Der RE11 Essen - Kassel ist mutiert (Aktueller Betrieb)

J-C, In meiner Welt, Montag, 17.01.2022, 22:58 (vor 1650 Tagen)

und zwar zum Nachtzug

Weil Abellio ja jetzt weg ist, behilft man sich nun mit ziemlich kreativen Lösungen, um den Verkehr aufrecht zu erhalten. Zur Not halt mit Liegewagen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Der RE11 Essen - Kassel ist mutiert

611 040, Erfurt, Dienstag, 18.01.2022, 08:34 (vor 1649 Tagen) @ J-C

Geil, ich wusste gar nicht dass man da tatsächlich noch liegen kann. S.i.w. führen die Züge nur diese Wagen, heißt das man kann gar nicht sitzen?
Auf jeden Fall sehr interessant, ist doch ein Grund seit Fahrplanwechsel mal wieder nach Westfalen zu fahren.

Grüße 611 040

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Kein Liegezwang im RE11

VT642, Dienstag, 18.01.2022, 08:41 (vor 1649 Tagen) @ 611 040

Hallo,

für gewöhnlich lassen sich die Liegen in die Tagstellung bringen, wodurch die unterste Liege eine Sitzbank bildet - insofern wird man die Fahrt im RE11 auch sitzend verbringen können.

NL: vor 50 Jahren... Plan N (Liegewagen im "IC")!

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 18.01.2022, 09:02 (vor 1649 Tagen) @ J-C

und zwar zum Nachtzug

Weil Abellio ja jetzt weg ist, behilft man sich nun mit ziemlich kreativen Lösungen, um den Verkehr aufrecht zu erhalten. Zur Not halt mit Liegewagen.

Das war bei uns in NL in den 1970ern normal.
1970 wurde über dem Schnellzug noch der IC eingeführt. Eingesetzt wurden an erster Stelle die zu Reihensitzen umgebauten Hundekopf-Vierteiler. Diese Schätzchen hier. Innenraumbilder.

Aber auf Den Haag-Venlo-Köln verkehrten wegen grenzüberschreitendem Einsatz lokbespannte Züge, mit meistens 1100 + 2x Plan K + 2x Plan N + optional Plan D für Gepäck und/oder Fahrräder.
Der Plan K war ein AB-Wagen, der Plan N ein Liegewagen 2. Klasse.

Das Ganze endete 1981 mit der Inbetriebnahme der IC-Wagen.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Kein Liegezwang im RE11

JeDi, überall und nirgendwo, Dienstag, 18.01.2022, 14:47 (vor 1649 Tagen) @ VT642
bearbeitet von JeDi, Dienstag, 18.01.2022, 14:47

…und die allermeisten Plätze sind in ganz normalen Sitzwagen. Siehe auch https://train-rental.com/informationen-zum-tri-re-11/

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Weg mit dem 4744!

Corail (Téoz) 100% Eco lässt grüßen!

Tobs, Region Köln/Bonn, Freitag, 21.01.2022, 15:55 (vor 1646 Tagen) @ J-C

und zwar zum Nachtzug

Weil Abellio ja jetzt weg ist, behilft man sich nun mit ziemlich kreativen Lösungen, um den Verkehr aufrecht zu erhalten. Zur Not halt mit Liegewagen.

Kreativ? Nun ja, alles schon einmal da gewesen, denkt man zurück an den Corail (Téoz) 100% Eco. :) Aber hinsichtlich des Bildes gebe ich Dir recht, nette Werbung für Krombacher (= ein Kölsch wäre natürlich noch etwas uriger gewesen), wenn im NV momentan bedauerlicherweise kein Verzehr möglich. Durch die Masken wird aber auch dieser Problematik, zumindest im Ansatz, Rechnung getragen.

Aber zum eigentlichen Thema: In der heutigen Zeit halte ich reine Liegewagen für suboptimal. Diese betagten Hybride sind in meinen Augen schon eine gute Lösung, da wortwörtlich Tag- und Nacht einsetzbar (= höhere Flexibilität im Einsatz). Welchen Mehrwert - über das rollende Badezimmer hinaus - der Schlafwagen bietet (= entsprechend ergonomische Polsterung der Sitz-/Liegefläche vorausgesetzt), entzieht sich meiner Erfahrung und Kenntnis. Zeitgemäß fände ich dann aber auch diese hybriden Wagen mit Duschen auszustatten, die dann - ggf. auch tagsüber - gegen Zahlung genutzt werden können. (Wo wird das so gehandhabt? In Skandinavien?)

Mir persönlich wäre der Schlafwagen zu kostspielig und eine Nacht im Sitzen zu unbequem. Der Liegewagen wäre für mich optimal, wenn am Morgen die Möglichkeit zum Duschen bestünde; auch um sich nach der Nachtruhe etwas frisches anziehen zu können. -;)

Mit dem neuen Konzept der ÖBB, was natürlich auch im Liegewagen deutlich mehr Komfort bietet, wird jedoch ein anderer Weg beschritten.

Das wird man sich sicher angeschaut haben.

J-C, In meiner Welt, Freitag, 21.01.2022, 22:44 (vor 1646 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von J-C, Freitag, 21.01.2022, 22:44

und zwar zum Nachtzug

Weil Abellio ja jetzt weg ist, behilft man sich nun mit ziemlich kreativen Lösungen, um den Verkehr aufrecht zu erhalten. Zur Not halt mit Liegewagen.


Kreativ? Nun ja, alles schon einmal da gewesen, denkt man zurück an den Corail (Téoz) 100% Eco. :) Aber hinsichtlich des Bildes gebe ich Dir recht, nette Werbung für Krombacher (= ein Kölsch wäre natürlich noch etwas uriger gewesen), wenn im NV momentan bedauerlicherweise kein Verzehr möglich. Durch die Masken wird aber auch dieser Problematik, zumindest im Ansatz, Rechnung getragen.

Aber zum eigentlichen Thema: In der heutigen Zeit halte ich reine Liegewagen für suboptimal.

Für ein Grundnetz kann man durchaus entsprechende Züge im Angebot haben. Das sind dann Routen mit guter Auslastung. Da wird der Liegewagen keine andere Verwendung brauchen.

Heutzutage will man möglichst effizient agieren, da sind die Züge auf ihren Zweck optimiert. Würde wohl etwas schwierig werden, einen weiträumigen Verwendungszweck für so Hybride heutzutage zu finden.

Diese betagten Hybride sind in meinen Augen schon eine gute Lösung, da wortwörtlich Tag- und Nacht einsetzbar (= höhere Flexibilität im Einsatz). Welchen Mehrwert - über das rollende Badezimmer hinaus - der Schlafwagen bietet (= entsprechend ergonomische Polsterung der Sitz-/Liegefläche vorausgesetzt), entzieht sich meiner Erfahrung und Kenntnis. Zeitgemäß fände ich dann aber auch diese hybriden Wagen mit Duschen auszustatten, die dann - ggf. auch tagsüber - gegen Zahlung genutzt werden können. (Wo wird das so gehandhabt? In Skandinavien?)

Heutzutage kann man viel längere Strecken tagsüber befahren als zu der Zeit, als solche Liegewagen gebaut wurden. Und die Nacht-IC(E) will man vielleicht tagsüber mit einer Packungsdichte haben, die man mit Abteilwagen etwa nicht hinkriegt. Die würde man also auch nicht als Convertible nutzen.

Mir persönlich wäre der Schlafwagen zu kostspielig und eine Nacht im Sitzen zu unbequem. Der Liegewagen wäre für mich optimal, wenn am Morgen die Möglichkeit zum Duschen bestünde; auch um sich nach der Nachtruhe etwas frisches anziehen zu können. -;)

Was frisches anziehen tut man an einem freien WC würde ich sagen.

Mit dem neuen Konzept der ÖBB, was natürlich auch im Liegewagen deutlich mehr Komfort bietet, wird jedoch ein anderer Weg beschritten.

Ich denke mal, die ÖBB haben sich das sicher schon durchkalkuliert, immerhin wurden hier Sitzwagen zu Liegewagen komplett umgebaut. Ich gehe also davon aus, dass für die ÖBB, die Strecken wie Wien - Hamburg oder Wien - Amsterdam/Brüssel sowie Wien - Paris komplett eigenwirtschaftlich abwickeln, genau anschauen, was sich trägt und was nicht.

Wenn das mit dem Convertible so leicht wäre, würden ja andere Privatbahnen doch längst schon auf den Zug sprichwörtlich aufspringen :P

Aber dann zeigt eine Privatbahn wie Regiojet dann eben, dass eine Trennung zwischen beiden Wagengattungen eben doch angezeigt ist.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Einsatz von Liegewagen im Tagesverkehr

Tobs, Region Köln/Bonn, Samstag, 22.01.2022, 16:31 (vor 1645 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

Aber zum eigentlichen Thema: In der heutigen Zeit halte ich reine Liegewagen für suboptimal.

Für ein Grundnetz kann man durchaus entsprechende Züge im Angebot haben. Das sind dann Routen mit guter Auslastung. Da wird der Liegewagen keine andere Verwendung brauchen.

Brauchen wohl kaum, da sie ihre Kosten bereits jetzt schon überkompensieren dürften. Insofern bin ich bei Dir. Das suboptimal ist missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass noch ungenutztes Potenzial bestünde, weil die über Tage "nutzlos" rumstehen. Aber Du hast mein Argument bereits an anderer Stelle - Großraum vs. Abteil - widerlegt. Das habe ich - als Laie - außer acht gelassen und in der Tat dürfte es daran scheitern.

Wenn es natürlich auch seinen Charme hätte, könnte man Großraumwagen zu Liegewagen umklappen. Ein Fall für kreative Ingenieure? -;)

Mir persönlich wäre der Schlafwagen zu kostspielig und eine Nacht im Sitzen zu unbequem. Der Liegewagen wäre für mich optimal, wenn am Morgen die Möglichkeit zum Duschen bestünde; auch um sich nach der Nachtruhe etwas frisches anziehen zu können. -;)

Was frisches anziehen tut man an einem freien WC würde ich sagen.

Einverstanden. Das war wirklich rein aus persönlicher Sichtweise. Ich brauche halt morgens eine Dusche, um wach zu werden. Übrigens, nebst Kaffee ... :)

Mit dem neuen Konzept der ÖBB, was natürlich auch im Liegewagen deutlich mehr Komfort bietet, wird jedoch ein anderer Weg beschritten.

Ich denke mal, die ÖBB haben sich das sicher schon durchkalkuliert, immerhin wurden hier Sitzwagen zu Liegewagen komplett umgebaut. Ich gehe also davon aus, dass für die ÖBB, die Strecken wie Wien - Hamburg oder Wien - Amsterdam/Brüssel sowie Wien - Paris komplett eigenwirtschaftlich abwickeln, genau anschauen, was sich trägt und was nicht.

Auch hier Zustimmung, wenn auch mit der Einschränkung, dass sich ein Staatsunternehmen involviert ist, so dass die Rechnung aufgehen sollte, es aber andernfalls auch kein Beinbruch wäre. Aber ernsthaft, das Tragen ist zwar die primäre Frage, sekundär kommt aber dann die nach dem Optimierungspotenzial. So entstand mutmaßlich auch Corail 100 % Eco.

Furchtbares Gerümpel.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.01.2022, 17:39 (vor 1645 Tagen) @ J-C

Hey.

Vorhin den Park in Paderborn vorbeifahren sehen. Holla die Waldfee ....


Schöne Grüße von jörg

Einsatz von Liegewagen im Tagesverkehr

GibmirZucker, Samstag, 22.01.2022, 18:28 (vor 1645 Tagen) @ Tobs

Es wäre gut, die Wagen auch tagsüber zu nutzen. Nur kommt der Nachtzug am Ziel meist zwischen 7 und 10 Uhr an, plus Puffer für Verspätung. Dann muss die Reinigungs Kolonne einmal durch, Bettwäsche muss raus, Schlafwagen ausgereiht etc. Für die morgendlichen Spitzen stehen die Wagen also nicht zur Verfügung. Und für die nächste Nacht müssen sie auch vorbereitet werden. Das sind derart viele Einschränkungen, inklusive Umlaufplanung, so dass dies alles andere als wirtschaftlich ist.

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