Openrailwaymap jetzt auch mit Karte von Stromsystemen (Allgemeines Forum)
J-C, In meiner Welt, Samstag, 13.03.2021, 08:36 (vor 1847 Tagen)
Auf https://www.openrailwaymap.org/ kann man nun auch die Stromsysteme sich anzeigen lassen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Alternative allrailmap.com
JW, Samstag, 13.03.2021, 09:25 (vor 1847 Tagen) @ J-C
Hier finde ich die Darstellung von https://allrailmap.com/ besser gemacht. Die Daten stammen in beiden Fällen von OpenStreetmap.
Keine Alternative allrailmap.com
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 15.03.2021, 00:29 (vor 1845 Tagen) @ JW
Hier finde ich die Darstellung von https://allrailmap.com/ besser gemacht. Die Daten stammen in beiden Fällen von OpenStreetmap.
Da sind nur Verkehrshalte von Reisezpgen dargestellt. Alle anderen Betriebsstellen muss man erraten. Suche nach einzelnen Betriebsstellen ist auch nicht möglich. Daher vollig nutzlos.
Wie so oft: Schlechte Kopie. Das Original bleibt das beste. ;)
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Keine Alternative allrailmap.com
JW, Freitag, 19.03.2021, 00:00 (vor 1841 Tagen) @ 218 466-1
Das Original bleibt das beste. ;)
Stimmt, und das Original ist dieses hier: http://www.bueker.net/trainspotting/map.php?file=maps/germany/germany.gif
Weitere OSM-Anwendungen
bigbug21, Samstag, 13.03.2021, 11:31 (vor 1847 Tagen) @ J-C
Nebenbei: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Eisenbahn#Anwendungen gibt einen Überblick über eine Reihe von weiteren bahnbezogenen Anwendungen, die auf OpenStreetMap-Daten aufbauen.
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unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
25 kV-Strecken in Deutschland?
Mike65, Samstag, 13.03.2021, 19:12 (vor 1846 Tagen) @ J-C
Interessant, dass es auch in Deutschland 2 Bahnstrecken mit 25kV auf der Oberleitung gibt. Die eine ist wohl die Rübelandbahn im Harz, die vom restlichen elektrifizierten Netz isoliert ist. Nicht bekannt war mir, dass auch in der Umgebung von Cottbus ein 25kV-Netz existiert, obwohl hier ein Anschluss zum 15kV-Netz besteht. Was hat es damit auf sich?
25 kV-Strecken in Deutschland?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.03.2021, 19:16 (vor 1846 Tagen) @ Mike65
Interessant, dass es auch in Deutschland 2 Bahnstrecken mit 25kV auf der Oberleitung gibt. Die eine ist wohl die Rübelandbahn im Harz, die vom restlichen elektrifizierten Netz isoliert ist.
Das ist noch aus der DDR Zeit so, wegen dem Inselbetrieb, war das ein viel einfacher zu lösen mit Industriefrequenz zu fahren. Versorgung aus dem Landesnetz.
Nicht bekannt war mir, dass auch in der Umgebung von Cottbus ein 25kV-Netz existiert, obwohl hier ein Anschluss zum 15kV-Netz besteht. Was hat es damit auf sich?
Da wird nicht mit 25 kV gefahren, die Grubenbahn fährt laut Wikipedia mit 2,4 kV DC.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
25 kV-Strecken in Deutschland?
Mike65, Samstag, 13.03.2021, 19:34 (vor 1846 Tagen) @ EK-Wagendienst
Da wird nicht mit 25 kV gefahren, die Grubenbahn fährt laut Wikipedia mit 2,4 kV DC.
Ich sehe gerade, in OpenRailwayMap ist es richtig eingezeichnet, ebenso die Braunkohlenbahn im Rheinland mit 6kV/50Hz. Auf AllRailMap ist alles dunkelblau, was irgendwie vom Standard abweicht.
25 kV auch bei Emmerich
Zg_2, Samstag, 13.03.2021, 20:27 (vor 1846 Tagen) @ Mike65
Hallo,
noch nicht erwähnt wurde ein etwa 2 km langer Abschnitt mit 25 kV 50 Hz von der Grenze NL/DE auf der Strecke in Richtung Emmerich. OpenRailwayMap zeigt auf dem unmittelbar anschließenden niederländischen Abschnitt 1,5 kV = an. Das ist nicht mehr zutreffend. Die Umstellung des deutschen Abschnitts auf 25 kV 50 Hz erfolgte, um bei der Fahrt von der Betuweroute kommend nach DE die zweimalige Umschaltung des Stromsystem zu vermeiden. Entsprechend wurde auch der niederländische Abschnitt von der Einmündung der Betuweroute bis zur Grenze 25 kV 50 Hz umgestellt.
Gruß
Zg_2
25 kV auch bei Emmerich
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 13.03.2021, 20:46 (vor 1846 Tagen) @ Zg_2
bearbeitet von EK-Wagendienst, Samstag, 13.03.2021, 20:50
Hallo,
noch nicht erwähnt wurde ein etwa 2 km langer Abschnitt mit 25 kV 50 Hz von der Grenze NL/DE auf der Strecke in Richtung Emmerich.
Der Abschnitt ist ein wenig länger, geschätzt so 6 km.
OpenRailwayMap zeigt auf dem unmittelbar anschließenden niederländischen Abschnitt 1,5 kV = an. Das ist nicht mehr zutreffend. Die Umstellung des deutschen Abschnitts auf 25 kV 50 Hz erfolgte, um bei der Fahrt von der Betuweroute kommend nach DE die zweimalige Umschaltung des Stromsystem zu vermeiden. Entsprechend wurde auch der niederländische Abschnitt von der Einmündung der Betuweroute bis zur Grenze 25 kV 50 Hz umgestellt.
Bei mir zeigt es das Richtig an.
Systemwechsel bei Elten 15 kV - 0 V - 25 kV
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Neubaustrecken auf 25kV vorbereitet?
Mike65, Samstag, 13.03.2021, 22:10 (vor 1846 Tagen) @ Mike65
Werden in D eigentlich Neubaustrecken oder Neuelektrifizierungen auf 25kV vorbereitet, was Isolatoren und Abstände angeht? Oder wird eine Umstellung auf den internationalen Standard von vorneherein ausgeschlossen?.
Neubaustrecken auf 25kV vorbereitet?
Aphex Twin, Samstag, 13.03.2021, 22:19 (vor 1846 Tagen) @ Mike65
Werden in D eigentlich Neubaustrecken oder Neuelektrifizierungen auf 25kV vorbereitet, was Isolatoren und Abstände angeht? Oder wird eine Umstellung auf den internationalen Standard von vorneherein ausgeschlossen?.
Ich glaube das will niemand machen weil man dafür für eine ziemlich lange Zeit sehr viele Zweisystemfahrzeuge benötigt. An kann dies zwar Region für Region machen (oder auch nach Kategorie der Strecke), aber während der Umbauzeit müssen alle Fahrzeuge die von Gebieten mit einem System zu Gebieten mit dem anderen System wechseln Zweisystemzüge sein. Und der komplette Umbau würde sehr lange dauern und erst einen Umstellung von vielleicht ein Drittel aller Fahrzeuge voraussetzen. Das ist ein bisschen wie Spaniens Umstellung der Spurweite.
Neubaustrecken auf 25kV vorbereitet?
JW, Samstag, 13.03.2021, 23:55 (vor 1846 Tagen) @ Aphex Twin
Das ganze wird zunehmend irrelevant. Schon heute sind die Mehrkosten für 25kv/50Hz bei einem 15kV/16,7Hz Fahrzeug marginal. Umgekehrt noch nicht, da ein 16,7Hz Trafo immer sehr viel schwerer ist.
Mit kommenden Halbleitertechnologien wie Silizium-Karbid (SiC) lassen sich aber auch in diesem Leistungsbereich effiziente Schaltnetzteile realisieren, wodurch man auf den Trafo komplett verzichten kann.
Diese werden in nicht allzu ferner Zukunft sowohl in den Triebfahrzeugen, als auch in den infrastrukturseitigen Umrichtern zum Einsatz kommen. Von da an, ist es nur noch eine Frage der Konfiguration, welchen System zum Einsatz kommt.
Neubaustrecken auf 25kV vorbereitet?
Aphex Twin, Sonntag, 14.03.2021, 11:34 (vor 1846 Tagen) @ JW
Das ganze wird zunehmend irrelevant. Schon heute sind die Mehrkosten für 25kv/50Hz bei einem 15kV/16,7Hz Fahrzeug marginal. Umgekehrt noch nicht, da ein 16,7Hz Trafo immer sehr viel schwerer ist.
Mit kommenden Halbleitertechnologien wie Silizium-Karbid (SiC) lassen sich aber auch in diesem Leistungsbereich effiziente Schaltnetzteile realisieren, wodurch man auf den Trafo komplett verzichten kann.
Diese werden in nicht allzu ferner Zukunft sowohl in den Triebfahrzeugen, als auch in den infrastrukturseitigen Umrichtern zum Einsatz kommen. Von da an, ist es nur noch eine Frage der Konfiguration, welchen System zum Einsatz kommt.
Ok, selbst wenn man heute anfangen würde alle Neufahrzeuge auch für 25 kV auszulegen, könnte man dann in dreissig Jahren anfangen Strecken auf 25 kV umzustellen (weil bis dann der Anteil der Altfahrzeuge die nur 15 kV vertragen klein genug ist um Inkompatibilitäten zwischen Strecke und Fahrzeugen niedrig genug zu halten).
Während den folgenden Jahrzehnten der Streckenumstellungen hat man dann zwei Bahnstromsysteme die man parallel betreiben muss. Und natürlich würde man die Umstellung in Abschnitte unterteilen die an die Bahnstromversorgung angelehnt sind. Aber man würde trotzdem etwas Flexibilität bei der Stromversorgung verlieren bzw. müsste Systeme parallel betreiben. Zusätzlich gibt es dann noch mehr Stromtrennstellen die wohl in Bahnhöfen liegen müssten (ob das die Haltezeit dort etwas verlängert weiß ich nicht).
Vielleicht bin ich etwas zu pessimistisch aber ich glaube eine solche Umstellung würde auf jeden Fall Jahrzehnte dauern, möglicherweise sogar mehr als ein halbes Jahrhundert. Und wenn man demnächst auf Trafos verzichten kann, was für Nachteile hat dann ein beibehalten von 15 kV, bis auf die Tatsache dass das Bahnstromnetz separat vom allgemeinen Stromnetz ist?
15kV 50Hz als Zwischenlösung
Mike65, Sonntag, 14.03.2021, 15:01 (vor 1846 Tagen) @ JW
Als Lösung wäre vielleicht die Umstellung der Frequenz auf 50Hz unter Beibehaltung der Spannung eine Lösung. An den Oberleitungen wären keine Änderungen nötig. Dafür würde das bahneigene 16,7Hz- Netz entfallen bzw. könnten die Leitungen ins 50 Hz-Netz integriert werden. Umrichterstationen wären auch nicht mehr nötig. Hier ließen sich auf Dauer erhebliche Kosten sparen. Hauptproblem wäre natürlich die Umrüstung der Triebfahrzeuge, wo vermutlich die Trafos getauscht werden müssten, was auf einen Schlag nahezu unmöglich ist.
25kV 50 Hz bringt in D, A, CH keine echten Vorteile
ffz, Sonntag, 14.03.2021, 15:18 (vor 1846 Tagen) @ Mike65
Hallo,
die Umstellung des Bahnhstromnetzes auf 25kV 50Hz bringt für Deutschland, Österreich und die Schweiz keine echten Vorteile. Es gibt ein seit Jahrzehnten aufgebautes Bahnstromnetz, was ja nicht nur aus der Oberleitung besteht, sondern auch aus einem entsprechenden Hochspannungsnetz was durch alle 3 Länder führt und miteinander verknüpft ist.
Zudem müsste man sich dann für die Stellwerke eine andere Lösung für den Netzersatz überlegen. Bei den ESTW ist es mittlerweile Standard, dass die aus dem öffentlichen Netz mit Strom versorgt werden, sollte das öffentliche Netz ausfallen, was durchaus öfter vorkommt wie man meinen sollte, dann wird als Ersatz auf Stromversorgung aus der Oberleitung zurück gegeriffen. Das Bahnstromnetz ist auf den meisten Strecken unabhängig vom öffentlichen Netz.
Die Versorgung mit 25kV 50Hz aus dem öffentlichen Netz hat noch einen großen Nachteil der gerne vergessen wird:
Man hat viele elektrische Trennstellen, weil jeder Einspeisungspunkt potentiell eine andere Freuquenz hat, das ist wenn man auf einer LGV in Frankreich fährt super nervig da etwa alle 50km den Hauptschalter aus- und wieder einschalten zu müssen. Vor allem ist das tödlich für die Elektronik moderner Fahrzeuge die mögen das absolut nicht. Das war zB für die Baureihe 406 die häufigste Störungsursache als die noch nach Paris gefahren sind, die Elektronik war nicht auf das häufige aus- und einschalten des Hauptschalters ausgelegt.
25kV 50 Hz bringt in D, A, CH keine echten Vorteile
Alphorn (CH), Sonntag, 14.03.2021, 15:53 (vor 1846 Tagen) @ ffz
Die Versorgung mit 25kV 50Hz aus dem öffentlichen Netz hat noch einen großen Nachteil der gerne vergessen wird:
Man hat viele elektrische Trennstellen, weil jeder Einspeisungspunkt potentiell eine andere Freuquenz hat, das ist wenn man auf einer LGV in Frankreich fährt super nervig da etwa alle 50km den Hauptschalter aus- und wieder einschalten zu müssen.
Nanu? Das Stromnetz läuft in ganz Europa (mit Ausnahme von Grossbritannien) synchron, warum soll es da in verschiedenen Bereichen einer LGV Trennstellen geben? Frequenz kann nicht der Grund sein.
25kV 50 Hz bringt in D, A, CH keine echten Vorteile
EK-Wagendienst, EGST, Sonntag, 14.03.2021, 16:02 (vor 1845 Tagen) @ Alphorn (CH)
Die Versorgung mit 25kV 50Hz aus dem öffentlichen Netz hat noch einen großen Nachteil der gerne vergessen wird:
Man hat viele elektrische Trennstellen, weil jeder Einspeisungspunkt potentiell eine andere Freuquenz hat, das ist wenn man auf einer LGV in Frankreich fährt super nervig da etwa alle 50km den Hauptschalter aus- und wieder einschalten zu müssen.
Nanu? Das Stromnetz läuft in ganz Europa (mit Ausnahme von Grossbritannien) synchron, warum soll es da in verschiedenen Bereichen einer LGV Trennstellen geben? Frequenz kann nicht der Grund sein.
Es ist die Phasenlage,
Da gibt es in den einzelnen Einspeiseabschnitten zu einander einen hohen Spannungsunterschied, da die Phasen um 120° versetzt sind.
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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
25kV 50 Hz bringt in D, A, CH keine echten Vorteile
Mike65, Sonntag, 14.03.2021, 16:06 (vor 1845 Tagen) @ Alphorn (CH)
Die Versorgung mit 25kV 50Hz aus dem öffentlichen Netz hat noch einen großen Nachteil der gerne vergessen wird:
Man hat viele elektrische Trennstellen, weil jeder Einspeisungspunkt potentiell eine andere Freuquenz hat, das ist wenn man auf einer LGV in Frankreich fährt super nervig da etwa alle 50km den Hauptschalter aus- und wieder einschalten zu müssen.
Nanu? Das Stromnetz läuft in ganz Europa (mit Ausnahme von Grossbritannien) synchron, warum soll es da in verschiedenen Bereichen einer LGV Trennstellen geben? Frequenz kann nicht der Grund sein.
Die Trennstellen haben nichts mit der Frequenz zu tun, sondern damit, dass das normale Stromnetz dreiphasig ist, die Bahn aber nur mit einer Phase fährt. Um alle 3 Phasen des speisenden Netzes gleichmäßig zu belasten, werden diese gleichmäßig auf einzelne Abschnitte der Oberleitung verteilt. Die Abschnitte mit unterschiedlicher Phasenlage müssen dann natürlich durch Trennstellen separiert werden. Allerdings kam die Elektronik des TGV damit von Anfang an klar. Ich glaube daher, dass die Probleme beim ICE eher auf Konstruktionsfehler zurückzuführen waren.
15kV 50Hz als Zwischenlösung
SPFVG, Sonntag, 14.03.2021, 16:56 (vor 1845 Tagen) @ Mike65
Als Lösung wäre vielleicht die Umstellung der Frequenz auf 50Hz unter Beibehaltung der Spannung eine Lösung. An den Oberleitungen wären keine Änderungen nötig. Dafür würde das bahneigene 16,7Hz- Netz entfallen bzw. könnten die Leitungen ins 50 Hz-Netz integriert werden.
Das eigene 16,7Hz Netz ist zwar ein Kostentreiber, hat aber halt auch größere Vorteile im autarken Energiemanagement.
Außerdem sind 15kV 16,7 Hz und 25kV 50Hz bei der Speiseabschnittslänge ungefähr gleichauf. 25kV gewinnt durch die hohe Spannung, was 15kV aber durch die geringere Induktionaverluste aufgrund der niedrigeren Frequenz wieder wett macht. 15kV/50Hz hätte somit kürzere Speise-Abschnitte zur Folge.
Das macht also keinen Sinn. Wenn man irgendwo bei ner Elektrifizierung Geld sparen wollte, dann würde man gleich mit 25kV/50Hz planen. Österreich bestellt mittlerweile ja schon immer mit 25kV-Fähigkeit, das ist heutzutage nicht mehr teurer. Wenn die ETs in ~30 Jahren auch in D Mehrspannungsfähig wären, könnte man sich dann auch den ein oder anderen billigen Nebenstreckenausbau mit 25kV vorstellen und das Ganze mit billigeren Oberleitungstypen Re100 oder gar Einfachfahrleitung nochmals kostenoptimieren.
15kV 50Hz als Zwischenlösung
J-C, In meiner Welt, Sonntag, 14.03.2021, 17:16 (vor 1845 Tagen) @ SPFVG
...oder man befährt die Nebenstrecken mit Batterie und lädt an den Hauptstrecken auf an der Oberleitung. Das ist das Konzept, was man in Österreich anscheinend forciert.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Welcher internationale Standard?
ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 15.03.2021, 03:06 (vor 1845 Tagen) @ Mike65
bearbeitet von ICETreffErfurt, Montag, 15.03.2021, 03:08
Die 25 kV 50 Hz mögen zwar seitens der TSI das bevorzugte Stromsystem für Güter- und Hochgeschwindigkeitsverkehr sein, aber es ist kein echter internationaler Standard.
Dänemark hat sich nur deshalb für 25 kV 50 Hz entschieden, weil sie dafür Fördergelder der EU bekommen haben und sie kein eigenes Bahnstromnetz aufbauen mussten. Deswegen hat man jetzt diese Insel zwischen Schweden und Deutschland, wo beide Netze größtenteils mit 15 kV 16,7 Hz laufen.
15 kV sind gleichberechtigt zu 25 kV. Einzig die Gleichstromnetze sollen in Zukunft nicht mehr gefördert bzw. deren Migration zu Wechselstromnetzen gefördert werden.
Welcher internationale Standard?
Mike65, Montag, 15.03.2021, 10:56 (vor 1845 Tagen) @ ICETreffErfurt
Eine verbindliche internationale Norm gibt es aber nicht. De facto werden aber alle neugebauten HGV-Strecken in Ländern, die bisher nicht oder nur mit Gleichspannung elektrifiziert waren, mit 25kV/50Hz (bzw. 60Hz in Japan/USA) ausgerüstet. 15kV 16,7Hz ist eine historisch bedingte Altlast, die heute keine wesentlichen Vorteile mehr hat. Früher ging es nicht anders, da die alten Fahrmotoren keine 50Hz vertrugen. Ob sich eine Umrüstung ausgedehnter bestehender Netze lohnt, ist natürlich eine andere Frage.
Welcher internationale Standard?
JW, Freitag, 19.03.2021, 00:11 (vor 1841 Tagen) @ ICETreffErfurt
15 kV sind gleichberechtigt zu 25 kV.
Das stimmt so nicht, 15kV darf nur als Erweiterung bestehendener Netzen gebaut werden, genau wie 1,5kV und 3kV.
Welcher internationale Standard?
ICETreffErfurt, Eisenach, Freitag, 19.03.2021, 08:26 (vor 1841 Tagen) @ JW
15 kV sind gleichberechtigt zu 25 kV.
Das stimmt so nicht, 15kV darf nur als Erweiterung bestehendener Netzen gebaut werden, genau wie 1,5kV und 3kV.
Es ist keine Darf- sondern eine Kann-Bestimmung. Lediglich gibt es für 15 kV keine europäische Förderung. Damit soll der Anreiz zum Bau von 25 kV geschaffen werden.