Fahrplan 2022: ICE Linie 42 wird nach Hamburg verlängert (Allgemeines Forum)
Bm235, Freitag, 21.05.2021, 17:08 (vor 1846 Tagen)
Im neuen Fahrplan soll die Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Dortmund über Münster - Osnabrück - Bremen nach Hamburg verlängert werden. Zum Einsatz kommen durchweg lange ICE 4 mit 13 Wagen.
Ganz viele lokbespannte IC/EC werden auf der Rollbahn dann wohl nicht mehr übrig bleiben. Ist schon bekannt, welche weg fallen und welche Züge aus dem Rheintal noch bis Hamburg fahren? Bleibt als zweite Linie nördlich Dortmund die Linie 31 erhalten?
Fahrplan 2022: ICE Linie 42 wird nach Hamburg verlängert
Christian_S, Freitag, 21.05.2021, 17:18 (vor 1846 Tagen) @ Bm235
Werden die dann wenigstens in Osnabrück durchfahren? Nicht das Blaschi öfter mitfährt und noch mehr zu meckern bekommt...
Bald auch ICE-Linie 43 Köln - Basel
JumpUp, Samstag, 22.05.2021, 07:47 (vor 1846 Tagen) @ Christian_S
Wie im DSO aus sicherer Quelle diskutiert wird, soll mit Auslieferung weiterer ICE4 ebenso die Linie Basel - Köln weiter im Takt der Rollbahn-ic nach Hamburg verlängert werden, spätestens 2025!
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 12:00 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Huhu.
Werden die dann wenigstens in Osnabrück durchfahren? Nicht das Blaschi öfter mitfährt und noch mehr zu meckern bekommt...
Du gehst also davon aus, dass die Betriebsqualität weiterhin so mies bleibt, wie sie derzeit bzw seit etlichen Jahren ist?
Und ja, daran werde ich mich so lange stören, bis das Eisenbahnwesen incl DB FV die hohe Qualität erreicht, die meine Auftraggeber von mir auch erwarten; die ich im Gegensatz zur Eisenbahn allerdings auch erbringe!
Schöne Grüße von jörg
Oje ...
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 16:22 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICE16, Samstag, 22.05.2021, 16:23
Ich bin mir sicher vorgefertigte Fragen zum ankreuzen zustellen und bis 200 zählen ist natürlich gleich schwierig wie der Betrieb eines EVU.
Und wie du täglich beweist hast du von der Bahn im allgemeinen eh keine Ahnung... Außer irgendwelche abweichen von Plänen zu identifizieren....
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 17:10 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Huhu.
Ich bin mir sicher vorgefertigte Fragen zum ankreuzen zustellen und bis 200 zählen ist natürlich gleich schwierig wie der Betrieb eines EVU.
Und wie beim letzten Mal beweist nur du das Unwissen. Ich kreuze gar nichts an.
Und der Betrieb eines EVU ist auch kein Hexenwerk. Manche können ein Atomkraftwerk betreiben und eine Raumstation im All, ohne dass da ständig was explodiert. Und im Stahlwerk nebenan geht der Ofen auch nicht alle 4 Wochen aus und werfen die nicht alle 6 Wochen eine Charge weg. Aldi öffnet absolut zuverlässig und nur in der Pandemie war Klopapier ausverkauft. Aber im Eisenbahnsektor ist es völlig okay, regelmäßig Minderleistungen zu erbringen.
Ich lach mich da immer kaputt: der Deutschlandtakt soll die Zukunft sein und zum massenhaften Umstieg verleiten. Andererseits, wenn ich an Reservierungspflichtdiskussionen denke, war da immer das Gegenargument des verpassten Anschlusses. Da muss ich nicht mal bis 200 zählen können, um die Diskrepanz zu bemerken.
Und wie du täglich beweist hast du von der Bahn im allgemeinen eh keine Ahnung...
Muss ich das als Kunde? Wenn Lidl das Kilo Bananen bewirbt ab Montag, dann ist mir die dahinterstehende Logistik herzlich egal. Wie es dem Zeitungsabonnenten egal ist, wie ich die pünktliche Lieferung organisiere - der möchte sie um 6.10 Uhr im Briefkasten haben. Punkt.
Und so kann ich von der Eisenbahn erwarten, dass IC 2312 mich wie beworben und versprochen um 17.23 Uhr von Osnabrück nach Bremen bringt und nicht ca. 19 Minuten später.
Dass im Einzelfall mal was hakt; geschenkt; es sind auch schon Raketen im All explodiert. Nur wenn die Einzelfälle arg häufig auftreten, wird es problematisch.
Ich weiß, dass die Kritikfähigkeit gerade beim ehemaligen Marktführer nicht sehr ausgeprägt ist. Da fühlen viele noch wie zu Beamtenzeiten, wo der Fahrgast der Beförderungsfall ist und sich über das zu erfreuen hat, was man selbst ihm anbietet - wobei man als eine Art Staat im Staate am besten weiß, was richtig ist. Die regelmäßig niveaulosen Beiträge manch hier Vertretender beweisen das. Aber zum Glück gibt es vor Ort an der Front ja noch genügend gute Mitarbeiter.
Heute übrigens konnte NX den Zug nicht pünktlich bereitstellen, wodurch ich in Hamm nicht einkaufen konnte wegen der verkürzten Umstiegszeit. Immerhin haben die Fahrgäste den ICE nach Berlin noch bekommen, weil der auch über 15 Min Verspätung hatte. In der Eurobahn hier ist die 2. Toilette mal wieder defekt - mal gucken, wie lange die andere durchhält; beim letzten Mal war nach der Hinfahrt Sense. Soll ich das jetzt alles bejubeln? Oder darf ich hier jetzt 26 Fahrgäste notieren, auch wenn es 37 sind, damit ich nicht so viel befragen brauche - soll ich mich also dem Niveau anpassen? Oder soll ich anonym Schreibenden hier vertrauen, bei denen es schon an Rechtschreibung mangelt und an Inhalt erst recht und die außer persönlichen Pöbeleien wenig zustande bringen?
Aber keine Sorge - ich erwarte jetzt nichts Substanzielles. Alles in Butter. Und ich schreibe auch nur, weil es in Wahrheit nur 3 Fahrgäste sind, weil ich Befragung in der 1. Klasse habe. Und es gibt auch positives: Mönchengladbach sollten wir sehr pünktlich erreichen, so dass ich den längeren Aufenthalt dort zum Einkaufen nutzen kann.
Schöne Grüße von jörg
Oje ...
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 20:26 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICE16, Samstag, 22.05.2021, 20:26
Oh entschuldigung ich wusste nicht das der Fahrgast das Kreuzchen schon wie selber machen darf. Aber kläre uns doch mal auf welche enormen Aufgaben man als Fahrgastbefrager so hat und welche enorme Qualität du da er bringst auser der Hälfte der Fahrgäste auf den Keks zu gehen? Bin da echt interessiert was man noch so in der Job Beschreibung steht...
Zu den von dir genannten Kritikpunkt das ich nichts sachlich beitragen kann. Wenn hier jemand eine Zug fährt mit einem Atomkraftwerke oder einem Raketenstart vergleicht bleibt leider für eine Sachliche Diskussion kein Spielraum... Das ist dann so wie wenn ein dreijähriger frägt ob ein Flugzeug ge auso funktioniert wie ein Schmetterlinge... Ist zwar putzig diskutieren kann man mit ihm darüber trotzdem nicht.
Zu dir als Kunde... Dann verhalte und schreibe auch so als ob du Kunde wärst und nicht so als ob ohne einen überheblichen Fahrgastzähler der Bahnbetrieb komett zusammen brechen würde...
Man merkt das dich das aggressiv macht…
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 20:37 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Du solltest dir ein Eis gönnen (so denn die Kühlung funktioniert) und ein paar grad runterkommen.
Man merkt das dich das aggressiv macht…
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 20:46 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Nö komplett entspannt... Nur allergisch gegen Bulschit...
Man merkt das dich das aggressiv macht…
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 21:00 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Nö komplett entspannt... Nur allergisch gegen Bulschit...
Dann solltest du an deiner Rechtschreibung arbeiten, so wie du gerade geschrieben hast schreiben meist Leute die aggressiv sind, oder ach ne das schreibe ich jetzt mal nicht ;)
Man merkt das dich das aggressiv macht…
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 22:03 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Gibt auch andere anerkannten Gründe für meine Rechtschreibung... Aber klar muss daran liegen das ich doof bin...
Forenregeln
Administrator, Samstag, 22.05.2021, 22:09 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Gibt auch andere anerkannten Gründe für meine Rechtschreibung... Aber klar muss daran liegen das ich doof bin...
Die Diskussion wird hier unsachlich und für andere Nutzer uninteressant.
Bitte per PM klären, falls gewünscht.
Das ICE-Treff-Team.
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 21:23 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Huhu.
Oh entschuldigung ich wusste nicht das der Fahrgast das Kreuzchen schon wie selber machen darf.
Auch das macht er nicht. Also: rede doch nicht mit, wenn du es nicht weißt ...
Aber kläre uns doch mal auf welche enormen Aufgaben man als Fahrgastbefrager so hat und welche enorme Qualität du da er bringst auser der Hälfte der Fahrgäste auf den Keks zu gehen?
Guck, wieder keine Ahnung. Die üblichen Verweigererquoten liegen irgendwo bei 5 bis 10 Prozent. Seit der Pandemie sind die sogar gesunken.
Und ansonsten kennst du sicher auch den Hintergrund der Fahrgastbefragungen. Das 'auf den Keks gehen' ist also im Sinne des Fahrgastes.
Die Qualität der Daten ist dann halt so eine Sache. Der eine kennt sich aus und weiß, dass er gezielt nachfragen muss, welchen Zug der Kunde zwischen Oldenburg und Bremen genutzt hat, NV der DB, S-Bahn von Dritten oder FV. Der kennt auch die Tarifgrenze, wenn der Kunde zum VRR-Ticket ein Einfach-Weiter-Ticket nach Minden erworben hat. Der fragt gezielt nach, ob der Fahrgast nach Guben von Berlin über Frankfurt (Oder) oder Cottbus fahren will. Was natürlich ein Unterschied ist. Wenn man sich da mit vielem (natürlich nicht allem!), dann geht das Interview schneller und ich kann mehr Fahrgäste befragen (oder habe länger 'Pause'). Und dem Fahrgast wird Kompetenz vorgetäuscht. Wer weniger engagiert dabei ist, der muss halt alles mühseliger nachfragen und/oder es kommen schneller auch mal falsche Daten zusammen.
Bin da echt interessiert was man noch so in der Job Beschreibung steht...
Einfach mal bewerben. Die üblichen Firmen dürften bekannt sein. Und alle suchen sie! Da gibt's garantiert was.
Am wichtigsten ist der individuelle Umgang mit Menschen in der jeweiligen Situation.
Und wie ich manches erkläre. Oft wird ja nach dem Grund gefragt. Viele Kollegen sagen dann 'Statistik' oder nehmen den 'internen' Begriff 'Fahrgeldeinnahmen-Aufteilung'. Damit aber können die wenigsten Kunden was anfangen. Also breche ich das runter auf das vorgezeigte Ticket: Sie haben ein Flexpreis. Da dürfen Sie jetzt von Bremen mit der DB nach Hude fahren oder mit der Nordwestbahn oder dem Fernzug der DB. Das ganze Geld kassiert hat beim Kauf DB FV. Jetzt fahren Sie aber gerade mit der NWB. Die möchte von dem Geld auch was haben. Und deswegen befrage ich Sie. Ihr Vorteil: ein durchgängiger Fshrschein. Ihr Nachteil: ab und an kommt wer und möchte Fragen beantwortet haben.
Das versteht der Kunde! Und ist zufrieden. Und versteht, warum er auch mal öfters befragt wird.
fahren, mit der Eurobahn
Zu den von dir genannten Kritikpunkt das ich nichts sachlich beitragen kann. Wenn hier jemand eine Zug fährt mit einem Atomkraftwerke oder einem Raketenstart vergleicht bleibt leider für eine Sachliche Diskussion kein Spielraum...
Stimmt, Züge fahren ist einfacher. Scheitert aber häufiger. Hm ...
Das ist dann so wie wenn ein dreijähriger frägt ob ein Flugzeug ge auso funktioniert wie ein Schmetterlinge... Ist zwar putzig diskutieren kann man mit ihm darüber trotzdem nicht.
Den 3-Jährigen würde ich lieben! Denn das würde zeigen, dass der sich über sowas Gedanken gemacht hat. Der Sohn meines Kumpels fragte mal, was Kohle ist. Hehe, tja. Haben wir versucht, anschaulich zu erklären. Grünzeug, was zusammengedrückt wurde, keine Luft dran und sehr heiß. Er überlegte dann eine Weile und fragte uns dann, warum man die denn dann verbuddelt hat - das könne man doch auch im Ofen machen! Von soviel einfacher entwaffnender Logik könnten sich viele eine Scheibe abschneiden.
Dann verhalte und schreibe auch so als ob du Kunde wärst und nicht so als ob ohne einen überheblichen Fahrgastzähler der Bahnbetrieb komett zusammen brechen würde...
Das ist ja das Problem: der bricht auch mit mir zusammen ... Dagegen komme auch ich nicht an ...
Schöne Grüße von jörg
Oje ...
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 22:10 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Wahnsinn also braucht man eine mehrwöchige? Schulung über die Tarife krass...
Damit kann man natürlich jedes evu belehren was schief läuft bei ihnen...
Ich war auch mal Fahrgäste befragen :D
J-C, In meiner Welt, Samstag, 22.05.2021, 23:21 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Huhu.
Hey hey, ich erzähl dir was, ich hab einen Tag mal selbst Fahrgäste befragt und auch sogar Geld dafür bekommen. Nicht wenig sogar.
Oh entschuldigung ich wusste nicht das der Fahrgast das Kreuzchen schon wie selber machen darf.
Auch das macht er nicht. Also: rede doch nicht mit, wenn du es nicht weißt ...
Aaaaalso, meine Uni hat mir ein Angebot gemacht, was ich nicht ablehnen konnte, einen Tag lang entlang einer Buslinie in Wien Fahrgäste befragen und dafür Geld kriegen. Hab ich gemacht, am Ende 11 Stunden das gemacht, zwischendurch verteilt 2 Stunden Pause. Man stellt sich auf die Station hin, stellt 2 simple Fragen, wo es hingeht und zu welchem Zweck. War im Auftrag der Wiener Linien.
Und natürlich macht man da kein Kreuzerl, man kriegt da ein Tablett und tippt einfach einmal auf die entsprechende Option. Ist ja auf Geschwindigkeit optimiert.
Guck, wieder keine Ahnung. Die üblichen Verweigererquoten liegen irgendwo bei 5 bis 10 Prozent. Seit der Pandemie sind die sogar gesunken.
Und das kann ich bestätigen, auf den Haltestellen haben nur wenige die Antwort verweigert, wenn man die rausnimmt, die ich nicht mehr fragen konnte, weil sie in der letzten Sekunde reinkamen. Und das ging, ich habe da eine recht gute Trefferquote erlangt. Es war halt nur etwas arg, dass man meistens stehen musste, da tun die Beine einem weh und in der einen Stunde kommt man vielleicht noch nach Hause um einen Snack zu kriegen, aber das war es auch schon. Aber sonst, das ging ganz gut.
Und ansonsten kennst du sicher auch den Hintergrund der Fahrgastbefragungen. Das 'auf den Keks gehen' ist also im Sinne des Fahrgastes.
In meinem Fall ging es darum, wie sich die Umlegung einer Linie auf einen neuen, direkteren Laufweg, auf das Fahrgastverhalten auswirkt.
Die Qualität der Daten ist dann halt so eine Sache. Der eine kennt sich aus und weiß, dass er gezielt nachfragen muss, welchen Zug der Kunde zwischen Oldenburg und Bremen genutzt hat, NV der DB, S-Bahn von Dritten oder FV. Der kennt auch die Tarifgrenze, wenn der Kunde zum VRR-Ticket ein Einfach-Weiter-Ticket nach Minden erworben hat. Der fragt gezielt nach, ob der Fahrgast nach Guben von Berlin über Frankfurt (Oder) oder Cottbus fahren will. Was natürlich ein Unterschied ist. Wenn man sich da mit vielem (natürlich nicht allem!), dann geht das Interview schneller und ich kann mehr Fahrgäste befragen (oder habe länger 'Pause'). Und dem Fahrgast wird Kompetenz vorgetäuscht. Wer weniger engagiert dabei ist, der muss halt alles mühseliger nachfragen und/oder es kommen schneller auch mal falsche Daten zusammen.
Tja und mir hilft die Ortskenntnis, wenn die Leute nicht den Namen der Haltestelle, sondern meinetwegen die Linie, auf die sie umsteigen nennen. Oder die Straße, an der die Haltestelle liegt.
Einfach mal bewerben. Die üblichen Firmen dürften bekannt sein. Und alle suchen sie! Da gibt's garantiert was.
Vielleicht finde ich ja was in Wien oder Umgebung für was längerfristiges. Eigentlich wollte ich ein Praktikum bei den ÖBB absolvieren, aber das wird dieses Jahr eher nichts.
Am wichtigsten ist der individuelle Umgang mit Menschen in der jeweiligen Situation.
Ich hatte schon rasch die Routine darin, paar Tage und das würde locker flockig laufen. Dabei bin ich nicht unbedingt der, der super duper in Sachen Kommunikation ist. Eigentlich meide ich es ja, mich mit fremden Leuten auseinanderzusetzen :'D. Aber wo ein Wille (und natürlich ein monetärer Anreiz), da ein Weg.
Und wie ich manches erkläre. Oft wird ja nach dem Grund gefragt. Viele Kollegen sagen dann 'Statistik' oder nehmen den 'internen' Begriff 'Fahrgeldeinnahmen-Aufteilung'.
Ich hab einfach gesagt, ich mache das im Auftrag der Wiener Linien und wenn man es genauer will, erkläre ich auch den Zweck. Das fanden einige ja interessant.
Damit aber können die wenigsten Kunden was anfangen. Also breche ich das runter auf das vorgezeigte Ticket: Sie haben ein Flexpreis. Da dürfen Sie jetzt von Bremen mit der DB nach Hude fahren oder mit der Nordwestbahn oder dem Fernzug der DB. Das ganze Geld kassiert hat beim Kauf DB FV. Jetzt fahren Sie aber gerade mit der NWB. Die möchte von dem Geld auch was haben. Und deswegen befrage ich Sie. Ihr Vorteil: ein durchgängiger Fshrschein. Ihr Nachteil: ab und an kommt wer und möchte Fragen beantwortet haben.
Das versteht der Kunde! Und ist zufrieden. Und versteht, warum er auch mal öfters befragt wird.
Same. Wenn mich wer befragt, mache ich da auch keine Faxen, es hat immer einen Zweck und solange es nichts zu persönliches ist, passt es eh. Erfahrungsgemäß ist es ja auch hilfreich, sein Namensschild möglichst deutlich sichtbar zu zeigen nebst der Firma, in dessen Auftrag man das macht.
Zu den von dir genannten Kritikpunkt das ich nichts sachlich beitragen kann. Wenn hier jemand eine Zug fährt mit einem Atomkraftwerke oder einem Raketenstart vergleicht bleibt leider für eine Sachliche Diskussion kein Spielraum...
Stimmt, Züge fahren ist einfacher. Scheitert aber häufiger. Hm ...
Naja, es gibt einfach viele Faktoren. Infrastruktur in der Elektrizität ist bei Freiluft- und Unterflurleitungen doch eher weniger vulnerabel als ebenerdig und oft nicht umzäunte Bahnanlagen. Stromnetze kann man schonmal leichter abschirmen gegen Störungen.
Bei Wasser ist es auch ziemlich ähnlich.
Nächste Störungsquelle: Das Wetter. Hier hat man im Vergleich zur Straße den Nachteil, dass man bei Schienenwegen eher nicht so leicht zich Umgehungsstrecken hinkriegt. Und wo die Straße nur eine Sammelstraße für die gesamte Besiedlung hat, wird sie bei Störungen auf die selben Probleme stoßen wie die Schiene.
Autobahnen sind durch stärkere Vegetationskontrolle weniger betroffen als Landstraßen, die Schiene scheint bei den rechtlichen Rahmenbedingungen im Vegetationsrückschnitt im Nachteil zu sein. Noch dazu kommt, dass man sich derzeit darum kümmern muss, dass man vom Glyphosat wegkommt. Obwohl gerade die Infrastrukturbetreiber der Bahn an sich das Mittel sachgemäß einsetzen und damit die Schäden an der Natur nicht höher sind als bei anderen Methoden, wird das ja auf politischen Druck früher oder später verboten sein.
Das sind halt so Spannungsfelder.
Nächstes Problem: Technische Störungen. Die Luftfahrt hat weniger Stationäre Anlagen als die Bahn, die Stromversorgung wäre vielleicht vergleichbar, aber dort fließt Strom sehr zuverlässig von A nach B, der Strom selbst wird schonmal keine Türstörugn kennen.
Züge hingegen gibt es viele. Sehr viele. Und jeder einzelne kann eine potenzielle Störungsquelle sein. Selbst bei bester Wartung kann das passieren.
Nächstes Ding: Fahrgäste. Also das sind solche Dinger, die haben ihr eigenes Bewusstsein, die tun manchmal merkwürdige Dinge und haben ihre eigene Geschwindigkeit. Und irgendwie muss der Fahrplan das berücksichtigen.
Aber das Verhalten der Fahrgäste, deren Menge, etc. kann die Betriebsstabilität ja auch beeinflussen.
Das heißt, man hat durchaus einige Faktoren, die es in dieser Form nicht in dieser Ausprägung in anderen Branchen gibt. Das Bahnsystem ist eine hochkomplexe Angelegenheit mit einer sehr hohen Anzahl an Faktoren, wo was schieflaufen kann, dass ich mich darüber nicht wundere.
Selbst in Japan und in der Schweiz hat man es mit solchen Dingen zu tun.
Das ist dann so wie wenn ein dreijähriger frägt ob ein Flugzeug ge auso funktioniert wie ein Schmetterlinge... Ist zwar putzig diskutieren kann man mit ihm darüber trotzdem nicht.
Den 3-Jährigen würde ich lieben! Denn das würde zeigen, dass der sich über sowas Gedanken gemacht hat. Der Sohn meines Kumpels fragte mal, was Kohle ist. Hehe, tja. Haben wir versucht, anschaulich zu erklären. Grünzeug, was zusammengedrückt wurde, keine Luft dran und sehr heiß. Er überlegte dann eine Weile und fragte uns dann, warum man die denn dann verbuddelt hat - das könne man doch auch im Ofen machen! Von soviel einfacher entwaffnender Logik könnten sich viele eine Scheibe abschneiden.
Ich bin begeistert!
Dann verhalte und schreibe auch so als ob du Kunde wärst und nicht so als ob ohne einen überheblichen Fahrgastzähler der Bahnbetrieb komett zusammen brechen würde...
Das ist ja das Problem: der bricht auch mit mir zusammen ... Dagegen komme auch ich nicht an ...
Und wenn ich es übertreibe, könnte die Versorgung der Bordrestaurants wegen mir zusammenbrechen. Hoffen wir mal dass das nicht passiert. Denn ein hungriger J-C ist nicht ein glücklicher J-C. ;-)
Schöne Grüße von jörg
Liebe Grüße von JayCee
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Oje ...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 17:58 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Und wie du täglich beweist hast du von der Bahn im allgemeinen eh keine Ahnung...
Sage mal was liegt Dir denn quer auf der Datenbank?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Oje ...
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 18:18 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
Und wie du täglich beweist hast du von der Bahn im allgemeinen eh keine Ahnung...
Sage mal was liegt Dir denn quer auf der Datenbank?
Vielleicht gibts eine Technische Störung am Zug und nachdem sie behoben wurde noch eine Weichenstörung :)
Oje ...
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 18:29 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Beim besten Willen, aber das Blaschi jetzt nicht sooooviel tiefgründige Ahnung vom Bahnbetrieb und seinen Hintergründen hat, aber gerne schnell ein Urteil über eine Situation fällt ist jetzt wirklich kein Geheimnis.
Oja!
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 22.05.2021, 19:14 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Beim besten Willen, aber das Blaschi jetzt nicht sooooviel tiefgründige Ahnung vom Bahnbetrieb und seinen Hintergründen hat, aber gerne schnell ein Urteil über eine Situation fällt ist jetzt wirklich kein Geheimnis.
Es ist aber dennoch legitim, chronische Mängel zu erwähnen. Und Jörg hat mit der Strecke von Hamburg nach Wanne-Eickel und dem Fernverkehr dadrauf einen quasi vor der Haustür.
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Oje ...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 19:16 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Wieviel tiefgründige Hintergrund-Ahnung ist denn generell notwendig, um allein über das gelieferte Ergebnis an der Basis direkt am Kunden zu befinden?
Wenn im Restaurant die Sauce zum Steak ranzig schmeckt und der Ober auf Nachfrage antwortet 'sie wissen ja gar nicht was hinten in unserer Küche los ist', wäre das die passende Antwort auf meinen Einwand? Muß mich interessieren was hinten in der Küche heute mal wieder los ist, wenn es sich nicht gerade um einen Stromausfall handelt oder Schutzgeldeintreiber soeben das Gestühl verwüstet haben?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Oje ...
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 19:44 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
Wieviel tiefgründige Hintergrund-Ahnung ist denn generell notwendig, um allein über das gelieferte Ergebnis an der Basis direkt am Kunden zu befinden?
Im Prinzip keines. Er kann auch kritisieren - aber bitte möglichst sachlich und nicht einfach ein paar Stammtischparolen.
Wenn im Restaurant die Sauce zum Steak ranzig schmeckt und der Ober auf Nachfrage antwortet 'sie wissen ja gar nicht was hinten in unserer Küche los ist', wäre das die passende Antwort auf meinen Einwand? Muß mich interessieren was hinten in der Küche heute mal wieder los ist, wenn es sich nicht gerade um einen Stromausfall handelt oder Schutzgeldeintreiber soeben das Gestühl verwüstet haben?
Das ist der Punkt. Daher meine Gegenfrage: Würdest Du nach dem Restaurantbesuch im Internet mit diversen anderen Usern darüber diskutieren, wie die Soße nur so schmecken konnte, obwohl Du natürlicherweise gar nicht in der Küche warst und daher nicht weißt, was der Koch ggf wie und warum gemacht hat? Den Umstand, das die Soße ranzig schmeckte, kannst Du natürlich negativ bewerten. Aber über die Hintergründe kannst Du nur phantasieren. So ist das mit Blaschi auch. 30 Minuten Verspätung? Doof, scheisse, nicht gut ... was auch immer. Aber er fängt gerne und schnell an, den Entscheidern Unfähigkeit unterstellen zu wollen und erklären zu wollen, wie ER das besser gemacht hätte. Und das ohne situatives Hintergrundwissen.
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 19:34 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 22.05.2021, 19:36
Hallo.
Beim besten Willen, aber das Blaschi jetzt nicht sooooviel tiefgründige Ahnung vom Bahnbetrieb und seinen Hintergründen hat, aber gerne schnell ein Urteil über eine Situation fällt ist jetzt wirklich kein Geheimnis.
Das übliche Totschlagargument von Betriebseisenbahnern. Der Beförderungsfall hat keine Ahnung und deswegen die Klappe zu halten.
Dabei sprechen die für den Kunden sichtbaren Resultate ja für sich.
Die Denkweise solcher Eisenbahner durfte ich neulich wieder erleben. In der Presse wurde der dreckige Nds-RE 9 beklagt und der in Osnabrück direkt dabebt daneben stehende NRW-RE 2 ob seiner Sauberkeit gelobt. 2 Bahner im Gespräch empörten sich an der ungerechtfertigten Kritik. DB Regio NRW habe eine Indoor-Waschanlage mit 6 Bürsten, DB Regio Nord nur eine Außenanlage mit 2 Bürsten.
Der Logik zufolge ist es also völlig logisch und damit auch in Ordnung und normal, dass die Züge einen unterschiedlichen Sauberkeitsgrad aufweisen.
Als Betriebsfremder könnte da natürlich die Frage auftauchen, ob es ein Naturgesetz ist, dass in Bremen eine miesere Anlage steht als es sie in NRW gibt. Und was denn dagegen gesprochen hätte, dass sich Regio Nord eine genau so gute Anlage wie Regio NRW zulegt.
Aber mit solchen Fragen würde man sich natürlich schnell unbeliebt machen. Und, siehe oben: als Externer hat man gefälligst keine Ahnung.
Und so fährt der eine Zug weiter dreckig durch's Land und der andere eben sauber. Ist so. Hat so zu sein. Basta. Außerdem kann sich der Beförderungsfall ja freuen, dass man ihn überhaupt mitnimmt und den Aufwand der Beförderung betreibt. Da ist Dankbarkeit angesagt und keine Kritik. Auch beim dreckigen Wagen, beim verpassten Anschluß und bei der 488. Zugverspätung.
Solange nicht der Eisenbahner vom Kunden her denkt, solange wird's nichts mit der Verkehrswende. Zum Glück ist das Forum hier diesbezüglich aber nicht sehr repräsentativ. Denn ich erlebe genug Eisenbahner, die würden bei mancher "Verteidigungsrede" hier auch peinlich berührt sein. Zumal in der Sache selbst selten Widerspruch kommt, sondern auf Allgemeinplätze und persönliche Animositäten ausgewichen wird. Ein bißchen wie bei der BILD. Angesichts dessen, dass die doch nur Unfug berichtet, halten sich die abzudruckenden Gegendarstellungen in ihr doch in sehr überschaubaren Grenzen. Erstaunlich.
Sei's drum ... Hier funktioniert das eine WC übrigens tatsächlich noch. Allerdings ist das Papier aus. Während der Zug rappelvoll war schon ab Venlo. Und erst in Mönchengladbach ein 2. Teil drauf kam. Gäben die Bahnsteiglängen eigentlich 2 Teile nach Venlo her? Muss ich mal recherchieren.
Schöne Grüße von jörg
Oje ...
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 19:55 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Das übliche Totschlagargument von Betriebseisenbahnern. Der Beförderungsfall hat keine Ahnung und deswegen die Klappe zu halten.Dabei sprechen die für den Kunden sichtbaren Resultate ja für sich.
Totschlagargument von Besserwissern: Ich war ja im Zug / am Bahnsteig / an der Strecke, ich habs doch gesehen!
Dabei frage ich mich bei manchen Deiner Berichte und Deiner selbst gefällten Hintergrundurteile: Hattest Du echt die ganzen Monitore mit den Streckenspiegeln, Zeit-Wege-Linien und Bahnhofsfahrordnungen vor Dir oder simpelst Du Dir einfach etwas zusammen?
Die Denkweise solcher Eisenbahner durfte ich neulich wieder erleben. In der Presse wurde der dreckige Nds-RE 9 beklagt und der in Osnabrück direkt dabebt daneben stehende NRW-RE 2 ob seiner Sauberkeit gelobt. 2 Bahner im Gespräch empörten sich an der ungerechtfertigten Kritik. DB Regio NRW habe eine Indoor-Waschanlage mit 6 Bürsten, DB Regio Nord nur eine Außenanlage mit 2 Bürsten.Der Logik zufolge ist es also völlig logisch und damit auch in Ordnung und normal, dass die Züge einen unterschiedlichen Sauberkeitsgrad aufweisen.
In unserer Gesellschaft, auch außerhalb der Eisenbahn, ist so manches nicht logisch. Das heißt aber noch nicht, das eine Stammtischparole zur ultimativ besten Lösung führt, weil sie einfach vieles gar nicht bedenkt.
Aber mit solchen Fragen würde man sich natürlich schnell unbeliebt machen. Und, siehe oben: als Externer hat man gefälligst keine Ahnung.
Es gibt als Externer diverse Möglichkeiten, sich und seine Ideen aktiv einzubringen. Dazu muss man nicht mal Mitarbeiter werden. Aber einfach losposaunen, wie es hätte laufen sollen, das ist natürlich einfach für jemanden an der heimischen Tastatur oder dem Smartphone, aber ohne Einblick in die betrieblichen Belange.
Ich geb Dir mal ein praktisches Beispiel: Neulich gab es auf einer von mir betreuten Strecke eine Störung an einer Weiche, die diverse Fahrwege verhinderte. Ausgerechnet ein Fernverkehrszug war davor "eingesperrt", sprich konnte so nicht einfach nach vorne weiterfahren.
Es gab eine wahrscheinliche Möglichkeiten, mit dahinter befindlichen Zügen die Störung zu umfahren, so meine Idee. Problem an einer kurzfristigen Umsetzung: der Fdl, über 100 km von mir entfernt, ist bei sowas natürlich enorm eingespannt. Er muss die Störung melden und beim Eintreffen der Techniker ggf. Gleissperrungen organiseren, aber wie in dem konkreten Fall auch mit dem Tf des Fernzuges den Befehl zum zurücksetzen des Zuges schreiben, die betrieblichen Maßnahmen dazu treffen usw. Da ists für den Disponenten mitunter schwer, den Fdl zu erreichen und mit ihm Maßnahmen abzusprechen, denn ins Betriebliche hat man nicht hineinzufunken bzw muss ggf warten.
Soweit, sogut. Wir konnten die Ersatzmaßnahmen dann nach ca 10 Minuten umsetzen, aber das musste ich erst mit dem Fdl abklären, ob es Stellwerkstechnisch geht oder die Störung auch den dazu notwendigen Fahrweg eventuell mit blockiert. Jedenfalls hätte es durchaus auch länger dauern können. Blaschi in der S-Bahn oder am Bahnsteig hätte aber längst getobt, warum man nicht über das offensichtlich freie Gleis daneben fährt ...
Danke für die Bestätigung.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 20:55 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Huhu.
Ich geb Dir mal ein praktisches Beispiel: Neulich gab es auf einer von mir betreuten Strecke eine Störung an einer Weiche, die diverse Fahrwege verhinderte.
Wie oft lese ich in den Verspärungsgründen 'Weichenstörung'? Viel zu oft.
Es gab eine wahrscheinliche Möglichkeiten, mit dahinter befindlichen Zügen die Störung zu umfahren, so meine Idee. Problem an einer kurzfristigen Umsetzung: der Fdl, über 100 km von mir entfernt, ist bei sowas natürlich enorm eingespannt. Er muss die Störung melden und beim Eintreffen der Techniker ggf. Gleissperrungen organiseren, aber wie in dem konkreten Fall auch mit dem Tf des Fernzuges den Befehl zum zurücksetzen des Zuges schreiben, die betrieblichen Maßnahmen dazu treffen usw. Da ists für den Disponenten mitunter schwer, den Fdl zu erreichen und mit ihm Maßnahmen abzusprechen, denn ins Betriebliche hat man nicht hineinzufunken bzw muss ggf warten.
Soweit, sogut. Wir konnten die Ersatzmaßnahmen dann nach ca 10 Minuten umsetzen, aber das musste ich erst mit dem Fdl abklären, ob es Stellwerkstechnisch geht oder die Störung auch den dazu notwendigen Fahrweg eventuell mit blockiert. Jedenfalls hätte es durchaus auch länger dauern können.
Und wo in der Schilderung kommt jetzt der Fahrgast vor? Wer informiert den? Wie auf DS-O, von einem Lokführer geschrieben, nachzulesen: soll ich das auch noch machen?
Blaschi in der S-Bahn oder am Bahnsteig hätte aber längst getobt, warum man nicht über das offensichtlich freie Gleis daneben fährt ...
Blaschi würde die Frage stellen, inwieweit die Arbeitsabläufe da gut organisiert sind. Und die Grundsatzfrage stellen, warum überhaupt wieder mal eine Weiche gestört ist. Dass eine Störung mal auftritt: geschenkt. Und wenn wer den Kunden ordentlich informiert: okay.
Wenn aber zum 27. Mal morgens vor 7 der EC aus Hamburg wegen verspäteter Bereitstellung oder wahlweise Verzögerungen im Betriebsablauf wieder zu spät kommt und in Münster der Anschluß weg ist, dann ist das indiskutabel.
Wenn die Kunden bei den Befragungen Kritik üben, dann sehe ich zu, ihnen manch Hintergrund zu erklären. Was 'Personen im Gleis' bedeutet und warum ein Umlauf erst nach Stunden wieder im Lot ist. Viel zu oft aber dind es vermeidbare Störungen - und gar nicht mal große, sondern eher die kleinen -, die für Unbill sorgen. In der Summe geht das dann eben nicht.
Und die Erläuterungen sind oft haarsträubend. Da wird im 36 Minuten verspäteten Fernzug die Begrüßungdansage ganz nsch Vorschrift runtergerattert. Da fühlt man sich als Kunde schon etwas veräppelt. Dann: wir haben 37 Minuten wegen einer Weichenstörung. Über die Anschlüsse werde man informiert.
Spätestens beim Anschluß wird es dann ganz haarsträubend. Meistens werden einfach die nächsten 5 bis 8 Züge runtergerappelt; fertig. Inwieweit das zu den verpassten Anschlüssen überhaupt passt - egal. Manchmal heißt es, der Zug wartet und ist doch weg. Manchmal ist's auch umgekehrt.
Und besonders schön: kurz vor der Einfahrt, man ist pünktlich, die Durchsage, dass alle Anschlußzüge erreicht werden. Aber dann gibt's keine Einfahrt. Und wir stehen. Mit Glück kommt dann noch die Durchsage, dass sich die Einfahrt verzögert. Sehen wir selbst auch. Und dann kommt es vor, dass der gerade gepriesene Anschlußzug weg ist. Wem will man denn sowas auch nur ansatzweise erklären?
Schöne Grüße von jörg
Den Dank gebe ich zurück
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 21:46 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Wie oft lese ich in den Verspärungsgründen 'Weichenstörung'? Viel zu oft.
Mag ja sein. Aber was ist oft? Und auf welchen Bereich beziehst Du Dich?
Und wo in der Schilderung kommt jetzt der Fahrgast vor? Wer informiert den? Wie auf DS-O, von einem Lokführer geschrieben, nachzulesen: soll ich das auch noch machen?
Ganz einfach: in meinem Handeln und dem Handeln weiterer Beteiligter. Ich arbeite nicht ausschließlich für den monatlichen Geldeingang, sondern weil ich meinen Teil dazu beitragen möchte, das der Betrieb auch bei Störungen für den Kunden so gut eben möglich aufrecht erhalten wird. Aber Leute wie Du haben halt die Erwartungshaltung, das alles immer funktionieren muss und wenn es das nicht tut, sind andere dumm, unfähig etc.
Mir ist es aber wichtig, aus der Situation das Beste zu machen, damit der Kunde eben nicht im Regen steht - zumindest nicht mehr als unbedingt nötig. Klar, auch ich mache, wie jeder andere auch, mal nen Fehler, aber gerade bei der von Dir gern negierten Komplexibilität ists schon schwierig zu beurteilen, was richtig und was falsch ist. Manches, das gestern richtig war, kann heute falsch sein, weil andere Begleitumstände zusammentreffen. Das außen vor zu lassen und einfach loszuschimpfen ist sicher einfach - aber ist es zielführend?
Blaschi würde die Frage stellen, inwieweit die Arbeitsabläufe da gut organisiert sind. Und die Grundsatzfrage stellen, warum überhaupt wieder mal eine Weiche gestört ist. Dass eine Störung mal auftritt: geschenkt. Und wenn wer den Kunden ordentlich informiert: okay.
Du stellst die richtigen Fragen, neigst aber leider dazu, selbst die falschen bzw nicht zielführenden Antworten zu geben.
Wenn aber zum 27. Mal morgens vor 7 der EC aus Hamburg wegen verspäteter Bereitstellung oder wahlweise Verzögerungen im Betriebsablauf wieder zu spät kommt und in Münster der Anschluß weg ist, dann ist das indiskutabel.
Sicher, das ist ein Mangel. Bei jedem Mal, bei dem es passiert. So wie Du es schilderst, wirkt es so, als wäre es ein quasi täglich auftretender Dauerzustand. Ist dem wirklich so? Oder warst Du vielleicht nur 5x in dem Monat am Bahnsteig, 2x davon war er pünktlich und 3x verspätet, während Du an den anderen Tagen gar nicht vor Ort warst? Und selbst wenn Du nur online schaust: wer sagt, das es ein generelles Problem ist? Vielleicht ists ja auch bei jedem Mal ne andere Ursache?
Ich bin ja selbst auch Fahrgast, seit Jahrzehnten. Auch ich kann mich an anfällige Zugläufe erinnern, was auch für mich selbst nervig war. Aber das ein Zug über einen langen Zeitraum hinweg jeden Tag aus demselben Grund Verspätung hatte, das ist mir nie untergekommen. Spätestens nach wenigen Tagen war, wenn es ein Grundproblem war, dieses beseitigt. Heißt ja nicht, das trotzdem andere Probleme auftreten. Klar, das ist dem wartenden Fahrgast erstmal egal, ändert aber nichts an der Wahrscheinlichkeit, das es doch passieren kann.
Oje ...
Sportdiesel612, Samstag, 22.05.2021, 21:11 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Ich geb Dir mal ein praktisches Beispiel: Neulich gab es auf einer von mir betreuten Strecke eine Störung an einer Weiche, die diverse Fahrwege verhinderte. Ausgerechnet ein Fernverkehrszug war davor "eingesperrt", sprich konnte so nicht einfach nach vorne weiterfahren.
Es gab eine wahrscheinliche Möglichkeiten, mit dahinter befindlichen Zügen die Störung zu umfahren, so meine Idee. Problem an einer kurzfristigen Umsetzung: der Fdl, über 100 km von mir entfernt, ist bei sowas natürlich enorm eingespannt. Er muss die Störung melden und beim Eintreffen der Techniker ggf. Gleissperrungen organiseren, aber wie in dem konkreten Fall auch mit dem Tf des Fernzuges den Befehl zum zurücksetzen des Zuges schreiben, die betrieblichen Maßnahmen dazu treffen usw. Da ists für den Disponenten mitunter schwer, den Fdl zu erreichen und mit ihm Maßnahmen abzusprechen, denn ins Betriebliche hat man nicht hineinzufunken bzw muss ggf warten.Soweit, sogut. Wir konnten die Ersatzmaßnahmen dann nach ca 10 Minuten umsetzen, aber das musste ich erst mit dem Fdl abklären, ob es Stellwerkstechnisch geht oder die Störung auch den dazu notwendigen Fahrweg eventuell mit blockiert. Jedenfalls hätte es durchaus auch länger dauern können. Blaschi in der S-Bahn oder am Bahnsteig hätte aber längst getobt, warum man nicht über das offensichtlich freie Gleis daneben fährt ...
Das ist nach meiner Meinung ein Problem. Viel Arbeit, mit der Störung irgendwie klar zu kommen und die Züge irgendwie ans Ziel zu bringen.
Aber was wird gegen das erneute Auftreten der Störung getan?
Früher hatten Langstreckenflieger 4 Motoren, jetzt reichen wegen verbesserter Zuverlässigkeit 2.
Oje ...
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 21:34 (vor 1845 Tagen) @ Sportdiesel612
bearbeitet von Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 21:35
Das ist nach meiner Meinung ein Problem. Viel Arbeit, mit der Störung irgendwie klar zu kommen und die Züge irgendwie ans Ziel zu bringen.
In der Tat. Vor allem bei der Menge an EVU heutzutage und jedes EVU hat natürlich ein Interesse daran, sowohl so schnell wie möglich weiterfahren zu können als auch zumindest halbwegs genaue Prognosen zu bekommen. Das aber ist alles gar nicht so einfach.
Aber was wird gegen das erneute Auftreten der Störung getan?Früher hatten Langstreckenflieger 4 Motoren, jetzt reichen wegen verbesserter Zuverlässigkeit 2.
Ich weiss wirklich nicht und habe auch keinen Zugriff auf Informationen, wie häufig spezifische Störungen auftreten, wie das regional unterschiedlich ist etc. Ich kann aber sagen, das natürlich bei jeder Störung versucht wird, die Ursache zu finden und so weit wie möglich auszuschließen in Zukunft. Daran arbeiten nicht wenige Techniker. Aber Ursachen sind so vielfältig, dass man das rein naturgemäß gar nicht immer ausschließen kann.
Wer z.B. hätte gedacht, das es in der heutigen Zeit einfach so möglich ist, das ein Flugzeug (Flug MH370) trotz aller Überwachung und technischen Einrichtungen einfach so verschwinden kann und man bis heute nicht genau weiss, was passiert ist?
mit 2 Zugteilen nach Venlo geht
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 22.05.2021, 19:56 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von EK-Wagendienst, Samstag, 22.05.2021, 19:56
Sei's drum ... Hier funktioniert das eine WC übrigens tatsächlich noch. Allerdings ist das Papier aus. Während der Zug rappelvoll war schon ab Venlo. Und erst in Mönchengladbach ein 2. Teil drauf kam. Gäben die Bahnsteiglängen eigentlich 2 Teile nach Venlo her? Muss ich mal recherchieren.
Es wird auch 2 teilig nach Venlo gefahren,
ob zur Zeit noch weis ich nicht, habe ich aber schon gesehen, es war am Vormittag wo dann in Mönchengladbach ein Zugteil abgestellt wurde, bei der Rückkunft aus Venlo.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Oje ...
ICE16, Samstag, 22.05.2021, 20:36 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Und wieder ein Beispiel von Stammtisch Parolen und den bösen Betriebsbahnern die alles falsch machen...
Ich gebe einfach mal zu bedenkt die meisten dieser Leute die du da kritisierst machen einen verdammt guten Job in einem System das politisch und wirtschaftlich von allein Seiten unter Druck steht... Das Problem der Bahn ist weniger das das nur mäßig kompete Person darin Arbeiten die weder Züge warten / fahren / etc können sondern das die Rahmen Bedingungen nicht passen...
Aber es ist natürlich einfacher auf die Problem drauf zu schlagen und sich über die deppen lustig zu machen wie du es jeden Tag machst die das Rad am Rollen halten...
Übrigens letztens nen Fahrgastzähler gesehen der eine Tür blockiert hat... Sollte man sofort abschaffen und mit seinem gequatscht hat er auch jeden genervt ( ja dein Niveau ist zwar ganz lustig aber mir auf Dauer zu flach)
Oje ...
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 20:41 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
bearbeitet von Reservierungszettel, Samstag, 22.05.2021, 20:41
Und wieder ein Beispiel von Stammtisch Parolen und den bösen Betriebsbahnern die alles falsch machen...
Da muss ich dir zustimmen
Ich gebe einfach mal zu bedenkt die meisten dieser Leute die du da kritisierst machen einen verdammt guten Job in einem System das politisch und wirtschaftlich von allein Seiten unter Druck steht... Das Problem der Bahn ist weniger das das nur mäßig kompete Person darin Arbeiten die weder Züge warten / fahren / etc können sondern das die Rahmen Bedingungen nicht passen...
Was wiederum nicht in der Hand der Bahner liegt sondern mehr der Planer die von Praxis kaum bis keine Ahnung haben.
Aber es ist natürlich einfacher auf die Problem drauf zu schlagen und sich über die deppen lustig zu machen wie du es jeden Tag machst die das Rad am Rollen halten...
So ist er nunmal, lass ihn einfach…
Übrigens letztens nen Fahrgastzähler gesehen der eine Tür blockiert hat... Sollte man sofort abschaffen und mit seinem gequatscht hat er auch jeden genervt ( ja dein Niveau ist zwar ganz lustig aber mir auf Dauer zu flach)
Och, wenn irgendein Befrager kommt sage ich fast immer das ich da nicht mitmache.
Schon hat sich das Thema erledigt.
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 21:35 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Huhu.
Ich gebe einfach mal zu bedenkt die meisten dieser Leute die du da kritisierst machen einen verdammt guten Job in einem System das politisch und wirtschaftlich von allein Seiten unter Druck steht... Das Problem der Bahn ist weniger das das nur mäßig kompete Person darin Arbeiten die weder Züge warten / fahren / etc können sondern das die Rahmen Bedingungen nicht passen...
Das System läuft nicht besser, wenn Mitarbeiter die Fehler und Unzulänglichkeiten noch verteidigen. Dass die Rahmenbedingungen nicht stimmen, ist doch unstrittig. Die werden aber nicht von allein besser. Und schon gar nicht, wenn der Bahnfuzzy und der Eisenbahner zusammen rufen: Alles halb so wild.
Verbesserungen entstehen nur durch Druck. Von VW und Mercedes wird's den eher nicht geben. Vom Autofahrer auch nicht. Wer soll aber dann zumindest erstmal die Mißstände nur mal benennen? Wenn die schon negiert werden - sind nur Einzelfälle -, dann wird's mit Verbesserungen definitiv nie was.
Übrigens letztens nen Fahrgastzähler gesehen der eine Tür blockiert hat... Sollte man sofort abschaffen und mit seinem gequatscht hat er auch jeden genervt ( ja dein Niveau ist zwar ganz lustig aber mir auf Dauer zu flach)
Wie üblich nichts substanzielles. Und wo schrieb ich, dass alle Fahrgastzähler Helden sind. Es ist wie bei den Eisenbahnern. Es gibt einige sehr gute, es gibt Gute, es gibt Durchschnitt. Und es gibt weniger gute.
Schöne Grüße von jörg
Leicht OT: Wir brauchen Blaschi!
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 10:39 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
Ganz leicht OT:
Auch wir brauchen Blaschi! Unser Gasboiler macht seit einigen Tagen Probleme beim Entzünden der Warmwasserflamme. Fliegt ständig der "Hauptschalter" raus. Techniker war schon zweimal da, hat die Diode und noch irgendwas anderes ausgetauscht, aber das Problem tritt immer wieder auf. Da brauchen wir jetzt Blaschi, denn es kann ja nicht sein, das solche Probleme zig mal auftreten und nicht gelöst werden können. Wir brauchen einen Macher! Blaschi, nimm Dich des Problems an!
Mein Vermieter ist auch dafür, kostet ihn jeder Besuch des Technikers schliesslich nicht gerade wenig Geld ...
;-)
Was soll das? Bleiben wir beim Thema.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 23.05.2021, 12:15 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
Hallo.
Auch wir brauchen Blaschi! Unser Gasboiler macht seit einigen Tagen Probleme beim Entzünden der Warmwasserflamme. Fliegt ständig der "Hauptschalter" raus. Techniker war schon zweimal da, hat die Diode und noch irgendwas anderes ausgetauscht, aber das Problem tritt immer wieder auf. Da brauchen wir jetzt Blaschi, denn es kann ja nicht sein, das solche Probleme zig mal auftreten und nicht gelöst werden können. Wir brauchen einen Macher! Blaschi, nimm Dich des Problems an!
Mein Vermieter ist auch dafür, kostet ihn jeder Besuch des Technikers schliesslich nicht gerade wenig Geld ...
Was soll der Quatsch?
Ich habe nicht für mich in Anspruch genommen, alles zu verstehen. Ich verstehe nicht mal alles von der Eisenbahn. Aber doch so viel, dass etliche Unzulänglichkeiten hausgemacht sind und sich vermeiden ließen, "unforced error" würde man im Tennis sagen.
Heute morgen hatte der 2214 in Osnabrück + 10. Ohne Begründung. Es ist Sonntag morgen. Kaum Güterverkehr, kein Berufsverkehr, normales Wetter. Der Laufweg beträgt bis dahin ca 250 km. Trotzdem klappt es nicht. Ja, mittlerweile ist der wieder plan. Das hätte dem Umsteigewilligen zum RE 9 nach Bremen in Osnabrück aber nichts genützt - der hätte wieder zittern dürfen. Nun gibt's kaum noch welche. Längst vergrault worden.
Wegen des verspäteten IC hatte die Eurobahn plus 6. Hätte also in Osnabrück der Anschluß zur RB 61 kritisch werden können.
Dem ICE eine Stunde später mußten wir ausweichen, der hatte plus 6 und wir dann auch.
Der folgende IC stand was mit plus 15 drin.
In Richtung Süden stand der 2313 auch mit plus 15 drin. Verspätete Bereitstellung. Da ich grad für Köln nachschaute: 1020 mit plus 15, Signalstörung. 652 plus 26. Verspätete Bereitstellung, Verzögerungen im Betriebsablauf.
Und dann wollen wir Deutschland noch mehr vertakten. Dass das alles nicht zusammen paßt, müßte doch einleuchten.
Und verspätete Bereitstellung - das konnte man in Altona schon vor 35 Jahren ganz gut. Und bis heute viel zu oft.
Und wenn in Altona die Leute einsteigen und dann auffällt, dass die Wagenliste nicht stimmt und die neu geschrieben werden muss und die Bremshunderstel berechnet werden müssen, dann war da vorher irgendwo eben kein engagierter Eisenbahner am werkeln.
Für PU und Personen im Gleis und ab und an für Unwetter kann die Eisenbahn nichts. Aber darüber hinaus passieren schlicht zu viele Störungen.
Schöne Grüße von jörg
Was soll das? Bleiben wir beim Thema.
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.05.2021, 12:26 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
Heute morgen hatte der 2214 in Osnabrück + 10. Es ist Sonntag morgen. Kaum Güterverkehr, kein Berufsverkehr, normales Wetter.
Erstens waren es +7, zweitens war der Grund „Verspätung eines vorausfahrenden Zuges“ (konkret: 31244) korrekt hinterlegt und drittens ist dir die rege Bautätigkeit an langen Wochenenden (hier: in und um Duisburg) sicherlich bekannt. Ein wenig mehr Sachlichkeit würde dir gut tun.
--
Weg mit dem 4744!
Oje ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 23.05.2021, 13:25 (vor 1844 Tagen) @ JeDi
Hallo.
Heute morgen hatte der 2214 in Osnabrück + 10. Es ist Sonntag morgen. Kaum Güterverkehr, kein Berufsverkehr, normales Wetter.
Erstens waren es +7, zweitens war der Grund „Verspätung eines vorausfahrenden Zuges“ (konkret: 31244) korrekt hinterlegt
Als ich nachgeschaut hatte, standen plus 10 eingetragen und keine Begründung. Es wurde auch keine durchgesagt am Bf in Osnabrück.
und drittens ist dir die rege Bautätigkeit an langen Wochenenden (hier: in und um Duisburg) sicherlich bekannt.
Ja, wie dem Netzbetreiber auch. Dafür gibt es dann ja Baufahrpläne. Oder reicht demnächst ein Plakat: "Hier schreibt DB Netz. Wir bauen. Die Fahrpläne sind Makulatur."
Schöne Grüße von jörg
Oje ...
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.05.2021, 14:05 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von JeDi, Sonntag, 23.05.2021, 14:07
Als ich nachgeschaut hatte, standen plus 10 eingetragen und keine Begründung. Es wurde auch keine durchgesagt am Bf in Osnabrück.
Der Zug war zwischenzeitlich mal stärker Verspätet, das ist richtig. Osnabrück Hbf Po wurde aber mit +7 erreicht und verlassen. Wenn du nur im Vorfeld die Auskunftsmedien bemühst, stelle das bitte nicht als Tatsache dar - insbesondere nachdem du die Unzulänglichkeit der selben ja selbst oft genug kritisierst.
Ja, wie dem Netzbetreiber auch. Dafür gibt es dann ja Baufahrpläne. Oder reicht demnächst ein Plakat: "Hier schreibt DB Netz. Wir bauen. Die Fahrpläne sind Makulatur."
Nichtsdestotrotz ist auf den Umleitungsstrecken mehr los als an einem normalen Sonntag. Übrigens werden längst nicht alle Baumaßnahmen auch ausgeregelt.
--
Weg mit dem 4744!
Oje ...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 21:45 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 22.05.2021, 21:50
Das Problem der Bahn ist weniger das das nur mäßig kompete Person darin Arbeiten die weder Züge warten / fahren / etc können sondern das die Rahmen Bedingungen nicht passen...
Damit kann man nicht alles, nicht mal die Hälfte entschuldigen.
- wenn ein IC-Steuerwagen mit vier gesperrten Türen komplett verschlossen über mehrere Tage zwischen Sylt/Rügen/Frankfurt/Stuttgart unterwegs ist (mitten in den Sommerferien, Stichwort Fahrradtransport) und man mit der Reparatur wartet, bis der Park irgendwann im Turnusplan im Werk Hamburg vorbei kommt
- wenn die Bahn erst am Freitagmittag eine Stunde vor Abfahrt beim ankuppeln der Lok überrascht feststellt, daß beim Wochenend-Entlastungszug (der seit So auf dem Abstellgleis stand) vier von sechs Klimaanlagen nicht anspringen
- wenn ein Zusatz-IC leer von Köln nach Norddeich geschickt wird, um bei der Ferienende-Heimfahrtwelle zu helfen, man in Norddeich aber feststellt, daß kein einziges WC Wasser hat und so der Zug wieder leer nach Köln zurück geht
- wenn samstagmorgens im ICE Köln - Frankfurt durchgesagt wird, daß der Anschluss-RJ nach München ab F-Flughafen ausfällt, daß man aber bitte bis Hbf mitfahren, dort in den ICE xxx umsteigen solle und dann in Mannheim den RJ bekommt, dann aber dieser ICE fast allen Umsteigern minutengenau direkt vor der Nase davon fährt und die von mir angesprochene Zugchefin überrascht bemerkt "uns hat keiner was gesagt"
- wenn ein Tf erzählt, daß er nach extra Anreise einen in Bremen liegengebliebenen IC seit Stunden nicht wie geplant nach Eidelstedt abfahren kann, weil im Großraum Hamburg/Bremen/Hannover/Dortmund partout kein begutachtender Wagenmeister aufzutreiben ist, daß erst einer aus Fulda rangeholt werden mußte
- wenn ich in Duisburg auf Bahnsteig 2 stehe, der IC nach Köln dann aber last second nach Gleis 4 verlegt wird und die Durchsage erst ertönt, als die Zugspitze nebenan schon einrollt, es keinen Hinweis gibt, daß der Steuerwagen auf der falschen Seite vor der 1.Klasse steht und ich dann noch einen Schaffner erlebe, wie er nervös mit seinem Schlüsselbund klappert, weil die Radfahrer nach dem Bahnsteigwechsel auf 4 auch dort noch den ganzen Zug entlang von E nach A zur Südspitze laufen müssen und der Schaffner dazu brummelt 'man man man man'
- wenn es der Bahn bei eine IC aus Hamburg mal wieder nicht gelingt dem internen Infosystem binnen Stunden bis Köln beizubringen, daß der Zug nicht falsch sondern richtig herum läuft, wenn man dann aber in Bonn und Koblenz immer noch Leute rennen sieht und auch diese wie ich zuvor den Zugchef auf falsche Bahnsteigdurchsagen hinweisen und er bedauert, daß er telefonisch leider niemanden erreiche, der das da oben endlich ändert
- zu oft keine IC-Ersatzwagen selbst an Knoten wie Hannover oder Köln, nicht einmal Bim als allerletzte Reserve
- u.v.m.
dann kann man das nicht der Bundespolitik, einem schlechten Horroskop oder Sabotage Dritter in die Schuhe schieben. Das liegt daran, daß sich der Konzern hoffnungslos verzettelt und daß sich in Fällen wie den IC ohne funktionierende Toiletten oder Klimaanlagen über mehrere Tage einfach kein Mensch drum kümmert. Das machen auch keine grün beklebten Image-Streifen an den ICE wieder wett.
Wie auch der Duisburger Schaffner in der Situation keinen Plan hatte vom Affenritt, den die Kunden (vor allem die mit sperrigen Rädern) gerade zu meistern hatten, dann spreche ich so manchen Bahninternen auch jede Empathie und Kenntnis von der Situation an der Basis ab. Die allermeisten Bahner mit Kundenkontakt sind freundlich oder sogar richtig toll. Aber das große System ist krank.
Was bekamen Fern-Tf über den Gruppenleiter später mal als feedback vom Vorgesetzten in der Zentrale zurück "Ich soll euch ausrichten: Wenn unsere Leute ständig auf Misstände hinweisen, dann fehlt es an der nötigen unternehmerischen Zuversicht."
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ein paar Antworten dazu...
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 22:09 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von Reservierungszettel, Samstag, 22.05.2021, 22:11
Das Problem der Bahn ist weniger das das nur mäßig kompete Person darin Arbeiten die weder Züge warten / fahren / etc können sondern das die Rahmen Bedingungen nicht passen...
Damit kann man nicht alles, nicht mal die Hälfte entschuldigen.
- wenn ein IC-Steuerwagen mit vier gesperrten Türen komplett verschlossen über mehrere Tage zwischen Sylt/Rügen/Frankfurt/Stuttgart unterwegs ist (mitten in den Sommerferien, Stichwort Fahrradtransport) und man mit der Reparatur wartet, bis der Park irgendwann im Turnusplan im Werk Hamburg vorbei kommt
...weil an anderen Übernachtungsanlagen kein Personal mehr vorhanden ist was für diese Züge zuständig ist, Stichwort Einsparungen. Aber das wird bald besser die DB stellt ja Personal ein ;)
- wenn die Bahn erst am Freitagmittag eine Stunde vor Abfahrt beim ankuppeln der Lok überrascht feststellt, daß beim Wochenend-Entlastungszug (der seit So auf dem Abstellgleis stand) vier von sechs Klimaanlagen nicht anspringen
Siehe vorherigen Punkt - ein Vorbereiter der sich den Zug 5 Stunden vorher anschaut wurde eingespart. Aber auch der kommt wieder - ganz bestimmt
- wenn ein Zusatz-IC leer von Köln nach Norddeich geschickt wird, um bei der Ferienende-Heimfahrtwelle zu helfen, man in Norddeich aber feststellt, daß kein einziges WC Wasser hat und so der Zug wieder leer nach Köln zurück geht
Eingespart - Ihr wisst bescheid...
- wenn samstagmorgens im ICE Köln - Frankfurt durchgesagt wird, daß der Anschluss-RJ nach München ab F-Flughafen ausfällt, daß man aber bitte bis Hbf mitfahren, dort in den ICE xxx umsteigen solle und dann in Mannheim den RJ bekommt, dann aber dieser ICE fast allen Umsteigern minutengenau direkt vor der Nase davon fährt und die von mir angesprochene Zugchefin überrascht bemerkt "uns hat keiner was gesagt"
Fehler in der Kommunikation passieren überall - hier mit größeren Auswirkungen als anderswo.
- wenn ein Tf erzählt, daß er nach extra Anreise einen in Bremen liegengebliebenen IC seit Stunden nicht wie geplant nach Eidelstedt abfahren kann, weil im Großraum Hamburg/Bremen/Hannover/Dortmund partout kein begutachtender Wagenmeister aufzutreiben ist, daß erst einer aus Fulda rangeholt werden mußte
Tja, eingespart - lassen wir den Rest.
- wenn ich in Duisburg auf Bahnsteig 2 stehe, der IC nach Köln dann aber last second nach Gleis 4 verlegt wird und die Durchsage erst ertönt, als die Zugspitze nebenan schon einrollt, es keinen Hinweis gibt, daß der Steuerwagen auf der falschen Seite vor der 1.Klasse steht und ich dann noch einen Schaffner erlebe, wie er nervös mit seinem Schlüsselbund klappert, weil die Radfahrer nach dem Bahnsteigwechsel auf 4 auch dort noch den ganzen Zug entlang von E nach A zur Südspitze laufen müssen und der Schaffner dazu brummelt 'man man man man'
Die gute Kommunikation, ja ja...
- wenn es der Bahn bei eine IC aus Hamburg mal wieder nicht gelingt dem internen Infosystem binnen Stunden bis Köln beizubringen, daß der Zug nicht falsch sondern richtig herum läuft, wenn man dann aber in Bonn und Koblenz immer noch Leute rennen sieht und auch diese wie ich zuvor den Zugchef auf falsche Bahnsteigdurchsagen hinweisen und er bedauert, daß er telefonisch leider niemanden erreiche, der das da oben endlich ändert
Eingespart!
- zu oft keine IC-Ersatzwagen selbst an Knoten wie Hannover oder Köln, nicht einmal Bim als allerletzte Reserve
Eingespart!
- u.v.m.dann kann man das nicht der Bundespolitik, einem schlechten Horroskop oder Sabotage Dritter in die Schuhe schieben. Das liegt daran, daß sich der Konzern hoffnungslos verzettelt und daß sich in Fällen wie den IC ohne funktionierende Toiletten oder Klimaanlagen über mehrere Tage einfach kein Mensch drum kümmert. Das machen auch keine grün beklebten Image-Streifen an den ICE wieder wett.
Aber das ist im allermeisten Fall nicht die Basis schuld, die sind nämlich in vielen Fällen auch leidtragende.
Schuld sind die von oben die alles bis zum letzten Cent eingespart und gestrichen haben. Um auf Teufel komm raus so günstig wie möglich zu fahren.
Wie auch der Duisburger Schaffner in der Situation keinen Plan hatte vom Affenritt, den die Kunden (vor allem die mit sperrigen Rädern) gerade zu meistern hatten, dann spreche ich so manchen Bahninternen auch jede Empathie und Kenntnis von der Situation an der Basis ab. Die allermeisten Bahner mit Kundenkontakt sind freundlich oder sogar richtig toll. Aber das große System ist krank.Was bekamen Fern-Tf über den Gruppenleiter später mal als feedback vom Vorgesetzten in der Zentrale zurück "Ich soll euch ausrichten: Wenn unsere Leute ständig auf Misstände hinweisen, dann fehlt es an der nötigen unternehmerischen Zuversicht."
Machste nix...
Kundenorientierung?
ICE 1517, Sonntag, 23.05.2021, 02:19 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
Was bekamen Fern-Tf über den Gruppenleiter später mal als feedback vom Vorgesetzten in der Zentrale zurück "Ich soll euch ausrichten: Wenn unsere Leute ständig auf Misstände hinweisen, dann fehlt es an der nötigen unternehmerischen Zuversicht."
Bei solchen Aussagen kann man's den Leuten nicht mal übel nehmen, wenn sie resigniert sind oder nur Dienst nach Vorschrift machen.
Du gehst also davon aus, dass die Betriebsqualität weiterhin so mies bleibt, wie sie derzeit bzw seit etlichen Jahren ist?
Und ja, daran werde ich mich so lange stören, bis das Eisenbahnwesen incl DB FV die hohe Qualität erreicht, die meine Auftraggeber von mir auch erwarten; die ich im Gegensatz zur Eisenbahn allerdings auch erbringe!
Im Laufe der Diskussion sind viele Beispiele schon genannt worden, wo Dinge nicht rund laufen. Und ich finde es auch wichtig, dass man das kritisieren darf und nicht alles in Watte packen oder wegargumentieren sollte. Die Probleme sind da und sie betreffen den Kunden. Und uns hier im Forum eint wahrscheinlich, dass wir alle wollen, dass die Bahn mehr genutzt wird. Und dafür muss sie besser werden.
Wie auch der Duisburger Schaffner in der Situation keinen Plan hatte vom Affenritt, den die Kunden (vor allem die mit sperrigen Rädern) gerade zu meistern hatten, dann spreche ich so manchen Bahninternen auch jede Empathie und Kenntnis von der Situation an der Basis ab. Die allermeisten Bahner mit Kundenkontakt sind freundlich oder sogar richtig toll. Aber das große System ist krank.
Ich stell mir manchmal auch die Frage, was für eine Kundensicht da an mancher Stelle herrscht. Im Nachbarforum war vor einiger Zeit mal eine Diskussion über ausfallende ICE-Halte in Eisenach. In den Fahrplänen für den Kunden stand der Halt drin, beim Lokführer stand drin, dass er durchfahren soll. Und die mehrheitliche Meinung im Forum war, dass das alles seine Richtigkeit hat, wenn der Zug durchfährt. Das mag zwar aus betrieblicher Sicht sicherlich korrekt sein, aber mich stört es gewaltig, dass keinen in der Diskussion es gejuckt hat, was mit dem Kunden am Bahnsteig passiert, der einsteigen möchte.
Ein anderes für mich nicht nachvollziehbares Beispiel - ich glaub, es war ebenfalls im Nachbarforum diskutiert worden: Ein ICE 3 steht vor dem Würzburger Hauptbahnhof und wartet auf Einfahrt. Aber er bekommt keine, weil keine Fahrplandaten beim Fahrdienstleiter vorliegen. Und der Zug musste da minutenlang in der Einfahrt stehen und alles blockieren, bis die Daten vorlagen. Als wäre das der allererste ICE 3 in Würzburg und niemand wüsste, an welchen Bahnsteig dieses Teil fahren darf und wie man damit zu verfahren hat. Und am Ende wurde in dieser Diskussion auch wieder lange erklärt, warum genau diese Vorgehensweise so korrekt war. Aber von denen hat keiner beantwortet, wie man den Fahrgästen nun am besten erklärt, dass sie deswegen nun ihre Anschlüsse verpassen müssen. Dafür ist scheinbar eine andere Abteilung zuständig...
Und solche Diskussionen machen mir Angst. Was herrscht da für eine Philosophie, dass der Kunde bei solchen Dingen gar nicht bedacht wird? Oder herrscht so ein Klima der Angst, einen Fehler zu machen und dafür zur Verantwortung gezogen zu werden?
Ich hoffe immer, dass diese Diskussionen nur schlimme Einzelfälle sind und das keine verbreitete Denkweise im Konzern ist.
Kundenorientierung?
michael_seelze, Sonntag, 23.05.2021, 10:14 (vor 1844 Tagen) @ ICE 1517
Ich stell mir manchmal auch die Frage, was für eine Kundensicht da an mancher Stelle herrscht. Im Nachbarforum war vor einiger Zeit mal eine Diskussion über ausfallende ICE-Halte in Eisenach. In den Fahrplänen für den Kunden stand der Halt drin, beim Lokführer stand drin, dass er durchfahren soll. [...] aber mich stört es gewaltig, dass keinen in der Diskussion es gejuckt hat, was mit dem Kunden am Bahnsteig passiert, der einsteigen möchte.
Der Kunde am Bahnsteig schimpft über die "Bahn", wahlweise auch "DB", "Bundesbahn" usw.
Ein Fall, in dem vermutlich entweder das EVU seine Fahrpläne dem Kunden korrekter übermitteln muss oder aber der Bahnhofsbetreiber die Information nicht schnell genug aktualisiert hat.
Ein anderes für mich nicht nachvollziehbares Beispiel [...]: Ein ICE 3 steht vor dem Würzburger Hauptbahnhof und wartet auf Einfahrt. Aber er bekommt keine, weil keine Fahrplandaten beim Fahrdienstleiter vorliegen. Und der Zug musste da minutenlang in der Einfahrt stehen und alles blockieren, bis die Daten vorlagen. [...] Und am Ende wurde in dieser Diskussion auch wieder lange erklärt, warum genau diese Vorgehensweise so korrekt war. Aber von denen hat keiner beantwortet, wie man den Fahrgästen nun am besten erklärt, dass sie deswegen nun ihre Anschlüsse verpassen müssen.
Da sollten die Gründe offen kommuniziert werden. Beispielsweise: "Wir warten darauf, dass der Fahrplan übermittelt wird."
Und solche Diskussionen machen mir Angst. [...] Oder herrscht so ein Klima der Angst, einen Fehler zu machen und dafür zur Verantwortung gezogen zu werden?
Wo Vorschriften, Anweisungen usw. existieren, wird diese Angst immer vorhanden sein.
Kundenorientierung?
agw, NRW, Sonntag, 23.05.2021, 10:23 (vor 1844 Tagen) @ michael_seelze
Und solche Diskussionen machen mir Angst. [...] Oder herrscht so ein Klima der Angst, einen Fehler zu machen und dafür zur Verantwortung gezogen zu werden?
Wo Vorschriften, Anweisungen usw. existieren, wird diese Angst immer vorhanden sein.
Diese Vorschriften existieren ja meist, weil mal was passiert ist.
Zugverkehr ohne Fahrpläne ist vielleicht auch so ein Ding.
Der Laie, der einfach einfahren will ist dann sicher auch der, der bei einer Autobahnsperrung ohne Anweisung in der falschen Richtung die letzte Abfahrt runterfährt. Geht halt solange gut, bis es nicht gut geht. :-)
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Klassischer Fall: Interesse vs Interesse
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 09:42 (vor 1844 Tagen) @ Alibizugpaar
- wenn ich in Duisburg auf Bahnsteig 2 stehe, der IC nach Köln dann aber last second nach Gleis 4 verlegt wird und die Durchsage erst ertönt, als die Zugspitze nebenan schon einrollt, es keinen Hinweis gibt, daß der Steuerwagen auf der falschen Seite vor der 1.Klasse steht und ich dann noch einen Schaffner erlebe, wie er nervös mit seinem Schlüsselbund klappert, weil die Radfahrer nach dem Bahnsteigwechsel auf 4 auch dort noch den ganzen Zug entlang von E nach A zur Südspitze laufen müssen und der Schaffner dazu brummelt 'man man man man'
Sehr schönes Beispiel einseitiger Sichtweise, wo aber praktisch doch zwei sehr gegensätzliche Interessenkonflikte aufeinander prallen. Du schimpfst über die kurzfristige Verlegung. Die hat der Fdl aber mit Sicherheit nicht aus Spass gemacht. Gründe können vielseitig sein, aber meist nicht planbar. Es kann ein Zug, der eigentlich schon hätte abgefahren sein sollen das Gleis noch blockieren, eine Störung eine Fahrstraße in betroffenes Gleis verhindern (auch wenn es für den Fahrgast am Bahnsteig augenscheinlich frei aussieht), Fahrstraßen von der anderen Richtung zu einem Ausschluss führen etc.
Nun stehst Du am Bahnsteig und musst plötzlich zu einem anderen Bahnsteig wechseln. Ärgerlich ist das, ganz klar. Du schimpfst also. Aber was wäre die Alternative? Zug am Esig stehen lassen, bis das Gleis nutzbar ist? Kann ggf etliche Minuten dauern. Und hier kommen gleich mehrere gegensätzliche Interessen auf:
1) Fahrgäste in betroffenem Zug, die aussteigen wollen. Manche haben vielleicht sogar knappe Anschlüsse. Die würden Dir was husten, wenn sie wegen Deines Anspruchs ihre Anschlüsse verpassen und vielleicht 5 oder mehr Minuten im Vorfeld herumstehen und nix geht weiter.
2) ein am Esig "parkender" Zug kann die Ein- und Ausfahrten weiterer Züge blockieren und somit eine Kette an Folgeverspätungen auslösen. Auch da würden sich viele für Deine "Bequemlichkeit" bedanken.
3) Die Verspätung des betroffenen Zuges, der warten muss, nur damit er ins geplante Gleis fahren kann, verursacht ggf auch im weiteren Laufweg Folgeverspätungen und für sich selbst ggf weitere Anschlüsse an den nächsten Bahnhöfen. Das alles nur, damit der Fahrgast in Duisburg nicht den Bahnsteig wechseln muss?
Außer Frage steht natürlich, das in so einem Fall der Zug nach Ankunft aber auch mal noch 2 Minuten länger warten muss, damit die Reisenden die Chance zum Bahnsteigwechsel auch haben. In den allermeisten Fällen geben Fdl bzw ZuB diese 2 Minuten aber von sich aus hinzu. Habe schon oft Fdl gehabt, die den Tf deswegen anfunkten und ihm Bescheid sagten.
Fahrgastinformation ist wichtig
michael_seelze, Sonntag, 23.05.2021, 10:03 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
- wenn ich in Duisburg auf Bahnsteig 2 stehe, der IC nach Köln dann aber last second nach Gleis 4 verlegt wird und die Durchsage erst ertönt, als die Zugspitze nebenan schon einrollt, es keinen Hinweis gibt, daß der Steuerwagen auf der falschen Seite vor der 1.Klasse steht und ich dann noch einen Schaffner erlebe, wie er nervös mit seinem Schlüsselbund klappert, weil die Radfahrer nach dem Bahnsteigwechsel auf 4 auch dort noch den ganzen Zug entlang von E nach A zur Südspitze laufen müssen und der Schaffner dazu brummelt 'man man man man'
Sehr schönes Beispiel einseitiger Sichtweise, wo aber praktisch doch zwei sehr gegensätzliche Interessenkonflikte aufeinander prallen. Du schimpfst über die kurzfristige Verlegung. Die hat der Fdl aber mit Sicherheit nicht aus Spass gemacht. Gründe können vielseitig sein, aber meist nicht planbar. Es kann ein Zug, der eigentlich schon hätte abgefahren sein sollen das Gleis noch blockieren, eine Störung eine Fahrstraße in betroffenes Gleis verhindern (auch wenn es für den Fahrgast am Bahnsteig augenscheinlich frei aussieht), Fahrstraßen von der anderen Richtung zu einem Ausschluss führen etc.Nun stehst Du am Bahnsteig und musst plötzlich zu einem anderen Bahnsteig wechseln. Ärgerlich ist das, ganz klar. Du schimpfst also. Aber was wäre die Alternative? Zug am Esig stehen lassen, bis das Gleis nutzbar ist? Kann ggf etliche Minuten dauern.
Mit diesem Beispiel sollte, so lese ich es, gar nicht bestritten werden, dass vielfältige Gründe zu Änderungen der Gleisbelegung gegenüber dem Planfall führen können. Vielmehr geht es darum, dass die Fahrgäste so rasch wie möglich
- über die Gleisänderung sowie
- über die an diesem Tag abweichende Wagenreihung mit der konkreten Reihung unter Angabe der Ordnungsnummern und Gleisabschnitte informiert werden und
- der genannte Bahnmitarbeiter mehr Verständnis für den zusätzlichen Zeitbedarf der Fahrgäste beim Ein- und Ausstieg zeigt.
Fahrgastinformation ist wichtig
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 10:32 (vor 1844 Tagen) @ michael_seelze
Mit diesem Beispiel sollte, so lese ich es, gar nicht bestritten werden, dass vielfältige Gründe zu Änderungen der Gleisbelegung gegenüber dem Planfall führen können. Vielmehr geht es darum, dass die Fahrgäste so rasch wie möglich
[*]über die Gleisänderung sowie
Ganz Deiner Meinung. Sobald man sie weiss. Steht z.B. ein Zug defekt im Gleis und kommt nicht fort, kann man Gleisänderungen für Folgezüge etwas vorplanen und entsprechend rechtzeitig bekannt geben. Steht der Folgezug aber schon am Esig, tja, wie soll man es dann noch rechtzeitig bekannt geben? Nicht selten kam genau dieser Fall vor, das mich ein Fdl anrief und mir berichtete, dass er aus dem und dem Grund den Zug jetzt abweichend fahren muss. Das konnte er beim besten Willen nicht vorher wissen.
[*]über die an diesem Tag abweichende Wagenreihung mit der konkreten Reihung unter Angabe der Ordnungsnummern und Gleisabschnitte informiert werden und
Auch da volle Zustimmung. Das ist in 99% der Fälle etwas, das tatsächlich mit zeitlichem Vorlauf korrekt darstellbar ist
[*]der genannte Bahnmitarbeiter mehr Verständnis für den zusätzlichen Zeitbedarf der Fahrgäste beim Ein- und Ausstieg zeigt.
Wie ich schon schrieb, in den allermeisten selbst erlebten Fällen hat der Bahnmitarbeiter - in dem Fall zuerst der Fdl - da ein Auge drauf und informiert den Tf und ggf auch den Bahnsteigservice über eine um wenige Minuten verzögerte Abfahrt infolge des kurzfristigen Bahnsteigwechsels.
Oje ... Probleme im FV - Abstellung wirtschaftlich sinnvoll?
michael_seelze, Sonntag, 23.05.2021, 10:41 (vor 1844 Tagen) @ Alibizugpaar
bearbeitet von michael_seelze, Sonntag, 23.05.2021, 10:46
- wenn ein IC-Steuerwagen mit vier gesperrten Türen komplett verschlossen über mehrere Tage zwischen Sylt/Rügen/Frankfurt/Stuttgart unterwegs ist (mitten in den Sommerferien, Stichwort Fahrradtransport) und man mit der Reparatur wartet, bis der Park irgendwann im Turnusplan im Werk Hamburg vorbei kommt
Was wären denn die Alternativen?
- Anderen IC-Steuerwagen einsetzen? Der muss verfügbar sein; dann braucht es noch Rangierpersonal am geeigneten Ort. Und natürlich Zeit und ggf. auch Trassen.
- Steuerwagen zeitweise aussetzen? Erfordert Kapazität und Zeit an den Wendepunkten zum Umfahren mit der Lok. Und das Personal zum Aussetzen in der Nähe einer geeigneten Werkstatt.
- Steuerwagen durch Lok ersetzen? -->Verfügbarkeit? Zusätzliche Wartungskosten, da höhere Kilometerleistung der zusätzlichen Lok?
Was Da gibt es doch die berühmte Wendung "Das wäre wirtschaftlich nicht darstellbar" -vulgo: Es lohnt sich nicht.
- wenn die Bahn erst am Freitagmittag eine Stunde vor Abfahrt beim Ankuppeln der Lok überrascht feststellt, daß beim Wochenend-Entlastungszug (der seit So auf dem Abstellgleis stand) vier von sechs Klimaanlagen nicht anspringen.
Kann passieren: Auch Zugvorbereitung kostet.
- wenn ein Zusatz-IC leer von Köln nach Norddeich geschickt wird, um bei der Ferienende-Heimfahrtwelle zu helfen, man in Norddeich aber feststellt, dass kein einziges WC Wasser hat und so der Zug wieder leer nach Köln zurück geht
Natürlich ein unnötiger Aufwand. Auch Personal zum Wasserfüllen muss verfügbar sein und die benötigte Infrastruktur. Gab es in Norddeich keine Möglichkeit zum Wassernehmen? Wenn nicht: Lohnt sich die Vorhaltung von Infrastruktur, wenn sie nur wenige Male pro Jahr benötigt wird?
- wenn ein Tf erzählt, daß er nach extra Anreise einen in Bremen liegengebliebenen IC seit Stunden nicht wie geplant nach Eidelstedt abfahren kann, weil im Großraum Hamburg/Bremen/Hannover/Dortmund partout kein begutachtender Wagenmeister aufzutreiben ist, daß erst einer aus Fulda rangeholt werden mußte
Da sollte man das Personal vielleicht zum "Mädchen für alles" ausbilden, sodass an dieser Stelle kein Wagenmeister benötigt wird. Und wieder die Frage: Lohnt sich die Vorhaltung von Personal, wenn es nur x-mal pro Jahr benötigt wird. Offenbar wurde diese Frage im Vorfeld schon mit "Nein" beantwortet.
- zu oft keine IC-Ersatzwagen selbst an Knoten wie Hannover oder Köln, nicht einmal Bim als allerletzte Reserve
Da kann man nur vermuten, dass die Vorhaltung von Ersatzkapazitäten mehr kostet, als die entgangenen Einnahmen durch entnervte Fahrgäste oder FGR-Zahlungen.
Was bekamen Fern-Tf über den Gruppenleiter später mal als Feedback vom Vorgesetzten in der Zentrale zurück "Ich soll euch ausrichten: Wenn unsere Leute ständig auf Misstände hinweisen, dann fehlt es an der nötigen unternehmerischen Zuversicht."
Positive Rückmeldungen, die Zuversicht ausdrücken, sind natürlich auch wichtig. Wenn man den Missständen ernsthaft auf den Grund gehen und diese abstellen wollte, benötigte man wieder (qualifiziertes) Personal...
Sichtweisen können unterschiedlich sein
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 23.05.2021, 10:20 (vor 1844 Tagen) @ ICE16
Moin
wir sind hier gerade auf einem Niveau, was einen Eisenbahnforum entspricht. Hier tauschen sich Kunden mit mehr oder weniger Einblick mit Betriebler aus, und man erklärt sich gegenseitig Sachzwänge die zu bestimmten betrieblichen Sachverhalten führen. Soweit klar. Aber im Endeffekt interessiert den normalen Bahnkunden nicht, welche Entscheidungen zu welchem Umstand am Bahnsteig oder im Zug führen.
Der Kunde erwartet zu recht, dass notwendige Änderungen rechtzeitig und sinnvoll kommuniziert werden. Wenn eine Gleisänderung mit Bahnsteigwechsel erst oder gar nicht kommuniziert wird, dann fragt sich der Kunde "was soll das?" (freundlich ausgedrückt) - der Vielfahrer nimmt es mit stoischer Gelassenheit an. Aber ist das das Ziel einer ausgewogenen Kundenbeziehung?
Klassisches Beispiel: Bahnhof Witten Hbf S5 aus Hagen fährt nach Plan Gleis 1 ein und aus. Die Fahrgäste stehen an Gleis 1 wie in der Anzeige und im Aushang. Die Abfahrtszeit ist erreicht und mit leichter Verspätung kommt die S5 eingefahren und fährt nach Gleis 3 ein. Keine Durchsage von Blechelse, keine Anzeige im Laufband. Da stellt sich schon die Frage: geht's noch? - Der Bahnhof ist frei und es sind keine vorherigen Gleisbelegungen oder andere Blockierer im Bahnhof/Gleisvorfeld
Jeder Fahrgast und jeder Forenkollege hier kann sicher zehn oder zwanzig Beispiele nennen. Von kurzfristigen Gleisänderungen, Anschlußverlusten weil der Zug vorm Bahnhof nachgestellten Vorrang hat etc.
Hier erklären Christian und andere die "Zwänge" vor denen ein Fdl steht, wenn eine Änderung ansteht - aber was erklärt man dem Kunden auf dem Bahnsteig, der einen Zug nutzen will, nicht ganz so mobil ist und den Zug verpasst, weil der Bahnsteigwechsel mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen, Gepäck nicht mal eben machbar ist? Und im Endeffekt erwartet der Kunde - egal ob Blaschke, Lieschen Müller oder ich - einen reibungslosen Ablauf, auch wenn es ein komplexes System ist.
Was ist denn verkehrt, wenn man schon (größtenteils) automatisierte Bahnsteigansagen macht - im Fall der Entscheidung einen Kopf oder Button zu drücken, der dann die Änderungen gleich durchgibt. Damit wäre dem Vorwurf, dass die Bahn kommunikativ nicht in der vorderen Liga spielt sicher eine passende Entgegnung vorhanden.
--
Gruß
Uwe
Sichtweisen können unterschiedlich sein
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 10:36 (vor 1844 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Klassisches Beispiel: Bahnhof Witten Hbf S5 aus Hagen fährt nach Plan Gleis 1 ein und aus. Die Fahrgäste stehen an Gleis 1 wie in der Anzeige und im Aushang. Die Abfahrtszeit ist erreicht und mit leichter Verspätung kommt die S5 eingefahren und fährt nach Gleis 3 ein. Keine Durchsage von Blechelse, keine Anzeige im Laufband. Da stellt sich schon die Frage: geht's noch? - Der Bahnhof ist frei und es sind keine vorherigen Gleisbelegungen oder andere Blockierer im Bahnhof/Gleisvorfeld
Jeder Fahrgast und jeder Forenkollege hier kann sicher zehn oder zwanzig Beispiele nennen. Von kurzfristigen Gleisänderungen, Anschlußverlusten weil der Zug vorm Bahnhof nachgestellten Vorrang hat etc.Hier erklären Christian und andere die "Zwänge" vor denen ein Fdl steht, wenn eine Änderung ansteht - aber was erklärt man dem Kunden auf dem Bahnsteig, der einen Zug nutzen will, nicht ganz so mobil ist und den Zug verpasst, weil der Bahnsteigwechsel mit Rollator, Rollstuhl, Kinderwagen, Gepäck nicht mal eben machbar ist? Und im Endeffekt erwartet der Kunde - egal ob Blaschke, Lieschen Müller oder ich - einen reibungslosen Ablauf, auch wenn es ein komplexes System ist.
Im konkreten Fall müsste man zur Feststellung des Fehlers wissen, warum der Fdl die Gleisverlegung durchführte und wie zeitnah er sie kommunizierte. War es ein vorher bereits feststehendes Problem: Gleisänderung kann und muss rechtzeitig bekannt gegeben werden. War es aber ein Problem, das auftrat, als der Fdl die Fahrstraße nach Gleis 1 stellen wollte und merkte, das es aus irgendeinem Grund nicht geht, dann kann er das halt schlecht vorher bekannt geben.
Sichtweisen können unterschiedlich sein
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 23.05.2021, 13:07 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Sonntag, 23.05.2021, 13:08
Hallo
sorry, aber du argumentierst mir zu sehr aus betrieblicher Sicht. Das mag ja alles in eine Beurteilung einfließen, aber du verlierst meiner Ansicht nach den Kunden völlig aus den Augen. Allein die Frage: "Wie zeitig hat er es bekannt gegeben?" - Eine eindeutige Antwort darauf "Überhaupt nicht".
Ich hab schon öfter angemerkt, den Kunden interessiert nicht was im Hintergrund passiert. Daher kann ich Blaschkes Einwürfe - auch wenn ich sie teilweise für zu überspitzt und teilweise nicht angebracht halte - durchaus nachvollziehen.
Gehen wir mal von den kurzfristigen FdL Unwägbarkeiten weg und wenden uns einem anderen großen Thema zu: Geänderte Wagenreihungen und deren Anzeige in den Infoanzeigen am Bahnsteig. Selbst erlebtes und hier berichtetes Beispiel von mir. Der IC 1959 am Freitag Düsseldorf - Leipzig fährt umgekehrt gereiht. Der startet um 11 Uhr irgendwas in Düsseldorf und bis 14:30 in Kassel-Wilhelmshöhe bekommt es keiner hin oder fällt keinem auf, dass man da eine Anzeige ins Laufband setzt? Erst in Eisenach fast 4h nach dem Start des IC läuft das Band mit dem Hinweis auf die geänderte Wagenreihung durch. Bekommt man es in den vier Stunden nicht geregelt, das einzustellen? Ist das so aufwändig, dass hierfür ein (von den Stunden her) ein halber Nettoarbeitstag drauf geht? Und das ist nur ein Beispiel von vielen und bei einem 5 Wagen Zug noch zu verschmerzen. Aber was ist bei einem IC der Linien 30/31 (11 Wagen) oder einem ICE4. Soll der Kunde dann irgendwo einstigen und durch den Zug und über Gepäck und andere Hindernisse steigen nur weil Wagen 12 nicht im Abschnitt E sondern mal wieder im Abschnitt A hält. Den Fahrgast mit Kinderwagen oder Rollator will ich das dann sehen, der meint "ist halt so, mach ich mich auf den Weg."
--
Gruß
Uwe
Sichtweisen können unterschiedlich sein
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 13:21 (vor 1844 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Hallo
sorry, aber du argumentierst mir zu sehr aus betrieblicher Sicht. Das mag ja alles in eine Beurteilung einfließen, aber du verlierst meiner Ansicht nach den Kunden völlig aus den Augen. Allein die Frage: "Wie zeitig hat er es bekannt gegeben?" - Eine eindeutige Antwort darauf "Überhaupt nicht".
Ok, dann aber sage mir bitte, was in konkretem Fall hätte anders laufen müssen aus Deiner Sicht.
Ich kenne die Hintergründe für diese Gleisverlegung nicht, aber eines möchte ich doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen: Das der Fdl das einfach so gemacht hat, um die Fahrgäste zu ärgern. Irgendeine Unregelmäßigkeit dürfte der wahrscheinlichere Grund sein, ggf keine vorher bekannte. Also wenn Du es aus Kundensicht anders möchtest, zeige bitte die konkrete Lösung in diesem Fall auf. Eventuell Zug 10 min an der Einfahrt stehen lassen, um die Gleisänderung zu kommunizieren und genug Zeit zu geben, um entspannt den Bahnsteig zu wechseln?
Ich hab schon öfter angemerkt, den Kunden interessiert nicht was im Hintergrund passiert. Daher kann ich Blaschkes Einwürfe - auch wenn ich sie teilweise für zu überspitzt und teilweise nicht angebracht halte - durchaus nachvollziehen.
Auch ich kann manche unangenehme Erfahrungen aus Sicht des Kunden sehr gut nachvollziehen. Bin wie gesagt selbst Kunde, regelmäßiger Art. Ärgert mich auch mitunter, aber ich weiss eines: man macht das i.d.R. nicht, um den Kunden zu ärgern.
Gehen wir mal von den kurzfristigen FdL Unwägbarkeiten weg und wenden uns einem anderen großen Thema zu: Geänderte Wagenreihungen und deren Anzeige in den Infoanzeigen am Bahnsteig. Selbst erlebtes und hier berichtetes Beispiel von mir. Der IC 1959 am Freitag Düsseldorf - Leipzig fährt umgekehrt gereiht. Der startet um 11 Uhr irgendwas in Düsseldorf und bis 14:30 in Kassel-Wilhelmshöhe bekommt es keiner hin oder fällt keinem auf, dass man da eine Anzeige ins Laufband setzt? Erst in Eisenach fast 4h nach dem Start des IC läuft das Band mit dem Hinweis auf die geänderte Wagenreihung durch. Bekommt man es in den vier Stunden nicht geregelt, das einzustellen? Ist das so aufwändig, dass hierfür ein (von den Stunden her) ein halber Nettoarbeitstag drauf geht? Und das ist nur ein Beispiel von vielen und bei einem 5 Wagen Zug noch zu verschmerzen. Aber was ist bei einem IC der Linien 30/31 (11 Wagen) oder einem ICE4. Soll der Kunde dann irgendwo einstigen und durch den Zug und über Gepäck und andere Hindernisse steigen nur weil Wagen 12 nicht im Abschnitt E sondern mal wieder im Abschnitt A hält. Den Fahrgast mit Kinderwagen oder Rollator will ich das dann sehen, der meint "ist halt so, mach ich mich auf den Weg."
Bei dem Thema gebe ich Dir recht, da liegt dann definitiv ein Fehler in der Meldekette vor. Das Thema wurde vor Jahren schon angegangen, als es die Pflicht zur Reihungsmeldung des bereitstellenden Tf gab. Wo genau aber der Fehler liegt, kann ich nicht beurteilen. Kann auch sein, das die Meldung korrekt erfolgte, aber bei der Eingabe ein Fehler gemacht wurde. Das soll den Fehler nicht entschuldigen, sondern nur erklären, das da halt mehrere unterschiedliche Stellen/Bereiche beteiligt sind.
Sichtweisen können unterschiedlich sein
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Sonntag, 23.05.2021, 13:35 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
Hallo
sorry, aber du argumentierst mir zu sehr aus betrieblicher Sicht. Das mag ja alles in eine Beurteilung einfließen, aber du verlierst meiner Ansicht nach den Kunden völlig aus den Augen. Allein die Frage: "Wie zeitig hat er es bekannt gegeben?" - Eine eindeutige Antwort darauf "Überhaupt nicht".
Ok, dann aber sage mir bitte, was in konkretem Fall hätte anders laufen müssen aus Deiner Sicht.
Ich kenne die Hintergründe für diese Gleisverlegung nicht, aber eines möchte ich doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen: Das der Fdl das einfach so gemacht hat, um die Fahrgäste zu ärgern. Irgendeine Unregelmäßigkeit dürfte der wahrscheinlichere Grund sein, ggf keine vorher bekannte. Also wenn Du es aus Kundensicht anders möchtest, zeige bitte die konkrete Lösung in diesem Fall auf. Eventuell Zug 10 min an der Einfahrt stehen lassen, um die Gleisänderung zu kommunizieren und genug Zeit zu geben, um entspannt den Bahnsteig zu wechseln?
Das zu beurteilen ist nicht meine Aufgabe als Kunde. Ich kann es auch nicht, weil ich kein FdL bin, aber da heutzutage ein Großteil PC gestützt läuft, muss es doch eine Möglichkeit geben, dass die Systeme so mit einander verbunden sind, dass wenn eine kurzfristige Gleisänderung erfolgt, gleichzeitig ein Button auf dem Bildschirm erscheint, der automatisch dazu führt, dass die Anzeige am Bahnsteig erscheint, sobald dieser betätigt wird. Da kann sich jeder mehr oder weniger rechtzeitig auf den Weg machen.
Die erlebte Situation, die sicher nicht einmalig im Betriebsablauf ist, ist die denkbar schlechteste. Was machst du mit Kunden die nicht eine SBahn nutzten können, sondern einen anderen Zug (IC, ICE, RE) zu einem Flughafen und dann durch so etwas den Flug verpassen oder beim Boarding Probleme bekommen. Bei Anschlussverlusten greifen die FGR, aber wie verhält sich die DB im Fall eines verpassten Fluges?
Ich hab schon öfter angemerkt, den Kunden interessiert nicht was im Hintergrund passiert. Daher kann ich Blaschkes Einwürfe - auch wenn ich sie teilweise für zu überspitzt und teilweise nicht angebracht halte - durchaus nachvollziehen.
Auch ich kann manche unangenehme Erfahrungen aus Sicht des Kunden sehr gut nachvollziehen. Bin wie gesagt selbst Kunde, regelmäßiger Art. Ärgert mich auch mitunter, aber ich weiss eines: man macht das i.d.R. nicht, um den Kunden zu ärgern.
Das hier ein Kommunikationsproblem besteht ist aber keine Erkenntnis, die erst zwei oder drei Wochen alt ist. Hier in NRW hatte die Aktuelle Stunde mal einen Bahnblog eingerichtet, wo Kunden ihre Erlebnisse schildern konnten. Den gibt es nicht mehr, aber was da zu lesen war, spiegelt deutich - Kommunikation ist nicht gerade eine Stärke der DB (egal ob Regio, SBahn oder FV)
Gehen wir mal von den kurzfristigen FdL Unwägbarkeiten weg und wenden uns einem anderen großen Thema zu: Geänderte Wagenreihungen und deren Anzeige in den Infoanzeigen am Bahnsteig. Selbst erlebtes und hier berichtetes Beispiel von mir. Der IC 1959 am Freitag Düsseldorf - Leipzig fährt umgekehrt gereiht. Der startet um 11 Uhr irgendwas in Düsseldorf und bis 14:30 in Kassel-Wilhelmshöhe bekommt es keiner hin oder fällt keinem auf, dass man da eine Anzeige ins Laufband setzt? Erst in Eisenach fast 4h nach dem Start des IC läuft das Band mit dem Hinweis auf die geänderte Wagenreihung durch. Bekommt man es in den vier Stunden nicht geregelt, das einzustellen? Ist das so aufwändig, dass hierfür ein (von den Stunden her) ein halber Nettoarbeitstag drauf geht? Und das ist nur ein Beispiel von vielen und bei einem 5 Wagen Zug noch zu verschmerzen. Aber was ist bei einem IC der Linien 30/31 (11 Wagen) oder einem ICE4. Soll der Kunde dann irgendwo einstigen und durch den Zug und über Gepäck und andere Hindernisse steigen nur weil Wagen 12 nicht im Abschnitt E sondern mal wieder im Abschnitt A hält. Den Fahrgast mit Kinderwagen oder Rollator will ich das dann sehen, der meint "ist halt so, mach ich mich auf den Weg."
Bei dem Thema gebe ich Dir recht, da liegt dann definitiv ein Fehler in der Meldekette vor. Das Thema wurde vor Jahren schon angegangen, als es die Pflicht zur Reihungsmeldung des bereitstellenden Tf gab. Wo genau aber der Fehler liegt, kann ich nicht beurteilen. Kann auch sein, das die Meldung korrekt erfolgte, aber bei der Eingabe ein Fehler gemacht wurde. Das soll den Fehler nicht entschuldigen, sondern nur erklären, das da halt mehrere unterschiedliche Stellen/Bereiche beteiligt sind.
Dann gibt es aber seit Jahren entweder bewusst oder unbewusst gemachte Fehler in diesen Meldeketten...
--
Gruß
Uwe
Korrektur
Garfield_1905, Sonntag, 23.05.2021, 13:40 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
Ärgert mich auch mitunter, aber ich weiss eines: man macht das i.d.R. nicht, um den Kunden zu ärgern.
Man macht das überhaupt nicht, um den Kunden zu ärgern. Es hat immer irgendwelche Gründe. Vielleicht auch welche, die sich im Nachhineinn als falsch erweisen und / oder welche, die man vielleicht auch anders hätte lösen können. Eines kann ich aber defintiv und zu 100% ausschließen: Das man irgendetwas macht, um den Kunden zu ärgern !
PS. Ich ärgere mich z.B. nicht selten über die Entscheidungen der ZÜ, in denen es um Überholungen unserer Züge durch die 'weiß - rote Flotte' geht, aber ich schließe aus, das die machen, um uns oder unsere Fahrgäste zu ärgern. Das sehen unsere Tf's naturgemäß etwas anders ... ;-)
Oje ...
Lumi25, Samstag, 22.05.2021, 21:32 (vor 1845 Tagen) @ ICE16
Und wie du täglich beweist hast du von der Bahn im allgemeinen eh keine Ahnung... Außer irgendwelche abweichen von Plänen zu identifizieren....
Du kannst ja gerne mal selber von Bremen nach Osnabrück und nachmittags zurück pendeln mit dem Fernverkehr.
So ab mittags geht das mit den Verspätungen auf den Linien 30/31 im Rheintal los. Das ganze wird dann bis Hamburg durchgereicht bzw. baut sich oftmals schrittweise noch auf.
Einzig die Linie 31 hat derzeit Luft indem man ab Essen Hbf direkt nach Münster (Westf) Hbf fährt, wo man im Optimalfall 5-10 Minuten gut machen kann. Aber das ist ja kein Dauerzustand. Sobald die Linie wieder über Dortmund Hbf geht (bin mal gespannt ob man auch in Bochum Hbf wieder hält) hat man die gleichen Probleme wie früher.
Jetzt kommt DB Fernverkehr und möchte die ICE-Linie 42 durchbinden. Hast Du mal mitverfolgt was die vergangenen Tage so alles auf der KRM los gewesen ist?
Da gab es wieder alles. Eingleisiger Betrieb, Streckensperrung mit Umleitung durchs Rheintal.
Jetzt stehst Du also in Osnabrück Hbf und möchtest nach Bremen Hbf nachmittags nach der Arbeit zurück und der tolle ICE hat +20-90 Minuten Verspätung, weil auf der KRM eine Störung oder Streckensperrung war. Am besten ist es dann noch, wenn der Flixtrain pünktlich einrollt Du diesen aber nicht nutzen darfst und stattdessen den RE nehmen musst. Da bist dann fast eine Stunde später in Bremen. Nach Hamburg wird es noch düsterer. Wenn das jetzt an 4 von 5 Wochentagen passiert haste schnell die Faxen dicke und fährst ganz schnell wieder mit dem Auto. Experiment Bahn erledigt.
Eigenlob stinkt ...
Christian_S, Sonntag, 23.05.2021, 09:48 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
Und ja, daran werde ich mich so lange stören, bis das Eisenbahnwesen incl DB FV die hohe Qualität erreicht, die meine Auftraggeber von mir auch erwarten; die ich im Gegensatz zur Eisenbahn allerdings auch erbringe!
Oha, soviel Lob für die eigene Arbeit. Werde ich beim nächsten Mitarbeitergespräch auch mal probieren, indem ich sagen werde, das meine Arbeit höchsten Qualitätsstandards entspricht und ich diese entsprechend erbringe. Mal sehen, was mein Vorgesetzter dazu sagt ;)
Bescheidenheit ist die schlimmste Form der Eitelkeit.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 23.05.2021, 11:43 (vor 1844 Tagen) @ Christian_S
Hallo.
Kommt übrigens von Charles de Foucauld der Spruch oben und nicht von mir.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Charles_de_Foucauld
Und ja, daran werde ich mich so lange stören, bis das Eisenbahnwesen incl DB FV die hohe Qualität erreicht, die meine Auftraggeber von mir auch erwarten; die ich im Gegensatz zur Eisenbahn allerdings auch erbringe!
Oha, soviel Lob für die eigene Arbeit. Werde ich beim nächsten Mitarbeitergespräch auch mal probieren, indem ich sagen werde, das meine Arbeit höchsten Qualitätsstandards entspricht und ich diese entsprechend erbringe. Mal sehen, was mein Vorgesetzter dazu sagt ;)
Du meinst also, dass du deine Arbeit nicht gut machst?
Und wenn du sie gut machst, warum darfst du das dann nicht auch äußern?
Was für ein verquertes Weltbild ist das denn? Also dass du ein Problem mit starken Persönlichkeiten hast, wie z.B. mit der Diesellady auch, das ist mir ja schon länger klar. Aber dass du deine eigene Arbeit als offensichtlich problematisch empfindest - dass es so schlimm ist, hätte ich nicht erwartet.
Im RES der DB gibt es bekanntlich monatlich eine Fehlerauswertung. JEDER NOCH SO KLEINE Fehler wird penibel aufgelistet. Ja, ich bin da mit meiner Fehlerquote doch seeehr zufrieden. Würde ich umgekehrt der DB eine solche Liste schicken, wäre sie schon deswegen länger, weil meine extrem kurz ist.
Ich betreibe jedenfalls viel Aufwand, die Daten so korrekt wie möglich zu erheben und Fehler zu vermeiden. Da muss ich dann auch mal recherchieren, welches EVU jetzt nach Kirchheimbolanden fährt. Und genauso wichtig ist mir, dass sich die Fahrgäste wohl fühlen. Denn schlussendlich bezahlen die mich. Die Reaktionen zeigen mir da, dass mir das häufig gelingt. Gerne haben wir auch mal Spaß und wir lachen auch mal. Der Zugbegleiter der Eurobahn war neulich sehr angetan von soviel Engagement, ein Außendienstler der Zählfirma meinte "besser geht's nicht", und wenn ich mal Aussteiger zähle und deswegen an der Tür stehe und sich die Kunden mit einem Lächeln von mir verabschieden, dann kann soviel nicht falsch gelaufen sein.
Warum darf ich also nicht sagen, dass ich meine Arbeit gut erbringe?
Dass ich auch mal einen Bolzen schieße und daneben liege - ja, natürlich kommt das auch mal vor. Aber eben nicht so oft.
Bevor es aber wieder bewußt falsch verstanden wird: ich behaupte nicht, der Einzige zu sein. Ich kenne etliche Befrager, die genau so gute Arbeit abliefern und manchmal sicher auch noch bessere. Und ich behaupte auch nicht, alles zu können. Lokführer könnte ich nicht. Und Fahrdienstleiter auch nicht. Aber das, was ich mache, mache ich gut. Weil ich es kann. Manch anderes könnte ich vielleicht auch, aber das will ich nicht. Und von anderen Sachen lasse ich gleich ganz die Finger.
Während du dann offensichtlich ein Sicherheitsrisiko darstellst, weil du deiner eigenen Arbeit ja offensichtlich mißtraust?! Und was genau sagst du deinem Vorgesetzten im Mitarbeitergespräch denn dann?
Und nein, seiner Arbeit zu vertrauen, heißt nicht, leichtsinnig, unachtsam oder unvorsichtig zu sein. Im Gegenteil - all das zu vermeiden und sich immer neu zu überprüfen, macht einen Teil der guten Arbeit aus. Denn sonst wäre die Fehlerquote nicht so gering.
Na ja, vielleicht schaffst du es ja aber auch noch mal. Ich drücke dir die Daumen.
Schöne Grüße von jörg
Bescheidenheit ist die schlimmste Form der Eitelkeit.
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.05.2021, 12:30 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
Ich betreibe jedenfalls viel Aufwand, die Daten so korrekt wie möglich zu erheben und Fehler zu vermeiden. Da muss ich dann auch mal recherchieren, welches EVU jetzt nach Kirchheimbolanden fährt.
Und wozu dieser Aufwand? Das ausführende EVU ist für deine Erhebung völlig uninteressant, wichtig ist der Beförderer.
--
Weg mit dem 4744!
Dazu der Aufwand ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 23.05.2021, 13:29 (vor 1844 Tagen) @ JeDi
Hallo.
Ich betreibe jedenfalls viel Aufwand, die Daten so korrekt wie möglich zu erheben und Fehler zu vermeiden. Da muss ich dann auch mal recherchieren, welches EVU jetzt nach Kirchheimbolanden fährt.
Und wozu dieser Aufwand? Das ausführende EVU ist für deine Erhebung völlig uninteressant, wichtig ist der Beförderer.
Es gibt diverse Erhebungen. Bei einer wollte bzw will man in der Tat das exakte Unternehmen des Vor- oder Nachlaufes wissen.
Und bei allen, die ich kenne, wird die Unterscheidung DB/Dritte im Vor- oder Nachlauf gefordert.
Und nein, ich kenne nicht immer bei allen Strecken das jeweilige EVU - ob DB oder andere. Da muss auch ich mal nachschauen.
Deswegen der Aufwand.
Schöne Grüße von jörg
Dazu der Aufwand ...
JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 23.05.2021, 14:03 (vor 1844 Tagen) @ Der Blaschke
Es gibt diverse Erhebungen. Bei einer wollte bzw will man in der Tat das exakte Unternehmen des Vor- oder Nachlaufes wissen.
Aber den Beförderer, und nicht das EVU. Dass zum Beispiel einige Fahrten des Beförderers Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH durch das EVU TRI Train Rental GmbH durchgeführt werden ist nicht gegenständlich.
--
Weg mit dem 4744!
Probleme mit den ICE 4 beseitigt?
Siggis Malz, Freitag, 21.05.2021, 17:59 (vor 1846 Tagen) @ Bm235
Das ist ja in den letzten Jahren die x-te Ankündigung, dass die ICE 4 vermehrt in den Einsatz treten. Im Jahresfahrplan selber hat man sich ja zwecks Fahrzeugverfügbarkeit meist dagegen entschieden und doch weiter die IC zwischen Köln und Hamburg belassen.
Traut man sich jetzt doch an den Einsatz ran? Die 13er mussten ja auch gerne schonmal für 12er aushelfen.
Wie ist denn der aktuelle Stand bei den 12-Teilern (Rahmen, Radsätze der ersten Auslieferungen, Kilometer voll und was da nicht alles war), hat man das im Griff?
Probleme mit den ICE 4 beseitigt?
Bm235, Freitag, 21.05.2021, 20:01 (vor 1846 Tagen) @ Siggis Malz
Wenn die Durchbindung zum Fahrplanwechsel kommt, wird man sie mit ICE 4 fahren müssen. ICE 3 dürfen zwischen Dortmund und Hamburg ihre Wirbelstrombremse nicht nutzen und müssen deshalb langsamer fahren. Außerdem sind ICE 3 sowieso immer chronisch knapp, da sind keine Reserven für neue Leistungen vorhanden, während man den ICE 4 auf innerdeutschen Strecken mit Ausnahme der SFS KRM notfalls noch durch ICE 1 und ICE-T ersetzen kann.
Was mich interessieren würde, wann kommt die Geschwindigkeitsanhebung der ICE 4 auf 265 km/h? Reicht das, um dann wieder in Siegburg zu halten?
Fahrplan 2022: ICE Linie 91 wird nach Dortmund verlängert
Karolinger, Samstag, 22.05.2021, 08:27 (vor 1846 Tagen) @ Bm235
Die Linie 31 entfällt dann, da deren Aufgabe zwischen Frankfurt (Passau) und Dortmund von der Linie 91 und zwischen Dortmund und Hamburg (Kiel) von der Linie 42 übernommen wird.
2025 entfällt dann die Linie 30, zwischen Hamburg (Binz) und Dortmund/Köln über Wuppertal verkehrt dann die Linie 43, die Linie 55 übernimmt den Abschnitt Dortmund - Mannheim über Essen, neuer Endpunkt könnte Karlsruhe statt Stuttgart werden.
In der Übergangszeit wird es wohl einige Linientauscher zwischen Köln und Dortmund geben, damit das Wuppertal weiterhin Direktverbindungen nach Hamburg und über die KRM behält und die touristischen Züge nach Sylt und Rügen weiterhin den nachfragestärkeren Weg über Essen nehmen können.
Der Sylt-IC mit ECx-Material wird um 30 Minuten in die Trasse der Sprinter/WE-Verstärker über Essen und Gelsenkirchen verschoben.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Bm235, Samstag, 22.05.2021, 09:48 (vor 1845 Tagen) @ Karolinger
Das ist sehr interessant, was du schreibst, aber mir nicht anschaulich genug. Ich betrachte es mal aus Sicht der Kernstrecke Köln - Dortmund mit den Korrespondenzanschlüssen ebendort.
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Fahrplan 2022
Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 91 Wien - Passau - Frankfurt - Koblenz - Köln - Wuppertal - Dortmund
Linie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln
Korrespondenz in Köln mit
Linie 30 Schweiz-EC / Stuttgart - Koblenz - Köln - Recklinghausen - Münster - Hamburg
Linie 55 Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
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Fahrplan 2025
Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 91 Wien - Passau - Frankfurt - Koblenz - Köln - Wuppertal - Dortmund
Linie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln - Wuppertal - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 55 Karlsruhe - Koblenz - Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
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Ist das so richtig? Und kürzt die Linie 30 bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2025 weiterhin von Essen nach Münster über Recklinghausen statt Dortmund ab?
Mit welchen Fahrzeugen ist denn die Linie 55 ab dem Jahr 2025 geplant? Den Langlauf wird man doch hoffentlich nicht mit IC2 fahren wollen.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Bm235, Samstag, 22.05.2021, 10:04 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
Fahrplan 2025
Linie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln - Wuppertal - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 55 Karlsruhe - Koblenz - Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
Die Zeit zum Editieren ist leider schon abgelaufen. Linie 55 ab 2025 über Essen statt Wuppertal.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 10:36 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
Ist das so richtig? Und kürzt die Linie 30 bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2025 weiterhin von Essen nach Münster über Recklinghausen statt Dortmund ab?
Mit welchen Fahrzeugen ist denn die Linie 55 ab dem Jahr 2025 geplant? Den Langlauf wird man doch hoffentlich nicht mit IC2 fahren wollen.
Mit was sonst?
Der ECx ist für Touristische Verbindungen geplant.
Der 4er praktisch für das was jetzt IC1 ist, irgendwo habe ich gelesen das noch einige IC2 kommen sollen.
Verlängerung Linie 55 durchs Rheintal nach Karlsruhe
Bm235, Samstag, 22.05.2021, 10:53 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Reicht zwischen Dortmund und Mannheim denn die Kapazität, wenn man über Essen - Düsseldorf fährt und im Rheintal der Fernverkehr auf einen Stundentakt reduziert werden soll? Oder ist letzteres nicht mehr aktuell? Heute fährt man immerhin noch mit 11 IC-Wagen durchs Rheintal.
Wenn genug ICE-T übrig wären, könnte man zwischen Dortmund und Karlsruhe bei Bedarf mit Fünfteilern verstärken, hätte dann 12 Wagen und ein richtiges Bistro im Zug.
Verlängerung Linie 55 durchs Rheintal nach Karlsruhe
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 22.05.2021, 12:57 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Samstag, 22.05.2021, 12:59
Reicht zwischen Dortmund und Mannheim denn die Kapazität, wenn man über Essen - Düsseldorf fährt und im Rheintal der Fernverkehr auf einen Stundentakt reduziert werden soll? Oder ist letzteres nicht mehr aktuell? Heute fährt man immerhin noch mit 11 IC-Wagen durchs Rheintal.
Wenn genug ICE-T übrig wären, könnte man zwischen Dortmund und Karlsruhe bei Bedarf mit Fünfteilern verstärken, hätte dann 12 Wagen und ein richtiges Bistro im Zug.
Hallo
wenn die Linie 55 verlängert werden soll, dann sehe ich da auch Probleme. Das wäre ja dann ein IC2 zwischen (Dresden/Leipzig[?]-)Hannover und Mannheim weiter nach ? - optional nach Karlsruhe oder Stuttgart. Und soll die Linie dann wirklich von Dresden her kommen? Ist meiner Ansicht nach auch wieder ein Langläufer, der für die ein oder andere Verspätung und Brechungen in Dortmund oder Köln sorgen könnte.
Was mir für so einen Langläufer vorschwebt, wenn man beim IC2 Konzept bleiben wollte, dass man aus 5er Garnituren eine 10er Garnitur machen könnte. Das würde aber sicher nicht mit dem Bestand an Wagen einhergehen und man weis auch nicht, ob das IT System mit so einer Komposition klar käme.
--
Gruß
Uwe
IC2-Langzug (Doppeltraktion)
Bm235, Samstag, 22.05.2021, 13:04 (vor 1845 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Was mir für so einen Langläufer vorschwebt, wenn man beim IC2 Konzept bleiben wollte, dass man aus 5er Garnituren eine 10er Garnitur machen könnte. Das würde aber sicher nicht mit dem Bestand an Wagen einhergehen und man weis auch nicht, ob das IT System mit so einer Komposition klar käme.
War das nicht für die Schweiz, also Schaffhausen - Zürich, in der HVZ geplant? Aber ob es wirklich funktioniert? Bisher kann man im Fahrgastbetrieb ja noch nicht mal eine Diesellok vorspannen und damit nach Gera fahren.
IC2-Langzug (Doppeltraktion)
611 040, Erfurt, Samstag, 22.05.2021, 16:22 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
War das nicht für die Schweiz, also Schaffhausen - Zürich, in der HVZ geplant? Aber ob es wirklich funktioniert? Bisher kann man im Fahrgastbetrieb ja noch nicht mal eine Diesellok vorspannen und damit nach Gera fahren.
Na zum Glück nicht !
So können wir auf der MDV noch den klassischen IC1 genießen. Der ist nicht nur um Welten komfortabler sondern auch nicht so störanfällig, selbst die 245 läuft hier sehr stabil.
Zunächst war ja der Start mit IC2 geplant und sogar einer zur Testfahrt unterwegs. Als es dann hieß dass ein IC1 verkehren soll war di Freude groß, obwohl geplant war zum kleinen Fahrplanwechsel dann auf IC2 umzustellen. Als das wieder auch im Dezember 2019 nicht passierte war dann klar dass es erstmal bei IC1 bleibt. Sehr schön.
Grüße aus Gera
611 040
der aber heute den RE1 nimmt
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
falco, Samstag, 22.05.2021, 17:43 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Verträgt sich das denn Fahrzeittechnisch mit den Abschnitten Karlsruhe/Stuttgart - Mannheim und Köln - Duisburg? Oder müsste man dazu mit den IC2 den Takt zerschiessen.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Reservierungszettel, KDU, Samstag, 22.05.2021, 18:21 (vor 1845 Tagen) @ falco
Verträgt sich das denn Fahrzeittechnisch mit den Abschnitten Karlsruhe/Stuttgart - Mannheim und Köln - Duisburg? Oder müsste man dazu mit den IC2 den Takt zerschiessen.
Von Dresden/Leipzig/Hannover bis Köln passt es ja auch in den Takt. Die weitere Strecke am Rhein entlang sollte auch machbar sein.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
agw, NRW, Samstag, 22.05.2021, 18:42 (vor 1845 Tagen) @ Reservierungszettel
Verträgt sich das denn Fahrzeittechnisch mit den Abschnitten Karlsruhe/Stuttgart - Mannheim und Köln - Duisburg? Oder müsste man dazu mit den IC2 den Takt zerschiessen.
Von Dresden/Leipzig/Hannover bis Köln passt es ja auch in den Takt. Die weitere Strecke am Rhein entlang sollte auch machbar sein.
Einfach 1-2 Halte auslassen, dann hat es noch auf jeder IC2-Linie gepasst.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Umleitung Essen-Münster
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 22.05.2021, 10:52 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
Moin
Die Umleitung Essen-Münster ist doch nur bis die Dammsanierung bei Werne fertig ist. Danach soll(te) es doch wieder über Dortmund gehen. So war zumindest der letzte Stand.
--
Gruß
Uwe
Umleitung Essen-Münster Ergänzung
EDO, Samstag, 22.05.2021, 11:38 (vor 1845 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
... die Umleitung hängt wohl auch mit den Bahnsteigarbeiten in Dortmund zusammen, was für mich allerdings nicht ganz nachvollztiehbar ist. Als in der ersten Hälfte der 1980er Jahre die Böden der Bahnsteige 18/20 und 11/16 neu gemacht wurden sowie der Bahnsteig 8/10 (davor 7/10) komplett neu errichtet wurde, konnte der Betrieb problemlos über die beiden nicht in Umbau befindlichen Bahnsteige abgewickelt werden (zumal ja für NV noch weitere zur Verfügung stehen/standen).
Gleis 18/20 sieht aktuell der Vollendung entgegen. Im Sommer kommt 11/16 dran.
Warum man Gleisnummern nicht ändert, um Verwirrung abzuschaffen, erschließt sich mir auch nicht. Wer an 8 ankommt und auf 20 weiter muss, denkt, dass er weit laufen muss, dabei ist nur ein Bahnsteig dazwischen...
(halb OT) Umbau Dortmund
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 22.05.2021, 12:50 (vor 1845 Tagen) @ EDO
... die Umleitung hängt wohl auch mit den Bahnsteigarbeiten in Dortmund zusammen, was für mich allerdings nicht ganz nachvollztiehbar ist. Als in der ersten Hälfte der 1980er Jahre die Böden der Bahnsteige 18/20 und 11/16 neu gemacht wurden sowie der Bahnsteig 8/10 (davor 7/10) komplett neu errichtet wurde, konnte der Betrieb problemlos über die beiden nicht in Umbau befindlichen Bahnsteige abgewickelt werden (zumal ja für NV noch weitere zur Verfügung stehen/standen).
Gleis 18/20 sieht aktuell der Vollendung entgegen. Im Sommer kommt 11/16 dran.
Warum man Gleisnummern nicht ändert, um Verwirrung abzuschaffen, erschließt sich mir auch nicht. Wer an 8 ankommt und auf 20 weiter muss, denkt, dass er weit laufen muss, dabei ist nur ein Bahnsteig dazwischen...
Hallo
das war mir so gar nicht direkt bekannt, dass man den Umbau da auch noch als Grund anführt. Naja man kann eben nicht über jeden Buchstaben an Änderungen informiert sein, wenn der Fokus nicht 24/7 auf dem Thema Bahn liegt. Das nur am Rande.
Wobei ich mal vermute, eine neue Gleisnummerierung würde den Fahrgast wieder vor ungeahnte Herausforderungen stellen. Schließlich hat man sich ja im Moment an die Nummerierungen gewöhnt. Das man bei mittlerweile (insgesamt 3) fertigen Bahnsteigen den Verkehr nicht wie vorher abwickelt liegt wohl eher an einem (vermuteten) Nicht Wollen als einem Nicht Können.
Und den 18/20 hat man ja auch schon planmäßig als FV Korrespondenz genutzt.
--
Gruß
Uwe
Umleitung Essen-Münster
keksi, Samstag, 22.05.2021, 11:45 (vor 1845 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Moin
Die Umleitung Essen-Münster ist doch nur bis die Dammsanierung bei Werne fertig ist. Danach soll(te) es doch wieder über Dortmund gehen. So war zumindest der letzte Stand.
Bissel peinlich von dir, wenn du noch nicht mal weißt, das der Damm längst saniert ist und die Umleitungen wegen den Gleis Kapazitäten in Dortmund sind ;-) Das war vorher auch schon so geplant. Das mit Werne - Lünen kam nur zusätzlich dazu...
Mfg
Hähä, geil, die Welt ist ein riesiger Kreislauf ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 22.05.2021, 12:45 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
Hey.
Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Also fast die Linie 1 des 'IC 79'/Intercity 1971-Netzes ...
Nur über KRM statt Kowelenz.
Alles auf dieser Welt ist halt ein gigantischer Kreislauf.
Die Linie wurde übrigens bei der Netzreform 1985 dann aufgeteilt. Von Hamburg war neu in Frankfurt Schluß. Der Grund war die HOHE VERSPÄTUNGSANFÄLLIGKEIT dieser Linie. Von wegen früher war ja alles besser. Unsinn!
Schöne Grüße von jörg
der damals in der Kindheit stundenlang auf dem Bahnhof rumturnte (heute käme da das Jugendamt und ich in Therapie) und den damals üblicherweise angesagten Laufweg mit allen Stationen noch heute ohne nachzudenken im Tiefschlaf in Dieter-Thomas-Heck-Geschwindigkeit runterbrabbeln kann:
An Gleis 2 fährt ein: Intercity 815 Theodor Storm aus Westerland nach München über
MÜNSTER DORTMUND BOCHUM ESSEN DUISBURG DÜSSELDORF KÖLN BONN KOBLENZ MAINZ MANNHEIM HEIDELBERG STUTTGART ULM AUGSBURG
Planmäßige Ankunft 13 Uhr 34. Planmäßige Abfahrt 13 Uhr 36.
Die Wagen 1. Klasse halten in den markierten Abschnitten A und B. Die Wagen der 2. Klasse in den markierten Abschnitten C, D und E.
Dass es heute genau andersrum ist, läßt mich noch immer fremdeln; auch Ewiggestrig ...
Weiter im Text:
Die genaue Reihung der einzelnen Wagen entnehmen Sie bitte dem Wagenstandanzeiger auf dem Bahnsteig. Für die Benutzung dieses Zuges ist ein IC-Zuschlag erforderlich.
Und optional, aber nicht in Osnabrück:
Fahrausweise des Verkehrsverbundes gelten nicht.
Und an manchen Stationen:
Wegen der Kürze des Aufenthaltes bitten wir Begleitpersonen, nicht mit in den Zug einzusteigen.
Dass ich das noch alles im Kopf habe und jederzeit aufsagen kann - nennt man das dann FEHLPRÄGUNG???!!!???
Wäre auch damals schon das Jugendamt ... - was wäre aus mir Seriöses geworden ...
Hähä, geil, die Welt ist ein riesiger Kreislauf ...
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 18:48 (vor 1845 Tagen) @ Der Blaschke
Die Linie wurde übrigens bei der Netzreform 1985 dann aufgeteilt. Von Hamburg war neu in Frankfurt Schluß. Der Grund war die HOHE VERSPÄTUNGSANFÄLLIGKEIT dieser Linie.
Es war v.a. die hohe Auslastung dieser IC, die es der Bundesbahn schwer machte Reisende Dortmund/Essen - München in einem Zug unterzubringen, in dem noch lauter Leute Hamburg - Düsseldorf/Köln saßen. Es müsste ein Glücksspiel gewesen sein eine Reservierung bekommen zu haben. Die NRW-Stopferei mit schleppendem Fahrgastwechsel auf dieser Linie 1 war dann sicher der Grund für unpünktliche Abfahrten. Da kann man hoffen, daß die Bahn diesen Overkill nicht neu erlebt. Es wird mehr Züge geben, aber es sind ja auch weit mehr Leute unterwegs als wie damals.
Spannend finde ich, ob der künftige ICE Hamburg - Rheintal wohl langsamer sein könnte als der IC mit 103 und Plumpsklos vierzig Jahre zuvor - wie steht die Chance? Da komme ich zu einem besonderen Punkt: Fast überall wird geplant und gebaut, damit es für die ganz normalen Taktzüge auf Hauptmagistralen deutlich schneller voran geht. ALLEIN Hamburg - Dortmund steht mit seinen althergebrachten Fahrzeiten so statisch fest in der Brandung wie ein schwerer Granitfels in der Meeresbrandung. Und nicht nur, daß man bislang nichts gebaut hätte, es ist bis auf Kleckereien auch nichts für die Zukunft geplant, was einem NBS/SFS-Effekt annähernd ähnlich wäre. Es wird ja nicht einmal was ernsthaft debattiert. Einzig zaghafter Leuchtturmblick für NRW ist die Leinhausener Kurve bei Hannover für künftige Sprinter nach Hamburg. Der Reiseweg über Bremen aber gehört aufgenommen in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes: Erhaltenswert zur Anschauung für die alle Zukunft.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Hähä, geil, die Welt ist ein riesiger Kreislauf ...
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 22.05.2021, 19:14 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
[...] die Leinhausener Kurve bei Hannover [...]
in Hannover, lieber Olaf, in Hannover.
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![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Hähä, geil, die Welt ist ein riesiger Kreislauf ...
Lumi25, Samstag, 22.05.2021, 21:12 (vor 1845 Tagen) @ Alibizugpaar
Spannend finde ich, ob der künftige ICE Hamburg - Rheintal wohl langsamer sein könnte als der IC mit 103 und Plumpsklos vierzig Jahre zuvor - wie steht die Chance?
Zwischen Hamburg und Köln waren die IC früher etwa 5 Minuten schneller.
Weiter ins Rheintal war das verschieden. Als die IC nach Basel noch über Worms gefahren sind, fuhren diese in Köln zur vollen Stunde los. Mit Inbetriebnahme von Frankfurt Flughafen Fernbf wurde die Trasse getaucht, da die IC nach Basel statt über Worms dann via. Frankfurt Flughafen Fernbf und Riedbahn gefahren sind. Abfahrt in Köln Hbf war dann zur Minute 54 statt vorher 00.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Turbonegro, Samstag, 22.05.2021, 16:15 (vor 1845 Tagen) @ Bm235
Mit welchen Fahrzeugen ist denn die Linie 55 ab dem Jahr 2025 geplant? Den Langlauf wird man doch hoffentlich nicht mit IC2 fahren wollen.
Die Linie 55 steht in Hannover ohnehin recht lange rum, da kann man sie auch gut brechen. Von Dresden bis Hannover ein IC2 und von Hannover übers Rheintal nach Süddeutschland ein ICE-T, je nach Bedarf ein 5er, 7er, 5+5, 5+7, 7+7, 5+5+5 (geht letzteres eigentlich?)
Früher gab es ja den Durchläufer Oberstdorf-Leipzig, diesen hat man auch irgendwann gebrochen.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 22.05.2021, 16:37 (vor 1845 Tagen) @ Turbonegro
Mit welchen Fahrzeugen ist denn die Linie 55 ab dem Jahr 2025 geplant? Den Langlauf wird man doch hoffentlich nicht mit IC2 fahren wollen.
Die Linie 55 steht in Hannover ohnehin recht lange rum, da kann man sie auch gut brechen.
Ob das eine Ideallösung ist? Das Umsteigen ist doch in Fahrgastkreisen doch das unzumutbare Übel überhaupt.
Von Dresden bis Hannover ein IC2 und von Hannover übers Rheintal nach Süddeutschland ein ICE-T, je nach Bedarf ein 5er, 7er, 5+5, 5+7, 7+7, 5+5+5 (geht letzteres eigentlich?)
Ja - "Siebenteilige ICE T können in Doppeltraktion verkehren, fünfteilige darüber hinaus in Dreifachtraktion (Stand: 1999)" Wikipedia
Früher gab es ja den Durchläufer Oberstdorf-Leipzig, diesen hat man auch irgendwann gebrochen.
Aber nur Sonntags als Spätpendlerzug (Ankunft in Leipzig ca 23.30) und Montag für die SuperFrühPendler (ca 4.30) Leipzig-Magdeburg und mit jeweils 20min Aufenthalt in Dortmund.
--
Gruß
Uwe
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Christian_S, Samstag, 22.05.2021, 16:38 (vor 1845 Tagen) @ Turbonegro
Früher gab es ja den Durchläufer Oberstdorf-Leipzig, diesen hat man auch irgendwann gebrochen.
Sogar Dresden-Leipzig-Hannover-Köln-Frankfurt-Nürnberg-Passau gabs damals.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 22.05.2021, 16:39 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Samstag, 22.05.2021, 16:40
Früher gab es ja den Durchläufer Oberstdorf-Leipzig, diesen hat man auch irgendwann gebrochen.
Sogar Dresden-Leipzig-Hannover-Köln-Frankfurt-Nürnberg-Passau gabs damals.
Und nach Dresden-Leipzig-Hannover-Köln - Basel SBB
--
Gruß
Uwe
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 19:00 (vor 1845 Tagen) @ Christian_S
Die hatten mit 12 Wagen auch eine ungeheure Kapazität, die man mit einem IC2 gar nicht vergleichen kann. Es geht ja nicht um den langen Linienverlauf an sich sondern um die Frage, wie man die Reisendenstöme handeln will, wenn der IC2 in Dortmund künftig Korrespondenzzug für die Relation Hamburg - Essen/Düsseldorf spielen und es dann auch für die Nachfrage Bonn/Koblenz/Mainz reichen soll.
Diese Vision finde ich zumindest etwas kühn.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Christian_S, Montag, 24.05.2021, 10:03 (vor 1843 Tagen) @ Alibizugpaar
Die hatten mit 12 Wagen auch eine ungeheure Kapazität, die man mit einem IC2 gar nicht vergleichen kann. Es geht ja nicht um den langen Linienverlauf an sich sondern um die Frage, wie man die Reisendenstöme handeln will, wenn der IC2 in Dortmund künftig Korrespondenzzug für die Relation Hamburg - Essen/Düsseldorf spielen und es dann auch für die Nachfrage Bonn/Koblenz/Mainz reichen soll.
Diese Vision finde ich zumindest etwas kühn.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, gerade die Trasse im Ruhrgebiet bzw weiterführend ins Rheintal dürfte für die Kapazität eines IC2 sehr problematisch werden. Mal sehen, zu welcher Lösung man da kommt.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Reservierungszettel, KDU, Montag, 24.05.2021, 10:56 (vor 1843 Tagen) @ Christian_S
Die hatten mit 12 Wagen auch eine ungeheure Kapazität, die man mit einem IC2 gar nicht vergleichen kann. Es geht ja nicht um den langen Linienverlauf an sich sondern um die Frage, wie man die Reisendenstöme handeln will, wenn der IC2 in Dortmund künftig Korrespondenzzug für die Relation Hamburg - Essen/Düsseldorf spielen und es dann auch für die Nachfrage Bonn/Koblenz/Mainz reichen soll.
Diese Vision finde ich zumindest etwas kühn.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, gerade die Trasse im Ruhrgebiet bzw weiterführend ins Rheintal dürfte für die Kapazität eines IC2 sehr problematisch werden. Mal sehen, zu welcher Lösung man da kommt.
Wenn da in den nächsten Jahren über 80? Stück von auf deutschen Schienen unterwegs sein sollen müssen die auch irgendwo eingesetzt werden.
Es sei denn die DB ändert Ihr Konzept nochmal - wovon ich mal nicht ausgehe…
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 27.05.2021, 17:54 (vor 1840 Tagen) @ Reservierungszettel
Die hatten mit 12 Wagen auch eine ungeheure Kapazität, die man mit einem IC2 gar nicht vergleichen kann. Es geht ja nicht um den langen Linienverlauf an sich sondern um die Frage, wie man die Reisendenstöme handeln will, wenn der IC2 in Dortmund künftig Korrespondenzzug für die Relation Hamburg - Essen/Düsseldorf spielen und es dann auch für die Nachfrage Bonn/Koblenz/Mainz reichen soll.
Diese Vision finde ich zumindest etwas kühn.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht, gerade die Trasse im Ruhrgebiet bzw weiterführend ins Rheintal dürfte für die Kapazität eines IC2 sehr problematisch werden. Mal sehen, zu welcher Lösung man da kommt.
Wenn da in den nächsten Jahren über 80? Stück von auf deutschen Schienen unterwegs sein sollen müssen die auch irgendwo eingesetzt werden.
27 IC2 1. Serie mit 146.5
17 IC2 2. Serie mit 147.5 und CH-Zulassung (geplant)
25 IC2 2. Serie mit 147.5 ohne CH-Zulassung
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69 IC2 gesamt
Wenn man die 17 KISS mitrechnet, dann wären es 86.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 30.05.2021, 17:30 (vor 1837 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Twindexx, Sonntag, 30.05.2021, 17:31
Hoi,
25 IC2 2. Serie mit 147.5 ohne CH-Zulassung
Nein, auch die haben das CH-Paket. Sieht man ganz gut an den Stromabnehmern auf den Loks. Somit:
27 IC2 1. Serie mit 146.5
42 IC2 2. Serie mit 147.5 und CH-Zulassung (geplant)
1 IC2 2. Serie Modul ein Erstklasswagen sowie ein Zweitklass-Steuerwagen (war geplant für Verstärkung Zürich-Singen)
---
69 IC2 plus ein Modul gesamt
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 22.05.2021, 18:51 (vor 1845 Tagen) @ Turbonegro
Das wäre dann aber ein Linienwechsel, macht man bei jeder anderen Kleinigkeit ja auch. Allerdings vermute ich stark, daß sich die Städte Leipzig, Magdeburg und Braunschweig nicht über den Verlust umsteigefreier Züge nach NRW freuen würden.
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Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Neuordnung der Linien durch Ersatz von IC durch ICE
Gambrinus, Sonntag, 30.05.2021, 14:58 (vor 1837 Tagen) @ Bm235
Das ist sehr interessant, was du schreibst, aber mir nicht anschaulich genug. Ich betrachte es mal aus Sicht der Kernstrecke Köln - Dortmund mit den Korrespondenzanschlüssen ebendort.
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Fahrplan 2022Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 91 Wien - Passau - Frankfurt - Koblenz - Köln - Wuppertal - DortmundLinie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln
Korrespondenz in Köln mit
Linie 30 Schweiz-EC / Stuttgart - Koblenz - Köln - Recklinghausen - Münster - Hamburg
Linie 55 Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
Die Linie 30 fährt aber dann wieder über Dortmund, wenn dort dann wieder alle Bahnsteige zur Verfügung stehen, oder?
Hoffentlich wird es dann auch wieder die traditionellen FV-Korrespondenzen der o.a. Linien in Köln und Dortmund geben. Problematisch dabei finde ich allerdings die Anschlüsse von 43/30 auf 55, da sich diese in Köln nicht alle am gleichen Bahnsteig abwickeln lassen. Oder wären da theoretisch Lösungen mit zwei Zügen auf einem Gleis bzw. längeren Umsteigezeiten möglich?
Köln Hbf
Junior, Sonntag, 30.05.2021, 16:59 (vor 1837 Tagen) @ Gambrinus
Das ist sehr interessant, was du schreibst, aber mir nicht anschaulich genug. Ich betrachte es mal aus Sicht der Kernstrecke Köln - Dortmund mit den Korrespondenzanschlüssen ebendort.
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Fahrplan 2022Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 91 Wien - Passau - Frankfurt - Koblenz - Köln - Wuppertal - DortmundLinie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln
Korrespondenz in Köln mit
Linie 30 Schweiz-EC / Stuttgart - Koblenz - Köln - Recklinghausen - Münster - Hamburg
Linie 55 Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
Die Linie 30 fährt aber dann wieder über Dortmund, wenn dort dann wieder alle Bahnsteige zur Verfügung stehen, oder?
Hoffentlich wird es dann auch wieder die traditionellen FV-Korrespondenzen der o.a. Linien in Köln und Dortmund geben. Problematisch dabei finde ich allerdings die Anschlüsse von 43/30 auf 55, da sich diese in Köln nicht alle am gleichen Bahnsteig abwickeln lassen. Oder wären da theoretisch Lösungen mit zwei Zügen auf einem Gleis bzw. längeren Umsteigezeiten möglich?
Das ist ja bisher schon genauso, Linie 55 fährt dabei ab Köln etwas später ab und an anderem Bahnsteig.
Köln Hbf
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 30.05.2021, 17:09 (vor 1837 Tagen) @ Junior
Das ist sehr interessant, was du schreibst, aber mir nicht anschaulich genug. Ich betrachte es mal aus Sicht der Kernstrecke Köln - Dortmund mit den Korrespondenzanschlüssen ebendort.
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Fahrplan 2022Linie 42 München - Stuttgart - KRM - Köln - Essen - Dortmund - Münster - Hamburg
Korrespondenz in Köln und Dortmund mit
Linie 91 Wien - Passau - Frankfurt - Koblenz - Köln - Wuppertal - DortmundLinie 43 Basel - Karlsruhe - KRM - Köln
Korrespondenz in Köln mit
Linie 30 Schweiz-EC / Stuttgart - Koblenz - Köln - Recklinghausen - Münster - Hamburg
Linie 55 Köln - Wuppertal - Dortmund - Hannover - Dresden
Die Linie 30 fährt aber dann wieder über Dortmund, wenn dort dann wieder alle Bahnsteige zur Verfügung stehen, oder?
Hoffentlich wird es dann auch wieder die traditionellen FV-Korrespondenzen der o.a. Linien in Köln und Dortmund geben. Problematisch dabei finde ich allerdings die Anschlüsse von 43/30 auf 55, da sich diese in Köln nicht alle am gleichen Bahnsteig abwickeln lassen. Oder wären da theoretisch Lösungen mit zwei Zügen auf einem Gleis bzw. längeren Umsteigezeiten möglich?
Das ist ja bisher schon genauso, Linie 55 fährt dabei ab Köln etwas später ab und an anderem Bahnsteig.
Theoretisch wäre es möglich wie früher zwei Züge zu haben jeweils von KRM und Rheinstrecke die dann über Ruhr und Wupper weiterfahren, setzt natürlich voraus das keine Linie in Köln und Dortmund gebrochen wird…
Köln Hbf
Gambrinus, Sonntag, 30.05.2021, 17:27 (vor 1837 Tagen) @ Reservierungszettel
Theoretisch wäre es möglich wie früher zwei Züge zu haben jeweils von KRM und Rheinstrecke die dann über Ruhr und Wupper weiterfahren, setzt natürlich voraus das keine Linie in Köln und Dortmund gebrochen wird…
So soll es ja ab 2025 dann sein!
Köln Hbf
Gambrinus, Sonntag, 30.05.2021, 17:37 (vor 1837 Tagen) @ Junior
Das ist ja bisher schon genauso, Linie 55 fährt dabei ab Köln etwas später ab und an anderem Bahnsteig.
Ich meinte noch mehr als heute bereits. Die acht Minuten Richtung Dortmund finde ich nicht gerade viel, wenn man aus dem ersten Wagen aus dem einfahrenden Doppel-3er aussteigt.
Baureihe 408 wird bis 2025 den NL-Verkehr übernehmen
Henrik, Sonntag, 23.05.2021, 11:31 (vor 1844 Tagen) @ Bm235
Re: Nur noch ICE4 nach Basel
geschrieben von: Philipp Nagl
Datum: Heute, 09:29:34
Die Baureihe 408 wird bis 2025 den internationalen Verkehr in die Niederlande über KRM übernehmen. Die 406 werden nur noch nationale Verkehre fahren. Da dann 30 Tz der Baureihe 408 zur Verfügung stehen für den Verkehr Richtung Amsterdam und Brüssel (und nicht nur 16 wie mit der BR406 bisher) sind Durchbindungen südlich von Frankfurt auch weiterhin möglich. Wohin diese führen, muss man sich dann im Fahrplangefüge jeweils ansehen. Die Fahrpläne 2026/2027 werden durch die verschiedenen Infrastrukturinbetriebnahmen sehr umfangreich angepasst werden und umfassen die größten Änderungen in diesem Jahrzehnt. Die Optionen für diverse Durchbindungen sind durch die neuen Flotten dann zudem sehr vielfältig.
Für die ICE 1 war immer vorgesehen, dass dieser eine komplett homogene nationale Flotte bilden und nicht mehr in die Schweiz verkehren. Daher wurden alle 100 langen ICE 4 schweizfähig bestellt.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?003,9730968,9733343#msg-9733343
NL: BR406 -> BR408, Einsatz der Internationalen.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 26.05.2021, 13:58 (vor 1841 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 26.05.2021, 13:58
Hallo ICE-Fans,
Die Baureihe 408 wird bis 2025 den internationalen Verkehr in die Niederlande über KRM übernehmen.
Das ist richtig und stand auch so im NL-Papierheft "Rail Magazine".
Da dann 30 Tz der Baureihe 408 zur Verfügung stehen für den Verkehr Richtung Amsterdam und Brüssel (und nicht nur 16 wie mit der BR406 bisher) sind Durchbindungen südlich von Frankfurt auch weiterhin möglich.
Möglich schon. Ob diese auch kommen, bin ich mir nicht sicher.
1. In diesem Artikel sehen wir eine Grafik mit einem durchgehenden Stundentakt Amsterdam-München. Heisst aber nicht, dass ab Amsterdam stündlich ein BR408 nach München verkehrt; nur dass die Relation stündlich angeboten wird, sei es direkt oder doch mit Umstieg.
2. Deutschlandtakt (PDF) sieht zwei 2h-Taktverbindungen vor: eine schnelle nach Frankfurt und eine langsame nach Köln. Für den langsamen Takt reichen IC200 der NS; muss nicht BR408 sein.
Die Optionen für diverse Durchbindungen sind durch die neuen Flotten dann zudem sehr vielfältig.
Das sowieso. Denkbar wäre ein Kuppelzug München-(408+4??)-Köln-(408)-Amsterdam, wobei der 4?? (Einsystemzug) ab Köln Messe/Deutz nach Hamburg verkehrt. In Köln Hbf halten Züge die dort beginnen/enden, sowie der Fernverkehr Richtung West (Brüssel, Bonn usw.).
Also haben wir:
+ NL: Talgo230 (Berlin-Amsterdam) + BR408 (FV via Emmerich)
+ BE: BR408
+ FR: BR407 + TGV EuroDuplex der SNCF?
+ CH: BR412-12/13 + SBB EC250 (letztere ggf. weiter nach IT)?
+ AT: BR411 + ÖBB railjet
+ CZ: Fernzüge der CD (vorerst CD railjet, später Velaro CZ?)
+ PL: Fernzüge der PKPIC
+ DK: Talgo230 der DB und der DSB
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
NL: BR406 -> BR408, Einsatz der Internationalen.
Aphex Twin, Mittwoch, 26.05.2021, 16:33 (vor 1841 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Aphex Twin, Mittwoch, 26.05.2021, 16:36
Also haben wir:
+ NL: Talgo230 (Berlin-Amsterdam) + BR408 (FV via Emmerich)
+ BE: BR408
+ FR: BR407 + TGV EuroDuplex der SNCF?
+ CH: BR412-12/13 + SBB EC250 (letztere ggf. weiter nach IT)?
+ AT: BR411 + ÖBB railjet
+ CZ: Fernzüge der CD (vorerst CD railjet, später Velaro CZ?)
+ PL: Fernzüge der PKPIC
+ DK: Talgo230 der DB und der DSB
Der Vollständigkeit halber, es gibt es aus der Schweiz auch noch die Astoro (ETR 610/RABe 503). Die fuhren auch schon einmal nach Frankfurt bevor sie durch die Giruno (SMILE*, RABe 501) ersetzt wurden und werden aktuell auf der Strecke nach München eingesetzt (fahren da aber weder auf deutscher oder Schweizer Seite mehr als 160 km/h).
*Stadler benutzt den Namen EC250 seit 2017 nicht mehr und nennt den Zug jetzt SMILE.
P.S.: Mir gefällt diese Grafik. Wenn ich es richtig sehe, zeigt sie alle grenzüberschreitenden Linien (die weiter als nur bis zu einem Grenzbahnhof fahren).
NL: BR406 -> BR408, Einsatz der Internationalen.
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 30.05.2021, 17:41 (vor 1837 Tagen) @ Aphex Twin
Hoi,
Der Vollständigkeit halber, es gibt es aus der Schweiz auch noch die Astoro (ETR 610/RABe 503). Die fuhren auch schon einmal nach Frankfurt bevor sie durch die Giruno (SMILE*, RABe 501) ersetzt wurden und werden aktuell auf der Strecke nach München eingesetzt (fahren da aber weder auf deutscher oder Schweizer Seite mehr als 160 km/h).
Nach Frankfurt fährt eigentlich immer noch ein ETR 610, nur dass es seit Fahrplanwechsel kein SBB Astoro mehr, sondern ein Trenitalia ETR 610 wäre. EC 151/52 ist derzeit noch wegen der Pandemiesituation eingestellt, soll aber bald wieder fahren.
Ab Fahrplan 2026 (nicht 2025!!!) ist im neuen Angebotskonzept ein 4h-Takt mit Giruno auf der Linie ICE 20 vorgesehen. Neu wird die Durchbindung nach Lugano und Milano Centrale dann hiermit realisiert und das Zugspaar mit ETR 610 wird dann entsprechend eingestellt (EC 52) bzw. ins neue Konzept migriert (EC 151).
*Stadler benutzt den Namen EC250 seit 2017 nicht mehr und nennt den Zug jetzt SMILE.
Das ist eben der Unterschied zwischen internem Arbeitstitel und offiziellem Produktnamen. Die SBB nannten den Zug aber von Anfang an Giruno und haben die Begriffe EC250 oder SMILE noch nie verwendet. Wenn Stadler den SMILE dann mal an einen weiteren Kunden verkaufen konnte, dann wären das also keine Giruno.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
NL: BR406 -> BR408, Einsatz der Internationalen.
ICE-TD, Donnerstag, 27.05.2021, 16:15 (vor 1840 Tagen) @ Oscar (NL)
Das sowieso. Denkbar wäre ein Kuppelzug München-(408+4??)-Köln-(408)-Amsterdam, wobei der 4?? (Einsystemzug) ab Köln Messe/Deutz nach Hamburg verkehrt. In Köln Hbf halten Züge die dort beginnen/enden, sowie der Fernverkehr Richtung West (Brüssel, Bonn usw.).
Wenn dann nur mit dem 407er, mit dem SOLL der 408 Kuppel kuppelbar sein.