Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 1/4 (Reiseberichte)

Krümelmonster, München, Freitag, 11.02.2022, 20:53 (vor 1498 Tagen)

Hallo liebes Forum,

ich wieder! :p
Nach dem Seltsamen [SK]-Schlängeln im Saublöden Seuchenjahr kommt nun der nächste Alliterations-Brüller von mir. :-)

Ich beginne die Reihe meiner winterlich verfassten Reiseberichte mal mit einem monströsen * Italien-Bericht.
(* bezieht sich sowohl auf den Verfasser als auch auf die Länge)


Am Anfang hau ich hier erstmal meine persönliche Meinung raus.
Italien ist toll! *‿* Die Landschaft dort ist toll, die Häuser sind es, (meistens) das Wetter, die Sprache, das Rumgefuchtele beim Reden, natürlich das Essen – einfach alles! Es gibt aus meiner Sicht nur einen einzigen Grund, Italien nicht zu mögen: die Fußball-Nationalmannschaft. :p

Anfang Mai hatte ich (abgesehen von zwei Fahrten nach Berlin) zum ersten Mal seit über 7 Monaten München verlassen, um entlang des Lech Fahrrad zu fahren. Das Fahrrad hatte ich gleich in Augsburg stehen lassen, weil ich ja weiterradeln wollte. Doch nach den zwei Tagen wurde das Wetter wieder beschissen.
Ich konnte mal wieder nicht schlafen und schaute mal wieder auf meinen Kommunikations-Knochen. Plötzlich war ich wach!
Ich las, dass mit sofortiger Wirkung für „normale“ Risikogebiete (nicht Hochinzidenzgebiete) die Quarantäne-Pflicht nach Einreise aufgehoben wird. Man konnte also in diverse europäische Länder fahren, ohne danach auf einen bedeutenden Teil eines Monatsgehalts verzichten zu müssen. Sofort war mir klar: Ich bin dann mal weg!
Das Fahrrad ließ ich tatsächlich in Augsburg stehen. :D Die beste Freundin einer Freundin kommt aus Augsburg. Ich gab ihr meinen Fahrradschlüssel, sie gab ihn ihrer Freundin, und jene stellte das Rad erstmal vom Hbf. weg zu sich in den Hof. :D

Ich hatte mich den Seuchenwinter über viel damit beschäftigt, zu Sehenswürdigkeiten in verschiedenen europäischen Ländern zu recherchieren, um im Falle eines „Startschusses“ ohne große Vorbereitungszeit aufbrechen zu können. Viel Zeit hatte ich Italien gewidmet. Auch wenn man quarantänefrei zurückkehren konnte, hielt sich die Zahl der Länder, in die man als Deutscher ungeimpft quarantänefrei einreisen konnte, Anfang Mai noch arg in Grenzen, sollte aber in den nächsten Wochen schnell anwachsen. Einer der Vorreiter war Italien, wohl auch aufgrund der niedrigen Seuchenzahlen (insgesamt etwas niedrigere Inzidenz als in Schland).

Es würde also nach Italien gehen!
Bildlich kann man sich das ungefähr so hier vorstellen ;-)
Deutschland: Wir lassen Leute aus "normalen" Risikogebieten jetzt doch ohne Quarantäne-Pflicht ins Land, solange sie einen Test machen.
Italien: Wir lassen Touris aus Europa mit aktuellem negativem Test jetzt ohne Quarantäne einreisen.
Ich: Aus dem Weeeg! Yabba Dabba Doooooooo!


Da der Urlaub im Mai längst nicht meine einzige Italien-Reise im letzten Jahr war, fasse ich alle Urlaube unter dieser wohlklingenden Überschrift zusammen. ;-) Insgesamt legte ich letztes Jahr fast 6.000 Bahn-km in Italien zurück.
Meine Reiseberichte von 2021 werden chronologisch erscheinen, also nicht alle Italien-Teile nacheinander (so abwechslungsreich wie 2019 wird es eh nicht mehr -.-).


Ich war zwar schon öfter in Italien, südlich der Linie Mailand – Venedig kannte ich aber tatsächlich nur Rom sowie drei Städte auf Sizilien, den Rest nur vom Durchfahren. Also sollte es irgendwo in dem Bereich werden, zumindest hauptsächlich.
Relativ weit oben auf meinem Speisezettel in Italien steht ja Sardinien, aber ich glaube, Sardinien ist ohne Stinktier schwierig, wenn man nicht nur am Strand liegen möchte.
Meine nächste Idee war, nach Apulien zu fahren. Da gibt es auch allerhand tolle Dinge zu sehen. Mai ist dort eine gute Reisezeit.
Doch dann fiel mir ein, dass es doch viel schlauer wäre, jetzt genau dorthin zu fahren, wo es sonst extrem voll ist, wo man sonst totgetrampelt wird. Das ist doch eine einmalige Chance!

Mittwoch spätabends wurde die Quarantäne-Pflicht nach der Einreise nach Schland aufgehoben.
Donnerstag deutete sich an, dass Italien wieder Touristen reinlässt, wenn sie einen 3G-Nachweis haben. Aber das las man zunächst nur in deutschen oder Schweizer Medien – ein Verweis darauf hätte bei einer Grenzkontrolle wohl wenig gebracht. Erst am Freitag kam die offizielle Mitteilung vom italienischen Außenministerium. Seuchentests – explizit auch Schnelltest – bis zu 48 h wurden akzeptiert.
Samstag früh machte ich erstmal einen Seuchentest, bevor ich anfing zu packen oder zu buchen – wenn ich Samstag positiv gewesen wäre, wäre ich es mit hoher Wahrscheinlich Di immer noch gewesen. Sonntag noch einen, falls ich es direkt vor der Abreise nicht mehr schaffen würde.^^
Ab Sonntag trat die neue Regelung in Italien in Kraft und blieb selbst in Details unverändert bis ca. Weihnachten gültig (dann brauchten auch Geimpfte vor der Einreise einen negativen Seuchentest).
Dienstag Mittag machte ich noch einen Seuchentest. Man brauchte dort das Ergebnis gar nicht abzuwarten, also fuhr ich gleich weiter zum Hauptbahnhof in der Hoffnung, der Test würde schon negativ sein.^^ Und Dienstag Nachmittag stand ich am Brenner auf der Matte. :D

Trotz der ganzen Seuchentests hatte ich außer der Hinfahrt und der beiden Übernachtungen am ersten Ort absolut nichts gebucht, weil ich irgendwie Angst hatte, dass das ganze doch schiefgehen könnte.^^ Die Übernachtung war bis 18 Uhr am Anreisetag stornierbar, der Zug sollte 16 Uhr am Brenner sein, wenn die Italiener nicht erst hinter Bozen kontrollieren würde, sollte das passen :D (die Ösis und Bayern habe ich schon zwischen Trient und Bozen kontrollieren sehen!). Dass man für den Check In im Hotel zumindest in Verona keinen negativen Seuchentest benötigt, hatte ich in einem recht mühsamen Telefonat herausfinden können – mein Gastgeber konnte nämlich kein Englisch.^^


Weiß eigentlich jemand wirklich genau, wie die Klimaanlage im Zug funktioniert? Pustet die die Luft aus den anderen Abteilen in mein Abteil? :-s
Der deutsche Zugchef sagte durch, dass in Schland eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend sei. Lt. Ösi-Zub indes sei FFP2 in Bayern nur im Nahverkehr verpflichtend. Dafür sei in Italien FFP2 verpflichtend (letzteres stimmt erst seit Weihnachten). Wie auch immer, ich nutze drinnen seit Monaten nur noch FFP2.
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1 Yabba Dabba Doooooooo!
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2 Ein schönes Wetter, um aufzubrechen :p (Hier ist übrigens das Faultier auf meiner Handy-Hülle gut erkennbar :D)
Als der Zug nach Kufstein einfuhr, war ich zum ersten Mal seit über 8 Monaten im Ausland. So eine lange Lücke hatte ich seit mindestens 2013/2014 nicht mehr, und da bin ich mir nicht mal sicher.^^ Es war überhaupt erst mein 4. Aufenthalt im Ausland seit Ausbruch Der Seuche. Und von den vieren war einmal 14 min Radeln in Vorarlberg entlang der Grenze.^^ Die Ösis kontrollierten die Einreise überhaupt nicht.^^ Dabei darf man auch nach Österreich nur mit negativem Test. Naja, in Kufstein, Wörgl & Jenbach waren jeweils nur 2 min Halt, und da der Zug auch innerhalb Tirols genutzt werden kann, ist eine massive Verspätung dann auch doof.^^ Und Leute vom Zoll nach Rosenheim zu schicken um während der Fahrt zwischen Rosenheim und Kufstein zu kontrollieren, war den Ösis wohl zu aufwendig.^^ Weiß eigentlich jemand, was in den Italien-Zügen die Aufgaben vom deutschen Zc sind? Der fährt ja immer bis zur Endstation mit, im Sommer eben sogar bis Rimini. Die Fahrkartenkontrolle macht nördlich vom Brenner meist der Ösi-Zub, südlich vom Brenner machen die Leute von Trenord sogar die Ansagen. Sicher ist es kundenfreundlich, deutschsprachiges Personal an Bord zu haben (die Trenord-Leute müssen außer den Ansagen nicht zwingend Deutsch können), aber spätestens ab Trient könnte man doch darauf verzichten. :-s In Innsbruck stieg eine ältere Dame mit ihrer kleinen Enkelin ein und kommentierte die Beschriftung der Mittelplätze in jedem Abteil: "Dieser Platz ist in Italien gesperrt. … Dieser Platz ist in Italien gesperrt. … Komisch, die sind ja alle gesperrt…" Wer sagt’s ihr? Sie ist dann weiter Richtung Großraumwagen, ich behielt die ganze Fahrt mein Einzelabteil.
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3 Der Inn vor der beeindruckenden (naja, zumindest manchmal^^) Kulisse der Alpen
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4 Das Wetter wird besser
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5 In Innsbruck
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6 Der letzte deutsche Zug für eine ganze Weile, den ich sehen werde
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7 Die lange Röhre
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8 Ösi-Schafe
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9 Hinauf
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10 Langer leerer Zug
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11 Schon am Brennersee
Wird Zeit, dass der BBT endlich fertig wird. Extra für die paar min Aufenthalt hier oben muss man jedes Mal nen eigenes Kleidungsstück mitnehmen.^^ Wobei es diesmal tatsächlich nur ein Grad kälter war als 900 m weiter unten im „sommerlichen“ München (glaube 10 Grad statt 11). Am Brenner ist planmäßig eh immer eine Viertelstunde Aufenthalt, weil die Lok das System wechseln muss. Und am Brenner steigt selten jemand aus (wenn dann nicht viele, da oben is ja nix^^). Das nutzten die Italiener für eine Grenzkontrolle. Leider fingen sie erst gegen Ende des planmäßigen Aufenthaltes damit an.^^ Die Grenzkontrolle war wirklich herrlich.
Beamter: „Documento?“
Ich: <zeige Ausweis>
Beamter: Covid Test?
Ich: „Sì, sul telefonino.“ <will das Handy rauskramen>
Beamter: Ok, va bene.“ <fuchtelt dabei mit der Hand und geht dann weiter> :D
Im Zug kann dann noch jemand durch. „Covid-Test?"
Ich zeige ihm das Ding aufm Handy. Er schaut ca. 0,1 Sekunden drauf. "Ok, va bene." <fuchtelt mit der Hand>
Upsi, ich hatte gar nicht den richtigen Ausschnitt mit dem Ergebnis gezeigt, sondern aus Versehen einfach nur das Logo vom Bayrischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. :D :D :D
Zwei Leute mussten aber am Brenner raus, weil sie keinen Test dabei hatten…
Dann hat mir der Typ noch ein Formular gegeben und gesagt ich soll es ausfüllen. Ich hab es ausgefüllt. Und nun ja, ich hab es heute noch. :D
Die Weiterfahrt erfolgte dann mit + 18, natürlich ohne dass der Typ die Formulare wieder eingesammelt hätte.^^ So lange wie es gedauert hat, wurde bei den Rausgeschmissenen vielleicht der Seuchentest nachgeholt, zeitlich hätte es hingehauen.^^
Bei der Weiterfahrt durch Südtirol & Trentino sah die Welt ganz anders aus. In Schland herrschte immer noch Lockdown, hier herrschte Lebensfreude! :-) Bis Verona konnte die Verspätung auf + 5 reduziert werden, wofür natürlich auch die geringe Auslastung (wenige Aussteiger) dienlich war.
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12 Nix los
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13 Gar nicht mal so weit oben liegt noch Schnee :-O
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14 Nochmal die lange Röhre
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15 Die Festung Franzensfeste
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16 Imposante Berge mit Ortsangabe
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17 Angekommen

In Verona brachte ich zunächst meinen Koffer in die Unterkunft nahe beim Bahnhof. Und wo ich schon hier war, ging ich danach noch eine Runde durch die Stadt. Es war wirklich extrem wenig los. Dabei waren alle Einschränkungen bzgl. Gastronomie und Inlands-Tourismus schon seit Ende April aufgehoben.
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18 Castelvecchio
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19 - 20 Die Scaligerer-Brücke über die Etsch
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21 Etsch/Adige
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22 Porta Borsari
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23 Ja wo sind denn alle?
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24 - 25 Es tobt das Leben
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26 Die Scaligerer-Gräber
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27 Der Hof vom Alten Markt
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28 Die Scala della Regione in jenem Hof
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29 Piazza dei Signori
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30 Zeit fürs Abendessen (ja, das Restaurant war geöffnet :D)
Die Nudeln dort waren leider extrem al Dente, irgendwie hätte ich mir meine Eskalation nach einem halben Jahr geschlossener Restaurats krasser vorgestellt.^^ Nicht nur der Inhaber meiner Unterkunft, mit dem ich schon telefoniert hatte, sprach einzig Italienisch, auch seine Frau konnte kein Englisch.^^ Wenn ich es richtig verstanden hatte, galt die Ausgangssperre (landesweit unabhängig von der örtlichen Inzidenz) ab 22 Uhr und wurde regelmäßig kontrolliert. Ab morgen sollte sie erst ab 23 Uhr gelten. Aber im Restaurant ließen sich um 21:30 Uhr noch fröhlich Leute nieder. :-s Um 21:50 Uhr hatte ich endlich die Rechnung und hastete von dannen (20 min Fußweg lt. Google, ich brauchte 15^^). So crashte ich gleich am ersten Abend die Ausgangssperre. :D Ich denke, so etwas hätte man notfalls noch mit Polizisten diskutieren können, aber mein Italienisch war zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich gut…^^
Als ich wieder in der Unterkunft war, buchte ich die restlichen Hotels, Zugfahrten sowie meine Rückfahrt.^^

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Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 1/4

Krümelmonster, München, Freitag, 11.02.2022, 20:53 (vor 1498 Tagen) @ Krümelmonster

Ich übernachtete eigentlich nur deshalb in Verona, weil es mir zu stressig war, mit so wenig Vorbereitungszeit Di schon 9:30 Uhr loszufahren. 15:30 Uhr wäre zu spät gewesen, dann hätte ich vor der Ausgangssperre nicht mehr essen gehen können, blieb also einzig der Zug um 13:30 Uhr ab München.^^ Alle anderen fuhren nämlich nicht. Und ich dachte, wenn ich schon in Verona übernachte, dann bleibe ich zwei Nächte und schaue mir Venedig ohne Touris an! Das letzte (und bis dahin einzige) Mal war ich 2013 dort gewesen und hatte nicht mehr viele Erinnerungen.
Morgens fuhr ich los, 1½ h dauerte die Fahrt im Caravaggio. Ich wunderte mich, warum wir in Vicenza so lange ohne Durchsage sinnlos rumstanden, schaute nach. Ach du meine Fresse! Wir waren mit – 8 angekommen! :-O Sowas hat DB Regio ohne fiktive Bauarbeiten wohl sehr selten geschafft. Abfahrt in Venedig Mestre war mit – 3, Ankunft in Venedig Santa Lucia mit – 2.^^
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31 Auf nach Venedig
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32 Zwischen Padua und Mestre ist die Strecke viergleisig: zwei „langsame“ Gleise (180 km/h) für den langsamen Regionalverkehr und zwei Renngleise (bis 220 km/h), die auch von den schnellen Regios genutzt werden. Dabei schafft mein „Rock“-Zug auch bloß 160…
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33 Reif für die Inseln
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34 – 35 Inseltram
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36 Kurz vorm Ziel trennt sich die Straße vom Bahndamm
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37 Angekommen
Vorweg genommen: Gespenstisch leer fand ich’s nicht in Venedig. Dadurch, dass die Italiener schon wieder reisen durften, war durchaus was los. Aber ich glaube, ich bin jetzt Venedig-versaut, ich kann nie wieder nach Venedig, wenn da Touris sind. :D Ich fuhr zunächst per Vaporetto, dem Wasserbus, durch den Canal Grande. Ein Typ trug seine Maske à la Depp unter unter der Nase. Capitano machte ihn darauf aufmerksam. Ein paar Stationen stieg Capitano aus seiner Kanzel aus und machte den Typen nochmal im persönlichen Gespräch vor allen anderen Gästen darauf aufmerksam. Der Typ wollte natürlich diskutieren. Dabei rutschte ihm wieder die Maske unter die Nase, ganz kurz und er hat sie gleich wieder richtig aufgesetzt. Diesmal würde ich ihm tatsächlich keine böse Absicht unterstellen. Capitano: „Du kennst die Regeln. Ich bin der Capitano. Das hier ist mein Schiff. Ich bin derjenige, der die Regeln durchsetzt, und ich bin auch derjenige, der dich an der nächsten Station rausschmeißen wird, wenn ich dich noch einmal ohne Maske sehe!"
„Ja, aber…"
„Schluss! Genug diskutiert!" Vor allen anderen Gästen. Hat gewirkt!
Anschließend schaute ich mir den angenehm bevölkerten Markusplatz an. Ich finde ja, es macht auch einen Unterschied, ob v. a. ausländische oder v. a. einheimische Touristen unterwegs sind. Wenn es Einheimische sind, wirkt das ganze gleich viel authentischer. Und in meiner ersten Urlaubswoche waren tatsächlich zu ca. 90 % italienische Touristen unterwegs.
Nun folgen jede Menge Fotos. Die Zahlen führen zu Google Streetview – da sieht man, wie es normalerweise dort ausschaut (im Vergleich wie auf einem ostasiatischen Markt mit Massenpanik^^).
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38 So leer sieht man den Bahnhofsvorplatz wohl selten, höchstens im Oktober 2016
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39 Die Chiesa (=Kirche) di Santa Maria Nazareth direkt neben dem Bahnhof
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40 Im Canal Grande
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41 Bei der Kirche San Geremia mündet der Canale di Canareggio
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42 – 43 Palazzo Gritti Dandolo
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44 Öffi-Haltestelle auf Venezianisch
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45 Im Ca' Vendramin Calergi sitzt das Casino
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46 Im Ca' d'Oro befindet sich ein Kunstmuseum
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47 – 49 Auch private Boote gibt es natürlich jede Menge, da kommt man hier schlecht drumrum^^
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50 – 52 Paläste am Canal Grande
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53 Der Palazzo Bembo
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54 Nochmal eine Haltestelle
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55 – 58 Weiter den Canal Grande hinab
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59 Palazzo Grimani (links) & Palazzo Corner Contarini dei Cavalli (rechts)
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60 Noch mehr Bootis
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61 Palazzo Cavalli-Franchetti, rechts sieht man die Chiesa di Santa Maria della Salute
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62 Wann sieht man die Vaporettos so leer?
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63 Noch mehr Palazzi
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64 Am Markusplatz. Ja wo sind denn alle? …
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65 … Noch in Quarantäne! :p Zum Zeitpunkt der Aufnahme durfte man erst seit vier Tagen quarantänefrei nach Italien einreisen. B-)
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6667 Vorm Markusdom
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68 Das Portal vom Markusdom
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69 Links die Biblioteca Nazionale Marciana, mittig links im Hintergrund der Uhrenturm, rechts daneben das Portal vom Markusdom, rechts vorn der Dogenpalast
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70 Hier das ganze nochmal mit den Säulen von San Marco und San Todaro
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71 Blick vom Campanile (Glockenturm des Markusdoms) auf den leeren Markusplatz. Links sieht man die Chiesa di Santa Maria della Salute. Der Canal Grande (und erst recht die anderen Kanäle) sind zu schmal, um sie zwischen den Gebäuden erkennen zu können.
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72 Nochmal die Chiesa di Santa Maria della Salute (rechts) sowie links auf der Insel die Chiesa di San Giorgio Maggiore
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73 Im Vordergrund rechts das Portal vom Markusdom, mittig im Vordergrund der Uhrenturm, zudem die Dächer von Venedig, im Hintergrund sie die Alpen erkennbar
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74 Die Alpen
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75 Die Ponte dellla Libertà verbindet die Lagunenstadt mit dem Festland: auf ihr verlaufen die vierspurige Straße, die Tram, ein Rad- und Fußweg (nur teilweise^^) sowie die viergleisige Bahnstrecke
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76 Das hohe Backsteingebäude namens Molino Stucky, eine ehemalige Getreidemühle, heute beherbergt sie Luxuswohnungen und ein ebensolches Hotel sowie Kongresszentrum
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77 – 79 Der Markusdom gehört wohl zu den krassesten katholischen Kirchen der Welt
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80 Ui, die Sonne kommt raus!
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81 Nochmal die Säulen bei Sonne
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82 Blick hinüber zur Chiesa di Santa Maria della Salute
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83 Dorthin kommt man wie Jesus: Übers Wasser
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84 Ich wollte es selbst nicht glauben: Die Chiesa di Santa Maria della Salute ist von innen langweilig. :D
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85 Blick zurück auf Richtung Markusplatz mit Dogenpalast
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86 Glockenturm & Paläste
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87 Bei Hochwasser funktioniert ohne Boot nicht mehr so arg viel.^^ Ich finde ja immer noch, die Form schaut aus wie ein Fisch. :D Ich bezweifle aber, dass in der dreckigen Plörre dort Fische lange überleben könnten…
Nachdem ich die Chiesa di Santa Maria della Salute inspiziert hatte, fuhr ich mit einem Vaporetto zurück zum Bahnhof, um auch die Paläste in der anderen Richtung zu sehen. Unter der Woche mit wenig Touris vormittags von den Sehenswürdigkeiten weg konnte ich ohne Probleme einen Logenplatz bekommen. So weit ist das zwar nicht, aber da so ein Schiff von Natur aus nicht allzu schnell ist und dann auch noch dauernd anhält, dauert die Fahrt ca. 45 min pro Richtung.
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88 Palazzo Genovese
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89 Ein auffälliges Mosaik ziert den Palazzo Salviati (links vom kleinen Kanal in der Mitte)
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90 Mosaike kann der Palazzo Barbarigo (rechts) auch
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91 – 93 „Im Canal Grande besteht ein bußgeldbewehrtes Badeverbot, das streng durchgesetzt wird." Ich wäre auch nie auf die Idee gekommen, mich in die dreckige Brühe zu stürzen. :D
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94 Im Ca’ Rezzonico ist ein Kunstmuseum ansässig
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95 – 102 Weitere Impressionen vom Kanalufer
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103 Die berühmte Rialto-Brücke
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104 Gegenschiff
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105 – 107 Verkehr
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108 Nochmal das Ca' d'Oro
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109 – 110 Weiter den Kanal hinauf
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111 Hier sind wir wieder am Casino
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112 Das Naturgeschichtliche Museum
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113 Die Kirche San Geremia unweit vom Bahnhof
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114 Die Ponte degli Scalzi verdeckt den hässlichen Bahnhof^^
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115 Ausblick von ihr nach Süden
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116 Da ist der Bahnhof
Nun war es Zeit für einen weiteren Grund, weswegen ich in diesem Land war: Essen! *‿* Gesättigt lief ich vom Bahnhof aus zu Fuß nochmal zum Markusplatz, um auch die Nebengassen zu sehen.
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117 Wasserbüffeli :-)
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118 Die Basilica Santa Maria Gloriosa dei Frari
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119 Nicht überall ist Wasser. (Hier isses sogar bei Google Streetview leer :D)
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120 Die Rialto-Brücke
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121 Wann hat man die Chance, die Rialto-Brücke mal so leer zu erleben? (Zum Vergleich Streetview)
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122 – 123 Ausblick von ihr
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124 Ich hätte ja vermutet, die Italiener hätten genug von Masken. (Allerdings sind die Worte auf Italienisch tatsächlich unterschiedlich: Eine wie hier gezeigte „Voll“-Maske ist eine maschera (sprich mass-KEE-ra) bzw. eine venezianische Maske ist eine bautta, eine Mund-Nasen-Bedeckung hingegen ist eine mascherina.^^)
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125 Im Inneren des Fondaco dei Tedeschi. Früher Lagerhaus, heute Kaufhaus – hier hat sich die Nutzung kaum geändert.^^
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126 – 127 Krasse Sache am Seitenkanal Rio Fondaco dei Tedeschi
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128 Chiesa di Santa Maria dei Miracoli. Hier isses sogar bei Streetview leer. :D
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129 Noch ein ruhiger Seitenkanal in der Nähe
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130 Die Scuola Grande di San Marco (links) und Basilica dei Santi Giovanni e Paolo (rechts)
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131 – 132 In der Stadt der Kanäle
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133 An der Küstenpromenade Riva degli Schiavoni
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134 Blick auf den Dogenpalast. Wann kann man so unbehelligt die Seufzer-Brücke fotografieren?
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135 Die berühmte Seufzer-Brücke
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136 Es zieht sich wieder zu…
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137 Ein Schönwetter-Bild vom Markusplatz ist aber noch drin

Und ich muss tatsächlich innerhalb eines Tages wegen der Zeichenbegrenzung splitten. :-O Die ganzen Google-Links fressen ordentlich Zeichen.^^

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Krümelmonster, München, Freitag, 11.02.2022, 20:54 (vor 1498 Tagen) @ Krümelmonster

Um das Tagesticket für die Öffis gebührend zu nutzen (ob es Einzelfahrscheine gibt, weiß ich nicht; die Tageskarte kostet stolze 20 €), schipperte ich nun vom Markusplatz abermals zurück zum Bahnhof. Diesmal allerdings nicht nochmal durch den Canal Grande, den kannte ich nun ja schon, sondern mit einem Bogen über den Süden an der Inselgruppe Giudecca entlang. Das ist fast 20 min schneller.^^ Nachdem der erste Capitano so streng bzgl. der Maultäschle gewesen war, trug dieser hier seins selbst à la Depp und quatschte die ganze Zeit mit einem Deppen mit Canabis-Blatt-Form aufm Basecap, der die Maske irgendwie lose vorm Mund baumeln hatte. Erst als sie unterm Kinn baumelte, gab's einen halbherzigen Hinweis, doch bitte mal die Maske aufzusetzen.
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138 Abschied mit dunklen Wolken
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139 Blick hinüber zur Chiesa di Santa Maria della Salute
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140 Chiesa di San Giorgio Maggiore
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141 Der Markusplatz bei eher unitalienischem Wetter
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142 Da entschwindet er
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143 – 144 Fähre zum Lido
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145 Fähre im Detail
An der Piazzale Roma angekommen stellte ich fest, dass Maultäschle-Pflicht im Freien + Regen eine recht nervige Kombi ist. -.- Maskenpflicht galt damals landesweit drinnen wie draußen (draußen wurde irgendwann im Juni aufgehoben in den weißen Zonen und um Weihnachten landesweit wieder eingeführt), es muss allerdings keine FFP2-Maske sein (seit Weihnachten drinnen schon). Einzige Ausnahme: Da, wo man keine anderen Menschen trifft, gilt auch draußen keine Maultäschle-Pflicht. In der Praxis dürften das höchstens Bergwanderungen sein, mein Städteurlaub keinesfalls. Da ich nicht permanent zwischen normaler Maske draußen und FFP2-Maske drinnen wechseln wollte, trug ich generell FFP2. Die Dinger ziehen so elendig an den Ohren… -.- Zum Glück war es nicht die ganze Zeit sonnig, außen Farbe wie Hello Kitty und unter der Maske weiß hätte ich sonst wohl ziemlich deppert ausgeschaut. :D Im Laufe des Aufenthaltes stellte ich fest, dass die Maultäschle-Pflicht generell sehr lax umgesetzt wird (baumelt auch gern mal unterm Kinn), selbst drinnen gönnten sich die Italiener bisweilen Zeit ohne Maske. Ich denke aber, den ganzen Tag ohne Maultäschle durch Städte zu laufen hätte nicht funktioniert! Auf jeden Fall war es rückblickend überhaupt keine gute Idee, mir Anfang März des (ersten) saublöden Seuchenjahres ein Handy mit Gesichtserkennung zuzulegen. -.-
Wer mal ultimativ bescheuert aussehen möchte, dem empfehle ich übrigens, seine Maske nicht nach unten abzusetzen (unters Kinn), sondern nach oben über die Augen, auf die Stirn. Hat was!
Ich sah mich an der Piazzale Roma um und beobachtete zudem einige Züge beim Kriechen im Hbf. Santa Lucia.
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146 Aus der Kategorie „Was es nicht alles gibt!“: Hier sehen wir eine horizontale Standseilbahn. Vorne über den Verkehrszeichen erkennt man die Seilwinde. Die Bahn verbindet die riesigen Parkhäuser sowie das Kreuzfahrtterminal mit der Piazzale Roma, Endstation der Tram und nicht weit vom Bahnhof entfernt.
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147 Blick von der Ponte della Costituzione beim Piazzale Roma auf den Canal Grande
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148 Ein roter Pfeil aus dem fernen Neapel erreicht den Bahnhof auf Gleis 7
Anschließend verließ ich die Insel wieder. Das Ticket für die Boote gilt auch in der „Tram“ zum Festland. Apropos Tram: Kann man das Ding eigentlich als Bahnstrecke zählen oder nicht? :-s Zum Schutz vor anderen Mutanten gab’s in der mutierten Tram sogar Desinfektionsmittelspender. Kann jemand mal diesem permanent am Telefonino babbelnden Volk erklären, dass man mit Desinfektionsmittel deutlich weniger als 10 % der Infektionen vermeidet, aber dass es wesentlich effizienter wäre, Gespräche zu vermeiden? Wahrscheinlich ist das Griffel Desinfizieren nur wegen dem psychologischen Aspekt Pflicht. Aerosole sind nicht zu sehen, nicht zu riechen, nicht zu schmecken, nicht zu spüren. Wenn man sich dauernd die Griffel desinfiziert, hat man wenigstens das Gefühl, was gegen Die Seuche zu tun. Und erklär mal den Italienern, dass sie plötzlich nicht mehr überall in ihr Telefonino quäken dürfen – die rasten dir aus. :D Die Italiener hängen permanent am Telefonino. Dafür desinfizieren sie sich bei jeder Gelegenheit die Griffel. -.- Für mich und für jeden jeden Italiener ist absolut unverständlich, warum ausgerechnet ein komisches Volk in Nordosteuropa, das dafür bekannt ist, so wenig wie irgend möglich zu sprechen, jahrelang weltweit führend war in der Entwicklung von Mobilfunktechnologie. Ich frag mich ja immer noch, was wohl aus den Italienern geworden wäre, wenn die Finnen das Handy nicht entwickelt hätten. In Italien wird es ja noch sehr reichlich zum ursprünglichen Zweck genutzt. Naja, wahrscheinlich hätten die Italiener es irgendwann selbst erfunden.^^
Auf der Ponte della Libertà schafft die Tram etwas über 50 km/h und ist langsamer als die Stinktiere. Ich fuhr ziemlich genau 9 km weit bis ins Zentrum von Mestre (dem Stadtteil Venedigs auf dem Festland). Für das letzte Stück zum dortigen Bahnhof nahm ich einen Bus (auch in der Tageskarte inklusive) und erwischte gerade noch den Zug nach Verona (Stundentakt). Der Zug erreichte den letzten Zwischenhalt Verona Porta Vescovo mit – 5 und stand dort die Zeit ab bis zur pünktlichen innerstädtischen Weiterfahrt. -.- Immerhin gab’s diesmal ne Durchsage.^^
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149 Oh mein Gott, 2021 ist sogar die Tram mutiert! :-O
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150 – 151 Die seitlichen Teile der Tram auf Höhe der Räder schwenken in den Kurven weit zur Seite aus. Gut erkennbar, v. a. auf dem zweiten Bild, sind die Gummireifen unterhalb der Teile.
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152 Ich nehme Reißaus
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153 Griffelschmiere
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154 – 155 Blick zurück Richtung Bahnhof
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156 Auf der Ponte della Libertà in die andere Richtung sieht man die Alpen
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157 Desinfektionsmittel gibt’s sogar im Bus. (Wirklich überall, auch in allen Bahnhöfen, ist auch wirklich niemals alle.^^)
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158 Berge am Abend sind erquickend und labend
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159 Mein Zug für die Rückfahrt
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160 Nach der Ankunft gab’s noch diesen schönen Sonnenuntergang zu bestaunen
In Verona angekommen stellte ich fest, dass sogar die Innengastronomie geöffnet hatte. Natürlich (wie alles) ohne Seuchentests. Alle möglichen Leute liefen ohne Maske und ohne Abstand drinnen herum (Personal hatte selbstverständlich Masken), sie schrien betrunken rum. Natürlich alles ungetestet. Da wollte ich mich nicht dazwischensetzen, sondern bestellte zum Mitnehmen. Die Außentische hatte man nämlich wegen dem Wolkenbruch eine halbe Stunde zuvor weggeräumt.

Da ich wie gesagt nicht in Norditalien bleiben wollte, ging es am nächsten Morgen weiter gen Süden. Verona & Venedig sollten die einzigen Stationen der Reise bleiben, die ich vorher schon besucht hatte.
Die Strecke Verona – Bologna fuhr ich zum vierten Mal, aber erstmals in einem italienischen Zug.^^ Die Fahrt führte durch den Arsch der Welt: die Po-Ebene. Auch in der 2. Klasse gab es für jeden Fahrgast ein Paket mit einem Trinkpäckchen Wasser, einem Desinfektionstuch sowie einer OP-Maske. In Bologna erhielt unser ETR485 Vorfahrt vor einem ETR500, obwohl letzterer doch 50 km/h schneller ist. :-s Weiter ging’s durch die längste U-Bahn der Welt. ;-)
Wohin? Das erfahrt ihr im nächsten Kapitel. :p
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161 – 162 Die Alpen am Morgen
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163 Alpen & Renne
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164 Renne von innen. Müsste ziemlich ausgebucht gewesen sein, es durften nur 50 % der Kapazität belegt werden.


Aufgrund des Orts- und Regionswechsel halte ich es für sinnvoll, hier zu splitten. Wirklich viel passiert ist ja noch nicht. Seht den Bericht daher als Appetithappen, quasi als Kekslein. ;-)

Bis demnächst grüßt erstmal
Das Krümelmonster

--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)

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Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 1/4

akbar23, Freitag, 11.02.2022, 22:02 (vor 1498 Tagen) @ Krümelmonster

Toller Bericht, wie immer bei dir!
Ich war 2020 kurz nachdem es wieder problemlos möglich war in Venedig und fand es toll!
2021 war dann schon etwas mehr Normalität zurückgekehrt.
Es ist wirklich eine tolle Stadt!
Danke für die schönen Bilder!

Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 1/4

bahnfahrerofr., Samstag, 12.02.2022, 11:42 (vor 1498 Tagen) @ akbar23

Schließe mich an, danke für den tollen, bunten Bericht!

(dass es die Italiener mit dem Hände desinfizieren besonders haben, hab ich auch schon gehört. 2020 gab es soweit ich mich erinnern kann sogar eine Gummihandschuhpflicht im Zug - möglicherweise aber nur bis Mitte des Jahres oder so^^)

Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 1/4

Krümelmonster, München, Samstag, 12.02.2022, 20:02 (vor 1497 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Schließe mich an, danke für den tollen, bunten Bericht!

Immer wieder gern.

(dass es die Italiener mit dem Hände desinfizieren besonders haben, hab ich auch schon gehört. 2020 gab es soweit ich mich erinnern kann sogar eine Gummihandschuhpflicht im Zug - möglicherweise aber nur bis Mitte des Jahres oder so^^)

Ich bin der Meinung, die Pflicht galt im August 2020 noch (da war ich in der Emilia-Romagna, abgesehen von An-/Abreise kaum Bahn, daher kein Bericht^^), und zwar nicht nur in der Bahn, sondern analog zur Maskenpflicht auch in Geschäften. Allerdings nur in der Lombardei.

Es grüßt
Das Krümelmonster

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bahnfahrerofr., Samstag, 12.02.2022, 21:12 (vor 1497 Tagen) @ Krümelmonster

Ich bin der Meinung, die Pflicht galt im August 2020 noch (da war ich in der Emilia-Romagna, abgesehen von An-/Abreise kaum Bahn, daher kein Bericht^^), und zwar nicht nur in der Bahn, sondern analog zur Maskenpflicht auch in Geschäften. Allerdings nur in der Lombardei.


Ich war Ende August 2020 in Mailand. Da waren wir zumindest handschuhfrei einkaufen ;-) die meisten anderen Leute auch, von daher gehe ich davon aus, dass es keine Pflicht mehr war. Allerdings wurde am Supermarkt Fieber gemessen (der Typ, das das Thermometer in der Hand hatte, hat jedoch auf sein Handy geschaut). Sehr amüsant war auch die damals wenige Tage zuvor eingeführte Maskenpflicht auf öffentllichen Plätzen, an denen sich Gruppen bilden können (und ich glaube erst am 18 Uhr). Wir waren uns total unsicher ob man hier oder dort im Freien jetzt eine Maske aufsetzen muss oder nicht (die meisten Leute hatten keine auf), bis uns irgendwann an der Stelle mit der meisten Fußgängerfrequenz drei Polizeisten mit Masken am Arm entgegenkamen^^

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Krümelmonster, München, Sonntag, 13.02.2022, 21:52 (vor 1496 Tagen) @ bahnfahrerofr.

Ich bin der Meinung, die Pflicht galt im August 2020 noch (da war ich in der Emilia-Romagna, abgesehen von An-/Abreise kaum Bahn, daher kein Bericht^^), und zwar nicht nur in der Bahn, sondern analog zur Maskenpflicht auch in Geschäften. Allerdings nur in der Lombardei.

Ich war Ende August 2020 in Mailand. Da waren wir zumindest handschuhfrei einkaufen ;-) die meisten anderen Leute auch, von daher gehe ich davon aus, dass es keine Pflicht mehr war.

Ok, bei mir war es Mitte August.^^

Allerdings wurde am Supermarkt Fieber gemessen (der Typ, das das Thermometer in der Hand hatte, hat jedoch auf sein Handy geschaut).

Klassiker :D

Sehr amüsant war auch die damals wenige Tage zuvor eingeführte Maskenpflicht auf öffentllichen Plätzen, an denen sich Gruppen bilden können (und ich glaube erst am 18 Uhr). Wir waren uns total unsicher ob man hier oder dort im Freien jetzt eine Maske aufsetzen muss oder nicht (die meisten Leute hatten keine auf), bis uns irgendwann an der Stelle mit der meisten Fußgängerfrequenz drei Polizeisten mit Masken am Arm entgegenkamen^^

Wenn ich mir nicht sicher bin, wie etwas sein soll, würd ich auch erst schauen, was die anderen das machen.^^
Wobei aus meiner Sicht inzwischen nichts mehr dagegen spricht, die Maske dauerhaft zu tragen. :-s

Es grüßt
Das Krümelmonster

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Krümelmonster, München, Samstag, 12.02.2022, 20:02 (vor 1497 Tagen) @ akbar23

Toller Bericht, wie immer bei dir!

Vielen Dank!

Ich war 2020 kurz nachdem es wieder problemlos möglich war in Venedig und fand es toll!

Ich habe 2020 irgendwie wenig gemacht und bereue es im Nachhinein sehr.^^

2021 war dann schon etwas mehr Normalität zurückgekehrt.

Kommt wahrscheinlich drauf an, welcher Monat von 2021 gemeint ist. ;-)

Es ist wirklich eine tolle Stadt!

Das sowieso!

Danke für die schönen Bilder!

Immer wieder gern

Es grüßt
Das Krümelmonster

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borat

Sportdiesel612, Samstag, 12.02.2022, 22:23 (vor 1497 Tagen) @ Krümelmonster

Wer mal ultimativ bescheuert aussehen möchte, dem empfehle ich übrigens, seine Maske nicht nach unten abzusetzen (unters Kinn), sondern nach oben über die Augen, auf die Stirn. Hat was!

Guhgell mal nach

borat wear mask

borat

Krümelmonster, München, Sonntag, 13.02.2022, 21:52 (vor 1496 Tagen) @ Sportdiesel612

Wer mal ultimativ bescheuert aussehen möchte, dem empfehle ich übrigens, seine Maske nicht nach unten abzusetzen (unters Kinn), sondern nach oben über die Augen, auf die Stirn. Hat was!


Guhgell mal nach

borat wear mask

Ach Gottchen, den Menschen hatte ich ja gar nicht mehr aufm Schirm.^^
Damals, als wild vor mich hinpubertierender Jugendlicher, fand ich den Film gut. Heute weiß ich nicht, ob ich ihn mir nochmal anschauen sollte. :D

Es grüßt
Das Krümelmonster

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Mille grazie!

JanZ, HB, Sonntag, 13.02.2022, 19:54 (vor 1496 Tagen) @ Krümelmonster

Vielen Dank für den Bericht! Ich habe für ein relativ leeres Venedig einen anderen Trick benutzt und bin im Winter gefahren (Januar 2017, also vor ziemlich genau fünf Jahren, als von der Seuche noch niemand was ahnte). Vielen Dank fürs Auffrischen der Erinnerungen!

Mille grazie!

Krümelmonster, München, Sonntag, 13.02.2022, 21:53 (vor 1496 Tagen) @ JanZ

Vielen Dank für den Bericht!

Immer wieder gern!

Ich habe für ein relativ leeres Venedig einen anderen Trick benutzt und bin im Winter gefahren (Januar 2017, also vor ziemlich genau fünf Jahren, als von der Seuche noch niemand was ahnte). Vielen Dank fürs Auffrischen der Erinnerungen!

Es heißt ja immer, der Mittelmeerraum sei im Winter regnerisch und im Sommer sonnig. Allerdings hat Venedig im Januar nur 6 Regentage - im Mai sind es gut 8. :-O Das Maximum an Regentagen hat Venedig im Juni.
Allerdings würde mich im Winter wohl nerven, dass es weniger als 3 Sonnenstunden pro Tag gibt. Und die sind wahrscheinlich auch nicht gleichmäßig verteilt. ;-)
Im Winter stört mich halt generell, dass es so lange dunkel ist. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich halt was sehen.^^

Es grüßt
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JanZ, HB, Sonntag, 13.02.2022, 21:57 (vor 1496 Tagen) @ Krümelmonster

Ich hatte Glück, und die Sonne schien tagsüber fast die ganze Zeit. Ist wohl aber gerade in Venedig nicht selbstverständlich, da es im Winter häufig nebelig ist.

Mille grazie!

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.02.2022, 20:11 (vor 1494 Tagen) @ JanZ

Ich hatte Glück, und die Sonne schien tagsüber fast die ganze Zeit. Ist wohl aber gerade in Venedig nicht selbstverständlich, da es im Winter häufig nebelig ist.

Klar, schöne Tage gibt es auch rund um den Jahreswechsel immer mal, aber mehrere davon hintereinander sind in Europa schon Glück (außer im äußersten Süden bzw. im Südwesten).
Aber schlimmer geht ümmer: Im gesamten Dezember 2017 schien in Moskau die Sonne insgesamt sechs Minuten lang...

Es grüßt
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heinz11, Sonntag, 13.02.2022, 22:15 (vor 1496 Tagen) @ Krümelmonster

Vielen Dank für den Bericht!


Immer wieder gern!

Ich habe für ein relativ leeres Venedig einen anderen Trick benutzt und bin im Winter gefahren (Januar 2017, also vor ziemlich genau fünf Jahren, als von der Seuche noch niemand was ahnte). Vielen Dank fürs Auffrischen der Erinnerungen!


Es heißt ja immer, der Mittelmeerraum sei im Winter regnerisch und im Sommer sonnig. Allerdings hat Venedig im Januar nur 6 Regentage - im Mai sind es gut 8. :-O Das Maximum an Regentagen hat Venedig im Juni.
Allerdings würde mich im Winter wohl nerven, dass es weniger als 3 Sonnenstunden pro Tag gibt. Und die sind wahrscheinlich auch nicht gleichmäßig verteilt. ;-)
Im Winter stört mich halt generell, dass es so lange dunkel ist. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich halt was sehen.^^


Dann solltest Du im Winter auf die andere Seite der Erdkugel wechseln...
;-)

Mille grazie!

Krümelmonster, München, Dienstag, 15.02.2022, 20:10 (vor 1494 Tagen) @ heinz11

Vielen Dank für den Bericht!


Immer wieder gern!

Ich habe für ein relativ leeres Venedig einen anderen Trick benutzt und bin im Winter gefahren (Januar 2017, also vor ziemlich genau fünf Jahren, als von der Seuche noch niemand was ahnte). Vielen Dank fürs Auffrischen der Erinnerungen!


Es heißt ja immer, der Mittelmeerraum sei im Winter regnerisch und im Sommer sonnig. Allerdings hat Venedig im Januar nur 6 Regentage - im Mai sind es gut 8. :-O Das Maximum an Regentagen hat Venedig im Juni.
Allerdings würde mich im Winter wohl nerven, dass es weniger als 3 Sonnenstunden pro Tag gibt. Und die sind wahrscheinlich auch nicht gleichmäßig verteilt. ;-)
Im Winter stört mich halt generell, dass es so lange dunkel ist. Wenn ich unterwegs bin, möchte ich halt was sehen.^^

Dann solltest Du im Winter auf die andere Seite der Erdkugel wechseln...
;-)

Das wäre natürlich ein Träumchen!

Es grüßt
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JanZ, HB, Dienstag, 15.02.2022, 20:28 (vor 1494 Tagen) @ Krümelmonster

Dann solltest Du im Winter auf die andere Seite der Erdkugel wechseln...
;-)


Das wäre natürlich ein Träumchen!

Da gibt es aber deutlich weniger Eisenbahnen ;-).

Link zum nächsten Kapitel

Krümelmonster, München, Donnerstag, 10.03.2022, 19:11 (vor 1471 Tagen) @ Krümelmonster

Wer Kapitel 2 sucht, wird hier fündig.

Es grüßt
Das Krümelmonster

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