Neue Züge, altes Spiel (Allgemeines Forum)

rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 23.08.2021, 22:04 (vor 1690 Tagen)

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte. Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen. Das gleiche scheint jetzt mit dem ECx...Verzeihung dem ICE-L passiert zu sein. Die neuen Züge werden nicht als Eurocity, sondern als ICE oder ECE verkehren. Vermutlich alles nur für das Wohl des Kunden!

https://railcolornews.com/2021/08/20/de-deutsche-bahns-new-talgo-trains-ecx-is-now-ice-l/

https://mobile.twitter.com/marcusgrahnert/status/1428414866059112448

Die DB hat das wohl noch nicht öffentlich bekanntgegeben, aber am 19.08. war dies wohl im Artikel über den Metropolitain zu lesen.

Mehr dazu

rheinbahn95, Düsseldorf, Montag, 23.08.2021, 22:13 (vor 1690 Tagen) @ rheinbahn95

Über die Pressemitteilung selbst lässt es sich nicht mehr finden. Nimmt man jedoch die "Wayback Machine" und lässt sich den Artikel vom 19.08.2021 anzeigen, dann ließt sich folgende Passage:

Durch den weiteren Zulauf von ICE 4-Triebzügen, dem ICE 3neo sowie dem ICE L (bisher ECx) kommen so viele neue Fahrzeuge in die Flotte, dass wir die Ex-Metropolitan-Züge zusätzlich nicht mehr benötigen, zumal ihre Kapazität für die wachsende Nachfrage nicht mehr ausreicht. 

Link: https://www.deutschebahn.com/de/konzern/Aktuelles/Der-Exot-des-Fernverkehrs-geht-in-Ren...

Link Wayback Machine: https://archive.org/web/

Und in China fällt ein Sack Reis um

Höllentalbahn, Montag, 23.08.2021, 22:13 (vor 1690 Tagen) @ rheinbahn95

Der Talgo dürfte wahrscheinlich deutlich mehr Komfort bieten als die alten muffigen IC1-Züge, also warum nicht?
Die DB sollte einfach die historische Unterscheidung zwischen PK A und B abschaffen, dann gäbe es diese tollen Diskussionen auch nicht mehr

Und in China fällt ein Sack Reis um

Reservierungszettel, KDU, Montag, 23.08.2021, 23:11 (vor 1690 Tagen) @ Höllentalbahn

Der Talgo dürfte wahrscheinlich deutlich mehr Komfort bieten als die alten muffigen IC1-Züge, also warum nicht?
Die DB sollte einfach die historische Unterscheidung zwischen PK A und B abschaffen, dann gäbe es diese tollen Diskussionen auch nicht mehr

Längerfristig wird das auch der Fall sein - dann gibt es nur noch ICE/ECE und für Randlagen den besseren RE. Der heißt zwar IC wird jedoch in den Nahverkehr integriert womit sich das Thema Fernverkehrsticket auch erledigt hat.

Neue Züge, altes Spiel (Sammelantwort).

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 24.08.2021, 09:27 (vor 1689 Tagen) @ rheinbahn95

rheinbahn95:

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte.

Yep, und ICE4 war einst ICx. Fand ich gar nicht schlecht: ICE300 und IC250. Dann standen auf den klassischen NBS250 ICE und IC einander nicht im Wege, und die Linksrheinischen und Rollbahnzüge fuhren nach wie vor als IC.

Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen. Das gleiche scheint jetzt mit dem ECx...Verzeihung dem ICE-L passiert zu sein.

Das L steht für Lokbespannt?

https://railcolornews.com/2021/08/20/de-deutsche-bahns-new-talgo-trains-ecx-is-now-ice-l/

Leider erst mit Konto lesbar.

Höllentalbahn:

Der Talgo dürfte wahrscheinlich deutlich mehr Komfort bieten als die alten muffigen IC1-Züge, also warum nicht?

Als bei uns in NL die deutlich mehr komfortablen ICM-Triebwagen in den 1980ern die Hundeköpfe aus 1954 ablösten, wurde auch keine neue Zuggattung geschaffen.

Die DB sollte einfach die historische Unterscheidung zwischen PK A und B abschaffen...,

Definiere "historisch". 1979-1987 (s.i.w. ziemlich historisch) gab es in Prinzip nur eine Fernverkehrskategorie: IC. Allerdings gab es damals noch keine Rennbahnen.
So betrachtet macht der Unterschied Sinn; man muss ihn aber konsequent durchführen.
Fernverkehr via Rennbahnen mit deren Vollbenutzung = ICE.
Fernverkehr der bestenfalls sporadisch einen Rennbahnabschnitt mit 200 km/h mitnimmt = IC.

Geht anderswo auch:
FR: TGV vs. Corail.
ES: AVE vs. Alvia/Talgo/Arco
IT: 3 Frecce, dazu noch IC
CN: G-Zug (300-350-380 km/h) vs. D-Zug (250-280-300 km/h)
JP Ost: 11 Zuggattungen! (die bekanntesten sind, von schnell zu langsam, Hayabusa, Yamabiko und Nasuno)

...dann gäbe es diese tollen Diskussionen auch nicht mehr...

...und wäre es hier im ICE-Treff so langweilig... ;)

Reservierungszettel:

Längerfristig wird das auch der Fall sein - dann gibt es nur noch ICE/ECE und für Randlagen den besseren RE. Der heißt zwar IC wird jedoch in den Nahverkehr integriert womit sich das Thema Fernverkehrsticket auch erledigt hat.

Bin ich mir nicht sicher.

Das mag für entfernte Regionen stimmen, aber bei Strecken wie Hannover-Minden-Hamm gibt es Zahncreme-Dostos mit wenig Halten und Blutwurst-Dostos mit viel Halten (IC160 vs. RE160). Und für den IC160 bezahlt man dann etwas mehr.
Das ist bei uns in NL irgendwie auch so auf Schiphol-Rotterdam. Man kann die Strecke "direkt" fahren ("IC160" mit Aufpreis, soll IC200 werden) oder via Den Haag mit IC140 ohne Aufpreis.
Man darf gespannt sein, wie das ganze ab 2030 aussieht. Dann verkehren via Rennbahn und via Altstrecke IC200-Triebwagen:

IC200 Amsterdam-Breda (via Rennbahn)
IC200 Den Haag-Eindhoven (via Altstrecke, dafür Rennbahn Rotterdam-Breda)
IC200 Den Haag-Groningen (via Altstrecke, dafür ab Lelystad mit 200 km/h = Hanze- oder Lelylijn)

Mal sehen, ob Jan und Petra verstehen, wann und wo sie Aufpreis bezahlen müssen.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Neue Züge, altes Spiel (Sammelantwort).

worfie, Dienstag, 24.08.2021, 18:10 (vor 1689 Tagen) @ Oscar (NL)

Geht anderswo auch:
FR: TGV vs. Corail.
ES: AVE vs. Alvia/Talgo/Arco
IT: 3 Frecce, dazu noch IC
CN: G-Zug (300-350-380 km/h) vs. D-Zug (250-280-300 km/h)
JP Ost: 11 Zuggattungen! (die bekanntesten sind, von schnell zu langsam, Hayabusa, Yamabiko und Nasuno)

Wobei man für die Nutzer, die dem japanischen Bahnwesen gegenüber nicht so vertraut sind, noch anmerken sollte, dass die Gattungen nicht im Sinne von "Zug der Kategorie ICE, Zug der Kategorie IC" zu verstehen ist, sondern immer auch die Strecke beinhaltet, so dass man oft eigentlich nur auf 2-3 Kategorien wie "Zug mit wenigen Zwischenhalten auf Strecke X, Zug mit einigen Zwischenhalten auf Strecke X und Zug mit Zwischenhalten an allen Stationen auf Strecke X" kommt, zuzüglich dem Verkehr auf den Kapspurstrecken.

Zudem sind im Shinkansen-Netz die Preise je nach Zug eigentlich so gut wie identisch, wobei JR Ost glaube ich auch Spielereien hat wie Züge, die vollständig nur mit Platzreservierung fahren. Da ist der Preisaufschlag im Vergleich zu Zügen mit freier Sitzplatzwahl schon erheblich.

Neue Züge, altes Spiel (Sammelantwort).

agw, NRW, Dienstag, 24.08.2021, 19:19 (vor 1689 Tagen) @ worfie


Zudem sind im Shinkansen-Netz die Preise je nach Zug eigentlich so gut wie identisch,

Preis mag gleich sein, aber es gibt ja Eigenarten wie den Ausschluss vom Sprinter/Nozomi beim Japan-Rail-Pass.

wobei JR Ost glaube ich auch Spielereien hat wie Züge, die vollständig nur mit Platzreservierung fahren. Da ist der Preisaufschlag im Vergleich zu Zügen mit freier Sitzplatzwahl schon erheblich.

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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Das ist aber ein ganz altes Spiel

worfie, Dienstag, 24.08.2021, 17:48 (vor 1689 Tagen) @ rheinbahn95

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte. Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen.

Früher, Anfang der 1990er, mag das noch gerechtfertigt gewesen sein. Die neuen ICE-Züge fuhren zwar nach bester deutscher Bürokratenmanier einen weiten Teil der Strecke genauso langsam wie sonst, aber zwischendurch hat man ein paar Schnellfahrstrecken eingebaut, damit sich die Bahn und Politik auf die Schulter klopfen konnte. Aber immerhin war der Komfort gegenüber den IC-Zügen massiv erhöht.

Außerdem hatte man ein System, dass wunderbar überall auf der Welt funktionierte und einfach war.
2-3 Katagorien an Nahverkehrszügen, (S, N, E)
1-2 Kategorien an überregionalen Verbindungen abseits der Renn- und (oft auch Hauptstrecken) mit IR und D
3-4 Kategorien an Fernverkehr D, IC, EC, ICE.

Wunderbar! Auch wenn der IC-Zuschlag gerade für kurze Strecken vielleicht etwas teuer und für weite Strecken zu billig war.

Was kam dann?
Irre kamen auf die Idee, den Interregio abzuschaffen, damit man sich besser auf die Hauptaufgabe im 21. Jahrhundert kümmern kann: Die Schuldzuweisungen bei Fehlern an andere Unternehmensteile zu vereinfachen.(Das ist FV, das ist Regio XY, Das ist Station und Service, da ham wir nix mit zu tun)

Ergebnis: Abgenudelte Interregio-Bimze fuhren nun zum Premiumpreis durch die Gegend, aufgewertet dadurch, dass man sie im ICE-Design angemalt hat. Toll! Die ICE-Züge hat man von Generation zu Generation und Redesign zu Redesign so gut wie möglich entwertet. Bei meinem letzten Besuch in Deutschland waren da sogar Züge dabei, wo ich fast mit dem Knie am Vordersitz angestoßen wäre. In der 1. Klasse auf rutschigen Billiglederstühlen, die man vielleicht im Arzt-Wartezimmer auf nicht auf einer mehrstündigen Zugfahrt erwartet. Ob die Züge im gleichen Jahr noch gereinigt wurden, vermag ich auch nicht zu sagen.

Und die Preise? Gut, dass ist alles nach meiner Zeit in Deutschland passiert, aber inzwischen kann die Bahn in Deutschland anscheinend nicht einmal mehr Preisauskünfte geben, weil die keine normalen Preise wie überall haben, sondern die Preise von Tag, Sonnnenstand, Zugtyp, Mondphase und Tabellenstand der Bayern abhängen. Auch toll. Bei meinen letzten Besuch in Deutschland kurz vor Corona habe ich auf einen German Rail Pass gesetzt. Den fand ich zwar sehr günstig (7 Tage für 2 Personen in der 1. Klasse für 545 Euro), aber die Leistung hat absolut null gestimmt. Ich habe in 5 Tagen mit der Deutschen Bahn mehr Verspätungen gesammelt als in Japan in über 3 Jahren und mehr defektes Zugmaterial gesehen als in 10 Jahren in Japan, was ich enorm schade fand. Da der Jahresurlaub in Japan eher sehr beschränkt ist, und es leider in Deutschland auch kaum Inlandsflüge gibt und diese teilweise auch 5-6 Stunden dauern, weil man für einen Inlandsflug noch in Paris oder Zürich umsteigen muss, wird die nächste Reise wohl auf Sixt oder Hertz als Beförderer hinauslaufen. Und das finde ich wirklich schade, dass man als Bahnfan schon sagen muss, dass man lieber aufs Auto setzen muss.

Und das finde ich wirklich schade, dass man

"Billiglederstühle"

ktmb, Dienstag, 24.08.2021, 18:10 (vor 1689 Tagen) @ worfie

Exakt.

+1

musicus, Dienstag, 24.08.2021, 18:15 (vor 1689 Tagen) @ worfie

- kein Text -

Würd's nicht so eng sehen.

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 24.08.2021, 20:31 (vor 1689 Tagen) @ worfie

Es gibt wesentlich mehr Züge als zuvor, Steckdosen, WLAN, ein modernes Look and Feel, was einfach zeitgemäß ist.

Ich glaube, man würde sich einfach einen Gefallen tun, wenn man alle Zuschläge aus dem Fenster schmeißt und einfach nur einen Flexpreis für alles hätte. Das ist ja das, was ich immer sehen wollte, aber wohl nie kriegen werde.

Ich weiß, wie nervig es ist, wenn die Züge ständig verspätet sind. Die Züge zwischen Prag und Wien sind aufgrund eines lausigen Fahrplans regelmäßig verspätet. Und zwischen Bohumin und Breclav sammeln die Züge, die pünktlich aus Polen übergeben werden, auch ihre Verspätungen an. Einfach so.

Die Planer scheinen auf inadäquat ausgebauter und anscheinend ständig sanierungsbedürftiger Infrastruktur mit Rezepten von letztem Jahrhundert die heutigen Probleme lösen zu wollen und scheitern einfach. Man könnte durchaus mehr rausholen, wenn man wollte, aber anscheinend herrscht da eine eher... chaotisch-verstaubte Mentalität dort.

Und deswegen ist beim Fernverkehr in Tschechien Pünktlichkeit ein Fremdwort. Ich hab's ja selbst erlebt, dass die es selbst mitten in der Nacht mit kaum Verkehr hinkriegen, die Verspätungen zu fabrizieren.

Ich wage zu behaupten, dass die DB da es besser hat. Und sorry, wenn ich reiste, kamen nur selten wirklich dramatische Verspätungen auf, wenn sie denn kamen. Ich habe eine pünktliche, zuverlässige DB erfahren, mit der man gut und gerne reist. Ich weiß, völlig undenkbar, aber das ist das, was ich so auf meinen Reisen erlebte.

Und es gibt da eine Sache, die kann das Auto nicht, selbst wenn ich meine Relation mit dem Auto befahren könnte...

Ich sitze im Zug, reise mit 120 im Railjet, es rollt sich wie auf Butter, ich schaue aus dem Fenster, sehe die kleinen Erhebungen des Weinviertels, die Bahnsteige an mich vorbeiziehen, ich verliere mich in Gedanken, schaue vielleicht auf dem Handy nach, irgendwas wonach ich grad Lust hab. Manchmal verliert sich mein Blick auf ein Detail, welches mir bisher noch nicht auffiel, denn oft merke ich, wenn ich reise, dann bin ich im Hier und jetzt. Kein Straßenverkehr, der mich belästigt, keine überholenden Autos oder riskanten Manöver, denen ich Aufmerksamkeit schenken muss, keine Notwendigkeit, irgendetwas zu beachten. Ich kann mich auf mich selbst fokussieren, auf was auch immer mir der Sinn steht. Diese Zeit gehört mir.

Was ich damit versuche zu sagen, Zeit ist relativ. Wenn ich hin und wieder ein Auto lenke (sofern ich die Gelegenheit hab), dann tu ich es nicht, um Zeit zu sparen, derzeit tu ich es in erster Linie, um Fahrpraxis zu sammeln. Das hat auch was nettes, aber ich glaube, dass Bahnfahren mehr zum Wohlbefinden beitragen kann.

Ich werde niemanden dafür verurteilen, das Auto zu nehmen. Alles was ich da übrig hab, ist jedoch Mitleid. Denn selbst das alltägliche Pendeln finde ich in der Bahn irgendwie schöner.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

CZ: mit den neuen Rennbahnen wird alles besser!

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 24.08.2021, 23:23 (vor 1689 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

Die Züge zwischen Prag und Wien sind aufgrund eines lausigen Fahrplans regelmäßig verspätet. Und zwischen Bohumin und Breclav sammeln die Züge, die pünktlich aus Polen übergeben werden, auch ihre Verspätungen an. Einfach so.

Breclav ist Korrespondenzknoten. Hier treffen Züge aus CZ/SK/PL/AT.

Die Planer scheinen auf inadäquat ausgebauter und anscheinend ständig sanierungsbedürftiger Infrastruktur mit Rezepten von letztem Jahrhundert die heutigen Probleme lösen zu wollen und scheitern einfach. Man könnte durchaus mehr rausholen, wenn man wollte, aber anscheinend herrscht da eine eher... chaotisch-verstaubte Mentalität dort.

Bin ich mir nicht sicher. Es gibt in CZ durchaus Ansätze für einen Rennbahnnetz. Dresden-Prag mit Ore Mountains Base Tunnel, Prag-Brno 1 Stunde, Verlängerung der Strecke nach Ostrava, Rennbahn Prag-Grenze PL, Anschluss an polnische Rennbahn nach Warschau.

Klar, es wird ein Projekt des langen Atems. 2050 sollen die Strecken in CZ und PL fertig sein. Erste Fernbahnhöfe sollen diese Dekade gebaut werden (Fernzüge sollen nicht mehr in Praha hlavni nadrazi halten).

Ich habe eine pünktliche, zuverlässige DB erfahren, mit der man gut und gerne reist. Ich weiß, völlig undenkbar, aber das ist das, was ich so auf meinen Reisen erlebte.

Fussball-WM 2006. Millionen Fans aus 32 Ländern, 50 Fahrten absolviert, nur einmal Anschluss verpasst und da war ich auch noch selber Schuld.
2024 mal wieder Europameister-Ticket...?

Was ich damit versuche zu sagen, Zeit ist relativ. Wenn ich hin und wieder ein Auto lenke (sofern ich die Gelegenheit hab), dann tu ich es nicht, um Zeit zu sparen, derzeit tu ich es in erster Linie, um Fahrpraxis zu sammeln. Das hat auch was nettes, aber ich glaube, dass Bahnfahren mehr zum Wohlbefinden beitragen kann.

In Österreich sagt(e?) man: "Nerven sparen, Bahn fahren."


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

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CZ: mit den neuen Rennbahnen wird alles besser!

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 24.08.2021, 23:31 (vor 1688 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von J-C, Dienstag, 24.08.2021, 23:33

Hallo J-C,

Die Züge zwischen Prag und Wien sind aufgrund eines lausigen Fahrplans regelmäßig verspätet. Und zwischen Bohumin und Breclav sammeln die Züge, die pünktlich aus Polen übergeben werden, auch ihre Verspätungen an. Einfach so.


Breclav ist Korrespondenzknoten. Hier treffen Züge aus CZ/SK/PL/AT.

Jep, das nutze ich manchmal auch, zumindest aus der Richtung heraus, wo ich nicht mit Verspätung en rumschlagen muss. Und von den genannten Ländern trifft das im Wesentlichen nur auf das letzte zu.

Die Planer scheinen auf inadäquat ausgebauter und anscheinend ständig sanierungsbedürftiger Infrastruktur mit Rezepten von letztem Jahrhundert die heutigen Probleme lösen zu wollen und scheitern einfach. Man könnte durchaus mehr rausholen, wenn man wollte, aber anscheinend herrscht da eine eher... chaotisch-verstaubte Mentalität dort.


Bin ich mir nicht sicher. Es gibt in CZ durchaus Ansätze für einen Rennbahnnetz. Dresden-Prag mit Ore Mountains Base Tunnel, Prag-Brno 1 Stunde, Verlängerung der Strecke nach Ostrava, Rennbahn Prag-Grenze PL, Anschluss an polnische Rennbahn nach Warschau.

Das sind alles Pläne, die hätten schon längst auf dem Tableau sein sollen. Und das wird eine ganze Zeit dauern. Bis dahin wird man noch jahrelang mit diesen Problemen zu kämpfen haben. Es wäre ja ein Anfang, würde man Praha - Kolin ausbauen...

Klar, es wird ein Projekt des langen Atems. 2050 sollen die Strecken in CZ und PL fertig sein. Erste Fernbahnhöfe sollen diese Dekade gebaut werden (Fernzüge sollen nicht mehr in Praha hlavni nadrazi halten).

Und weil in ihrer Weitsicht die Planer in Tschechien auf Hochgeschwindigkeitsstrecken setzten, die für Güterzüge wenig bis gar nicht nutzbar sind (nur die Strecke über's Erzgebirge ist auch für Güterzüge nutzbar), wird es auf den Bestandsstrecken nur kaum besser. Freiwerdende Kapazitäten werden dann durch Fernverkehr aufgefüllt, den man schon längst dort haben wollte, der aber wegen der Überlastung nicht mehr darstellbar ist. Der Flaschenhals zwischen Prag und Kolin ist ein Grund, warum Regiojet nicht im Stundentakt zwischen Prag und Brünn fahren kann.

Ich habe eine pünktliche, zuverlässige DB erfahren, mit der man gut und gerne reist. Ich weiß, völlig undenkbar, aber das ist das, was ich so auf meinen Reisen erlebte.


Fussball-WM 2006. Millionen Fans aus 32 Ländern, 50 Fahrten absolviert, nur einmal Anschluss verpasst und da war ich auch noch selber Schuld.
2024 mal wieder Europameister-Ticket...?

Was ich damit versuche zu sagen, Zeit ist relativ. Wenn ich hin und wieder ein Auto lenke (sofern ich die Gelegenheit hab), dann tu ich es nicht, um Zeit zu sparen, derzeit tu ich es in erster Linie, um Fahrpraxis zu sammeln. Das hat auch was nettes, aber ich glaube, dass Bahnfahren mehr zum Wohlbefinden beitragen kann.


In Österreich sagt(e?) man: "Nerven sparen, Bahn fahren."

Ich denk das sagt man immer noch, das Angebot wird ja stetig erweitert.


gruß,

Oscar (NL).

Gruß
Jan-Christian

--
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CZ: mit den neuen Rennbahnen wird alles besser!

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 25.08.2021, 10:24 (vor 1688 Tagen) @ J-C

Hallo J-C,

Bin ich mir nicht sicher. Es gibt in CZ durchaus Ansätze für einen Rennbahnnetz. Dresden-Prag mit Ore Mountains Base Tunnel, Prag-Brno 1 Stunde, Verlängerung der Strecke nach Ostrava, Rennbahn Prag-Grenze PL, Anschluss an polnische Rennbahn nach Warschau.

Das sind alles Pläne, die hätten schon längst auf dem Tableau sein sollen. Und das wird eine ganze Zeit dauern. Bis dahin wird man noch jahrelang mit diesen Problemen zu kämpfen haben. Es wäre ja ein Anfang, würde man Praha - Kolin ausbauen...

Leider für uns ICE-Fans hat die CZK etwas Gemeinsames mit unserer Euro: man kann sie nur einmal ausgeben. Zudem muss CZ mit nur 10 Millionen Einwohnern auskommen.
Und dann findet die EU es offenbar wichtiger, dass in Spanien die Rennbahnen ordentlich funktionieren. Während die CZ-Strecken mehr Verbindungspotential haben.

Es besteht die Möglichkeit, dass CZ sich Richtung Osten orientiert. Russland, China.
Die Chinesen werden sehr wohl bereit sein, die Strecken zu bauen. Berlin-Istanbul als Bestandteil deren Belt & Road Initiative.

Klar, es wird ein Projekt des langen Atems. 2050 sollen die Strecken in CZ und PL fertig sein. Erste Fernbahnhöfe sollen diese Dekade gebaut werden (Fernzüge sollen nicht mehr in Praha hlavni nadrazi halten).

Und weil in ihrer Weitsicht die Planer in Tschechien auf Hochgeschwindigkeitsstrecken setzten, die für Güterzüge wenig bis gar nicht nutzbar sind (nur die Strecke über's Erzgebirge ist auch für Güterzüge nutzbar), wird es auf den Bestandsstrecken nur kaum besser. Freiwerdende Kapazitäten werden dann durch Fernverkehr aufgefüllt, den man schon längst dort haben wollte, der aber wegen der Überlastung nicht mehr darstellbar ist. Der Flaschenhals zwischen Prag und Kolin ist ein Grund, warum Regiojet nicht im Stundentakt zwischen Prag und Brünn fahren kann.

Kann mich irren, aber wenn die Rennzüge über die Rennbahnen fahren, mit dementsprechenden Bahnhöfen, dann sind auf dem Altnetz doch Kapazitäten frei für Cargos? Oder sollen diese von Regios aufgefüllt werden (S-Bahn Prag, S-Bahn Brno)?


gruß,

Oscar (NL).

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Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

CZ: mit den neuen Rennbahnen wird alles besser!

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 25.08.2021, 10:49 (vor 1688 Tagen) @ Oscar (NL)

1. Es ist sicher nicht erstrebenswert, sich an China zu binden. Man muss die Weltherrschaft des Regimes im Fernen Osten nicht so sehr erleichtern.
2. Die EU hätte sicher was gefördert, die fördern doch alles mögliche. Der Ball liegt eindeutig in Tschechien.
3. Die Planungen sehen ganz klar vor, dass freiwerdene Kapazitäten im Personenverkehr aufgefüllt werden

Hätte man ein adäquates Schienennetz, gäbe es schon jetzt ein viel dichteres Angebot.

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ICE4 deutlich komfortabler

Höllentalbahn, Dienstag, 24.08.2021, 20:56 (vor 1689 Tagen) @ worfie

Ich weiß es ist schick sich über die Stühle im ICE 4 aufzuregen, aber es sind die ersten Stühle bei denen man als großer Mensch angenehm sitzt (Kopf an der Kopfstütze, ergonomische Haltung etc).
Und ich bin damit schon mehrfach dieses Jahr die Strecke Freiburg-Binz gefahren, komplett im ICE 4.
Im unmod-IC neulich fand ich dagegen die Sitze grauenvoll und fragte mich warum der alte Schrott im Forum hier immer so angehimmelt wird.
Naja.
LG
Höllentalbahn

Ohrensessel sind nett.

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 24.08.2021, 21:06 (vor 1689 Tagen) @ Höllentalbahn

Bei Regiojet kriegt man zum LowCost-Tarif eine Fahrt in einem ex-Ohrensessel-Apmz der DB. Und die sind durchaus komfortabel. Nur merkt man denen das Alter vor allem von den Rollgeräuschen her an.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

ICE4 deutlich komfortabler

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 24.08.2021, 23:51 (vor 1688 Tagen) @ Höllentalbahn

Na vielleicht weil die Bahn das Sitzmobillar in alten IC-Wagen nicht mehr anständig bearbeitet und pflegt? Avmz mit Plüschsessel hatten tolle Hoch-Zeiten, da sind mir die vier Buchstaben nie eingeschlafen!

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Nee liegt eher an der Form der Sitze

Höllentalbahn, Mittwoch, 25.08.2021, 18:44 (vor 1688 Tagen) @ Alibizugpaar

Fand die Sitze einfach zu klein, wie gesagt beim ICE4-Sitz kann man schön den Kopf aufs Kissen legen und man hat das Gefühl er ist auf die Körpergröße halbwegs ausgelegt. Der ICunmod-Sitz in der 2. Klasse (ja die Ohrensessel in der 1. Sehen bequem aus, aber mit denen bin ich noch nie gefahren) haben sich so angefühlt als ob sie eher für kleinere Menschen ausgelegt wurden.

ICE4 deutlich komfortabler

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 25.08.2021, 00:38 (vor 1688 Tagen) @ Höllentalbahn

Ich weiß es ist schick sich über die Stühle im ICE 4 aufzuregen, aber es sind die ersten Stühle bei denen man als großer Mensch angenehm sitzt (Kopf an der Kopfstütze, ergonomische Haltung etc).
Und ich bin damit schon mehrfach dieses Jahr die Strecke Freiburg-Binz gefahren, komplett im ICE 4.

Man sitzt ganz ok - ich kann mir allerdings etwas besseres vorstellen in punkto Gemütlichkeit und Reisekomfort ist der 4er eher ein Massenbeförderungsmittel als ein Wohlfühlzug zum Angenehmen Reisen.

Im unmod-IC neulich fand ich dagegen die Sitze grauenvoll und fragte mich warum der alte Schrott im Forum hier immer so angehimmelt wird.
Naja.

Die sind eben durch - wobei ich auch die unmod-IC Sitze durchschnittlich finde, die besten Sitze die ich kenne sind die von J-C erwähnten, nur gibts die in Deutschland eben nur noch im Museumsverkehr.

Die besten Sitze im aktuellen Betrieb finde ich sind die vom Original 3er.

Regiojet ist kein Museumsverkehr :(

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 25.08.2021, 09:09 (vor 1688 Tagen) @ Reservierungszettel

- kein Text -

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Ich schrieb auch in Deutschland…

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 25.08.2021, 09:26 (vor 1688 Tagen) @ J-C

- kein Text -

Oh, mea Culpa

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 25.08.2021, 09:30 (vor 1688 Tagen) @ Reservierungszettel

Wobeeei, Regiojet will ja auch nach Deutschland irgendwann expandieren. Vielleicht kommen die Dinger irgendwann noch dorthin, man kann ja träumen ;)

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Das ist aber ein ganz altes Spiel

frank_le, Mittwoch, 25.08.2021, 20:00 (vor 1688 Tagen) @ worfie

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte. Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen.


Früher, Anfang der 1990er, mag das noch gerechtfertigt gewesen sein. Die neuen ICE-Züge fuhren zwar nach bester deutscher Bürokratenmanier einen weiten Teil der Strecke genauso langsam wie sonst, aber zwischendurch hat man ein paar Schnellfahrstrecken eingebaut, damit sich die Bahn und Politik auf die Schulter klopfen konnte. Aber immerhin war der Komfort gegenüber den IC-Zügen massiv erhöht.

Außerdem hatte man ein System, dass wunderbar überall auf der Welt funktionierte und einfach war.
2-3 Katagorien an Nahverkehrszügen, (S, N, E)
1-2 Kategorien an überregionalen Verbindungen abseits der Renn- und (oft auch Hauptstrecken) mit IR und D
3-4 Kategorien an Fernverkehr D, IC, EC, ICE.

Wunderbar! Auch wenn der IC-Zuschlag gerade für kurze Strecken vielleicht etwas teuer und für weite Strecken zu billig war.

Was kam dann?
Irre kamen auf die Idee, den Interregio abzuschaffen, damit man sich besser auf die Hauptaufgabe im 21. Jahrhundert kümmern kann: Die Schuldzuweisungen bei Fehlern an andere Unternehmensteile zu vereinfachen.(Das ist FV, das ist Regio XY, Das ist Station und Service, da ham wir nix mit zu tun)

Ergebnis: Abgenudelte Interregio-Bimze fuhren nun zum Premiumpreis durch die Gegend, aufgewertet dadurch, dass man sie im ICE-Design angemalt hat. Toll! Die ICE-Züge hat man von Generation zu Generation und Redesign zu Redesign so gut wie möglich entwertet. Bei meinem letzten Besuch in Deutschland waren da sogar Züge dabei, wo ich fast mit dem Knie am Vordersitz angestoßen wäre. In der 1. Klasse auf rutschigen Billiglederstühlen, die man vielleicht im Arzt-Wartezimmer auf nicht auf einer mehrstündigen Zugfahrt erwartet. Ob die Züge im gleichen Jahr noch gereinigt wurden, vermag ich auch nicht zu sagen.

Und die Preise? Gut, dass ist alles nach meiner Zeit in Deutschland passiert, aber inzwischen kann die Bahn in Deutschland anscheinend nicht einmal mehr Preisauskünfte geben, weil die keine normalen Preise wie überall haben, sondern die Preise von Tag, Sonnnenstand, Zugtyp, Mondphase und Tabellenstand der Bayern abhängen. Auch toll. Bei meinen letzten Besuch in Deutschland kurz vor Corona habe ich auf einen German Rail Pass gesetzt. Den fand ich zwar sehr günstig (7 Tage für 2 Personen in der 1. Klasse für 545 Euro), aber die Leistung hat absolut null gestimmt. Ich habe in 5 Tagen mit der Deutschen Bahn mehr Verspätungen gesammelt als in Japan in über 3 Jahren und mehr defektes Zugmaterial gesehen als in 10 Jahren in Japan, was ich enorm schade fand. Da der Jahresurlaub in Japan eher sehr beschränkt ist, und es leider in Deutschland auch kaum Inlandsflüge gibt und diese teilweise auch 5-6 Stunden dauern, weil man für einen Inlandsflug noch in Paris oder Zürich umsteigen muss, wird die nächste Reise wohl auf Sixt oder Hertz als Beförderer hinauslaufen. Und das finde ich wirklich schade, dass man als Bahnfan schon sagen muss, dass man lieber aufs Auto setzen muss.

Und das finde ich wirklich schade, dass man

So richtig kann ich die Litanei nicht nachvollziehen.

Der Wegfall des IR war m.E. das Beste was passieren konnte (total unbequeme Sitze, keine Klimaanlage, langsam). Dort wo er als IC weiterfuhr wurden die Wagen im Laufe der Zeit gegen IC-Wagen ausgetauscht. Auch Tariflich passte er nicht wirklich die aktuelle Tariflandschaft.

Kategorien sind doch heute einfacher als damals:
S-Bahn --> RB --> (SE) --> RE --> (IR) --> IC/EC --> ICE/ECE
SE und IR sind weggefallen. Regional werden aus mir unbekannten Gründen einige RE als IRE benannt aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Auch die privaten Anbieter im Nahverkehr dürfen Ihre Züge mittlerweile S-Bahn, RB oder RE nennen.

Ob die Züge von Redesign zu Redesign schlechter wurden darüber kann man streiten. Ich jedenfalls vermisse die alten IR und IC Sitze in der 2. Klasse nicht. Man musste meist mehrere Sitze im IC durchprobieren bis man einen bequemen Sitz fand da die Wartung schon vor Jahren eingestellt wurde. Im IR wurde die letzten 10 Jahre auch die Polsterung nicht mehr aufgefrischt. Von Verstellbarkeit der Sitze bis zu WLAN - Jeder Wagen der zum Verschrotten geht wenn er kein Redesign bekommt ist ein Gewinn.

Preise:
Ich bin noch nie so günstig gefahren wie heute. Das einzige was nervt ist das würfeln um den Preis des Flexpreises zu bilden.

Reinigung: Auch hier sehe ich derzeit nicht das Problem. Mit wenigen Ausnahmen kommen die Züge früh gereinigt in den Betrieb (wenn das allerdings nicht erfolgt sieht es wie nach einer Schlacht aus). Auch die Unterwegsreiniger sorgen mittlerweile für saubere Toiletten in den Zügen.

Wozu du in Deutschland Inlandsflüge brauchst kann ich nicht nachvollziehen. Aber viel Erfolg im Stau wenn du das nächste mal in Deutschland bist. Aber nicht ärgern wenn dich nebenan ein
Zug überholt.

Das ist aber ein ganz altes Spiel

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 26.08.2021, 03:41 (vor 1687 Tagen) @ frank_le
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 26.08.2021, 03:43

Der Wegfall des IR war m.E. das Beste was passieren konnte (total unbequeme Sitze, keine Klimaanlage, langsam). Dort wo er als IC weiterfuhr wurden die Wagen im Laufe der Zeit gegen IC-Wagen ausgetauscht. Auch Tariflich passte er nicht wirklich die aktuelle Tariflandschaft.

Und dort wo IRE/RE übernommen haben, gab es erstmal n-Wagen, u.a. auf Stuttgart - Friedrichshafen-Stadt (-Lindau) und Karlsruhe - Konstanz bzw. weiterhin Bimz (Stuttgart - Karlsruhe). Dazu Anschlussverluste in Stuttgart da Wendezeit kürzer als Umstiegszeit bzw. weil zw. Offenburg und Karlsruhe zusätzl. Halte eingefügt wurden, sodass der IC Karlsruhe - Kassel - Hamburg nicht erreicht wurde.
Später haben Dosto übernommen. Nicht bequemer als Bimz.
Bei IC haben sich Bimz noch fast 20 Jahre gehalten.

Kategorien sind doch heute einfacher als damals:
S-Bahn --> RB --> (SE) --> RE --> (IR) --> IC/EC --> ICE/ECE
SE und IR sind weggefallen. Regional werden aus mir unbekannten Gründen einige RE als IRE benannt aber das fällt nicht weiter ins Gewicht. Auch die privaten Anbieter im Nahverkehr dürfen Ihre Züge mittlerweile S-Bahn, RB oder RE nennen.

Die Lücke RE --> (IR) --> IC/EC ist eindeutg zu gross.
Unter ICE ist fast der gesamte FV versammelt. ICE kann vom Sprinter bis zu ex-IR alles sein.
Als SE wurden zuletzt die Dosto vermarktet. SE fiel noch vor den IR 2001 weg, da Dosto auch in RE & RB verbreitet und nicht mehr von SE zu unterscheiden waren.
Selber Grund warum die RSB (neue oder modernisierte Fahrzeuge im Taktverkehr) mit den E zu RE widervereinigt wurden, zumal E dann sogar besser ausgestatte "Mintlinge" hatten, als die Sparversion in der einzigen elektr. RSB Stuttgart - Aalen.
2000 war das genau richtig gestaffelt und eindeutig definiert.
(S) -> RB -> SE -> RE -> IR -> EC/IC -> ICE -> MET.

Ob die Züge von Redesign zu Redesign schlechter wurden darüber kann man streiten. Ich jedenfalls vermisse die alten IR und IC Sitze in der 2. Klasse nicht. Man musste meist mehrere Sitze im IC durchprobieren bis man einen bequemen Sitz fand da die Wartung schon vor Jahren eingestellt wurde.

Bei ICE1 war das Redesign ein gewaltiges Downgrade. Ich hätte heulen können, wie die verunstaltet wurden. Das grenzte schon an Vandalismus, was Mehdorn da verbrochen hat. Alle neuen Züge (ausgenommen MET), die zw. 1998 und 2015 (dannach habe ich nichts neues in Deutschland mehr mitbekommen) neu eingeführt wurden, fand ich sehr unkomfortabel.
So blieben die Eurofimawagen (IC) egal ob mit oder ohne ICmod neben den ex-MET das, was ich am besten fand und ICE's konnten nicht mithalten. Warum unbequme ICE-T nutzen, wenn der bequemere original-MNX RE mit IC-Wagen in Ingolstadt direkt daneben stand? Auf die paar Minuten spätere Ankunft in München oder Nürnberg bzw. frühere Abfahrt dort kam es eh nicht an.

Im IR wurde die letzten 10 Jahre auch die Polsterung nicht mehr aufgefrischt. Von Verstellbarkeit der Sitze bis zu WLAN - Jeder Wagen der zum Verschrotten geht wenn er kein Redesign bekommt ist ein Gewinn.

Die Aimz & Bimz, die bei der SOBB und beim SH-Express dann im Rot im Einsatz waren, hatten ja ein Redesign erhalten und waren wieder ganz gut zu fahren. Nur störte es mich wenn die Sitze im ersten Wagen in Fahrtrichtung rechts, also auf der falschen Seite waren. Bimdzf fand ich daher immer Murks.
Vor 20 Jahren hätten Bimz auch bereits successive abgestellt werden können, wenn man die neuen Züge für MET dann auch in Serie für IC weitergebaut hätte. (ja ich weiss. Fahrradkette)^^.

Preise:
Ich bin noch nie so günstig gefahren wie heute. Das einzige was nervt ist das würfeln um den Preis des Flexpreises zu bilden.

Ich will nicht günstig fahren, sondern bequem.
Stellt mir nen Zug mit Sitzen wie in der Business class hin, verlangt den zehnfachen Preis, das ziehe ich dem Sparpreis absolut vor. Aber diese Meinung habe ich - wie fast alle meine Ansichten - nahezu exclusiv, worauf ich eher stolz bin.
BC first 50, mehr brauchte ich nicht.
Die Autofaher, die SUV's auf dem Hof stehen haben, legen auch nicht so viel Wert auf günstig.


Wozu du in Deutschland Inlandsflüge brauchst kann ich nicht nachvollziehen. Aber viel Erfolg im Stau wenn du das nächste mal in Deutschland bist. Aber nicht ärgern wenn dich nebenan ein Zug überholt.

Das Fluchzeuge im Stau stehen wäre mir neu. Rad-Schiene ist halt weiterhin insgesamt noch langsamer - auch auf Berlin - München.
Ohne Transrapid bzw. CRRC 600 wird man nicht auf Inlandsflüche verzichten können.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Das ist aber ein ganz altes Spiel

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 26.08.2021, 09:14 (vor 1687 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 26.08.2021, 09:14

Wo gibt's heutzutage noch unklimatisierte Bimz? Richtig, bei Flixtrain. Also eh ganz gut verteilt :D

Aber jetzt mal Butter bei die Fische, es kann gut argumentiert werden, warum die Züge mehr Kapazität und ein zeitgemäßes Design brauchen. Ich glaube nicht, dass ich in einem original-ICE1 so viel Spaß gehabt hätte. Hab vor allem den ICE1 in Deutschland genutzt, war immer sehr schön darin.

Der IC2 lässt sich kaum mit einem Bimz vergleichen. Der IC2 ist modern und klimatisiert, die Sitze an sich in Ordnung. Glaub mir, ich bin schon öfters im tschechischen Fernverkehr gereist und der wird hierzulande aus Gründen ja von einigen hoch gepriesen.

Ich kenne den ICE-T recht gut, das ist ein ziemlich netter Zug, finde ich. Eventuell nicht so gut bei schwerem Gepäck, aber vom Komfort her ziemlich angenehm.

Kaum wer wird den Inlandsfluch wegen der Sitze nehmen. Sind andere Präferenzen. Meistens faule Ausreden. Wie so oft.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Das ist aber ein ganz altes Spiel

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 27.08.2021, 04:16 (vor 1686 Tagen) @ J-C

Wo gibt's heutzutage noch unklimatisierte Bimz? Richtig, bei Flixtrain. Also eh ganz gut verteilt :D

Soweit ich das mitbekommen habe, waren Klimaanlagen bei euch heuer wohl nicht oft nötig. Eher Schwimmwesten. ;)

Aber jetzt mal Butter bei die Fische, es kann gut argumentiert werden, warum die Züge mehr Kapazität und ein zeitgemäßes Design brauchen. Ich glaube nicht, dass ich in einem original-ICE1 so viel Spaß gehabt hätte. Hab vor allem den ICE1 in Deutschland genutzt, war immer sehr schön darin.

Hast du den original-ICE1 jemals erfahren? Sitzabstände >1000 cm, keine Wandfensteplätze, bequeme Stoffsitze... Komfort den kein Nachfolger (ausgenommen MET) mehr erreicht hat.

Der IC2 lässt sich kaum mit einem Bimz vergleichen. Der IC2 ist modern und klimatisiert, die Sitze an sich in Ordnung.

Für mich ist IC2 ein Teppich-RE, der meinen Ansprüchen an NV gerecht wird. Das natürlich auch nur in der Ausstattung. DAS wären in der Tat würdinge Nachfolger der n-Wagen. In der 1. Klasse ohnehin RE-Standard.
In Sachen (Un-)Zuverlässigkeit liegt IC2 weit darunter. Wannimmer ich nach IC2 google, finde ich solche Ergebnisse wie dieses erst heute wieder und midestens 14(!) weitere solche alleine diese Woche... Ich habe den Eindruck, dass BR 101 & BR 218 die meistgenutzen IC2-Tfz sind und mehr Km damit fahren, als die Müllcontainer (BR 147.5).
Wenn man Loks von der Stange kauft, statt sie selbst zu entwicken und zu testen und diese wie einen Computer hochfährt statt sie zu starten, weil sie mit überflüssiger super-duper-Technik vollgestopft sind, dann kommt eben sowas bei raus.
Da kann mir hier niemand diesen Schott schönreden wollen und ich meine, dass ich online sogar einen besseren Überblick habe, als bestimmte Eisenbahener vorort, die nur mitbekommen, was in ihren Zügen passiert. ;)

Glaub mir, ich bin schon öfters im tschechischen Fernverkehr gereist und der wird hierzulande aus Gründen ja von einigen hoch gepriesen.

In Tschechien würde ich überhaupt nicht mehr Bahn fahren, nachem ich vor kurzem erfahren habe, dass es dort Strecken ohne jegliche Zugsicherung gibt, auf denen innerhalb eines Jahres mindestens fünf schwere Unfälle passiert sind.
Selbst den Zugleitbetrieb in Deutschland finde ich völlig unzureichend und dieser sollte verboten werden. An der Sicherheit zu sparen ist der absolut falsche Weg!

Ich kenne den ICE-T recht gut, das ist ein ziemlich netter Zug, finde ich. Eventuell nicht so gut bei schwerem Gepäck, aber vom Komfort her ziemlich angenehm.

Zu enge Wagenkästen mit abgeschrägten Wänden, NT-Unverträglichkeit, brutal unbequeme Sitze. Die DB müsste mir (viel) Geld zahlen, damit ich mir das nochmal antun würde. Selbst eine Freifahrt in der Kiste würde ich ablehnen.
Nachdem auch der MNX heuer doch noch sein downgrade erhalten hat, bin ich natürlich froh, nicht mehr auf der NIM unterwegs zu sein.

Kaum wer wird den Inlandsfluch wegen der Sitze nehmen. Sind andere Präferenzen. Meistens faule Ausreden. Wie so oft.

Aber die Business class ist der 1. Klasse um Welten überlegen. Econnomy vs. 2. Klasse lässt sich diskutieren, insbesondere weil man kürzere Zeit im Fluchzeug sitzt, als im Zug.

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MET - Der beste Zug den es je gab
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zum Wegfall des IR: Wagenmaterial vs. Zugkategorie.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 31.08.2021, 09:18 (vor 1682 Tagen) @ frank_le

Hallo frank_le,

Der Wegfall des IR war m.E. das Beste was passieren konnte (total unbequeme Sitze, keine Klimaanlage, langsam). Dort wo er als IC weiterfuhr wurden die Wagen im Laufe der Zeit gegen IC-Wagen ausgetauscht. Auch Tariflich passte er nicht wirklich die aktuelle Tariflandschaft.

Du meinst wohl das IR-Wagenmaterial. Andererseits gibt es die Zuggattung IR.
Die i-Wagen waren sozusagen "nicht mehr die jüngste" im DB-Fuhrpark. Aber sollte man wegen altem Fahrzeugmaterial eine Zugkategorie opfern?

Ich denke, der IR war aus der Perspektive des Fahrgastes ideal. Schneller als ein RE aber nicht so teuer wie ein IC(E). Eher vergleichbar mit dem "IC" bei uns, in Belgien oder in Dänemark. Man hätte auch neue i-Wagen beschaffen können. Oder, wie bei uns, Doppelstock(trieb)wagen konzipieren können.
So betrachtet wären die Züge, die heute als IC2 rumfahren, Ende 1990er mehr oder weniger als IR unterwegs gewesen.

Gut, laut Wiki war der IR aus der Perspektive der DB unwirtschaftlich. Die "guten" IR wurden als IC hochgewertet und die restlichen IR wurden RE oder ersatzlos gestrichen.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Neue Züge, altes Spiel

agw, NRW, Dienstag, 24.08.2021, 19:15 (vor 1689 Tagen) @ rheinbahn95

War hier schon Thema gewesen.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

Neue Züge, altes Spiel

rheinbahn95, Düsseldorf, Dienstag, 24.08.2021, 20:02 (vor 1689 Tagen) @ agw

Hatte ich in der Forumssuche nicht gefunden - danke für die Info!

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

Henrik, Mittwoch, 25.08.2021, 01:03 (vor 1688 Tagen) @ rheinbahn95

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte. Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen. Das gleiche scheint jetzt mit dem ECx...Verzeihung dem ICE-L passiert zu sein. Die neuen Züge werden nicht als Eurocity, sondern als ICE oder ECE verkehren. Vermutlich alles nur für das Wohl des Kunden!

https://railcolornews.com/2021/08/20/de-deutsche-bahns-new-talgo-trains-ecx-is-now-ice-l/

https://mobile.twitter.com/marcusgrahnert/status/1428414866059112448

Die DB hat das wohl noch nicht öffentlich bekanntgegeben, aber am 19.08. war dies wohl im Artikel über den Metropolitan zu lesen.


Re: Aus ECx wird der ICE L
geschrieben von: Philipp Nagl
Datum: 20.08.21 17:13


Da hat die Marketingabteilung aber viel Aufregung angerichtet ;-)

Es ist vorgesehen, dass wir gegen Ende des Jahres verschiedene Details aus dem Projekt mit Talgo vorstellen wollen. Dabei etwa das angepasste Außendesign, die Sitze usw.

Übrigens kann ich verraten, dass die ersten 23 Garnituren immer im ICE-Standard projektiert waren. Der Hintergrund ist, dass das Einsatzgebiet auf der Linie 77 Amsterdam-Berlin mit der Fahrplanänderung auf dem Ost-West Korridor im Dez. 2023 eigentlich einen ICE erfordert, da die Linie im Halbstundentakt Berlin-Hannover verkehrt und dann auch westlich von Hannover beschleunigt wird. Die Fahrzeiten gerade der internationalen Reisenden sprechen auch stark für ICE-Standard. Für die Verkehre nach Westerland ist es ähnlich, hier verkehren die Züge zukünftig teilweise im Sprinter-System zwischen Köln und Hamburg und dann weiter nach Sylt, auch das passt eher zu einem ICE.

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,9820476,9821239#msg-9821239

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

agw, NRW, Mittwoch, 25.08.2021, 07:47 (vor 1688 Tagen) @ Henrik

Bei der DB hängt der "ICE-Standard" also hauptsächlich von der Fahrzeit ab?
Oder auch: je länger man im Zug sitzen muss, desto weniger Komfort bekommt man?

Die Aussagen vom Nagl verdeutlichen nicht das Konzept, sondern dass man gar keines hat.

--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

sibiminus, Mittwoch, 25.08.2021, 15:51 (vor 1688 Tagen) @ agw

Bei der DB hängt der "ICE-Standard" also hauptsächlich von der Fahrzeit ab?

Ich lese eigentlich daraus dass man mit Fahrplanwechsel 23/24 IC-Linien auf ICE umstellt und deswegen ICE-Fahrzeuge projektiert. Welche Aspekte für den ICE-Standard eine Rolle spielen wurde ja auch schon beim MET thematisiert.

Die Aussagen vom Nagl verdeutlichen nicht das Konzept, sondern dass man gar keines hat.

Da fällt mir ein schönes Zitat ein: "Manchmal kann Klarheit nicht für jeden Einzelnen hergestellt werden."

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

agw, NRW, Mittwoch, 25.08.2021, 17:11 (vor 1688 Tagen) @ sibiminus
bearbeitet von agw, Mittwoch, 25.08.2021, 17:12

Die Aussagen vom Nagl verdeutlichen nicht das Konzept, sondern dass man gar keines hat.

Da fällt mir ein schönes Zitat ein: "Manchmal kann Klarheit nicht für jeden Einzelnen hergestellt werden."

Ein Grund mehr, warum die DB zur Verkehrswende nichts (positives) beitragen wird.

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ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

sibiminus, Mittwoch, 25.08.2021, 18:12 (vor 1688 Tagen) @ agw

Dass dir das Konzept nicht klar wird, begründet aus deiner Sicht also einen angeblichen nicht positiven Beitrag der DB zur Verkehrswende. Ahja. Alles klar.

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

agw, NRW, Donnerstag, 26.08.2021, 10:52 (vor 1687 Tagen) @ sibiminus

Dass dir das Konzept nicht klar wird, begründet aus deiner Sicht also einen angeblichen nicht positiven Beitrag der DB zur Verkehrswende. Ahja. Alles klar.

Ja, wenn dir das Problem nicht klar sein sollte, verweise ich gerne auf dein Zitat.

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- bahn.de

ersten 23 Garnituren waren immer im ICE-Standard projektiert

sibiminus, Donnerstag, 26.08.2021, 19:45 (vor 1687 Tagen) @ agw
bearbeitet von sibiminus, Donnerstag, 26.08.2021, 19:49

Nanu? Also ich bin nicht derjenige außerstande das Konzept dahinter zu erkennen, welches in diesem Thema sogar im Beitrag von der Diesellok Erwähnung findet. Wie gesagt: Alles klar!

ECx -> ICE ganz logisch

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 25.08.2021, 07:35 (vor 1688 Tagen) @ rheinbahn95

Einige wissen ja bestimmt noch, dass der ICE-T eigentlich mal ein IC-T sein sollte. Dann hat man sich jedoch entschieden, etwas mehr Geld durch den ICE-Aufpreis zu verdienen. Das gleiche scheint jetzt mit dem ECx...Verzeihung dem ICE-L passiert zu sein. Die neuen Züge werden nicht als Eurocity, sondern als ICE oder ECE verkehren. Vermutlich alles nur für das Wohl des Kunden!

https://railcolornews.com/2021/08/20/de-deutsche-bahns-new-talgo-trains-ecx-is-now-ice-l/

https://mobile.twitter.com/marcusgrahnert/status/1428414866059112448

Die DB hat das wohl noch nicht öffentlich bekanntgegeben, aber am 19.08. war dies wohl im Artikel über den Metropolitain zu lesen.

Dass ECx zu ICE/ECE werden würden, war doch von Anfang an klar, da diese im 2030 Zielnetz A fahren, wo es nur ICE (und RJ, ECE) geben wird.
Nach dem ICx, der zum ICE4 wurde, wundert es mich, dass hier manche ernsthaft ECx->EC/IC erwartet haben.^^
IC sind ja nur noch als IC2 im B-Netz vorgesehen.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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