Netzfund: Reise im japanischen Schlafwagen (Allgemeines Forum)
Klaus, Kassel, Freitag, 23.04.2021, 11:53 (vor 1832 Tagen)
Welch eine komfortable Reise in einem Schlafwagen!
Netzfund: Reise im japanischen Schlafwagen
sflori, Freitag, 23.04.2021, 15:41 (vor 1832 Tagen) @ Klaus
Welch eine komfortable Reise in einem Schlafwagen!
Definitiv. Und ich finde die Lösung sehr geschickt, dass man ein geräumiges Abteil hat und fürs Duschen ans Ende des Wagens geht.
240 € hat die 12stündige Reise übrigens gekostet.
Kleines Manko: Verpflegung war wohl keine inkludiert. Zumindest hab ich kein Frühstück gesehen...
Bye. Flo.
Netzfund: Reise im japanischen Schlafwagen
Winti, Montag, 26.04.2021, 21:13 (vor 1829 Tagen) @ sflori
240 € hat die 12stündige Reise übrigens gekostet.
Kleines Manko: Verpflegung war wohl keine inkludiert. Zumindest hab ich kein Frühstück gesehen...
Das verstehe ich echt nicht. Das Zimmer hatte doch Platz genug um Abendessen und Frühstück auf einem Tablett zu servieren. Hatte mal ein kleines Hotel in Portugal, da klappte man morgens ein Brett von der Wand und der Gastwirt brachte ein einfaches Frühstück vor die Tür. Da war das Zimmer gefühlt halb so gross, hier gab es ja sogar Stuhl und Sekretär. Räumlich würde es mir zusagen.
Essen in anderen Kulturen?
ktmb, Montag, 26.04.2021, 22:25 (vor 1829 Tagen) @ Winti
Vielleicht empfand er es als unhöflich, sein Essen zu zeigen?
Essen in anderen Kulturen?
worfie, Dienstag, 27.04.2021, 17:06 (vor 1828 Tagen) @ ktmb
Vielleicht empfand er es als unhöflich, sein Essen zu zeigen?
Nee, du genießt im Zug halt nur den besten japanischen Bahnservice: Nämlich gar keinen ;)
Wenn ich mich nicht täusche, gibts im Zug zwei Verkaufsautomaten, die eine kleine Auswahl an nichtalkoholischen Getränken bieten und noch Verkaufsautomaten für Duschkarten, die so um die 2,50 Euro für 6 Minuten kosten und selbst im Schlafwagen außer in der höchsten Kategorie kostenpflichtig sind.
Essen gibt es gar keins. Es gibt einen Bahnhof, wo der Zug früh morgens gegen halb sieben einen Aufenthalt von 7 Minuten hat. Dort gab es ein Geschäft, die während dieser Zeit Frühstücksmenüs am Bahnsteig verkauft haben, sofern man dort zwei bis drei Tage vor Abfahrt telefonisch ein Frühstück vorbestellt hat. Jetzt heißt es aber auch nur lapidar, dass man den Verkauf eingestellt hat. (Corona? Wer weiß?). Du musst dich um sämtliche Verpflegung selbst kümmern und hast auch keine Möglichkeit, nach Abfahrt irgendwo etwas kaufen zu können.
JP: "ekiben".
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 29.04.2021, 11:17 (vor 1826 Tagen) @ worfie
Hallo worfie,
Nee, du genießt im Zug halt nur den besten japanischen Bahnservice: Nämlich gar keinen ;)
Wenn ich mich nicht täusche, gibts im Zug zwei Verkaufsautomaten, die eine kleine Auswahl an nichtalkoholischen Getränken bieten und noch Verkaufsautomaten für Duschkarten, die so um die 2,50 Euro für 6 Minuten kosten und selbst im Schlafwagen außer in der höchsten Kategorie kostenpflichtig sind.Essen gibt es gar keins. Es gibt einen Bahnhof, wo der Zug früh morgens gegen halb sieben einen Aufenthalt von 7 Minuten hat. Dort gab es ein Geschäft, die während dieser Zeit Frühstücksmenüs am Bahnsteig verkauft haben, sofern man dort zwei bis drei Tage vor Abfahrt telefonisch ein Frühstück vorbestellt hat. Jetzt heißt es aber auch nur lapidar, dass man den Verkauf eingestellt hat. (Corona? Wer weiß?). Du musst dich um sämtliche Verpflegung selbst kümmern und hast auch keine Möglichkeit, nach Abfahrt irgendwo etwas kaufen zu können.
Soweit ich weiss, gibt es in Japan das Verfahren "ekiben".
Dabei kann man sich eine komplette Mahlzeit in einem Bahnhofsgeschäft kaufen, und die nimmt man dann im Gepäck mit.
Gut, eigentlich nicht sooo unterschiedlich vom hier üblichen "take away"-Verfahren.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
JP: "ekiben".
worfie, Samstag, 01.05.2021, 14:57 (vor 1824 Tagen) @ Oscar (NL)
Moin Oscar,
Soweit ich weiss, gibt es in Japan das Verfahren "ekiben".
Dabei kann man sich eine komplette Mahlzeit in einem Bahnhofsgeschäft kaufen, und die nimmt man dann im Gepäck mit.
Gut, eigentlich nicht sooo unterschiedlich vom hier üblichen "take away"-Verfahren.
Richtig, zumal gerade an großen Bahnhöfen das Angebot riesig ist. Wenn du in Deutschland etwas mitnehmen willst, bleibt dir ja eigentlich nur der Bahnhofsbäcker übrig und vielleicht eine limitierte Anzahl an Fast-Food-Läden.
Allerdings sind die Ekiben-Verkäufer so spät abends schon geschlossen, da es ja eigentlich keinen Nachtverkehr gibt. Jetzt, wo sie auch noch den Moonlight Nagara eingestellt haben, sind die beiden (bzw. der eine) Zug ja eigentlich die letzte Nachtverbindung, wenn ich das richtig sehe.
Natürlich kann man sich aber auch weiterhin bei anderen 24h-Läden was zum Mitnehmen kaufen oder direkt nach der Ankunft irgendwo was essen gehen, aber ein Verkauf an Bord wäre natürlich noch das i-Tüpfelchen
Essen in anderen Kulturen?
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 30.04.2021, 12:02 (vor 1825 Tagen) @ ktmb
Gibt es solche Befindlichkeiten in Japan?
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
War eine Vermutung.
ktmb, Freitag, 30.04.2021, 12:39 (vor 1825 Tagen) @ Alibizugpaar
- kein Text -
War eine Vermutung.
ktmb, Freitag, 30.04.2021, 12:45 (vor 1825 Tagen) @ ktmb
Während Hawker (Strassenrestaurants) in Malaysia und Singapur ihren Kunden das Essen offen servieren bzw. essen lassen, sind beispielsweise Hawker-Stände auf Java teilweise mit Stoff verhüllt, damit beim essen mehr Privatsphäre herrscht.