgängern, die Strecke ist begradigt worden und verläuft noch länger im Tunnel
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470 – 471 Der Strand
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472 Ich hatte zwar schon oft erheblich besseres Essen, aber über die Aussicht will ich nicht meckern^^
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473 Die Tageskarte will genutzt werden ;-)
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474 Manarola, hierhin kommen wir etwas später
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475 Auch in Riomaggiore steigt man im Tunnel aus
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476 Wech
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477 Auch wech
Riomaggiore hat mich wirklich begeistert! Der Ort ist eingekeilt zwischen steilen Felswänden und mündet quasi ins Meer. Für die wirklich schönen Ausblicke ist einiges an Kraxelei nötig.
Nach der Besichtigung von Riomaggiore fragte ich sicherheitshalber nochmal nach, wurde aber bestätigt, dass der Fußweg in den nächsten Ort gesperrt sei. Dieser ist ohne Tagesticket eintrittspflichtig, weil er eben verläuft und man nur ca. 20 min laufen würde.^^ Also fuhr ich mit der Cinque-Terre-U-Bahn eine Station weit nach Manarola. Der Ritt dauert 2 min.^^
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478 Riomaggiore
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479 Chiesa di San Giovanni Battista
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480 – 481 Riomaggiore von oben
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482 – 484 Auch hier schauen wir uns die Küste an
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485 Italienischer geht kaum!
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486 Der Fußgängerweg befindet sich in derselben Röhre wie die Bahnstrecke. Wenn ein Zug kommt, wird man taub und ordentlich durchgepustet.^^
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487 Gegen-U-Bahn nach La Spezia
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488 Ein Güterzug
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489 Dieser Güterzug mit seinen bösen DB-Wagen hat meinen armen Regionalzug verspätet (+ 8 waren es^^)
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490 – 491 IC in Manarola
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492 Nochn Güterzug
Auch Manarola ist ein wunderschöner Ort (diese Formulierung verwende ich normalerweise ironisch, aber hier nicht!). Die Hänge sind zwar nicht ganz so steil wie in Riomaggiore, aber die Häuser genauso schön bunt. Während in Riomaggiore der Hafen eingeengt zwischen Felswänden ist, liegen im Meer vor Manarola tolle Felsen, die für eine fantastische Kulisse vor dem bunten Städtchen sorgen! Auch die anderen Perspektiven von Manarola sind nicht von schlechten Eltern. =)
Eigentlich war ich auf der Suche nach dem Wanderweg in den nächsten Ort (sollte auch eher einfach zu laufen sein). Einen gesperrten Weg fand ich. Einen anderen Weg, der wohl grob in die Richtung führte, sah ich zwar, aber nahm ihn nicht, da er gefühlt senkrecht bergauf führte und ich mir bzgl. der Richtung nicht sicher war. Joa, und damit war ich auf einem Panorama-Rundweg um den Ort gelandet. Am Ende stand ich erneut in Manarola und nahm mal wieder den Zug einen Ort weiter (2 min).^^
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493 Blick vom Bahnsteig auf Manarola
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494 Der Weg in den Ort
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495 Mit Gefühl ins Gewühl
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496 Flachländer hassen diesen Trick!
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497 Felsen & Restaurant
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498 Felsen & Badende
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499 Badende & Manarola
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500 Felsen & Manarola
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501 Manarola
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502 Die Küste nordwestwärts
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503 Nochmal Manarola
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504 – 505 „Der Wanderweg führt eben entlang der Küste.“ Oida!!!
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506 Dafür sieht man was =)
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507 Manarola von oben
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508 Manarolas Hinterteil
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509 Terrassenwirtschaft
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510 – 511 Der Bahnhof von Manarola
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512 Nochmal die Küste Richtung Nordwesten
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513 Inzwischen wird es schon wieder ruhiger
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514 Schon wieder ein Güterzug
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515 Die ICs fahren hier ohne Halt durch
Vorteil: Im Gegensatz zu den anderen vier Orten liegt Corniglia nicht unten an der Küste, sondern hoch oben mit Aussicht. Nachteil: Der Bahnhof von Corniglia ist trotzdem „unten“. Wer in den Ort will, darf erstmal eine furchteinflößende Treppe hochkraxeln. Corniglia schien mir der kleinste der Orte zu sein. Um meinen Flüssigkeitshaushalt zu regulieren, gönnte ich mir ein Eis. ;-)
Es war nun mittlerweile 18:30 Uhr, aber ich hatte mir in den Kopf gesetzt, mein Abendessen in Vernazza zu vertilgen. Selbst wenn der Wanderweg geöffnet wäre (ich hab’s gar nicht mehr probiert :D), hätte ich nicht mehr genug Zeit. Ich musste ja auch vor Beginn der Ausgangssperre bis 23 Uhr wieder in Pisa sein.^^ Also nahm ich die schnelle Variante nach Vernazza: 3 min braucht die U-Bahn.
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516 – 517 Eine Regional-U-Bahn gen La Spezia in Corniglia
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518 Die einzige Verbindung zwischen Bahnhof & Ort^^
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519 – 521 Blick zurück auf Manarola
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522 Die felsige Küste Richtung Norden
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523 Die Wolken machen sich über die Hänge her
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524 In der Chiesa di San Pietro in Corniglia
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525 Enge Gasse
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526 Corniglia
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527 Wieder runter zum Bahnhof
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528 Eine Kasten-Renne fährt durch (Frecciabianca Rom – Genua)
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529 Der Bahnhof von Corniglia und ganz rechts am Meer Manarola
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530 Rechts neben dem Dach sieht man die böse Treppe^^
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531 Da kommt meine U-Bahn
In Vernazza fand ich tatsächlich ein Plätzchen mit Blick aufs Meer. Diesmal machte ich eben nicht bei der Qualität Abstriche, sondern eben beim Preis. :p
Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich die ersten vier Orte allesamt äußerst hübsch fand. Monterosso steht aus meiner Sicht etwas zurück, weil es sehr viel größer, moderner und nicht an der Steilküste ist. Am schönsten fand ich aber nicht Vernazza, sondern entweder Riomaggiore oder Manarola. ;-)
Oberhalb von Vernazza thront eine kleine Burganlage. Die wollte ich nach dem Essen noch sehen. Ich hastete hin und wählte zweimal den falschen Weg, was mir jeweils dutzende Treppenstufen zusätzlich einbrachte. Oben angekommen stellte ich fest, dass die Burg mittlerweile geschlossen war. -.-
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532 Om nom nom
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533 Leeres Vernazza
Mittlerweile wurde es tatsächlich knapp, zumal die Züge des Cinque Terre Express nicht mehr fuhren und ich auf die unregelmäßig verkehrenden Regionalzüge angewiesen war. Der Zug um 20:34 Uhr ab Vernazza war gerade mit über 20 min Verspätung unterwegs, so hatte ich noch etwas Zeit hier. Er durfte nur nicht vom nachfolgenden IC überholt werden (planmäßig 40 min später), denn genau jenen wollte ich ab La Spezia nehmen.^^ Der entgegenkommende Zug aus Pisa war über eine halbe Stunde verspätet, weil sich wohl das Zugsicherungssystem aufn Rücken gelegt hatte.^^ Doch es klappte alles, um 22:13 Uhr erreichte ich mit – 4 Pisa C.le. =) Der IC war ca. 20 min schneller als die Regionalzüge.
Insgesamt waren es heute ungefähr 30.000 Schritte gewesen – nicht arg viel mehr als an den meisten anderen Tages des Urlaubs, aber halt bergig.^^
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534 Tartaruga
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535 Meer
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536 Das Feld „ritardo“ funktioniert übrigens auch im Verspätungsfall nicht^^
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537 Umstieg in La Spezia
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![[image]](https://abload.de/img/168ckkeq.jpg)
538 – 539 Die Triebköpfe haben noch was getaugt, also verwendet man sie jetzt für ICs :D
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540 Nicht mehr so viel los
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541 Italienisches Zugklo
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542 Spätverkehr in Pisa zur Zeit der Ausgangssperre
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Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
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Krümelmonster, München, Dienstag, 01.03.2022, 21:36 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
Am Freitag blieb ich in Pisa. Als ich auf dem Weg von der Unterkunft in die Stadt eh durch den Bahnhof musste, blieb ich irgendwie hängen und betrieb etwas Zügegucken.^^
Anbei alle Zugbilder aus Pisa, auch die, die nicht an jenem Vormittag entstanden sind.
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543 Der wichtigste Bahn-Knoten der westlichen Toskana
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544 IC mit Triebkopf
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545 Giovanni Güterzug
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546 Caravaggio(=Rock) aus Ligurien
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547 Diesel-Pesa
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548 – 549 Eine Kasten-Renne
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550 – 551 E-Urviech
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552 – 553 Der 'Ndrangheta-Schläfer auf dem Weg nach Norden
Bisher habe ich mich bei den Städte-Bildern häufig nicht an die chronologische Reihenfolge gehalten, sondern ich habe ja meistens am Rand der Innenstadt begonnen und mich dann peu à peu zu den jeweiligen Highlights der Städte vorgearbeitet.
In Pisa fangen wir allerdings direkt mit dem Highlight an. Ich ging direkt als erstes zum Platz der Wunder. Dort steht das Ensemble mit dem weltberühmten Schiefen Turm. Auf Italienisch heißt der übrigens gar nicht „Schiefer Turm“, sondern einfach Torre di Pisa.^^ Man findet dort auch einen Dom mit Baptisterium, einen monumentalen Friedhof sowie (natürlich) ein Kunstmuseum. Ich hatte im Vorfeld schon gelesen, dass man im Turm selbst gar nichts sehen konnte und der Ausblick auch eher nur mäßig spektakulär sei. Trotzdem juckte es mich, da hoch zu kraxeln, und ich wollte partout nicht darauf verzichten. Da der Turm-Besuch natürlich die beliebteste Aktivität auf dem Platz ist, gibt es ihn nur im Komplettpaket mit allen anderen Sehenswürdigkeiten. Der Preis liegt bei schlappen 27 € pro Person. Ich biss die Zähne zusammen, kaufte das Ticket, ging zum Turm, wo ich meinen Rucksack einschloss, und stellte mich danach in die Schlange. Und stellte fest, dass ich mein Ticket verloren hatte. Ich war mir sicher, dass es nicht im Rucksack war. Also lief ich zur Kasse, da war es auch nicht mehr. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als ein neues Ticket für weitere 27 € zu kaufen… Auf dem Weg von der Kasse zurück zum Turm beobachtete ich, wie eine Touristin ein Ticket vom Boden auflas, es genau inspizierte und anschließend in den Müll warf. Vor so viel Publikum wollte ich das Ding nicht nochmal aus dem Müll fischen, ich hatte ja mittlerweile eh ein neues. Gut möglich, dass das das tatsächlich mein altes war, das habe ich nämlich nie wieder gefunden.
Joa, der Turm war wirklich unspektakulär, selbst ohne die Tatsache, dass ich über 50 € dafür gezahlt habe.^^ Erwähnenswert finde ich diese Art metallenen Brustbeutel, die man sich um den Hals hängt und die vibrieren, wenn man sich anderen Leuten auf weniger als 1 m (der überall vorgeschriebene Seuchenabstand in Italien) nähert. Die Dinger haben die ganze Zeit gebrrrrwmt, aber das war allen egal.
Nachdem ich durch den Ticket-Kauf schon arm geworden war, sah ich, dass der Klo-Besuch nochmal 1 € extra kosten sollte. Auch wenn eine gerade zurückgekommene deutsche Touristin lautstark den sehr guten Zustand der Klos lobte, weigerte ich mich aus Prinzip! Beim nahen Subway bekam ich für etwas Aufpreis noch was zu essen dazu. ;-)
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554 Der Platz der Wunder in Pisa: links das Baptisterium, daneben die Kathedrale, ganz rechts der Schiefe Turm
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555 Hier ohne Baptisterium
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556 Bauen wie die Berliner
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557 – 558 Im Monumentalfriedhof Camposante
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![[image]](https://abload.de/img/190mrkky.jpg)
559 – 560 Die Wände sind voller Fresken
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561 Fresken & Skulpturen
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562 Ich, wenn man mich zu früh weckt
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563 Wenn du so unfassbar müde bist, dass du sogar im Stehen schlafen kannst
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564 Die Fassade der Kathedrale
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565 Säulenhalle & Seitenschiff
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566 Säulenhalle & Decke
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567 Die verzierte Decke im Detail
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568 Der Altar
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569 Altar & Decke
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570 Wasn das? (Ich bin atheistisch erzogen worden.)
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571 Ein letztes Foto aus der Kathedrale
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572 Der Turm von innen. Joa, mehr gibt’s da wirklich nicht zu sehen.^^
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573 Die Kathedrale von oben
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574 – 575 Blick über die Stadt
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576 Man beachte das Geländer und den Horizont^^
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577 Büschn schief
Nach dem Besuch des Platzes der Wunder lief ich etwas durch die Stadt. Nun ja, hässlich fand ich sie nicht, aber spektakulär auch nicht. Einfach komplett normal/durchschnittlich. Irgendwann landete ich wieder am Bahnhof, ich weiß auch nicht warum.^^ (Die Bilder habe ich schon gezeigt.) Wenn ich schon in Pisa übernachtete, beschaute ich den Platz der Wunder später auch nochmal in der Abendsonne.
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578 – 579 Interessante Häuser in Pisa. So arg viele gibt’s davon ja gar nicht.^^
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580 – 581 Die Piazza dei Cavalieri
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582 Die Chiesa di San Michele in Borgo
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583 An der Piazza Vittorio Emanuele II, benannt nach dem ersten König des modernen Italien (1861 – 1878). Offiziell endete die italienische Monarchie übrigens erst nach dem Zweiten Weltkrieg.
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584 Den Arno gab es schon in Florenz zu sehen, hier ist er in Pisa unweit seiner Mündung
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585 Das Arno-Ufer mit der Chiesa di Santa Maria della Spina
![[image]](https://abload.de/img/21184khg.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/212imjr0.jpg)
586 – 587 Mehr vom Arno-Ufer
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![[image]](https://abload.de/img/223v0jm0.jpg)
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588 – 590 Nochmal mit dem Bus am Arno-Ufer entlang
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591 Die Chiesa di San Zeno ist offensichtlich geschlossen
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592 Nicht weit entfernt ist die Chiesa di Santa Caterina d'Alessandria
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593 Die Bäder des Nero
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594 Nochmal der Schiefe Turm
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595 Jap, der is wirklich schief
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596 Turm & Turmwache
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![[image]](https://abload.de/img/220zpkto.jpg)
597 – 598 Der Platz der Wunder am Abend
![[image]](https://abload.de/img/2212wjap.jpg)
599 Hier lugt er durchs Tor
Eine der wichtigsten Tätigkeiten, für die ich nach Italien fahre, hatte ich bislang noch gar nicht erledigt: ich hatte noch keine Kekse gekauft! :-O (wollte sie halt nicht die ganze Zeit rumschleppen^^) In Pisa fand ich eine passende Gelegenheit. Sie hatten sogar alle Kekse, die ich haben wollte. Ich kaufte von allem nur einige Packungen, eigentlich keine rauen Mengen, aber peinlich war’s an der Kasse natürlich trotzdem… In Summe waren es gut 7 kg Kekse plus zweimal so eine Nutella-artige Creme, bloß nicht mit Nutella- sondern mit Keks-Geschmack. *‿* Ob ich es doch besser auf zwei Einkäufe aufteilen sollte? Naja, im Vorjahr war ich richtig eskaliert, weil ich im ersten Laden nicht alle Kekse gefunden hatte, die ich wollte, und deshalb der Meinung war, vom Rest umso mehr kaufen zu müssen. Am nächsten Tag fand ich ein Geschäft mit den fehlenden Keksen, dachte, nu is eh zu spät, jetzt kann ich auch richtig eskalieren. Waren dann am Ende 9,4 kg Kekse.^^ Wie man’s macht, macht man’s falsch. :-s
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600 Die besten Kekse der Welt!
![[image]](https://abload.de/img/227hykey.jpg)
601 Kekskalation!
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Krümelmonster, München, Dienstag, 01.03.2022, 21:37 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
Langsam nähern wir uns schon der Rückfahrt. Für die brauchte ich ja einen Seuchentest. Die Dinger waren im Frühsommer in Italien gar nicht so leicht zu finden. Damals brauchte man keine Seuchentests für Aktivitäten in Italien (der Green Pass kam erst ab August), nur für Reisen ins Ausland. An großen Knotenbahnhöfen gab es kostenlose Testzentren vom Roten Kreuz. Nachdem ich in Venedig und Florenz welche gesehen hatte, war ich irgendwie beruhigt. Allerdings gibt es die meist nur in einer Stadt (max. zwei) pro Region – in der Toskana nur in Florenz. Ich klärte vor Abfahrt aus Florenz, dass ich notfalls nochmal dorthin kommen könnte. Ein weiteres Problem war, dass meine Einreise nach Deutschland am Sonntag um 19 Uhr stattfinden sollte und der Test maximal 48 h alt sein durfte. Wenn ich in Pisa in der Stadt Test-Möglichkeiten fand, waren diese meistens am Wochenende geschlossen. Zum Glück war meine Unterkunft in der Nähe vom größten Flughafen der Toskana. ;-) (Der Flughafen von Florenz ist eingeengt und hat keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr.) Dort zahlte ich 40 € für einen Schnelltest! :-O Meine Gastgeberin fuhr mich schnell hin (es waren 2 min, aber sie hatte es freundlicherweise angeboten) und ich ließ die Prozedur über mich ergehen.
Anschließend warteten wir gespannt auf das Ergebnis. An jenem Samstag lag die 7-Tage-Inzidenz in Schland bei 37,7, in Italien ähnlich hoch bei 41,2. Für die Toskana waren es zwei Tage zuvor (Aktuelleres fand ich nicht) 59 gewesen. Das alles mit stark sinkender Tendenz, d. h. am Anfang des Urlaubs war die Wahrscheinlichkeit, mich anzustecken, noch deutlich höher gewesen, und in dem Fall wäre jetzt immer noch positiv. Nach einer Viertelstunde kam das Ergebnis. Zum Glück negativ! Ich glaube, meine Gastgeberin war auch sehr erleichtert. :D
Ich ließ mich von ihr zum nahen Flughafen bringen und nahm von dort die exotische horizontale Standseilbahn zum Hauptbahnhof. Da ich Pisa nicht am Wochenende anschauen wollte, hatte ich mir für den heutigen Tag Lucca stehenlassen. Um nicht langweilig hin und zurück zu fahren, nahm ich hinzu den Weg mit Umstieg in Viareggio, da konnte ich auch noch Viareggio – Lucca als neue Strecke fahren. ;-) Komischerweise hatte der erste Zug ab Pisa mindestens zwei, aber nicht alle seine Wagen vom Cinque Terre Express. :-s Die Fahrzeit für Pisa – Viareggio – Lucca war jeweils genau 20 min.
![[image]](https://abload.de/img/228ykjc9.jpg)
602 Mit der horizontalen Standseilbahn namens People Mover vom Flughafen zum Bahnhof. Die Fahrt (5 min) kostet stolze 5 €.
![[image]](https://abload.de/img/229v8ktl.jpg)
603 Die Zwischenstation San Giusto & Aurelia, hier befinden sich Stinktier-Schlafplätze für die Flugreisenden
![[image]](https://abload.de/img/230aujfp.jpg)
604 Dann führt die Standseilbahn direkt entlang der Bahnstrecke
![[image]](https://abload.de/img/231gkj73.jpg)
605 Einfahrt in den Bahnhof
![[image]](https://abload.de/img/3lsjw6.jpg)
606 Pisa-Piepel-Mover
![[image]](https://abload.de/img/2k6jjf.jpg)
607 I Like to Move It, Move It!
![[image]](https://abload.de/img/2344wk9z.jpg)
608 Ich möchte von jedem meiner Züge ein Foto haben, auch wenn es nicht gut ist. :D Mit dem rechten bin ich in Viareggio angekommen, ganz links geht’s weiter nach Lucca.
![[image]](https://abload.de/img/235b4k0n.jpg)
609 Lucca
![[image]](https://abload.de/img/236sbjlg.jpg)
610 Selbsterklärend^^
Lucca hat mir äußerst gut gefallen. Ich war verblüfft, dass die Stadt ja ähnlich groß ist wie Pisa (je ~ 90.000 EW). Pisa kennt halt jeder Mensch, dabei ist es nicht mal eine Großstadt! Lucca hat zwar nicht die eine, alles überragende Sehenswürdigkeit, aber Lucca ist einfach generell schön!
![[image]](https://abload.de/img/23771k6z.jpg)
611 Ein interessantes Gebäude gleich gegenüber vom Bahnhof
![[image]](https://abload.de/img/255q2jxw.jpg)
612 Porta San Gervasio
![[image]](https://abload.de/img/254oijko.jpg)
613 Die Chiesa di Santa Maria Foris Portam
![[image]](https://abload.de/img/245yak0z.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/246dlkdt.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/253e1k49.jpg)
614 – 616 In den Gassen
![[image]](https://abload.de/img/2528ojor.jpg)
617 Leere
![[image]](https://abload.de/img/249ipj45.jpg)
618 Dieser Moment, wenn man einen Tomatensalat machen will, statt frischen Tomaten aber versehentlich passierte Tomaten nimmt und die dann vor Schreck auf einem Hefeteig verteilt, extra Käse drüberstreut und dann alles für 20 min in den Backofen stellt. So ein Tollpatsch, dieser Koch! ;-)
![[image]](https://abload.de/img/248e9jf7.jpg)
619 Die Fassade der Chiesa di San Michele in Foro
![[image]](https://abload.de/img/247dekii.jpg)
620 Da isse
![[image]](https://abload.de/img/239trjye.jpg)
621 Sie steht an der Piazza San Michele
![[image]](https://abload.de/img/240k0jhd.jpg)
622 Alter, damit sollte man das ganze Land kleistern! (Und das auch noch in einer Institution, die herzlich wenig mit Wissenschaft verbindet :p)
![[image]](https://abload.de/img/2411gjd5.jpg)
623 Kirche von innen
![[image]](https://abload.de/img/242qxj82.jpg)
624 Der Altar
![[image]](https://abload.de/img/250xrjbz.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/251w9ka0.jpg)
625 – 626 Der mit Bäumen überwachsene Torre Guinigi ist ein Stadtturm aus dem Mittelalter. Nur eine Lucca-Palme findet man hier nicht, obwohl wir uns hier definitiv oberhalb vom Erdgeschoss aufhalten. ;-)
![[image]](https://abload.de/img/243akkp5.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/244njkh7.jpg)
627 – 628 Die romanische Basilica di San Frediano mit ihrer auffälligen Mosaikfassade
![[image]](https://abload.de/img/256jvjpw.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/262o4kv5.jpg)
629 – 630 Die Fassade vom Duomo di San Martino
![[image]](https://abload.de/img/260tnki5.jpg)
631 Altar
![[image]](https://abload.de/img/257nlkdm.jpg)
632 Altar & Decke
![[image]](https://abload.de/img/2586mj70.jpg)
633 Decke
![[image]](https://abload.de/img/261k8kq2.jpg)
634 Mal die andere Richtung
![[image]](https://abload.de/img/2639gk6f.jpg)
635 Exakt so sahen meine Ohren nach zwei Wochen Maskenpflicht drinnen & draußen auch aus! (Bloß nicht so haarig.)
Nachdem ich mir Lucca angeschaut hatte, fuhr ich zurück nach Pisa. Ich dachte ja, ich wäre rund um Siena genug gedieselt für diesen Urlaub, doch Trenitalia stellte mir einen brummenden Pesa hin. -.- War ja bloß für ne halbe Stunde.
Anschließend suchte ich ein passendes Lokal für das letzte Abendessen. Aber entweder es waren nur Cafés oder sie schauten sehr merkwürdig aus oder waren mega teuer (ich hatte nicht vor, mehr Geld auszugeben als in Cinque Terre).^^ Oder sie waren verdächtig leer oder halt schon voll. Alles Mist.^^ Im Zentrum war ein großer Platz voll mit Tischen verschiedener Restaurants, alle dicht an dicht. Jeweils etliche Haushalte pro Tisch, alle ungetestet. Der Mindestabstand gilt wirklich überall (selbst im Zug darf man theoretisch nicht neben Fremden sitzen; in der Praxis ist natürlich sowieso alles egal^^) außer in Restaurants. :-s
Irgendwann wurde ich fündig. =)
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636 Zugparade in Lucca
![[image]](https://abload.de/img/265o8jni.jpg)
637 Pesa nach Pisa
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638 So wären wir damals erheblich bequemer nach Medzilaborce gefahren… (Man vergleiche mit Bild 41. -.-)
![[image]](https://abload.de/img/267bzktf.jpg)
639 Vorbei am Schiefen Turm
![[image]](https://abload.de/img/2691tk9p.jpg)
640 Überquerung des Arno. Der hohe Torre Guelfa aus dem 15. Jahrhundert ist Teil der Zitadelle von Pisa
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641 Pesa in Pisa. Keine Ahnung, warum man für die Strecke das Diesel-Teil nimmt -.-, am Anfang der Reise bin ich hier im Caravaggio gefahren.
![[image]](https://abload.de/img/275d7jo7.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/2764xkdf.jpg)
![[image]](https://abload.de/img/2775jksk.jpg)
642 – 644 Am letzten Abend eskaliere ich immer anlassgemäß ;-)
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Krümelmonster, München, Dienstag, 01.03.2022, 21:38 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
Nun sind wir schon bei der Rückfahrt angelangt.
Der schnellste Weg von Pisa nach München führt über Florenz, Verona und den Brenner. Doch ich wollte natürlich nicht langweilig fahren.^^ Außerdem sollten es wenigstens auf dem Rückweg schon ein paar Kilometerchen neue Strecke sein. ;-)
Ich hätte einiges darauf verwettet, dass der Zug Sonntagmorgen kurz nach halb sieben in Italien am ersten Halt hinterm Startbahnhof gähnend leer sein würde und ich dort problemlos futtern können würde (Maultäschle hab ich ja drinnen nicht abgesetzt, wenn andere Menschen da waren). Gut dass ich nicht gewettet habe, denn der Zug war ganz und gar nicht leer! :-O In dem IC mit Triebköpfen waren alle Ansagen automatisch und natürlich zweisprachig. Vor kleinen Knoten wie Viareggio gab es vom Personal gesprochene Hinweise zu Umsteigemöglichkeiten nur einsprachig; die Anschlussinfos vom Personal vor größeren Knoten waren zweisprachig. Meine Essenspausen, beide Bahnhöfe in Genua mit je 3 min Aufenthalt, erreichte der Zug beide jeweils 3 min zu früh (die innerstädtische Fahrt dauerte also nur halb so lange wie geplant).^^
Weiter ging die Fahrt zunächst durch die Berge des ligurischen Hinterlands. Von Genua gibt es zwei Strecken. Alle Fernzüge und auch die schnellen Regionalzüge nutzen die tunnelreiche Ausbaustrecke weiter oben am Hang, die bereits 1922 eröffnet wurde (der älteste der drei Abschnitte sogar schon 1889). Sie ermöglicht Geschwindigkeiten bis 150 km/h, im nördlichsten Teil sogar 180 km/h. Zudem ist eine Rennbahn in Bau, die soll 2025 fertig werden. So war bald die Po-Ebene erreicht. Ob dort immer eine Po-Ente schlechte Witze reißt? :-s Apropos schlechte Witze, ich hab da mal eine kleine Bildergeschichte vorbereitet:
1. Hier fehlt doch was
2. :-(
3. Ich kaufe ein N
4. =)
Allerdings wird der Ort leider nicht ausgesprochen wie ein Pavian ohne N, sondern die Betonung ist paVİa. :-(
Sorry, aber bei der sterbenslangweiligen Landschaft kommt man schon mal auf dumme Ideen.^^ Nach etwas über 4 h Fahrt erreichte der Zug schließlich seine Endstation Mailand C.le.
![[image]](https://abload.de/img/278pijfk.jpg)
645 Alles andere als leer! :-O
![[image]](https://abload.de/img/281v2kn0.jpg)
646 50 % der Kapazität waren gesperrt
![[image]](https://abload.de/img/279ugjxr.jpg)
647 Marmor-Abbau in Carrara
![[image]](https://abload.de/img/280aajcy.jpg)
648 Manarola in Cinque Terre
![[image]](https://abload.de/img/283x2k2n.jpg)
649 Meer
![[image]](https://abload.de/img/284qbjnq.jpg)
650 Vernazza
![[image]](https://abload.de/img/285jikn6.jpg)
651 Mehr Meer
![[image]](https://abload.de/img/287e1kpf.jpg)
652 Noch mehr Meer
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653 Rapallo
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654 Irgendwo an der Küste Liguriens
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655 Pieve Ligure
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656 Felsen
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657 Schon in Genua
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658 Stopp am „Stadtbahnhof“ Brignole
![[image]](https://abload.de/img/295krktl.jpg)
659 Rechts zweigt die Verbindung zur Altstrecke durch das Tal der Polcevera ab. Mein Zug fuhr weiter auf der ABS.
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660 Die Certosa di Pavia
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661 Natürlich stehen die Züge so, dass beide nen Pfeiler in die Fresse bekommen -.-
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662 Die Loks haben es etwas besser getroffen^^
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663 Das bekannte Reiterstellwerk von Milano Centrale
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664 Etwas größerer Ausschnitt
Meine Aufgabe bestand nun darin, binnen 44 min von Mailand Hbf. nach Mailand Porta Garibaldi zu wechseln. Die allwissende Datenkrake von Alphabet Inc. meinte, dies würde 5 min dauern. Deshalb ließ ich mir zunächst Zeit und blieb noch etwas an den Bahnsteigen am Hbf. (Spoiler: 4 x so lange wie angegeben ist immer noch nicht ganz ausreichend.) Anschließend begab ich mich immer schneller werdend und in immer kürzer werdenden Abständen fluchend durch das riesige Bahnhofsgebäude zur Unterweltsbahn, kaufte schnell ein Ticket und hastete zum U-Bahn-Steig. Noch 2½ min Wartezeit, das müsste gerade so passen. Beim Ausstieg in Porta Garibaldi ließen sich die Massen von meinem Koffer überhaupt nicht beeindrucken und stürmten auf mich zu. Ich hatte schon lange nicht mehr so viele verschiedene Menschen in so kurzer Zeit beleidigt (was halt auch damit zusammenhängt, dass ich ein halbes Jahr nahezu komplett zu Hause gewesen war^^). Ich spurtete im Sauseschritt zu den Bahnsteigen. Zu meinem Zug musste ich dann nochmal in die Unterwelt zu den Durchgangsgleisen von Porta Garibaldi Richtung Norden. 2 min vor Abfahrt erreichte ich den Zug – das reichte gerade noch, um etwas zu trinken. Uff!
Der alte Zug war gespickt mit Masken-Mondkälbern. Ich taufte ihn Seuchen-Schleuder. Da das Angebot über die italienisch-schweizerische Grenze immer noch äußerst eingeschränkt war (die Grenze war schon seit 2 Wochen wieder offen, aber bei der Bahn ist man ja nicht so schnell…), blieben mir aber wenig Alternativen. Da die Fensterscheiben komplett beschmiert waren, war von der Landschaft nichts zu erkennen. Nach einer guten Stunde erreichte die Seuchen-Schleuder endlich Chiasso auf einem Stumpfgleis. Am Zugang zum Bahnhofsgebäude hatte sich schon der Schweizer Grenzschutz positioniert. Er interessierte sich für meinen Ausweis und fragte mehrmals nach, ob in der riesigen Tasche, die ich zusätzlich zu Koffer & Rucksack trug, wirklich nur Kekse waren. :D Aber mein blöder Seuchentest für 40 € interessierte niemanden. -.-
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665 In der Unterwelt
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666 Anzeige der Wartezeit bis zum nächsten Zug
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667 Lieber ein schlechtes Bild vom Zug als gar keins: die Seuchen-Schleuder, nunmehr ohne Masken-Mondkälber. Links findet eine Grenzkontrolle statt, wie ich sie auch kurz zuvor durchlaufen hatte.
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668 Weiter geht’s moderner
Nach überstandener Kontrolle stelle ich fest, dass der Aufzug kaputt war, und schleppte meinen Koffer fluchend zum nächsten Bahnsteig. Schon vor dem ersten Zwischenhalt hatte ich den Seifenspender des Flirts kaputt gemacht, oh… Nur 23 min nach Abfahrt in Chiasso war Lugano erreicht, wo ich nun ganz un-ITF-mäßige 56 min Umsteigezeit hatte. Runter Richtung Stadt war mit dem Gepäck völlig undenkbar, deshalb blieb ich am Bahnhof.
Weiter ging’s in einem Giruno. Dieser kam nicht aus Italien, sondern nur aus Chiasso (über die Grenze fuhr ja herzlich wenig), aber war dennoch mit Verspätung angekündigt. Was war denn da los!? :-O Schließlich kam der Zug, sackte die Leute ein und tat: nichts… Einige Momente, nachdem der Uhrzeiger + 8 markiert hatte, setzte sich das Teil in Bewegung. Ui, eine Verspätung in der Schweiz! :p Das Personal informierte, dass die Verspätung wegen einer Türstörung entstanden sei. :-O Hervorheben möchte ich die hohe Verständlichkeit der Ansagen: einerseits durch die Lautsprecher-Technik, die das Gesprochene sehr gut verständlich machte, andererseits durch das akzentfreie Italienisch & Englisch der deutschschweizerischen Zugchefin! Müssen die Lokführer auf der Strecke eigentlich grundsätzlich beide Sprachen DE & IT beherrschen? Vermutlich als eines der ersten nicht in der Schweiz lebenden Wesen durchquerte ich anschließend den Ceneri-Basistunnel mit 230 km/h. Das war übrigens das einzige Stück „neue Strecke“ auf meiner Rückfahrt. :D Anschließend folgte der Gotthard-Basistunnel. Dessen Durchfahrt dauerte knapp 18:30 min.^^
![[image]](https://abload.de/img/306hrkvg.jpg)
669 Fischlis im WC. Warum auch immer. :D
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670 Blick über den Luganersee
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671 Der Seedamm von Melide durch den Luganersee (mit kurzer Brücke in der Mitte), Blick Richtung Südwesten
![[image]](https://abload.de/img/3099zjla.jpg)
672 Hier der Blick über die Stinktierrennbahn Richtung Norden
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673 Der rechte, nähergelegene Ort auf dem Bild ist die italienische Exklave Campione d’Italia
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674 Nochmal Campione d’Italia
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675 Angekommen in Lugano
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676 Huch, hier gibt’s ja auch Grinsebacken
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677 Blick auf Lugano
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678 :-O :-O :-O :-O :-O
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679 Da kommt er
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680 Vollgas durch den Berg
Hinter dem GBT informierte das Personal eine fragende Reisende, der Zug sei nun wieder pünktlich – allein in der langen Röhre wurden 5 min Verspätung aufgeholt. Weiter ging es entlang des Vierwaldstättersees mit Bergblick. In Arth-Goldau wurde es etwas voller, eine ältere Dame erschien. Ich räumte den Platz schräg gegenüber von mir frei (Seuchenabstand und so), doch die Dame zeigte auf den Fensterplatz direkt gegenüber von mir und meinte: „Ich will abr da hockchn.“ Die Berge wurden flacher, vor Zürich folgte nochmal ein längerer Tunnel, die Ankunft war nach knapp zweistündiger Fahrt (selbstverständlich -.-) pünktlich.
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681 Böötli
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682 Zügli
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683 Immer noch der Vierwaldstättersee
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684 Berge
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685 – 686 Mittlerweile sind wir am Lauerzersee, links geht’s hoch zum Gotthard
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687 Idylle
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688 Die Rigi
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689 – 690 Der dritte im Bunde ist der Zugersee
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691 Wie passend ;-)
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692 Praktischerweise gab es einen Gleiswechsel, sodass ich nicht durch die Unterführung musste
Da in Vorarlberg Bauarbeiten waren, hatte man den EC umgebogen nach Feldkirch statt nach Zürich. Die Reisenden von Zürich nach München wurden deshalb zunächst in den Railjet gebeten. Bereits ab Zürich war ein ÖBB-Zugchef auf dem Zug. Es gab also keine „Geschätzte Fahrgäste, die Billette biete“ mehr, sondern ein vergleichsweise grobes „Grüß Goot! Fohrscheenkontrolle!“. Der Railjet war durchaus ordentlich gefüllt, nicht zuletzt wegen der Monster & Menschen nach München. Zunächst fotografierte ich die Berge, erst nach 50 min fiel mir auf, dass es im Railjet ja auch WLAN gibt – ich nutz das doch nie außerhalb der Schweiz! :D Naja, stabil geht anders.^^ Kurz später konnte ich mich schon mit dem liechtensteinischen Netz (im Gegensatz zum Schweizer mit kostenlosem Roaming) verbinden. :p Trotz der langen Basistunnel mit gigantischen Kosten war die planmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrt Lugano – Zürich nur wenig höher als die des Abschnitts Zürich – Buchs. :-O
In Buchs war Fahrtrichtungswechsel. Dann verließ ich dieses merkwürdige Land, wo man weiße Kreuze auf rotem Hintergrund anbetet und sich Andersdenkende durch ein absurd hohes Kostenniveau vom Halse zu halten weiß – auch wenn es zunächst nur nach Liechtenstein ging.^^ War früher (tm) die Zugkreuzung nicht immer in Schaan? :-s Von Buchs nach Feldkirch fährt man nur eine Viertelstunde, knapp die Hälfte der Distanz durch Liechtenstein.
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693 Keine Ahnung warum, aber das FIS sprach auch Slowakisch. :-O Aber es hätte ruhig „Viedeň hlavná stanica“ schreiben können. :-s
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694 Das Zügli mit dem kaputten Türli lassen wir hinter uns
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695 Diesmal geht es am Zürichsee entlang
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696 Hier verlassen wir den See
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697 Häuslis
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698 Zur Abwechslung mal ein Blick Richtung Süden. Eine Aufnahme im 16:9-Format verhinderte eine entgegenkommende Mumpsbacke. -.-
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699 – 700 Das felsige Nordufer des Walensees
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701 Schweizer Felder & Liechtensteiner Berge
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702 Rechts neben dem rechten Strommasten erkennt man das fürstliche Schloss Vaduz
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703 Ui, das FIS weiß sogar, dass der Gegenzug Verspätung hat^^
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704 Zurück auf die gute Seite der Macht!
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705 Durchquerung eines ganzen Landes innerhalb weniger Minuten
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706 – 707 Estoro auf Abwegen
In Feldkirch erfolgte der letzte Umstieg in den Zug nach München. Das Estoro hingegen war nur sehr spärlich ausgelastet. Der Sitzkomfort des Zuges ist ja wirklich nicht schön. -.- Im ersten Moment erschrak ich, als der Zug plötzlich auf dem rechten Richtungsgleis fuhr. :D Für den 27 min langen Abschnitt von Feldkirch nonstop nach Bregenz setzten die ÖBB extra eigenes Personal ein, das in Bregenz (8 min Pause) erschöpft von den Deutschen abgelöst wurde.^^
Weder die Ösis noch die Deutschen führten irgendeine Form von Einreisekontrolle durch, nicht einmal die bekannten deutschen Soda-Polizisten liefen gelangweilt durch. Mein blöder Seuchentest für 40 € und die hinter Feldkirch noch schnell vorgenommene Online-Anmeldung meiner Einreise interessierten kein Schwein. -.- Bei der Fahrt durchs Allgäu war die Neigetechnik (ja, ich weiß, die heißt in der Schweiz irgendwie anders, sorry) definitiv zu spüren. Hieß es nicht, ein Halt in Pasing wäre deshalb nicht möglich, weil die ECs irgendwelche bahnsteiglosen Gütergleise benutzen müssten? Wir rauschten ohne Halt am Bahnsteig durch, etwas Anderes habe ich bei den ECs in Pasing auch noch nie beobachtet. :-s Da könnte man doch einen Halt einrichten. Den Halt legten wir dann im Bahnhofsvorfeld vom Hbf. ein, weil noch alles voll war. 2:40 h nach Abfahrt in Feldkirch, kurz nach 21 Uhr, erreichte das Estoro schließlich München. Es war vorbei! :-C
Heute Morgen kurz nach Sonnenuntergang in Pisa waren es 14 Grad. Abends in München waren davon nur 11 Grad übrig. -.- Ich war durchaus überrascht, dass in München überhaupt noch Leute waren. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck gehabt, ganz Deutschland wäre in Italien eingefallen.^^
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![[image]](https://abload.de/img/348kujaz.jpg)
708 – 709 Nun aber wirklich der letzte See: der Bodensee
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710 Der neue Bahnhof Lindau-Reutin
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711 Estoro am Ziel
Am Anfang von Kapitel 1 hatte ich geschrieben, dass alles in Italien toll ist.
Zugegeben: Aber auch nur zeitweise. Nach einer Weile werden mir die schreienden & fuchtelnden Menschen doch zu anstrengend und ich bin am Ende doch immer ganz froh, wenn es in Schland wieder ruhiger ist. ;-)
Am Ende noch die Statistik, wie gewohnt ohne Tram- oder Busfahrten, von Abfahrt bis Ankunft München Hbf.:
Insgesamt absolvierte ich 36 Fahrten (davon übrigens gleich 17 mit Traxx-Bespannung^^). Diese dauerten 38:19 h, davon 3:48 h für Zwischenhalte. Das macht eine durchschnittliche Dauer von knapp 1:04 h/Fahrt – die kurzen Fahrten in Cinque Terre haben den Schnitt nach unten gezogen.^^
Dabei wurden insg. 2.899,9 km zurückgelegt. Das macht eine planmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 84 km/h – nicht der Brüller. Von der Strecke waren 9 km in Liechtenstein, 160,5 km in Österreich, 298,6 km in Deutschland, 312,1 km in der Schweiz und 2.119,7 km in Italien. Nahezu sechs Siebtel der Distanz wurden elektrisch zurückgelegt. 18,1 % der Distanz war mich für „neue Strecke“ gewesen.
119 min Abfahrtsverspätung standen 85 min Ankunftsverspätung gegenüber (jeweils minutengenau und inkl. Verfrühungen gezählt). Nur fünf der Fahrten waren verspätet (also + 5 oder mehr). Das macht eine Pünktlichkeitsquote von 86 %, bzw. wenn man nur die italienischen Fahrten nimmt, sind es 84,4 % – immer noch besser als mein langjähriger Deutschland-Schnitt. :p
Mit gut 9,1 ct/km lag der durchschnittliche Fahrpreis diesmal nicht gerade niedrig. Ein Großteil der Tickets waren Regional-Tickets für kurze Distanzen, was eigentlich immer für einen relativ hohen km-Preis sorgt. Zudem ist der italienische Fernverkehr mittlerweile beachtlich teuer geworden, was bei Verona – Florenz & Pisa – Mailand zu Buche schlug.
Auch wenn es manchmal anstrengend war (sowohl die Erkundungen als auch die Situation, als einziger Alman zwischen lauter schreienden Italienern zu sitzen^^), bin ich mehr als froh, dass ich diese Reise zu genau diesem Zeitpunkt unternommen habe!
Mein nächster Reisebericht wird sich übrigens nicht um Italien drehen. ;-)
Bis dahin grüßt erstmal
Das Krümelmonster (nicht irgendein Krümelmonster, sondern Das Krümelmonster, man denke an meine Kekskalationen)
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
Großartig. Danke!
Berliner65, Berlin, Dienstag, 01.03.2022, 21:54 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
- kein Text -
--
Mit Interrail unterwegs ab 03.07.!
Vielen Dank!
JanZ, HB, Mittwoch, 02.03.2022, 11:33 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 02.03.2022, 11:34
Auch von mir vielen Dank! In der Toskana hast du in etwa dasselbe Programm absolviert wie ich 2010, außer dass wir damals mit dem Auto unterwegs waren und ich nur zurück mit dem Zug gefahren bin. Nur den schiefen Turm von innen kannte ich noch nicht, insofern habem sich die 54 Euro gelohnt ;-). Und die Cinque Terre kannte ich noch gar nicht.
Was das Essen betrifft, so ist mir auch aufgefallen, dass es in Italien (wie auch in Spanien) schwierig ist, gut und günstig zu essen. Es gibt nicht so eine Imbisskultur wie in Deutschland oder Frankreich.
Vielen Dank!
Krümelmonster, München, Mittwoch, 02.03.2022, 21:15 (vor 1483 Tagen) @ JanZ
Auch von mir vielen Dank!
Immer wieder gern!
In der Toskana hast du in etwa dasselbe Programm absolviert wie ich 2010,
Damals war bestimmt auch noch nicht viel los ;-)
außer dass wir damals mit dem Auto unterwegs waren
:-O
und ich nur zurück mit dem Zug gefahren bin.
Steht das Auto noch in der Toskana?^^
Nur den schiefen Turm von innen kannte ich noch nicht, insofern habem sich die 54 Euro gelohnt ;-).
Naja.^^ Aber ich hätte mich verflucht, wenn ich nicht da hoch gekraxelt wäre. :D
Und die Cinque Terre kannte ich noch gar nicht.
Sollte bei Gelegenheit nachgeholt werden. Wenn möglich auf mehrere Tage aufteilen. ;-)
Was das Essen betrifft, so ist mir auch aufgefallen, dass es in Italien (wie auch in Spanien) schwierig ist, gut und günstig zu essen. Es gibt nicht so eine Imbisskultur wie in Deutschland oder Frankreich.
Das mit den Imbissen stimmt. Allerdings finde ich die italienischen Restaurants nicht allzu teuer, nicht in Bezug auf die Quantität und erst recht nicht in Bezug auf die Qualität. ;-) Gerade im Vergleich zu Frankreich ist Italien dahingehend sehr günstig.
Gut und schnell zu essen finde ich in der Tat schwierig, im Restaurant sitzt man ja doch immer eine Weile.
Es grüßt mampfend
Das Krümelmonster
--
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Vielen Dank!
JanZ, HB, Mittwoch, 02.03.2022, 21:23 (vor 1483 Tagen) @ Krümelmonster
bearbeitet von JanZ, Mittwoch, 02.03.2022, 21:24
außer dass wir damals mit dem Auto unterwegs waren
:-O
und ich nur zurück mit dem Zug gefahren bin.
Steht das Auto noch in der Toskana?^^
Nein, das steht (wenn sie es noch hat) bei meiner Tante in der Tiefgarage, die ist nämlich ein paar Tage später damit und mit meinen Eltern zurückgefahren :-D. Ich bin nur früher zurück, um Urlaubstage zu sparen, und weil ich so natürlich die Strecke mit dem Zug fahren konnte :-).
Und die Cinque Terre kannte ich noch gar nicht.
Sollte bei Gelegenheit nachgeholt werden. Wenn möglich auf mehrere Tage aufteilen. ;-)
Hatte ich schon für meinen Genua-Kurztrip kurz vor der Seuche geplant, dann war Genua selbst aber interessant genug.
Was das Essen betrifft, so ist mir auch aufgefallen, dass es in Italien (wie auch in Spanien) schwierig ist, gut und günstig zu essen. Es gibt nicht so eine Imbisskultur wie in Deutschland oder Frankreich.
Das mit den Imbissen stimmt. Allerdings finde ich die italienischen Restaurants nicht allzu teuer, nicht in Bezug auf die Quantität und erst recht nicht in Bezug auf die Qualität. ;-) Gerade im Vergleich zu Frankreich ist Italien dahingehend sehr günstig.
Gut und schnell zu essen finde ich in der Tat schwierig, im Restaurant sitzt man ja doch immer eine Weile.
Gut und schnell kann man es auch nennen. Wenn ich alleine reise, mag ich eher nicht lange im Restaurant sitzen. Und da findet sich in Frankreich fast immer eine Pommes- oder Dönerbude, in Italien oder Spanien ist das deutlich schwieriger. Und in Spanien macht auch im kühlen Norden vieles abends erst um acht Uhr auf.
Vielen Dank!
Krümelmonster, München, Donnerstag, 03.03.2022, 20:58 (vor 1482 Tagen) @ JanZ
außer dass wir damals mit dem Auto unterwegs waren
:-O
und ich nur zurück mit dem Zug gefahren bin.
Steht das Auto noch in der Toskana?^^
Nein, das steht (wenn sie es noch hat) bei meiner Tante in der Tiefgarage, die ist nämlich ein paar Tage später damit und mit meinen Eltern zurückgefahren :-D. Ich bin nur früher zurück, um Urlaubstage zu sparen, und weil ich so natürlich die Strecke mit dem Zug fahren konnte :-).
Das mit den Urlaubstagen kenne ich ;-)
Was das Essen betrifft, so ist mir auch aufgefallen, dass es in Italien (wie auch in Spanien) schwierig ist, gut und günstig zu essen. Es gibt nicht so eine Imbisskultur wie in Deutschland oder Frankreich.
Das mit den Imbissen stimmt. Allerdings finde ich die italienischen Restaurants nicht allzu teuer, nicht in Bezug auf die Quantität und erst recht nicht in Bezug auf die Qualität. ;-) Gerade im Vergleich zu Frankreich ist Italien dahingehend sehr günstig.
Gut und schnell zu essen finde ich in der Tat schwierig, im Restaurant sitzt man ja doch immer eine Weile.
Gut und schnell kann man es auch nennen. Wenn ich alleine reise, mag ich eher nicht lange im Restaurant sitzen. Und da findet sich in Frankreich fast immer eine Pommes- oder Dönerbude, in Italien oder Spanien ist das deutlich schwieriger. Und in Spanien macht auch im kühlen Norden vieles abends erst um acht Uhr auf.
Nordspanien ist mir zu regnerisch. :p
In Catania war ich auch mal bei einem Dönermann. Ich war erst ganz hysterisch, nachdem ich ihn nicht hindern konnte, da Ketchup draufzuklatschen. :-O War dann aber doch ganz annehmbar.^^
Aber ja, Dönermänner sind in Italien erheblich rarer als hierzulande.
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Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4
Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 02.03.2022, 08:42 (vor 1484 Tagen) @ Krümelmonster
Moin.
Besten Dank.
Mag sein, dass Du bei anderen durchkommst: Ich kenne den Unterschied zwischen Amphitheater und Theater. Die Entedeckung des erstgenannten in Volterra war eine Überraschung, denn zum örtlichen Amphitheater gibt es keinerlei schriftliche Quellen.
Die 534 ist keine Schildkröte, das war die originale E.444 - wobei ich eine gewisse Formähnlichkeit zugestehen möchte.
Die 570 sieht mir nach der Kanzel aus.
Wie lange haben die Kekse gereicht?
Viele Grüße
Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4
Krümelmonster, München, Mittwoch, 02.03.2022, 21:15 (vor 1483 Tagen) @ Sören Heise
Moin.
Nahmd!
Besten Dank.
Immer wieder gern!
Mag sein, dass Du bei anderen durchkommst: Ich kenne den Unterschied zwischen Amphitheater und Theater. Die Entedeckung des erstgenannten in Volterra war eine Überraschung, denn zum örtlichen Amphitheater gibt es keinerlei schriftliche Quellen.
Ah, den Unterschied kannte ich tatsächlich nicht.
Für die immer noch Unwissenden: Ein Amphitheater ist freistehend. Davon gibt's in Volterra auch eins, das, was davon übrig ist, ist aber längst nicht so eindrucksvoll wie das gezeigte Theater.
Die 534 ist keine Schildkröte, das war die originale E.444 - wobei ich eine gewisse Formähnlichkeit zugestehen möchte.
Ich bezeichne mit "Schildkröte" einfach einen (beliebigen) zu langsamen Zug. :p
Die 570 sieht mir nach der Kanzel aus.
Macht Sinn, danke.^^
Wie lange haben die Kekse gereicht?
Ich glaube, ich habe sie bis ca. Ende Oktober alle aufgefressen und dann Nachschub besorgt.^^
Die 9,4 kg vom August des Jahres, dessen Name nicht genannt werden darf, haben damals bis Januar gereicht. Allerdings war ich da im Oktober jeden Arbeitstag im Büro gewesen und hatte im Zuge dessen meine Ernährung vorübergehend auf Gummibären umgestellt.
Viele Grüße
Sören
Kurz vor der Vernichtung seiner letzten ausländischen Kekse stehend grüßt
Das Krümelmonster
--
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Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4
Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 04.03.2022, 10:22 (vor 1482 Tagen) @ Krümelmonster
Moin.
Ah, den Unterschied kannte ich tatsächlich nicht.
Du wirst ihn nicht mehr vergessen.
Ich bezeichne mit "Schildkröte" einfach einen (beliebigen) zu langsamen Zug. :p
Ah, ja.
Kurz vor der Vernichtung seiner letzten ausländischen Kekse stehend grüßt
Das Krümelmonster
Neulich Ostereier an Butterspekulatius gegessen habende Grüße
Sören
Sammelantwort.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 02.03.2022, 22:24 (vor 1483 Tagen) @ Krümelmonster
Hallo Krümelmonster,
Danke für Deinen Reisebericht.
Teil 1:
- Bild 31: ein ROCK-Zug. Doppelstocktriebwagen, fünfteilig. Es gibt auch POP, JAZZ und SWING. Mehr Infos dazu.
- Bild 41: das grüne Schiff ist der Müllabfuhr. So funktioniert es. Im Behalter befindet sich ein Schiebeverdichter.
- Bild 149: das ist ein Translohr, eine gummibereifte Tram. Padova hat die auch. Wiki.
- Bild 164: Premiumklasse? Sieht komfortabler aus als Standard.
Längste U-Bahn der Welt? Nope. Dafür die einzig wahre Hochgeschwindigkeits-U-Bahn der Welt.
Teil 2:
- Bild 167: die Trambahn in Florenz gab es 2004 noch nicht. Soll s.i.w. die Bahnhöfe miteinander verbinden (Santa Maria Novella, Belfiore, Campo di Marte).
- Bild 232: sozusehen ein Vivalto.
- Bild 253, 254: Italiener LIEBEN ihre Kastenstromabnehmer! Auch die ursprünglichen ETR500 hatten die.
- Bild 255: das ist ein ICN. Intercity Notte.
- Bild 270: ein FS-E464. Die Maschinen haben nur einen Führerstand.
- Bild 273: nicht viel los, dafür aber Fernverkehr (IC)!
Teil 3:
- Bild 276: Gurke? Das ist ein ALn.668, ein Klassiker in Italien, 12 Bauserien! ALn = Automotrice Leggera a Nafta = leichter Rohbenzintriebwagen. Die Zahl 68 beinhaltet die Sitzplätze.
Dein Zug hat sogar 3 Einheiten und der Zug ist auch noch vollständig begehbar!
- Bild 295: dieses Innenleben kenne ich auch von den italienischen n-Wagen.
- Bild 336: senza flash?
Teil 4:
- Bild 393: SEV = bustituzione...
- Bild 454: ist der Abschnitt eingleisig, oder ist das andere Gleis im Berg?
- Bild 540: früher war das ein "Eurostar City", über den IC gehoben (bin selber mal damit gefahren). Jetzt heissen die Züge IC. Deutschland downgradet ihre ICs, Italien upgradet sie.
- Bild 542: AV = Lata Velocità. Ein Frecciargento aus Genova. Meistens ein Neigezug. Kann der Zug an der Küstenstrecke neigen?
- Bild 552: FS-E403 (sozusehen ehemaliger FS-E402B). Dieselbe Rolle wie die BR101 in Deutschland.
- Bild 693/703: Dalsia zastavka? Ansagen auf tschechisch? War das ein CD-railjet in der Schweiz?
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Sammelantwort.
Krümelmonster, München, Donnerstag, 03.03.2022, 20:58 (vor 1482 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Krümelmonster,
Danke für Deinen Reisebericht.
Teil 1:
- Bild 31: ein ROCK-Zug. Doppelstocktriebwagen, fünfteilig. Es gibt auch POP, JAZZ und SWING. Mehr Infos dazu.
Genau, Rock=Caravaggio.
- Bild 41: das grüne Schiff ist der Müllabfuhr. So funktioniert es. Im Behalter befindet sich ein Schiebeverdichter.
Na hoffentlich kentert so ein Ding nie :-/
- Bild 149: das ist ein Translohr, eine gummibereifte Tram. Padova hat die auch. Wiki.
Dass Frankreich sowas hat, wusste ich, die in Padova kannte ich noch nicht.
- Bild 164: Premiumklasse? Sieht komfortabler aus als Standard.
Nö, einfachste Holzklasse. Waren ja nur anderthalb Stunden.^^
Längste U-Bahn der Welt? Nope. Dafür die einzig wahre Hochgeschwindigkeits-U-Bahn der Welt.
Wo ist denn dann die längste U-Bahn? :-s
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Teil 2:
- Bild 167: die Trambahn in Florenz gab es 2004 noch nicht. Soll s.i.w. die Bahnhöfe miteinander verbinden (Santa Maria Novella, Belfiore, Campo di Marte).
Die Tram wurde 2010 eröffnet. Bis der Bahnhof Belfiore fertig ist, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. :D
- Bild 232: sozusehen ein Vivalto.
Jup
- Bild 253, 254: Italiener LIEBEN ihre Kastenstromabnehmer! Auch die ursprünglichen ETR500 hatten die.
Sieht komisch aus.^^
- Bild 255: das ist ein ICN. Intercity Notte.
Jap, der wurde auf Bild 426 - 430 & 552 - 553 noch genauer gezeigt. ;-)
- Bild 270: ein FS-E464. Die Maschinen haben nur einen Führerstand.
DIE italienische Feld-, Wald- und Wiesenlok, die im Regionalverkehr so ziemlich überall im Land anzutreffen ist, wo es Oberleitungen gibt. Von meinen 28 italienischen NV-Fahrten im Mai waren 17 mit Traxx und 4 im Caravaggio=Rock (und die übrigen sieben in Diesel-Viechern).^^
- Bild 273: nicht viel los, dafür aber Fernverkehr (IC)!
Ja, wobei die Anschlüsse nicht überall optimal sind, wie man sieht.^^
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Teil 3:
- Bild 276: Gurke? Das ist ein ALn.668, ein Klassiker in Italien, 12 Bauserien! ALn = Automotrice Leggera a Nafta = leichter Rohbenzintriebwagen. Die Zahl 68 beinhaltet die Sitzplätze.
Dein Zug hat sogar 3 Einheiten und der Zug ist auch noch vollständig begehbar!
Die Dinger sind einfach übel. -.-
- Bild 295: dieses Innenleben kenne ich auch von den italienischen n-Wagen.
Das Innenleben geht eigentlich.^^ Wenn n-Wagen das sind, was noch 2016 im Regionalverkehr der Lombardei häufig anzutreffen war, find ich n-Wagen auch ok. :D
- Bild 336: senza flash?
Sì, certo! Blitz hab ich eigentlich immer aus, bringt nur was bei wenigen m Distanz und wenn alle Teile des Objekts gleich weit vom Blitz entfernt sind. Also eigentlich nur, wenn man ein Blatt Papier ohne Schatten abfotografieren möchte. ;-)
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Teil 4:
- Bild 393: SEV = bustituzione...
Jap. Mit dem Wort "Bus" allein kann der gemeine Italiener ohne Fremdsprachenkenntnisse übrigens wenig anfangen. Zwar ist die Bushaltestelle eine fermata di bus, aber das Fahrzeug selbst heißt autobus (oder pullman, wobei damit eigentlich ein Reisebus für Langstrecken gemeint ist, kein ÖPNV).
- Bild 454: ist der Abschnitt eingleisig, oder ist das andere Gleis im Berg?
Oh, jetzt erst gesehen. Die Strecke ist durchgängig zweigleisig, auf Openrailwaymap ist das andere Streckengleis tatsächlich im Tunnel eingezeichnet.
- Bild 540: früher war das ein "Eurostar City", über den IC gehoben (bin selber mal damit gefahren). Jetzt heissen die Züge IC. Deutschland downgradet ihre ICs, Italien upgradet sie.
Wobei der IC wenig Überschneidungen mit dem HGV in Italien hat. Die ICs fahren abseits der Rennbahnen, wo man höchstens einzelne Zugpaare des HGV trifft, die ab dem Ende der Rennbahn verlängert werden (Ausnahme: nach Apulien).
- Bild 542: AV = Lata Velocità. Ein Frecciargento aus Genova. Meistens ein Neigezug. Kann der Zug an der Küstenstrecke neigen?
Genau weiß ich nicht, ob die Strecke für Neigetechnik ausgerüstet ist. Aber die ca. 30 min Zeitvorteil des Frecciargento ggü. dem Frecciabianca (ggü. den IC sogar mehr als 60 min) legen das nahe.
- Bild 552: FS-E403 (sozusehen ehemaliger FS-E402B). Dieselbe Rolle wie die BR101 in Deutschland.
Jap, die Dinger sieht man häufig an ICs, die keine Triebköpfe haben.
- Bild 693/703: Dalsia zastavka? Ansagen auf tschechisch? War das ein CD-railjet in der Schweiz?
Fast. Slowakisch ist das. ;-) (Tschechisch wäre "ďalší" statt "ďalšia".^^ und "pří" statt "prí".^^) Inzwischen habe ich gelernt, dass die Garnitur die Rückleistung vom RJX 160 Bratislava - Zürich ist, deshalb kann der Zug Slowakisch.^^
gruß,Oscar (NL).
Es grüßt zurück
Das Krümelmonster
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U-Bahn, Bus, FA, FB, IC.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 04.03.2022, 09:43 (vor 1482 Tagen) @ Krümelmonster
Hallo Krümelmonster,
Längste U-Bahn der Welt? Nope. Dafür die einzig wahre Hochgeschwindigkeits-U-Bahn der Welt.
Wo ist denn dann die längste U-Bahn? :-s
Shanghai, 803 km. 9 der 11 längsten Netze der Welt befinden sich in China. Allerdings ist die Frage, wieviel sich davon unterirdisch befindet. Gefühlt sind die China-Netze halbwegs U-Bahn, halbwegs S-Bahn.
- Bild 393: SEV = bustituzione...
Jap. Mit dem Wort "Bus" allein kann der gemeine Italiener ohne Fremdsprachenkenntnisse übrigens wenig anfangen. Zwar ist die Bushaltestelle eine fermata di bus, aber das Fahrzeug selbst heißt autobus (oder pullman, wobei damit eigentlich ein Reisebus für Langstrecken gemeint ist, kein ÖPNV).
Es gibt auch noch die "corriera", das ist ein Regionalbus. Der "autobus" ist Stadtverkehr.
- Bild 540: früher war das ein "Eurostar City", über den IC gehoben (bin selber mal damit gefahren). Jetzt heissen die Züge IC. Deutschland downgradet ihre ICs, Italien upgradet sie.
Wobei der IC wenig Überschneidungen mit dem HGV in Italien hat. Die ICs fahren abseits der Rennbahnen, wo man höchstens einzelne Zugpaare des HGV trifft, die ab dem Ende der Rennbahn verlängert werden (Ausnahme: nach Apulien).
Abseits der Rennbahnen -> immerhin sind so manche "linee tradizionali" mit 180 km/h befahrbar.
- Bild 542: AV = Alta Velocità. Ein Frecciargento aus Genova. Meistens ein Neigezug. Kann der Zug an der Küstenstrecke neigen?
Genau weiß ich nicht, ob die Strecke für Neigetechnik ausgerüstet ist. Aber die ca. 30 min Zeitvorteil des Frecciargento ggü. dem Frecciabianca (ggü. den IC sogar mehr als 60 min) legen das nahe.
AV durfte vor allem eine Tarifklasse sein. In etwa "Regiotickets und IC-Fahrkarten gelten nicht". Habe selber 2004 mit einem "Eurostar Italia" Bozen-Rom gereist (so hiess der Zug damals, wäre jetzt ein Frecciargento, Fahrzeug war ETR480). Hinter mir hatte der Schaffner einen Touristen erwischt, der dachte mit dem IC Bozen-Lecce zu tun zu haben (verkehrt quasi in Blockabstand).
This is not an Intercity train. This is a Eurostar train.
Dieser Fehler ist heute nicht mehr möglich, weil man heute für den IC einen Sitzplatz reservieren muss.
Die Fahrzeitunterschiede FA-FB können mit der Neigetechnik zu tun haben, obwohl es auch Frecciabianca gibt, die mit ETR460/480/485 verkehren (bin nicht sicher ob die auch neigen).
Die Fahrzeitunterschiede FB-IC durften vor allem wegen zusätzlicher Hälte und/oder ungünstiger Trasse zu tun haben. 2004 hat unser Neigezug in Bozen, Trento, Rovereto und Verona gehalten. Der IC hinter uns hat zusätzlich in Mezzocorona (wegen FTM) und Ala gehalten.
Wo wir bei FTM sind: leider hat auch diese Strecke einiges an Reiz verloren. Der Talabschnitt Lavis-Zambana ist jetzt Doppelspur und untertunnelt. Hat mit der Verkehrszunahme zu tun. Das spektakuläre 140 m hohe Sankt-Justina-Viadukt (46.343559444890666, 11.059904488033066; Google Strassenblick) gibt es zum Glück immer noch. Und hier keine ALn.668 sondern recht moderne elektrische Meterspur-Meridian. Sehen aus wie die Minuetti.
Reiseidee: Trasporti Trentini.
- Translohr Padova
- Treno Valsugana (Padova-Trento), eingleisige Dieselstrecke
- Ferrovia Trento-Mezzana
- Busfahrt Trento-Arco-Riva (Gardasee)-Rovereto
- Busfahrt Trento-Tione-Madonna di Campiglio-Dimaro (und dann mit FTM wieder zurück)
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Nachtrag dazu.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 04.03.2022, 10:24 (vor 1482 Tagen) @ Oscar (NL)
FSMF Trient-Valsugana-Bassano.
(FSMF = Führerstandsmitfahrt)
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.