Mini-Reisebericht (Reiseberichte)

ByBahni, Riesa, Sachsen, Sonntag, 23.01.2022, 19:50 (vor 1521 Tagen)
bearbeitet von ByBahni, Sonntag, 23.01.2022, 19:50

Hallo!

Heute ging es auf einen Ausflug nach Leipzig. Als Verkehrsmittel der Wahl habe ich bei der Hinfahrt den IC genommen. Nach einem sehr entspannten Lounge Aufenthalt ging es 14:12 los. 2h 17 Minuten dauerte die Fahrt, über eine Stunde mehr als sonst. Der Zug war für Sonntag Nachmittag gut ausgelastet - auch in der ersten Klasse. Die Umleitung führte mich über Falkenberg und Wittenberg. Orte, die ich noch nie gesehen habe zogen vorbei, der Zug zuckelte mit Tempo 120 an den brandenburgischen Streichhölzern und altertümlich anmutenden Bahnhöfen vorbei. Ich gönnte mir eine Brezel. 2,50€ ist recht viel dafür. Nach einer langen Fahrt kam der Zug auf die Minute genau in Leipzig an.

Für die Rückfahrt habe ich den RE gewählt. Die Fahrt ging bis Oschatz - dort hieß es Umsteigen. Als nicht-Ortskundiger hätte ich sicherlich am Bahnhof Oschatz in die Röhre geschaut. Es gab keine Ansagen, von wo der SEV abfährt. Der Zug hielt auf Gleis 4, nicht auf Gleis 3. Komisch, denn so müssen die Fahrgäste durch die Unterführung laufen. Bereitgestellt wurden 4 Busse - prall gefüllt. Aus dem Fenster meines ziemlich bequemen Reisebusses sah ich, dass ein Bus liegen geblieben ist. Wir werden wohl nie erfahren, ob sie noch den Zug in Oschatz geschafft haben. Riesa erreichte mein Bus pünktlich.

Das war mein kleiner Reisebericht :)

Mini-Reisebericht

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 23.01.2022, 22:07 (vor 1520 Tagen) @ ByBahni

Ich kann mir vorstellen, was eine Brezel für 2,50€ ist. Aber was wären denn brandenburgische Streichhölzer?

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Bäume?

Matze86, München, Sonntag, 23.01.2022, 22:25 (vor 1520 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

Ich spekuliere mal auf Waldplantagen

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 23.01.2022, 22:51 (vor 1520 Tagen) @ Matze86
bearbeitet von J-C, Sonntag, 23.01.2022, 22:52

In Brandenburg und generell im Osten scheint es ein Faible für solche Waldplantagen zu geben. Auf einer Wanderung habe ich geradezu einen Fluchtinstinkt gegenüber diesen Monokulturen gehabt. Natürlich ist es besser als ein Feld, welches kaum eine Witterungsbeständigkeit birgt, aber mir sind Urwälder, also Mischwälder mit etwas mehr Abwechslung und Einzigartigkeit lieber.

Nach der Bezeichnung "Streichhölzer" tippe ich mal einfach auf Fichten? Bin ehrlich gesagt bei Baumarten nicht besonders bewandert, was eigentlich ziemlich traurig ist.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

OT: Waldplantagen im Umfeld Brandenburgs

michael_seelze, Montag, 24.01.2022, 13:31 (vor 1520 Tagen) @ J-C

In Brandenburg und generell im Osten scheint es ein Faible für solche Waldplantagen zu geben. [...]Nach der Bezeichnung "Streichhölzer" tippe ich mal einfach auf Fichten?

Die Bezeichnung deutet eher auf Kiefern hin. Länger Stamm mit einem abgerundeten tiefgrünen Wipfel als Kopf.

Kiefern natürlich, ergibt auch mehr Sinn

J-C, In meiner Welt, Montag, 24.01.2022, 13:47 (vor 1520 Tagen) @ michael_seelze
bearbeitet von J-C, Montag, 24.01.2022, 13:48

Soweit ich das überfliege sind Kiefern natürlich auch beständiger gegenüber dem Klimawandel. Fichten haben da größere Problemen. Vor allem sind die Borkenkäfer ja ein erhebliches Problem für Fichtenpopulationen.

Siehste, so lerne ich auch mal was über Bäume in einem Bahnforum :D

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Übrigens, auch südlich von Wiener Neustadt vorhanden

J-C, In meiner Welt, Montag, 24.01.2022, 14:00 (vor 1520 Tagen) @ J-C
bearbeitet von J-C, Montag, 24.01.2022, 14:01

Link

schon Kaiserin Maria Theresia kannte das drohende Problem der Versteppung durch den Mangel an Wäldern. So wurden Föhrenwälder südlich von Wiener Neustadt angelegt. Eben auch reine Kiefernwälder, durch die dann u.A. jetzt die Südbahn Wien - Graz entlang führt. Wir reden hier über das 18. Jahrhundert wohlgemerkt.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Damit meine ich die vielen abgestorbenen Bäume :-)

ByBahni, Riesa, Sachsen, Montag, 24.01.2022, 19:38 (vor 1520 Tagen) @ Matze86

+

... alles tot da ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 24.01.2022, 21:38 (vor 1520 Tagen) @ ByBahni

Hey.

Es böte sich an, den Rest quasi auch noch zu entsiedeln. Und dann machen wir da einen riesigen Naturpark bzw Urwald draus. Back to nature - das ist doch state of the art. Für solche Einöden böte es sich an.

Andererseits denke ich immer an solche Gegenden, wenn es dann mal wieder heißt: keine Flüchtlinge bitte --> wir haben doch keinen Platz. Dabei könnte man in den Wüsteneien ganze Staaten unterbringen, ohne dass es eng eürde. Und dann müßten auch Eisenbahn und Bus nicht mehr weitgehend leer durch die Lande zockeln, sondern hätten gut zu tun!


Schöne Grüße von jörg

... alles tot da ...

Elefant01, Montag, 24.01.2022, 23:54 (vor 1519 Tagen) @ Der Blaschke

Das würde ich mal als Einzelmeinung werten.
Zum einen sollte muss ja auch in unserem schönen Land nicht jeder Landstrich zersiedelt sein, zum anderen warten wir mal ein paar Jahre bis in Berlin die Kosten für das Wohnen jene von München erreicht haben werden. Mit 40 Minuten Fahrzeit von Berlin in die schöne Lutherstadt Wittenberg wird es dort dann bald nicht mehr so viel Landschaft geben, wie man sich wünschen würde wenn man z.B. den wunderbaren Elbe-Radweg entlang radelt.
Viele Grüße

Hm ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 26.01.2022, 14:06 (vor 1518 Tagen) @ Elefant01

Hey.

Das würde ich mal als Einzelmeinung werten.

Das will ich doch auch hoffen. Mainstream ist doch auch öde ...


;-)

Zum einen sollte muss ja auch in unserem schönen Land nicht jeder Landstrich zersiedelt sein

Ähm, ist er doch aber schon ...

Und mein erster Vorschlag zielt ja darauf ab, eben das zu ändern. Konzentration auf ein paar "big citys", wo es alles gibt. Der Rest dann Natur! Weniger pendeln, weniger Verkehr, mehr Umwelt.

Die ewige Diskussion um ÖPNV in der Fläche erübrigt sich. Wo es welchen gibt, werden Massen transportiert - ist ja auch sinnig, wenn es um ein Massentransportmittel geht ...

Nachhaltig, effizient. Na ja, usw. ...


Schöne Grüße von jörg

Hm ...

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 26.01.2022, 14:15 (vor 1518 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Das würde ich mal als Einzelmeinung werten.


Das will ich doch auch hoffen. Mainstream ist doch auch öde ...


;-)

Zum einen sollte muss ja auch in unserem schönen Land nicht jeder Landstrich zersiedelt sein


Ähm, ist er doch aber schon ...

Und mein erster Vorschlag zielt ja darauf ab, eben das zu ändern. Konzentration auf ein paar "big citys", wo es alles gibt. Der Rest dann Natur! Weniger pendeln, weniger Verkehr, mehr Umwelt.

Die Idee ist nicht neu, hat man Stellenweise vor ca. 50 Jahren umgesetzt und nennt sich Plattenbau.

Ist aber heute nicht mehr so gefragt - das Gegenteil ist eher der Fall.


Die ewige Diskussion um ÖPNV in der Fläche erübrigt sich. Wo es welchen gibt, werden Massen transportiert - ist ja auch sinnig, wenn es um ein Massentransportmittel geht ...

Nachhaltig, effizient. Na ja, usw. ...


Schöne Grüße von jörg

Windräder? (owt)

Simon, Montag, 24.01.2022, 05:59 (vor 1520 Tagen) @ Alibizugpaar

- kein Text -

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