Die Probebahncard 25 ist vom 12.-18.07. günstiger zu haben (Fahrkarten und Angebote)
Die Bahn bietet vom 12. bis zum 18. Juli 2021 die Probebahncard 25 vergünstigt an. Weitere Informationen gibt es hier:
Aktionstarif für eine Woche
Wieder ein Aktionstarif für eine Woche. Was sowas wohl intern kostet? Tausende Euro, zig tausende, mehr?
Wie sieht die Zukunft aus? Mehr und mehr Aktionstarife für wenige Tage oder nur einen Tag? Eine Stunde?
Die Marketingabteil bei der DB scheint freie Hand zu haben das Tarifsystem für alle beteiligten immer undurchsichtiger zu machen.
Ich finde das ja immer widersprüchlich: Das größe Problem des Kunden ist die Undurchsichtigkeit im Tarifsystem und die damit hohe Wahrscheinlichkeit eine viel zu teure Fahrkarte oder gar die falsche zu kaufen und die Lösung von DB Marketing für mehr Fahrgäste sind immer mehr und immer kürzere, nicht durchschaubare Angebote.
Verstehe wer will.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Aktionstarif für eine Woche
Wieder ein Aktionstarif für eine Woche. Was sowas wohl intern kostet? Tausende Euro, zig tausende, mehr?
Wie sieht die Zukunft aus? Mehr und mehr Aktionstarife für wenige Tage oder nur einen Tag? Eine Stunde?
Die Marketingabteil bei der DB scheint freie Hand zu haben das Tarifsystem für alle beteiligten immer undurchsichtiger zu machen.
Ich finde das ja immer widersprüchlich: Das größe Problem des Kunden ist die Undurchsichtigkeit im Tarifsystem und die damit hohe Wahrscheinlichkeit eine viel zu teure Fahrkarte oder gar die falsche zu kaufen und die Lösung von DB Marketing für mehr Fahrgäste sind immer mehr und immer kürzere, nicht durchschaubare Angebote.
Verstehe wer will.
Das ist schlichtweg Verzweiflung.
Die Bahn muss mit allen Mitteln die Fahrgastzahlen nach oben bringen.
So kommen halt Aktionen wie "mit einer BC und einer Reservierung für 14 Tage alle Ziele für 4€" oder "30 Jahre ICE" raus. Und halt auch auf eine Woche begrenzte Aktionen wie diese hier. Man kann daraus lernen und evtl. später längere oder regional begrenzte Aktionen draus stricken...
Hauptsache die Züge werden wieder voll!
Aktionstarif für eine Woche
So kommen halt Aktionen wie "mit einer BC und einer Reservierung für 14 Tage alle Ziele für 4€" oder "30 Jahre ICE" raus. Und halt auch auf eine Woche begrenzte Aktionen wie diese hier. Man kann daraus lernen und evtl. später längere oder regional begrenzte Aktionen draus stricken...
Hauptsache die Züge werden wieder voll!
Die Frage ist, ob man das mit einer Aktion, die eine Woche dauert erreichen kann.
Das ganze wird doch wahrscheinlich mehrere Jahre dauern.
Sinnvoller wäre also eine Aktion "Probebahncard bis auf weiteres 10 Euro". Aber klar, dann brauche ich ja nicht jetzt kaufen, sondern erst, wenn ich wirklich reisen will. Das Kundengewinnungsprinzip bei der DB-Bahncard ist ja schon immer die Abo-Falle gewesen. Kundenfreundlich geht anders.
Trotzdem sollte man vielleicht lieber für zwei Jahre alle Preise um 50% senken. Das macht wenigstens die Tarifstruktur nicht komplexer, was ja gerade die Kunden abschreckt.
Gerade in Corona-Zeiten müsste man doch eher Flexpreise und die BC50 anpreisen (BC50 zum halben Preis?), damit man in der Pandmie auch mal stornieren kann. Aber ich vergaß, die Gewinnmaximierung der DB beruht ja auch in der Pandemie darauf, dass der Kunde seine (Super) Sparpreise oder Reservierungen nicht umtauschen kann oder zumindest seine Stornierungsgebühr da lässt.
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Aktionstarif für eine Woche
Wieder ein Aktionstarif für eine Woche. Was sowas wohl intern kostet? Tausende Euro, zig tausende, mehr?
Wie sieht die Zukunft aus? Mehr und mehr Aktionstarife für wenige Tage oder nur einen Tag? Eine Stunde?
Die Marketingabteil bei der DB scheint freie Hand zu haben das Tarifsystem für alle beteiligten immer undurchsichtiger zu machen.
Ich frage mich ja immer, ob diese Vorwürfe Supermärkten mit ihren teils wöchentlich wechselnden Angeboten auch gemacht werden. Mein Eindruck ist dass das da einfach hingenommen wird.
Ich finde das ja immer widersprüchlich: Das größe Problem des Kunden ist die Undurchsichtigkeit im Tarifsystem und die damit hohe Wahrscheinlichkeit eine viel zu teure Fahrkarte oder gar die falsche zu kaufen und die Lösung von DB Marketing für mehr Fahrgäste sind immer mehr und immer kürzere, nicht durchschaubare Angebote.
Verstehe wer will.
Ist das so? Ich würde mal sagen dass die Tarife, über die die DB Fernverkehr AG alleine bestimmen kann, inzwischen sehr transparent sind. Kompliziert wird es eher wenn Nahverkehr, Verbünde und/oder Ausland dazu kommen. Das alleine "der Marketingabteilung der DB" anzulasten ist mir zu billig.
Aktionstarif für eine Woche
Wieder ein Aktionstarif für eine Woche. Was sowas wohl intern kostet? Tausende Euro, zig tausende, mehr?
Wie sieht die Zukunft aus? Mehr und mehr Aktionstarife für wenige Tage oder nur einen Tag? Eine Stunde?
Die Marketingabteil bei der DB scheint freie Hand zu haben das Tarifsystem für alle beteiligten immer undurchsichtiger zu machen.
Ich frage mich ja immer, ob diese Vorwürfe Supermärkten mit ihren teils wöchentlich wechselnden Angeboten auch gemacht werden. Mein Eindruck ist dass das da einfach hingenommen wird.
Da geht es ja auch um nix. Wenn die Leute jetzt weniger Chips kaufen, weil sie nicht durch das Sonderangebot blicken, da geht die Welt nicht von unter.
Die meisten scheinen aber Spaß daran zu haben, Sonderangebote zu blättern (ich nicht). Das ist bei den Menschen, die man von der Bahn noch überzeugen will bei Bahnangeboten schon anders. Oder?
Ich finde das ja immer widersprüchlich: Das größe Problem des Kunden ist die Undurchsichtigkeit im Tarifsystem und die damit hohe Wahrscheinlichkeit eine viel zu teure Fahrkarte oder gar die falsche zu kaufen und die Lösung von DB Marketing für mehr Fahrgäste sind immer mehr und immer kürzere, nicht durchschaubare Angebote.
Verstehe wer will.
Ist das so? Ich würde mal sagen dass die Tarife, über die die DB Fernverkehr AG alleine bestimmen kann, inzwischen sehr transparent sind.
Lol. Was heisst schon transparent? Dass jeder mit Internetzugang 200 Seiten DB-Beförderungsbedingungen jeder Zeit herunterladen kann?
Kaum jemand hier kennt alle gültigen DB-Tarife und kann die Unterschiede erklären, nicht mal alle die, die das beruflich machen. Selbst wenn jemand alle auswendig kennt, ist es fast unmöglich auf Anhieb den günstigsten Tarif für einen konkreten Anwendungsfall zu nennen. Wie auch, wenn sich mehrmals wöchentlich die DB-Tarife ändern.
Kompliziert wird es eher wenn Nahverkehr, Verbünde und/oder Ausland dazu kommen. Das alleine "der Marketingabteilung der DB" anzulasten ist mir zu billig.
Da kennst du dich wohl einfach nicht aus.
Such doch mal bitte alle DB-Tarife, die dieses Jahr innerdeutsch gültig waren, sind oder sein werden raus mit den entsprechenden Beschreibungen. Natürlich mit DB-Nahverkehrstarifen! Die wenigsten fahren rein im FV-Kernnetz. Nachdem du alle durchgelesen hast, kannst du ja mal versuchen sie auswendig jemandem zu erklären. Sind ja...transparent, richtig?
Nicht-DB-Tarife kannst außen verlassen.
Da wirst du schon sehen, wie "billig" das Argument ist. Viel Spaß!
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Aktionstarif für eine Woche
Sinnvoller wäre also eine Aktion "Probebahncard bis auf weiteres 10 Euro". Aber klar, dann brauche ich ja nicht jetzt kaufen, sondern erst, wenn ich wirklich reisen will
und deshalb ergibt das als Dauer-Aktion auch keinen Sinn.
Bei der MyBahnCard 25 gab es auch immer in ein Zeitfenster, in dem die Karte für 10€ weniger erhältlich war. So legen sich viele Kunden (ohne oder mit gekündigtem Abo) schon heute fest, dass sie in einigen Monaten, wenn die aktuelle Bahncard ausläuft, die nächste schon im Geldbeutel stecken haben.
Deinen Beitrag kann man wie folgt zusammenfassen:
Die Bahn soll kein Geld verdienen.
Damit wird alles besser!
Aktionstarif für eine Woche
Da geht es ja auch um nix. Wenn die Leute jetzt weniger Chips kaufen, weil sie nicht durch das Sonderangebot blicken, da geht die Welt nicht von unter.
Und weil Sonderangebot XY günstiger war als Sparpreis YZ, ist jetzt genau was passiert? Was ist eigentlich mit den Fällen, bei den ein Sonderangebot teurer war als ein Regelangebot?
Die meisten scheinen aber Spaß daran zu haben, Sonderangebote zu blättern (ich nicht). Das ist bei den Menschen, die man von der Bahn noch überzeugen will bei Bahnangeboten schon anders. Oder?
Die Argumentation, mit Sonderangeboten könne man Menschen nicht von der Bahn überzeugen, ist unplausibel.
Lol. Was heisst schon transparent? Dass jeder mit Internetzugang 200 Seiten DB-Beförderungsbedingungen jeder Zeit herunterladen kann?
Kaum jemand hier kennt alle gültigen DB-Tarife und kann die Unterschiede erklären, nicht mal alle die, die das beruflich machen. Selbst wenn jemand alle auswendig kennt, ist es fast unmöglich auf Anhieb den günstigsten Tarif für einen konkreten Anwendungsfall zu nennen. Wie auch, wenn sich mehrmals wöchentlich die DB-Tarife ändern.
Ich glaube du unterliegst hier einer Verwechslung. Tarife hat der Fernverkehr eigentlich höchstens ein Dutzend: BBDB, SCIC-NRT, SCIC-SB, SCIC-RPT und den Nordseeinseltarif. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Kompliziert wird es eher wenn Nahverkehr, Verbünde und/oder Ausland dazu kommen. Das alleine "der Marketingabteilung der DB" anzulasten ist mir zu billig.
Da kennst du dich wohl einfach nicht aus.
Such doch mal bitte alle DB-Tarife, die dieses Jahr innerdeutsch gültig waren, sind oder sein werden raus mit den entsprechenden Beschreibungen. Natürlich mit DB-Nahverkehrstarifen! Die wenigsten fahren rein im FV-Kernnetz. Nachdem du alle durchgelesen hast, kannst du ja mal versuchen sie auswendig jemandem zu erklären. Sind ja...transparent, richtig?
Siehe oben. Tarife sind es nicht so viele, die einzelnen Angebote sind in den Tarifen enthalten. Ganz davon abgesehen stellt bahn.de immer bei der Buchung eine Verlinkung zu weiteren gegebenfalls günstigeren Angeboten bereit, die online nicht erwerbbar sind. Da findest du hauptsächlich: Ganz viel Nahverkehr! Ich bin auch kein Freund der Vertriebskanaldifferenzierung. Das Konzept mit den Angeboten dorthin zu gehen, wo die Kunden sind, finde ich trotzdem nicht falsch: Der Erfolg der ersten Lidl-Tickets hatte das ja eindrücklich bewiesen. Dass das umgekehrt auch Kunden vom eigenen Verkaufskanal abzieht, ist eingeplant. Gut finde ich das nicht.
Nicht-DB-Tarife kannst außen verlassen.
Da wirst du schon sehen, wie "billig" das Argument ist. Viel Spaß!
Es ist einfach zu kurz gesprungen, einfach nur DB-Marketing den schwarzen Peter zuzuschieben, während viele andere Akteure sich untätig verhalten. Kleines Beispiel: In einer der letzten Preisrunden blieb der Fernverkehr preisstabil, während der Nahverkehr erhöht hat. Die Jahre darauf hat der Nahverkehr teilweise stärker erhöht als der Fernverkehr. Das liegt daran dass sich die DB (Regio) nicht durchsetzen konnte gegenüber den anderen Tarifanwendern. Führt zu bekannten Effekten dass Pkl B teilweise günstiger als Pkl C sein kann, verstärkt natürlich durch die Preisdifferenzierung vom FV.
Diese Problematik stellt sich im Bereich der DB Fernverkehr AG so einfach nicht. Und perspektivisch ist es ja auch nicht absehbar, dass da an einem Strang gezogen wird. Die Deutschlandtarifverbund GmbH wird ja die Trennung in FV und NV mindestens mal mittelfristig noch weiter manifestieren. Ob die langfristig angestrebte Integration vom FV in den Deutschlandtarif kommt, sieht momentan noch eher unwahrscheinlich aus angesichts der Ticketpflicht an Bord.
Es bedürfte eines einzelnen neutralen Tarifgebers, der alle Angebote verantwortet. (Das ist zwar unrealistisch, deswegen vielleicht: alle Angebote oberhalb von Verbünden und Landestarifen.) Dann wäre deine Polemik so auf diese Instanz dann einigermaßen gerechtfertigt anwendbar.
DTV
Ich glaube du unterliegst hier einer Verwechslung. Tarife hat der Fernverkehr eigentlich höchstens ein Dutzend: BBDB, SCIC-NRT, SCIC-SB, SCIC-RPT und den Nordseeinseltarif. Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Vielen Dank. Gibt es beim DTV eigentlich Neuigkeiten, über die Du mal wieder berichten könntest. ;-)
Welches Angebot ersetzt denn den SCIC-NRT Pkl. C und welche Änderungen treten da zu Tage?
Beim FV wird gerade der Automatenverkauf abgeschafft für alles, wofür es eine entsprechende rechtliche Grundlage gibt (Zeitkarten, Zuschlagskarten und Gruppenangebote).
Das spricht wenig dafür, dass die DB mit TAB an den Automaten plötzlich ein Sortiment für FV-Zuschläge auf Einzelfahrkarten anbieten wird. Im RZ bestimmt, aber wer bringt die Zeit mit? Online evtl.?
Ich frage mich auch, was man den Leuten ausstellen will, wenn ein Fahrschein des DTV vorliegt, der preislich schon über der Pkl. B oder A liegt. Gibt es dann eine FN, weil der 0€-Übergang fehlt?
Startzeitpunkt und Abo-Falle...
...Aber klar, dann brauche ich ja nicht jetzt kaufen, sondern erst, wenn ich wirklich reisen will. Das Kundengewinnungsprinzip bei der DB-Bahncard ist ja schon immer die Abo-Falle gewesen. Kundenfreundlich geht anders.
Hallo,
ersteres geht auch im Rahmen der Aktion dieser Woche: Ich habe das Angebot für die Probe BC25 zum vergünstigten Preis gerade eben war genommen, den Gültigkeitsbeginn allerdings auf 08.08.2021 festgelegt (Gültigkeit 3 Monate ab diesem Datum).
Beim Zweiten Satz stimme ich zu. Und daher glaube ich auch nicht, dass die Bahn mit so einer Aktion Verluste schreiben wird: Es ist bestimmt durchkalkuliert, wie viele das Angebot eben nicht wie erforderlich 6 Wochen vor Laufzeitende kündigen.
Gruß, bendo
Aktionstarif für eine Woche
Da wirst du schon sehen, wie "billig" das Argument ist. Viel Spaß!
Es ist einfach zu kurz gesprungen, einfach nur DB-Marketing den schwarzen Peter zuzuschieben, während viele andere Akteure sich untätig verhalten. Kleines Beispiel: In einer der letzten Preisrunden blieb der Fernverkehr preisstabil, während der Nahverkehr erhöht hat. Die Jahre darauf hat der Nahverkehr teilweise stärker erhöht als der Fernverkehr. Das liegt daran dass sich die DB (Regio) nicht durchsetzen konnte gegenüber den anderen Tarifanwendern. Führt zu bekannten Effekten dass Pkl B teilweise günstiger als Pkl C sein kann, verstärkt natürlich durch die Preisdifferenzierung vom FV.
Der Fernverkehr hat die Preise durch die Hintertür erhöht. Der Flexpreis kann jetzt bis zu 20% nach oben ausschlagen. Und das wird jetzt auch ausgenutzt durch die Bahn.
Noch nie war der Preis z.B. auf Leipzig -Berlin so hoch wie derzeit bei gleichzeitig reduzierten Sparpreisen ...
DTV
Welches Angebot ersetzt denn den SCIC-NRT Pkl. C und welche Änderungen treten da zu Tage?
Was meinst du genau? Der NRT kennt ja eben keine Produktkategorien.
--
Weg mit dem 4744!
Aktionstarif für eine Woche
Das wird schon so sein, und ich widerspreche dir gar nicht. Mein Beispiel bezog sich aber auf vergangene Preisrunden, ich glaube 2013/2014? Da gab es noch nicht mal den Piloten zum differenzierten Flexpreis auf der SFS KRM. Ich hatte bewusst keine Jahreszahlen geschrieben weil ich die immer vermurkse.
Ich wollte nur aufzeigen: "Das Preissystem" von "der Bahn" ist halt nicht durch eine einzelne Instanz grundlegend reformierbar.
Die Preissystemkritik ist aber etwas weltfremd ...
Huhu.
Nichts ist kontraproduktiver als ein Einheitspreis(-system). Wenn sich Kunden mal über den Preis beschweren bei mir, dann sind das Kunden mit Verbundfahrscheinen. Also in einem Bereich, wo für sich betrachtet, das Preissystem meist sehr einfach ist. Zonen 1 bis 3: Preis X, Zonen 4 bis 7: Preis Y. Usw. Dazu ne Tages- und ne Monatskarte. Fertig. Schön simpel. Aber eben nicht verlockend.
Denn der Denkfehler ist derselbe, dem auch der bekannte Herr Lammpe im Nachbarforum immer unterliegt: Preispolitik ist nie rational, sondern immer emotional. In der Regel weiß der Kunde ja gar nicht, was der günstigste Preis gewesen wäre. Im Niedersachsentarif z.B. zahlt fast jeder Kunde bei einer Einzelfahrt zuviel, weil er das - erlaubte! - Stückeln aus Sparticket und Ticket für Einfache Fahrt nicht kennt. Da er das aber nicht weiß, ist er mit dem aufgerufenen Preis zufrieden. Der Sparfuchs dagegen freut sich, wenn er sowas nutzt und denkt sich: hey, ich bin clever und die anderen alle dümmer. Andererseits streichelt es beim anderen das Ego, nicht nach Sonderangeboten suchen zu müssen, sondern es im Leben geschafft zu haben - und da zahlt man doch gerne Preis Y, obwohl es auch günstiger gehen würde. Aber da stundenlang suchen? Nö, dafür ist das Leben zu schön.
Und so ist für jeden was dabei. Und jeder ist zufrieden. Selbst, wenn unsereins das Wort 'Supersparpreis' auf manchem Ticket angesichts des tatsächlichen Preises für etwas arg geschönt hält. Aber auch da hat noch nie wer über den Preis genörgelt.
Das Preissystem ist also so, wie es ist, völlig in Ordnung. Ich würde sogar noch viel weiter gehen und auch im Nahverkehr viel mehr Möglichkeiten einführen. Warum z.B. keine Verbundfahrscheine mit Zugbindung?
Schöne Grüße von jörg
Produktklassen
Welches Angebot ersetzt denn den SCIC-NRT Pkl. C und welche Änderungen treten da zu Tage?
Was meinst du genau? Der NRT kennt ja eben keine Produktkategorien.
Wenn Du ihn im Ausland ausgestellt bekommst.
Bei der DB erhält man drei Preise. Morgen früh Freiburg-Olten z.B.
- mit RE 32,20€
- mit IC/EC 34,50€
- mit ICE 37,70€
Ersteres ist ein Regio-Angebot.
ggf. weltfremd aber trotzdem notwendig!
Das Preissystem ist also so, wie es ist, völlig in Ordnung. Ich würde sogar noch viel weiter gehen und auch im Nahverkehr viel mehr Möglichkeiten einführen. Warum z.B. keine Verbundfahrscheine mit Zugbindung?
Hallo,
bei all den schönen Gedanken zur Preisgestaltung und den Möglichkeiten mit mehr Aufwand und ggf. Tricks einen günstigeren Preis zu erhalten, muss im Hinterkopf immer bedacht werden, dass für die meisten potentiellen Bahnfahrer der eigene PkW als spontan verfügbare Alternative zur Verfügung steht...
Gruß, bendo
Die Preissystemkritik ist aber etwas weltfremd ...
Das Preissystem ist also so, wie es ist, völlig in Ordnung. Ich würde sogar noch viel weiter gehen und auch im Nahverkehr viel mehr Möglichkeiten einführen. Warum z.B. keine Verbundfahrscheine mit Zugbindung?
Das sehe ich jetzt als schwierig an. Ich würde bei Einzelfahrkarten mehr nach Tageszeiten im Preis differenzieren. Viele Verbünde bieten keine Zeitkarten mit eingeschränkter Gültigkeit an: 9 Uhr Karten oder Tickets die nur nachts und an Wochenenden gültig sind.
Da gibt es auch Student A, der ganz selbstverständlich das Semesterticket kauft, weil er das Geld hat und die Flexibilität haben will, obwohl er die Bahn nur fürs Wochenendpendeln braucht. Das macht Student B auch. Der ist aber geizig und nutzt dafür die Abendregelung, für die er bereits mit dem Semesterbeitrag bezahlt hat, und die bereits über 50% der Zeit abdeckt.
Gleiche Beförderung, zwei Preise, alle glücklich, in Verbünden aber leider eine Ausnahmeerscheinung und der sinnlose Trend heißt leider "Vereinfachung".
Denn der Denkfehler ist derselbe, dem auch der bekannte Herr Lammpe im Nachbarforum immer unterliegt: Preispolitik ist nie rational, sondern immer emotional. In der Regel weiß der Kunde ja gar nicht, was der günstigste Preis gewesen wäre
was v.a. für Abokunden gilt. In vielen Fällen wäre der Kunde mit Einzelfahrkarten und Bahncard günstiger unterwegs. Ich kenne niemanden (Heavy-User inbegriffen), bei dem sich die BC100 wirklich rechnet, aber glücklich sind sie trotzdem. Viele meinen sogar mit der BC100 Geld zu sparen, weil sie bei jeder Fahrt den BC50-Flexpreis ansetzen (so Sachen wie eCoupons oder Freifahrten unberücksichtigt).
Man könnte auch günstiger mit 200 Sparpreisen pro Jahr pendeln.
Aktionstarif für eine Woche
Sinnvoller wäre also eine Aktion "Probebahncard bis auf weiteres 10 Euro". Aber klar, dann brauche ich ja nicht jetzt kaufen, sondern erst, wenn ich wirklich reisen will
und deshalb ergibt das als Dauer-Aktion auch keinen Sinn.Bei der MyBahnCard 25 gab es auch immer in ein Zeitfenster, in dem die Karte für 10€ weniger erhältlich war. So legen sich viele Kunden (ohne oder mit gekündigtem Abo) schon heute fest, dass sie in einigen Monaten, wenn die aktuelle Bahncard ausläuft, die nächste schon im Geldbeutel stecken haben.
Deinen Beitrag kann man wie folgt zusammenfassen:
Die Bahn soll kein Geld verdienen.Damit wird alles besser!
Die Zusammenfassung ist: Durch immer mehr undurchsichtige Angebote kann man die Fahtgastzahlen nicht verdoppeln.
Dass eine Staatsbahn eigentlich keinen Gewinn machen sollte, darüber sind wir uns ja wohl alle einig.
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"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Die Preissystemkritik ist aber etwas weltfremd ...
Huhu.
Nichts ist kontraproduktiver als ein Einheitspreis(-system). Wenn sich Kunden mal über den Preis beschweren bei mir, dann sind das Kunden mit Verbundfahrscheinen. Also in einem Bereich, wo für sich betrachtet, das Preissystem meist sehr einfach ist. Zonen 1 bis 3: Preis X, Zonen 4 bis 7: Preis Y. Usw. Dazu ne Tages- und ne Monatskarte. Fertig. Schön simpel. Aber eben nicht verlockend.
Warum nicht verlockend? Weil schon zu kompliziert oder weil nur zu teuer?
Im VRR gibt/gab es ja für die kleinste Preisstufe A drei unterschiedliche Vierfahrten-Karten (A1, A2, A3), alle zum gleichen Preis, aber nicht alle überall gültig. Kann man auch keinem erklären.
Denn der Denkfehler ist derselbe, dem auch der bekannte Herr Lammpe im Nachbarforum immer unterliegt: Preispolitik ist nie rational, sondern immer emotional. In der Regel weiß der Kunde ja gar nicht, was der günstigste Preis gewesen wäre. Im Niedersachsentarif z.B. zahlt fast jeder Kunde bei einer Einzelfahrt zuviel, weil er das - erlaubte! - Stückeln aus Sparticket und Ticket für Einfache Fahrt nicht kennt. Da er das aber nicht weiß, ist er mit dem aufgerufenen Preis zufrieden. Der Sparfuchs dagegen freut sich, wenn er sowas nutzt und denkt sich: hey, ich bin clever und die anderen alle dümmer. Andererseits streichelt es beim anderen das Ego, nicht nach Sonderangeboten suchen zu müssen, sondern es im Leben geschafft zu haben - und da zahlt man doch gerne Preis Y, obwohl es auch günstiger gehen würde. Aber da stundenlang suchen? Nö, dafür ist das Leben zu schön.
Der Denkfehler: Dass der Status Quo bleiben kann. Das darf er aber nicht.
Man will die Fahrgastzahlen verdoppeln und ich nehme an, auch durch Neukundengewinnung.
Der Neukunde (sprich: Autofahrer) guckt eine Minute im Internet nach einem Preis für die Alternative per Bahn, wird fündig und denkt sich: "das ist zu teuer" und ist mit der Suche fertig. Dass er vermutlich eher den teuersten Preis als die günstigste Möglichkeit gefunden hat, weiß er nicht, das ist richtig. Aber er wird eben auch kein Bahnkunde. Dass diese Menschen es "im Leben geschafft haben" drückt sich dann durch die Autofahrt im neuen Mittelklasseauto aus.
Und so ist für jeden was dabei. Und jeder ist zufrieden. Selbst, wenn unsereins das Wort 'Supersparpreis' auf manchem Ticket angesichts des tatsächlichen Preises für etwas arg geschönt hält. Aber auch da hat noch nie wer über den Preis genörgelt.
Jeder der aktuellen Bahnfahrer ist zufrieden oder hat keine aktuelle Alternative. Das stimmt. Aber alle die keine regelmäßigen Bahnfahrer sind (80% der Bevölkerung?) sind eben nicht mit den Angeboten zufrieden, die sie finden können. Auch, weil sie eben nicht immer das günstigste finden. Das ist das Problem.
Das Preissystem ist also so, wie es ist, völlig in Ordnung. Ich würde sogar noch viel weiter gehen und auch im Nahverkehr viel mehr Möglichkeiten einführen. Warum z.B. keine Verbundfahrscheine mit Zugbindung?
Wie gesagt, wenn es völlig in Ordnung wäre, würden ja viel mehr Bahn fahren.
Ich sage auch gar nicht, dass es keine Sparpreise mit Zugbindung geben sollte. Aber vielleicht nur einen und nicht über das Jahr 10 verschiedene mit unterschiedlichen Bedingungen, die sich keiner merken kann und Tarife die man teilweise nur für eine Woche kaufen kann.
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Spartickets im Verbund gibts neuerdings in der Schweiz
zuggebunden und bis 70% Rabatt
Artikel Luzerner Zeitung vom 8.7.21:
https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/schweizweite-premiere-tarifverbund...
Aktionstarif für eine Woche
Die Zusammenfassung ist: Durch immer mehr undurchsichtige Angebote kann man die Fahtgastzahlen nicht verdoppeln.
Dass eine Staatsbahn eigentlich keinen Gewinn machen sollte, darüber sind wir uns ja wohl alle einig.
NEIN - warum soll die Bahn kein Geld verdienen?
Der jetzige Zustand mit gigantischen Verlusten den alle (auch nicht Bahn-Fahrer) tragen ist bestimmt nicht das Ziel.
Wenn man Gewinn macht kann man diesen nach Vorgaben des Eigentümers z.B. in geringere Ticketpreise für Kinder und Jugendliche stecken...
Gutes Preissystem ...
Hey.
Nichts ist kontraproduktiver als ein Einheitspreis(-system). Wenn sich Kunden mal über den Preis beschweren bei mir, dann sind das Kunden mit Verbundfahrscheinen. Also in einem Bereich, wo für sich betrachtet, das Preissystem meist sehr einfach ist. Zonen 1 bis 3: Preis X, Zonen 4 bis 7: Preis Y. Usw. Dazu ne Tages- und ne Monatskarte. Fertig. Schön simpel. Aber eben nicht verlockend.
Warum nicht verlockend? Weil schon zu kompliziert oder weil nur zu teuer?
Weil es als zu teuer EMPFUNDEN wird. Der Mensch will sparen können. Der will ein Schnäppchen. Im Verbund gibt's keins. Im Fernverkehr schon. Im Nahverkehr gibt's die erfolgreichen Ländertickets.
Ob das Schnäppchen immer eines ist, steht ja auf einem anderen Blatt, wie ja auch schon ein Forenkollege zutreffend erwähnt.
Der Denkfehler: Dass der Status Quo bleiben kann. Das darf er aber nicht.
Stimmt. Die Diversifizierung der Preise kann noch viel weiter umgesetzt werden.
Man will die Fahrgastzahlen verdoppeln und ich nehme an, auch durch Neukundengewinnung.
Der Neukunde (sprich: Autofahrer) guckt eine Minute im Internet nach einem Preis für die Alternative per Bahn, wird fündig und denkt sich: "das ist zu teuer" und ist mit der Suche fertig. Dass er vermutlich eher den teuersten Preis als die günstigste Möglichkeit gefunden hat, weiß er nicht, das ist richtig.
Unsinn. Ländertickets werden z.B. vorrangig angezeigt. Und Sparpreise auch. Da brauche ich nicht erst mehrere Klicks, um den günstigen Preis zuerst zu sehen.
Und 'ist zu teuer' ist die übliche Standardausrede, um das Auto weiter guten Gewissens nutzen zu können. Da könnte das Ticket Hamburg München auch 10 Euro kosten, dann fände der Autofahrer eine andere Ausrede, um nicht die Bahn nutzen zu müssen.
Und nicht vergessen darf man, dass selbst die behördliche Bundesbahn schon mit solchen Preissystemen arbeitete: man erinnere sich an die rosaroten Preise. Wo es u.a. eine Wochenendbindung gab.
Zuguterletzt: deutlich sinkende Fahrpreise sind erst recht keine Lösung. Zum einen muss dann eine Idee her, woher das Geld zur Finanzierung dann kommen soll. Zum anderen: je geringer der Druck, durch Nutzereinnahmen das System zu finanzieren, desto geringer auch der Druck, ordnungsgemäße Leistungen zu erbringen. Und Qualität nur über Strafzahlungen zu erzwingen, ist auch nicht zielführend. Im Zweifel meldet der Laden dann Insolvenz an.
Eisenbahn soll zu einem Anteil mit von den Nutzern bezahlt werden und kein reines Subventionsfaß ohne Boden sein. Da darf die Dienstleistung also auch einen gewissen Preis haben.
Den Preis sehe ich auch gar nicht als Problem. Problem ist, dass viel zu oft zu viel versprochen wird. Die Unregelmäßigkeiten, die öffentlich werden, sind einfach viel zu umfangreich. Nun behaupte ich, bei Aldi läuft ähnlich viel falsch. Aber da merkt es der Kunde nicht, wenn der Nachschub-Lkw Verspätung hat, weil das Regal trotzdem noch Ware enthält. Aber mit dem Deutschlandtakt und dem ITF und der strengen Verliniegung aller Zugfahrten laufen wir da in eine völlig falsche Richtung. Aber das gehört in einen anderen Beitragsbaum.
Schöne Grüße von jörg
Wow! Ein Lob in die Schweiz! Von mir. Irre. ;-)
- kein Text -