Unterwegs in Danmark mit Diesel und Strom (Reiseberichte)

ktmb, Dienstag, 24.08.2021, 14:44 (vor 1669 Tagen)
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 24.08.2021, 14:49

Hej,
hier folgt ein kleiner Bericht über eine Fahrt nach Kopenhagen im August 2021. Zunächst ging es von der Westküste über Esbjerg mit Arriva und DSB in die dänische Hauptstadt. Da nur knappe 5h vorhanden waren und das Wetter viel Regen bringen sollte, hatten wir uns für die elektrischen Havnebussen entschieden, um wenigstens im Trockenen einen Überblick Kopenhagens vom Wasser aus zu bekommen. Danach wurde das Wetter auch besser und wir waren auch noch in der Stadt unterwegs, bevor es wieder an die Westküste mit der Bahn gehen sollte. Forumskollege andersj hatte mich ja schon über das Zugmaterial informiert. Freudig überrascht war ich dann doch über die Fernverkehrsversionen der Gumminase.

Fazit ÖPNV in Kopenhagen: 80 DKK für ein Tagesticket (City Pass small) scheinen zunächst recht teuer. Es lohnt sich aber, weil Bus, Metro, S-Bahn usw. auch mit dabei sind. Die üblichen touristischen Rundfahrten (Canaltours etc.) sind dann sicherlich noch teurer und haben keinen ÖPNV mit dabei. Interessant ist der elektrische Ansatz bei den Havnebussen. Mal sehen, was demnächst eventuell auch bei uns in dieser Art verkehren wird. Eine elektrische Fähre gibt es in DK ja auch schon. https://paxpix.dk/2020/04/28/the-ambitious-ellen/

weitere Infos zu den Hafenfähren: https://www.moviatrafik.dk/presse/presse-og-nyheder?vis=806746752938741

https://products.damen.com/en/ranges/ferry/damen-ferry-2306-e3?gclid=Cj0KCQjwjo2JBhCRAR...

Bedste hilsner
Jørg

[image]
Bahnhof Oksbøl

[image]
Unser erster Zug kommt. Gehört zur DB.

[image]
Ab jetzt geht es mit dieser Bahn weiter.

[image]
Ankunft in Esbjerg

[image]
nächster Zug (bis Odense)

[image]
Bahnhofsgebäude Esbjerg

[image]

[image]

[image]

[image]
Einfach sehr bequem. Das auch in in der 2. Klasse (Standard).

[image]
Es gibt auch das beliebte schwarze Getränk für Herrn B aus Osnabrück.

[image]
Umsteigen in Odense (Der andere Zug fuhr zwar auch nach Kopenhagen, brauchte aber 45 Minuten länger. Mit diesem Zug ging es nonstop weiter.)

[image]
kurz vor der Storebæltsbroen

[image]
Ankunft in Kopenhagen

[image]
Auch Fahrräder kommen mit.

[image]

[image]
Elektrisch ging es auch auf dem Wasser weiter: Havnebussen

[image]

[image]

[image]
etwas Kultur: Skuespilhuset

[image]
Vom grünen Anleger aus ging es in alten Zeiten mit der Fähre nach Malmö. Die Zeiten sind noch gar nicht solange her, wie mir mein Bekannter aus Kopenhagen berichtete. Hier ein Bild aus diesen Zeiten: https://www.flickr.com/photos/edsijmons/11266326393

[image]
Touristisches in Nyhavn

[image]
Kongens Nytorv

[image]
Fährt auch ohne Lokführer.

[image]
Fahrräder, Fahrräder ...

[image]
Kontraste in Nørrebro

[image]
Rückfahrt (Reservierte Plätze hatten wir in der Nahverkehrsversion. Im letzten Zugteil (FV-Version) war jedoch viel mehr Platz, was wir dann auch genutzt hatten. ;)

[image]
Rückfahrt: unterwegs auf der Storebæltsbroen

[image]
andere Seite

[image]
Umstieg in Fredericia

[image]
Nahverkehr im IC4 (War ok, aber kein Vergleich zum Komfort der Gumminasen.)

[image]

[image]
Ankunft in Esbjerg

[image]
letzte Bahn nach Nørre Nebel

Bonus:
[image]
Auf dem Weg nach Tønder

Unterwegs in Danmark mit Diesel und Strom

andersj, Dänemark, Dienstag, 24.08.2021, 23:27 (vor 1668 Tagen) @ ktmb

Schön das alles (ausser das Wetter) geklappt hat. Die Fähren gehört auch zum DB/Arriva.

Was mich in Kopenhagen (und Dänemark generell) fehlt sind Gruppentageskarten. Es wird für eine Gruppe Teuer mit 80 DKK pro Kopf oder 160 DKK wenn man auch im Speckgürtel/Region unterwegs sein möchte.

Unterwegs in Danmark mit Diesel und Strom

ktmb, Mittwoch, 25.08.2021, 12:34 (vor 1668 Tagen) @ andersj

Ja, die Tageskarten sollten auch als Gruppenkarten möglich sein.
Die Bahnfahrt war sehr entspannt, auch wenn wir uns nicht an die Reservierung (Corona) gehalten haben. ;) Den IC4 fand ich auch innen eher enttäuschend. Das war leider nicht der große Wurf. Ich hoffe, dass der Talgo und der Coradia komfortmäßig an die Gumminasen anschließen können. BTW: In den Toiletten (auch im IC4) gibt es eine interessante Einrichtung. Es gibt einen zweiten Spiegel, wo die modebewusste Frau/der modebewusste Mann auch seine Frisur auf dem Hinterkopf betrachten und ggf. richten kann. Oder hat der zweite Spiegel eine andere Funktion?

Unterwegs in Danmark mit Diesel und Strom

andersj, Dänemark, Mittwoch, 25.08.2021, 13:06 (vor 1668 Tagen) @ ktmb

Ja, die Tageskarten sollten auch als Gruppenkarten möglich sein.
Die Bahnfahrt war sehr entspannt, auch wenn wir uns nicht an die Reservierung (Corona) gehalten haben. ;) Den IC4 fand ich auch innen eher enttäuschend. Das war leider nicht der große Wurf. Ich hoffe, dass der Talgo und der Coradia komfortmäßig an die Gumminasen anschließen können. BTW: In den Toiletten (auch im IC4) gibt es eine interessante Einrichtung. Es gibt einen zweiten Spiegel, wo die modebewusste Frau/der modebewusste Mann auch seine Frisur auf dem Hinterkopf betrachten und ggf. richten kann. Oder hat der zweite Spiegel eine andere Funktion?

Die Reservierungspflicht ist eigentlich kon­t­ra­pro­duk­tiv, weil das Reservierungssystem auf Effizienz ausgelegt ist. Also werden Plätze von Zug- und Wagenende reserviert, so alle Leute nah Sitzt und im anderen Zugende sind keine Plätze reserviert. Wenn ein Einzelplatz am Tisch reserviert wird, versucht das System die Restlichen drei Plätze zu belegen.

Ich finde die Sitze und die Beinfreiheit im IC4 schön. Die typische "Jahr 2000" Hellgraue färben am Wand und Decke wirken Kalt und Billig.

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 25.08.2021, 22:50 (vor 1667 Tagen) @ andersj

Eine zugegeben merkwürdige Frage. Aber ich habe vor ein paar Wochen ein paar Bahnvideos geschaut, die mich u.a. nach Aarhus, Aalborg und Frederikshavn geführt haben. Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

Ist Dänemark doch eher ein Autoland?

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 25.08.2021, 22:57 (vor 1667 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 25.08.2021, 23:02

Eine zugegeben merkwürdige Frage. Aber ich habe vor ein paar Wochen ein paar Bahnvideos geschaut, die mich u.a. nach Aarhus, Aalborg und Frederikshavn geführt haben. Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

Ist Dänemark doch eher ein Autoland?

Nicht zwangsläufig - du darfst dabei auch nicht vergessen das Dänemark nur ca. 6 Millionen Einwohner hat… Das ist knapp zweimal Berlin zudem leben die Dänen sehr großzügig übers Land verteilt.

Und wenn man sich mitten am Tag die Abfahrten in Kopenhagen mal anschaut ist das schon ein ziemlich gutes Angebot.

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 25.08.2021, 23:21 (vor 1667 Tagen) @ Reservierungszettel

Ein kleines großes Volk, das ist mir bewusst. Drum erwähnte ich extra die Stadt Aarhus mit 280.000 Ew und Standort einer Universität. Da kriege ich das Bild eines Mini-IC nach Kopenhagen einfach nicht unter den Hut. Und dann kommt Minuten später ein IC aus der Gegenrichtung aus Kopenhagen und der ist genau so kurz und klein. Dabei folgt weiter nördlich noch die Großstadt Aalborg mit 120'. Ich meine das muß man mal mit dem Zugverkehr auf der Marschbahn Hamburg - Sylt vergleichen. Da verteilt es sich trotz Hotspot Sylt auch in der Fläche und die Städtchen sind alle klein, die Dörfer abseits. Oder die großen Doppelstockzüge von Berlin durch leere Regionen nach Rostock - nicht ganz so groß wie Aarhus.

Mir wäre wohl nichts aufgefallen, wenn da ein dänischer IC-Dreiteiler angekommen wäre und dann verteilt sich der Reisendenstrom auf kleinere Züge. Aber ich dachte irgendwann die ganze Zeit nur noch, das ist ein Paradies für alle, die eine Stimmung von verlassener Einsamkeit lieben. Mitten im Hauptbahnhof von Aarhus.

Jedenfalls kamen mir gewisse Zweifel auf.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

Glenn Olesen, Kopenhagen, Mittwoch, 25.08.2021, 23:25 (vor 1667 Tagen) @ Alibizugpaar

Eine zugegeben merkwürdige Frage. Aber ich habe vor ein paar Wochen ein paar Bahnvideos geschaut, die mich u.a. nach Aarhus, Aalborg und Frederikshavn geführt haben. Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

Ist Dänemark doch eher ein Autoland?

Ja, die Dänen fahren mit dem Zug. So oft wie die Deutschen, aber nicht so weit wie die Deutschen. Schaust du sich einfach diese Statistiken an:

https://litra.ch/de/oev-fakten/die-schweiz-europameisterin-im-bahnfahren/

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Mittwoch, 25.08.2021, 23:41 (vor 1667 Tagen) @ Glenn Olesen

Ja, ich habe zeitgleich auch eine EU-Statistik gesucht.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1030765/umfrage/bahnkilometer-pro-einwoh...

Da schneidet Dänemark auch für mich unerwartet gut ab. Ich hätte Dänemark irgendwo zwischen Italien und Spanien vermutet.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Fahren Dänen eigentlich generell gerne Zug?

andersj, Dänemark, Donnerstag, 26.08.2021, 01:09 (vor 1667 Tagen) @ Alibizugpaar

Eine zugegeben merkwürdige Frage. Aber ich habe vor ein paar Wochen ein paar Bahnvideos geschaut, die mich u.a. nach Aarhus, Aalborg und Frederikshavn geführt haben. Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

Ist Dänemark doch eher ein Autoland?

Es gibt oft ein dichtes Takt statt lange Züge. Dazu sind die Gumminasen flexibel und man fährt oft nur was nachgefragt wird. Freitag nachmittag fährt die Gumminasen im Dreifachtraktion zwei mal pro Stunde los, und Dienstag Mittag eben nur im Einzeltraktion. Doch schon in Fredericia werden die meisten Züge verstärkt mit eine Elektrische Gumminase "IR4".

Zwischen Odense und Kopenhagen gibt es tagsüber mindestens drei Züge pro Stunde, aber mit die HVZ-IC, Hamburg-IC's und Aarhus-Sprinter auch bis zu fünf Züge pro Stunde.

Zwischen Aalborg und Kopenhagen gibt es eine Luftbrücke wegen der sehr kurzen Flugzeit von 45 Minuten. Die Flughäfen in Aalborg und Kopenhagen liegt auch relativ nah am Stadtmitte.

DK: kleines Land, kleine Züge! Dafür aber oft (auch NL/BE).

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 26.08.2021, 15:08 (vor 1667 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Oscar (NL), Donnerstag, 26.08.2021, 15:08

Alibizugpaar:

Und mir ist wieder aufgefallen, wie kurz und klein die Züge waren. In der Großstadt Aarhus sind kurze 'Gummi-IC' mit Ziel Kopenhagen gestartet, die einem Volumen von etwa nur zwei deutschen IC-Wagen entsprechen! Regionalzüge mit VT Lint oder Desiro waren überall nur solo unterwegs. Wie auch auf dem großen Rundkurs von Helsingor über Gilleleje nach Hillerod nur kleine Diesel-Kurzzüge. Und wenige Personen warten an den Bahnsteigen.

Kleines Land, kleine Züge. Ist in NL/BE auch so. Man möchte flexibel sein. Mit relativ kurzen Zügen wird dann öfter gefahren. In Deutschland macht man das bei den Regios auch: von zweistündlich 218 + 3n wurden es dann stündlich 2x 648.

Wenn ich überlege, wie Regionalzüge rund um viele größere Städte in Deutschland aussehen.

1. DK 6 Millionen, DE 84 Millionen Einwohner. Unterschied muss sein.
2. Aachen 245.000, MG 260.000, Neuss 155.000, Düsseldorf 620.000 Einwohner. Das direkte Angebot ist stündlich 1x oder 2x ET462 (der RE4). Gut, ab MG kommt der RE13 und die S11 und ab Neuss die S28 dazu.
Vergleichen wir das mal mit Aarhus-Odense-Kopenhagen oder Weert-Eindhoven-Den Bosch-Utrecht (der "IC" in DK/NL ist eher mit einem DB-RE vergleichbar).

andersj:

Rechtschreibefehler korrigiert.

Es gibt oft einen dichten Takt statt lange Züge. Dazu sind die Gumminasen flexibel und man fährt oft nur was nachgefragt wird.

So ist es. Bei uns in NL wird bei schwacher Nachfrage der Zug verkürzt, erst danach das Angebot an Fahrten. Fast überall Halbstunden-Grundtakt.
Gumminasen haben den Vorteil, dass sie durchgängig begehbar sind. Wie einst bei uns die ICM-Triebwagen. Man muss also nicht unbedingt an einem Bahnhof Zugteil wechseln; das kann während der Fahrt. Leider sind sie nicht so schnittig wie ein deutscher IC, aber das ist für 160-180 km/h auch weniger nötig als für 200-230 km/h.

In DK würde ich auch eher von DSB-"IC" reden, wie der NS-"IC" bei uns. Der mit einem DB-IC vergleichbare Zug heisst in DK s.i.w. "Lyntog".

Gumminasen gibt es auch in Belgien (AM96, übrigens nicht artikuliert / jakobsaufgelegt). Diese fahren dort als "IC" über 160 km/h-Strecken mit relativ wenig oder stark wechselnder Nachfrage. Die Star-ICs wie Oostende-Welkenraedt verkehren Vectron-bespannt mit I11 oder M7 (beide für 200 km/h geeignet).

Freitag nachmittag fährt die Gumminasen im Dreifachtraktion zwei mal pro Stunde los, und Dienstag Mittag eben nur im Einzeltraktion. Doch schon in Fredericia werden die meisten Züge verstärkt mit einer elektrischen Gumminase "IR4".

Zwischen Odense und Kopenhagen gibt es tagsüber mindestens drei Züge pro Stunde, aber mit den HVZ-ICs, Hamburg-ICs und Aarhus-Sprinter auch bis zu fünf Zügen pro Stunde.

Und so sind wir etwa bei Eindhoven-Den Bosch-Utrecht-Amsterdam bei uns.
2x "IC" Maastricht-Alkmaar
2x "IC" Heerlen-Enkhuizen
2x "IC" Venlo-Schiphol (ab Utrecht via Amsterdam Zuid weiter)
2x "IC" Nijmegen-Den Helder
2x "IC" Nijmegen-Schiphol
Ergibt sich also, je nach Streckenabschnitt, 2-4-6 "IC"s pro Stunde.

Dabei kann NS die Leistungen am Sonntag, wenn relativ wenig los ist, mit 1x VIRM-4 fahren.
In der HVZ sind dann selbstverständlich 2x VIRM-6 nötig.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum