NL: Gedankenspiel: NBS Arnhem-Apeldoorn-Zwolle. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 01.02.2022, 17:25 (vor 1526 Tagen)

Hallo ICE-Fans,

nachdem ich hier schon mehrmals eher eine reinrassige, schnurstracke Rennbahn Köln-Utrecht vorgeschlagen hatte (damit Köln-Utrecht in 1 statt 2 Stunden), folgt diesmal eine Idee einer besseren Anbindung NL-DE für die nördlichen Provinzen.

Merkmale:
A. NBS Arnhem-Apeldoorn-Zwolle für den IC-Verkehr
B. Dreistockwerkenbahnhof Apeldoorn Leigraaf
C. IJsselland-S-Bahn rundum Apeldoorn, Zutphen und Deventer

Zur Zeit braucht ein "IC" zwischen Arnhem-Zwolle eine volle Stunde und hat 5 Zwischenhalte (Dieren, Zutphen, Deventer, Olst, Wijhe). Mit einer Streckenführung weitgehend parallel an der Autobahn A50 sollten die dann nur noch 70 km in 35 Minuten möglich sein (vmax 160 km/h), also 25 Minuten weniger. Und so kommen auch Groningen und Leeuwarden näher.
Der (einzige) IC-Halt ist nicht in Apeldoorn (Centraal), sondern in Apeldoorn Leigraaf, dort wo die Regionalbahn Apeldoorn-Zutphen die Autobahn A1 kreuzt. In etwa hier.

Die Gleise und zugehörigen Bahnsteige befinden sich auf drei Ebenen:

-1 = die neue IC-Strecke, diese unterquert das Gewerbegebiet Ecofactorij
0 = die aktuelle Strecke Apeldoorn-Zutphen
1 = die noch zu bauen Rennbahn Amersfoort-Hengelo als Bestandteil der Beschleunigung des ICE Berlin-Amsterdam

In der Nähe von Leigraaf befinden sich die Aussenviertel von Apeldoorn, zwei Autobahnen, ein Öko-Gewerbegebiet, das Erholungsgebiet Bussloo und die beiden touristisch wichtigen Nationalparks Hoge Veluwe und Veluwezoom.

Option: südwestliche Verbindungskurve damit Züge via Apeldoorn De Maten den Zentralbahnhof erreichen können.

Der IC würde dann diese NBS befahren, mit nur einem Zwischenhalt für Arnhem-Zwolle. Der alte "IC" kann dann als IR verkehren oder als "Sprinter" mit allen Halten.

Da die Strecke trotz Parallelführung an einer Autobahn einige Waldgebiete durchquert, würde ich hier einige Wildpassagen vorschlagen, damit die zerschnittene Naturgebiete wiederverbunden werden.
Zwischen Wezep-Hattem kann man die A50 relativ einfach verlassen und auf die Bestandsstrecke einfädeln; via die bereits ausgebaute IJsselbrücke erreicht man Zwolle.

Weniger einfach ist die Anbindung von Arnhem. Ab Bahnhof Presikhaaf muss man die Stadt mit einer Linkskurve untertunneln, damit man am Stadtrand bei der A12 kommt. Zudem muss auch das Golfgelände untertunnelt werden; die Kurvenradien des Autobahnknotens A12/A50 sind zu eng.

Ich kann aber auch sagen: ich verdopple das Einzelgleis Deventer-Olst, baue die Bestandsstrecke für 160 km/h aus und streiche für den IC alle Halte bis auf Deventer. Dann gewinne ich zwar nur 5-6 Minuten, brauche dafür aber keine NBS zu bauen und dieser Zeitgewinn habe ich auch wenn die Rennbahn Amersfoort-Hengelo nicht kommt. Und der Berlin-Anschluss findet dann nach wie vor in Deventer statt; ab Apeldoorn soll der "IC" Deventer nonstop in 15-Minutentakt erreichen.

Was meint Ihr?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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