RhB-Trilogie 1/3: Erlebniszug Rheinschlucht | m. 28 B. (Reiseberichte)

TD, Samstag, 26.02.2022, 16:58 (vor 1483 Tagen)

Hallo zusammen,

nachdem ich Euch zuletzt auf eine fünftägige Tour von Zürich über Budapest nach Slowenien und Italien mitgenommen hatte, soll es nun in die Schweiz zur Rhätischen Bahn gehen. Da ich die Regelzüge und das Streckennetz der RhB mittlerweile kenne, stehen diesmal die Besonderheiten im Fokus. Es handelt sich ausnahmsweise nicht um einen klassischen Reisebericht, sondern um drei getrennte Ausflüge zu unterschiedlichen Jahreszeiten in den Jahren 2019 und 2020. Die Tagesausflüge waren teilweise auch eine gute Gelegenheit, um Interrail-Resttage abzufahren. Die An- und Abreise vom Bodensee zur RhB habe ich nur jeweils einmal im ersten und im letzten Teil dazu genommen.

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Im ersten Teil widmen wir uns dem „Erlebniszug Rheinschlucht“. Wir fahren von Konstanz über St. Gallen nach Chur und von dort nach Valendas-Sagogn. Dann wandern wir eine Station durch das Rheintal zurück nach Versam-Safien und fahren von dort wieder nach Chur. Diese Tour fand im September 2019 statt.


Teil 1: Konstanz – St. Gallen – Chur - Valendas-Sagogn - Versam-Safien - Chur

Wir beginnen die Tour in Konstanz, zunächst fahren wir mit einem Regio-Express nach St. Gallen. Auf der Verbindung verkehren Gelenktriebwagen von Thurbo. Wir fahren zunächst auf der Seelinie am schweizerischen Ufer des Bodensees nach Romanshorn.

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Südlich von Romanshorn verlässt der Zug das Seeufer und fährt durch das Hinterland hinauf nach St. Gallen. Die Strecke der ehemaligen Bodensee-Toggenburg-Bahn führt durch eine sanft gewellte Landschaft im Bodensee-Hinterland.
Beim nächsten Bild sind wir in St. Gallen unterwegs und stehen vor der Stiftskirche. Der zwischen 1755 und 1766 errichtete Barockbau gehört zum UNESCO-Welterbe.

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Am Bahnhof von St. Gallen gibt es eine große Uhr, die nur die wenigsten also solche erkennen geschweige denn auch lesen können. Die Zeit wird hier binär dargestellt, die oberste Zeile der Uhr (Kreise) stellt die Stunden dar, die mittlere Zeile (Kreuze) die Minuten und die unterste Zeile (Quadrate) die Sekunden. Die erste Spalte sind 16er, dann 8er, 4er, 2er und 1er-Einheiten. Ich gebe es zu, das ist mir auch zu kompliziert, der Zeitstempel des Fotos sagt, dass es wohl 11:15 Uhr gewesen sein wird.

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Mit einem Twindexx als InterRegio 13 fahren wir wieder hinab zum Bodensee und durch das Rheintal nach Chur.

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In Chur erreichen wir nun das meterspurige Schmalspurnetz der Rhätischen Bahn (RhB). Auf der Abfahrtstafel sehen wir das heutige Objekt der Begierde: den „Erlebniszug Rheinschlucht“, mit der Zuggattung EXT (Extrazug).

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Der Erlebniszug ist mit einer Lokomotive der Baureihe RhB Ge 4/4 I bespannt, mit Baujahr 1947 ein wahrer Oldtimer. Die 602 wurde im Jahr 2012 als Leihgabe ins Verkehrshaus Luzern abgegeben, 2016 wurde sie bei der RhB wieder in Betrieb genommen.

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Wenn ich ehrlich bin, interessiert es mich eigentlich gar nicht so sehr, was für eine Lokomotive den Zug zieht, viel mehr im Fokus steht für mich aus Fahrgastperspektive die Frage nach Wagen und Reiseerlebnis. Für ein Frischluft-Vergnügen sorgen hier die offenen Aussichtswagen. Die gelben Cabrios heben sich doch deutlich vom Einheitsrot der RhB ab.

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Von Chur fährt der Zug zunächst auf der Bahnstrecke Landquart-Thusis, in Reichenau-Tamins zweigt dann die sogenannte Oberländerlinie durch das Vorderrheintal in Richtung Disentis/Mustér ab. Hier treffen wir das erste Mal auf den Rhein unweit des Zusammenflusses von Vorder- und Hinterrhein. Anschließend queren wir erst den Hinterrhein, dann den Vorderrhein.

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Der Zug folgt nun dem Vorderrhein. Der Vorderrhein ist einer der beiden Quellflüsse des Rheins, er ist etwas länger als der Hinterrhein, führt aber weniger Wasser. Wobei das mit der Wassermenge durchaus schwanken kann, wie an der Hochwassermarke auf dem nächsten Bild zu sehen ist.

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Hier sind wir am Bahnhof Trin. Die Bahnstrecke durch das Vorderrheintal wurde 1903 eröffnet, aus jener Zeit stammt auch das Bahnhofsgebäude. Eine Schwierigkeit beim Bau der Strecke war, dass das Gestein aus der Rheinschlucht zu instabil war und das Material für Mauern und Trassen aus entfernten Steinbrüchen herbeigeschafft werden mussten. Hierfür wurde zunächst eine Baubahn errichtet. Der Bahnhof von Trin markiert den Eingang zur Rheinschlucht.

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Die Rheinschlucht oder auch Ruinaulta ist eine bis zu 400 Meter tiefe und rund 13 Kilometer lange Schlucht. Die Ruinaulta entstand nach dem Flimser Bergsturz vor beinahe 10.000 Jahren. Damals brachen über 10 Milliarden Kubikmeter Fels ab und begruben das Vorderrheintal unter einer mehrere hundert Meter mächtigen Schuttmasse. Da der Vorderrhein somit aufgestaut wurde, entstand zunächst ein See, der später wieder abfloss, nachdem sich der Fluss tief in die Bergsturzmassen einschnitt. Zurück blieb die Ruinaulta mit ihren steilen Felsformationen.

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Der einzige durchgehende Verkehrsweg durch die Schlucht ist die Bahnstrecke. Während die Bahnhöfe Trin, Versam-Safien und Valendas-Sagogn tief unten in der Schlucht liegen, befinden sich die zugehörigen Dörfer in einiger Entfernung deutlich höher. Die Straße verläuft oben auf dem Niveau der Dörfer, so dass die Fahrgäste unten im Tal auf eine ansonsten weitgehend unberührte Schluchtlandschaft treffen. Wir müssen noch einen Gegenzug abwarten…

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…dann geht es weiter durch die eindrückliche Naturkulisse, die gerne auch als Swiss Grand Canyon vermarktet wird.

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Am Bahnhof Valendas-Sagogn steigen wir aus, auch dieser Bahnhof liegt einsam und weit entfernt von den beiden namensgebenden Dörfern links und rechts des Flussufers. Im Zuge des Baus der Bahnlinie wurde 1903 eigens eine Rheinbrücke errichtet, um für Sagogn den Zugang zur Bahn zu erschließen. Bis 2017 war die Brücke im Eigentum der Rhätischen Bahn, das nächste Bild entstand von ebenjener Brücke.

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Die Ruinaulta bietet sich für Rafting und Kajaktouren an, wir entscheiden uns jedoch für eine Wandertour und laufen eine Station durch das Rheintal zurück. Der Wanderweg führt erst unten am Rhein, dann für einen Abschnitt über die Höhe, dabei ist die Bahnstrecke meist in Sichtweite.

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Von Versam-Safien fahren wir schließlich zurück nach Chur, diesmal treffen wir auf einen Regelzug. Mit einem letzten Bild aus der Rheinschlucht beenden wir diesen Teil des Reiseberichts.

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In den nächsten Tagen folgt Teil 2, das wird dann eine Wintertour, bei der wir auf die Jagd nach den Elektrotriebzügen der Baureihen ABe 4/4 III und Be 4/4 gehen.


Viele Grüße und einen schönen Sonntag

Tobias

--
[image] "Fensterplatz, bitte." - Meine Bahnreiseberichte.de.| instagram.com/fensterplatz.bitte/

Frage zu RhB-Aussichtswagen

michael_seelze, Samstag, 26.02.2022, 17:50 (vor 1483 Tagen) @ TD

Ich nehme an, dass auf den Seitenwänden neben jeder Bank der Hinweis angebracht ist, dass das Hinauslehnen verboten ist. Mich wundern die doch recht niedrigen Seitenwände dieser Wagen. Wenn man da aufsteht, könnte man leicht hinauspurzeln. Und das in Zeiten, wo hier in Deutschland diverse Geländer (ich meine selbst an Randwegen von kleineren Bahnbrücken) aufwändig erhöht werden.
Lassen sich solche Wagen in der Schweiz zulassen oder griff hier eine Art Bestandsschutz?
Handelt es sich bei den Wagen um einen Umbau aus geschlossenen Personenwagen?

Ergänzung zu RhB-Aussichtswagen

Math5D, Samstag, 26.02.2022, 19:52 (vor 1483 Tagen) @ michael_seelze

Deine Frage kann ich leider nicht beantworten, aber ergänzen, dass man auch relativ leicht an die Oberleitung fassen könnte - ein weiterer Grund, aus dem man solche Wagen vermutlich nicht mehr zugelassen bekommt. Wobei mir entsprechende Sicherheitshinweise tatsächlich nicht bewusst aufgefallen sind, aber die kann man auch getrost ignorieren, solange man nach vorne guckt. Hab bei der RhB noch nie erlebt, dass das irgendwen gestört hätte, sich da auch weit raus zu lehnen.

@TD: Danke für den Bericht und die guten Bilder! Wärst du mal eine Woche später gefahren, da wären wir uns in Chur begegnet :D

Besen Besen Besen Besen

Sportdiesel612, Sonntag, 27.02.2022, 00:05 (vor 1483 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von Sportdiesel612, Sonntag, 27.02.2022, 00:06

Ich nehme an, dass auf den Seitenwänden neben jeder Bank der Hinweis angebracht ist, dass das Hinauslehnen verboten ist. Mich wundern die doch recht niedrigen Seitenwände dieser Wagen. Wenn man da aufsteht, könnte man leicht hinauspurzeln. Und das in Zeiten, wo hier in Deutschland diverse Geländer (ich meine selbst an Randwegen von kleineren Bahnbrücken) aufwändig erhöht werden.
Lassen sich solche Wagen in der Schweiz zulassen oder griff hier eine Art Bestandsschutz?
Handelt es sich bei den Wagen um einen Umbau aus geschlossenen Personenwagen?

SBB montieren Besen, um Passagiere zu schützen
Ungewohntes Bild in Luzern: Von den Pfosten ragen Besen horizontal Richtung Geleise. Es ist nicht etwa das Werk eines Künstlers – die Besen dienen der Sicherheit.

https://www.tagesanzeiger.ch

Besen gibt es auch bei der RhB:
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=602580

Besen Besen Besen Besen - Bild 60

VictorPM, Sonntag, 27.02.2022, 13:05 (vor 1483 Tagen) @ Sportdiesel612

Ich melde mal welches Bild gemeint ist, da ich selber lange scrollen musste.

Gruß, Victor
NL

Uhr St. Gallen.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 19:54 (vor 1483 Tagen) @ TD
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 26.02.2022, 19:56

Hey.

Am Bahnhof von St. Gallen gibt es eine große Uhr, die nur die wenigsten also solche erkennen geschweige denn auch lesen können. Die Zeit wird hier binär dargestellt, die oberste Zeile der Uhr (Kreise) stellt die Stunden dar, die mittlere Zeile (Kreuze) die Minuten und die unterste Zeile (Quadrate) die Sekunden. Die erste Spalte sind 16er, dann 8er, 4er, 2er und 1er-Einheiten. Ich gebe es zu, das ist mir auch zu kompliziert, der Zeitstempel des Fotos sagt, dass es wohl 11:15 Uhr gewesen sein wird.

Die Uhr daneben sagt das auch. ;-)

Und 25 Sekunden beim Fotomachen.


Du hast ganz links die 32er-Spalte unterschlagen. Wobei die in der obersten Zeile - Stunde - natürlich nicht zum Tragen kommt.

Geile Sache. Man muss sich kurz reindenken. Dann ist es ganz einfach.
Oben leuchtet 8, 2 und 1. Gleich 11.
In der Mitte leuchten 8, 4, 2, 1. Gleich 15.
Unten leuchten 16, 8 und 1. Gleich 25.


Ich mag ja ungewöhnliche Uhren. Hier nebenan in Bad Iburg gibt's ein Uhrenmuseum.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Uhrenmuseum_Bad_Iburg


Schöne Grüße von jörg

Die Uhr macht mich irre. Kleines Rätsel.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 20:19 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Am Bahnhof von St. Gallen gibt es eine große Uhr, die nur die wenigsten also solche erkennen geschweige denn auch lesen können. Die Zeit wird hier binär dargestellt, die oberste Zeile der Uhr (Kreise) stellt die Stunden dar, die mittlere Zeile (Kreuze) die Minuten und die unterste Zeile (Quadrate) die Sekunden. Die erste Spalte sind 16er, dann 8er, 4er, 2er und 1er-Einheiten. Ich gebe es zu, das ist mir auch zu kompliziert, der Zeitstempel des Fotos sagt, dass es wohl 11:15 Uhr gewesen sein wird.

Das inspiriert mich zu einem Rätsel.

Zu welcher Uhrzeit (Std/Min/Sek) - oder welchen Uhrzeiten? - leuchten die meisten Symbole?

Die wenigsten ist ja klar: 00:00:01 - eines.

Aber wann die meistmöglichen?


Schöne Grüße von jörg


Gilt das auch als Bahnhofsrätsel?

Meine Lösung auf die schnelle ....

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 20:25 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 26.02.2022, 20:26

Hey.

Am Bahnhof von St. Gallen gibt es eine große Uhr, die nur die wenigsten also solche erkennen geschweige denn auch lesen können. Die Zeit wird hier binär dargestellt, die oberste Zeile der Uhr (Kreise) stellt die Stunden dar, die mittlere Zeile (Kreuze) die Minuten und die unterste Zeile (Quadrate) die Sekunden. Die erste Spalte sind 16er, dann 8er, 4er, 2er und 1er-Einheiten. Ich gebe es zu, das ist mir auch zu kompliziert, der Zeitstempel des Fotos sagt, dass es wohl 11:15 Uhr gewesen sein wird.


Das inspiriert mich zu einem Rätsel.

Zu welcher Uhrzeit (Std/Min/Sek) - oder welchen Uhrzeiten? - leuchten die meisten Symbole?

Die wenigsten ist ja klar: 00:00:01 - eines.

Aber wann die meistmöglichen?


Ich tippe auf:

15:31:31
15:31:47
15:31:55
15:31:59

15:47:31
15:47:47
15:47:55
15:47:59

15:55:31
15:55:47
15:55:55
15:55:59

15:59:31
15:59:47
15:59:55
15:59:59

23:31:31
23:31:47
23:31:55
23:31:59

23:47:31
23:47:47
23:47:55
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23:55:31
23:55:47
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23:59:31
23:59:47
23:59:55
23:59:59


Sollte ich diese Schweizer Einrichtung verstanden haben? Das wäre ja irre. ;-)

Schöne Grüße von jörg

Mein Tipp

Berlin-Express, nähe BPHD, Sonntag, 27.02.2022, 15:11 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke

15:47:47

Danke an Tobias für den tollen Reisebericht, insbesondere die Uhr.

Uhr St. Gallen.

Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 26.02.2022, 21:52 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke

Hoi,

Die wenigsten ist ja klar: 00:00:01 - eines.

00:00:00 - gar keins.

In der Schweiz nöselt man genauso rum wie hierzulande. Das macht mir die Leute fast sympathisch. Und weil das selten vorkommt, werdet ihr es mir nachsehen. Danke.

Nörgeln tun die, die keine Lust auf Rechnen haben und lieber eine normale Uhr hätten. Man hat hier im Rahmen von Kunst am Bau mal etwas gewagt.


Man kann die Uhr auch von der anderen Seite aus lesen:

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Es ist dann einfach um 180° gedreht und von links nach rechts 1-2-4-8-16-32.


Für die binäre Uhr haben die SBB sogar auf einen Gestaltungsgrundsatz teilweise verzichtet, der vorsähe, dass als zentrales Element eine Uhr im typischen SBB Stil prominent von vorne sichtbar sein soll.

Ganz auf die SBB Uhr wurde nicht verzichtet, sie wanderte einfach von der Vorderseite rechts um die Ecke:

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Und sonst hängen auch noch genug andere SBB Uhren, unter anderem im Glaskubus selbst am Generalanzeiger für die nächsten Zugsabfahrten.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Uhr St. Gallen.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 20:33 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 26.02.2022, 20:38

Hey.

Die Uhr hat es auch sogar mal in die Medien gebracht.

https://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/bahnhof-st-gallen-die-uhr-die-niemand-lesen...

Hm, nur 43 Prozent gefällt die, 39 Prozent meinen: geht gar nicht. Soviele Banausen in der Schweiz?

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https://suissebook.ch/de/so-funktioniert-die-binaere-uhr-am-bahnhof-st-gallen/894688


Danke, lieber Tobias, da hast du mir wieder ein Thema geschenkt ... ;-))))


Schöne Grüße von jörg

Uhr St. Gallen.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 20:52 (vor 1483 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Sorry. Ein Link sticht mir noch ins Auge.

https://www.google.com/amp/s/amp.20min.ch/story/die-bahnhofsuhr-die-niemand-lesen-kann-...


In der Schweiz nöselt man genauso rum wie hierzulande. Das macht mir die Leute fast sympathisch. Und weil das selten vorkommt, werdet ihr es mir nachsehen. Danke.


Und die neuen Medien haben ja auch ihre Reize.

Aus obigem Link zitiert:

Zwar können Menschen, die sich mit binären Uhren auskennen, problemlos die Zeit ablesen. Allerdings sind die leuchtenden Symbole nur sehr schwer zu erkennen, wenn die Sonne darauf scheint. Dies merkt auch ein Jodel-User: «Die Formen sind nur bei Nacht, Schnee, Regen oder Nebel gut lesbar.» Darunter scherzt ein anderer: «Also zusammengefasst genau das Wetter in St. Gallen.»


;-)))))


Schöne Grüße von jörg


der heute abend statt Leute zu zählen kurzfristig bei einer Bekannten als Babysitter gefragt ist. Aber der Kleine ist grad friedlich. Das sonst aufpassende Kindermädchen, welches aus der Ukraine stammt, hatte kurzfristig abgesagt.

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