Sammelthread "Corona" (Sammelthreads)
Administrator, Samstag, 01.05.2021, 11:34 (vor 1800 Tagen)
Bahnbezogene Beiträge zum Thema "Coronavirus" bitte ausschließlich hier verfassen.
Wir bitten um einen respektvollen Umgang miteinander.
Das ICE-Treff-Team.
[AT] [CZ] JLV to go und ein Gruß von der DB Cargo (m. 3 B.)
J-C, In meiner Welt, Samstag, 08.05.2021, 11:08 (vor 1793 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Samstag, 08.05.2021, 11:12
Und da hab ich gestern einfach mal was vom JLV mir gegönnt. Eine Palačinka mit Schlagobers sowie einen Apfelsaft. Irgendwie...
wisst ihr, ich habe auch mit JLV großartige Erfahrungen gehabt vor der Pandemie. Und ich bin froh, dass trotz der im Vergleich zu Österreich erheblichen Restriktionen des Speisewagenbetriebs in Tschechien ein Catering im Railjet immer noch geht - die ECs der Metropolitan-Linie in Richtung Šturovo und Budapest haben nämlich derzeit genauso wenig einen Speisewagen wie der derzeit nur zwischen Bratislava und Bohumin verkehrende und mit ŽSSK-Wagen verkehrende Báthory (war tatsächlich überrascht, als ich den letztens so sah).
Jedenfalls kriegt man das Essen auf Plastikgeschirr am Platz serviert. Das ist halt... zweckmäßig, aber als jemand, der weiß, wie man JLV im Speisewagen mit richtigem Geschirr genießen kann, fühle ich mich doch etwas traurig. Zum Trost werden die Getränke dort stets in der Glasflasche serviert. Bei WARS ist es meist Plastik.
Ich hoffe, wir kriegen JLV bald wieder im Speisewagen mit richtigem Geschirr. Der derzeitige Zustand schmerzt mir zu sehr. Dabei ist das Essen immer noch fabelhaft.
Jenseits der Grenze war mein Anschluss verspätet. Toll, dass man weiß, an welcher Station er grad ist, weniger toll, dass man die tatsächliche Abfahrtsverspätung selbst herausfinden muss.
Ich gönne mir also eine Atempause mit Blick auf den Bahnhof:
![[image]](https://abload.de/img/1a4e0e1c-6c30-4c0c-80kkzp.jpeg)
Wenn ich mal ehrlich bin, ich kann es kaum erwarten, bis ich nicht mehr diese Maske tragen muss. Gleichzeitig sehe ich noch einen Sinn dahinter, das Ding zu tragen. C'est la vie.
Was man aber eigentlich immer in Břeclav vorfindet, ist mindestens ein Vectron der DB Cargo. Heute sogar 2 davon:
Weiter hinten noch einer der ÖBB, den ich aber nicht wirklich aufnehmen konnte.
Irgendwann kam auch mein Anschluss und es ging nach Hause.
Und damit wünsche ich ein schönes Wochenende.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] [CZ] JLV to go und ein Gruß von der DB Cargo (m. 3 B.)
GibmirZucker, Samstag, 08.05.2021, 11:22 (vor 1793 Tagen) @ J-C
Wenn kaum mehr die Maske tragen magst, darfst nicht nach Österreich. Nach jeder Rückkehr aus Österreich bist verpflichtet, zwei Wochen lang FFP2 zu tragen, überall, außer in der eigenen Wohnung (auch dort, wo es keine Maskenpflicht gibt und dort, wo eine Hygienemaske ausreicht). Hat mir die Mitarbeiterin der Hygienestation sogar noch bestätigt.
Ich mein ja...
J-C, In meiner Welt, Samstag, 08.05.2021, 11:46 (vor 1793 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Samstag, 08.05.2021, 11:48
...aber ich habe noch nie gesehen, dass das jemals kontrolliert wurde. Vor allem, wenn ich draußen spaziere, wird man mir nichtmal ansehen, dass ich grade aus Österreich eingereist bin, vor allem, da es nach wie vor gar keine Einreisekontrollen für den Zug gibt.
Ich bin ja gerne selbst der Spaßverderber, aber eine Maskenpflicht im Freien, womöglich wo man ganz alleine ist, da verstehe ich nicht so ganz den Sinn. Ich wette, das ist nicht so ganz verfassungskonform. Bei größeren Ansammlungen, ok. Aber es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das Infektionsrisiko im Freien äußerst gering ist.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Ich mein ja...
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 08.05.2021, 12:48 (vor 1793 Tagen) @ J-C
Moin.
Danke für Deine Eindrücke.
Besser auf Plastik als gar nicht, oder? ;-)
Das mit der Maske geht mir genauso: Sie nervt, aber ich empfinde sie als sinnvoll.
Ich bin ja gerne selbst der Spaßverderber, aber eine Maskenpflicht im Freien, womöglich wo man ganz alleine ist, da verstehe ich nicht so ganz den Sinn.
Das ist nicht der einzige Punkt, wo es besser ist, die Sinnfrage nicht zu stellen.
Viele Grüße
Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Ich mein ja...
J-C, In meiner Welt, Samstag, 08.05.2021, 13:53 (vor 1793 Tagen) @ Sören Heise
Moin.
Danke für Deine Eindrücke.
Besser auf Plastik als gar nicht, oder? ;-)
Eh. War eh ganz glücklich mit dem, was ich bekam. Nur halt... es ist nicht das Feeling, das ich normalerweise von JLV bekäme.
Ich bin ja gerne selbst der Spaßverderber, aber eine Maskenpflicht im Freien, womöglich wo man ganz alleine ist, da verstehe ich nicht so ganz den Sinn.
Das ist nicht der einzige Punkt, wo es besser ist, die Sinnfrage nicht zu stellen.
Je nach dem, wie gut du mich kennst, weißt du, dass ich im Prinzip mir nicht die Sinnfrage stelle, sondern einfach die Maßnahmen befolge. Aber um ehrlich zu sein, wenn ich draußen sein will und frische Luft schnappen will, hindert mich eine Maske eher daran. Und nicht jeder hat wie ich einen Garten zur Verfügung (wobei ich da oft damit rechnen muss, dass die Nachbarn entweder was verbrennen oder laute Musik abspielen. Draußen spazieren zu gehen, womöglich auch mal im Warmen und da eine Maske haben zu müssen... da hört bei mir auch irgendwann der Humor auf.
Viele Grüße
Sören
Liebe Grüße,
Jan-Christian
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Sinnfrage sinnvoll?
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 08.05.2021, 17:49 (vor 1793 Tagen) @ J-C
Nur halt... es ist nicht das Feeling, das ich normalerweise von JLV bekäme.
Klar.
Je nach dem, wie gut du mich kennst, weißt du, dass ich im Prinzip mir nicht die Sinnfrage stelle, sondern einfach die Maßnahmen befolge.
Das Befolgen hindert mich nicht daran, die Sinnfrage zu stellen. Ob das sinnvoll ist, das ist eine andere Frage.
Viele Grüße nach Habsburg
Sören
Sinnfrage sinnvoll?
Christian_S, Samstag, 08.05.2021, 17:53 (vor 1793 Tagen) @ Sören Heise
Das Befolgen hindert mich nicht daran, die Sinnfrage zu stellen. Ob das sinnvoll ist, das ist eine andere Frage.
Wer nicht hinterfragt läuft Gefahr, einfach den Entscheidern wie ein Lemming hinterher zu laufen. Das birgt große Gefahren, wie gerade wir Deutschen eigentlich wissen sollten.
Sinnfrage sinnvoll?
GibmirZucker, Samstag, 08.05.2021, 18:11 (vor 1793 Tagen) @ Christian_S
Ist wie beim Elektriker, der den Verteilerkasten reparieren soll. Zwei Optionen:
1. Er repariert das Ding und geht
2. Er stellt Fragen, warum unter dem Kasten Stroh liegt, so dass sich daraus ein Dialog und unterschiedliche Interaktionen ergeben, der Kasten bleibt aber unrepariert.
True story
J-C, In meiner Welt, Samstag, 08.05.2021, 18:34 (vor 1793 Tagen) @ GibmirZucker
Das Ding ist, manchmal zeigt die Politik einfach, wieso es besser ist, wenn die Politik Politik macht und die Wissenschaft Wissenschaft. Freilich weiß ich öfters nicht, was die schon wieder zu ihren Aktionen treibt. Teils sieht man auch, wie zur eher unpassenden Zeit einfach nur politisches Kleingeld gewechselt wird.
Das ist halt so. Über Dinge, die man selbst nicht direkt verändern kann, lohnt es sich nicht, sich groß aufzuregen. Entweder man macht selbst was oder man schaut, dass man das beste draus macht.
Ganz konkret, mit Bahnbezug, anstatt sich zu Hause einzusperren und dann an was anderem an Corona zugrunde zu gehen, ist es doch besser, einfach mal mit dem Zug ins Grün zu fahren, vielleicht mal zu spazieren. Ja auch mal einen Freund zu treffen, mal mit seiner Familie zu kommen. Vorher testen. Am besten ist es, wenn die Eltern geimpft sind, mir nimmt das zum Beispiel viele Sorgen, wenn ich weiß, dass meine Eltern bereits geimpft sind und die Risiken entsprechend geringer sind.
Man sieht es an meinen Reiseberichten. Vor Monaten würde ich sowas nicht tun, einfach im Restaurant sein und dort zu essen. Es gab Zeiten, da habe ich WARS gemieden.
In sofern, ich muss nicht genau wissen, warum und wieso die Regierung so handelt, wie sie es tut. Sie hat anscheinend doch aus den Fehlern im Herbst und Winter gelernt. Zumindest in Österreich und Tschechien. Es kommen noch andere Faktoren dazu und et voilá, in 11 Tagen kommt wieder ein Stückchen Reisefreiheit bei der Einreise nach Österreich dazu.
Und bald fahren wieder alle Züge zwischen Österreich und Tschechien. Das Leben kommt zurück, Freunde!
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Sinnfrage sinnvoll?
Christian_S, Samstag, 08.05.2021, 19:24 (vor 1793 Tagen) @ GibmirZucker
Ist wie beim Elektriker, der den Verteilerkasten reparieren soll. Zwei Optionen:
1. Er repariert das Ding und geht
2. Er stellt Fragen, warum unter dem Kasten Stroh liegt, so dass sich daraus ein Dialog und unterschiedliche Interaktionen ergeben, der Kasten bleibt aber unrepariert.
So haben die Deutschen schonmal gedacht. Das Ergebnis waren viele Millionen Tote und hohe Zerstörung.
Um Dein Beispiel aufzugreifen: der Elektriker kann einfach reparieren und gehen. 2 Wochen später ist der Kasten aber wieder kaputt.
Hätte er hinterfragt, warum die Wand, an der der Kasten hängt so feucht ist hätte man vielleicht anders handeln können ...
Mit dem Vergleich zu hantieren ist heikel
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 08.05.2021, 19:34 (vor 1793 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Samstag, 08.05.2021, 19:36
Nabend.
Solche Vergleiche sind heikel. Weil die Ausgangssituationen andere sind. Damals waren die Rattenfänger vermeintliche Heilsbringer, weil sie u.a. Massenarbeitslosigkeit beseitigt haben. Heute ist die Lage eine andere.
Wie du schon sagst, ist hinterfragen sinnvoll und richtig. Nur sind die Schlüsse, die daraus gezogen werden nicht immer die richtigen. Was wir heute haben, ist das Abhandenkommen von Diskussionskultur im Ganzen, und das sich jeder in seiner einen Meinungsblase festtackert und andere Argumente kaum bis gar nicht wahrnimmt/wahrnehmen will. Man steht sich unversöhnlich gegenüber und stellt sich gegenseitig in Ecken, ohne groß nachzudenken.
Das wird natürlich auch durch die dynamische Social Media Kanäle befeuert, die auch dazu beitragen, dass vieles unkommentiert, unreflektiert und unwidersprochen stehen bleibt, und so zur Verfestigung der eigenen Blase beiträgt.
--
Gruß
Uwe
Mit dem Vergleich zu hantieren ist heikel
Christian_S, Samstag, 08.05.2021, 20:32 (vor 1793 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Hallo!
Solche Vergleiche sind heikel. Weil die Ausgangssituationen andere sind. Damals waren die Rattenfänger vermeintliche Heilsbringer, weil sie u.a. Massenarbeitslosigkeit beseitigt haben. Heute ist die Lage eine andere.
Da hast Du vollkommen recht und es war auch ganz absichtlich so geschrieben, denn die Richtung, in die es geht, wenn man alles hinnimmt und nichts hinterfragt ist langfristig ähnlich gefährlich.
Noch ein Beispiel: ein Freund von mir ist einer jener Deutschen, die wenig kritisch sind und wenig unterscheiden. Für ihn gibts nur gute Deutsche und die anderen, die dann in seinen Augen Rechte/AfD-Wähler/Schwurbler sind. Also klassisches schwarz-weiss-Denken.
Als ich ihm aber den Link zur Schilderung eines rassistischen/antisemitischen Vorfalls diese Woche in Leipzig schickte erntete ich nur betretenes Schweigen von jemandem, der sich sonst eben immer gerne als guter Sozialdemokrat darstellt.
Wie du schon sagst, ist hinterfragen sinnvoll und richtig. Nur sind die Schlüsse, die daraus gezogen werden nicht immer die richtigen. Was wir heute haben, ist das Abhandenkommen von Diskussionskultur im Ganzen, und das sich jeder in seiner einen Meinungsblase festtackert und andere Argumente kaum bis gar nicht wahrnimmt/wahrnehmen will. Man steht sich unversöhnlich gegenüber und stellt sich gegenseitig in Ecken, ohne groß nachzudenken.
Volle Zustimmung
Das wird natürlich auch durch die dynamische Social Media Kanäle befeuert, die auch dazu beitragen, dass vieles unkommentiert, unreflektiert und unwidersprochen stehen bleibt, und so zur Verfestigung der eigenen Blase beiträgt.
Auch da hast Du recht. Das ist die Folge der heutigen Möglichkeiten, relativ unbehelligt seine Meinung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ohne das es 5 min später vergessen ist.
KVV: Corona-bedingte Preiserhöhung kommt
Pfälzer, Mittwoch, 12.05.2021, 07:19 (vor 1790 Tagen) @ Administrator
Hallo liebe Forengemeinde,
nachdem viele Verkehrsverbünde die sonst in üblicher Manier jährlich zum Fahrplanwechsel im Dezember statt findende Preiserhöhung letztes Jahr den Kunden zu Liebe ausgesetzt haben scheint sich das nun zu rächen:
Der KVV hat gestern mitgeteilt, seine Tarife zum 1. August 2021 um fast 4 Prozent anzuheben.
„Auch wenn eine Tarifanpassung und eine verstärkte Nutzerfinanzierung immer unpopulär sind, müssen wir mit betriebswirtschaftlicher Vernunft auf diese Kostenentwicklungen reagieren.", so Oberbürgermeister Mentrup im Namen des Aufsichtsrates. Der kommunale Handlungsspielraum sei durch die Pandemie gesunken.
Als Kostentreiber genannt werden die üblichen Verdächtigen genannt: Tarifabschlüsse für die Beschäftigten, gestiegene Energiekosten sowie Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur. Vor allem aber sei die Pandemie ein entscheidender Faktor:
„Wir haben uns diese Entscheidung nicht einfach gemacht. Die beschlossene Tarifanpassung gibt den Verkehrsunternehmen im KVV jedoch etwas mehr Handlungsspielraum zur Gestaltung der klimagerechten Verkehrswende. Denn neben der allgemeinen Kostenentwicklung stellen auch die Folgen der Corona-Pandemie den KVV und seine Verkehrsunternehmen weiterhin vor große wirtschaftliche Herausforderungen“, macht KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon deutlich."
Im Jahr 2020 hat der KVV Einnahmenverluste in Höhe von 1,5 - 2 Millionen Euro zu beklagen, auch für 2021 wird mit weiteren Verlusten gerechnet. Dies könne der Rettungsschirm von Bund und Ländern nicht vollständig ausgleichen. Die Fahrgastzahlen sind um bis zu 75% zurück gegangen.
"Trotzdem haben die Verkehrsunternehmen im KVV auf Entscheidung von Politik und Aufgabenträgern während der gesamten Pandemie ihr Fahrplanangebot nicht ausgedünnt [...]"
Da muss ich widersprechen: Im April letzten Jahres gab es sehr wohl eine weitgehende Ausdünnung des ÖPNV-Angebots. Unter anderem wurden die Straßenbahnen der VBK unter der Woche auf den 20-Minuten-Takt des Sonntagsfahrplan umgestellt, die Stadtbahnen der AVG auf ca. 50% des üblichen Angebots zusammengestrichen und auch einige Angebote im Vollbahn-Verkehr reduziert. So war z. B. die Linie RE6 komplett entfallen. Auch im Busverkehr wurde der Zweistundentakt an Werktagen während der ersten Pandemie-Phase populär. Ich kenne auch einige Busfahrer, die während der Pandemie in Kurzarbeit geschickt wurden, unter anderem auch, weil Schulverkehre noch länger ausgesetzt waren.
"Für die Politik und die Verkehrsunternehmen besteht derzeit die große Herausforderung, den Widerspruch zwischen steigenden Ansprüchen an den ÖPNV im Sinne des Klimaschutzes sowie der Forderung nach günstigen Fahrpreisen aufzulösen.“
Es wäre schon einmal ein guter Anfang, den noch verbleibenden ÖPNV-Kunden nicht von Seiten der Politik ein schlechtes Gewissen für ihr Verhalten einzureden. Beim Thema "Ansteckungsgefahr im ÖPNV" gehen die Meinungen nach wie vor weit auseinander, aber eines hat sich in den letzten Monaten sehr deutlich gezeigt: Für die Politik ist der ÖPNV mit seinen geschlossenen Räumen derzeit ein rotes Tuch. Warum sonst hätte man die Idee zur kompletten Einstellung des öffentlichen Verkehrs in den Raum stellen sollen? Dazu werden die treuen Kunden jetzt als "Milchkühe" betrachtet, die man ausquetschen muss, um den Verlust der weggefallenen Kunden etwas zu kompensieren. Es ist zwar klar, dass es betriebswirtschaftlich sinnvoll sein wird, die Tarife zu erhöhen - aber das Signal kommt nicht unbedingt zum besten Zeitpunkt.
Noch zwei Anmerkungen zu den Kostenfaktoren:
"Doch auch beim für den Busbetrieb relevanten Preis für Dieselkraftstoff ist – nach einem Tiefstwert im Jahr 2020 – wieder ein Preisanstieg um rund 25 Prozent zu verzeichnen."
Eine gute Verkaufsstrategie, um kurzfristige Kostensenkungen nun wieder als "Preisanstieg" zu verkaufen. Betrachtet man die Spritpreis-Tabelle des ADAC stellt man fest, dass der Dieselpreis sein Niveau von 2019 wieder erreicht hat. Es wird wohl niemand ernsthaft geglaubt haben, dass sich das Niveau aus der Pandemie mit Preisen unter 1,10 € pro Liter dauerhaft halten lässt. Das wäre meines Erachtens schon fast ein Kalkulationsfehler.
"In den Bilanzbüchern der Verkehrsunternehmen spiegeln sich auch die hohen Kosten für Investitionen in die ÖPNV-Infrastruktur wider. Kontinuierlich verjüngen die Verkehrsunternehmen ihre Fahrzeugflotten, um den Fahrgästen auch weiterhin ein qualitativ hochwertiges Nahverkehrsangebot mit komfortablen Bahnen und Bussen bieten zu können."
Ja, und das tun die Verkehrsunternehmen natürlich auch komplett freiwillig aus Gutmütigkeit und Selbstlosigkeit.
Ohne Ironie: Die Verkehrsunternehmen beschaffen nur deshalb ständig neue Fahrzeuge, weil in fast jeder Ausschreibung nur Neufahrzeuge zugelassen sind. Daher müssen alle 10 bis 15 Jahre die Fahrzeugflotten komplett ausgetauscht werden. Diesen Kostenfaktor sehe ich deshalb eher bei den ÖPNV-Aufgabenträgern als bei den Verkehrsunternehmen. Man könnte durchaus auch Gebraucht-Fahrzeuge für Neuausschreibungen zulassen, denn nach 10 bis 15 Jahren sind die meisten Fahrzeuge noch nicht am Ende ihrer Lebensdauer. Oder was soll mit den GoAhead-FLIRT, den Abellio-Hamstern, den Desiro HC und Mireos der DB bis 2040 passieren? Verkauf nach Osteuropa oder schon nach 15 Jahren zum Bender? Das wäre Schade für die recht jungen Fahrzeuge und auch Schade für die Umwelt.
Als Fazit:
Natürlich steht der ÖPNV unter besonderem Druck, unter anderem da öffentlicher Verkehr nie kostendeckend erbracht werden kann. Home-Office und die in der Pandemie neu angeschafften Autos der Leute, die Maskenpflicht und die lange Debatte um die angebliche "Virenschleuder ÖPNV" leid sind, werden dazu auch noch länger beitragen. Aber ob da eine Preiserhöhung zum aktuellen Zeitpunkt der richtige Weg ist? Es fühlt sich eher an wie ein Knüppelschlag für die verbleibenden Abo-Kunden, die trotz geringerem Verkehrsbedürfnis ihr Abo nicht gekündigt haben und jetzt mit höheren Tarifen dafür gerügt werden. So wird es mit den in der Pressemitteilung angesprochenen "Klima- und verkehrspolitischen Ziele[n]" jedoch schwer!
Freundliche Grüße aus dem Süden!
KVV: Corona-bedingte Preiserhöhung kommt
GibmirZucker, Donnerstag, 13.05.2021, 11:46 (vor 1788 Tagen) @ Pfälzer
Gefordert ist natürlich die Politik. Wenn angeblich der öffentliche Verkehr gestärkt werden soll, müssen auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass krisenbedingte Probleme abgefedert werden. Leider ist es nur ein Lippen Bekenntnis und auch aus der Fraktion der Umwelt-Parteien/Bewegungen tut sich nicht viel. Wie man ja letzthin auch anhand von Langstreckenluisa sehen konnte, Umweltthemen erst einmal um sich zu profilieren, dann hat man aber auf einmal ganz andere Sorgen. Hat man bei den 1.-Generation-Grünen auch sehen können.
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 13.05.2021, 22:20 (vor 1788 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 13.05.2021, 22:23
- Deutschland hat den kleinen Grenzverkehr zu Nachbarländern wieder ermöglicht, wodurch etwa Reisen zum Einkaufen wieder möglich werden. Österreich zieht seinerseits nach, um dies auch vollständig zu ermöglichen.
- Tschechien hat die Einreisebeschränkungen für Personen, die in Tschechien seit mindestens 14 Tagen vollständig geimpft wurden, gelockert.
- Österreich wird ab 19. Mai auf nationaler Ebene Geimpfte und Genesene von der Testpflicht befreien. Außerdem wird das Gesundheitsministerium endlich auf das objektive System des ECDC bei der Risikobewertung umstellen, anstatt wie bisher national willkürlich Hochinzidenzgebiete festzulegen, etwa Tschechien, während Länder mit höherer Inzidenz und niedriger Testrate (z.B. Deutschland) unbehelligt bleiben bzw. sogar besser gestellt werden.
- Wer die Risikobewertung des ECDC verfolgt (nach der sich u.A. Tschechien richtet), wird feststellen, dass Portugal, einzelne Regionen in Spanien und Italien und eben auch in Tschechien und Österreich nicht mehr rot, sondern orange auftauchen. In Deutschland wird es aufgrund der Positivenrate von über 4% bei den Corona-Testungen noch etwas dauern, bis da Länder in orange aufscheinen. Fakt ist, dass in 1-2 Wochen es durchaus sein kann, dass es wesentlich weniger rote und mehr orange Gebiete auf der Karte finden lassen.
Ganz generell will ich meine klare Positionierung festhalten, nach der ich es als ultimativ notwendig ansehe, dass man sich nach den Einschätzungen des ECDC richtet (Link). Nur so kann man eine europäisch einheitliche und vor allem rational begründbare Risikoeinstufung durchsetzen. Ich gehe davon aus, dass auch anderswo die nationalen Systeme auf Willkür setzen und nur wegen der Kurzlebigkeit der Maßnahmen rechtlich nicht so viel zu befürchten haben. In der Sache bin ich der Meinung, dass Tschechien in Punkto Risikoeinstufung den besseren Weg nimmt und die Systeme der EU als Leitlinie nimmt, anstatt irgendwas nationales zu wurschteln.
Ich verfolge nicht so sehr, wie es beim RKI geht, aber bisher scheint Deutschland auch ein gutes System gefunden zu haben. Das ist aufgrund der Größe nicht verwunderlich, je größer ein Land, desto mehr kompetentes Personal und desto kompetentere Institutionen kann man haben. Bei kleinen Ländern sehe ich aber das ECDC-System als das ultimative Mittel der Wahl. Alles andere ist Käse.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
GibmirZucker, Donnerstag, 13.05.2021, 23:13 (vor 1788 Tagen) @ J-C
Leider folgen neue Diskriminierungen. Es werden ab Samstag in Tschechien auch Impfungen anerkannt, die in Deutschland gemacht worden sind. Glaube auch polnische und slowakische, andere Länder nicht.
Dafür hat mir eine lockere Bekanntschaft schon ein angeblich fast echtes Impfzertifikat für nicht einmal soviel Geld angeboten. Und ein Kumpel schickte mit seinem Ausweis einen Bekannten ohne Aufenthaltserlaubnis zum Impfen. Der hat jetzt wohl den Schutz, der Kumpel, der sich nicht impfen lassen will, das Zertifikat. Das ganze wird nur chaotischer als es schon war...
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 13.05.2021, 23:23 (vor 1788 Tagen) @ GibmirZucker
Vielleicht kann ja wer die Diskriminierung vor Gericht bekämpfen. Persönlich sehe ich es schon kommen, dass ich schneller in Tschechien als in Österreich einen Impftermin kriege. Vielleicht wird mir das zum Vorteil gereichen. Kommenden Montag werden ja bereits die Menschen ab 40 geimpft, davon ist man in Österreich außerhalb
Niederösterreichs noch entfernt...
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
markman, Freitag, 14.05.2021, 10:34 (vor 1788 Tagen) @ J-C
Persönlich sehe ich es schon kommen, dass ich schneller in Tschechien als in Österreich einen Impftermin kriege. Vielleicht wird mir das zum Vorteil gereichen. Kommenden Montag werden ja bereits die Menschen ab 40 geimpft, davon ist man in Österreich außerhalb
Niederösterreichs noch entfernt...
Aber in Ö wird das wohl noch schneller gehen als in D, daher habe ich mich in Wien registriert und ich vermute, dass ich dort eher einen Termin bekomme als in D.
Gruß,
Markman
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
Henrik, Freitag, 14.05.2021, 15:07 (vor 1787 Tagen) @ markman
Persönlich sehe ich es schon kommen, dass ich schneller in Tschechien als in Österreich einen Impftermin kriege. Vielleicht wird mir das zum Vorteil gereichen. Kommenden Montag werden ja bereits die Menschen ab 40 geimpft, davon ist man in Österreich außerhalb
Niederösterreichs noch entfernt...
Aber in Ö wird das wohl noch schneller gehen als in D, daher habe ich mich in Wien registriert und ich vermute, dass ich dort eher einen Termin bekomme als in D.
er spricht ja von einer Altersbeschränkung.
Die Impfpriorisierung ist in Deutschland bundesweit für AstraZeneca und Johnson & Johnson vor zwei Wochen aufgehoben worden.
Dafür bekommt man grundsätzlich also recht zügig einen Termin.
Bereits ab kommendem Montag soll es in Baden-Württemberg, Bayern und Berlin keine Priorisierung für Corona-Impfstoffe in Arztpraxen mehr geben.
Montag drauf ebenso in Sachsen.
Ich würde jedem von Abraten, wegen der Impfung eine Reise extra zu unternehmen.
Wenn bei ihm das Ansteckungsrisiko gering ist, wovon ich ausgehe, würde ich zu Geduld bzw. Achtsamkeit raten.
Bei seinem Alter/etc. geht es bei ihm hinsichtlich der Impfung ja eh nicht um den Schutz vor schwerer Erkrankung oder gar Tod.
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
GibmirZucker, Freitag, 14.05.2021, 16:21 (vor 1787 Tagen) @ Henrik
Nicht umsonst wurde bei bestimmten Impfstoffen die Priorisierung aufgehoben. Ist eine Frage von Angebot und Nachfrage und Angebot ist da. In der Presse wurde fast nur über Probleme bei Astra berichtet. Und einige haben sonst Skrupel, glaube die polnische Bischofskonferenz hat empfohlen, sich nicht mit Astra und Johnson impfen zu lassen, aus ethischen Gründen wegen dem für die Herstellung verwendeten Material. So kommt es für gläubige Katholiken nicht in Frage. Alles in allem wollen alle eher mRNS Impfstoffe, so lockert man eben bei den Vektoren.
Österreich hebt Priorisierung bei Coronaimpfungen auf
Henrik, Donnerstag, 20.05.2021, 15:28 (vor 1781 Tagen) @ J-C
Vielleicht kann ja wer die Diskriminierung vor Gericht bekämpfen. Persönlich sehe ich es schon kommen, dass ich schneller in Tschechien als in Österreich einen Impftermin kriege. Vielleicht wird mir das zum Vorteil gereichen. Kommenden Montag werden ja bereits die Menschen ab 40 geimpft, davon ist man in Österreich außerhalb
Niederösterreichs noch entfernt...
Österreich hebt Priorisierung bei Coronaimpfungen auf
13.35 Uhr: In Österreich wird die Priorisierung nach Altersgruppen bei der Coronaimpfung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Hausärzte könnten nun nach ihrem Ermessen frei entscheiden, wen sie impfen wollten, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. In Österreich hat bisher etwa 40 Prozent der aktuell impfbaren Bevölkerung ab 16 Jahren eine erste Impfung erhalten.
Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigte zudem an, dass die Regierung in einer Woche über eine etwaige Aufhebung der Maskenpflicht entscheiden werde. In Österreich sind seit Mittwoch praktisch alle Branchen wieder geöffnet. Eine zentrale Rolle spielen dabei Zutrittstest und die bekannten Hygieneregeln.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-e...
Bei gefälschten Impfnachweisen
ktmb, Freitag, 14.05.2021, 10:42 (vor 1788 Tagen) @ GibmirZucker
sollte der Staat bei nachgewiesener Fälschung hart reagieren. 1 Jahr Strafvollzug wäre da eine gute Idee!
§ 3 Abs. 1 BVerfSchG
idle2, Freitag, 14.05.2021, 10:52 (vor 1788 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von idle2, Freitag, 14.05.2021, 10:52
- kein Text -
Schön, wenn man mit sowas angeben kann: § 3 Abs. 1 BVerfSchG
heinz11, Freitag, 14.05.2021, 13:34 (vor 1787 Tagen) @ idle2
...aber woraus Du die Anwendung des Bundesverfassungsschutzgesetzes auf den Sachverhalt von gefälschten Impfnachweisen ableitest, hätte ich gern gewußt.
Unabhängig von allen anderen noch möglichen erfüllt ein gefälschter Impfausweis zumindest den Tatbestand der Urkundenfälschung. Eher kein Feld, auf dem der Verfassungsschutz tätig ist. Aber wie gesagt, ich harre Deiner Antwort.
+1
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Freitag, 14.05.2021, 14:04 (vor 1787 Tagen) @ heinz11
...aber woraus Du die Anwendung des Bundesverfassungsschutzgesetzes auf den Sachverhalt von gefälschten Impfnachweisen ableitest, hätte ich gern gewußt.
Unabhängig von allen anderen noch möglichen erfüllt ein gefälschter Impfausweis zumindest den Tatbestand der Urkundenfälschung.
Sehe ich auch so. Wenn auch in einem anderen Zusammenhang: passt das denke ich auch. Zumindest was eine Verurteilung angeht.
Eher kein Feld, auf dem der Verfassungsschutz tätig ist. Aber wie gesagt, ich harre Deiner Antwort.
Eher würde hier der §278 StGB greifen.
--
Gruß
Uwe
Bei gefälschten Impfnachweisen
gnampf, Freitag, 14.05.2021, 11:38 (vor 1787 Tagen) @ ktmb
Du meinst so wie bei den Impfvordränglern? Wo man jetzt harte Strafen verhängen will, nachdem sich alles was Rang und Namen hat erfolgreich vorgedrängelt hat und auf einem der Pöbel auf die Idee kommt das gleiche zu machen, was ja nu gar nicht geht...?
Sowas sollte man sich wohl wenn im Vorfeld überlegen. Und vielleicht wäre man dann auch auf die Idee gekommen das es Unsinn ist die Bevölkerung aufzuteilen solange nicht jeder die Chance hatte durchgeimpft zu sein...
Ach ja, sobald dann alle erstmal ihr Impfangebot erhalten haben spielt der Impfpass dann zumindest in Deutschland auch gar keine Rolle mehr, denn dann wird man eh die Einschränkungen für alle, also auch die Impfverweigerer, aufheben müssen.
Bei gefälschten Impfnachweisen
ktmb, Freitag, 14.05.2021, 11:47 (vor 1787 Tagen) @ gnampf
Der Staat muss hier hart vorgehen. Die Fälschung eines Impfnachweises ist kein Kavaliersdelikt!
Bei gefälschten Impfnachweisen
gnampf, Freitag, 14.05.2021, 13:24 (vor 1787 Tagen) @ ktmb
Aber sich eine Impfung zu erschleichen schon? Oder sich eine kaum wirksame Impfung geben zu lassen (=Astra mit nur 4 Wochen Abstand)?
Oder andere Menschen zu gefährden weil man potentiell Infizierte nicht mehr testet? Denn auch ein Geimpfter kann sich infizieren und andere anstecken. Dank milderem Verlauf wird es ihm ohne Test sogar noch weniger selbst auffallen als einem Ungeimpften.
Wie schon gesagt. man sollte sich einfach die ganze Diskussion über "Lockerungen für Geimpfte" schenken und alle gleich behandeln. Lockerungen ergo für alle oder keinen. Damit hat sich das Thema Impfpassfälschung (der nie für solchen Blödsinn vorgesehen war) auch erledigt.
Wegen gefälscher Impfausweise jetzt einen Aufstand zu machen lohnt sich eh kaum. Vermutlich sind mehr Maskenbescheinigungen gefälscht worden als Impfausweise. Dazu läßt es sich beim Impfausweis eh kaum nachweisen das er gefälscht ist, erstrecht nicht bei einer Kontrolle auf der Straße. Und daran wird auch das digitale Pendant nichts ändern, prinzipbedingt. Dessen einziger Vorteil ist das man leichter Profile der Menschen erstellen kann... z.B. beim Laden der dann weiß wie oft du einkaufen gehst und wie alt du bist, selbst wenn du nicht per Karte (oder schlimmer noch Handy) zahlst.
Bei gefälschten Impfnachweisen
heinz11, Freitag, 14.05.2021, 13:41 (vor 1787 Tagen) @ gnampf
Wegen gefälscher Impfausweise jetzt einen Aufstand zu machen lohnt sich eh kaum. Vermutlich sind mehr Maskenbescheinigungen gefälscht worden als Impfausweise. Dazu läßt es sich beim Impfausweis eh kaum nachweisen das er gefälscht ist, erstrecht nicht bei einer Kontrolle auf der Straße. Und daran wird auch das digitale Pendant nichts ändern, prinzipbedingt. Dessen einziger Vorteil ist das man leichter Profile der Menschen erstellen kann... z.B. beim Laden der dann weiß wie oft du einkaufen gehst und wie alt du bist, selbst wenn du nicht per Karte (oder schlimmer noch Handy) zahlst.
Richtig, die Polizei hat ja auch schon gefordert, daß sie ALLLE Daten, die drauf sind, auslesen können muß, weil man dadurch in einem Jahr mindestens einen Ladendieb mehr fassen kann (und hunderttausende Daten unbefugt mehr ausschnüffeln kann, aber das ist ja nur ein Kollateralschaden).
Bei gefälschten Impfnachweisen
GibmirZucker, Freitag, 14.05.2021, 12:13 (vor 1787 Tagen) @ ktmb
Gebe ich dir Recht! Nur erstaunlich, wie auch da schnell sich ein Markt geöffnet hat. Und ich verkehre nicht in Kreisen des organisierten Verbrechens. Sondern ganz normale, nette Freund*, welche das als selbstverständliche Trickserei wahrnehmen. Und sich noch darüber lustig machen, dass wenn man mit anständiger Maske kommt, nicht einmal eine grobe Ähnlichkeit mit dem bestehen muss, auf dessen Namen geimpft wird.
Preise für gefälschte Impfnachweise
ktmb, Samstag, 15.05.2021, 19:29 (vor 1786 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von ktmb, Samstag, 15.05.2021, 19:30
Laut Kölner Stadtanzeiger kosten gefälschte Impfausweise ohne Eintrag 4,90 € und mit den begehrten Coronaeinträgen 100 €. Es gibt derzeit neun laufende Verfahren. Schön. Hoffentlich wird das teuer für die kriminellen Impfausweis-Fälscher.
Preise für gefälschte Impfnachweise
gnampf, Samstag, 15.05.2021, 21:48 (vor 1786 Tagen) @ ktmb
Richtig lesen. Für 4,90 bekommst du einen Blanko Impfpass völlig legal. Nichts gefälscht oder sonstiges. Fälschen mußt du dann schon selber, oder ihn halt zum Impfzentrum/Arzt mitnehmen und dort ganz legal nach der Impfung ausfüllen lassen. Oder du malst Smileys rein, auch ganz legal. Oder schreibst "Corona ist doof" rein, auch ganz legal. Kannst sogar "wurde 2020 beim Indonesen im Hinterhof gegen Corona gimpft, gez. ktmb" rein schreiben, ganz legal.
Lockerungen der Reisebeschränkungen in Sicht
Dieter4711, Freitag, 14.05.2021, 16:35 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von Dieter4711, Freitag, 14.05.2021, 16:36
Wenigstens ist der Impfnachweis des Kumpels nicht gefälscht.
Was zu den ganzen Lockerungen für Geimpfte passt ist eine Meldung von heute "13000 Infizierte trotz vollständiger Impfung". Diese Zahl bezieht auf Deutschland. Wobei die wirkliche Anzahl geimpfter Virenverteiler um ein vielfaches höher sein dürfte, da diese ja in der Regel kaum Symptome zeigen und deshalb auch nicht systematisch, sonder nur im Ausnahmefall nachgetesten werden.
Auch österreichische Impfungen werden anerkannt
J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.05.2021, 20:57 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
Auch österreichische Impfungen werden anerkannt
GibmirZucker, Freitag, 14.05.2021, 21:23 (vor 1787 Tagen) @ J-C
Leider geht es im vielen Ländern mehr um Politik als um Gesundheit. In Österreich werden etwa Impfungen mit Sputnik nicht anerkannt, obwohl laut aktuellem Wissensstand Sputnik sogar besser schützt als das Ding bin Astra und Johnson.
Welcher Wissensstand?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.05.2021, 22:13 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
Welcher Wissensstand?
GibmirZucker, Freitag, 14.05.2021, 22:31 (vor 1787 Tagen) @ J-C
Sofern ich als Laie Rezensionen einiger Artikel in einschlägiger Fachliteratur richtig verstanden habe, ist SputnikV der zuverlässigste Vektor-Impfstoff und kommt fast an die mRNS Impfstoffe ran. Nur die Produktion ist aufwendig, weshalb die Russen verzweifelt ausländische Partner suchen.
Dass Tschechien ihn nicht importiert hat einen speziellen Hintergrund. Den Russen wurde das Angebot gemacht, Infos (ob sie echt sind oder gefaket kann man nicht beurteilen) über die Explosion eines Munitionslagers nicht zu veröffentlichen, wenn man im Gegenzug eine Million Impfdosen bekommt. Der Deal ist bekanntlich geplatzt. Somit sind es rein politische Gründe.
Welcher Wissensstand?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.05.2021, 22:45 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Freitag, 14.05.2021, 22:46
Das ist die halbe Wahrheit, die zuständige SÚKL hat mit identer Begründung wie in der Slowakei eine Zulassung abgelehnt, da Russland nicht die selben Impfstoffe liefert wie bei der Lancet-Studie. Das ist einfach nicht akzeptabel. Man kriegt letztlich irgendeinen Impfstoff, auf den Sputnik V drauf steht, wo aber womöglich was ganz anderes drin ist.
Welches Land würde verantwortungsvoll sich da für einen Vertrag mit Russland begeistern, wenn man es nicht wirklich total nötig hätte?
Und man darf nicht vergessen, dass das immer eine politische Komponente haben wird, egal ob man es wahr haben wird oder nicht. Mit den gar nicht so billigen Verkäufen der Impfstoffe wird sich Russland einerseits eine Machtstellung sichern, anderseits natürlich seine Kriege besser finanzieren können.
Es ist auch bezeichnend, dass weder der russische Präsident selbst, noch die Einwohner Russlands auf den Impfstoff wirklich vertrauen. Es gibt viele Gründe, warum die Durchimpfungsrate in Russland so mager ist. Sputnik V dürfte einer davon sein.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Welcher Wissensstand?
GibmirZucker, Freitag, 14.05.2021, 23:00 (vor 1787 Tagen) @ J-C
Der Fall in der Slowakei ist nicht minder dubios. Eine unabhängige Überprüfung gab es nicht. Und Qualitätsmängel bei SputnikV sind anderswo nicht bekannt. Selbst die Meldung über den Fund nicht korrekt reaktivierter Viren in einer Charge in Südamerika war am Ende nur Fake.
Uff, da wirst aber Mühe haben, einen Impfstoff zu finden, wenn damit keine kriegsführenden Länder unterstützen möchtest. An Biontech verdient Pfizer, bei Astra haben die Engländer die Hand im Spiel, die aktuell relativ friedlich sind, aber darfst nicht eine Charge erwischen, die in den USA produziert wird. Und Moderna sowieso. Gut, müsstest wohl auf Sinopharm ausweichen.
Welcher Wissensstand?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 14.05.2021, 23:16 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
Ok, ich würde Amerika nicht unbedingt mit Russland gleichsetzen, das hat doch eher unterschiedliche Qualitäten. Aber das wird vielleicht etwas zu politisch.
Es ist überigens nicht nur Südafrika, das vermehrungsfähige Viren im Vakzin findet
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Welcher Wissensstand?
GibmirZucker, Samstag, 15.05.2021, 00:45 (vor 1787 Tagen) @ J-C
Danke für den Link. Ja, diesen südamerikanischen Fake habe ich gemeint, der aus dem Land mit dem vertrauenswürdigsten Präsidenten der Region stammt.
Welcher Wissensstand?
J-C, In meiner Welt, Samstag, 15.05.2021, 08:47 (vor 1787 Tagen) @ GibmirZucker
bearbeitet von J-C, Samstag, 15.05.2021, 08:49
Also du stellst dich auf die Seite der Russen, obwohl die offizielle staatliche Stelle in der Slowakei klar die Probleme damit benannte. Wo Sputnik V eingesetzt wird, stellen sie vielleicht nicht so viele Fragen und spielen das russische Spiel gerne mit.
Wenn du Beweise dafür hast, dass das fake ist (wieso sollte Herr Bolsonaro ein Interesse daran haben, den Impfstoff schlecht zu reden? Und in der Slowakei wollte Herr Matovič den Impfstoff doch unbedingt verimpft sehen, Zeman in Tschechien ja auch), dann immer her damit!
Sonst bin ich definitiv auf Seiten Tschechiens und der Slowakei. Vor allem seit dem, was die russischen Agenten in Tschechien machten, will ich kein Sputnik V mehr haben. Da muss man auch einfach mal zeigen, dass sowas einfach nicht geht, was Russland da macht.
Wir brauchen den Impfstoff nichtmal so akut, die Impfkampagne schreitet stetig voran und die Infektionszahlen sinken. Selbst Österreich, von dem ich kaum noch was in der Richtung erwartet hätte, ist eingelenkt.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Welcher Wissensstand?
GibmirZucker, Samstag, 15.05.2021, 10:03 (vor 1787 Tagen) @ J-C
Sonst bin ich definitiv auf Seiten Tschechiens und der Slowakei. Vor allem seit dem, was die russischen Agenten in Tschechien machten, will ich kein Sputnik V mehr haben. Da muss man auch einfach mal zeigen, dass sowas einfach nicht geht, was Russland da macht.
Da machst genau das, vermischst medizinische Argumente mit politischen. Und gerade in so einer dubiosen Sache, wie Waffenhandel einer ausländischen Privatperson mit Kriegsgebieten, einem sehr großen privaten Waffenlager dieser Person in Tschechien und einer Unschädlichmachung dieser Waffen ist Dichtung und Wahrheit schwer auseinanderzuhalten. Was genau gelaufen ist, wissen nur Menschen mit Einblick in Geheimdienstinformationen. Freut mich, dass zu diesem Personenkreis gehörst.
Welcher Wissensstand?
frank_le, Samstag, 15.05.2021, 20:36 (vor 1786 Tagen) @ GibmirZucker
Bist du naiv oder tust du nur so?
Russland macht mit Sputnik Politik. Länder, Welche die Chargen untersuchen vor dem impfen schicken den Impfstoff zurück. Der Impfstoff ist noch immer nicht von der Europäischen Arzneimittelagentur und der Weltgesundheitsorganisation zum Einsatz freigegeben.
Deutschland benötigt diesen Impfstoff nicht. Andere EU Länder auch nicht.
Warum Bayerns König und die Küstenbarbi den Stoff bestellen will wissen nur die beiden - vmtl. war es nur um eine Pressemeldung vor Laschet zu platzieren.
Komischerweise vertrauen auch die Russen nicht auf den Stoff - die Impfrate dort ist erschreckend niedrig.
Welcher Wissensstand?
frank_le, Samstag, 15.05.2021, 20:49 (vor 1786 Tagen) @ GibmirZucker
Der Fall in der Slowakei ist nicht minder dubios. Eine unabhängige Überprüfung gab es nicht. Und Qualitätsmängel bei SputnikV sind anderswo nicht bekannt. Selbst die Meldung über den Fund nicht korrekt reaktivierter Viren in einer Charge in Südamerika war am Ende nur Fake.
Uff, da wirst aber Mühe haben, einen Impfstoff zu finden, wenn damit keine kriegsführenden Länder unterstützen möchtest. An Biontech verdient Pfizer, bei Astra haben die Engländer die Hand im Spiel, die aktuell relativ friedlich sind, aber darfst nicht eine Charge erwischen, die in den USA produziert wird. Und Moderna sowieso. Gut, müsstest wohl auf Sinopharm ausweichen.
Im Augenblick ist doch nur Rusland in unserer Gegend feindlich aktiv.
Ukraine und Teile Moldaviens sind von russischen Truppen besetzt. Mir fallen spontan keine von der USA oder dem UK besetzten Gebiete ein.
Ich habe mir übrigens Moderna spritzen lassen und bin zufrieden damit und kann nächste Woche in den Urlaub fliegen ✈.
Welcher Wissensstand?
GibmirZucker, Samstag, 15.05.2021, 21:00 (vor 1786 Tagen) @ frank_le
Im Augenblick ist doch nur Rusland in unserer Gegend feindlich aktiv.
[GB] bisher keine Erleichterungen für Geimpfte
ffz, Montag, 17.05.2021, 20:44 (vor 1784 Tagen) @ Administrator
Hallo,
in GB wurden zwar die Regeln gelockert, es dürfen wieder Übernachtungen in Hotels, B&B's usw angeboten werden und man darf wieder in der Pub gehen mit 2-facher Corona Impfung.
Aber quasi die gesamte EU ist auf der "amber List" also der pinken Liste der Regierung von GB.
Es ist ein Covid Test vor der Abreise erforderlich. Nach der Einreise sind 10 Tage Quarantäne Pflicht und am Tag 2 und Tag 8 nach der Einreise ein weiterer verpflichtender Corona Test. Die Tests in GB kosten jeweils ab 90 Britische Pfund Sterling pro Person. Man kann nach 5 Tagen einen privaten PCR Test für ab 120 Britische Pfund Sterling machen und dann die Quarantäne beenden. Der 2. Test am Tag 8 muss trotzdem durchgeführt werden.
https://www.gov.uk/guidance/red-amber-and-green-list-rules-for-entering-england
Leider etwas enttäuschend, wo der Rest Europas gerade für vollständig geimpfte die Quarantäne Regeln lockert, bzw ganz abschafft.
[GB] bisher keine Erleichterungen für Geimpfte
gnampf, Montag, 17.05.2021, 21:02 (vor 1784 Tagen) @ ffz
Leider etwas enttäuschend, wo der Rest Europas gerade für vollständig geimpfte die Quarantäne Regeln lockert, bzw ganz abschafft.
und dafür womöglich dann nach dem Sommer die Quittung in Form der vierten Welle erhält, weil der Impfschutz dank Pseudo-Astra-4-Wochen-Impfung nicht ordentlich arbeitet, oder weil man dank leichterer Erkrankung und fehlende Tests fröhlich andere ansteckt. Und von Mutationen brauchen wir ja noch gar nicht reden. Das ganze sähe anders aus wenn der Großteil geimpft wäre und somit die Erkrankung auf das Niveau eines Schnupfens sinken würde... aber bis dahin ist noch ein weiter weg, und wenn es soweit ist... kann (und muß) man genauso für alle lockern, Geimpfte wie Ungeimpfte.
Das Thema "Lockerungen für Geimpfte" ist einfach nur das nächste Armutszeugnis in der nicht existenten Corona-Strategie.
vollständiger Impfschutz vs. Grundrechte
ffz, Montag, 17.05.2021, 21:30 (vor 1784 Tagen) @ gnampf
Hallo,
ich stimme dir zu, dass die Politik und das RKI sehr viel klarer kommunizieren müssten, dass eine Impfung nur vor einer Erkrankung schützt, nicht vor einer Infekion und der Weitergabe der Infektion an Nicht-Geimpfte.
Deshalb wird uns das Thema Maske und Abstand und Test noch sehr viel länger beschäftigen und das finde ich auch gut so!!
Allerdings gibt es keine Argumentation um die Grundrechte von nachweislich vollständig geimpfter Mitbürger weiter einzuschränken. Das wird auch das Bundesverfassungsgericht nicht mitmachen und hat das auch schon recht deutlich signalisiert.
Die Maßnahmen schleifen sich mit der Zeit tot, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist und dann zunehmend nachlässig wird, das beobachte ich auch an mir selber. Hier ist jeder aufgefordert auch Verwantwortung für andere zu übernehmen und sich Verantwortungsvoll zu zeigen.
Wir haben eine Globale-Pandemie, so lange es weiter Flugverkehr und globalen Warenverkehr gibt, so lange werden sich auch die Mutationen global verteilen. Zero-Covid ist wenn wir Handel treiben wollen und unsere Wirtschaft die auch vom Tourismus und dem Export lebt nicht vollständig ruinieren wollen ein leider völlig unrealistisches Ziel.
Frag mal die Bundesländer in Österreich die vom Winter-Tourismus leben und die eine Saison quasi völlig ohne Touristen erlebt haben und was das für schlimme Konsequenzen für viele Familien und Bürger hat.
Ich empfehle dieses, wie ich finde, sehr lesenswerte Themenskript von ndr-Info
https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript290.pdf
https://www.tagesspiegel.de/wissen/schutz-laesst-mit-der-zeit-nach-wie-lange-sind-genes...
vollständiger Impfschutz vs. Grundrechte
gnampf, Montag, 17.05.2021, 21:52 (vor 1784 Tagen) @ ffz
Deshalb wird uns das Thema Maske und Abstand und Test noch sehr viel länger beschäftigen und das finde ich auch gut so!!
Abstand ist doch seit der Maskenpflicht gar kein Thema mehr, zumindest hält sich spätestens seit dem kaum noch einer dran.
Allerdings gibt es keine Argumentation um die Grundrechte von nachweislich vollständig geimpfter Mitbürger weiter einzuschränken. Das wird auch das Bundesverfassungsgericht nicht mitmachen und hat das auch schon recht deutlich signalisiert.
Und mit welcher Argumentation werden sie für nicht Geimpfte eingeschränkt? Richtig, mit der Argumentation das diese andere anstecken können weil sie selbst nicht merken das sie krank sind. Gleiches gilt min. genauso für Geimpfte. Die Problematik ändert sich erst wenn die Erkrankung weniger tödlich wird, also entsprechend viele immunisiert wurden. Und dann ändert es sich für alle.
Und klar waren die Lockerungen das Leckerli das man dem Bundesverfassungsgericht vorgeworfen hat damit nicht das Komplettpaket sofort kassiert wird. So kann man dort beruhigt mit der eigentlichen Verhandlung abwarten bis das ganze kein Thema mehr ist. Für den Gesundheitsschutz aber halt völlig falsch.
Die Maßnahmen schleifen sich mit der Zeit tot, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist und dann zunehmend nachlässig wird, das beobachte ich auch an mir selber. Hier ist jeder aufgefordert auch Verwantwortung für andere zu übernehmen und sich Verantwortungsvoll zu zeigen.
Und das ist bei Ungeimpften anders als bei Geimpften? Nö. Und die Testpflicht hat auch rein gar nichts mit Gewohnheit zu tun.
Wir haben eine Globale-Pandemie, so lange es weiter Flugverkehr und globalen Warenverkehr gibt, so lange werden sich auch die Mutationen global verteilen. Zero-Covid ist wenn wir Handel treiben wollen und unsere Wirtschaft die auch vom Tourismus und dem Export lebt nicht vollständig ruinieren wollen ein leider völlig unrealistisches Ziel.
Und solange muß dann im Zweifel auch weiter bei der Einreise getestet und ggf. sogar Quarantäne verhängt werden, wenn die realistische Gefahr besteht das dadurch eine neue Welle eingeschleppt wird. Damit kann man trotzdem Handel treiben (tun wir ja auch) und Tourismus betreiben. Niemand redet davon für immer alles dicht zu machen, das würde sich wohl auch keiner gefallen lassen... schon jetzt werden die Maßnahmen immer weniger akzeptiert, da das Kauderwelsch auch keiner mehr nachvollziehen kann. Und diese Lockerungen-für-Geimpfte-Diskussionen sind auch nur noch weitere Verwirrungen.
Frag mal die Bundesländer in Österreich die vom Winter-Tourismus leben und die eine Saison quasi völlig ohne Touristen erlebt haben und was das für schlimme Konsequenzen für viele Familien und Bürger hat.
Das Corona für viele deutliche Auswirkungen hat dürfte wohl jedem klar sein. Aber wenn das Argument jetzt ist "Wirtschaft geht vor", dann wäre das schon sehr merkwürdig und wir hätten uns den ganzen Zirkus die letzten 1,5 Jahre schenken können.
Ach ja, die Diskussionen über Impfprioritäten und "Freigabe" selbiger sorgen auch nicht dafür das es besser wird. Die Prio-Gruppen sind nicht annähernd durchgeimpft, da "hebt man die Prio auf"... mit der Aussage das jetzt "Kinder und Jugendliche sowie Familien priorisiert geimpft werden sollen". Ja was denn jetzt, Prio aufgehoben, oder doch wieder nur verschoben weil einem das Konzept für Sachen wie Homeschooling auch 1,5 Jahre später immer noch komplett fehlt? Warum die "Corona-Isolation" für eine Familie schlimmer sein soll als z.B. für einen Single bleibt mir auch schleierhaft.
[GB] bisher keine Erleichterungen für Geimpfte
Dieter4711, Dienstag, 18.05.2021, 15:36 (vor 1783 Tagen) @ ffz
Vielleicht für einige enttäuschend, aber sinnvoll.
Wir haben in Deutschland mindestens 13000 "Voll Geimpfte", die trotzdem infiziert sind. Die Dumkelzifferdürfte ein vielfaches suamachen, die die Feststellungen mehr oder wenoger zufällig erfolgt sind. Die Geimpften werden ja nicht mehrflächendeckend getestet.
Von daher geht derzeit von den Geimften eine wesentlich größere Gefahr für Andere aus, als von den negativ Getesteten. Den die Geimpften merken in der Regel ja nicht. wenn Sie eine Virenschleuder sind.
Von dahe wissen die Briten offenbar - ander als Andere - was sie tun.
[AT] Ab Morgen Reiseerleichterungen nach Österreich
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 18.05.2021, 08:52 (vor 1784 Tagen) @ Administrator
Ab morgen wird auf das ECDC-System umgestellt. Wer aus der grünen, orangenen oder roten Kategorie einreist, muss nicht mehr in Quarantäne, ein Test, eine Impfung oder eine Genesung reicht dann bereits. Nur bei dunkelroten Gebieten, was derzeit Kroatien, Litauen, Niederlande, Schweden,´und Zypern betrifft, ist eine Quarantäne vorgesehen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[AT] Ab Morgen Reiseerleichterungen nach Österreich
Altmann, Dienstag, 18.05.2021, 09:06 (vor 1784 Tagen) @ J-C
Nur bei dunkelroten Gebieten, was derzeit Kroatien, Litauen, Niederlande, Schweden,´und Zypern betrifft, ist eine Quarantäne vorgesehen.
Der Vollständigkeit halber: Quarantänepflicht gilt bei diesen Staaten nicht für Geimpfte und Genesene.
Weiterhin für Ausländer nicht erlaubt ist die Einreise aus vielen nicht-europäischen Staaten (z.B. USA, ...).
Als "geimpft" gilt man in Österreich 22 Tage nach der ersten Impfung.
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
markman, Dienstag, 18.05.2021, 11:05 (vor 1783 Tagen) @ Administrator
Moin,
in der Region Hannover ist der Inzidenzwert 5 Tage unter 100 und daher entfällt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske, die aufgrund der "Bundesnotbremse" verpflichtend war. Eine OP-Maske reicht nun aus.
Daher kann man also bis z.B. Göttingen auch in der Bahn mit einer OP-Maske nun fahren, bzw. solange, bis man einen Landkreis erreicht, der nicht 5 Tage unter 100 liegt?
Gruß,
Markman
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
611 040, Erfurt, Dienstag, 18.05.2021, 11:58 (vor 1783 Tagen) @ markman
Alles ein durcheinander.
In Erfurt und Jena ist die BNB vorrausichtlich auch ab Freitag vorbei. In den Landkreisen Weimarer Land, Saale-Holzland-Kreis, Greiz und in der Stadt Gera aber nicht.
Man könnte also im RE von Erfurt nach Gera dann mit OP-Maske losfahren, hinter Vieselbach ne FFP2-Maske tragen, vor Jena-west wieder OP bis Göschwitz und dann wieder FFP2 bis Gera.
In der Praxis tragen ca die Hälfte die ganze Zeit OP-MASKEN die andere Hälfte FFP2. Interesieren tut es niemanden.
Grüße 611 040
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 18.05.2021, 13:03 (vor 1783 Tagen) @ 611 040
Alles ein durcheinander.
In Erfurt und Jena ist die BNB vorrausichtlich auch ab Freitag vorbei. In den Landkreisen Weimarer Land, Saale-Holzland-Kreis, Greiz und in der Stadt Gera aber nicht.Man könnte also im RE von Erfurt nach Gera dann mit OP-Maske losfahren, hinter Vieselbach ne FFP2-Maske tragen, vor Jena-west wieder OP bis Göschwitz und dann wieder FFP2 bis Gera.
In der Praxis tragen ca die Hälfte die ganze Zeit OP-MASKEN die andere Hälfte FFP2. Interesieren tut es niemanden.
Zu dem Thema fällt mir auf das unmittelbar nach Einführung der Notbremse in 80-90% der Fernzüge die Tragepflicht einer FFP2 Maske erwähnt wurde.
Die letzten Tage reden die meisten Zugchefs wieder von Medizinischen Masken kann es sein das der Fernverkehr sich an der 7 Tage Inzidenz von Deutschland orientieret und unabhängig von den Landkreisen?
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
Ösi, Dienstag, 18.05.2021, 13:03 (vor 1783 Tagen) @ markman
Daher kann man also bis z.B. Göttingen auch in der Bahn mit einer OP-Maske nun fahren, bzw. solange, bis man einen Landkreis erreicht, der nicht 5 Tage unter 100 liegt?
Im Prinzip ja. Allerdings musst du deine FFP2-Maske zuerst abnehmen und dann die OP-Maske aufsetzen. In der Zwischenzeit bist du allerdings maskenlos und das ist dann verboten.
(Warum die DB nicht einfach per Beförderungsbedingungen FFP2-Masken verpflichtend macht, bleibt mir ein Rätsel.)
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
gnampf, Dienstag, 18.05.2021, 14:17 (vor 1783 Tagen) @ Ösi
Allerdings musst du deine FFP2-Maske zuerst abnehmen und dann die OP-Maske aufsetzen. In der Zwischenzeit bist du allerdings maskenlos und das ist dann verboten.
Nein, keineswegs, wäre auch medizinisch völlig falsch wenn es so wäre, denn eine durchfeuchtete Maske gehört umgehend gewechselt.
Scheitern wird das ganze aber daran das keiner genau weiß wann die Grenzen der Landkreise überfahren werden.
Und spätestens wenn in Bayern umgesteigen wird heißt es dann eh wieder vorher FFP2 anziehen, egal welche Inzidenz gerade vorliegt. Ich glaub in anderen Bundesländern ist das teils auch unabhängig von der Bundesnotbremse so.
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
Alter Köpenicker, BSPF, Mittwoch, 19.05.2021, 05:01 (vor 1783 Tagen) @ gnampf
Und spätestens wenn in Bayern umgesteigen wird heißt es dann eh wieder vorher FFP2 anziehen, egal welche Inzidenz gerade vorliegt. Ich glaub in anderen Bundesländern ist das teils auch unabhängig von der Bundesnotbremse so.
Ja. Überquert man mit der S-Bahn Berlin die Landesgrenze, kann man sich auch umziehen.
OP-Maske auch ab Do. in der Bahn für bestimmte Landkreise?
Alter Köpenicker, BSPF, Mittwoch, 19.05.2021, 04:59 (vor 1783 Tagen) @ Ösi
Allerdings musst du deine FFP2-Maske zuerst abnehmen und dann die OP-Maske aufsetzen. In der Zwischenzeit bist du allerdings maskenlos und das ist dann verboten.
Wie wäre es, die Maske im Rahmen einer Mahlzeit umzuziehen? Dann kommt es auch nicht so genau auf den Grenzpunkt an.
Inzidenzwert unter 100, weiter Ffp2-Masken
Sputnik, Overath, Mittwoch, 19.05.2021, 19:51 (vor 1782 Tagen) @ markman
bearbeitet von Sputnik, Mittwoch, 19.05.2021, 19:52
In mittlerweile vielen Städten und Landkreisen ist die Inzidenz schon ne Weile unter 100 und man darf trotzdem in den meisten Regionen keine OP-Masken tragen. Ist leider so, auch wenn es eigentlich so gesagt wurde.
OP-Masken und Tragekomfort?
ktmb, Mittwoch, 19.05.2021, 20:04 (vor 1782 Tagen) @ Sputnik
Da ich diese Masken einmal vor Jahren während eines Besuchs einer Intensivstation tragen musste, stellt sich mir die Frage, was an den OP-Masken außer des Preises besser sein soll? Ich fand den Tragekomfort bescheiden. Dagegen kann ich mit den FFP2-Masken von 3M sehr gut leben, wenn ich auch immer wieder einmal Pausen brauche. Alle 60-90 Minuten habe ich jedoch die Möglichkeit dazu, wenn ich sie an manchen Tagen jobbedingt bei Zugfahrt und Ausübung des Jobs tragen muss. Irgendwann werden sie hoffentlich nicht mehr nötig sein.
OP-Masken und Tragekomfort?
gnampf, Mittwoch, 19.05.2021, 20:25 (vor 1782 Tagen) @ ktmb
Da ich diese Masken einmal vor Jahren während eines Besuchs einer Intensivstation tragen musste, stellt sich mir die Frage, was an den OP-Masken außer des Preises besser sein soll?
Das ist doch einfach zu beantworten: sie sitzen sch...! Und deswegen lassen sie eben jede Menge Luft ungefiltert vorbei, ergo das atmen fällt leichter. Wer dann noch kein Brillenträger ist und somit kein Problem mit beschlagenden Brillengläsern hat merkt von der OP-Maske eigentlich fast nichts. Natürlich bringt sie auch nur genauo so viel... nämlich fast nichts.
Was bringt den eine Ffp2-Maske?
Sputnik, Overath, Mittwoch, 19.05.2021, 20:33 (vor 1782 Tagen) @ gnampf
In Bayern ist die Ffp2-Maskenpflicht seit wann Pflicht?
Schon monatelang und brachte nicht wirklich was.
Frage andersherum gestellt macht mehr Sinn
ktmb, Mittwoch, 19.05.2021, 20:37 (vor 1782 Tagen) @ Sputnik
Was hätte das Virus ohne die Masken gemacht?
Was bringt den eine Ffp2-Maske?
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 19.05.2021, 21:47 (vor 1782 Tagen) @ Sputnik
In Bayern ist die Ffp2-Maskenpflicht seit wann Pflicht?
Schon monatelang und brachte nicht wirklich was.
Liegt einfach daran das viele Leute sich regelmäßig zwecks Luftzufuhr an der Maske zupfen - ist nämlich eine Logische Konsequenz, je dichter die Maske je weniger Luft bekommt man.
Als Vergleich kann man auch fragen wie lange hält es eine Person aus der mit einem Tuch Mund und Nase zugehalten werden?
Heißt in Umkehrschluss, die FFP2 Maske schützt zwar besser, aber eben nur solange sie nicht abgesetzt bzw. zwecks Luftaustausch bewegt wird.
Jetzt kann jeder für sich entscheiden welche Maske er im Rahmen des erlaubten nutzen möchte.
OP-Masken und Tragekomfort?
GibmirZucker, Mittwoch, 19.05.2021, 20:54 (vor 1782 Tagen) @ ktmb
Vor allem sabbert man die OP-Masken schnell durch, während bei einem guten FFP2 das nicht so passiert. Muss sagen, letzthin fuhr ich mit einer FFP3 und habe fast vergessen, dass man die nach 8 Stunden wechseln sollte, so bequem war es. Auffallend, dass ich damit sogar leichter ein Nickerchen tagsüber machen kann als ganz ohne Maske. Ist aber natürlich alles Geschmackssache.
Im Büro trage ich eine echt gute und große FFP3, ist bei Gesprächen sogar von Vorteil, da man so besser verhandelt und mich die Mimik nicht verrät.
FFP3 der nächste Komfortsprung?
ktmb, Mittwoch, 19.05.2021, 21:09 (vor 1782 Tagen) @ GibmirZucker
Ok, die gibt es ja auch von 3M. Werde ich ausprobieren. Sind zwar mit ca. 3,50 € auch noch recht teuer, aber Gesundheit geht ja vor.
Optimalerweise ohne Ventil
Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 19.05.2021, 22:02 (vor 1782 Tagen) @ ktmb
Sowieso!
ktmb, Mittwoch, 19.05.2021, 22:37 (vor 1782 Tagen) @ Reservierungszettel
- kein Text -
Inzidenzwert unter 100, weiter Ffp2-Masken
GibmirZucker, Donnerstag, 20.05.2021, 13:39 (vor 1781 Tagen) @ Sputnik
Sehr korrektes Verhalten des Personals jetzt im IC XXXX: Durchsage, dass während der gesamten Zugfahrt FFP2 Pflicht ist. Es geht also doch... Wette aber, dass im nächsten Zug das nicht getan wird.
Inzidenzwert unter 100, weiter Ffp2-Masken
markman, Donnerstag, 20.05.2021, 13:48 (vor 1781 Tagen) @ GibmirZucker
anhand welcher Grundlage? Die Bundesnotbremse zählt nicht mehr, außer in wenigen Landkreisen. Die Bahn selber verweist auf die Länderregeln. Weiterhin empfielt die Bahn auf Ihrer Website, eine FFP2-Maske zu tragen.
"Wir empfehlen Ihnen, während der gesamten Reise eine FFP2-Maske zu tragen, auch im Bahnhof, auf Bahnsteigen und an Haltestellen."
Gruß,
Markman
Inzidenzwert unter 100, weiter Ffp2-Masken
GibmirZucker, Donnerstag, 20.05.2021, 13:52 (vor 1781 Tagen) @ markman
Immerhin liegen die Landkreise, durch die der Zug aktuell Fahrt, wohl alle über 100. Kann sein, dass auf dem weiterem Laufweg einige unter 100, weiss nicht, ob es dann eine andere Ansage gibt.
Korrektur
GibmirZucker, Donnerstag, 20.05.2021, 13:55 (vor 1781 Tagen) @ GibmirZucker
Ich lag falsch, tatsächlich sind einige Kreise jetzt unter 100, auch schon der nächste Halt...
Korrektur
gnampf, Donnerstag, 20.05.2021, 18:09 (vor 1781 Tagen) @ GibmirZucker
Das Problem ist ja: das JETZT interessiert nicht. Der Kreis könnte heute über 100 liegen und die Bundesnotbremse greift nicht, oder auch heute unter 100 und sie greift doch. Denn das ganze kommt ja drauf an wie viele Tage in der Vergangenheit er über oder unter 100 lag. Und das erfährst du nur mit viel Glück aus riesigen und völlig unübersichtlichen Tabelle beim RKI, nicht aber z.B. beim Dashboard. Oder halt auf vielen verschiedenen einzelnen Seiten der Kreise, Länder, etc.
Anders ausgedrückt: um rauszufinden welche Kreise bei einer Fernverkehrsfahrt jetzt eine FFP2-Pflicht haben muß man schon ggf. "ein paar Stunden" Zeit für Recherche investieren, sofern die Fahrt länger als ein paar Minuten dauert. Freuen wir uns also über die Vereinheitlichung und Vereinfachung die uns der Bund geschenkt hat...
Inzidenzwert unter 100, weiter Ffp2-Masken
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 30.05.2021, 11:06 (vor 1771 Tagen) @ markman
anhand welcher Grundlage? Die Bundesnotbremse zählt nicht mehr, außer in wenigen Landkreisen. Die Bahn selber verweist auf die Länderregeln. Weiterhin empfielt die Bahn auf Ihrer Website, eine FFP2-Maske zu tragen.
"Wir empfehlen Ihnen, während der gesamten Reise eine FFP2-Maske zu tragen, auch im Bahnhof, auf Bahnsteigen und an Haltestellen."
Und selbst das sagt in meinen genutzten Zügen kein Zugchef mehr - alle redeten von Medizinischen Masken. Eine Empfehlung für die FFP2 Maske gabs auch nicht.
Einer sagte sogar bitte tragen sie eine Mund-Nasen Bedeckung :)
Keine FFP2-Maskenpflicht in Metronom-, Erixx- und Enno-Zügen
Henrik, Mittwoch, 19.05.2021, 23:26 (vor 1782 Tagen) @ markman
Uelzen 19.05.2021
es muss keine FFP2 Maske mehr sein in den Zügen des metronom
Liebe Fahrgäste,
es geht voran: die Infektionszahlen sinken, immer mehr Menschen in Niedersachsen sind bereits geimpft und sogar der Frühling hat beschlossen, doch noch einmal vorbeizuschauen.
Da können wir gar nicht anders, als auch ins Bahnfahren wieder etwas Leichtigkeit zu bringen:
Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (z.B. OP-Maske) bleibt unverändert bestehen – und ist Voraussetzung für die Fahrt in den Zügen des metronom. Es muss aber keine FFP2 Maske mehr sein. Eine medizinische (z.B. OP-Maske) Maske ist also ausreichend – und weiterhin verpflichtend für alle Fahrgäste.
Vielen Dank an alle, dass Sie sich mit sehr großer Mehrheit daran gehalten haben – auch wenn es keine populäre Entscheidung war.
Wir haben es bestimmt bald geschafft!
https://www.der-metronom.de/ueber-metronom/presse/es-muss-keine-ffp2-maske-mehr-sein-in...
19. Mai 2021, 22:11 Uhr
Bahn - Hannover
Keine FFP2-Maskenpflicht in Metronom-, Erixx- und Enno-Zügen
Hannover (dpa/lni) - Wegen der deutlich gesunkenen Corona-Neuinfektionszahlen in Niedersachsen muss in den Zügen der Bahnunternehmen Metronom, Erixx und Enno keine FFP2-Maske mehr getragen werden. Eine medizinische Maske - also zum Beispiel eine OP-Maske - sei ausreichend und weiterhin verpflichtend für alle Fahrgäste, teilte die Metronom-Pressestelle am Mittwochabend mit. Zur bisherigen FFP2-Pflicht hieß es: "Vielen Dank an alle, dass Sie sich mit sehr großer Mehrheit daran gehalten haben - auch wenn es keine populäre Entscheidung war. Wir haben es bestimmt bald geschafft!"
Am Mittwoch unterschritt die Corona-Neuinfektionsrate in Niedersachsen im Landesdurchschnitt mit 49,9 knapp den wichtigen Inzidenzwert von 50. Am Dienstag lag er noch bei 56,3. In allen 45 Landkreisen und Großstädten sank die Inzidenz unter 100, womit diese dann nicht mehr als Hotspot gelten.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-hannover-keine-ffp2-maskenpflicht-in-metron...
https://www.zeit.de/news/2021-05/19/keine-ffp2-maskenpflicht-in-metronom--erixx-und-enn...
Im ÖPNV der Region Hannover ebenso, ja.
(Hannover, 19.05.21) Die Inzidenz liegt in der Region Hannover seit mehr als fünf Werktagen unter 100. Demzufolge greift laut des aktuellen Infektionsschutzgesetzes ab Donnerstag, 20. Mai 2021, eine angepasste Maskenpflicht im ÖPNV, sodass in Bussen und Bahnen sowohl FFP2-Masken als auch wieder OP-Masken zulässig sind.
[...]
https://www.lifepr.de/inaktiv/uestra-hannoversche-verkehrsbetriebe-ag/Inzidenzwert-von-...
Reisebeschränkung/Übernachtungen für NDS gekippt
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 18.05.2021, 19:42 (vor 1783 Tagen) @ Administrator
Nabend
die Reisebeschränkungen für Niedersachsen, dass nur für nur Niedersachsen die Übernachtungen möglich sind, wurden vom OVG Niedersachsen gekippt.
--
Gruß
Uwe
Abschluss Charité-Studie: Kein erhöhtes Corona-Risiko im ICE
Henrik, Mittwoch, 19.05.2021, 21:15 (vor 1782 Tagen) @ Administrator
18.05.21 - 10:15 Uhr Berlin
Abschluss Charité-Langzeitstudie: Kein erhöhtes Corona-Risiko im Fernverkehr
Drei Testreihen 2020 und 2021 mit jeweils über 1.000 Mitarbeitenden von DB Fernverkehr bei unterschiedlichem Pandemie-Geschehen • Corona-Status und Antikörper getestet • Zugpersonal zu keiner Zeit stärker betroffen als Mitarbeitende ohne Kundenkontakt • Schutzmaßnahmen an Bord wirken • DB-Vorstand Huber: „Erfreuliches Signal für Bahnkunden“
Mitarbeitende in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) mit permanentem Kundenkontakt sind weiterhin keinem höheren Corona-Risiko ausgesetzt als Mitarbeitende ohne Kundenkontakt. Die Schutzmaßnahmen an Bord der Züge wie die medizinischen Masken sowie die hohe Frischluftzufuhr in den Wagen zeigten auch während der dritten Corona-Welle nachweislich positive Wirkung. Dies belegt die dritte und abschließende Untersuchungsreihe einer gemeinsamen Langzeitstudie von DB Fernverkehr und der Charité Research Organisation (CRO).
Ziel der Studie war es, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über das Infektionsgeschehen beim Bordpersonal zu gewinnen. Die DB hat dabei untersucht, ob sich die Situation der Zugbegleiter, die bei ihrer Arbeit einer Vielzahl von Kontakten ausgesetzt sind, von der jener Mitarbeitergruppen unterscheidet, die während ihrer Tätigkeit keine oder nur wenige Kontakte mit anderen Personen haben (Lokführer und Instandhalter).
Nach der dritten Testreihe lagen bei mehr als 1.000 Mitarbeitenden PCR-Tests (mittels Nasen-/Rachenabstrich) sowie Antikörpertestergebnisse (mittels Blutentnahme) vor. Eine akute Infektion wurde bei insgesamt drei Teilnehmenden festgestellt. Zwei davon entfielen auf Bordservice-Personal (0,3 Prozent der Bordservice-Gruppe) und eine auf einen Instandhalter (0,5 Prozent der Instandhalter-Gruppe).
Antikörper wurden bei 66 Mitarbeitenden nachgewiesen, jeweils zu einem Anteil von 6,8 Prozent beim Bordservice-Personal, 3,9 Prozent bei den Lokführern und 8,5 Prozent bei den Instandhaltern. Auch bei der Neuinfektionsrate der 773 Teilnehmenden, die bereits bei der zweiten Testreihe mitgemacht hatten, lag der Wert der Zugbegleiter mit 5,2 Prozent unter dem der Instandhalter von 8,8 Prozent (im Vgl. Lokführer 1,6 Prozent). Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden der dritten Testreihe – 618 Mitarbeitende – nahmen an allen drei Testreihen teil.
Die Gesamtergebnisse der Studie verdeutlichen, dass zu keinem Zeitpunkt ein höheres Risiko für das Zugpersonal gegenüber den anderen Mitarbeitenden (ohne häufige Kundenkontakte) bestand. Zudem ging der Anstieg der Infektionen bei DB Fernverkehr über alle Mitarbeitergruppen hinweg mit dem allgemeinen Infektionsgeschehen einher.
DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Bahnfahren ist sicher, das zeigen die Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse aus über einem Jahr Pandemie. Unsere Langzeitstudie mit der Charité ist ein erfreuliches und ermutigendes Signal, nicht nur für unser Zugpersonal, sondern zugleich für alle Bahnkund:innen in Deutschland. Die hohe Frischluftzufuhr in den Zügen gepaart mit den Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie Masken haben sich bewährt.“
DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Unser Zugpersonal war und ist der Anker unseres durchweg stabilen Fahrplanangebots seit Beginn der Pandemie. Die erfreulichen Ergebnisse unserer Langfrist-Studie sind ein wichtiger Beleg für die Schutzmaßnahmen, die wir frühzeitig für unsere Kunden:innen und Mitarbeitenden eingeführt hatten. Mit diesem Abschluss der Studie verbinde ich ausdrücklich einen großen Dank an unser gesamtes Zugpersonal, das durch alle Lockdown-Phasen hinweg für die Kunden zur Stelle war.“
Das gemeinsame Forschungsprojekt von DB und CRO erfolgte in drei Stufen. Die erste Testreihe hatte vom 29. Juni bis 3. Juli 2020 stattgefunden, die zweite vom 26. bis 30. Oktober 2020, die dritte vom 24. Februar bis 2. März 2021 - jeweils an den Standorten Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München. Alle Teilnehmer hatten über einen Fragebogen zusätzlich Angaben zu Vorerkrankungen gemacht, um die Ableitung epidemiologischer Erkenntnisse zu ermöglichen.
Von Beginn der Pandemie an hat die DB die eigenen Schutzkonzepte und Sicherheitsmaßnahmen wissenschaftlich begleiten lassen. Im Februar 2021 bescheinigte das Robert-Koch-Institut (RKI) dem Bahn-Fernverkehr ein geringes Risiko. Für das Stufenkonzept zu möglichen Lockerungen hatte das RKI eine Risiko-Bestimmung für 17 verschiedene Lebensbereiche nach folgenden Kriterien vorgenommen: individuelles Infektionsrisiko im jeweiligen Lebensbereich, Anteil am Gesamt-Infektionsgeschehen, Public-Health-Einfluss (Auswirkung auf Todesfälle und schwere Verläufe) und Nicht-COVID-Effekte (z. B. soziale, psychologische, und andere gesellschaftliche Auswirkungen bei Beschränkungen oder Schließungen der jeweiligen Bereiche). Das Risiko wurde abschließend mit niedrig, moderat oder hoch angegeben. Für den Bahn-Fernverkehr ergab sich demnach ein durchweg „niedriges“ Risiko.
Abschlussbericht
>jetzt herunterladen
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Abschluss-Chari...
Geringeres Corona-Risiko im ICE für Lokführer
Sportdiesel612, Mittwoch, 19.05.2021, 21:56 (vor 1782 Tagen) @ Henrik
Antikörper wurden bei 66 Mitarbeitenden nachgewiesen, jeweils zu einem Anteil von 6,8 Prozent beim Bordservice-Personal, 3,9 Prozent bei den Lokführern und 8,5 Prozent bei den Instandhaltern. Auch bei der Neuinfektionsrate der 773 Teilnehmenden, die bereits bei der zweiten Testreihe mitgemacht hatten, lag der Wert der Zugbegleiter mit 5,2 Prozent unter dem der Instandhalter von 8,8 Prozent (im Vgl. Lokführer 1,6 Prozent).
Ich finde den Unterschied zwischen Lokführern und dem übrigen Personal sehr deutlich. Das ist eben "Alleindienst besonderer Art".
PM: DB impft ab sofort Beschäftigte in Berlin gegen Corona
Henrik, Mittwoch, 19.05.2021, 22:42 (vor 1782 Tagen) @ Administrator
19.05.21 - 09:00 Uhr Berlin
DB impft ab sofort Beschäftigte in Berlin gegen Corona
Bundesweit erstes DB-eigenes Impfzentrum öffnet in Berlin • Konzern beteiligt sich an Pilotprojekt des Berliner Senats • Impfangebote für systemrelevante Funktionen • Personalvorstand Martin Seiler: „Wichtiger Beitrag zur Überwindung der Pandemie“
Die DB hat in Berlin mit der Impfung von Mitarbeitenden gegen das Corona-Virus begonnen. Im neuen DB-Impfzentrum am Hauptbahnhof können sich ab heute Lokführer:innen Zugbegleiter:innen, Fahrdienstleiter:innen und Mitarbeitende in anderen systemrelevanten Funktionen impfen lassen. Der Berliner Senat hat der DB 1000 Dosen Impfstoff im Rahmen eines Pilotprojektes bereitgestellt. Sobald bundesweit Impfstoff für Betriebsärzt:innen verfügbar ist, wird die DB an insgesamt 19 Standorten ihren Beschäftigten Impfungen anbieten.
DB-Personalvorstand Martin Seiler: „Wir freuen uns, dass wir mit den Impfungen durch Betriebsärzte einen Beitrag zur Überwindung der Corona-Pandemie leisten können. Unsere Beschäftigten haben Deutschland während der Pandemie mobil gehalten. Ich begrüße es sehr, dass wir jetzt diesen Mitarbeitenden eine Immunisierung anbieten und wir dabei unterstützen können, gemeinsam Deutschland wieder hochzufahren.“
Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Das Impf-Engagement der Deutschen Bahn für ihre Mitarbeitenden begrüße ich außerordentlich. Berlin hat frühzeitig das betriebliche Impfen ermöglicht, um einen weiteren entscheidenden Schritt zur Eindämmung von Covid-19 voranzukommen. Ich danke den Betriebsärzten, die mir große Zustimmung signalisieren und mit viel Einsatzbereitschaft diese Aufgabe annehmen.“
Bei der Bahn sind mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland systemrelevant. Viele von ihnen gehören zur Gruppe 3 gemäß Coronavirus-Impfverordnung. Sobald Impfstoff für die Betriebsärzt:innen verfügbar ist, werden sich DB-Beschäftigte an 19 Standorten in folgenden Städten impfen lassen können: Karlsruhe, München, Nürnberg, Berlin (2), Bremen, Hamburg (2), Frankfurt/M., Kassel, Rostock, Hannover, Köln, Duisburg, Mainz, Saarbrücken, Leipzig, Magdeburg und Erfurt.
Impfungen sind künftig auch im Rahmen der regulären Eignungs- und Vorsorgeuntersuchungen möglich. Mitarbeitende müssen dann keine gesonderten Impftermine mehr buchen.
Seit April betreibt die DB am Berliner Hauptbahnhof bereits ein DB-eigenes Test-Zentrum, in dem sowohl Schnell-Tests als auch im Falle von positiven Befunden PCR-Tests durchgeführt werden.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-impft-ab-sof...
Großer Ärger über ÖPNV-Coronastudie
Barzahlung, Freitag, 21.05.2021, 15:07 (vor 1780 Tagen) @ Administrator
Statistiker verärgert über die ÖPNV-Coronastudie.
Die u.a. vom Verband Deutscher Unternehmen (VDV) in Auftrag gegebene Studie der Charité Research Organisation (CRO) kam zum Ergebnis, dass das regelmäßige Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel kein erhöhtes Infektionsrisiko birge.
Gerd Antes schreibt dazu sarkastisch auf Twitter:
Wissenschaft und Forschung vom Feinsten:
Die Studie der Charité liefert für Millionen von Fahrgästen in Deutschland erstmals belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse zum zum tatsächlichen Infektionsrisiko bei der Nutzung von Bussen und Bahnen.
[...]
Sie verletzt aufs Schwerste Qualitätsanforderungen, die grundsätzlich gelten.
Insbesondere bei so einer relevanten Fragestellung: Hier
- Auftragsforschung der Bundesländer
- Statt Publikation Pressemitteilung des Verbands der
Verkehrsunternehmer
- Kein Verweis auf den "Studienbericht"
- Massive Überinterpretation der Ergebnisse
- Methodische Fehler
- Zitat: "Aufgrund des explorativen Ansatzes wurden
keine formalen Hypothesen aufgestellt"
- Gruppengrößen 345 und 336
- Wissenschaftliche Vorlage für breit angelegte
Fehlinformation der Öffentlichkeit. Pressemitteilung
"Wissenschaftliche Klarheit für die Fahrgäste"
Manchmal ergibt das 2. Hinschauen ein positiveres Bild. Hier nicht. Im Gegenteil: Die Studie ist massiv unterpowert. Damit fachlich grob falsch, nicht nachgewiesenen Unterschied als Gleichheit - also nicht infektioeser als anderswo - zu interpretieren. Qualitaet a la Charite?
Der Focus schreibt dazu:
„Wie kann es sein, dass man nach 14 Monaten Pandemie eine so relevante Fragestellung so dilettantisch angeht und auch noch stolz darauf ist", empörte sich Methodenexperte Gerd Antes gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“. Weiterhin klagte er: „Wir sehen hier von politischer Seite einen weiteren Beleg für das Fehlen jeglichen koordinierten Herangehens an relevante Fragen für die Pandemiebewältigung.“
[...]
Schon dass die Forschung durch Bundesländer und Verkehrsverband in Auftrag gegeben wurde, halte er für problematisch. Auch dass die Ergebnisse anstatt in einer medizinischen Publikation, durch eine Pressemitteilung des VDV veröffentlicht wurden, sei fragwürdig. Zudem gebe es keinen Verweis auf den Studienbericht. Bei den Ergebnissen beklagt er eine „massive Überinterpretation“.
Die Studie wurde seit Februar 2021 über fünf Wochen lang mit insgesamt 681 freiwilligen Teilnehmern, in Gruppengrößen von 345 und 336 Teilnehmern, durchgeführt. Für Antes alles andere als repräsentativ. „Um die Gleichwertigkeit des Infektionsrisikos zu belegen, wären Studien mit mindestens 1500 Probanden pro Untergruppe nötig gewesen“, schätzt er im Gespräch mit der „SZ“.
Auch dass „aufgrund des explorativen Ansatzes keine formalen Hypothesen aufgestellt“ wurden, wie die Autoren zugeben, sei methodisch unzureichend. Die Fragestellung sollte vorab festgelegt werden, meint der Experte. Auf Twitter urteilt Antes, diese Studie sei eine wissenschaftliche Vorlage für eine „breit angelegte Fehlinformation der Öffentlichkeit“.
https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/experte-spricht-von-dilettantismus-heikle-s...
Der Artikel der Süddeutschen Zeitung befindet sich hinter einer Bezahlschranke.
https://www.sueddeutsche.de/wissen/coronavirus-ansteckungsgefahr-oepnv-1.5297743
Großer Ärger über ÖPNV-Coronastudie
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 21.05.2021, 15:27 (vor 1780 Tagen) @ Barzahlung
Statistiker verärgert über die ÖPNV-Coronastudie.
Die u.a. vom Verband Deutscher Unternehmen (VDV) in Auftrag gegebene Studie der Charité Research Organisation (CRO) kam zum Ergebnis, dass das regelmäßige Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel kein erhöhtes Infektionsrisiko birge.
Der VDV ist der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Großer Ärger über ÖPNV-Coronastudie
Altmann, Freitag, 21.05.2021, 15:52 (vor 1780 Tagen) @ Barzahlung
Mag schon sein, dass die Studie nicht mega objektiv ist. Aber ...
Ich geh mal davon aus, dass z.B. in Berlin der ÖV mehr genutzt wird wie im Thüringer Wald. Wenn ÖV also tödlich ist, dann müssten in Berlin die Infektionszahlen doch viel höher sein als irgendwo im Nirgendwo, oder?
Da jammert ein Zukurzgekommener ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 21.05.2021, 17:01 (vor 1780 Tagen) @ Barzahlung
bearbeitet von Der Blaschke, Freitag, 21.05.2021, 17:05
Huhu.
Natürlich ist die Studie Unsinn. Wie es jede andere Studie auch ist. Ich käme nie auf die Idee, irgendeine je ernst zu nehmen. Da lohnt so ein Verriß doch gar nicht.
Aber das Problem ist offenkundig. Die Virenexperten haben spätestens nächsten Monat ausgedient. Hannover rückt schon von der allgemeinen Maskenpflicht ab. Die Züge sind bumsvoll. Vorhin S-Bahn Hannover. Und jetzt der 1021. Wen interessiert da der Gelehrtenstreit der Eggsperten ....
Corona ist erstmal out. Bis zur Bundestagswahl kommt jetzt der Klimaklimbim wieder stärker zur Diskussion dank der Aussichten der Grünen. Da werden wieder die in dem Themengebiet Tätigen wichtig sein. Ich freu mich schon auf Mojib Latif.
Mit etwas Glück sind die Coronafetischisten dann ab Oktober, November wieder dran.
Schöne Grüße von jörg
[CZ] Rücktritt Nummer 4 für den Gesundheitsminister
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 25.05.2021, 11:36 (vor 1776 Tagen) @ Administrator
Wegen Unstimmigkeiten bei den Finanzen von Herrn Arenberger, ist der Druck so stark gewachsen, dass er zurücktrat.
Jetzt ist wieder Adam Vojtěch am Steuer, der vor 8 Monaten zuerst zurücktrat. Der Kreis schließt sich damit. 4 Rücktritte in einem Jahr, das will man erstmal hinkriegen. Hoffentlich ändert das nichts an der Covid19-Strategie... wobei ich das Gefühl hab, dass in Wahrheit ohnehin Premier Babiš die Zügel an der Hand hat.
By the way, in Tschechien wird am 8./9. Oktober 2021 gewählt.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
[CZ] Rücktritt Nummer 4 für den Gesundheitsminister
GibmirZucker, Dienstag, 25.05.2021, 14:57 (vor 1776 Tagen) @ J-C
Hahahaha...
Übrigens, die Qualifikation dieses Vojtěch ist einzig, dass er bei einer Art Tschechei sucht den Superstar zweit- oder Drittplatzierter war. Irgendwas zwischen Guildo Horn und Daniel Küblböck.
Auch das RKI verfällt in Willkür
J-C, In meiner Welt, Samstag, 29.05.2021, 09:13 (vor 1773 Tagen) @ Administrator
Wie sonst ist zu erklären, dass von Deutscher Sicht zwar mehrere Länder heruntergestuft wurden, Tschechien aber, obwohl es die eigenen Kriterien im Bezug auf die Inzidenz schon seit einer Woche unterschreitet, weiterhin auf der Liste der Risikogebiete bleibt?
Scheint so, als ob Deutschland keine Ausnahme darin ist, wenn es darum geht, dass nationale Systeme einfach Käse sind. Wenn man's nicht selbst kann, sollte man sich besser ans ECDC richten.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Warte doch einfach ab
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Samstag, 29.05.2021, 09:24 (vor 1773 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Ost-Lok-Fan, Samstag, 29.05.2021, 09:26
Moin
die Hinweise werden ständig aktualisiert. Außerdem gilt Deutschland in CZ auch noch als Hochrisikogebiet. Auswärtiges Amt:
Zitat:
"Einreise
Die Tschechische Republik setzt das Europäische Ampelsystem um. Länder werden in Abhängigkeit der Infektions- und Testrate der grünen, orangen, roten, dunkelroten und grauen Kategorie zugerechnet. Die Kategorisierung der Länder wird vom tschechischen Gesundheitsministerium jeden Freitag mit Gültigkeit ab dem folgenden Montag vorgenommen.
Deutschland ist derzeit der roten Kategorie zugeordnet. Die Einreise aus Deutschland ist, mit Ausnahme des Grenzverkehrs von weniger als 12 Stunden, ausschließlich aus triftigem Grund möglich. Dazu zählen u.a. Berufstätigkeit, Studium und medizinische Gründe. Ein Familienbesuch ist nur zur Ausübung des Sorgerechts oder Pflege und Unterstützung eines Verwandten möglich. Entsprechende Nachweise sind mitzuführen. Die Reise ist vorab durch Online-Anzeige anzumelden.
Grundsätzlich ist zudem ein negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 72 bzw. 24 Stunden sein darf, zur Einreise erforderlich. Einreisende müssen das schriftliche Testergebnis mit sich führen. Nach der Einreise muss innerhalb von fünf Tagen erneut ein PCR-Test durchgeführt werden. Bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses ist Selbstisolierung vorgeschrieben. Das Testergebnis muss der zuständigen Hygienebehörde zugesandt werden, erst dann ist eine Beendigung der Quarantäne möglich."
Stand - 29.05.2021
(Unverändert gültig seit: 27.05.2021)
--
Gruß
Uwe
Schau mal auf das ECDC-Schema
J-C, In meiner Welt, Samstag, 29.05.2021, 14:26 (vor 1772 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Wieso kann man sich nicht einfach anhand der Risikoanalyse der EU-Institutionen richten, das würde in Europa wesentlich harmonischere Regelungen bringen.
Also Kombination aus 14-Tage-Inzidenz und Testrate. Deutschland macht oder veröffentlicht offensichtlich nicht so viele Tests, sonst würden erste Bereiche bereits orange aufscheinen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Die Einstufung erfolgt nicht durch das RKI
Obitwo, Trier / Braunschweig, Samstag, 29.05.2021, 14:34 (vor 1772 Tagen) @ J-C
"Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat."
Die Medien reden aber immer vom RKI...
J-C, In meiner Welt, Samstag, 29.05.2021, 15:11 (vor 1772 Tagen) @ Obitwo
- kein Text -
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
die von dir zitierte Webseite nicht
agw, NRW, Samstag, 29.05.2021, 17:13 (vor 1772 Tagen) @ J-C
"...streicht die Bundesregierung..."
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
die von dir zitierte Webseite nicht
J-C, In meiner Welt, Samstag, 29.05.2021, 17:33 (vor 1772 Tagen) @ agw
"...streicht die Bundesregierung..."
Wegen gesunkener Corona-Infektionszahlen streicht die Bundesregierung gleich mehrere Länder von der der Liste der Risikogebiete. Darunter: Polen und Bulgarien. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag auf seiner Website mit.
Da muss ich wohl gedanklich was falsch verknotet haben. Aber es sieht für mich zumindest so aus, als ob das RKI bei der Risikobeurteilung die wesentliche Institution ist und die Bundearegierung deren Empfehlungen so übernimmt. Bisher fand ich das ok, aber eigentlich wäre eine einheitliche Einstufung nach dem ECDC-Schema vorteilhafter und auch klarer.
Wenn man künftig öfters reist, ist es einfach praktisch, wenn man auf einen Blick zuverlässig sieht, wo mit Beschränkungen zu rechnen ist und wo eher nicht.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Juchhu! Kiosk Gl 11/12 Osnabrück Hbf wieder offen!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 29.05.2021, 12:03 (vor 1772 Tagen) @ Administrator
- kein Text -
Mit oder ohne Coca Cola? ;-)
heinz11, Samstag, 29.05.2021, 14:04 (vor 1772 Tagen) @ Der Blaschke
- kein Text -
Mit! Allerdings mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 13.06.2021, 16:35 (vor 1757 Tagen) @ heinz11
Hey.
Die gingen dann wieder ungeöffnet sofort zurück. Schmeckt schließlich ekelhaft.
Schöne Grüße von jörg
Mit! Allerdings mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum.
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.06.2021, 16:49 (vor 1757 Tagen) @ Der Blaschke
Hey.
Die gingen dann wieder ungeöffnet sofort zurück. Schmeckt schließlich ekelhaft.
Wie Dittsche jetzt sagen würde das Perlt ja gar nicht.
CZ: Einreise für Touristen wieder möglich
GibmirZucker, Sonntag, 30.05.2021, 10:16 (vor 1772 Tagen) @ Administrator
Aber nur wer Papiere hat, in denen steht, dass man geimpft ist. Ausnahmen wohl auch für Genesene. Aber nicht für Getestete, die müssen immer noch einen Grund haben...
Erst einmal ohne Quelle, da wohl noch an den Details gefeilt wird.
Für Geschäftsreisende galt hier schon die Ausnahme von der Test- und Quarantäne Pflicht, auch wenn an der Grenze die Abwicklung nicht immer freundlich war (z.B. wenn ein Bürger aus A-Land mit Wohnsitz in CZ ein Impfzertifikat aus B-Land hat, wird man dumm angemacht).
CZ: Einreise für Touristen wieder möglich
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 30.05.2021, 10:30 (vor 1772 Tagen) @ GibmirZucker
Aber nur wer Papiere hat, in denen steht, dass man geimpft ist. Ausnahmen wohl auch für Genesene. Aber nicht für Getestete, die müssen immer noch einen Grund haben...
Erst einmal ohne Quelle, da wohl noch an den Details gefeilt wird.
Für Geschäftsreisende galt hier schon die Ausnahme von der Test- und Quarantäne Pflicht, auch wenn an der Grenze die Abwicklung nicht immer freundlich war (z.B. wenn ein Bürger aus A-Land mit Wohnsitz in CZ ein Impfzertifikat aus B-Land hat, wird man dumm angemacht).
Es gibt eine Abwicklung an der Grenze?!?!?!
Ich pendle seit 3 Monaten jede Woche hin und her und abseits der Fahrkartenkontrolle gab es keinerlei Kontrollen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
DB Fernverkehr unterläuft eigene Infektionsschutzmaßgaben
sb, Sonntag, 06.06.2021, 18:05 (vor 1764 Tagen) @ Administrator
pandemiebedingt eingeschränkte mögliche Sitzplatzreservierungen in DB-Abteilen bis Mai 2021:
-- x6
-- --
x1 --
pandemiebedingt eingeschränkte mögliche Sitzplatzreservierungen in DB-Abteilen im Abteil ab Juni 2021:
x5 --
-- x4
x1 --
Nun ein Fallbeispiel – bereits mehrfach dieses Wochenende beobachtet:
Im Mai 2021 wurden für Juni 2021 die Plätze x1 und x6 reserviert:
-- Res
-- --
Res --
Nun gab die DB die Plätze x4 und x5 ebenfalls zur Reservierung frei - ohne die eigene Maßgabe zu berücksichtigen, Gegenübersitzen und Nebeneinandersitzen zu vermeiden:
x5 Res
-- x4
Res --
Werden nun die Plätze x4 und x5 ebenfalls reserviert, sind also 4 statt maximal 3 Sitzplätze im Abteil reserviert!
Res Res
-- Res
Res --
Damit zeigt DB Fernverkehr, wie dreist eigene Maßgaben zum Infektionsschutz ignoriert / unterlaufen werden – zu Lasten umsichtiger Fahrgäste, und der Zugbegleiter als Beschwerdeschlucker vor Ort im Zug!
DB Fernverkehr sollte hier unverzüglich folgende Änderung vornehmen:
Wenn der Abteil-Sitzplatz x6 bereits reserviert ist, sind die Abteil-Sitzplätze x4 und x5 automatisch ebenfalls für Reservierungen zu sperren:
XX Res
-- XX
x1 --
x1: freier Sitzplatz mit Endnummer
--: nicht-reservierbarer Sitzplatz
Res: reservierter Sitzplatz
XX: gesperrter Sitzplatz
Soviel Mitdenken wird man von DB Fernverkehr in diesen Zeiten wohl erwarten dürfen?
DB Fernverkehr ändert eigene Infektionsschutzmaßgaben
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 06.06.2021, 18:18 (vor 1764 Tagen) @ sb
Soviel Mitdenken wird man von DB Fernverkehr in diesen Zeiten wohl erwarten dürfen?
Sie denken doch mit.
Die Zahlen gehen zurück, und wer Angst hat soll zu Hause bleiben, mal ganz krass geschrieben.
Es besteht noch immer die Maskenpflicht.
Belegt werden dürfen die Plätze trotzdem, da keine Reservierungspflicht besteht.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Ein-Kind, äh, ein-Abteil-Politik 4ever bitte.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 06.06.2021, 19:15 (vor 1764 Tagen) @ EK-Wagendienst
Huhu.
Die Zahlen gehen zurück,
Und trotzdem kann man noch an Corona sterben.
und wer Angst hat soll zu Hause bleiben, mal ganz krass geschrieben.
Diskriminierung.
Es besteht noch immer die Maskenpflicht.
Die vorrangig der Kasse einiger Politiker weiterhalf.
Belegt werden dürfen die Plätze trotzdem, da keine Reservierungspflicht besteht.
Ein Riesenskandal!
Es muss dauerhaft eine Einzelabteilpflicht geben! Bzw ein -recht. Gleiches gilt für den Nachbarsitz im Großraum. Erst gestern erzählte mir ein empörter Fahrgast, dass sich im vollen ICE wer neben ihm setzen wollte. Ein Unding! Habe er auch nicht geduldet.
Gleichzeitig ist ein natürlich skandalös, dass NUR eine Mio Burzeltagstickets auf den Markt geworfen wurden. Bahnfahren darf nie mehr als 20 Euro kosten.
Schöne Grüße von jörg
Ein-Kind, äh, ein-Abteil-Politik 4ever bitte.
Dieter4711, Dienstag, 08.06.2021, 17:15 (vor 1762 Tagen) @ Der Blaschke
Huhu.
Die Zahlen gehen zurück,
Und trotzdem kann man noch an Corona sterben.
Richtig, es besteht jeden Tag die Möglichkeit zu sterben. An, mit oder ohne Corona.
und wer Angst hat soll zu Hause bleiben, mal ganz krass geschrieben.
Diskriminierung.
Wieso? Es ist die freie Entscheidung eines Jeden etwas erlaubtes zu tun oder eben nicht. Diskriminieren dagegen ist es beispielsweise "Nicht Geimpfte" vom Besuch der Gastronomie auszusperren.
Es besteht noch immer die Maskenpflicht.
Die vorrangig der Kasse einiger Politiker weiterhalf.
Dazu wurde die Maskenpflicht doch eingeführt. Oder? Und zur Unterstützung der notleidenden Apothekenbetreiber. Füe einen rtikel um 1 EUR vom Staat für die Abgabe 6 EUR zu erhalten dürfte recht auskömmlich gewesen sein.
Belegt werden dürfen die Plätze trotzdem, da keine Reservierungspflicht besteht.
Ein Riesenskandal!
Nein ganz normal. Nicht reservierte Plätze dürfen von jedem Fahrgast benutzt werden. Das ist schon länger so.
Es muss dauerhaft eine Einzelabteilpflicht geben! Bzw ein -recht. Gleiches gilt für den Nachbarsitz im Großraum. Erst gestern erzählte mir ein empörter Fahrgast, dass sich im vollen ICE wer neben ihm setzen wollte. Ein Unding! Habe er auch nicht geduldet.
Das ist kein Unding, das ist unverschämt. Warum sollen nur weil es Herrn "Ich habe Angst, will aber trotzdem unbedingt Zug fahren" nicht passt, das ein Sitzplatz genutzt wird andere Fahrgästze stehen müssen?
Gleichzeitig ist ein natürlich skandalös, dass NUR eine Mio Burzeltagstickets auf den Markt geworfen wurden. Bahnfahren darf nie mehr als 20 Euro kosten.
Schöne Grüße von jörg
Wilde Verschwörungstheorien
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 08.06.2021, 17:33 (vor 1762 Tagen) @ Dieter4711
Diskriminierung.
Wieso? Es ist die freie Entscheidung eines Jeden etwas erlaubtes zu tun oder eben nicht. Diskriminieren dagegen ist es beispielsweise "Nicht Geimpfte" vom Besuch der Gastronomie auszusperren.
Definitv nicht. Gesundheitsschutz geht vor. Und was explodierende Inzidenzen bewirken, haben wir das letzte Jahr gesehen.
Es besteht noch immer die Maskenpflicht.
Die vorrangig der Kasse einiger Politiker weiterhalf.
Dazu wurde die Maskenpflicht doch eingeführt. Oder? Und zur Unterstützung der notleidenden Apothekenbetreiber. Für einen Artikel um 1 EUR vom Staat für die Abgabe 6 EUR zu erhalten dürfte recht auskömmlich gewesen sein.
Das das Apotherkergewerbe im Moment unverschuldet teilweise um die Existenz bangt, scheint dir entgangen zu sein: AvP Insolvenz.
--
Gruß
Uwe
Wilde Verschwörungstheorien
Dieter4711, Dienstag, 08.06.2021, 17:55 (vor 1762 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
Diskriminierung.
Wieso? Es ist die freie Entscheidung eines Jeden etwas erlaubtes zu tun oder eben nicht. Diskriminieren dagegen ist es beispielsweise "Nicht Geimpfte" vom Besuch der Gastronomie auszusperren.
Definitv nicht. Gesundheitsschutz geht vor. Und was explodierende Inzidenzen bewirken, haben wir das letzte Jahr gesehen.
Das Geimpfte genau so so Vieren verteilen können wie Nicht Geimpfte ist zwischenzeitlich ja eine anerkannte Tatsache.
Also sind solche Anordnungen Diskriminierung. Ander wäre esm, wenn die Impfungen zuverlässig schützen würden und eine Erkrankung verhindern würden.
Es besteht noch immer die Maskenpflicht.
Die vorrangig der Kasse einiger Politiker weiterhalf.
Dazu wurde die Maskenpflicht doch eingeführt. Oder? Und zur Unterstützung der notleidenden Apothekenbetreiber. Für einen Artikel um 1 EUR vom Staat für die Abgabe 6 EUR zu erhalten dürfte recht auskömmlich gewesen sein.
Das das Apotherkergewerbe im Moment unverschuldet teilweise um die Existenz bangt, scheint dir entgangen zu sein: AvP Insolvenz.
Das ist zwar nicht schön für die Apotheken, kann aber jedem Unternehmer passieren, der auf genau einen Partner zur Abwickelung von Lieferungen setzt. Und es ist kein Grund dafür Steuern zu verschwenden.
Wilde Verschwörungstheorien
Ost-Lok-Fan, Metropole Ruhr, Dienstag, 08.06.2021, 18:04 (vor 1762 Tagen) @ Dieter4711
es sind aber keinesfalls Apotheker allein, die sich an dem Maskengeschäft mehr als eine goldene Nase verdient haben.
--
Gruß
Uwe
Wilde Verschwörungstheorien
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 08.06.2021, 19:23 (vor 1762 Tagen) @ Ost-Lok-Fan
In Österreich gab es erstaunlicherweise nicht so viele Geschichten darum. Nur die Geschichte mit HygieneAustria war halt eher meh, wo man Masken aus China als Made in Austria vertickte und diese womöglich von minderwertiger Qualität waren.
Das größere Problem finde ich ist, dass Labore Mondpreise für PCR-Tests verlangen und das kostenlose PCR-Testangebot in Wien bekämpfen wollten und die Dreistigkeit hatten, das als Wettbewerbsverzerrung zu erklären.
WARUM SOLL ES DA IRGENDEINEN WETTBEWERB GEBEN?!
So.
Die Pharmakonzerne, die ihrerzeit einfach nur die durch staatliches Geld entwickelten Impfstoffe der Universitäten abgreifen mussten, verdienen sich grad auch eine goldene Nase. Das ist einfach so, anscheinend wollten wir das ja auch so, sonst wären ja keine Politiker gewählt worden, die genau das begünstigen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
DB Fernverkehr unterläuft eigene Infektionsschutzmaßgaben
tom66, Sonntag, 06.06.2021, 18:19 (vor 1764 Tagen) @ sb
bearbeitet von tom66, Sonntag, 06.06.2021, 18:22
Genau das habe ich auch schon letzte Tage bemerkt und auch der Bahn mehrfach mitgeteilt. Einen Rückruf auch erhalten. Der Mitarbeiter am anderen Ende hatte gar nicht verstanden was ich überhaupt meinte.
Das Problem ist das die Bahn das Reservierungskontingent erweitert hat. Von 2 auf 3 Plätze im Abteil. Nur gibt es da ja dann das Problem den Mittelplatz hinzuzufügen. Damit niemand neben einen anderen sitzen kann werden die Plätze halt im Zick Zack im Abteil verteilt.
Nur leider hat bei der Bahn niemand berücksichtigt das schon Reservierungen nach dem alten System vorhanden sein können. Und die Änderung wurde einfach über alle Abteile und Züge gemacht ohne das jemand dabei geprüft hat ob schon Reservierungen vorgelegen haben.
Die Bahn kann und will aktuell auch keine andere Lösung anbieten. Es mir immer nur der Hinweis gegeben das man heute ja nicht sagen kann was die Zukunft bringt.
Ich habe für Oktober 2 Plätze im Abteil gebucht. Fenster und Gang Platz nach alten System. Wenn es blöde laufen würde säßen meine Frau und ich dann zu 6 Personen im Abteil am weitesten getrennt.
Was ich auch nicht verstehe warum die Bahn als sie die Begrenzung der Plätze im Herbst 2020 eingeführt hatte nicht auch schon einen Plan für die Erweiterung der Plätze entworfen hat. Denn es war ja zu 100% klar das irgendwann wieder alle Plätze zu buchen sind.
Dazu passen dann auch völlig die aktuellen FAQs auf www.bahn.de
"In Abteilbereichen sind je Abteil max. 2 diagonal gegenüberliegende Plätze reservierbar."
DB Fernverkehr unterläuft eigene Infektionsschutzmaßgaben
sb, Montag, 07.06.2021, 08:40 (vor 1764 Tagen) @ tom66
bearbeitet von sb, Montag, 07.06.2021, 08:43
x5 Res
-- x4
x1 --
...und wird als freies Abteil wahrgenommen!
Sitzplatzanzeige:
"moegl freihalten"
"moegl freihalten"
"moegl freihalten"
DB Fernverkehr unterläuft eigene Infektionsschutzmaßgaben
sb, Montag, 07.06.2021, 08:46 (vor 1764 Tagen) @ sb
Sitzplatzanzeige:
"moegl freihalten"
"moegl freihalten"
"moegl freihalten"
Korrektur:
Sitzplatzanzeige bei Reservierung:
hellgrau
hellgrau
hellgrau
Sitzplatzanzeige im Zug:
(reservierte Strecke)
"moegl freihalten"
"moegl freihalten"
DB Fernverkehr unterläuft eigene Infektionsschutzmaßgaben
tom66, Montag, 07.06.2021, 14:18 (vor 1763 Tagen) @ sb
Gerade rief ein sehr netter Mitarbeiter vom Kundendialog bei mir an.
Aussage war: Wir wissen hier von nichts das es da eine Änderung gegeben hat. Für uns besteht weiterhin die Aussage das nur 2 Plätze pro Abteil reservierbar sind. Alles andere müsse die Bahn auch offiziell kommunizieren das es ja doch eine relevante Änderung in der Coronazeit wäre.
Ich habe ihn dann ausführlich die aktuelle Realität geschildert was dann doch auf sehr viel Erstaunen und Kopfschütteln traf.
? ICE International und PCR Testpflicht Niederlande
wachtberghöhle, Mittwoch, 09.06.2021, 12:27 (vor 1761 Tagen) @ Administrator
Die Pflicht einen PCR - Test vorzuweisen gilt ja noch aktuell im ICE International beim Grenzübertritt DE->NL.
Wie sieht es denn in der Gegenrichtung aus?
Reicht es da, eine Fahrkarte für Amsterdam => DE zu besitzen?
? ICE International und PCR Testpflicht Niederlande
Fulda_NBS, Mittwoch, 09.06.2021, 13:00 (vor 1761 Tagen) @ wachtberghöhle
Für die Einreise nach Deutschland fällt grundsätzlich die DEA, Test & Quarantäne an. Ausnahmen (z.B. Pendler) bestätigen die Regel. Wenn du aus einem Virusvariantengebiet kommst (z.B. UK), darfst du nicht mit öffentlichen Verkehrsträger einreisen.
Siehe dazu auch https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/... .
? ICE International und PCR Testpflicht Niederlande
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 09.06.2021, 13:04 (vor 1761 Tagen) @ wachtberghöhle
Die Pflicht einen PCR - Test vorzuweisen gilt ja noch aktuell im ICE International beim Grenzübertritt DE->NL.
Wie sieht es denn in der Gegenrichtung aus?
Reicht es da, eine Fahrkarte für Amsterdam => DE zu besitzen?
Wieso muss man da einen Test vorweisen, der ist erst erforderlich wenn man länger als 12 Stunden in den Niederlanden bleiben will, und auch nicht, wenn man Transit fährt.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
? ICE International und PCR Testpflicht Niederlande
wachtberghöhle, Mittwoch, 09.06.2021, 14:04 (vor 1761 Tagen) @ EK-Wagendienst
Die Pflicht einen PCR - Test vorzuweisen gilt ja noch aktuell im ICE International beim Grenzübertritt DE->NL.
Wie sieht es denn in der Gegenrichtung aus?
Reicht es da, eine Fahrkarte für Amsterdam => DE zu besitzen?
Wieso muss man da einen Test vorweisen, der ist erst erforderlich wenn man länger als 12 Stunden in den Niederlanden bleiben will, und auch nicht, wenn man Transit fährt.
Mir ist nicht bekannt, dass sich die Einreiseegeln geändert hätten, was das transportmittel angeht.
https://www.nederlandwereldwijd.nl/landen/duitsland/reizen/reisadvies/continenten/europ...
macht die Einreise ohne PCR für mahr als 12 Stunden mit dem Auto möglich.
Angedacht ist aber, dass ein Teil mit dem ICE zurück nach DE reist.
Und bei EINreise per Bahn, Flugzeut oder Fernbus scheint aktuell IMMER ein PCR vorzulegen, kontrolliert im ICE vom ZUB. Unabhängig von der Dauer des Aufenthalts.
Und da tauchte die Frage auf, ob dies auch ggf. für den RÜCKweg gilt.
? ICE International und PCR Testpflicht Niederlande
EK-Wagendienst, EGST, Mittwoch, 09.06.2021, 14:44 (vor 1761 Tagen) @ wachtberghöhle
Die Pflicht einen PCR - Test vorzuweisen gilt ja noch aktuell im ICE International beim Grenzübertritt DE->NL.
Wie sieht es denn in der Gegenrichtung aus?
Reicht es da, eine Fahrkarte für Amsterdam => DE zu besitzen?
Wieso muss man da einen Test vorweisen, der ist erst erforderlich wenn man länger als 12 Stunden in den Niederlanden bleiben will, und auch nicht, wenn man Transit fährt.
Mir ist nicht bekannt, dass sich die Einreiseegeln geändert hätten, was das transportmittel angeht.https://www.nederlandwereldwijd.nl/landen/duitsland/reizen/reisadvies/continenten/europ...
macht die Einreise ohne PCR für mahr als 12 Stunden mit dem Auto möglich.
Angedacht ist aber, dass ein Teil mit dem ICE zurück nach DE reist.Und bei EINreise per Bahn, Flugzeut oder Fernbus scheint aktuell IMMER ein PCR vorzulegen, kontrolliert im ICE vom ZUB. Unabhängig von der Dauer des Aufenthalts.
Und da tauchte die Frage auf, ob dies auch ggf. für den RÜCKweg gilt.
Gerade kam im WDR Radio das die PCR Testpflicht aufgehoben wird
Nur noch normaler Test erforderlich
Ich glaube das man es nur gemacht hat damit die NL am letzten langen Wochenende nicht gestürmt werden
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Maskenpflicht und Co. auf Dauer?
Carsten-BI, Samstag, 12.06.2021, 14:25 (vor 1758 Tagen) @ Administrator
Wann eigentlich soll die Pflicht zum Tragen einer Maske im Zug, auf dem Bahnsteig und im Bahnhof beendet werden? Inzwischen liegt die bundesweite Inzidenz unter 20! Selbst wenn man sich die einzelnen Bundesländer ansieht, liegen nur noch 4 über 20, aber alle unter 30.
Sollen wir nun auf Dauer mit einer Maske rumlaufen müssen? Während selbst Kontaktsport wieder ohne Maske und Testpflicht drinnen erlaubt ist wenn der I-Wert landesweit und Vorort unter 35 liegt, muss man sich im Zug über Stunden unter der Maske verstecken. Das ist doch nicht mehr vermittelbar, geschweige denn verhältnismäßig.
Liegt der Fehler hier vielleicht im System? Während es Grenzwerte für Verschärfungen mit 35, 50 bzw. 100 je 100.000 innerhalb von 7 Tagen gibt, fehlt einfach ein Wert wo auch die Stufe 1 - derzeit < 35 - aufgehoben wird. Denn nach der jetzigen Regel würden wir auch bei einer Inzidenz von 1 oder 2 noch immer Maßnahmen ertragen müssen! Nimmt man beispielsweise eine mittelgroße Stadt von 40.000 Einwohnern so würde bereits ein einziger Infektionsfall ja eine Inzidenz von 2.5 bedeuten - bei 39.999 Nichtinfizierten!! Von Erkrankten wollen wir da mal gar nicht reden. Verschärfend kommt dann die Entscheidung der Stiko hinzu für Kinder keine Impfempfehlung auszusprechen, da diese ja idR nicht erkranken. Man stelle sich das einmal vor: da kommt es zu 4 oder 5 Infektionen bei besagten Kindern, die ja nicht erkranken, und schon „explodiert“ in dieser fiktiven Stadt die Inzidenz auf 12.5, ohne das es eigentlich Auswirkungen auf das öffentliche Leben haben dürfte.
Fazit: Die „Chance“ sich in einem zu 50% besetzten Zug zu infizieren geht gegen Null. Daher kann es nur eine Forderung geben: Schluss mit der Maskenpflicht im FV. Aber auch im NV stellt sich die Frage der Sinhaftigkeit, sagt einer, der gerne wieder mit der Bahn fahren würde, aber 4 Stunden unter Maske für eine Zumutung hält und daher gezwungenermaßen weiterhin mit dem Auto fährt.
Carsten
Maskenpflicht und Co. auf Dauer? - Kaum
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 12.06.2021, 15:20 (vor 1758 Tagen) @ Carsten-BI
Moin,
anderswo wird die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr bei niedrigen Inzidenzen ganz oder komplett (äh, ganz oder teilweise natürlich) aufgehoben. Bei den DSB heißt es aktuell so (gilt ab 14. Juni):
Fortsat krav om mundbind eller visir ved ind- og udstigning, og når du står og går rundt i toget.
Mundbind eller visir er ikke påkrævet, når du færdes på perroner og stationer, eller når du sidder ned i toget.
Zusammenfassend: Mundschutz oder Visier Pflicht, wenn man im Zug steht oder sich bewegt. Auf Bahnhöfen und beim Sitzen im Zug nicht. Die Süddeutsche gibt für Dänemark derzeit eine Siebentageinzidenz von kurz über 70 an...
Gab es nicht auch in Österreich Änderungen?
Ich gehe davon aus, dass die Maskenpflicht auch in Deutschland wieder entfallen wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass früher oder später auch hier die Delta-Variante dominieren könnte, halte ich es für verständlich, die Maßnahmen vorerst trotz niedriger Inzidenzen beizubehalten. Da sollten mehr Menschen geimpft sein, ehe man da lockert.
Viele Grüße
Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Maskenpflicht im Freien wird aufgehoben
J-C, In meiner Welt, Samstag, 12.06.2021, 15:38 (vor 1758 Tagen) @ Sören Heise
Ansonsten steht in Österreich im Raum der Bahnanlagen nichts an, in Zukunft soll die Maskenpflicht nur noch dort gelten, wo nicht die 3G-Regel (Getestet, geimpft, genesen) gilt.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Maskenpflicht und Co. auf Dauer? - In AT schon :-(
Altmann, Samstag, 12.06.2021, 15:39 (vor 1758 Tagen) @ Sören Heise
Gab es nicht auch in Österreich Änderungen?
Nein, leider nicht. Es ist echt ...
Zwar gibt ´s nun keine Maskenpflicht am Bahnsteig mehr, in Gebäuden aber noch bis mindestens 30.6.. Und im Zug soll auch im Juli noch FFP2-Verschleierungspflicht herrschen.
Witzig ist hingegen, dass man im Bordrestaurant ohne 3G-Regel speisen darf (im Gegensatz zu anderen Restaurants, wo man (auch im Freien!) getestet oder geimpft sein muss). Ja, alles total logisch!?
Maskenpflicht und Co. auf Dauer? - In AT schon :-(
Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 12.06.2021, 17:01 (vor 1758 Tagen) @ Altmann
Ja, alles total logisch!?
Mit Logik zu kommen, habe ich mir bei Corona-Vorschriften schon lange abgewöhnt.
Danke euch beiden, das meinte ich.
Logik ist nicht das Ziel!
Sportdiesel612, Sonntag, 13.06.2021, 13:54 (vor 1757 Tagen) @ Sören Heise
Ja, alles total logisch!?
Mit Logik zu kommen, habe ich mir bei Corona-Vorschriften schon lange abgewöhnt.
.. sondern irgendwie mit einfachen und klaren Regeln die Kontakte zu reduzieren. Wieviele speisen im Zug und in einer immobilen Wirtschaft? Der Zug ist da wohl unbedeutend. Die Regelersteller haben nicht genügend nachgedacht, wollten schnell fertig werden, die Bahn hat sich durchgesetzt oder das wurde für vollkommen nebensächlich gehalten.
Gerade im Radio gehört, dass zumindest in Norddeutschland Frisöre eine niedrigere Impfpriorität haben als Lebensmitteleinzelhandelspersonal. Frisör ist Kleinstbetrieb, hat 'ne schlechte Lobby. Ich wundere mich nur, dass die Automobilindustrie nicht mit hoher Priorität geimpft wird.
Bevor die Maskenpflicht entfällt, wird hier die Durchsetzung der Maskenpflicht entfallen. Dann ist wieder die Situation wie letztes Jahr, wo die DB jemand ohne Ticket problemlos aus dem Zug wirft, aber bei Maskenverweigerern nichts machen kann.
Logik ist nicht das Ziel!
Carsten-BI, Sonntag, 13.06.2021, 17:18 (vor 1757 Tagen) @ Sportdiesel612
Bevor die Maskenpflicht entfällt, wird hier die Durchsetzung der Maskenpflicht entfallen. Dann ist wieder die Situation wie letztes Jahr, wo die DB jemand ohne Ticket problemlos aus dem Zug wirft, aber bei Maskenverweigerern nichts machen kann.
Bei Inzidenzen, wohlgemerkt nicht Erkrankungen, unter bundesweit 20 je 100.000 und Woche ist eine Maskenpflcht auch einfach nicht mehr zeitgemäß! Apropos, die Erkrankungen bundesweit liegen bei unter 0,0017 je 100.000/Woche. Der obrigkeitshörige Deutsche lässt sich halt jede vermeintlich große Zahl als Schreckgespenst verkaufen. Unsere Nachbarn, die Niederländer, sind da wesentlich schlauer und schauen statt auf einen I- oder R-Wert auf Dir tatsächliche Lage im Gesundheitswesen.
Maskenpflicht und Co. auf Dauer? - In AT schon :-(
Altmann, Donnerstag, 17.06.2021, 20:03 (vor 1753 Tagen) @ Altmann
Zwar gibt ´s nun keine Maskenpflicht am Bahnsteig mehr, in Gebäuden aber noch bis mindestens 30.6.. Und im Zug soll auch im Juli noch FFP2-Verschleierungspflicht herrschen.
Update: Ab 1.7. reicht MNS im Zug.
Maskenpflicht und Co. auf Dauer? - Kaum
Dieter4711, Dienstag, 15.06.2021, 11:39 (vor 1755 Tagen) @ Sören Heise
Nur weil sich zukünftig irgendein Erreger oder irgendeine Krankheit verbreiten könnte schon mal vorab Massnahmen dagegen zu ergreifen ist ein sehr problematischer Weg.
Weil, wenn das so weiter geht, wird demnächst vorsorglich eine Malariaprophylaxe für die Gesamtbevölkerung angeordnet, denn das Klima verändert sich ja und es könnte ja sein, dass sich die Anopheles Mücker auch hierzulande zeigen.
Maskenpflicht und Co. auf Dauer?
Junior, Dienstag, 22.06.2021, 15:58 (vor 1748 Tagen) @ Carsten-BI
sagt einer, der gerne wieder mit der Bahn fahren würde, aber 4 Stunden unter Maske für eine Zumutung hält und daher gezwungenermaßen weiterhin mit dem Auto fährt.
Carsten
Hast du ein Glück, dass du scheinbar einen Job hast, bei dem du keine Maske tragen musst (und da bleibt es ja nicht bei 4 Stunden).
Ansonsten stimme ich dir aber zumindest in Teilen zu.
Getränke Lounge
agw, NRW, Samstag, 12.06.2021, 15:59 (vor 1758 Tagen) @ Administrator
Hi.
War gerade überrascht, dass es wieder Getränke gab (H). Ist das bundesweit?
Grüße
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Maskensituation D
FrequentRailer, Sonntag, 13.06.2021, 09:44 (vor 1758 Tagen) @ Administrator
Wie sind denn im Moment die Erfahrungen mit dem leidigen Maskentragen? Leider kann ich seit der FFP2 Pflicht keine Züge mehr nutzen. Der Hinweis steht immer noch auf der DB Seite obwohl laut den Inzidenz Zahlen, Standardmasken gehen sollten. Aber selbst die OP Masken sind im Sommer zu warm. Letztes Jahr mit den Bastelmasken ging das alles noch. Aber noch gibt es innerdeutsche Flüge (wo übrigens die ganze Zeit keine FFP2 Pflicht war).
Maskensituation D
ktmb, Sonntag, 13.06.2021, 10:46 (vor 1758 Tagen) @ FrequentRailer
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 13.06.2021, 10:47
Gilt immer noch eine FFP2-Pflicht im FV? Ich habe letzte Woche eine OP-Maske genutzt und kein Feedback diesbezüglich vom Schaffner bekommen. Ich muss dazu sagen, dass meine FFP2-Maske im Vorgängerzug kaputtgegangen ist und ich daher auf die OP als Ersatzmaske ausweichen musste.
Maskensituation D
GibmirZucker, Sonntag, 13.06.2021, 10:55 (vor 1758 Tagen) @ ktmb
Medizinische Masken reichen aus. Wird auch durchgesagt.
btw: medizinische Maske find ich lästiger als ffp2, aber alles Geschmackssache.
Maskensituation D
ktmb, Sonntag, 13.06.2021, 11:54 (vor 1757 Tagen) @ GibmirZucker
Ich finde FFP2-Masken auch komfortabler im Vergleich zu den OP-Masken.
Maskensituation D
Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 13.06.2021, 15:58 (vor 1757 Tagen) @ GibmirZucker
Medizinische Masken reichen aus. Wird auch durchgesagt.
Auch in Bayern und Berlin?
Maskensituation D
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.06.2021, 16:12 (vor 1757 Tagen) @ Co_Tabara-98
Medizinische Masken reichen aus. Wird auch durchgesagt.
Auch in Bayern und Berlin?
Aus Erfahrung weiß ich das es zumindest in NRW nur während der Notbremse erwähnt wurde.
Als die Bundesweite Inzidenz unter 100 war wurde nur noch von Medizinischer Maske gesprochen, auch wenn sie da in NRW noch Pflicht war.
Maskensituation NRW
Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Sonntag, 13.06.2021, 22:13 (vor 1757 Tagen) @ Reservierungszettel
Medizinische Masken reichen aus. Wird auch durchgesagt.
Auch in Bayern und Berlin?
Aus Erfahrung weiß ich das es zumindest in NRW nur während der Notbremse erwähnt wurde.Als die Bundesweite Inzidenz unter 100 war wurde nur noch von Medizinischer Maske gesprochen, auch wenn sie da in NRW noch Pflicht war.
In NRW war bis Freitag eine FFP2 Pflicht, aktuell scheint auch eine OP-Maske wieder auszureichend zu sein:
https://twitter.com/VerkehrNRW/status/1403625474513854464
Maskensituation NRW
tom66, Sonntag, 13.06.2021, 23:45 (vor 1757 Tagen) @ Gleis42
Freitag Nachmittag war der offizielle Text in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW die ab Samstag in Kraft treten sollte FFP2 in NRW.
Samstag Morgen war über Nacht die neue Verordnung nochmal geändert worden das medizinische Masken im ÖPNV und Fernverkehr in NRW ausreichend sind.
Also kam die Änderung quasi über Nacht. Denn eigentlich sollte bis 24.6. FFP2 Pflicht in NRW sein.
Maskensituation D
gnampf, Sonntag, 13.06.2021, 21:02 (vor 1757 Tagen) @ Co_Tabara-98
In Bayern ist aktuell immer noch FFP2-Pflicht, sowohl im NV, als auch im Bahnhof als auch im FV. Wenn die Schaffner was anderes durchgeben entspricht es nicht der rechtlichen Lage und Ordnungsamt/Polizei könnten eine Strafe verhängen.
In der Praxis kann man auch in Bayern froh sein wenn überhaupt eine Maske korrekt getragen wird. Längst nicht jeder trägt FFP2, und selbst wenn FFP2 getragen wird, dann längst nicht immer korrekt. Was ein Wunder, die Chance das einer was dagegen unternimmt ist unterirdisch, da helfen dann auch Strafen von 250 Euro nichts, wenn sie nur theoretisch sind.
Persönlich erwarte ich dann ja spätestens zum Herbst die nächste Welle, erstrecht wenn jetzt zum Sommer hin alles unbedacht gekippt wird und alle so tun als ob Corona besiegt wäre... obwohl weiterhin nur ein Bruchteil der Bevölkerung geimpft ist und es damit auch kaum wirklich voran geht.
Maskensituation D
Christian_S, Sonntag, 13.06.2021, 22:53 (vor 1757 Tagen) @ gnampf
Persönlich erwarte ich dann ja spätestens zum Herbst die nächste Welle, erstrecht wenn jetzt zum Sommer hin alles unbedacht gekippt wird und alle so tun als ob Corona besiegt wäre... obwohl weiterhin nur ein Bruchteil der Bevölkerung geimpft ist und es damit auch kaum wirklich voran geht.
Ähm ein Bruchteil der Bevölkerung? Wir sind bei über 40 Millionen Erstgeimpften, das sind fast 50% der Bevölkerung. Wenn Du jetzt noch Genesene und Kinder rausrechnest, dann sollte Dir klar sein, das wir inzwischen auf nem guten Weg sind. Hat zwar aufgrund politischer Fehler lange gedauert, aber immerhin ...
Gruß
Christian
der gestern seine 2. Impfung erhielt.
Maskensituation D
gnampf, Montag, 14.06.2021, 09:24 (vor 1757 Tagen) @ Christian_S
Ähm ein Bruchteil der Bevölkerung? Wir sind bei über 40 Millionen Erstgeimpften, das sind fast 50% der Bevölkerung. Wenn Du jetzt noch Genesene und Kinder rausrechnest, dann sollte Dir klar sein, das wir inzwischen auf nem guten Weg sind. Hat zwar aufgrund politischer Fehler lange gedauert, aber immerhin ...
Vollständig geimpft aktuell gerade mal 25,7%. Nach einem halben Jahr. Zieht man davon dann noch weniger wirksame Impfungen wie J&J oder 4-Woche-Astra ab sinds noch weniger die einen echten Schutz haben. Und da aktuell dann viel an Zweitimpfungen anfällt geht die Quote an Erstimpfungen auch entsprechend runter. September werden dann noch die Impfzentren dicht gemacht weil der Bund nicht mehr zahlen will, entsprechend vorher müssen die dann natürlich auch mit Erstimpfungen aufhören. Und dann gehts auch schon los das die ersten ihre Auffrischungsimpfungen brauchen. Selbst unser lieber Gesundheitsminister hat ja erst kürzlich nach unten geschraubt... und bekanntlich ist der eher zu optimistisch als zu pessimistisch.
Natürlich hätte ich nichts dagegen wenn wir wirklich bis zum Herbst es schaffen würden alle Imfpwilligen zu impfen und dann nahtlos mit den Nachimpfungen fortfahren können. Dran glauben tu ich aber nicht im geringsten. Nachdem bei Geimpften dann auch praktisch keinerlei Tests mehr nötig werden, sie ihre eigene Infektion aufgrund des milderen Verlaufs aber ohne wesentlich weniger wahrnehmen, aber trotzdem infektiös sind... trägt auch das nicht zur Eindämmung bei. Rechnet man noch den Egoisten-Faktor dazu ("mir kann ja nix mehr passieren, bin ja geimpft") trägt auch das nicht dazu bei die Zahlen unten zu halten.
Genesene rausrechnen? Auch die müssen geimpft werden, denn auch die überstandene Infektion schützt nicht dauerhaft. Auch wenn man ihnen wohl nur eine Dosis verpasst... aber keine Ahnung ob allen Genesenen, oder nur denen die in den letzten 6 Monaten erkrankt waren.
Insgesamt bin ich aber natürlich auch überrascht das die deutsche Bevölkerung zu annähernd 50% aus Personen über 60, Personen in kritischen Infrastrukturen und Risikopatienten besteht. Denn alle anderen haben ja erst seit kurzem die Chance offiziell geimpft zu werden, während die Gruppen 1-3 immer noch nicht komplett erstgeimpft sind.
Meine Meinung: sobald allen die Möglichkeit gegeben wurde den vollständigen Impfschutz zu erhalten (also Erst- und Zweitimpfung plus die 2 Wochen rum sind) können wir zurück zur Normalität gehen. Wer dann nicht geimpft werden wollte lebt auf eigenes Risiko, wer nicht geimpft werden konnte leider auch, deren Anzahl dürfte aber eher gering sein und daran läßt sich auch kaum etwas ändern, denn ausrotten können wir das Virus nicht. Die nächste Mutante kann das ganze natürlich trotzdem noch wieder über den Haufen werfen, wenn die Impfstoffe da nicht mehr wirken sollten.
Gruß
Christian
der gestern seine 2. Impfung erhielt.
Glückwunsch. Für Vater Staat bin ich da leider zu unwichtig um schon dran zu sein, bzw. für mich selbst zu wichtig um mir JJ oder Astra spritzen zu lassen.
Maskensituation D
Carsten-BI, Sonntag, 13.06.2021, 16:51 (vor 1757 Tagen) @ FrequentRailer
Wer bei der aktuellen Krankheitslage noch Maske trägt oder tragen will sollte lieber Lotto spielen. Da ist die Chance auf einen Treffer signifikant größer
Maskensituation D
Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 13.06.2021, 20:30 (vor 1757 Tagen) @ Carsten-BI
Wer bei der aktuellen Krankheitslage noch Maske trägt oder tragen will sollte lieber Lotto spielen. Da ist die Chance auf einen Treffer signifikant größer
Erzähl das mal unseren Politikern - von wollen ist da keine Rede ;)
Davon abgesehen das mit der FFP2 Maske war von Anfang an Stückwerk - wenn dann hätten man es wie in Österreich machen sollen…
Regiojet fährt wieder Wien-Budapest
Altmann, Donnerstag, 17.06.2021, 09:02 (vor 1754 Tagen) @ Administrator
Ab sofort kann man wieder 2mal täglich zum Billigpreis (ab € 9,-, bei guter Verfügbarkeit) von Wien nach Budapest reisen.
SZ: Wegen Corona bricht Passagierzahl in ICEs um 50% ein
Henrik, Samstag, 19.06.2021, 12:36 (vor 1751 Tagen) @ Administrator
19. Juni 2021
Die Bahn sucht verzweifelt Fahrgäste
Interne Zahlen machen klar, wie stark der Staatskonzern unter der Leere in den Zügen leidet. Die Klimaziele der Regierung geraten in Gefahr. Nun will der Konzern Passagiere mit neuen Angeboten zurückholen.
[Bezahlschranke]
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-schienenverkehr-reise-1.5326664
--
Wegen Corona bricht Passagierzahl in ICEs um 50 Prozent ein
05.11 Uhr: Die Deutsche Bahn hat unter einem erneuten Nachfrageeinbruch gelitten und bekommt die Folgen der Coronakrise immer stärker in der Bilanz zu spüren. In den ersten Monaten dieses Jahres brachen die Passagierzahlen des Staatskonzerns um 50 Prozent ein nach Informationen der »Süddeutschen Zeitung«, einem Vorabbericht zufolge.
Im Fernverkehr zählte das Unternehmen im April mit 15,6 Millionen Passagieren nur die Hälfte der Reisenden im Vergleich zum April im Vorjahr. Im Regionalverkehr ging das Fahrgastaufkommen ebenfalls um gut 40 Prozent auf 278 Millionen Reisende zurück. Allein das Transportaufkommen bei der Güterbahn stieg leicht um fünf Prozent. Die Ziele im Personenverkehr für das Gesamtjahr seien durch die »anhaltenden Corona-Einschränkungen in Gefahr«, hieß es in den Papieren, die der SZ vorlagen.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-news-am-samstag-die-wichtigsten-entw...
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Nur-noch-halb-so-viele-fahren-Deutsche-Bahn-article22630...
SZ: Wegen Corona bricht Passagierzahl in ICEs um 50% ein
Barzahlung, Samstag, 19.06.2021, 12:50 (vor 1751 Tagen) @ Henrik
19. Juni 2021
Die Bahn sucht verzweifelt FahrgästeInterne Zahlen machen klar, wie stark der Staatskonzern unter der Leere in den Zügen leidet. Die Klimaziele der Regierung geraten in Gefahr.
Das verstehe ich nicht. Corona verursacht einen allgemeinen Verkehrsrückgang und Verkehrsvermeidung ist praktizierter Klimaschutz.
Problem ist, dass man für weniger Fahrgäste ein überdimensioniertes Angebot aufrechterhalten will, für das der Steuerzahler herhalten soll.
SZ: Wegen Corona bricht Passagierzahl in ICEs um 50% ein
Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Samstag, 19.06.2021, 13:20 (vor 1751 Tagen) @ Barzahlung
19. Juni 2021
Die Bahn sucht verzweifelt FahrgästeInterne Zahlen machen klar, wie stark der Staatskonzern unter der Leere in den Zügen leidet. Die Klimaziele der Regierung geraten in Gefahr.
Das verstehe ich nicht. Corona verursacht einen allgemeinen Verkehrsrückgang und Verkehrsvermeidung ist praktizierter Klimaschutz.
Ja, es gab insgesamt weniger Verkehr (insbesondere auch Flugreisen), aber es gab auch eine Verschiebung von Bus&Bahn zum Auto, weil dort die Abstandproblematik einfacher ist. Wir hatten letztes Jahr einen Boom im Inlandstourismus und trotzdem weniger Reisende bei der Bahn.
Die Frage ist nun, ob die Kunden sich ans Auto gewöhnt haben (bzw. gar ein neues angeschafft haben) oder zur Bahn zurück kommen. Auch gibt es scheinbar einen Nachholbedarf für Fernreisen, d.h. vermutlich auf mittlere Sicht wieder mehr Flugreisen.
SZ: Die Bahn sucht verzweifelt Fahrgäste.
ICE619, München, Samstag, 19.06.2021, 13:23 (vor 1751 Tagen) @ Barzahlung
Den Quellenlink gab Henrik ja schon an.
Es sollte vergangene Woche eigentlich so richtig losgehen auf Gleis 1 des Berliner Hauptbahnhofs. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier taufte feierlich den neuesten ICE der Bahn auf den staatstragenden Namen "Bundesrepublik Deutschland". Konzernchef Richard Lutz sah das als Startschuss für einen Neuanfang im Sommer, denn das überlange Flaggschiff soll so viele Passagiere transportieren wie kein anderer Zug vor ihm. "In den nächsten Monaten bringen wir Deutschland wieder in Bewegung", kündigte Lutz an. Neue Zahlen aus dem Konzern zeigen jedoch, dass sich die Bahn in den vergangenen Monaten vor allem in eine Richtung bewegt hat: rückwärts.
Aufsichtsräte und führende Manager bekamen zuletzt die ungeschminkte Wahrheit präsentiert. Denn "per April" brachen die Fahrgastzahlen im Vergleich zum Vorjahr ein. Im Fernverkehr zählte der Konzern mit 15,6 Millionen Passagieren in den ersten Monaten 2021 mehr als 50 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2020. Im Regionalverkehr ging das Fahrgastaufkommen um gut 40 Prozent auf 278 Millionen Reisende zurück. Allein das Transportaufkommen bei der Güterbahn stieg leicht um fünf Prozent. Die Ziele im Personenverkehr für das Gesamtjahr seien durch die "anhaltenden Corona-Einschränkungen in Gefahr", heißt es in Papieren, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen. Die Reiselust der Deutschen unterbot damit noch die ohnehin schon reduzierten Pläne des Unternehmens.
Beunruhigt registriert die Bahnspitze auch, dass die Pünktlichkeit der Züge und damit auch der Komfort für die Passagiere erneut ab- anstatt zunimmt. Mit 80,8 Prozent waren im Mai gerade mal gut vier von fünf Zügen pünktlich - fünf Prozent weniger als im gleichen Vorjahresmonat. Bei der Güterbahn kamen im Mai sogar nur 73 Prozent der Züge pünktlich ans Ziel - 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Eigentlich will die Bahn ihre Kunden in den ICEs und Unternehmen, die ihre Produkte transportieren lassen wollen, mit besseren Angeboten in die Züge locken.
Die schwachen Zahlen haben nicht nur massive Konsequenzen für die Bilanz des Konzerns. Denn schon jetzt bahnen sich tiefrote Zahlen an. Bis Mai lag das Minus (Ebit) bei 1,5 Milliarden Euro. Insider erwarten, dass die Bahn die für dieses Jahr erwarteten Verluste von zwei Milliarden Euro wohl übertreffen wird. Die schon jetzt rekordverdächtig hohen Schulden von zuletzt 29,3 Milliarden Euro sollen bis 2023 auf fast 32 Milliarden Euro steigen und erst danach wieder leicht sinken. Denn zumindest für den Rest des Jahres und erst recht für das kommende Jahr hofft die Bahn auf viel mehr Reisende. Der Konzern wollte die Zahlen am Freitag nicht kommentieren.
Die Daten machen auch klar, dass die deutsche Verkehrs- und Klimapolitik ernste Probleme bekommt. Denn die Regierung will die Fahrgastzahlen bis Ende des Jahrzehnts eigentlich verdoppeln, um die eigenen Klimaziele zu erreichen. Schon 2020 gab das Verkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) die Parole aus, 2030 müssten 260 Millionen Passagiere im Fernverkehr mit der Bahn fahren. Doch im vergangenen Jahr stiegen nur 80 Millionen ein. Insider halten das Ziel bis 2030 kaum für schaffbar.
Monatskarten sind künftig womöglich schwerer verkäuflich.
Wie groß die Probleme im System der Bahn sind, machte am Freitag eine in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte, aber für den Nahverkehr entscheidende Organisation klar. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV) schlug Alarm. Es sei unter den aktuellen Bedingungen nicht zu schaffen, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind bundesweit dafür zuständig, im Auftrag von Ländern und Kommunen den Regionalverkehr bei Eisenbahnunternehmen zu bestellen. Gemeinsam sind sie damit Großkunde der Bahn. Die Organisation forderte vom Bund wegen der schweren Krise und klammer Kassen zusätzliche elf Milliarden Euro in den nächsten Jahren, um die Fahrgäste wieder in die Bahnen zu holen.
Die Bahn selbst hofft nun auf das Auslaufen der Corona-Maßnahmen und den Effekt der zunehmenden Impfung. Nach den Lockerungen erwartet der Konzern einen "sprunghaften Reiseanstieg". Den will die Bahn auch mit "Marketing- und betrieblichen Maßnahmen" fördern. Auch der Konzern weiß, dass sich beim Reiseverhalten gerade einiges ändert. Die Bahn plane "neue Angebote wie 10er-Tages-Tickets", um auf die "veränderte Nachfrage im Pendlersegment" zu reagieren, heißt es in den Papieren. Schließlich können viele Mitarbeiter auch nach der Pandemie häufiger im Home-Office arbeiten - Monatstickets würden dann schwer verkäuflich. Und zumindest auf lange Sicht können Urlauber auf neue Trassen hoffen. Von 2024 an soll es etwa eine Direktverbindung zwischen Berlin und Paris geben, 2026 auch zwischen München und der französischen Hauptstadt.
Unsicher bleibt allerdings, ob sich die Bahnreisenden schon in diesem Sommer wirklich auf unbeschwerte Reisen mit dem Zug freuen können. Die Lokführergewerkschaft GDL drohte gerade erneut mit massiven Streiks in den kommenden Wochen - härter und länger als in der Vergangenheit.
Fahrgastzahlverdopplung ist Phantasterei.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 22.06.2021, 17:17 (vor 1748 Tagen) @ ICE619
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 22.06.2021, 17:19
Hey.
Beunruhigt registriert die Bahnspitze auch, dass die Pünktlichkeit der Züge und damit auch der Komfort für die Passagiere erneut ab- anstatt zunimmt. Mit 80,8 Prozent waren im Mai gerade mal gut vier von fünf Zügen pünktlich (...)
Und daran wird sich auch grundlegend nichts ändern! Vielleicht geht's hier mal 5 Prozent hoch. Und dann mal wieder 5 Prozent runter. Soviele Billiarden Euro hat niemand, um das Netz adäquat auszubauen. Und so viele Millionen Arbeiter auch nicht. Eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen würde ins totale Chaos führen. Sonntag klappte nicht mal in der Einsamkeit Erndtebrück der Anschluss und der Fahrgast durfte knappe 2 Std warten.
Und was ich jeden Tag erlebe - dagegen könnte ich hier gar nicht anschreiben ...
Die Daten machen auch klar, dass die deutsche Verkehrs- und Klimapolitik ernste Probleme bekommt. Denn die Regierung will die Fahrgastzahlen bis Ende des Jahrzehnts eigentlich verdoppeln, um die eigenen Klimaziele zu erreichen. Schon 2020 gab das Verkehrsministerium von Andreas Scheuer (CSU) die Parole aus, 2030 müssten 260 Millionen Passagiere im Fernverkehr mit der Bahn fahren. Doch im vergangenen Jahr stiegen nur 80 Millionen ein. Insider halten das Ziel bis 2030 kaum für schaffbar.
Da muss man kein Insider sein, um das als VÖLLIG WELTFREMD zu erkennen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV) schlug Alarm. Es sei unter den aktuellen Bedingungen nicht zu schaffen, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln (...) Die Organisation forderte vom Bund wegen der schweren Krise und klammer Kassen zusätzliche elf Milliarden Euro in den nächsten Jahren
... und hier noch ein paar Milliarden und da auch noch ein paar ...
Die Bahn selbst hofft nun auf das Auslaufen der Corona-Maßnahmen und den Effekt der zunehmenden Impfung.
Auch völlig weltfremd. Spätestens zum Herbst drehen wieder alle ab. Geht ja jetzt schon los. DELTA ist angesagt. Und da sind noch etliche Buchstaben für die Zukunft frei ...
Die Zukunft wird so sein wie die Vergangenheit. Hier und da ist's toll. Vieles läuft falsch. Das Ganze kostet Unsummen. Das System Bahn wird auch weiterhin nur ein kleiner Bruchteil des Modal splits sein.
Und wenn 2030 die Republik mit dem E-Auto halbautonom durch das Land düst, während auf der Nebenbahn noch der 20 Jahre alte Dieselbrummer lärmt und stinkt und der Schaffner noch ne Papierfahrkarte kontrolliert, dann ist's eh Essig.
Schöne Grüße von jörg
SZ: Wegen Corona bricht Passagierzahl in ICEs um 50% ein
elvis_lebt, Ostwürttemberg, Samstag, 19.06.2021, 13:27 (vor 1751 Tagen) @ Barzahlung
Das Problem ist aber auch, dass die ehemaligen DB-Kunden auf andere Verkehrsmittel umgestiegen sind, der Verkehr also nicht reduziert, sondern nur verlagert wurde.
Ja, zweifellos sind auch Fahrtanlässe weggefallen - Homeoffice, Ersatz von Dienstreisen durch Videokonferenzen, Wegfall touristischer Reisen usw..
Aber viele werden jetzt einfach Auto fahren, entweder weil sie keine Lust auf Masketragen (oder Angst vor dem Virus) haben. Ich habe mir jetzt eine Bahncard 100 gekauft, da gab es mehr als einmal die Reaktion "Bist du irre?! Solange ich mit FFP2-Maske fahren muss, unternehme ich keine Bahnfahrten mehr, die länger als eine halbe Stunde dauern!"
Selbst ich habe für einige längere Reisen im Winter Mietwagen genutzt, weil ich damit auf der Strecke zwei Stunden schneller war als mit dem ICE. Normalerweise stört mich das nicht, aber da man zum damaligen Zeitpunkt in BW ab 20 Uhr zuhause sein musste, habe ich diese Möglichkeit der Reisezeitverkürzung gerne genutzt.
nicht wegen Corona sondern wegen der Maske!
FrequentRailer, Dienstag, 22.06.2021, 13:17 (vor 1748 Tagen) @ Henrik
Für mich ist die Maske der Grund meine Bahnfahrten einzustellen! Letztes Jahr mit den Bastelmasken war es nervig, die medizinischen (besonders im Sommer) unangenehm, zuletzt mit FFP2 unbenutzbar.
Nun fliege ich wenn möglich innerdeutsch oder jage mein Auto wieder 1000 Kilometer. Das ist schade uns unbequem, ich fand ICE Fahrten recht angenehm. Nun schaue ich eben maskenfrei auf der Autobahn auf den Zug nebenan und hoffe. Zuletzt wurde vom Servicepoint mitgeteilt das immer noch FFP2 vorausgesetzt wird, obwohl die Zahlen aus der Notbremse längst unterschritten wurden. Nun ich behalte mal aus Hoffnung und Solidarität meine BC50. Abgesehen davon habe ich keine Angst vor dieser Krankheit und würde sofort wieder maskenfrei fahren, wenn sich der Irrsinn beruhigt.
nicht wegen Corona sondern wegen der Maske!
markman, Dienstag, 22.06.2021, 14:01 (vor 1748 Tagen) @ FrequentRailer
Zuletzt wurde vom Servicepoint mitgeteilt das immer noch FFP2 vorausgesetzt wird, obwohl die Zahlen aus der Notbremse längst unterschritten wurden. Nun ich behalte mal aus Hoffnung und Solidarität meine BC50. Abgesehen davon habe ich keine Angst vor dieser Krankheit und würde sofort wieder maskenfrei fahren, wenn sich der Irrsinn beruhigt.
Nein, FFP2 wird vielleicht gewünscht, aber nicht gefordert. Bayern könnte Ausnahme sein, aber seitdem die Inzidenz > 100 ist, reicht OP-Maske.
Gruß,
Markman
Mal wieder klassische Falschauskunft von DB-Mitarbeitern...
heinz11, Dienstag, 22.06.2021, 14:20 (vor 1748 Tagen) @ FrequentRailer
..weil
Erstens die Bundesnotbremse, die eine FFP2-Maske verbindlich vorschreibt, erst ab einer Inzidenz von >100 greift, und wir von diesem Wert Gott sei Dank weit entfern sind und
Zweitens die DB auf ihrer Website lediglich eine Empfehlung für das Tragen einer FFP2-Maske ausspricht und ansonsten auf die gesetzlichen Regeln verweist.
Aber bei den Stories, die ich mir anläßlich der BahnCard Business-Wochen anhören mußte, und nach denen ich angeblich keine gültige Fahrkarte hätte, wundert mich nichts mehr.
Ich selbst bin am 11.06.2021 mit OP-Maske und Umstiegen quer durch die Republik gereist. Beanstandungen gab es keine, auch nicht von DB-Sicherheit oder der Bundespolizei.
Mal wieder klassische Falschauskunft von DB-Mitarbeitern...
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 22.06.2021, 15:18 (vor 1748 Tagen) @ heinz11
..weil
Erstens die Bundesnotbremse, die eine FFP2-Maske verbindlich vorschreibt, erst ab einer Inzidenz von >100 greift, und wir von diesem Wert Gott sei Dank weit entfern sind und
Zweitens die DB auf ihrer Website lediglich eine Empfehlung für das Tragen einer FFP2-Maske ausspricht und ansonsten auf die gesetzlichen Regeln verweist.
Aber bei den Stories, die ich mir anläßlich der BahnCard Business-Wochen anhören mußte, und nach denen ich angeblich keine gültige Fahrkarte hätte, wundert mich nichts mehr.
Ich selbst bin am 11.06.2021 mit OP-Maske und Umstiegen quer durch die Republik gereist. Beanstandungen gab es keine, auch nicht von DB-Sicherheit oder der Bundespolizei.
In NRW war FFP2 Maske auch mal kurzfristig Thema, als die Inzidenz unter 100 ging hat es im Nahverkehr kaum noch jemanden gestört - im Fernverkehr schon gar nicht.
Gut, Bayern ist da fast immer ein Sonderfall - die meinen sowieso immer alles besser zu wissen.
Sogesehen müsste Bayern schon nahezu Coronafrei sein…
[AT] Ab 1. Juli nur noch Mund-Nasen-Schutz in Öffis
J-C, In meiner Welt, Montag, 28.06.2021, 13:16 (vor 1742 Tagen) @ Administrator
Ab 1. Juli reicht dort, wo kein 3G-Nachweis (Getestet, Geimpft, Genesen) notwendig ist, ein Mund-Nasen-Schutz. Dort, wo der 3G-Nachweis verpflichtend ist, muss gar keine Maske getragen werden. Zum Beispiel Restaurants, Schulen, etc.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
Barzahlung, Montag, 28.06.2021, 14:49 (vor 1742 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Barzahlung, Montag, 28.06.2021, 14:50
Die Delta-Variante geht um. Menschen infizieren sich mit einer gefährlichen Virus-Mutation: am Arbeitsplatz, in der Gastronomie, beim Friseur, sogar an der frischen Luft, eigentlich überall. Nur NICHT im ÖPNV! Dort stecken sich die Reisenden erwiesenermaßen nicht häufiger an als im eigenen Auto. Deswegen ruft das Land Baden-Württemberg nochmal dazu auf, Abos abzuschließen, die man gar nicht braucht und während der Sommerferien möglichst viel mit den sicheren Zügen sinnlos durch die Gegend zu fahren. Wichtig ist nur, dass man die Aktivitäten, für die man mit öffentlichen Verkehrsmitteln verreist, z.B. Shoppen, Freunde treffen usw. möglichst unterlässt und am besten nur im Zug bleibt. So rettet man Leben und den ÖPNV samt der vielen Arbeitsplätze in den rund 20 baden-württembergischen Tarifgemeinschaften.
SSB:
bwAboSommer
Ohne Aufpreis durch Baden-Württemberg fahren
Als Dankeschön für treue Kunden wird auch in diesem Jahr in den Sommerferien nochmal die Aktion "bwAboSommer" durchgeführt. Vom 29. Juli bis zum 12. September 2021 dürfen Sie mit Ihrem Abo oder ausgewählten Tickets ohne Aufpreis im gesamten VVS-Netz und sogar im Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg fahren. Wie wäre es denn mal mit einem Ausflug nach Heidelberg, Ulm oder an den Bodensee?
Die wichtigsten Infos zur Aktion im Überblick:
- gültig für alle Abos, JahresTickets oder (Anschluss-)StudiTickets mit Gültigkeit zum Zeitpunkt der Fahrt
- die Aktion gilt rund um die Uhr von Montag bis Sonntag vom 29.07. bis 12.09.2021; zeitliche Beschränkungen Ihres Tickets sind zu beachten
- fahren dürfen Sie in allen Nahverkehrsmitteln (IRE, RE, RB, S-Bahn, Stadt-/Straßenbahnen und Busse) in den Verkehrsverbünden innerhalb des Landes Baden-Württembergs; auschließlich in der 2. Klasse
- kostenlose Mitnahme von Kindern bis einschließlich 14 Jahren in Begleitung eines eigenen Eltern- oder Großelternteils, deren Lebenspartner oder des Vormundes
https://www.ssb-ag.de/kundeninfo/bwabosommer/
PDF FAQs zur Aktion „bwAbosommer 2021“
PDF Konditionen zur Tarifsonderkation (sic!) „bwAbosommer 2021“
NRW ähnlich
agw, NRW, Montag, 28.06.2021, 15:05 (vor 1742 Tagen) @ Barzahlung
- kein Text -
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Neuauflage bwAbosommer
frank_le, Montag, 28.06.2021, 15:56 (vor 1742 Tagen) @ Barzahlung
Die Delta-Variante geht um. Menschen infizieren sich mit einer gefährlichen Virus-Mutation: am Arbeitsplatz, in der Gastronomie, beim Friseur, sogar an der frischen Luft, eigentlich überall. Nur NICHT im ÖPNV!
Bei einer Inzidenz nahe Null ist das ja maßlos übertrieben!
Steig einfach in den Zug ein und genieß die Fahrt ...
Neuauflage bwAbosommer
ICE2020, Montag, 28.06.2021, 16:15 (vor 1742 Tagen) @ frank_le
Bei einer Inzidenz nahe Null ist das ja maßlos übertrieben!
Da wird sie nicht lange bleiben, man schaue nach England... In einige Wochen stünde man dank dann hoffentlich deutlich höherer Impfquoten deutlich besser da, ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man die jetzt gute Position leichtfertig verspielt.
Gechillt bleiben ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 28.06.2021, 20:09 (vor 1742 Tagen) @ ICE2020
bearbeitet von Der Blaschke, Montag, 28.06.2021, 20:11
Hey!
Bei einer Inzidenz nahe Null ist das ja maßlos übertrieben!
Da wird sie nicht lange bleiben, man schaue nach England... In einige Wochen stünde man dank dann hoffentlich deutlich höherer Impfquoten deutlich besser da, ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man die jetzt gute Position leichtfertig verspielt.
Da wird unterstellt, als sei Delta das Ende.
Es gibt aber noch soooo viele griechische Buchstaben für die folgenden Varianten.
Natürlich ist Delta nur eine der nächsten Mutationen, der noch viele folgen werden.
Was wir also brauchen:
Dauer-Lockdown!
dauernde drastische Einschränkungen der Mobilität
Dauer-Impfaktionen. Incl. Zwangsimpfungen.
Umwelttechnisch hätte das natürlich riesige Vorteile. Und für uns Eisenbahnfans natürlich auch! Denn wir brauchen uns nicht mehr darüber aufregen, dass zu wenig investiert und ausgebaut wird. Das ist nämlich alles gar nicht mehr nötig. Es fahren nur noch ein paar wenige Züge mit vereinzelten Fahrgästen. Schön pünktlich. Schön leer. Bahnfahren wird für die wenigen, die es erleben, ein Genuß.
Das schöne ist: so wird es ja auch kommen. Nur lockert man derzeit zwischenzeitlich hin und wieder nochmal etwas - Stichwort Bundestagswahl. Mach also auch du dir keine Sorgen. Das 'alte Leben' wirst auch du nie wieder zurückbekommen.
Und wenn man das erstmal weiß und verinnerlicht hat, lesen sich auch so manche Diskussionen über Bundesverkehrswegepläne 2030 oder die Fernzug-Linienstruktur anno 2026 deutlich genüßlicher. Ob dann ICE 514 in Montabaur hält oder nicht - es ist bis dahin völlig egal und wird auch ganz anders kommen als sich das die meisten heute vorstellen können.
Und so werden wir noch die Kritik an S 21 als völlig ÜBERdimensionierten Bahnhof erleben.
Den leeren Wiesbadener Hauptbahnhof erleben wir ja heute schon. Sogar ohne Corona.
Schöne Grüße von jörg
Gechillt bleiben ...
J-C, In meiner Welt, Montag, 28.06.2021, 20:33 (vor 1742 Tagen) @ Der Blaschke
Da wird unterstellt, als sei Delta das Ende.
Na, wir sind noch ned bei Omega.
Es gibt aber noch soooo viele griechische Buchstaben für die folgenden Varianten.
Zuweilen gibt es schon Delta Plus. Also mit Extrafunktionen oder so.
Natürlich ist Delta nur eine der nächsten Mutationen, der noch viele folgen werden.
Hab schon von einer Kappa-Variante gehört.
Was wir also brauchen:Dauer-Lockdown!
dauernde drastische Einschränkungen der Mobilität
Dauer-Impfaktionen. Incl. Zwangsimpfungen.
Ich für meinen Teil bin seit einer Woche gechipt... ich meine geimpft. Ich habe auf diesen Blödsinn keine Lust mehr und bin entsprechend froh, dass Österreich für den 22. Juli die komplette Aufhebung der Maskenpflicht angekündigt hat.
Umwelttechnisch hätte das natürlich riesige Vorteile. Und für uns Eisenbahnfans natürlich auch! Denn wir brauchen uns nicht mehr darüber aufregen, dass zu wenig investiert und ausgebaut wird. Das ist nämlich alles gar nicht mehr nötig. Es fahren nur noch ein paar wenige Züge mit vereinzelten Fahrgästen. Schön pünktlich. Schön leer. Bahnfahren wird für die wenigen, die es erleben, ein Genuß.
Vielleicht kriege ich ja eine Stelle als Teilzeit-U-Bahnfahrer. Dann kann ich auch in den krassesten Lockdowns U-Bahn fahren :D
Das schöne ist: so wird es ja auch kommen. Nur lockert man derzeit zwischenzeitlich hin und wieder nochmal etwas - Stichwort Bundestagswahl. Mach also auch du dir keine Sorgen. Das 'alte Leben' wirst auch du nie wieder zurückbekommen.
Wetten dass nicht? Wenn du gewinnst, werde ich eine Woche lang Cola trinken und es dokumentieren. Wenn ich gewinne, dann wirst du eine Woche lang Pepsi trinken und es dokumentieren.
Deal?
Und wenn man das erstmal weiß und verinnerlicht hat, lesen sich auch so manche Diskussionen über Bundesverkehrswegepläne 2030 oder die Fernzug-Linienstruktur anno 2026 deutlich genüßlicher. Ob dann ICE 514 in Montabaur hält oder nicht - es ist bis dahin völlig egal und wird auch ganz anders kommen als sich das die meisten heute vorstellen können.
Also noch mehr.
Und so werden wir noch die Kritik an S 21 als völlig ÜBERdimensionierten Bahnhof erleben.
Ja genau, ich hoffe, ich kann bei der Eröffnung dabei sein. Vielleicht wird daraus am Ende ja was gescheites.
Den leeren Wiesbadener Hauptbahnhof erleben wir ja heute schon. Sogar ohne Corona.
Chillig
Schöne Grüße von jörg
Herzliche Grüße von Jan-Christian.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
Reservierungszettel, KDU, Montag, 28.06.2021, 16:01 (vor 1742 Tagen) @ Barzahlung
Die Delta-Variante geht um. Menschen infizieren sich mit einer gefährlichen Virus-Mutation: am Arbeitsplatz, in der Gastronomie, beim Friseur, sogar an der frischen Luft, eigentlich überall. Nur NICHT im ÖPNV! Dort stecken sich die Reisenden erwiesenermaßen nicht häufiger an als im eigenen Auto. Deswegen ruft das Land Baden-Württemberg nochmal dazu auf, Abos abzuschließen, die man gar nicht braucht und während der Sommerferien möglichst viel mit den sicheren Zügen sinnlos durch die Gegend zu fahren. Wichtig ist nur, dass man die Aktivitäten, für die man mit öffentlichen Verkehrsmitteln verreist, z.B. Shoppen, Freunde treffen usw. möglichst unterlässt und am besten nur im Zug bleibt. So rettet man Leben und den ÖPNV samt der vielen Arbeitsplätze in den rund 20 baden-württembergischen Tarifgemeinschaften.
Genau, am besten wieder Lockdown. Sofort für mindestens 2 Monate…
Unnötige Hysterie
Höllentalbahn, Montag, 28.06.2021, 20:56 (vor 1742 Tagen) @ Barzahlung
Die Inzidenzwerte sind im Keller, und viele inklusive mir und meines Freundeskreis sind schon geimpft. Das Risiko der Deltavariante tendiert da gegen Null, zumal ja auch noch Maskenpflicht geht.
Das Leben kehrt so langsam zurück, genießt es
Neuauflage bwAbosommer
J-C, In meiner Welt, Montag, 28.06.2021, 21:18 (vor 1742 Tagen) @ Barzahlung
Die Delta-Variante geht um.
Sogar in der erweiterten Version Delta Plus neuerdings, welches aufregende neue Features beinhaltet.
Menschen infizieren sich mit einer gefährlichen Virus-Mutation: am Arbeitsplatz, in der Gastronomie, beim Friseur, sogar an der frischen Luft, eigentlich überall.
Weißt, irgendwann ist halt die Luft raus, mit der Impfung ist die Bewältigung der Covid19-Pandemie nicht mehr ein Thema für die Regierung, da es nicht mehr darum geht, Spitalskapazitäten zu gewährleisten.
Es ist ein Thema für jede einzelne Person. Ich für meinen Teil habe seit 1 Woche den Gedankencontrollchip von BioNTech/Pfizer intus und habe erst letzten Samstag mir noch einen gratis Gurgeltest gegönnt. Wenn man genug testet, nicht gerade die Haltestangen ableckt etc. wird man weniger Probleme damit haben.
Nur NICHT im ÖPNV!
Begegnungen im ÖV sind eher flüchtig, die Fahrzeuge in aller Regel klimatisiert, da ist wirklich nicht so viel Risiko vorhanden. Zumal dort die Maskenpflicht zuletzt fallen wird.
Dort stecken sich die Reisenden erwiesenermaßen nicht häufiger an als im eigenen Auto.
Wenn mehr Personen als eine im Auto ist, ist das Ansteckungsrisiko ja eher höher.
Und ich erzähl dir was. Ich war an der Uni stundenlang ohne Maske mit vielen Leuten was arbeiten. Da trägt keiner Maske. Wie soll man denn mit Maske auch so lang arbeiten, das ist irgendwann nicht lustig. Alle sind getestet, man küsst sich nicht gerade mit Zunge...
Deswegen ruft das Land Baden-Württemberg nochmal dazu auf, Abos abzuschließen, die man gar nicht braucht
Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Wenn eine Werbung einen nicht interessiert, kann man sie ja auch ignorieren. Oder kaufst du alles, was dir in der Youtube-Werbung präsentiert wird?
und während der Sommerferien möglichst viel mit den sicheren Zügen sinnlos durch die Gegend zu fahren.
Wie kann man sinnlos im Zug fahren? Wenn man im Zug fährt, hat man ein Ziel, die Arbeit, die Schule, Freizeitaktivitäten. Und wenn die Fahrt selbst das Zeil ist, ist es an sich auch nicht sinnlos, denn am Ende hat man ein Ziel und eine Motivation, also auch einen Sinn.
Wichtig ist nur, dass man die Aktivitäten, für die man mit öffentlichen Verkehrsmitteln verreist, z.B. Shoppen, Freunde treffen usw. möglichst unterlässt und am besten nur im Zug bleibt.
Was? Keine Ahnung, wie da drüben die Covid19-Regeln sind, in Österreich wird ab Donnerstag nur noch ein Mund-Nasen-Schutz notwendig sein sowie auch Clubs geöffnet, ab 22. Juli entfällt dann die Maskenpflicht komplett.
So rettet man Leben und den ÖPNV samt der vielen Arbeitsplätze in den rund 20 baden-württembergischen Tarifgemeinschaften.
Ok jetzt ernsthaft. Deine Überspitzung ist maßlos und realitätsfern. Natürlich kann man shoppen gehen, in die Natur fahren, etc.
Mit der Impfung wird es weniger Ausreden geben, die Freiheiten jetzt noch einzuschränken. Bald kann auch ich das ÖBB-Sommerticket wieder nutzen und ich werde die 59€ definitiv dazu verwenden, wieder mit den ÖBB durch die Gegend zu cruisen. Ob du das als sinnvoll erachtest, ist mir persönlich absolut egal. Klingt hart, aber das ist einfach mal die Realität.
SSB:
bwAboSommer
Ohne Aufpreis durch Baden-Württemberg fahrenAls Dankeschön für treue Kunden wird auch in diesem Jahr in den Sommerferien nochmal die Aktion "bwAboSommer" durchgeführt. Vom 29. Juli bis zum 12. September 2021 dürfen Sie mit Ihrem Abo oder ausgewählten Tickets ohne Aufpreis im gesamten VVS-Netz und sogar im Nahverkehr in ganz Baden-Württemberg fahren. Wie wäre es denn mal mit einem Ausflug nach Heidelberg, Ulm oder an den Bodensee?
Des ist doch genial, eine Netzkarte für den Sommer ohne weiteres. Ich finde das gelungen!
Die wichtigsten Infos zur Aktion im Überblick:
- gültig für alle Abos, JahresTickets oder (Anschluss-)StudiTickets mit Gültigkeit zum Zeitpunkt der Fahrt
- die Aktion gilt rund um die Uhr von Montag bis Sonntag vom 29.07. bis 12.09.2021; zeitliche Beschränkungen Ihres Tickets sind zu beachten
- fahren dürfen Sie in allen Nahverkehrsmitteln (IRE, RE, RB, S-Bahn, Stadt-/Straßenbahnen und Busse) in den Verkehrsverbünden innerhalb des Landes Baden-Württembergs; auschließlich in der 2. Klasse
- kostenlose Mitnahme von Kindern bis einschließlich 14 Jahren in Begleitung eines eigenen Eltern- oder Großelternteils, deren Lebenspartner oder des Vormundes
https://www.ssb-ag.de/kundeninfo/bwabosommer/
PDF FAQs zur Aktion „bwAbosommer 2021“
PDF Konditionen zur Tarifsonderkation (sic!) „bwAbosommer 2021“
Kurzum, ein wunderschönes Angebot für die ganze Familie, es lässt die Argumente für's Autofahren wegschmelzen. Wieso sollte ich so tun, als würde mich Covid noch irgendwas abseits der gesetzlichen Regelungen interessieren? Die neuesten Entwicklungen deuten klar darauf hin, dass am ehesten die jungen Menschen auf sich selbst aufpassen müssen von der Verbreitung. Also muss letzten Endes jeder auf sich selbst aufpassen. Mit den Impfungen wird es bis Herbst jedem möglich sein, sich selbst gegen das Virus zu schützen. Also völlig anders als letztes Jahr. Die Impfstoffe werden laufend weiterentwickelt. Jeder, der will, kann also für sich selbst das Risiko stark minimieren.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
agw, NRW, Dienstag, 29.06.2021, 08:27 (vor 1742 Tagen) @ J-C
Die Delta-Variante geht um.
Sogar in der erweiterten Version Delta Plus neuerdings, welches aufregende neue Features beinhaltet.
Menschen infizieren sich mit einer gefährlichen Virus-Mutation: am Arbeitsplatz, in der Gastronomie, beim Friseur, sogar an der frischen Luft, eigentlich überall.
Weißt, irgendwann ist halt die Luft raus, mit der Impfung ist die Bewältigung der Covid19-Pandemie nicht mehr ein Thema für die Regierung, da es nicht mehr darum geht, Spitalskapazitäten zu gewährleisten.
Bei 100% geimpften würde ich dir recht geben. Die haben wir aber nicht.
Kann man sich ja ausrechnen, z.B. für die BRD. 75% geimpfte oder nach Delta(plus) genesene machen noch 20 Mio ungeimpfte oder ursprungsvirusgenesene, die sich mit Delta(plus) infizieren können. Bei 5% Hospitalisierung wären das 1 Mio Krankenhausbetten und vielleicht 100.000 nötige Intensivbetten. Die sollten sich also nicht alle gleichzeitig infizieren. In UK sieht man aber, dass das leicht innerhalb von wenigen Wochen möglich wäre.
Es wird also weiterhin Maßnahmen geben müssen, damit sich die genannte Gruppe nicht innerhalb von wenigen Wochen infiziert. Nochmal als Hinweis: R0 von Delta ohne jede Maßnahmen wird aktuell auf 6-7 geschätzt.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Neuauflage bwAbosommer
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 29.06.2021, 08:37 (vor 1742 Tagen) @ agw
Nochmal, das einzige Ziel von jetzt an sollte es sein, die Intensivkapazitäten zu wahren. Alles andere liegt in der Hand jedes einzelnen Bürgers.
Es ist niemand verpflichtet zu verreisen oder sich zu treffen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
agw, NRW, Dienstag, 29.06.2021, 10:24 (vor 1742 Tagen) @ J-C
Nochmal, das einzige Ziel von jetzt an sollte es sein, die Intensivkapazitäten zu wahren. Alles andere liegt in der Hand jedes einzelnen Bürgers.
Nochmal: Die Intensivkapazitäten sind weiterhin in Gefahr, wenn sich 10 Mio innerhalb von wenigen Wochen anstecken und man dann 3x mehr Intensivbetten braucht, als man hat.
Es ist niemand verpflichtet zu verreisen oder sich zu treffen.
Meinst du, die nicht-geimpften bleiben zuhause, weil sie soviel Angst vor dem Virus haben? Gerade die werden sich in rasender Geschwindigkeit mit Delta(plus) anstecken, wenn alle Maßnahmen fallen. Das muss man verstehen. R0==6!!!
Die, die mal gerne aus Vorsicht zuhause bleiben, sind alle schon doppelt geimpft.
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Neuauflage bwAbosommer
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 29.06.2021, 10:30 (vor 1742 Tagen) @ agw
Aber die, die geimpft sind, haben weniger Risiko, in der Intensivstation zu landen, auch geringeres Ansteckungsrisiko. Die Entwicklung wird einfach nicht die selbe sein wie vor einem Jahr. Das ist Tatsache.
Und deswegen glaub ich nicht, dass wir innerhalb weniger Wochen irgendwelche gigantischen Anstiege haben.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
Garfield_1905, Dienstag, 29.06.2021, 10:38 (vor 1742 Tagen) @ J-C
(...) Die Entwicklung wird einfach nicht die selbe sein wie vor einem Jahr. Das ist Tatsache.
Sagen wir besser, das ist Deine Vermutung. Was tatsächlich kommt oder nicht, weiß derzeit noch niemand.
Neuauflage bwAbosommer
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 29.06.2021, 10:44 (vor 1742 Tagen) @ Garfield_1905
bearbeitet von J-C, Dienstag, 29.06.2021, 10:45
War vor einem Jahr die Impfung so weit verbreitet? Gab es schon vor einem Jahr Eintrittstests und damit eine hohe Testrate?
Wie war es nochmal mit den Schulen, wurde da getestet?
Es sind also sehr viele Parameter anders als vor einem Jahr und du glaubst es wird sich nicht anders entwickeln. Spannend.
Damals konnte man sich eben nur mit Masken, Abstand etc. schützen, jetzt kommt die Impfung als wirksames Mittel hinzu. Also ein echter Game-Changer. Man kann durchaus realistisch von einer größeren Immunisierungsrate bis zu der kritischen Zeit im Herbst ausgehen.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Neuauflage bwAbosommer
Garfield_1905, Dienstag, 29.06.2021, 10:49 (vor 1742 Tagen) @ J-C
(...) Man kann durchaus realistisch von einer größeren Immunisierungsrate bis zu der kritischen Zeit im Herbst ausgehen.
Soweit mir bekannt ist, ist noch gar nicht klar, ob die Immunisierung auch gegen die Delta - Variante schützt.
Dann frische ich deine Kenntnis gerne auf
J-C, In meiner Welt, Dienstag, 29.06.2021, 11:06 (vor 1741 Tagen) @ Garfield_1905
In einer Studie, die im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht wurde (was also heißt, sie erfüllt die Kriterien einer fundierten wissenschaftlichen Kenntnis), ist nach Vollimmunisierung ein Schutz gegen eine symptomatische Erkrankung mit 88% weiterhin hoch. Allerdings nicht bei Astrazeneca, was aber ohnehin nicht durch einen hohen Schutz glänzte. Tatsache ist jedenfalls, dass die Intensivkapazitäten bei steigender Vollimmunisierung nach gesicherten Erkenntnis wesentlich geringer ausgelastet werden als letztes Jahr.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Betreffzeilen können irreführend sein
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 29.06.2021, 11:06 (vor 1741 Tagen) @ Garfield_1905
Moin.
Soweit mir bekannt ist, ist noch gar nicht klar, ob die Immunisierung auch gegen die Delta - Variante schützt.
Eine vollständige Impfung schützt offenbar. Allerdings weniger stark als gegen bisherige Mutationen und auch abhängig vom Impfstoff. Karl Lauterbach hat dazu immer mal wieder was geschrieben oder weitergetwittert (geht auch problemlos zu lesen, ohne bei Twitter registriert zu sein).
Viele Grüße
Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Betreffzeilen können irreführend sein
Christian_S, Dienstag, 29.06.2021, 11:10 (vor 1741 Tagen) @ Sören Heise
Moin.
Soweit mir bekannt ist, ist noch gar nicht klar, ob die Immunisierung auch gegen die Delta - Variante schützt.
Eine vollständige Impfung schützt offenbar. Allerdings weniger stark als gegen bisherige Mutationen und auch abhängig vom Impfstoff. Karl Lauterbach hat dazu immer mal wieder was geschrieben oder weitergetwittert (geht auch problemlos zu lesen, ohne bei Twitter registriert zu sein).
Wobei Lauterbach mangels eigener Studien zu dem Thema nun nicht unbedingt als DER Experte gelten kann.
Die Vereinigung der Kinderärzte widerspricht ihm ja auch beim Thema Impfung von Jugendlichen
Betreffzeilen können irreführend sein
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 29.06.2021, 11:16 (vor 1741 Tagen) @ Christian_S
Moin.
Soweit mir bekannt ist, ist noch gar nicht klar, ob die Immunisierung auch gegen die Delta - Variante schützt.
Eine vollständige Impfung schützt offenbar. Allerdings weniger stark als gegen bisherige Mutationen und auch abhängig vom Impfstoff. Karl Lauterbach hat dazu immer mal wieder was geschrieben oder weitergetwittert (geht auch problemlos zu lesen, ohne bei Twitter registriert zu sein).
Wobei Lauterbach mangels eigener Studien zu dem Thema nun nicht unbedingt als DER Experte gelten kann.
Die Vereinigung der Kinderärzte widerspricht ihm ja auch beim Thema Impfung von Jugendlichen
Am Ende ist alles nicht 100% erforscht bzw. 100% sicher - und 100% braucht man eben um wieder um alles wie früher zu bekommen.
Wobei noch jedes Virus irgendwann ins Leben übernommen wurde und ein gewisses Restrisiko geblieben ist…
Vereinigung der Kinderärzte
Obitwo, Trier / Braunschweig, Dienstag, 29.06.2021, 11:20 (vor 1741 Tagen) @ Christian_S
Die Vereinigung der Kinderärzte widerspricht ihm ja auch beim Thema Impfung von Jugendlichen
Nach einer kurzen Google-Suche würde ich das nicht derartig pauschal formulieren. Da gibt es (regional) sehr unterschiedliche Meinungen.
Betreffzeilen können irreführend sein
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 29.06.2021, 11:36 (vor 1741 Tagen) @ Christian_S
Wobei Lauterbach mangels eigener Studien zu dem Thema nun nicht unbedingt als DER Experte gelten kann.
Das gibt ihm als Fachmann aber die Möglichkeit, unbefangen solche Studien zu lesen und die Ergebnisse/Argumente/Risiken gegeneinander abzuwägen. Ich habe letztendlich aber nur angegeben, worauf ich meine Zeilen bezog. Und was genau passieren wird, wissen wir ohnehin nicht.
D oder D+
GibmirZucker, Dienstag, 29.06.2021, 13:10 (vor 1741 Tagen) @ Sören Heise
Gegen Delta hilft offensichtlich die zweite Dosis. Dennoch waren in GB fast die Hälfte der Todesfälle nach Delta bereits doppelt geimpft. Aktuell stellt sich die Frage, ob Delta Plus im Gegensatz zu Delta den Impfschutz ganz umgehen kann.
D oder D+
Altmann, Dienstag, 29.06.2021, 13:28 (vor 1741 Tagen) @ GibmirZucker
Gegen Delta hilft offensichtlich die zweite Dosis. Dennoch waren in GB fast die Hälfte der Todesfälle nach Delta bereits doppelt geimpft.
Da es in GB nur wenige doppelt Geimpfte gibt, müsste also die Wahrscheinlichkeit, an Corona zu sterben, für Geimpfte deutlich höher sein.
Interessante These von Dir, sehr interessant. Nur leider nicht glaubwürdig.
D oder D+
GibmirZucker, Dienstag, 29.06.2021, 18:25 (vor 1741 Tagen) @ Altmann
https://www.google.de/amp/s/m.faz.net/aktuell/politik/ausland/delta-in-grossbritannien-...
Einmal FAZ und nicht RT:-) naja, von allen Ecken und Enden hört man wie sicher die zweite Dosis vor Delta schützt. Gut, aber Detaildiskussion gehört wohl eher auf Virus-Treff.de. Oh, Domain gibt es noch nicht? Müsst ich gründen und werde großzügig OT-Diskussionen zum Thema ICE dulden.
Neuauflage bwAbosommer
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 29.06.2021, 11:12 (vor 1741 Tagen) @ Garfield_1905
(...) Man kann durchaus realistisch von einer größeren Immunisierungsrate bis zu der kritischen Zeit im Herbst ausgehen.
Soweit mir bekannt ist, ist noch gar nicht klar, ob die Immunisierung auch gegen die Delta - Variante schützt.
Oder noch weitere kommende Varianten und dann stehen wir erstmal wieder am Anfang, und zum Thema Masken - die mögen zwar Schutz bieten sind leider auch kein Allheilmittel.
Neuauflage bwAbosommer
Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 29.06.2021, 10:36 (vor 1742 Tagen) @ agw
Nochmal, das einzige Ziel von jetzt an sollte es sein, die Intensivkapazitäten zu wahren. Alles andere liegt in der Hand jedes einzelnen Bürgers.
Nochmal: Die Intensivkapazitäten sind weiterhin in Gefahr, wenn sich 10 Mio innerhalb von wenigen Wochen anstecken und man dann 3x mehr Intensivbetten braucht, als man hat.
Es ist niemand verpflichtet zu verreisen oder sich zu treffen.
Meinst du, die nicht-geimpften bleiben zuhause, weil sie soviel Angst vor dem Virus haben? Gerade die werden sich in rasender Geschwindigkeit mit Delta(plus) anstecken, wenn alle Maßnahmen fallen. Das muss man verstehen. R0==6!!!
Das ist dann denen ihr Problem - sobald Deutschland jedem ein Angebot machen konnte steht es dem Land frei die Maßnahmen für alle aufzuheben. In der Hinsicht bin ich gespannt ob die Politik da den Mut hat es auch zu tun.
Die, die mal gerne aus Vorsicht zuhause bleiben, sind alle schon doppelt geimpft.
Klar, die Impfgegner interessiert das nicht - ob die dann noch weiter mit Maßnahmen (die dann auch für andere gelten) beglückt werden bleibt abzuwarten.
Neuauflage bwAbosommer
Pfälzer, Dienstag, 29.06.2021, 15:07 (vor 1741 Tagen) @ Barzahlung
Hallo,
ich stehe dieser Aktion zwiegespalten entgegen.
Einerseits halte ich dieses Angebot in der aktuellen Phase für unangebracht, da es die falschen Signale aussendet.
Das Problem ist: Die Menschen sind schwach geworden, wollen nur noch das "alte Leben" (= die Situation Pre-Covid) und insbesondere die frühere Reisefreiheit zurück. Da stellt eine Erweiterung des Geltungsraums eines Verbund-Abonnements natürlich einen willkommenen Anlass dar, die dadurch erhaltenen Freiheiten (Fahrtberechtigungen) auch zu nutzen und unnötige Ausflüge zu unternehmen.
Nur noch wenige sind leider zum faktenbasierten Situationsbewusstsein fähig. Denn: Die Situation ist aktuell exakt vergleichbar zum Vorjahr. Bereits damals haben Virologen vor den Gefahren einer neuen Welle im Herbst gewarnt - und viele haben das ignoriert und die Pandemie für sich für "beendet" erklärt. Zu sehen an der Auslastung der ICE im letzten Sommer, denn wenn wirklich nur die Personen mit "triftigem Grund" dort mitfahren würden, wäre eine Besetzung von maximal ca. 10 % zu erwarten. Tatsächlich waren es m. W. n. ca. 50 %. Letzten Endes sollten die Virologen Recht behalten, denn es kam zur "Reiserückkehrer-Welle". Dieses Mal haben wir die notwendigen Mittel, um die Gefahren während des Reisens zu reduzieren (z. B. durch die Tests und Impfungen). Dafür gibt es aber mit der Delta-Variante erneut eine Komponente außerhalb unserer Kontrolle. Die Delta-Welle wird also kommen. Ob das einige wenige Ausflügler im Ländle jetzt noch reißen können wenn sie zu Hause bleiben wage ich zu bezweifeln.
Andererseits sollte man auch beachten, was den ÖPNV-Nutzern bisher zugemutet wurde.
Während der Autofahrer für sein dem Infektionsschutz dienliches Verhalten betätschelt wird muss man sich als ÖPNV-Nutzer fast schon dafür schämen, ein Risiko für die Allgemeinheit darzustellen. Zumindest ist der Ruf des ÖPNV in der Politik dem entsprechend. Vom Hoffnungsträger der "Verkehrswende" zur Virenschleuder. Und so hatte man mit Ausdünnungen des Angebots und immer schärferen Maskenpflichten zu tun und muss jetzt noch saftige Preiserhöhungen fürchten, da die Verkehrsunternehmen Teile ihrer Verluste vom Kunden zurückholen. Zugegeben: Wenn man nicht damit fahren muss gibt es aktuell eigentlich keinen rationalen Grund, den ÖPNV zu nutzen. Seit Corona ist umweltschädliches Verhalten ohnehin wieder voll in Mode, sodass selbst das letzte Argument pro ÖV wegbricht.
Daher stellt die Aktion wenigstens eine Art "Entgegenkommen", "Kompensation", etc. für die bisherigen Strapazen dar. Es geht also weniger um die Gewinnung von Neukunden, denn das wird ohnehin schwierig, wo die wegen Corona angeschafften Autos der Aussteiger jetzt in der Garage stehen. Es geht eher um eine Art "Entschädigung", mit der man den Bestandskunden und den wenigen Wieder-Einsteigern etwas zurück geben möchte.
Und zuletzt sollte man bedenken: Man darf bei dem normalen Abo-Kunden nicht von Nutzungsmaßstäben vergleichbar zu Eisenbahnfuzzys ausgehen. Es würde mich schon wundern, wenn im Durchschnitt mehr als zwei Ausflüge pro Person mit der Abo-Aktion unternommen werden. Ich haben die Möglichkeiten im Rahmen des Abo-Sommers letztes Jahr z. B. gar nicht genutzt, obwohl auch ich schon die ein oder andere anlasslose Fahrt im ÖPNV hinter mir habe (natürlich VOR Corona!).
Fazit:
Natürlich ist die Kritik an der Aktion berechtigt, da sie genau jetzt zu unnötigen Ausflügen animiert, wo ohnehin die Sorglosigkeit mit zunehmendem Impffortschritt wieder einsetzt. Andererseits muss man den ÖPNV-Nutzern aber langsam auch wieder Argumente für ihre Verkehrsmittelwahl liefern, wenn man nicht endgültig die Renaissance des Autos einleiten möchte. Es gibt also für alles immer zwei Seiten.
Freundliche Grüße aus dem Süden (natürlich von zu Hause)!
? TGV AVE TER welche Maske?
Ina Petersen, Donnerstag, 01.07.2021, 21:06 (vor 1739 Tagen) @ Administrator
Hallo zusammen,
Welche Art Masken benötigen wir im AVE, TGV , TER? OP-Maske oder FFP2-Maske? Benötigen Kinder unter 11 Jahren im AVE eine Maske? Alle Züge benutzen wir innerhalb Frankreich.
Habe schon recherchiert, aber nichts passendes gefunden.
Gruß Ina
? TGV AVE TER welche Maske?
Fulda_NBS, Freitag, 02.07.2021, 09:49 (vor 1739 Tagen) @ Ina Petersen
Auf der Seite https://de.oui.sncf/de/hilfe-de/coronavirus steht folgendes: "Maskenpflicht für alle an Bord und in den Bahnhöfen in Frankreich." Daraus würde ich entnehmen, dass _alle_ eine Maske tragen müssen und die Qualität der Maske nicht relevant ist.
? TGV AVE TER welche Maske?
Ina Petersen, Freitag, 02.07.2021, 10:00 (vor 1739 Tagen) @ Fulda_NBS
Hallo Fulda,
die Info habe ich auch gefunden. Werde nun verschiedene Masken mitnehmen, da es in ein paar Stunden schon los geht.
Gruß Ina
Kafkaeske Einreisebedingungen in Tschechien?
J-C, In meiner Welt, Freitag, 09.07.2021, 11:44 (vor 1731 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Freitag, 09.07.2021, 11:46
Link (Download) Seit heute müssen auch Leute aus Ländern mit geringem oder mittlerem Infektionsrisiko ein Formular ausfüllen und zumindest einen Test haben, wenn sie einreisen wollen.
Was aber besonders ins Auge sticht ist dies:
STEP 1: obligation to possess the filled-in the Passenger Form* and announce the arrival to you locally competent regional public
health authority (hygiene station), prior to the entry to the Czech Republic.
Das heißt, du musst nicht nur ein Formular ausfüllen, sondern auch erstmal die lokale Gesundheitsbehörde über deine Einreise informieren. Wie das geht, das steht natürlich nicht drin. Denn das Land des berühmten Franz Kafka muss seinem Erbe ja gerecht werden. Über sachdienliche Hinweise würde ich mich jedenfalls freuen.
Übrigens, wenn man ein Einreiseformular ausfüllt, kann man gar nicht anwählen, ob man im Besitz eines Covid19 Tests ist. Es wird einfach als "nicht vorhanden" dargestellt. Wenn du einen Test im Ausland gemacht hast, kannst du das nicht angeben.
--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
CWA-Checkin DB Lounge Köln
agw, NRW, Sonntag, 11.07.2021, 09:52 (vor 1730 Tagen) @ Administrator
In der DB Lounge Köln konnte ich mich gestern auf Wunsch ausschließlich per CWA-QR-Code einchecken.
Gibt es das schon länger dort? Oder ist das neu in NRW wegen Inzidenzstufe 0? Hatte ich bisher bei keiner DB-Lounge gesehen (aber im DB-Museum).
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
RKI-Chef: FFP2-Masken kein besserer Schutz
Christian_S, Sonntag, 11.07.2021, 11:33 (vor 1729 Tagen) @ Administrator
Guten Morgen!
Der Chef des RKI hat erneut bekräftigt, das FFP2-Masken keinen besseren Infektionsschutz bieten als OP-Masken. Grund ist der häufig nicht korrekte Sitz der Masken, der z.T. aufgrund von Atemschwierigkeiten so gewählt wird.
Den korrekten Sitz kontrolliert auch in Bayern und Berlin niemand. Herr Söder klopft sich also lediglich selbst auf die Schulter ;-)
RKI-Chef: FFP2-Masken kein besserer Schutz
ICE2020, Sonntag, 11.07.2021, 11:40 (vor 1729 Tagen) @ Christian_S
Der Chef des RKI hat erneut bekräftigt, das FFP2-Masken keinen besseren Infektionsschutz bieten als OP-Masken. Grund ist der häufig nicht korrekte Sitz der Masken, der z.T. aufgrund von Atemschwierigkeiten so gewählt wird.
Naja, die BZ ist nun nicht wirklich eine seriöse Quelle und natürlich ist die Berichterstattung tendenziös, wie es sich dann auch in Deinem ersten Satz widerspiegelt. Denn selbstverständlich bieten FFP2-Masken bei *korrekter* Anwendung einen besseren Schutz. Umgekehrt bieten auch OP-Masken, wenn ich sie mir unter die Nase hänge, gar keinen Schutz. Das Problem liegt also nicht in der Art der Maske sondern beim Verwender.
RKI-Chef: FFP2-Masken kein besserer Schutz
Christian_S, Sonntag, 11.07.2021, 11:48 (vor 1729 Tagen) @ ICE2020
Naja, die BZ ist nun nicht wirklich eine seriöse Quelle und natürlich ist die Berichterstattung tendenziös,
Der Bericht ist in verschiedenen Medien zu finden. Wenn ich danach gehe, wer welches Medium als tendenziös einstuft müsste ich hier jedesmal dutzende Links posten ;-)
wie es sich dann auch in Deinem ersten Satz widerspiegelt.
Ich gab nur den Inhalt des Artikels wieder. Wie gesagt, auch via Google einfach zu finden.
Denn selbstverständlich bieten FFP2-Masken bei *korrekter* Anwendung einen besseren Schutz.
Richtig, das bestreitet weder der von Dir als tendenziös eingestufte Artikel noch ich.
Die Gründe, warum es aber praktisch dann doch nicht so ist, werden aber im Artikel ebenfalls erklärt.
Umgekehrt bieten auch OP-Masken, wenn ich sie mir unter die Nase hänge, gar keinen Schutz. Das Problem liegt also nicht in der Art der Maske sondern beim Verwender.
Genauso ist es. Nur hat kein Zugbegleiter oder Polizist o.ä. die Befugnis bzw Kompetenz, den korrekten Sitz zu kontrollieren. Ergo ist eine FFP2-Pflicht auch ein Stück weit Augenwischerei.
RKI-Chef: FFP2-Masken müssen korrekt sitzen
sflori, Freitag, 16.07.2021, 08:54 (vor 1725 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von sflori, Freitag, 16.07.2021, 08:55
Tendenziös ist vor allem die Zusammenfassung.
NATÜRLICH bieten FFP2-Masken besseren Schutz. Voraussetzung ist jedoch die korrekte Anwendung.
Um da jetzt irgendwas bewerten zu können, müsste man mal erfassen, wieviele Träger die Maske nicht korrekt tragen.
Gibts darüber irgendwelche Aussagen?
Wenn doch nur 10 % aller FFP2-Masken-Träger die Dinger korrekt (also dicht) tragen, dann bieten sie für diese Leute auch eine bessere Schutzwirkung.
Bye. Flo.
[CZ] In Praha hl.n. wird ohne Anmeldung geimpfLinkt
J-C, In meiner Welt, Montag, 12.07.2021, 11:51 (vor 1728 Tagen) @ Administrator
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
RenateMD, Freitag, 16.07.2021, 11:52 (vor 1724 Tagen) @ Administrator
Hallo zusammen,
Ferienzeit ist Reisezeit.
Gestern bin ich in einem komplett überfüllten Zug unterwegs gewesen auf der Achse Hamburg München.
Ich und mein Gatte haben noch zwei Sitzplätze in einer 4er-Gruppe gefunden.
Was mir auffiel: viele Reisende waren nicht bereit ihren Nebensitz zu räumen mit dem Verweis auf Corona. Das wurde sogar fast immer als Argument akzeptiert. Ich hätte das nicht akzeptiert und in der Konsequenz standen die Leute.
Wir sind eure Erfahrungen? Wie regiert auf so ein Argument?
Liebe Grüße
Renate
War der Zug überfüllt oder konntet ihr sitzen?
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 16.07.2021, 11:58 (vor 1724 Tagen) @ RenateMD
- kein Text -
steht im Text ...
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 16.07.2021, 12:07 (vor 1724 Tagen) @ JeDi
- kein Text -
steht im Text ...
JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 16.07.2021, 18:08 (vor 1724 Tagen) @ Der Blaschke
Nein, da steht sowohl überfüllt, als auch zwei Plätze am 4er gefunden. Das widerspricht sich...
--
Weg mit dem 4744!
steht im Text ...
sflori, Freitag, 16.07.2021, 19:27 (vor 1724 Tagen) @ JeDi
Nein, da steht sowohl überfüllt, als auch zwei Plätze am 4er gefunden. Das widerspricht sich...
Als ob Du nicht wüsstest, wie der durchschnittliche Bahnkunde tickt... :D
Aber da helfe ich gerne:
- Der Zug war VÖLLIG überfüllt.
(Wagen in Mitte 120 %, Zuganfang 70 %)
- Der Zug war VIEL zu spät.
(Zug mehr als 2 min. zu spät)
- Den Anschluss hätte ich ohne Rennen NIE gekriegt.
(Anschluss stand danach noch 5 min. rum und hat auf die langsameren Paxe gewartet)
- Da stand NIRGENDS etwas angeschrieben.
(Anzeiger kaputt, untendrunter hätte der Aushangfahrplan gehangen)
- Da konnte man NIRGENDS eine Fahrkarte kaufen.
(Automat auf dem Bahnsteig kaputt, 5 weitere in der Vorhalle)
Nichts für ungut. ;)
Bye. Flo.
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
sflori, Freitag, 16.07.2021, 13:13 (vor 1724 Tagen) @ RenateMD
bearbeitet von sflori, Freitag, 16.07.2021, 13:16
Gestern bin ich in einem komplett überfüllten Zug unterwegs gewesen auf der Achse Hamburg München.
Hamburg-München geht ja noch. Da kannste noch froh sein, dass Du derzeit bei den ganzen Streckenunterbrechungen nicht am Rhein unterwegs bist...
Bzgl. Corona ist es halt so, dass jeder das anders wahrnimmt. Merkt man ja auch hier im Forum. Manchen isses wurscht, andere schieben Panik, die meisten werden irgendwo dazwischen liegen. Was derjenige denkt, der den Sitzplatz blockt, weiss ich aber nicht. Und meist möcht ichs auch nicht wissen. :-D
Kurzum, wenn jemand einen Sitzplatz blockt, frage ich mal nach, aber diskutiere nicht mit demjenigen. Was soll ich da rumpöbeln und mir die Zugfahrt verderben? Ich würd wir woanders einen Platz suchen, ggf. den Schaffner fragen, ob er irgendwo einen freien Platz gesehen hat.
Bye. Flo.
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
RenateMD, Freitag, 16.07.2021, 17:24 (vor 1724 Tagen) @ sflori
Gestern bin ich in einem komplett überfüllten Zug unterwegs gewesen auf der Achse Hamburg München.
Hamburg-München geht ja noch. Da kannste noch froh sein, dass Du derzeit bei den ganzen Streckenunterbrechungen nicht am Rhein unterwegs bist...Bzgl. Corona ist es halt so, dass jeder das anders wahrnimmt. Merkt man ja auch hier im Forum. Manchen isses wurscht, andere schieben Panik, die meisten werden irgendwo dazwischen liegen. Was derjenige denkt, der den Sitzplatz blockt, weiss ich aber nicht. Und meist möcht ichs auch nicht wissen. :-D
Kurzum, wenn jemand einen Sitzplatz blockt, frage ich mal nach, aber diskutiere nicht mit demjenigen. Was soll ich da rumpöbeln und mir die Zugfahrt verderben? Ich würd wir woanders einen Platz suchen, ggf. den Schaffner fragen, ob er irgendwo einen freien Platz gesehen hat.
Bye. Flo.
In der Tat sind wir erfreulicherweise nicht in Richtung Ruhrgebiet unterwegs gewesen.
Das mit dem Schaffner aufmerksam machen ist eine gute Idee. Das machen wir viel zu selten.
Eine Alternative wäre natürlich von Anfang an Sitzplätze zu reservieren.
Liebe Grüße
Renate
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 16.07.2021, 13:49 (vor 1724 Tagen) @ RenateMD
Was mir auffiel: viele Reisende waren nicht bereit ihren Nebensitz zu räumen mit dem Verweis auf Corona.
Das wird in nächster Zukunft wohl auch schäbig ausgenutzt werden von Leuten, die prinzipiell keinen Bock haben auf einen Sitznachbarn. Eine Generallösung -für die Zugpersonale im Alltag handhabbar- fällt mir jetzt allerdings auch nicht ein. Man wird die vorübergehende Freiplatz-Regelung mit zunehmender Zahl auf die Schiene zurück kehrender Reisender und weiter geimpfter Bevölkerung aber nicht mehr lange aufrecht halten und dulden können. Wer dann noch Angst vor Infektions-Zugfahrten hat, der muß dann eher fernbleiben und sich eine Alternative suchen.
Ja ist knüppelhart geschrieben, nur was soll man sonst machen? Die Bahn kann diese Zustände in nachfragestarken Zügen nicht auf Dauer dulden. Das wird vorn und hinten nicht mehr passen.
Ich habe es diese Tage übrigens geschafft. War von Corona gekniffen (täglicher ÖPNV-Nutzer, vermutlich dort eingefangen), habe mir dann nach einem halben Jahr eine Biontech oben drauf geben lassen. Alles soweit gut, passt.
Mein Appell: Macht mit!
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
RenateMD, Freitag, 16.07.2021, 17:26 (vor 1724 Tagen) @ Alibizugpaar
Wir sind beide bereits vollständig geimpft.
Die Bahn wird wohl früher oder später gegen Nebenplatz-Verweigerer vorgehen müssen, da stimme ich dir zu.
Andernfalls werden die vielen Reisenden nicht zu bewältigen sein, auch nicht mit dem BR412 13-Teiler.
Liebe Grüße
Renate
Das bisherige Geschäftsmodell ist mausetot.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 26.07.2021, 13:53 (vor 1714 Tagen) @ Alibizugpaar
Huhu.
Was mir auffiel: viele Reisende waren nicht bereit ihren Nebensitz zu räumen mit dem Verweis auf Corona.
Das wird in nächster Zukunft wohl auch schäbig ausgenutzt werden von Leuten, die prinzipiell keinen Bock haben auf einen Sitznachbarn. Eine Generallösung -für die Zugpersonale im Alltag handhabbar- fällt mir jetzt allerdings auch nicht ein. Man wird die vorübergehende Freiplatz-Regelung mit zunehmender Zahl auf die Schiene zurück kehrender Reisender und weiter geimpfter Bevölkerung aber nicht mehr lange aufrecht halten und dulden können. Wer dann noch Angst vor Infektions-Zugfahrten hat, der muß dann eher fernbleiben und sich eine Alternative suchen.
Ja ist knüppelhart geschrieben, nur was soll man sonst machen? Die Bahn kann diese Zustände in nachfragestarken Zügen nicht auf Dauer dulden. Das wird vorn und hinten nicht mehr passen.
Es wird passen müssen. Zum einen bleibt uns Corona noch sehr lange erhalten. Zum anderen sickert das 'neue Leben' nach und nach in den Alltag durch. Fahr mal in so 'ner gut gefüllten S-Bahn mit und achte auf die Leute bei der Platzsuche. Direkte Nachbarn will da niemand. Weder der, der sitzt, noch der, der sucht. Da steht man lieber. Und blockiert alles. Und/oder sie latschern stundenlang durch den Zug auf der Suche nach Sitzen. Ist natürlich auch nicht sinnvoll, das Virus so zu verbreiten.
Auslastungen weit über 50 Prozent wird die Kundschaft nicht mehr akzeptieren. Du schreibst, diese Kunden müssen dann wegbleiben. Das werden dann aber so viele sein, dass die Rechnung dann auch nicht aufgeht.
Das Geschäftsmodell 'mit dem Reibach aus überfüllten Zügen die leeren mitzufinanzieren' ist mausetot. Jetzt muss Farbe bekannt werden: entweder wir fahren wieder nachfrageorientiert, was heißt, dass sehr schwach ausgelastete Züge gestrichen werden. Oder die Eisenbahn muss anders finanziert werden. Noch viel mehr Zuschüsse. Oder höhere Preise. Oder beides kombiniert. Frage ist dann, wo das Geld herkommen soll.
Augen zu, wegducken, wird schon wieder werden ==> nein, das wird es nicht.
Schöne Grüße von jörg
Ferienzeit = Reisezeit; überfüllte Züge
Dieter4711, Montag, 26.07.2021, 12:35 (vor 1714 Tagen) @ RenateMD
Ja leider gibt es solch rücksichtslose Reisende, die meinen das das Gepäck Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz hätte.
Bin vor einer Woche in einem TGV von Brest nach Paris gefahren. der war bis zum letzten Sitzplatz - auch die Notsitze zwischen den einzelnen Wagen - ausreserviert. War sehr kuschelig.
Gruss
Dieter
NL: Coronarisikogebiet.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Freitag, 16.07.2021, 16:36 (vor 1724 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von Oscar (NL), Freitag, 16.07.2021, 16:40
Hallo ICE-Fans,
unser Land ist in Europa, zusammen mit Luxemburg und Spanien, "die rote Gefahr".
Provinz Groningen sogar dunkelrot.
Artikel dazu. Und noch einer.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Impf- und Testpflicht im Zug (Italien)
ktmb, Freitag, 23.07.2021, 09:57 (vor 1718 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von ktmb, Freitag, 23.07.2021, 09:58
Seit 15.07.2021 gibt es in Bella Italia wohl diese Regelung. Gilt das auch für einreisende Ausländer*innen? Bin gespannt, ob so etwas auch bei uns demnächst kommen wird.
Impf- und Testpflicht im Zug (Frankreich)
ktmb, Freitag, 23.07.2021, 11:18 (vor 1717 Tagen) @ ktmb
In Frankreich gibt es nun auch ähnliche Regelungen.
Impf- und Testpflicht im Zug (Italien)
gnampf, Samstag, 24.07.2021, 19:16 (vor 1716 Tagen) @ ktmb
Seit 15.07.2021 gibt es in Bella Italia wohl diese Regelung. Gilt das auch für einreisende Ausländer*innen?
Warum sollte das für die nicht gelten? Das Virus interessiert sich nicht für Nationalitäten. Und ob du jetzt Ausländer bist, oder als Süditaliener in Norditalien unterwegs macht auch keinen Unterschied. Beide brauchen halt ggf. abseits ihrer Heimat eine Möglichkeit sich testen zu lassen.
Bin gespannt, ob so etwas auch bei uns demnächst kommen wird.
Garantiert nicht vor der Wahl, da gibts keine Verschärfungen sondern nur Lockerungen. Erst wenn die gelaufen ist wird dann wieder dicht gemacht, es sei denn es läuft vorher komplett aus dem Ruder, so das ihnen nichts anderes übrig bleibt damit überhaupt noch ein Wähler überlebt. Nachdem es jetzt aber mehr die Jugend betrifft, die eh wohl nicht die Haupwählerschaft ist...
Davon mal ab das sowas bei uns komplett sinnbefreit wäre. Nötig wäre es wenn wohl am ehesten im Regional- und S-Bahn-Verkehr, wo die Züge am ehesten mal rappelvoll sind. Nur gerade da wird keiner auch nur die Fahrkarten kontrollieren, geschweige denn den "3G-Status". Und selbst wenn... schon bei einem Schwarzfahrer wird selten die Bundespolizei dazu gerufen, bei "3G-Verletzern" wohl noch weniger. Und Zub/KiN hat nunmal keine andere Möglichkeit als lieb "bitte bitte verlasse meinen Zug" zu sagen... oder eben auf die Bundespolizei zu warten. Nur bis die dann kommt sind - sofern derjenige wirkliche positiv ist - wohl mehr Menschen angesteckt als wenn man einfach weiter gefahren wäre.
![[image]](https://abload.de/img/2d1f2e9a-15e7-45ac-bazkb4.jpeg)
![[image]](https://abload.de/img/59b3a09f-1bbd-4016-8y0kbb.jpeg)
![[image]](https://abload.de/img/20210716_1255325vk9y.jpg)